Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 06. Dezember 2019, 19:28:54 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Was tun, wenn sie nicht ausziehen will ?  (Gelesen 2128 mal)
Wegnachvorn
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 543


« Antwort #25 am: 02. Dezember 2019, 05:20:42 »

..... Das alles ist KRANK.

Willkommen im deutschen Familienrecht - und seinen willfährigen Steigbügelhaltern...

Da Du offenbar genug Kohle hast, um "angemessenen" Unterhalt zu zahlen, wird Deine Ex möglicherweise noch stärker versuchen, Dich an Deiner schwachen Stelle zu treffen: Eurem Kind!

Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 331


« Antwort #26 am: 02. Dezember 2019, 09:06:04 »

Ich würde auch proaktiv handeln: wenn deine DEF verkündet hat mit den Kindern ausziehen zu wollen, würde ich die Anwältin bitten bei Gericht anzuleiern, dass festgestellt werden soll, dass der Lebensmittelpunkt in dem Haus liegt, dass deine Frau verlassen will. Aus Kontinuitätsgründen sollen die Kinder dort verbleiben, die Betreuung kann durch dich sichergestellt werden. Du wirst der Mutter aber natürlich einen großzügigen Umgang bis hin zum Wechselmodell einräumen.

Aber das alles steht und fällt natürlich mit dem Richter bzw. der Richterin und mit der bisherigen Betreuung. Wenn du bisher 50 Std. gearbeitet hast, während sie zu Hause saß, wird es schwer.

Zum finanziellen Aspekt: Du verdienst gut, wirst also weich fallen. Geh davon aus, dass der Unterhalt wesentlich länger als bis zum 3ten fließen wird. denn deine DEF wird versuchen ihren Status dauerhaft halten zu wollen und das geht mit dem bisschen Kindesunterhalt nicht. Was hat sie denn beruflich vor dem Kind gemacht?
Gespeichert
Kakadu59
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 739



« Antwort #27 am: 02. Dezember 2019, 09:14:54 »

[...]
Zum finanziellen Aspekt: Du verdienst gut, wirst also weich fallen. Geh davon aus, dass der Unterhalt wesentlich länger als bis zum 3ten fließen wird. denn deine DEF wird versuchen ihren Status dauerhaft halten zu wollen und das geht mit dem bisschen Kindesunterhalt nicht. Was hat sie denn beruflich vor dem Kind gemacht?

Das ist (frei nach Einstein) relativ... und hängt nicht unwesentlich vom gesamtbetrachteten (bisherigen) Lebensstil der Parteien/ des TO ab....
Auf jeden Fall ist das (und hier frei nach Roald Dahl) schwarzer Humor...
Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.249


« Antwort #28 am: 02. Dezember 2019, 10:57:25 »

Hallo,

ich gehe mal davon aus, dass zum Scheidungszeitpunkt die Ehe ungefähr 10 Jahre bestanden hat. Wenn Deine Frau in dieser Zeit nur einen Minijob hatte, dann wird die Frage des nachehelichen Unterhalts stehen. Mit 2 Vorschulkindern bzw. einem Grundschul- und einem Vorschulkind, im besten Fall 2 Grundschulkindern wird man ihr nicht mehr als eine Halbtagstätigkeit zumuten. Für die andere Hälfte wäre dann der nacheheliche Unterhalt zu zahlen.

Die Besonderheit beim nachehelichem Unterhalt ist, dass wenn ihn das Gericht ausurteilt er immer unbefristet ist. Wenn sich also die Umstände ändern, dann müsstest Du das Familiengericht bemühen, um ihn abändern zu lassen. Daher macht es Sinn sich auf nachehelichen Unterhalt zu einigen, z.B. in einem Stufenmodell, also 3 Jahre Halbtagsjob, danach 1 Jahr z.B. 300 Euro und noch ein Jahr 100 Euro und dann nichts mehr.
Das solltest Du Dir mit Deinem Anwalt überlegen. Was geht und wie ihr verhandeln wollt.

VG Susi 
Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 331


« Antwort #29 am: 02. Dezember 2019, 11:17:44 »

Das Problem ist doch, dass die Frau nie im Leben ihren Stand wird halten können, ob mit Halbtagsjob oder Ganztagesanstellung. Von daher sehe ich es ähnlich: versuch dich zu einigen, besser am Anfang mehr Geld, aber dafür eine Befristung.
Gespeichert
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.442


Ein Leben lang!


« Antwort #30 am: 02. Dezember 2019, 17:45:59 »

Und bringe in eibe Vereinbarung etwas ein, was dich im Fall von Jobverlust oder Krankheit/Arbeitsunfähigkeit absichert, insbesondere wenn das in Richtung Vergleich geht.

