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vatersein.de - Forum 29. Januar 2020, 02:03:57 *
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Autor Thema: Wohnwert berechnen/anrechnen, wie geht das ?  (Gelesen 891 mal)
SLAM
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Beiträge: 78


« am: 10. Januar 2020, 17:35:42 »

Hallo,

da mich das ja bald betreffen wird, vorab eine Frage zum Wohnwert.

Bei der Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens wird ja unter anderem berücksichtigt, wenn man in einer eigenen Wohnung (oder Haus) lebt.

Wie wird der sogenannten Wohnwert dann berechnet, wenn noch ein Kredit zu bedienen ist? Und wie ohne Kredit ?

Zum Beispiel (Hausnummern):

- Nettoeinkommen: 5000 Euro
- Darlehensrate: 1000 Euro, davon 250 Euro Zins und 750 Euro Tilgung. Da fängt das Problem schon an, da sich das Verhältnis jeden Monat ändert. Dh, der Zinsanteil wird jeden Monat kleiner und der Tilgungsanteil jeden Monat größer.
- Theoretische Kaltmiete für die Wohnung: 600 Euro.

Der berechnete Wohnwert wird dann zum bereinigten Nettoeinkommen dazu addiert. Korrekt ?

DANKE.
SM
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Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
AnnaSophie
_AnnaSophie
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« Antwort #1 am: 11. Januar 2020, 00:40:46 »

Hallo,

Die Tilgungerste kann bei der zus. Altersvorsorge in Anrechnung  gebracht.
Die Zinsen werden dem wohnwertvorteil gegenüber gestellt.

Die Frage ist bei deinem Beispiel nur, warum zahlt man einen solchen Kredit für eine Immobilie aufnimmt, wenn man für die Hälfte des Geldes auch mieten kann?

Und bei deinem Beispiel bleibt ein wohnwertvorteil von ca. 350 €.

Sophie
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Malachit
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« Antwort #2 am: 11. Januar 2020, 09:58:26 »

Hallo zusammen,

Die Tilgungerste kann bei der zus. Altersvorsorge in Anrechnung  gebracht.

Bitte beachten, dass zusätzliche Altersvorsorge nur in begrenzter Höhe bei der Unterhaltsberechnung geltend gemacht werden kann. Näheres regeln die zuständigen Unterhaltsrechtlichen Leitlinien; z.B. könnten bis zur Beitragsbemessungsgrenze 4% vom Bruttoeinkommen geltend gemacht werden, sowie zusätzlich 23% für jenen Anteil des Bruttoeinkommens, der oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt.

Rechenbeispiel: Angenommen, 9.000 Euro Bruttoeinkommen im Monatsdurchschnitt. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung liegt in diesem Jahr bei 6.900 Euro(*). Dann können 4% von 6.900 Euro gleich 276 Euro angesetzt werden, plus 23% von 2.100 Euro gleich 483 Euro; insgesamt also 759 Euro.

Das heißt, in diesem Fall könnten die 750 Euro Tilgung als zusätzliche Altersvorsorge noch voll angesetzt werden. Wenn es aber noch eine weitere zusätzliche Altersvorsorge (Lebensversicherung, Riester, Rürup o.ä.) mit einem Monatsbeitrag von z.B. 150 Euro gibt, dann wären das in Summe zwar 900 Euro zusätzlicher Altersvorsorge - für die Unterhaltsberechnung wird dieser Betrag in diesem Beispiel aber bei 759 Euro gekappt.

Da fängt das Problem schon an, da sich das Verhältnis jeden Monat ändert. Dh, der Zinsanteil wird jeden Monat kleiner und der Tilgungsanteil jeden Monat größer.

Im Prinzip ja, aber so schnell ändert sich das nun auch wieder nicht. Bei der nächsten Unterhaltsberechnung sind es dann also nicht mehr 250 Euro und 750 Euro, sondern z.B. 200 Euro und 800 Euro.

Analog zu den Zinsen kann man von der Nettokaltmiete auch noch die nicht-umlagefähigen Kosten abziehen, d.h. jene Nebenkosten, die man als Eigentümer an der Backe hat, die aber von einem Vermieter nicht an den Mieter durchgereicht werden dürfen.

Der berechnete Wohnwert wird dann zum bereinigten Nettoeinkommen dazu addiert. Korrekt ?

