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Autor Thema: Umgangsregelung vereinbaren - unterschiedliche Vorstellungen  (Gelesen 19496 mal)
SLAM
Nicht wegzudenken
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« Antwort #25 am: 26. Mai 2020, 10:24:02 »

Du bist bei vielen Frauen der Mann, du hast also schonmal pauschal weniger Ahnung von Kindern.

Da hast Du leider völlig recht, wie ich zu meinem Entsetzen vor Kurzem feststellen musste.

Da hat doch die Richterin tatsächlich meine Betreuungsqualitäten allein aufgrund meines Mannseins in Frage gestellt. Um meine Betreuungsfähigkeiten abzuschecken, hat sie mich ua gefragt, was ich den beruflich tatsächlich mache, so nach dem Motto, wer in einem technischen Beruf arbeite, kann per se keine Ahnung von Kindern haben .... ohne Worte :-(

Da sitzt du dann im Gerichtssaal und denkst du bist im falschen Film. Wenn ich das nicht selbst erlebt hätte, ich würde das kaum jemandem glauben, dass sowas in Deutschland im Jahre 2020 in einem Amtsgericht möglich ist.

Diesbezüglich muss ich auch noch mal mit meiner Anwältin reden. Da muss sie einfach dazwischen gehen und gegen diesen Sexismus protestieren.
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Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
MaxMustermann1234
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« Antwort #26 am: 26. Mai 2020, 11:18:57 »

Ich wurde bei einer Mediation mal gefragt, ob ich meinen 1-jährigen Sohn auch über Nacht versorgen könnte. Ich habe geantwortet, dass ich das jede Nacht mache, ob er die Frage aber auch meiner Frau stellen wolle. Ist natürlich nicht passiert. Das schräge daran: der Madiator hat sich absolut für Wechselmodell und Väterrechte eingesetzt, aber selbst bei ihm waren solche Sachen noch tief verwurzelt.
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PausBanderI
Nicht wegzudenken
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« Antwort #27 am: 26. Mai 2020, 21:44:36 »

Da muss sie einfach dazwischen gehen und gegen diesen Sexismus protestieren.

Du bist ja süß. Als Mann bist Du per se durch die Bank und alle Schichten ein Elternteil zweiter Klasse. Lebe damit.

Würde ich mich so aufführen wie meine KM hätte man mir schon ein Dutzend mal binnen Stunden das Sorgerecht entzogen. Aber der Mama tätschelt man das Knie, pinselt das Bäuchlein und wenn man dann endlich merkt, daß tatsächlich gar nichts geht, kommt das große „Naja man kann sie ja nicht zwingen“

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SLAM
Nicht wegzudenken
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« Antwort #28 am: 27. Mai 2020, 09:58:45 »

Wer sich wie ein Verlierer verhält, wird auch wie ein Verlierer behandelt. Diesbezüglich bin ich inzwischen durchaus der Meinung von User "Wegnachvorn".
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Alfred86
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« Antwort #29 am: 27. Mai 2020, 10:10:47 »

Jetzt mal so eingeworfen: Warum zahlst du der KM seit nun fast drei Jahren die Wohnung etc.? Da würde ich aber mal ganz schnell sämtliche Zahlungen einstellen und die KM aus der Wohnung werfen, soll sie doch bei ihrer Mutter unterkommen.

Auf deine sachliche E-Mail an die Oma "Träum einfach weiter und gut ist es" zu antworten zeugt doch vom absolut nicht vorhandenen Respekt gegenüber dir und deiner Rolle als Vater. Oma und KM benötigen eine ganz klare Ansage! Was buckelst du denn da rum und dann noch vor der Oma, die Frau hat dir gar nichts zu sagen.
« Letzte Änderung: 27. Mai 2020, 10:14:57 von Alfred86 » Gespeichert

Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang. (Konrad Adenauer)
lima65
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« Antwort #30 am: 28. Mai 2020, 09:44:36 »

... das ist doch hier ein Fake oder Troll-Thread, oder? Allein schon der Nick... gruselig...
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RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #31 am: 28. Mai 2020, 16:07:52 »

Nö, der Kollege wird schon real sein.
Aber WegNachVorn und SLAM haben eigentlich genau das auf den Punkt gebracht, was ich mir die Tage beim Lesen seiner beiden Threads auch dachte, mich aber nicht traute es zu schreiben ;)
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MJ1977
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« Antwort #32 am: 28. Mai 2020, 18:31:53 »

Es ist einfach ein Lernprozess, den man(n) durchmachen muss. Ich kann das Verhalten teilweise schon verstehen, man versucht eine gute Ebene zu schaffen um evtl. im Gegenzug auch was zu bekommen. Das Problem ist einfach, dass es Menschen gibt die den ganzen Arm nehmen wenn man ihnen den kleinen Finger reicht. Früher oder später muss man das einfach abstellen.
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lima65
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« Antwort #33 am: 29. Mai 2020, 10:45:19 »

... es ist einer der Kardinalfehler im Verhandeln zu glauben, dass man etwas zurückbekommt, wenn man selbst vorauseilend Zugeständnisse macht. Das Gegenteil wird eintreten, je mehr Zugeständnisse ich mache, desto mehr wird von mir gefordert.
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PapahatDichlieb
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« Antwort #34 am: 30. Mai 2020, 02:21:11 »

1. Es ist absolut richtig, daß Eure aktuelle Diskussionskultur absolut nichts bringt. Streiten, Vorwürfe, Gemotze. Wenn möglich, dann sprecht solche Dinge moderiert ab, mit einem unparteiischen Dritten.
Ja, das sehe ich auch so. Ich erkläre mich nicht mehr, sondern sage wie ich es will oder was ich nicht will. Ein unparteiischer Dritter wäre sicher oft ideal, aber schwierig umzusetzen.

