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Autor Thema: Grundsatzdiskussion über Anwälte  (Gelesen 7676 mal)
Liemeiki
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1


« am: 21. Februar 2020, 08:33:00 »

Konfrontation ist super und führt auch zu einer gewissen Genugtuung. Hilft aber nicht, da Richter/Richterinnen tendenziös sind und damit immer(!!!!) die Frau in dennFokus ihrer Bemühungen stellen. Ist einfacher, kürzt ab und wird allgemein akzeptiert. Ich würde eher Streitigkeiten, Drohungen und dergleichen aufzeichnen, vielleicht einen Privatdetektiven engagieren und darüber nachdenken, welche „Freundin“ etwas differenzierter mit der betreffenden Frau ist. Direkt macht Dich die Frau platt. Auch mit einem miesen Rechtsanwalt. Falls Du jedoch den juristischen Weg gehen willst, solltest Du gegenüber dem Rechtsanwalt ein gewisses Vermögen signalisieren und andeuten, dass Du bereit bist, dessen Honorar zu verhandeln. Dann wird jeder Rechtsanwalt ein motivierter und „Konfrontationen“ Anwalt. Falls Du aber ganz grundsätzlich an Recht, Gerechtigkeit oder Fairness glaubst, das auch so durchziehen möchtest, dann bleib lieber daheim.


Änderung durch Malachit: Grundsatzdiskussion abgetrennt von diesem Thema
« Letzte Änderung: 21. Februar 2020, 17:38:15 von Malachit » Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 266



« Antwort #1 am: 21. Februar 2020, 16:21:18 »

Kann meinem Vorredner hier nur zustimmen.
Angriffe der Mutter wischt man einfach weg in dem man sie als unhaltbar verwirft, das ist ein Satz im Schriftsatz.
Ansonsten muss man als Vater eher den Devoten Bitsteller spielen, der ganz doll bitte Umgang mit seinem Kind möchte und auch fürsorglich für sein Kind da sein möchte.
Alles andere führt zu nichts.

Ich bin bei meinem ersten Gerichtstermin auch mit mehreren Anwälten aufgekreuzt, renommierte Leute aus Namhaften Top Kanzleien, sogar so einen richtigen Pittbull hatte ich mit dabei.
Das Motto war, Geld spielt keine Rolle, Gewinnen ist das Ziel.
Hat nicht viel gebracht, war komplette Geld Verschwendung ;)

Meine Hauptanwältin und Prozessführerin für die Kindschaftssachen ist eine sehr ruhige und strategische Person, wir haben in unseren Schriftsätzen die Kindesmutter nie Persönlich angegriffen, uns aber auch nie auf Rechtfertigungen eingelassen und damit bin ich ganz gut gefahren.
Und glaub mir, meine Ex hat alle Register gezogen, incl. Gewaltschutzklage, Strafanzeigen usw.

Das Feedback von den im Verlauf beteiligten Personen, Umgangsbegleiter, Jugendamt, Umgangspflegerin, Verfahrensbeiständin war immer voller Lob für meine Anwältin, weil wir uns eben NICHT auf etwaige Schmutzkampagnen eingelassen haben und NICHT in Schlammschlachten eingestiegen sind.

Was meiner Meinung nach wichtig bei der Auswahl des Anwaltes ist, ist die Reaktionszeit und Bearbeitungsgeschwindigkeit.
Man muss zwar immer Freundlich und Sachlich bleiben, egal wieviel Dreck man entgegen geworfen bekommt, was man aber nicht darf ist Zögern und Zeit verlieren.
D.h. wenn sich Freitags ein Problem aufgetan hat, wäre es wünschenswert wenn der Anwalt bereits Montag alles fertig hat um entsprechende Anträge bei Gericht zu stellen.

Wenn ich Anwälte evaluiere, egal für welches Fachgebiet dann achte ich folgende Eigenschaften:
- Ist der Anwalt telefonisch zuverlässig zu erreichen, auch nach 18 Uhr
- Arbeitet der Anwalt, wenn es wichtig ist, auch am Wochenende
- Antwortet der Anwalt auf E-Mails
(Ihr glaubt nicht, wieviele Anwälte ihre Mails ausdrucken lassen und die Antwort dann diktieren. Sowas kann ich Persönlich nicht gebrauchen.)
- Ist der Anwalt fair, Transparent und bestimmt mir gegenüber genug, wenn ich deutlich falsch liege.

Letzter Punkt ist wichtig und würde ich gleich zu Beginn testen, es bringt dir gar nichts wenn Du selbst im Kopf einen falschen aber festgefahrenen Standpunkt hast und dein Anwalt diesen
auch noch befeuert.

Sind alles Punkte die man einfach abklopfen kann, 3-4 Anwälte kontaktieren und ausprobieren.
Gespeichert
PausBanderI
Nicht wegzudenken
****
Beiträge: 378


« Antwort #2 am: 23. Februar 2020, 15:26:31 »

Also wer im Familiengericht mit einem „Pitbull„ aufkreuzt und sich wundert, wieso er unterliegt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen!

Zitat
Angriffe der Mutter wischt man einfach weg in dem man sie als unhaltbar verwirft, das ist ein Satz im Schriftsatz.
Ansonsten muss man als Vater eher den Devoten Bitsteller spielen, der ganz doll bitte Umgang mit seinem Kind möchte und auch fürsorglich für sein Kind da sein möchte.
Alles andere führt zu nichts.

