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vatersein.de - Forum 22. Januar 2021, 04:01:47 *
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Autor Thema: Frage zum Unterhaltsvorschuss  (Gelesen 6807 mal)
Wasserfee
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« Antwort #50 am: 28. April 2020, 18:27:28 »

Ah, okay.  Ich wusste gar nicht, dass auch die UHV Kasse fordert.  Ich dachte, dafür ist prinzipiell die Beistandschaft zuständig.
Wenn ich jetzt hier was durcheinanderbringe bitte ignorieren.

WF
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« Antwort #51 am: 30. April 2020, 08:36:56 »

In jedem Fall ist es für die KM ein Null-Summen-Spiel. Aber manche glauben das einfach nicht.

Apropos Null-Summen-Spiel.. Das Geld ist angekommen und es ist noch 40-60 Euro weniger, als diverse Onlinerechner für Kurzarbeitergeld berechnen. 🤦‍♂️ Aber egal.

Ich werde heute das Geld an die EX überweisen und hier meine Frage:

Soll ich die Differenz zu meinem Selbstbehalt überweisen, damit mir 1160 Euro bleibt?

Wenn ich das Einkommen noch mit 5% bereinige, dann wird es für sie noch weniger. 🙈

Die Firma hat mir heute noch eine Bescheinigung über die Dauer der Kurzarbeit und dass es keine Sonderzahlungen gezahlt werden ausgestellt.
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noxin
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« Antwort #52 am: 04. Juni 2020, 00:26:56 »

Ich habe jetzt komische Situation mit dem JA. Ich habe Ende April etwas weniger an die EX überwiesen, 340 anstatt 590, weil ich jetzt weniger verdiene, wegen Kurzarbeit. Vor ein paar Tagen ähnlich bezahlt. Heute kam Brief vom JA, die EX hat den UV beantragt. Sofort JA angerufen, der Bearbeiter war nett, wollte keine 12 Abrechnungen von mir, erstmal. Er fragte was ich weiter zahlen werde, die Differenz zählt dann JA und das sammelt sich wie Schulden. JA will einige Monate später, ich weiß nicht wann, meine Leistungsfähigkeit prüfen. Die Frage ist, wenn die Kurzarbeit verlängert wird und dann die Leistungsfähigkeit geringer ausfällt, muss ich diese Differenz, also die UV Schulden zurückzahlen?

Übrigens, ich habe es mit ihm vereinbart, dass ich beim nächsten Mal noch weniger zahle, 300 pro Monat. Weil jeden Monat etwas anderes von meinem Arbeitgeber kommt, mal 1522, dann 1622, wegen Korrektur und Nachzahlung für irgendwas.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2020, 00:33:48 von noxin » Gespeichert
Susi64
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« Antwort #53 am: 04. Juni 2020, 07:57:28 »

Hallo,

wenn ich es richtig sehe, dann zahlst Du jetzt an die UHV-Kasse und die zahlt an die KM.
Im Moment laufen da Schulden auf, d.h. die Differenz wird von Dir gefordert werden, es sei denn, dass Deine Leistungsunfähigkeit festgestellt wird.

VG Susi
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Kasper
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« Antwort #54 am: 04. Juni 2020, 09:32:24 »

Moin,

da stimmt was gewaltig nicht...

Erste Frage: ist der KU tituliert? Und handelt es sich (was ich anhand der Zahlen vermutet) um ein Kind?

(...) Ende April etwas weniger an die EX überwiesen, 340 anstatt 590, weil ich jetzt weniger verdiene, wegen Kurzarbeit. (...) Brief vom JA, die EX hat den UV beantragt. Sofort JA angerufen, der Bearbeiter war nett, wollte keine 12 Abrechnungen von mir, erstmal. Er fragte was ich weiter zahlen werde, die Differenz zählt dann JA und das sammelt sich wie Schulden. JA will einige Monate später, ich weiß nicht wann, meine Leistungsfähigkeit prüfen. Die Frage ist, wenn die Kurzarbeit verlängert wird und dann die Leistungsfähigkeit geringer ausfällt, muss ich diese Differenz, also die UV Schulden zurückzahlen?
Du hat bisher 590,00 Euro gezahlt, nun 340,00 und das JA sagt Dir, es würde die Differenz ausgleichen, die Du dann zurück zahlen müsstest? Weil die KM Unterhaltvorschuß beantragt hat?
Als UHV wird nur der Mindest-KU gezahlt, abzüglich des vollen KG (Kindergeldes). Das heißt, ihr steht kein UHV zu. Es könnte höchstens sein, dass die vom JA meint, dass derzeit nicht vollstreckt wird und Dir die Zahlungen gestundet werden, weil denen die Situation bewusst sind. Dann musst Du allerdings auch die fehlenden Beiträge nachzahlen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
noxin
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« Antwort #55 am: 04. Juni 2020, 17:25:46 »