2. Müssen die Nebenkriegsschauplätze aus der Welt, sprich: Unterhalt, Wohnung usw. regeln. Mit „Ich zahl halt mal alles um Streit zu vermeiden“ heizt Du die Geschichte nur an. Wenn feststeht, daß Umgang, Wohnort, Wechselmodell usw. keinen Einfluss mehr hat, fällt die Motivation, hier etwas zu ändern, weg.
Ich bin da ganz klar positioniert. Von Gesetzes wegen zahle ich 3 Jahre. Danach zahle ich nichts mehr, das habe ich der KM auch unmissverständlich gesagt.
Abgemacht ist, dass die KM sich eine Wohnung sucht, damit wir auch näher zusammen wohnen. Aktuell ist die Wohnungssuche aber tatsächlich nicht ganz einfach hier in der Gegend.

3. Bei solchen Differenzen im Erziehungsstil (nett formuliert) verabschiede Dich von der Idee, etwas gemeinsam zu unternehmen.
Da gebe ich Dir recht! Ich beabsichtige nur noch wenige notwendige Dinge gemeinsam zu erledigen.
...Er muss nicht wenn er nicht will, er ist sehr nervös blah blah blah...
lol - Danke dafür... kann es mir gut vorstellen... scheint einfach zu viele Seltsame zu geben... der Spruch könnte von meiner KM sein!
 
« Letzte Änderung: 30. Mai 2020, 02:23:42 von PapahatDichlieb » Gespeichert
PapahatDichlieb
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« Antwort #35 am: 30. Mai 2020, 02:32:05 »

Kleiner Ratschlag:  idyllische gemeinsame Unternehmungen können nur funktionieren wenn es beide wollen. Funktioniert bei uns bis heute nicht immer.
Das mit den gemeinsamen Unternehmungen habe ich (bis auf Ausnahmen) nicht mehr vor. Das seltsame ist, dass die KM (vermutlich) eigentlich schon will, dass es gut funktioniert, aber sooooo sehr in ihrer Ideologie verloren ist, dass es einem schon etwas geisteskrank vorkommt.
Lass den großen Erklärbär, die wollen es nämlich weder hören, lesen, noch verstehen.
Ja, so sehe ich das mittlerweile leider auch und habe meine Schlüsse daraus gezogen.
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PapahatDichlieb
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« Antwort #36 am: 30. Mai 2020, 02:44:34 »

Du bist bei vielen Frauen der Mann, du hast also schonmal pauschal weniger Ahnung von Kindern.
Das ist wohl noch in vielen Hohlbirnen so drin...

Bei der Umgangsregelung sehe ich nun ganz entspannt wie es sich entwickelt, aktuell ist meine Tochter jeden zweiten Tag bei mir. Ab Juli wirds dann 3 Tage in Folge.
Aktuell baue ich gerade die Schlafmöglichkeiten bei mir in der Whg um bzw. aus, sodass Platz da ist für meine Tochter. Ich bin also mit Nachdruck am Thema "Übernachtung" dran.

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« Antwort #37 am: 30. Mai 2020, 03:00:29 »

Jetzt mal so eingeworfen: Warum zahlst du der KM seit nun fast drei Jahren die Wohnung etc.? Da würde ich aber mal ganz schnell sämtliche Zahlungen einstellen und die KM aus der Wohnung werfen, soll sie doch bei ihrer Mutter unterkommen.
Weil es das tolle Gesetz so vorsieht! Betreuungsunterhalt...
Jetzt wo meine Tochter bald 3 wird ändert sich das. Mit dem Rauswerfen ist so ne Sache... die Oma wohnt fast 3 Stunden entfernt, das wäre für mich das Gegenteil eines Vorteils, wenn die KM dorthin ziehen würde.
Ich habe nun den Druck erhöht, dass die KM sich eine andere Wohnung sucht.
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« Antwort #38 am: 30. Mai 2020, 03:10:45 »

... das ist doch hier ein Fake oder Troll-Thread, oder? Allein schon der Nick... gruselig...
schild_nivea
Wer nix Konstruktives beizutragen hat...  schild_ruhe
Der Nick hat eine bestimmte Bedeutung... aber eine Lichtmaschine mit 65A kann das nicht ab... zu wenig Leistung obenrum.

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« Antwort #39 am: 30. Mai 2020, 10:03:10 »

Anmerkung Mod: Sachlich bleiben bitte. Beide Standpunkte sind nun einmal dargelegt. Das reicht dann jetzt auch!