Korrekt. Das unbereinigte Einkommen wird erst mal um die üblichen Abzugsposten bereinigt, also erstens um die berufsbedingten Kosten und zweitens um die zusätzliche Altersvorsorge, die hier wegen der Tilgung einen recht ordentlichen Betrag ausmacht. Anschließend wird der Wohnvorteil dazu addiert, d.h. die von Sophie bereits genannten ca. 350 Euro.


 --- off topic ---

Die Frage ist bei deinem Beispiel nur, warum zahlt man einen solchen Kredit für eine Immobilie aufnimmt, wenn man für die Hälfte des Geldes auch mieten kann?

Warum? Nun, der Tilgungsanteil von 750 Euro ist nur "rechte Hosentasche, linke Hosentasche". Die Bank verdient am Zinsanteil von 250 Euro, aber die Tilgung zahlt man gewissermaßen an sich selbst: Man erhöht sein Nettovermögen monatlich um 750 Euro, indem man seinen Schuldenstand um eben diese 750 Euro reduziert. Alternativ dazu könnte man auch die Wohnung mieten und diese 750 Euro auf ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto packen, aber wie prickelnd das beim aktuellen Zinsniveau ist, möge jeder für sich selbst beantworten.

Der Vergleich lautet also gar nicht "600 Euro Kaltmiete vs. 1.000 Euro monatliche Rate", sondern "600 Euro Kaltmiete vs. 250 Euro monatlicher Schuldzinsen" - nein, stimmt natürlich auch nicht, denn in der Immobilie ist ja Kapital gebunden (Kaufpreis minus Restschulden), und dieses gebundene Kapital könnte man ja sonst anderweitig anlegen. Vergleichen muss man also auf der einen Seite die Kaltmiete, und auf der anderen Seite (a) die Schuldzinsen, (b) die entgangenen Erträge aus dem gebundenen Kapital, und außerdem natürlich (c) jene Wohnkosten, die man zwar als Eigentümer, aber nicht als Mieter zu tragen hat (z.B. Reparaturen).

Außerdem sind die Schulden "irgendwann" abgezahlt, und ab diesem Moment wird die Ernte eingefahren. Mir selbst hat das vor mehr als einem Vierteljahrhundert mal jemand mit einer ganz einfachen Feststellung erklärt: "Fast alle Menschen bezahlen im Laufe ihres Lebens ein Haus - die meisten allerdings nicht ihr eigenes."

Viele liebe Grüße,

Malachit.


*Ergänzung: Beitragsbemessungsgrenze 6.900 Euro gilt für den Westen; im Osten sind's 6.450 Euro.
« Letzte Änderung: 11. Januar 2020, 14:31:51 von Malachit » Gespeichert

Der Begriff "politische Korrektheit" ist die politisch korrekte Bezeichnung für "Denkverbot".
Traurig2019
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« Antwort #3 am: 11. Januar 2020, 13:32:20 »

@Malachit:
Hast du evtl. einen Link für deine Erläuterung zur Anrechenbarkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge?

Das würde mir noch ein paar Euro bringen ;-)
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Susi64
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« Antwort #4 am: 11. Januar 2020, 14:25:53 »

Hallo,

hier wird noch mehr behauptet, nämlich, dass das Urteil zum Elternunterhalt BGH XII ZB 118/16, 18.1.2017 auch auf andere Unterhaltsarten ausdehnbar wäre und deshalb

"a) Neben den Zinsen sind die Tilgungsleistungen bis zur Höhe des Wohnvorteils vom Einkommen des Elternunterhaltspflichtigen abzuziehen, ohne dass dies seine Befugnis zur Bildung eines zusätzlichen Altersvorsorgevermögens schmälert.

b) Der  den Wohnvorteil  dann  noch  übersteigende  Tilgungsanteil  ist  als  Vermögensbildung zu Lasten des Unterhaltsberechtigten im Rahmen der sekundären Alters-vorsorge auf die Altersvorsorgequote von 5% des Bruttoeinkommens des Elternunterhaltspflichtigen anzurechnen."

