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vatersein.de - Forum 06. April 2020, 17:51:53 *
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Autor Thema: Umgang in Zeit von Corona  (Gelesen 4013 mal)
Wasserfee
_segelmann05
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« Antwort #75 am: 22. März 2020, 10:27:52 »

hi Sebastian,
ein Umgangstitel ist für beide Seiten verbindlich.
Es geht nicht, dass hier einerseits Alarm geschlagen wird, wenn der BET den Umgang wg. Corona aussetzen will, beim UET das aber durchgehen soll.

Und warum reicht das Geld für den Umgang nicht?
Alle Ausflugsziele sind eh geschlossen, Wald oder Memory zuhause kostet nichts.

WF
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Sebastian76
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« Antwort #76 am: 22. März 2020, 10:39:29 »

Sie hat ja den Titel erwirkt.
Ich möchte aber den Umgang aktuell aber nicht da man Kontakte meiden sollte. Sie hat das Thema Sauberkeit nie so wirklich ernst genommen und habe da so meine Bedenken. Bin da recht pinkelig!
Es gibt ja Menschen die haben keine Symptome und ich stelle damit eine weitere Kette her dessen Ausmass ich nicht kenne.

Klar hat alles geschlossen. Aber die Spritkosten für 800km und Nahrung muss ich trotzdem aufbringen. Geld war vorher schon knapp. Wie sieht es denn dann bei Kurzarbeit aus. Alles Mist gerade.

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Wasserfee
_segelmann05
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« Antwort #77 am: 22. März 2020, 10:51:51 »

Ich sag dir ja nur, wie es rechtlich ist.  Ihr habt eben einen Vertrag.
Du gehörst nicht zur Risikogruppe, dein Kind auch nicht.
Du willst mit dem Auto fahren und minimierst so den Kontakt zu anderen.

Es gibt keinen rechlich haltbaren Grund, den Umgang nicht wahrzunehmen.

WF
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RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
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« Antwort #78 am: 23. März 2020, 01:04:31 »


"Der Umgang zwischen den Antragsteller und seinem Sohn ist gerichtlich geregelt. Vorliegend geht es um die Umsetzung der Regelung, da die KM den Umgang wegen der Angst vor dem Corona Virus abgesagt hat. Die Durchsetzung eines gerichtlich geregelten Umganges erfolgt im wege des Ordnungsmittelverfahren. Für eine einstweilige Umgangsregelung besteht somit kein Bedürfnis.

Soweit vorliegen Umgang begehrt wird, der über den geregelten Umgang hinausgeht (WE 27.03-29.03) ist anzumerken, dass eine Änderung einer bestehenden Umgangsregelung nur unten den engen Voraussetzungen des 1696 Abs. 1 BGB möglich ist.

Danach ist eine Entscheidung zum Sorge- oder Umgangsrecht oder ein gerichtlich gebilligter Vergleich zu ändern, wenn dies aus triftigen, das Wohl des Kindes nachhaltig berührenden Gründen angezeigt ist. Dies ist vorliegend nicht ersichtlich, da der Umgang vierzehntätig geregelt ist. Es ist nicht ersichtlich, wieso nun ein zusätzliches WE aus triftigen, das wohl des indes nachhaltig berührenden Gründen notwendig sein soll. Die Kostenentscheidung beruht auf 81 FamFG. Der Antrag hatte erkennbar keine Aussicht auf Erfolg.
Da die Entscheidung ohne mündliche Verhandlung ergangen ist, ist auf Antrag aufgrund mündlicher Verhandlung erneut zu entscheiden."


Danke das Du den Beschluss mit uns geteilt hast.
Im Prinzip ist das was die anderen hier sagen richtig, Du musst in deinem Fall auf die Ordnungsmittel gehen und darüber den bereits bestehenden Umgang durchsetzen.

Ich glaube das gilt für fast alle Beschlüsse, wenn die Eltern den Umgang einvernehmlich aussetzen, sollte das in Ordnung sein.
Wenn der UET den Umgang durchsetzen möchte, hat er mMn. Weiterhin das Recht und die Mittel.