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« Antwort #40 am: 30. Mai 2020, 10:13:44 »

Ein kleiner Technischer Hinweis:
Man kann auch mehrere Zitate in einem Post zusammenfassen und muss dafür nicht mehrere Posts machen.
Das ist dann durchaus etwas übersichtlicher.

Jemandem mangelnde Intelligenz zu unterstellen nur weil er dich nicht ernst nimt, macht das nicht unbedingt besser.

Eine Sache für die ich Persönlich aufgrund deiner Aktuellen Darstellung zumindestens etwas besser Nachvollziehen kann, ist das Thema
mit der Wohnung. Ist schon richtig, dass Du Theoretisch Betreuungsunterhaltspflichtig bist, aber nur weil Du die Wohnung bezahlst, heißt es nicht, dass die Frau
dich deswegen nicht doch verklagt.
Der Gedanke, damit zu verhindern, das sie wegzieht, empfinde ich auch als Valide.

Dennoch, wirken deine ganzen Darstellungen etwas kurios, vorallem die Dramaturgie, bedenke einfach, das es hier sehr viele, wirklich krasse Fälle gibt.
Väter die ihre Kinder Monate oder Jahrelang nicht sehen, wo überhaupt erst nach ausufernden und zehrenden Gerichtsprozessen irgendwas passiert.

Natürlich empfindest Du deine Situation auch als besonders schlimm, das will ich Dir nicht absprechen nur vergleichsweise ist es Harmlos und auch PillePalle wie Du laut deiner Darstellung damit umgehst.

.. Und deswegen, tut man sich schwer (mich eingeschlossen) dich ernst zu nehmen, die ganzen "Lustigen" Emojis und bunten Farben, mit denen Du deine Posts
ausschmückts, lassen dich zusätzlich auch nicht unbedingt Erwachsen wirken.

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« Antwort #41 am: 30. Mai 2020, 14:22:34 »

Anschließend formulierst Du eine umfangreiche Umgangsregelung inkl. Übernachtungen....
Anschließend per Einschreiben mit RS an die KM (keine Mail!) inkl. Fristsetzung....
Ich bin sehr gespannt, ob Du Dich das traust...
Ich vermute nein und einen erneuten langen Text, warum das alles so nicht geht ;-)
Du hast ein komplett falsche Vorstellung von mir, es hat nichts damit zutun, dass ich mich das nicht trauen würde. Ich halte es nur einfach nicht für den richtigen Weg jetzt in dieser Situation. Sollte die KM meinem Umgang (nochmals) im Weg stehen oder es nachweislich behindern werde ich selbstverständlich weitere Schritte veranlassen. Über alle Infos bzgl dem Dreisprung bin ich dankbar!
-
Ich kann das Verhalten teilweise schon verstehen, man versucht eine gute Ebene zu schaffen um evtl. im Gegenzug auch was zu bekommen.
Es geht mir vor allem darum Schlimmeres zu vermeiden. Keinem ist geholfen wenn beide Elternteile im Krieg sind. Ich erwarte deswegen nichts von der KM, ich will nur vermeiden, dass sie extra alles sabotiert. Die KM hätte damals zB wegziehen können zu ihren Eltern...
Klar muss man bei solchen Menschen sehr darauf achten, dass sie über den gereichten kleinen Finger nicht den ganzen Arm an sich reissen.
-
 
@RichardvonWeizsaecker
Welche Dramaturgie meinerseits meinst Du?
Ich empfinde meine Problematik im Verhältnis zu anderen krassen Schicksalen überhaupt nicht als schlimm. Habe ich auch nie behauptet. Das interpretierst Du hinzu und legst mir Deine Gedanken in meinen Mund.
Wäre es Dir lieber, wenn ich mich mit meinem harmlosen PillePalle Problem hier nicht geäussert hätte? Ist das Forum nur für die krassen Fälle gedacht?
.. Und deswegen, tut man sich schwer (mich eingeschlossen) dich ernst zu nehmen, die ganzen "Lustigen" Emojis und bunten Farben, mit denen Du deine Posts ausschmückts, lassen dich zusätzlich auch nicht unbedingt Erwachsen wirken.

"It's never too late to have a happy childhood"
interessant, dass Du es so empfindest... ich habe die unterschiedlichen Schriftfarben zwecks der besseren Unterscheidbarkeit gewählt.
Jemandem mangelnde Intelligenz zu unterstellen nur weil er dich nicht ernst nimt, macht das nicht unbedingt besser. 