Hallo,

wenn ich es richtig sehe, dann zahlst Du jetzt an die UHV-Kasse und die zahlt an die KM.
Im Moment laufen da Schulden auf, d.h. die Differenz wird von Dir gefordert werden, es sei denn, dass Deine Leistungsunfähigkeit festgestellt wird.

VG Susi

Nein, ich zahle weiter an die EX, bloß weniger.

Ende April 340
Ende Mai 350

Der JA Mitarbeiter wollte wissen, wie ich weiter zahlen will und wie viel. Mir kam die Idee ab den nächsten Monat noch etwas weniger zu zahlen und zwar 300 Euro. Ich weiß nicht ob das eine gute Idee war. Er hat mir auch vorgeschlagen, dass ich direkt an UHV Kasse zahle oder die Zahlungen komplett einstelle.

JA will noch einige Monate meine Einkommenssituation beobachten, deswegen will er auch keine 12 Gehaltsabrechnungen, jetzt sofort.

Die Kurzarbeit läft erst bis Ende August, was später kommt wird verschwiegen, sehr warscheinlich dass sie verlängert wird.

Je länger ich reduziertes Geld bekomme, desto niedriger wird mein Durschnittseinkommen im Laufe der Kurzarbeit, wenn man es aus den letzten 12 Abrechnungen berechnet.

Zum Ende August ist mein Durchschnittseinkommen noch niedriger und die Leistungsfähigkeit anders.

Ich habe mir eine Excell Berechnung gemacht, wo ich das sehr leicht berechnen kann, mit dem Abzug von 5% und Selbstbehalt. Momentan, laut der letzten 12 Gehältern "muss" ich ca. 500 Euro, zum Ende August unter 500 Euro. Natürlich, ich habe keine Ahnung, was tatsächlich im Juni, Juli und August ausgezahlt wird. Mehr so eine Pi mal Daumen Berechnung für die Zukunft.

Deswegen habe ich für den nächsten Monat meine Zahlung auf 300 Euro korrigiert. Ich dachte, wenn ich viellecht zu viel zahle, dann wird es nie erstattet. Ich habe keine  Ahnung.

Auf jeden Fall, alle Verhandlungen mit der EX haben nicht geholfen, die EX ging einfach zum JA und hat den UV beantragt. Deswgen habe ich gestern auch den gelben Briefumschlag vom JA bekommen.

Ich weiß nicht was jetzt richtig ist und was kommt...

PS: Ich hatte vor wenigen Tagen den Todesfall in der Familie, deswegen kommt jetzt alles zusammen und mein Kopf ist überlastet.
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« Antwort #56 am: 04. Juni 2020, 17:29:34 »

Moin,

da stimmt was gewaltig nicht...

Erste Frage: ist der KU tituliert? Und handelt es sich (was ich anhand der Zahlen vermutet) um ein Kind?
Du hat bisher 590,00 Euro gezahlt, nun 340,00 und das JA sagt Dir, es würde die Differenz ausgleichen, die Du dann zurück zahlen müsstest? Weil die KM Unterhaltvorschuß beantragt hat?
Als UHV wird nur der Mindest-KU gezahlt, abzüglich des vollen KG (Kindergeldes). Das heißt, ihr steht kein UHV zu. Es könnte höchstens sein, dass die vom JA meint, dass derzeit nicht vollstreckt wird und Dir die Zahlungen gestundet werden, weil denen die Situation bewusst sind. Dann musst Du allerdings auch die fehlenden Beiträge nachzahlen.

Gruß
Kasper

Auf jeden Fall, was ich jetzt nichts zahle, wird sich sammeln. Die Frage ist nur, wenn am Ende des Jahres die Gehaltsabrechnungen abgefragt werden (und die Kurzarbeit bis Ende 2020 läft) und mein Durchschnittseinkommen noch niedriger wird, wenn ich dann die Schulden zurückzahle, dann bin ich unter Selbstbehalt oder nicht? Oder ich verstehe das falsch??