Auch rechtlich gesehen, haben wir ja keine Ausgangssperren, auch nicht in Bayern gehabt, sondern ein Versammlungsverbot, solange man nicht Explizit unter Quarantäne ist, sollte aus meiner Rechtliche Sichtweise auch die Umgänge sicher gestellt sein.
Wenn man nicht gerade Pech hat wie ich, und Begleitung im Beschluss hat, die in einem Monat auslaufen würde..
Ich habe jetzt umgeschwenkt und versuche gar nicht erst meinen Beschluss zu ändern sondern ihn zu vollstrecken.
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lima65
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« Antwort #79 am: 23. März 2020, 06:06:47 »

Ergänzung zu der oben gestellten Frage, was noch erlaubt ist: in der ab jetzt gültigen Fassung der Verordnung heißt es nun immerhin “der Besuch bei Ehepartnerinnen und Ehepartnern oder Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern und die Wahrnehmung des Sorgerechts oder Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich“.

https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #80 am: 23. März 2020, 11:11:11 »

Moin

Was ist wenn man ein Umgangstitel hat und jetzt den Umgang am Wochenende ausetzen möchte wegen dem Virus?
Eben, es ist ein Virus. Mit entsprechendem Verhalten läßt sich eine Übertragung drastisch reduzieren. Und, über kurz oder lang wird sowieso praktisch jeder damit in Berührung kommen. Von daher gibt es keinen totalen Schutz, aber eben einen verantwortungsbewußten Umgang. Glaubst Du oder hast Hinweise, entweder Du oder dass Kind (bzw. das jeweilige Umfeld) könnten glaubhaft betroffen sein? Vermuten tue ich, dass dies nicht der Fall ist, sonst hättest Du das schon längst angegeben. M.E. gibt es also nichts was es rechtfertigt, dass Recht des Kindes auf Umgang mit Dir aus diesem Grund zu reduzieren/einzustellen.

Was ist mit Kurzarbeit.  Man verdient weniger Geld, und das Geld reicht für den Umgang nicht hat aber den Titel, was macht man?
Steht diese Problematik bei Dir an, oder ist das nur als Agrumentationshilfe zu verstehen? Da kann ich nur appellieren: setze Schwerpunkte, was Dir wichtig ist. Und schaue, ob Du bei finanz. Ausweglosigkeit vielleicht bei Behörden, vielleicht auch Freunden, Hilfe bekommst.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 23. März 2020, 11:16:03 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #81 am: 23. März 2020, 16:12:54 »

Unglaublich aber war meine EX Freundin reist mit den 2 Jungs am Donnerstag für unbestimmte Zeit nach Irland. Morgen sehe ich die kleinen das letzte mal für lang Zeit.

Was meinen großen angeht herrscht Unsicherheit. Ich wohne in Rheinland Pfalz und mein Sohn in Hessen.

Hessen darf man nur alleine in die Öffentlichkeit, oder nur mit km Hausstand lebenden Personen. Keiner kann es einem genau sagen. Jugendämter sind nicht erreichbar und der Mutter kann man nicht trauen, die sagt erst wenn man an der Tür steht ob der Junge krank oder gesund ist.
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« Antwort #82 am: 23. März 2020, 16:39:07 »

Moin

Halte ich für verantwortungslos. Nicht wegen einer möglichen Infektion, sondern schon allein einer Rückreise betreffend mittels event. Militärmaschine. Jep, das sind die Leute, welche ich mit "in die Eier treten" meinte.

Traurige, aber LG oldie
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« Antwort #83 am: 23. März 2020, 17:00:40 »

Rückreise wir es nicht geben. Sie zieht zu ihrer Schwester aufs Land und will dort bleiben.
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Bonnie 2


« Antwort #84 am: 23. März 2020, 17:11:54 »

Moin

Ähm, ich habe jetzt mal den ganzen Thread nach dem Stichwort 'Irland' durchsucht, der einzige Treffer ist >>hier<<. Bitte, was soll das?