Für sachliche/konstruktive Kritik bin ich dankbar, wenn jmd sachlich darlegt warum er mich oder mein Problem nicht ernst nimmt ebenso. Sobald aber jmd meint, sich lustig machen zu müssen oder unangebrachte Schmähungen äussert, ist es was anderes.
Wer andere grundlos beleidigt kommt mir nicht besonders intellektuell vor. Aber spannend, dass Dein Gerechtigkeitssinn dazu geführt hat, mich auf die Nachricht von lima65 anzusprechen.
-

Mir entgeht es natürlich nicht, dass einige hier von mir genervt sind, weil ich nicht mit Härte gegen die KM vorgehe. Ich versuche einfach abzuwägen was das Beste ist gerade im Hinblick auf meine Tochter. Die KM ist in vielen Punkten völlig daneben, aber wir sind nicht in einer vollkommenen Eskalation.
Stellenweise kommt es mir so vor, dass einige hier im Forum "Blut" sehen wollen. Wie bei einer Rangelei auf einem Schulhof und drumherum wird aufgehetzt zuzuschalgen... als ob es super wäre mich in eine Schlacht zu schicken... gleichzeitig sagen viele aber auch, dass der "Schiri" immer gegen Männer pfeift!!!
Meine Situation ist garantiert nicht besonders schlimm, es gibt viel drastischere Probleme und Konstellationen. Trotzdem ist auch meine vergleichbar harmlose Problematik beschwerlich und nerven- wie kräftezehrend, weshalb ich hier Input suche. Ich habe hier schon einiges für mich mitnehmen können... dafür bin ich dankbar.
Ich bin davon überzeugt, dass genau weil ich in den letzten 3 Jahren so besonnen vorgegangen bin und eine Eskalation vermieden habe, es aktuell eine gute Ausgangsposition gibt, bei der ich NUN auch im Falle einer Eskalation keine schlechten Karten habe.
In der Vergangenheit hätte ich im Falle des Falls immer nur verloren... es gibt unzählige Bsp wie Väter einfach komplett entsorgt wurden vom System. Es tut mir also leid, dass es hier wenig zur Sensationsgier gibt.
Ich werde mich dennoch für die Zukunft vorbereiten um gewappnet zu sein, denn ab Juli werden die Karten neu gemischt! Ich habe mir in der Zeit eine gute Beziehung zu meiner Tochter aufgebaut, somit kann die KM nicht einfach wegziehen und machen was sie will. Ich habe viele Ungerechtigkeiten ertragen, nicht weil ich feige und passiv bin, sondern weil ich die Stärke als Vater habe, das für meine Tochter ertragen zu können, weil sie mich braucht. Ihre Mutter läuft mMn (wie auch einige hier schon vermuten) psychisch nicht ganz rund... was sie mit dem Kind macht ist in einigen Punkten nicht gut. In der Vergangenheit hätte ich aber keinen Einfluss nehmen können, sondern würde Gefahr laufen, dass ich komplett entfremdet werde durch fiese Aktionen der KM, das System hätte mir erfahrungsgemäß kaum geholfen.
Daher war mein Motto: „Ziehe nie in einen Krieg, den du nicht gewinnen kannst.“

Ich habe also 3 Jahre die Arschbacken zusammen gekniffen... und gewartet bis meine Zeit kommt...
ich bereite mich vor und versuche immer je nach Situation abzuwägen.

Im Juli hat die KM nicht mehr alle Zeit der Welt, ich erkenne einfach keinen sinnvollen Grund, warum ich nicht dann mit Nachdruck meine Forderungen umsetzen sollte, die bis dahin nicht eh schon umgesetzt wurden. Sollte die KM dann unbedingt eine Eskalation herbeiführen, bin ich gut vorbereitet und kann hoffentlich egal ob beim Jugendamt oder vor Gericht gute Argumente vortragen und die Fakten sprechen dann für mich.  So kann ich zwar keine "Rachegefühle" befriedigen und es gibt auch kein "Blut" für Schaulustige, aber ich kann für meine Tochter da sein und die KM hat keine Grundlage um dem WM zu widersprechen.
Es gibt noch genug Familienrichter die bei "zuviel Streiterei" der Meinung sind, dass das WM dann nicht funktioniert. => Dann wird das Kind als Residenzmodell bei der Mutter in Obhut gegeben...
Um all dem entgegen zu wirken habe ich mich so verhalten, was bei einigen hier als feige rüberkommt. Dafür habe ich jetzt mMn eine gute Ausgangslage. Ab Juli kommt meine Tochter dann nicht jeden zweiten Tag zu mir, sondern Di Mi Do. Perfekt damit sie dann bei mir Übernachtet. Zuerst werde ich das mit der KM versuchen einvernehmlich zu organisieren, sollte das nicht fruchten kenne ich jetzt den Dreisprung! Mut oder Feigheit spielt für mich da keine Rolle, ich mache was ich für das Richtige halte. Wenn es Sinn macht und sein muss auch mit aller Härte.   
   


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« Antwort #42 am: 30. Mai 2020, 14:49:32 »

Ich glaube, du versprichst dir viel zu viel vom 3. Geburtstag. Ja, du schuldest keinen Unterhalt mehr. Aber sie sitzt in deiner Wohnung. Und wenn sie in Richtung ihrer Mutter ziehen will, wenn du (ganz berechtigt) den Geldhahn zu drehst, dann wird sie das tun. Das wirst du dann nicht verhindern können. Sie sucht sich da einfach einen Job.

LG LBM
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« Antwort #43 am: 30. Mai 2020, 15:17:36 »

Hi,

ich drücke Dir die Daumen, dass es so kommt, wie Du es Dir vorstellst und wünschst.