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« Antwort #57 am: 05. Juni 2020, 08:47:35 »

Hallo,

wir wollen Dir gerne helfen und auch Auskunft erteilen wie es läuft. Die allererste Frage in diesem Fall ist aber gibt es einen Titel über den Unterhalt? Ist es KU, für ein Kind oder 2, ist es Unterhalt für die Ex?
Ein Titel wird in der Regel über KU beim JA erstellt.

Ohne diese Angabe ist es praktisch nicht möglich die Fragen zu beantworten. Da bei einem Titel Du an diesen gebunden bist, ansonsten gibt es aber Spielraum.

VG Susi
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« Antwort #58 am: 05. Juni 2020, 10:17:59 »

Hallo,

wir wollen Dir gerne helfen und auch Auskunft erteilen wie es läuft. Die allererste Frage in diesem Fall ist aber gibt es einen Titel über den Unterhalt? Ist es KU, für ein Kind oder 2, ist es Unterhalt für die Ex?
Ein Titel wird in der Regel über KU beim JA erstellt.

Ohne diese Angabe ist es praktisch nicht möglich die Fragen zu beantworten. Da bei einem Titel Du an diesen gebunden bist, ansonsten gibt es aber Spielraum.

VG Susi

Titel gibts nicht.
Es geht um 2 Kinder, 1 ist bereits über 12, 2 wird ganz am Ende Juni 12.
Ich zahle nur KU.
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« Antwort #59 am: 05. Juni 2020, 11:12:00 »

Hallo,

wenn es keinen Titel gibt, dann musst Du Dich mit der KM einigen. Es laufen in diesem Fall auch keine Unterhaltsschulden auf.
Natürlich wird die KM eine gewisse Begründung dafür haben wollen, was Du nun zahlen willst und sie kann Dich auch auf Unterhalt verklagen bzw. das JA einschalten, wenn sie der Meinung ist, dass es nicht genug ist. In diesem Fall würde eine Berechnung ab dem Tag der Inverzugssetzung (also die Mitteilung der KM oder des JA/Anwalts, dass mehr Unterhalt gefordert wird) rückwirkend gelten.

Deshalb solltest Du Dein Einkommen zugrunde legen und den Unterhalt richtig berechnen, auch wenn es ein Mangelfall ist und mit der Rechnung die Reduktion begründen. Die Rechnung gilt solange wie Du ein entsprechendes Einkommen hast. Darauf solltest Du auch hinweisen.

Zahlst Du zuviel Unterhalt, dann kannst Du den weder zurück fordern noch verrechnen. Zuviel gezahlter Unterhalt gilt als verbraucht.

VG Susi

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« Antwort #60 am: 05. Juni 2020, 13:36:21 »

Hallo Susi!

Danke für deine Antwort.

Ich habe alle deine Ratschläge befolgt, Ende April den Brief an die EX geschrieben, mit Kopie der letzten Gehaltsabrechnung, Mitteilung über die Kurzarbeit und noch eine zusätzliche Bescheinigung über die Dauer der Kurzarbeit und dass keine Sonderzahlung in der Kurzarbeit erfolgen.

Dann habe ich auch eine Whatsapp-Nachricht an die EX geschickt, mit dem gleichen Inhalt. Die Antwort war: OK.

Ich dachte, wir haben uns geeinigt. Aber nein! Sie geht zum JA und beantragt UV. EX will Geld. Wenn es nicht von mir kommt, dann eben vom JA. Das wars.

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Wasserfee
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« Antwort #61 am: 05. Juni 2020, 13:40:49 »

tja, dann war das "ok" dcer Ex wohl eher ein "zur Kenntnis genommen"

WF
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« Antwort #62 am: 05. Juni 2020, 13:40:57 »

Deshalb solltest Du Dein Einkommen zugrunde legen und den Unterhalt richtig berechnen, auch wenn es ein Mangelfall ist und mit der Rechnung die Reduktion begründen. Die Rechnung gilt solange wie Du ein entsprechendes Einkommen hast. Darauf solltest Du auch hinweisen.

Wie??

JA will momentan keine Gehaltsabrechnungen von mir.