Gruss oldie
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Malachit
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« Antwort #85 am: 23. März 2020, 18:41:16 »

Hallo oldie,

Ähm, ich habe jetzt mal den ganzen Thread nach dem Stichwort 'Irland' durchsucht, der einzige Treffer ist (...)

Beachte bitte, dass dieser Thread zwar von @akoser gestartet wurde, aber nur deshalb so lang geworden ist, weil es zwischendurch jede Menge Abschweifungen gab. Von ihm selbst ist es, wenn ich mich nicht verzählt habe, erst der 7. Beitrag in diesem Thread, und in denen ging es teilweise auch um das große Kind, nicht um die beiden Jungs, die jetzt offenbar nach Irland verfrachtet werden sollen.

Nebenbei bemerkt, welchen Beitrag genau wolltest du verlinken? Was in deinem obigen Beitrag tatsächlich verlinkt ist, öffnet anscheinend nur einen neuen Beitrag?!?

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Bonnie 2


« Antwort #86 am: 23. März 2020, 20:38:19 »

Hi malachit

Schiet, Kontrolle des eigenen Beitrages muss ich wohl noch üben.  mad3
Gemeint war >>dieser<<
bzw. #81 von 16:12
Zitat
Autor: akoser
Unglaublich aber war meine EX Freundin reist mit den 2 Jungs am Donnerstag für unbestimmte Zeit nach Irland. Morgen sehe ich die kleinen das letzte mal für lang Zeit.

Was meinen großen angeht herrscht Unsicherheit. Ich wohne in Rheinland Pfalz und mein Sohn in Hessen.

Hessen darf man nur alleine in die Öffentlichkeit, oder nur mit km Hausstand lebenden Personen. Keiner kann es einem genau sagen. Jugendämter sind nicht erreichbar und der Mutter kann man nicht trauen, die sagt erst wenn man an der Tür steht ob der Junge krank oder gesund ist.

Gruss oldie
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Bonnie 2


« Antwort #87 am: 23. März 2020, 21:28:51 »

Hi

Beachte bitte, dass dieser Thread zwar von @akoser gestartet wurde, aber nur deshalb so lang geworden ist, weil es zwischendurch jede Menge Abschweifungen gab. Von ihm selbst ist es, wenn ich mich nicht verzählt habe, erst der 7. Beitrag in diesem Thread, und in denen ging es teilweise auch um das große Kind, nicht um die beiden Jungs, die jetzt offenbar nach Irland verfrachtet werden sollen.
Richtig. Allerdings wurde er auch am 13. gestartet, jetzt haben wir den 23.. In den - nun ja - unruhigen Zeiten wäre doch ein fühzeitiger (wenn möglich) Hinweis, dass die Kinder ins Ausland 'verbracht' werden sollen, nicht uninteressant. Zumal mit der Bemerkung, dass eine Rückreise nicht vorgesehen ist.

Gruss oldie
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« Antwort #88 am: 25. März 2020, 05:56:38 »

Ich habe mich jetzt lang und breit in das Thema eingearbeitet, auch sehr lange mit meiner UP gesprochen, die ja auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat und
bin zu folgender Allgemeinen Meinung gekommen:
Vollstreckt eure Beschlüsse, wenn sie das hergeben. Beantragt Ordnungsmittel, wenn KM sich aufgrund Corona nicht an Beschlüsse hält und ihr das anders seht.
Kann auch sein, dass die Anträge erst wann auch immer bearbeitet werden, aber das ist der richtige weg.
Im Prinzip ist das Thema soweit ich weiß,  höchstrichterlich nicht direkt geklärt und könnte Spannend für so eine Frage sein.

Ich selbst kann es nicht machen, in meinem Beschluss ist eine Lücke von 2 Monaten die hinsichtlich des Ortes unbestimmt sind, und genau diese blöden 2 Monate laufen
gerade, ich kann also gar nix machen.
Mit Ordnungsmittel falle ich für diese Zeit auf die Nase genau wie mit einer Abänderung.