Allerdings unterliegst Du bei der nachstehenden Aussage einer Täuschung, auf die Dich auch schon LBM aufmerksam gemacht..

...somit kann die KM nicht einfach wegziehen und machen was sie will.

Doch. sie kann einfach wegziehen und niemand wird sie aufhalten!

Und wenn es "nur" wegen des Jobs oder der Nähe zu ihrer Mutter ist.
Oder weil sie Dir damit den Umgang erschweren will...

Google mal nach dem Film: "Weil Du mir gehörst"  und schau Dir den an....
Das ist keine Fiktion, sondern das haben etliche Väter erlebt...

Grüße
WNV
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« Antwort #44 am: 31. Mai 2020, 00:37:54 »

Und wenn sie in Richtung ihrer Mutter ziehen will, wenn du (ganz berechtigt) den Geldhahn zu drehst, dann wird sie das tun. Das wirst du dann nicht verhindern können. Sie sucht sich da einfach einen Job.
Doch. sie kann einfach wegziehen und niemand wird sie aufhalten!
Und wenn es "nur" wegen des Jobs oder der Nähe zu ihrer Mutter ist.
Oder weil sie Dir damit den Umgang erschweren will...

Hmmm... dass die KM rein theoretisch einfach wegziehen kann ist von der Möglichkeit her klar, aber würde sie sich damit nicht sogar strafbar machen können?
Mit dem gemeinsamen Sorgerecht verfüge ich ja auch über das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht, oder?
Also wenn die KM ohne mein Einverständnis und gegen jede getroffene Vereinbarung irgendwohin zieht, obwohl ich das nicht will, wäre das nicht eine Art Kindesentführung? Bzw Kindesentziehung?
Würden die Gerichte fair funktionieren, würde sie Gefahr laufen das gemeinsame Sorgerecht zu verlieren...

Google mal nach dem Film: "Weil Du mir gehörst"  und schau Dir den an....
Das ist keine Fiktion, sondern das haben etliche Väter erlebt...

Hab den Film gesehen und auch die anschliessende Talkrunde der Experten inkl. der Filmemacherin... echt übel was Menschen (leider oft Mütter) teilweise machen. Wie schnell so etwas geht und vorallem wie ungerecht das System ist, davor kann es einem nur grauen. Ich nehme dieses Thema sehr ernst und insbesondere macht mir das bestehende Rechtssystem sorgen, denn als Vater hat man echt die Arschkarte. Deswegen habe ich schon einiges ertragen in den letzten 3 Jahren. Solange Mütter "böse" Dinge tun, die man nicht direkt beweisen kann, ist man als Vater diesem Handeln extrem machtlos ausgesetzt. Es glaubt einem einfach niemand.
Auch der Film "The Red Pill" von Cassie Jaye enthält Passagen, bei dem es um Väter ohne Rechte geht. Ebenfalls extrem sehenswert.
-
-
Was mir gerade einfällt: meine Tochter war heute bei mir und als ich sie zurück gefahren habe, erzählt sie mir im Gespräch darüber, was alle so den Tag über gemacht haben, dass Mama den ganzen Tag auf sie wartet. Also dass sie nichts ausser dem Warten macht.
Hab ihr dann erstmal erklärt, dass es so natürlich nicht stimmt. Aber ganz offensichtlich sagt die KM (wenn unsere Tochter zu mir kommt), dass sie dann daheim auf sie wartet.  Finde ich auch sehr grenzwertig! Damit löst sie natürlich ein schlechtes Gewissen im Kind aus. Diese Art der emotionalen Erpressung durch die KM zieht sich in sehr vielen Bereichen aus...
Da ich die KM kenne, gehe ich davon aus, würde ich sie darauf ansprechen, würde sie nur sagen: "was ist denn schon dabei wenn ich unserem Kind sage, dass ich daheim auf sie warte, das stimmt ja auch."
Würdet ihr die KM darauf ansprechen? Oder lieber immer wieder dem Kind erklären, dass Mama auch noch was anderes macht, als daheim zu warten?
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« Antwort #45 am: 31. Mai 2020, 10:39:08 »

Das Problem ist doch Folgendes: sie hat zu dem Kind eine enge Bindung. Du bist Besuchspapa, sie hat dich erfolgreich drei Jahre lang auf Abstand gehalten. Zwei mögliche Varianten, wenn sie wegziehen will.

1. Sie zieht einfach, du klagst. Der Richter sagt "dududu". Alles bleibt aber wie es ist, denn gemeinsames ABR hin oder her, niemand würde ihr das Kind wegnehmen und dir geben, nur um sie für ihre Eigenmächtigkeit zu bestrafen. Denn man nähme ja dem Kind seine engste und kontinuierlichste Bezugsperson.

2. Sie geht zum Gericht, beantragt die Zustimmung zum Umzug, weil sie in Posemuckel einen Job gefunden hat. Das Gericht wird ihr erlauben, das Kind mitzunehmen, weil sie die engste und kontinuierlichste Bezugsperson .... Du verstehst das Problem?