(Beim KU wären es dann nur 4% vom Brutto maximal)

Ich kann nicht sagen wie zutreffend die Meinung auf der webseite ist. Hier wird ausgeführt, dass bisher nur das OLG Stuttgart, 3.8.2017, 16 UF 118/17 dieser Entscheidung des BGH gefolgt ist:

"21 Dem Einkommen hinzuzurechnen ist aber der Wohnvorteil des von der Antragsgegnerin bewohnten Hauses. Den Wohnwert des Hauses bewertet der Senat für die Zeit ab April 2017 mit monatlich 1.000 EUR, was ungefähr der ersparten Miete für ein vergleichbares Haus entsprechen dürfte. Zu berücksichtigen sind aber auch die Zins- und Tilgungsleistungen der Antragsgegnerin hierfür in Höhe von monatlich insgesamt 400 EUR. Die Tilgungsleistungen sind in voller Höhe anzurechnen, da sie zur Finanzierung des Wohneigentums gehören, ohne sie also der Wohnwert nicht erzielt werden könnte. Ihr verbleibt somit ein Wohnvorteil von 600 EUR."

VG Susi
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Malachit
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« Antwort #5 am: 11. Januar 2020, 14:27:42 »

Hallo,

Hast du evtl. einen Link für deine Erläuterung zur Anrechenbarkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge?

Wie gesagt, so etwas steht typischerweise in den Unterhaltsrechtlichen Leitlinien, d.h. die genaue Ausprägung hängt vom zuständigen Oberlandesgericht ab.

In den Süddeutschen Leitlinien heißt es z.B. unter der Überschrift "Bereinigung des Einkommens" bei Punkt 10.1:

Zitat
Vom Bruttoeinkommen sind Steuern, Sozialabgaben und/oder angemessene, tatsächliche Vorsorgeaufwendungen - Aufwendungen für die Altersvorsorge bis zu 23 % des Bruttoeinkommens, bei Elternunterhalt bis zu 24 % des Bruttoeinkommens (je einschließlich der Gesamtbeiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur gesetzlichen Rentenversicherung) - abzusetzen (Nettoeinkommen).

Für den rentenversicherungspflichtigen Anteil des Einkommens sind somit von den genannten 23% derzeit bereits 18,6% durch die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung abgefrühstückt, d.h. wenn man's genau nimmt, dann bleiben in diesem Bereich noch 4,4% für die Anrechnung einer zusätzlichen Altersvorsorge übrig.

Wenn jemand ein höheres Einkommen hat als die Beitragsbemessungsgrenze, dann werden auf den die Grenze übersteigenden Teil des Einkommens keine Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse zwangsabgeführt, was im Umkehrschluss bedeutet, dass hier die vollen 23% für eine zusätzliche Altersvorsorge ausgeschöpft werden können.

Ergänzung zu meinem Beitrag von oben: Ich hatte die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze mit 6.900 Euro angegeben, das stimmt aber nur für den Westteil der Republik - im Osten sind's stattdessen 6.450 Euro. Neben dem zuständigen OLG hängt die konkrete Berechnung somit ggf. außerdem noch von der Frage ab, ob die Rentenversicherungsbeiträge den alten oder den neuen Bundesländern zuzuordnen sind.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #6 am: 11. Januar 2020, 14:31:43 »

Hallo Malachit,

vielen dank für deine Erläuterungen.
Ich hatte tatsächlich die  gesetzliche Rentenversicherung vergessen. Aber ich werde nochmal mit meiner Anwältin diskutieren, ob sie für den Teil über der Beitragsbemessungsgrenze richtig gerechnet hat!
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Malachit
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« Antwort #7 am: 11. Januar 2020, 14:48:09 »

Hallo,

Ich hatte tatsächlich die  gesetzliche Rentenversicherung vergessen. Aber ich werde nochmal mit meiner Anwältin diskutieren, ob sie für den Teil über der Beitragsbemessungsgrenze richtig gerechnet hat!

In der Jahresrückschau ist es vergleichsweise einfach, das zu überprüfen - hier wieder in der OLG-Variante "Süddeutsche Leitlinien": Man nimmt 23% des Bruttojahreseinkommens, zieht die Summe der tatsächlich abgeführten Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung ab, und erhält so den maximalen Jahresbetrag, der als zusätzliche Altersvorsorge beim Unterhalt berücksichtigt werden kann, wenn man denn eine solche zusätzliche Altersvorsorge tatsächlich aufbaut.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #8 am: 12. Januar 2020, 00:02:04 »

Danke für eure Antworten !