@Malachit & Oldie;
Der Thread ist ja tatsächlich out of focus geraten aber der Titel und die Allgemeine Frage zu diesem Thema während Corona sind halt doch wert es zu diskutieren & berichten.
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lima65
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« Antwort #89 am: 26. März 2020, 20:08:21 »

Noch eine Konkretisierung des Themas: https://www.tagesspiegel.de/berlin/umgangsrecht-in-zeiten-von-covid-19-corona-ist-kein-grund-fuer-kindesentzug/25686790.html?id=25686790&version=3

Wie das dann im Zweifelsfall durchzusetzen wäre, steht hier aber auch nicht.
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« Antwort #90 am: 27. März 2020, 09:03:58 »

...sind schon komische Zeiten.

so sieht das dann in Realität aus, wenn das Kind im Heim ist:

https://blog.fefe.de/?ts=a082116a

Hab leider keine "erste Hand" Infos dazu.

Das schwierige wird generell sein, jemand zu finden, der sowas druchsetzt oder Ordnungsgelder verhängt .....

Belibt gesund!

PvF
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« Antwort #91 am: 27. März 2020, 16:53:14 »

quote:
Sollten die Eltern dennoch darauf bestehen das Kind sehen zu wollen, so nehmen die Heime in Brandenburg die Kinder nicht wieder auf. Diese Regelung gilt auch für die ganz kleinen in unsere Gesellschaft.
unquote!

Auch eine Möglichkeit seine Kinder aus einer Einrichtung zu befreien.
Ich habe (allerdings nur gerüchteweise) gehört, dass Einrichtungen die Eltern aufgefordert haben die Kinder zu sich zu holen, da die Betreuung nicht aufrechterhalten werden kann. Gleichzeitig liest man in der Presse, dass die Helferindustrie vor einem explosionsartigen Anstieg der Gewalt in Familien warnt. Da scheinen (meiner Meinung nach) eher Kriegsgewinnler auf dem Kriegspfad zu sein, die versuchen in der Situation Kapital für ihre Interessen herauszuschlagen.

Ich hoffe ja, das die Wirtschaft gnadenlos zusammenbricht. Dann kann dieses System auch nicht mehr finanziert werden. Da eh schon alle von Überlastungen sprechen, bleibt auch keiner über, der dies finanzieren kann.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #92 am: 27. März 2020, 16:57:18 »

Nunja, dass das Helfersystem zusammenbricht kann ich mir gerade nicht wünschen, denn wenn meine Umgangspflegerin ordentlich arbeiten könnte, hätte ich Umgang.
Sie beklagt sich, das sie in ein paar Wochen auch Pleite ist, wenn sie keine Umgänge mehr machen darf.
Ich glaube es gibt viele Väter, die durchaus auch von der Helferindustrie profitieren.
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« Antwort #93 am: 27. März 2020, 17:09:24 »

Sie beklagt sich, das sie in ein paar Wochen auch Pleite ist, wenn sie keine Umgänge mehr machen darf.
Ich glaube es gibt viele Väter, die durchaus auch von der Helferindustrie profitieren.
Du verwechselst meiner Meinung nach die Prioritäten bzw. wie sich viele Dinge nach und nach entwickelt haben.
Allein die Tatsache das es einen Umgangspfleger gibt, ist schon eine perfide Angelegenheit. Das ist einer weiteres Indiz, dass der Gesetzgeber nicht mal Ansatzweise in der Lage ist, seine Gesetze und der Rechtsstaat seine Beschlüsse durchzusetzen fähig ist.
Wenn es einen Umgangsbeschluss gibt, wird dieser Umgesetzt. Punkt! Verwehr sich die KM dagegen, weil sie mein tSpielchen zu spielen, geht das Kind zum Vater. Meint sie abzuhauen, gibt es bei Ergreifung minimum 3 Jahre Gefängnis (Mindeststrafe).
Alle Staaten die klare Kante fahren, haben nicht einmal Ansatzweise solche Probleme wir wir in Deutschland.