Die einzige Möglichkeit, die dir dann bleibt: wenn sie so einen tollen Job hat, soll sie sich an den Umgangskosten bzw dem Aufwand beteiligen.

Das Problem ist, dass niemand IHR verbieten kann umzuziehen. Und dem Kind wird niemand den Umzug verbieten, weil es eben die Mutter als kontinuierliche und engste Bezugsperson hat.

Das meine ich mit "versprich dir nicht so viel vom 3. Geburtstag", der ändert nuchts als deine Unterhaltspflicht ihr gegenüber. Aber alles Andere bleibt und die Wahrscheinlichkeit, deine Wünsche durchzusetzen steigen deshalb nicht. Deshalb sagen dir auch die erfahrenen Väter hier, du hättest schon viel früher nachhaltig das Recht des Kindes auf ungestörten, regelmäßigen Umgang auch mit Übernachtung bei dir durchsetzen sollen.

LG LBM
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« Antwort #46 am: 31. Mai 2020, 11:50:17 »

Hmmm... dass die KM rein theoretisch einfach wegziehen kann ist von der Möglichkeit her klar, aber würde sie sich damit nicht sogar strafbar machen können?
Mit dem gemeinsamen Sorgerecht verfüge ich ja auch über das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht, oder?
Also wenn die KM ohne mein Einverständnis und gegen jede getroffene Vereinbarung irgendwohin zieht, obwohl ich das nicht will, wäre das nicht eine Art Kindesentführung? Bzw Kindesentziehung?
Würden die Gerichte fair funktionieren, würde sie Gefahr laufen das gemeinsame Sorgerecht zu verlieren...

Strafbar?? Du solltest mal ganz schnell in der Realität ankommen. Sie würde evtl. gegen das gSR "verstossen" (ich nenn es jetzt mal so) weil sie über Deinen Kopf hinweg entscheidet aber die Realtiät dürfte so aussehen wie es Lausebackesmama beschrieben hat. Die KM bekommt höchstens "dududu" zu hören, mehr auch nicht. Das liegt daran weil nach Deinen Schilderungen die KM die stärkere Bindung zum Kind hat und nicht Du. Man wird ihr den Umzug kaum gerichtlich verbieten und die Alternative das Kind zu Dir kommt und KM alleine umziehen "muss" sehe ich auch nicht weil sie die stärkere Bindung zum Kind hat. Wenn Sie es drauf anlegt, zieht sie um und Du kannst nix machen.

In Deinem Fall kann man den Gerichten noch nicht mal unfaires Verhalten unterstellen (dass es natürlich gibt, darüber muss man nicht diskutieren)
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PapahatDichlieb
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« Antwort #47 am: 31. Mai 2020, 12:15:28 »

1. Sie zieht einfach, du klagst. Der Richter sagt "dududu". Alles bleibt aber wie es ist, denn gemeinsames ABR hin oder her, niemand würde ihr das Kind wegnehmen und dir geben, nur um sie für ihre Eigenmächtigkeit zu bestrafen. Denn man nähme ja dem Kind seine engste und kontinuierlichste Bezugsperson.
2. Sie geht zum Gericht, beantragt die Zustimmung zum Umzug, weil sie in Posemuckel einen Job gefunden hat. Das Gericht wird ihr erlauben, das Kind mitzunehmen, weil sie die engste und kontinuierlichste Bezugsperson .... Du verstehst das Problem?
zu1. Wenn es so käme, ist man als Vater ja einfach immer der Dumme... den in der ersten Zeit mit Baby/Kind ist ja fast immer die Mutter die engste Beziehungsperson. Vorallem durchs Stillen kann man ja nix machen... ich habe damals darum gebeten, dass die KM abpumpt, damit ich auch MM füttern kann, hat sie natürlich verneint.
Seh ich da was falsch, oder hat man als Vater in so einer Konstellation einfach überhaupt keine Chance?

zu2. das wäre ja voll daneben... was soll man da noch sagen... wenn ein Gericht sowas zulässt ist man natürlich verloren.
In meinem konkreten Fall ist es zum Glück so, dass die KM hier ein Job hat, den sie wohl auch die nächste Zeit erstmal so beibehalten will.
Was passiert wenn sie einen neuen Partner hat, der dann sicher auch sehr solvent sein wird, das weiss man natürlich nicht. Aber bis dahin habe ich hofftl das WM und eine stärkere Beziehung, dass ein Gericht nicht mehr so entscheiden würde wie eben angenommen.


Die einzige Möglichkeit, die dir dann bleibt: wenn sie so einen tollen Job hat, soll sie sich an den Umgangskosten bzw dem Aufwand beteiligen.
Wie meinst Du das? Dass die KM ihren Umzug selber zahlt? Oder dass ich hinterher ziehe und sie mir meinen Umzug teils zahlt?
Ich werde leider nicht so einfach umziehen können, zumindest nicht weit weg.