Also wenn ich das richtig verstehe gilt:

a) Der Wohnwert ist einfach die am Markt erzielbare Kaltmiete.

b) Davon wird die monatliche Belastung abgezogen, also Zins UND Tilgung.

c) Wenn die Belastung kleiner als der Wohnwert ist, erhöht sich das bereinigte Nettoeinkommen um den Betrag aus dieser Differenz.

d) Wenn die Belastung aus b) größer als der Wohnwert ist, führt das dazu, dass sich das bereinigte Nettoeinkommen weiter reduziert, aber höchstens um den Betrag, der der maximal anrechenbaren Altervorsorge (berechnet prozentual vom Jahresbruttoeinkommen) entspricht.

ZB: Wohnwert 500 Euro, Belastung 1000 Euro. Bleibt 500 Euro Überschuss. Fall 1: Anrechenbare Altervorsorge 600 Euro -> Nettoeinkommen bereinigt (reduziert) sich weiter um 500 Euro. Fall 2: Anrechenbare Altersvorsorge 300 Euro -> Nettoeinkommen bereinigt (reduziert) sich weiter um 300 Euro. Ok soweit ?

Siehe auch hier: https://www.scheidung-online.de/unterhalt/einkommensberechnung/wohnwert-als-einkommen/

Zitat:
Die Kreditraten sind vom Wohnwert abzuziehen, und zwar sowohl beim Kindesunterhalt als auch beim Ehegattenunterhalt. Nach neuerer Rechtsprechung des BGH können die gesamten Raten abgezogen werden, also sowohl Zinsen als auch Tilgung.
« Letzte Änderung: 12. Januar 2020, 00:06:38 von SLAM » Gespeichert

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« Antwort #9 am: 12. Januar 2020, 00:02:58 »


Die Frage ist bei deinem Beispiel nur, warum zahlt man einen solchen Kredit für eine Immobilie aufnimmt, wenn man für die Hälfte des Geldes auch mieten kann?


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« Antwort #10 am: 13. Januar 2020, 11:41:16 »

Hallo SLAM,

zu a) möchte ich nein sagen. Im Trennungsjahr ist der notwendige Wohnwert anzusetzen, der sich als Miete ergibt, wenn du dir jetzt eine kleine Wohnung nur für dich mieten würdest. Das ist bedeutend weniger als später, wo tatsächlich die mögliche Netto-Kaltmiete angesetzt wird. Das soll dir Gelegenheit geben dich im Trennungsjahr nach was anderem umzusehen, falls das Geld nicht reicht.

zu b) Tilgung läuft unter Altervorsorge und die ist auf jährlich 4% des Vorjahresbrutto gedeckelt.

zu c) ja



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SLAM
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« Antwort #11 am: 13. Januar 2020, 20:32:02 »


zu a) möchte ich nein sagen. Im Trennungsjahr ist der notwendige Wohnwert anzusetzen, der sich als Miete ergibt, wenn du dir jetzt eine kleine Wohnung nur für dich mieten würdest. Das ist bedeutend weniger als später, wo tatsächlich die mögliche Netto-Kaltmiete angesetzt wird. Das soll dir Gelegenheit geben dich im Trennungsjahr nach was anderem umzusehen, falls das Geld nicht reicht.

Du hast recht. Bei a) müsste stehen, dass während der Trennungszeit der Wohnwert die Kaltmiete für eine angemessene Wohnung ist und nicht die Kaltmiete für das ohne Frau und Kinder viel zu große Haus, dass ja nur wegen der Familie angeschafft wurde und in dem man halt noch wohnt, weils noch nicht verkauft wurde, weil man nichts Neues hat.
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tomatenfisch
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« Antwort #12 am: 15. Januar 2020, 09:27:07 »

Ich habe eine Ergänzungsfrage zum Wohnwert und den arbeitsfähigen Kreditkosten:

Sofern eine eigene Immobilie erst nach der Scheidung von einem Exehegatten erworben wurde, ist auch in diesem Fall der Wohnwert einkommenserhöhend und die Zinslast einkommensmindernd anzusetzen?
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« Antwort #13 am: 15. Januar 2020, 09:35:44 »

Moin,

Sofern eine eigene Immobilie erst nach der Scheidung von einem Exehegatten erworben wurde, ist auch in diesem Fall der Wohnwert einkommenserhöhend und die Zinslast einkommensmindernd anzusetzen?

Ja.
Zur Info: Die Zinsen mindern nicht dein Einkommen sondern nur den anrechenbaren Wohnwert.
 

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