JA will meine Einkommenssituation beobachten und später Abrechnungen fordern. Wann, keine Ahnung. Vielleicht zum Ende des Jahres.

Jetzt erhält die EX das Geld von mir und vom JA.

Wie bereits gesagt, Ende April 340 und Ende Mai 350 überwiesen.

Ende dieses Monats überweise ich 300. Das habe ich telefonisch mit JA Mitarbeiter abgemacht. War das falsch??
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« Antwort #63 am: 05. Juni 2020, 13:44:15 »

tja, dann war das "ok" dcer Ex wohl eher ein "zur Kenntnis genommen"

WF

Beim Geld hört die Freundschaft auf.

Sie hat mir jetzt auch einige Unterlagen zur Unterschrift geschickt, wegen Kinder. Freistellungsanträge für Sparbücher für Kinder und Anmeldung zum Gymnasium für das jüngste Kind.

Ich werde erstmal nichts unterschreiben. Jetzt ist mir alles egal.
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« Antwort #64 am: 05. Juni 2020, 13:55:41 »

Ohne die Freistellungsanträge zahlen DEINE KINDER steuern. Ohne Schulanmeldung wird es für DEINE TOCHTER schwerer. Bitte trenne die Angelegenheiten und unterschreib die Unterlagen FÜR DEINE KINDER umgehend.
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« Antwort #65 am: 05. Juni 2020, 13:58:11 »

Ohne die Freistellungsanträge zahlen DEINE KINDER steuern. Ohne Schulanmeldung wird es für DEINE TOCHTER schwerer. Bitte trenne die Angelegenheiten und unterschreib die Unterlagen FÜR DEINE KINDER umgehend.

Danke für die Information. 👍
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« Antwort #66 am: 05. Juni 2020, 15:49:45 »

Hallo,

ok, dass hatte ich schon wieder vergessen. In diesem Fall erhält die KM also Unterhaltsvorschuss und die Unterhaltsvorschußkasse wird prüfen wofür Du leistungsfähig bist. Daran ist erst einmal nichts falsch. Aber die Frage, was Du dann konkret zahlen musst kann damit nicht beantwortet werden.

Zu erwarten wäre, dass die UHV-Kasse Dein Einkommen prüft und dann rückwirkend ab Zahlung des UHV einen entsprechenden Anteil (gemäß Deiner Leistungsfähigkeit) von Dir fordern wird.

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« Antwort #67 am: 05. Juni 2020, 16:13:57 »

Zu erwarten wäre, dass die UHV-Kasse Dein Einkommen prüft und dann rückwirkend ab Zahlung des UHV einen entsprechenden Anteil (gemäß Deiner Leistungsfähigkeit) von Dir fordern wird.

Danke, das wollte ich hören. So habe ich das auch beim letzten Telefonat mit dem JA Mitarbeiter verstanden.

Dieser JA Mitarbeiter wollte auch, dass ich für die Akte die Kontoauszüge zeige, wo man die reduzierten Zahlungen der letzten zwei Monate sehen kann.

Um ganz ehrlich zu sein, ich habe keine Lust ihm das zu zeigen. Notfalls ich möchte den Kontostand schwärzen. Keine Ahnung, auf welche Gedanken JA kommen kann. Ich habe keine Million, nicht mal zwei Monatsgehälter auf dem Konto, aber trotzdem.

Darf ich den Kontostand im Kontoauszug schwärzen?

PS: Ich habe mal mit dem gleichen JA Mitarbeiter Ende März gesprochen, damals noch in der Anfangsphase der Corona-Krise und ihn über die kommende Kurzarbeit in meinem Betrieb angesprochen. Damals hat er mir komische Sachen gesagt: die Krise ist für 1-2 Monate, ich soll zusätzlich jobben gehen oder Kredit aufnehmen... 🤦‍♂️
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Inselreif
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« Antwort #68 am: 05. Juni 2020, 16:17:49 »

Warum legst Du ihm nicht einfach die Gehaltsbescheinigungen vor? Kontoauszüge kann er nicht fordern und geschwärzte Angaben wären jetzt auch nicht gerade vertrauensbildend.

Gruss von der Insel
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Malachit
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« Antwort #69 am: 05. Juni 2020, 16:40:30 »

Hallo noxin,

Warum legst Du ihm nicht einfach die Gehaltsbescheinigungen vor? Kontoauszüge kann er nicht fordern und geschwärzte Angaben wären jetzt auch nicht gerade vertrauensbildend.