Unsinn. Ob und wie Angriffe der Mutter gewertet werden, entscheidet man nicht durch wegwischen, sondern durch die Substanz der Aussage. Wenn Mami den nach außen lammfrommen Papa als gemeinen Kinderquäler hinstellt, ist die Sache einfach zu widerlegen, wenn man aber Zeugen vorbringt wirds übel.

Und den Bittsteller spielen muß keiner. Einfach mit einer vernünftigten und kindesorientierten Strategie zu Gericht und dort lösungsorientiert arbeiten.

Aber ja, wie schon angedeutet, wer da mit einer Horde von Anwälten aufkreuzt und die Mutter versucht unterzubuttern, der wird vom Gericht nicht mit Rosen empfangen. Wobei Du ja schon selber festgestellt hast, daß die Strategie nach hinten losging.

Zitat
Wenn ich Anwälte evaluiere, egal für welches Fachgebiet dann achte ich folgende Eigenschaften:
- Ist der Anwalt telefonisch zuverlässig zu erreichen, auch nach 18 Uhr
- Arbeitet der Anwalt, wenn es wichtig ist, auch am Wochenende

Braucht keiner. Im Gegenteil empfinde ich es eher merkwürdig, wenn ein Anwalt sich nicht mal ein paar Stunden am Wochenende frei halten kann.

Zitat
- Antwortet der Anwalt auf E-Mails
(Ihr glaubt nicht, wieviele Anwälte ihre Mails ausdrucken lassen und die Antwort dann diktieren. Sowas kann ich Persönlich nicht gebrauchen.)

Ich persönlich kann niemanden gebrauchen - egal in welcher Fachrichtung - der ständig irgendwelche Emails beantwortet, anstatt sich auf eine Sache zu konzentrieren und eine nach der anderen abzuarbeiten.

Zitat
- Ist der Anwalt fair, Transparent und bestimmt mir gegenüber genug, wenn ich deutlich falsch liege.

Da stimme ich jetzt absolut zu! Viele Anwälte ziehen ihr Ding durch, ohne zu beachten, womit ihr Mandant wirklich langfristig Erfolg hat.

Für mich am meisten ausschlaggebend bei der Anwaltssuche ist sein/ihr Kontakt zu Gerichten und dem Helferkreis. In einer Großstadt mag das schwierig sein, da gibt es Dutzende Richter, Jugendämter, Gutachter usw. Aber auf dem Land draußen wo die Anwälte die Richter fast jeden Tag sehen ist das das A und O.
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Greta1
Frischling

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« Antwort #3 am: 27. Februar 2020, 10:27:06 »

Hallo kurze Anmerkung zum Thema,

wer einen Anwalt bemühen muss  ist ohnehin im Nachteil , und wer dann noch PKH beantragen muss, hat quasi schon verloren, egal welchem Geschlecht man angehört.
Geld regiert die Welt, und kein Anwalt arbeitet gern für eine Person die begrenzte  Mittel zur Verfügung hat.
Nur wer vorab unbegrenzte Deckung signalisiert wird anständig vertreten. Und Recht hin oder her...Unsere Gesetzte sind ohnehin so veraltet und nicht mehr zeitgemäß und dehnbar und auslegbar, das der einzige Gewinner immer der Anwalt ist....leider und der mit dem größeren Geldbeutel



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Beiträge: 823


« Antwort #4 am: 27. Februar 2020, 11:32:46 »

hi,

@Greta
das kann ich absolut nicht bestätigen. Ich hatte grundsätzlich PKH und habe alle Klagen abweisen können.

WF
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 183


« Antwort #5 am: 27. Februar 2020, 11:40:16 »

Guten Morgen,

man sieht also, Greta1, auch hierbei gibt es Vorurteile.
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Beiträge: 4.974


« Antwort #6 am: 27. Februar 2020, 13:58:01 »

Hallo,

auch Anwälte sind nur Menschen mit Fehlern und Schwächen. Natürlich hat man mit mehr Geld eine größere Auswahl und kann auch Topleute bezahlen.
Wenn eine Zusammenarbeit mit einem Anwalt funktionieren soll, dann setzt das als erstes voraus, dass man sich menschlich halbwegs versteht. Ansonsten wird es schwierig, weil man immer gegeneinander arbeitet und dann auch mit dem Anwalt nicht zufrieden ist.
Geld ist nicht alles. Es fällt einem Anwalt leichter, wenn ihm/ihr das Anliegen des Klienten klar ist und auch die Strategie abgesprochen ist. Wer aber glaubt, dass er dem Anwalt/der Anwältin vorschreiben kann, was zu tun ist, wird immer enttäuscht sein.

Ansonsten haben insbesondere die ersten Anworten Wege aufgezeigt wie man zu einem vertrauenswürdigen und effektiven Anwalt kommen kann.

VG Susi
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oldie
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Beiträge: 6.918


Bonnie 2


« Antwort #7 am: 27. Februar 2020, 20:12:17 »

Moin

Ich halte es für müßig, über die Werkzeuge (hier die Anwälte) zu philosophieren, und dabei dem Rechtsrahmen und seinen Gepflogenheiten, in dem sich alle bewegen, nicht die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken, ja dieses Geflecht nicht zu allererstz zu kritisieren. Anwälte sind m.E. nur ein kleiner Teil davon, wenn auch durchaus involviert.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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