Das meine ich mit "versprich dir nicht so viel vom 3. Geburtstag", der ändert nuchts als deine Unterhaltspflicht ihr gegenüber. Aber alles Andere bleibt und die Wahrscheinlichkeit, deine Wünsche durchzusetzen steigen deshalb nicht. Deshalb sagen dir auch die erfahrenen Väter hier, du hättest schon viel früher nachhaltig das Recht des Kindes auf ungestörten, regelmäßigen Umgang auch mit Übernachtung bei dir durchsetzen sollen.

Ja verstehe schon, ich verspreche mir auch nicht mit dem Stichtag so sehr viel. Es geht eher darum, dass die KM aktuell jeden Tag 24h Zeit hat, diese Zeit nutzt sie oftmals sehr geschickt um mir das Leben bzw. den Umgang mit der Tochter schwer zu machen. Ab Juli dann wird sie eben weniger Zeit haben und vor allem sie muss dann auch mal wieder wie jeder andere Mensch funktionieren. D.h. sie kann nicht alles so machen wie sie will, sondern muss sich an gewissen Sachverhalten orientieren und wenn es auch nur ist, dass sie regelmässig arbeiten muss. Bisher hatte nur ich Verpflichtungen.
Die Kritik, dass ich schon früher etwas zwecks Umgang in die Wege leiten sollen, habe ich verstanden. Ich tue mir nur schwer damit, wann wäre der richtige Zeitpunkt?
Ich denke wir sind uns einig, dass es in den ersten Monaten kein Sinn gemacht hätte. Ich habe diverse Rechtssprechungen durch Familiengerichte verfolgt. Bei Babys wird einem durchs Gericht meist nur ein stundenweises Umgangsrecht gewährt. Bei kleinen Kindern, die noch gestillt werden neigen die Gerichte ebenfalls dazu, das Kind überwiegend bei der Mutter zu belassen.
Was ich tatsächlich erst jetzt durch die Meinungen hier im Forums erkenne ist, dass ich mir evtl schon ein halbes Jahr früher (maximal 1 jahr früher) Übernachtungen erkämpfen könnte. Hätte ich allerdings das in die Wege geleitet, wäre es für die KM sehr einfach gewesen zu den Eltern zu ziehen, was ich von Anfang an sehr befürchtet habe. mMn konnte ich dies verhindern, indem ich ihr es "einfach gemacht habe" mit der Wohnung.
Ich verstehe also absolut, dass es einerseits richtig gewesen wäre, früher für mehr Umgang zu kämpfen, andererseits hätte die KM in der Vergangenheit jede Bemühung von mir einfach aushebeln können, da sie alle Freiheiten hatte.
Wenn sie selbst jetzt nach 3 Jahren von einem Gericht evtl die Genehmigung erhalten könnte einfach wegzuziehen, hätte sie das mit dem Argument, dass der Vater keine enge Bindung hat noch viel einfacher.
Jetzt ist sie zumindest ein bisschen abhängig durch ihre Arbeit und würde sich selbst auch schaden wenn sie zu ihren Eltern zieht.

Ich habe natürlich dennoch bedenken, dass würde sie sich zu sehr in die Ecke gedrängt fühlen, sie dennoch destruktive Entscheidungen treffen würde. Unterm Strich halte ich es im Moment aber eher für unwahrscheinlich, dass sie jetzt weit weg zieht.
Ich halte es eher für sehr wahrscheinlich, dass sie um es weiterhin beschwerlich zu gestalten nicht in meine Nähe zieht (wie eigtl seit 2 Jahren abgemacht), sondern absichtlich "ungünstig" lokal positioniert. Naja... ne Glaskugel hat keiner... wir werden sehen...

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Was würdet ihr mir eigentlich bei folgendem Sachverhalt raten:
In der nahen Vergangenheit hat meine Tochter zwei-/dreimal geäussert, dass sie bei mir übernachten will. Leider konnte ich es sponatn nicht direkt gleich umsetzen. Seitdem die KM das mitbekommen hat, hat meine Tochter es nicht mehr geäussert und wenn ich nun nachfrage, sagt meine Tochter immer, dass sie am nächsten Tag bei mir schlafen will (was ja nicht geht, da immer wechselnd Mama-Papatag). Also sie schiebt es vor sich her. Ob die KM hier Einfluss genommen hat, kann man nicht beweisen, hat aber ein Geschmäckchen.
Lange rede kurzer Sinn: Was ratet ihr mir in diesem Punkt?
Demnächst (also dann falls es sogar zum Dreisprung kommt) auch gegen den Willen des Kindes eine Übernachtung umsetzen?    
Oder soll ich versuchen die KM ins Boot zu holen?    
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« Antwort #48 am: 31. Mai 2020, 13:11:38 »

Strafbar?? Du solltest mal ganz schnell in der Realität ankommen. Sie würde evtl. gegen das gSR "verstossen" (ich nenn es jetzt mal so) weil sie über Deinen Kopf hinweg entscheidet aber die Realtiät dürfte so aussehen wie es Lausebackesmama beschrieben hat.
In der Theorie ist es strafbar, denn eigentlich ist das Einverständnis bei Umzug erforderlich! Dass es in der Realität anders kommt, weiß ich ja, weshalb ich nun seit fast 3 Jahren "jongliere".