Ging es um das reduzierte Gehalt, oder ging es um die reduzierten Unterhalts-Überweisungen? Letzteres ist m.E. im Moment deutlich wichtiger, denn das, was Papa überweist, soll und darf die Unterhaltsvorschusskasse nicht noch ein zweites Mal an Mama auszahlen!

Was die Kontoauszüge betrifft: Ich weiß nicht, wie es bei deiner Bank ist, aber ich habe im Online-Banking die Möglichkeit, mir zu jeder Buchung die entsprechenden Details anzeigen zu lassen - da ist dann für genau diesen Buchungsposten auf einer Seite zusammengefasst, wie viel ich an wen mit welchem Verwendungszweck überwiesen habe, aber halt weder der alte noch der neue Kontostand. Wenn ich z.B. für die Steuererklärung einen Zahlungsnachweis brauche, dann drucke ich normalerweise genau diese Detail-Information aus, und bis dato ist das immer ohne irgendwelche Rückfragen akzeptiert worden.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man ziemlich bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
noxin
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« Antwort #70 am: 05. Juni 2020, 16:43:34 »

oder ging es um die reduzierten Unterhalts-Überweisungen?

Gemeint sind die Beträge, die ich an die EX überwiesen habe.

Die Unterhaltszahlungen für April und Mai.
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noxin
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« Antwort #71 am: 05. Juni 2020, 17:08:35 »

Ich weiß nicht, wie es bei deiner Bank ist, aber ich habe im Online-Banking die Möglichkeit, mir zu jeder Buchung die entsprechenden Details anzeigen zu lassen

Ich habe auch diese Option. Ich kann es zu PDF exportieren.

Danke.
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roselladady
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« Antwort #72 am: 05. Juni 2020, 20:14:08 »

Servus
Und für jedes Kind eine eigene Überweisung tätigen , sonst behaupten die noch die 300- € wären für Kind 1 und Kind 2 bekommt den vollen Unterhaltsvorschuss und du die vollen Schulden
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Heirate oder heirate nicht, egal du wirst es bereuen
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« Antwort #73 am: 06. Juni 2020, 01:05:41 »

Servus
Und für jedes Kind eine eigene Überweisung tätigen , sonst behaupten die noch die 300- € wären für Kind 1 und Kind 2 bekommt den vollen Unterhaltsvorschuss und du die vollen Schulden

Im Verwendungszweck steht immer "Unterhalt Vorname Kind 1 und Vorname Kind 2".
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Kakadu59
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« Antwort #74 am: 06. Juni 2020, 11:06:48 »

Hallo @noxin  @all,
[...]
Dieser JA Mitarbeiter wollte auch, dass ich für die Akte die Kontoauszüge zeige, wo man die reduzierten Zahlungen der letzten zwei Monate sehen kann.

Um ganz ehrlich zu sein, ich habe keine Lust ihm das zu zeigen. Notfalls ich möchte den Kontostand schwärzen. Keine Ahnung, auf welche Gedanken JA kommen kann. Ich habe keine Million, nicht mal zwei Monatsgehälter auf dem Konto, aber trotzdem.

Darf ich den Kontostand im Kontoauszug schwärzen?
[...]
Aus meiner Sicht (und Erfahrung) ist das schwärzen unrelevanter Daten absolut legitim...
Sowohl Kontostand, als auch "artfremde" (also nicht den Unterhalt betreffende) Geldtransfers ebenso.
Es geht das JA oder (die KM) definiv nichts an, ob und von wem Du Geld bekommst oder aber an wen Du welches (warum) überweist.

In eigener Sache war es so, dass ich(vor vielen Jahren) den Nachweis für Gewerkschaftsbeiträge erbringen sollte. Damals war die IG nicht in der Lage den betroffenen Zeitraum entsprechend abzubilden. Die konnten immer nur ein Kalenderjahr als Jahreszahlleistung bestätigen, aber nicht (zB. von Mitte des einen Jahres zur Mitte des nächste Jahres...) Also mußte ich die Kontoauszüge kopieren. Bis auf die Kontonummer und die entsprechenden Beträge bzw. Zahlungsgrund der IG wurde alles von mir unkenntlich gemacht... ;o)
« Letzte Änderung: 06. Juni 2020, 11:08:43 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
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