Wenn das System Pleite ist, dann fällt für einen Großteil die Einnahmequelle weg und sie müssen dann tatsächlich mal richtig arbeiten. Auch ungerechtfertigte Inobhutnahmen, Familienhelfer, die mehr nerven wie tatsächlich helfen fallen weg ... es ist ausnahmslos Positiv.

Deine Meinung bleibt Dir aber gerne unbenommen. Genauso wie ich meine behalten werde.

Gruß
Kasper

PS: Schmal überlegt, was Du an Kosten gespart hättest, und wieviel Umgang Du mit Deinem Kind gehabt hättest, wenn das System nicht so perfide wäre, wie Du es gerade scheinbar lobst?
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RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #94 am: 27. März 2020, 17:20:14 »

Ich lobe das System nicht, konstantiere nur das ein Ausfall mir Aktuell mehr Schadet als nützt.
Ansonsten bin ich ganz bei Dir, das System ist mies, dass man die KM so lange machen lässt ohne das es wirklich spürbare Konsequenzen hat, kotzt mich ebenfalls gewaltig an. Ich bin auch deiner Meinung, wie Du in dem anderen Thread ausgeführt hast, das mann die ganzen VKH Mamis durchaus mehr an den Kosten beteiligen muss, das würde auch helfen.

Wenn meine UP jetzt nicht arbeiten kann, ändern sich nicht spontan über Nacht die Gesetze, ich habe kein Umgang bis es eine neue Umgangspflegerin gibt, das passiert dann und ist jetzt gerade echt mist.
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« Antwort #95 am: 29. März 2020, 17:58:51 »

Hallo und schönen guten Tag,
kurze Frage: Meine Kinder wohnen in NRW - ich in Niedersachsen. Die Kinder fahren sonst mit dem Zug - in Zeiten von Corona ist das erstmal nicht möglich. Wenn ich mich mit meiner Ex-Frau auf einem Parkplatz in der Mitte treffe und die Kinder austausche ist dass doch völlig in Ordnung, oder? Gibt es in Corona Zeiten rechtliche Aspekte zu betrachten?

Gruß
Christian
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RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #96 am: 30. März 2020, 22:42:13 »

Wenn ihr euch beide einigt seid, dann ist das so kein Problem.
Du darfst ja auch hin und her fahren um dein Umgangsrecht auszuüben.

Edit: Überflüssiges Vollzitat gelöscht.
« Letzte Änderung: 30. März 2020, 22:53:19 von Lausebackesmama » Gespeichert
christian242
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« Antwort #97 am: 31. März 2020, 16:12:58 »

Edit: Überflüssiges Vollzitat gelöscht.

Sorry und Danke.
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Malachit
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« Antwort #98 am: 01. April 2020, 08:37:19 »

Hallo zusammen,

beim Bundesjustizministerium gibt's inzwischen auch was zum Thema. Dort heißt es unter Punkt 2:

Zitat
Die Empfehlung, soziale Kontakte möglichst zu vermeiden, bezieht sich nicht auf die Kernfamilie, auch wenn die Eltern nach einer Trennung in zwei getrennten Haushalten leben. Kinder sollen selbstverständlich auch weiterhin sozialen Kontakt zum anderen Elternteil behalten. Hinzu kommt: Gibt es eine Umgangsregelung oder eine gerichtliche Entscheidung zum Umgang, gilt sie trotz der Coronakrise weiter. Bei der Frage, wie man die persönliche Begegnung zwischen Eltern und Kind in Zeiten der Coronakrise am besten organisiert, dürfte eine Rolle spielen, wie das Kind zum anderen Elternteil gelangt und ob es auf dem Weg zu ihm mit weiteren Personen in Kontakt kommen würde bzw. wie sich das vermeiden ließe.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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