In Deinem Fall kann man den Gerichten noch nicht mal unfaires Verhalten unterstellen (dass es natürlich gibt, darüber muss man nicht diskutieren)
Du meinst, weil ich nicht mindestens eine genau gleich intensive Bindung zum Kind habe wie die KM?
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Die Frage ist wie sieht es in naher Zukunft aus... ich gehe davon aus, dass meine Tochter noch dieses Jahr regelmässig bei mir schlafen wird. Hab ich ja schon erzählt wie ich das plane. Sollte es nicht einvernehmlich mit der KM ablaufen, werde ich den Dreisprung machen. In wenigen Wochen / Monaten also (wenn es planmäßig laufen würde) wird meine Tochter von Dienstag bis Donnerstag bei mir sein plus teils am Wochenende.
Dann wäre die Frage wie sehr evtl. auch das Umfeld miteinbezogen wird durch Gerichte, bei mir hat meine Tochter noch eine Bindung zu zwei weiteren Kindern und zu meiner Partnerin.
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« Antwort #49 am: 31. Mai 2020, 13:44:10 »

Das Problem ist doch Folgendes: sie hat zu dem Kind eine enge Bindung. Du bist Besuchspapa, sie hat dich erfolgreich drei Jahre lang auf Abstand gehalten. Zwei mögliche Varianten, wenn sie wegziehen will.

1. Sie zieht einfach, du klagst. Der Richter sagt "dududu". Alles bleibt aber wie es ist, denn gemeinsames ABR hin oder her, niemand würde ihr das Kind wegnehmen und dir geben, nur um sie für ihre Eigenmächtigkeit zu bestrafen. Denn man nähme ja dem Kind seine engste und kontinuierlichste Bezugsperson.

2. Sie geht zum Gericht, beantragt die Zustimmung zum Umzug, weil sie in Posemuckel einen Job gefunden hat. Das Gericht wird ihr erlauben, das Kind mitzunehmen, weil sie die engste und kontinuierlichste Bezugsperson .... Du verstehst das Problem?

Die einzige Möglichkeit, die dir dann bleibt: wenn sie so einen tollen Job hat, soll sie sich an den Umgangskosten bzw dem Aufwand beteiligen.

Das Problem ist, dass niemand IHR verbieten kann umzuziehen. Und dem Kind wird niemand den Umzug verbieten, weil es eben die Mutter als kontinuierliche und engste Bezugsperson hat.

Das meine ich mit "versprich dir nicht so viel vom 3. Geburtstag", der ändert nuchts als deine Unterhaltspflicht ihr gegenüber. Aber alles Andere bleibt und die Wahrscheinlichkeit, deine Wünsche durchzusetzen steigen deshalb nicht. Deshalb sagen dir auch die erfahrenen Väter hier, du hättest schon viel früher nachhaltig das Recht des Kindes auf ungestörten, regelmäßigen Umgang auch mit Übernachtung bei dir durchsetzen sollen.

Hi,

sachlicher und prägnanter als LBM kann man es nicht auf den Punkt bringen. Genauso wird es kommen.
Deine KM macht sich nicht "strafbar", sondern sie wird höflich souffliert werden vom Gericht!
Du gehst in den Gerichtstermin rein und wenn Du rauskommst, hast Du den Glauben an sehr vieles verloren...

Hör hier bitte unbedingt auf uns gerichtserfahrene User!

Wie meinst Du das? Dass die KM ihren Umzug selber zahlt? Oder dass ich hinterher ziehe und sie mir meinen Umzug teils zahlt?
Ich werde leider nicht so einfach umziehen können, zumindest nicht weit weg.

Was LBM meint:
Du bekommst bei Familiengericht eine "Beruhigungspille", die da heißt, dass sich die KM zu 50% an den Kosten der von ihr geschaffenen Entfernung bzw. den Fahrten zum Umgang beteiligt. Klappt leider nicht, wenn sie kein Geld hat....oder kein Auto..


Nochmal: Warte nicht länger!
Geh das Thema Umgangsdreisprung sofort seriös und mit voller Überzeugung für Dein Kind (und Dich) an!

Und ja, auch gegen den "Willen" des Kindes so schnell wie möglich Übernachtungen an- bzw. durchsetzen.
Dein Kind kann und darf das nicht entscheiden mit gerade mal 3 Jahren.
Im Gegenteil: Die KM und Du übertragt dem Kind eine große Last und bringt es in einen Loyalitätskonflikt, in dem ihr es solche Dinge entscheiden lasst

Erstell den Entwurf einer umfangreichen Umgangsvereinbarung, stell die hier ein und lass die erfahrenen User gegenlesen.

Denk an die Fristsetzung und den letzten Satz, den ich Dir schon mal empfohlen hatte ;-)

Ich nehme dieses Thema sehr ernst ...

Sorry, aber wenn das wirklich so wäre, hättest Du schon längst gehandelt oder würdest zumindest jetzt - nach dem Feedback aller User hier - zügig und entschlossen handeln...

Gruß
WNV
« Letzte Änderung: 31. Mai 2020, 13:54:35 von Wegnachvorn » Gespeichert
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