LG LBM
Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
SLAM
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 23


« Antwort #31 am: 02. Dezember 2019, 21:34:44 »

Ich würde auch proaktiv handeln: wenn deine DEF verkündet hat mit den Kindern ausziehen zu wollen, würde ich die Anwältin bitten bei Gericht anzuleiern, dass festgestellt werden soll, dass der Lebensmittelpunkt in dem Haus liegt, dass deine Frau verlassen will. Aus Kontinuitätsgründen sollen die Kinder dort verbleiben, die Betreuung kann durch dich sichergestellt werden. Du wirst der Mutter aber natürlich einen großzügigen Umgang bis hin zum Wechselmodell einräumen.

Aber das alles steht und fällt natürlich mit dem Richter bzw. der Richterin und mit der bisherigen Betreuung. Wenn du bisher 50 Std. gearbeitet hast, während sie zu Hause saß, wird es schwer.

Zum finanziellen Aspekt: Du verdienst gut, wirst also weich fallen. Geh davon aus, dass der Unterhalt wesentlich länger als bis zum 3ten fließen wird. denn deine DEF wird versuchen ihren Status dauerhaft halten zu wollen und das geht mit dem bisschen Kindesunterhalt nicht. Was hat sie denn beruflich vor dem Kind gemacht?

Nichts. Sie war Hausfrau. Sie hatte keine Lust zu arbeiten, weil sie der Meinung war, dass das aufgrund meines Einkommens nicht nötig sei.
Gespeichert
SLAM
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 23


« Antwort #32 am: 02. Dezember 2019, 21:41:46 »



Die Besonderheit beim nachehelichem Unterhalt ist, dass wenn ihn das Gericht ausurteilt er immer unbefristet ist.

Wirklich ? Mein Kollege musste nur 3 Jahre lang zahlen, bei vergleichbarer Ehedauer von 9 Jahren. Auch ohne Abänderung konnte er nach 3 Jahren einfach die Zahlungen einstellen. Da seine Trennungszeit 3 Jahre lang dauerte, hat er aber insgesamt 6 Jahre lang die Ex-Frau alimentiert. Und das obwohl die Frau immer vollzeit berufstätig war und das jüngste Kind 10 Jahre alt war, und alle drei Kinder in eine Ganztagsschule gingen. Damals hatte ich Null Ahnung von solchen Dingen, aber ich wunderte mich schon damals darüber, dass sowas möglich ist.
Gespeichert
SLAM
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 23


« Antwort #33 am: 02. Dezember 2019, 22:27:55 »

Das Problem ist doch, dass die Frau nie im Leben ihren Stand wird halten können, ob mit Halbtagsjob oder Ganztagesanstellung. Von daher sehe ich es ähnlich: versuch dich zu einigen, besser am Anfang mehr Geld, aber dafür eine Befristung.

Meiner Meinung nach gibts keinen Grund für nachehelichen Unterhalt. Alter, Krankheit und auch Betreuung eines Kinds greift nicht, da das jüngste Kind 4 Jahre alt ist und beide Kinder ganztags betreut werden. Übrigens schon immer, weil Madame keine Lust hatte, sich um sie zu kümmern, also ab 1 Jahr Lebensalter. Auch bei nachehelicher Solidarität sehe ich schwarz. Ehebedingte Nachteile gibts definitiv nicht, genausowenig wie eine lange Ehedauer.

Aber das steht jetzt nicht an. Aktuell ist, was ich jetzt tun soll. Also zB das tun, was RichardvonWeizsaecker und MaxMustermann1234 anregen.

Oder gleich die Zuweisung der Ehewohnung mit aABR beantragen. Wie stehen da die Chancen ?

Bezüglich der Zuweisung kann ich nur Folgendes vortragen:

- es ist mein Haus;
- ich habe mein Home Office Büro dort;
- die Frau kann sich das Haus auch mit Unterhalt aufgrund einer Anrechnung von 2500 Euro Wohnwert garnicht leisten.

Bezüglich des aABR könnte ich vortragen:

- die Frau ist jeden Samstag von abends bis Sonntag Morgen unterwegs, die Kinder werden, da sie den halben Sonntag verschläft, am WE praktisch von mir betreut;

- die Kinder werden jeden Abend von mir betreut. Wenn ich von der Arbeit heimkomme (2x in der Woche), verschwindet sie in ihr Zimmer und ich verbringe den Abend mit den Kindern;

- mein Home Office erlaubt mir die Alleinbetreuung ohne Weiteres. Das weiß ich, weil sie schon alleine im Urlaub war, und es absolut kein Problem darstellte, die Kinder in den Kindergarten zu bringen und auch abzuholen. In der Zeit habe ich sogar mehr gearbeitet, weil der Stress mit der Frau wegfiel. Und: Ich habe einen sehr familienfreundlichen Arbeitgeber. Später kommen und früher gehen an nicht-Home Office Tagen ist absolut kein Problem. Ich arbeite dann noch abends, wenn die Kinder schlafen;

- sie beschäftigt sich nie mit den Kindern. Jeden Abend wenn ich von der Arbeit heim komme, sitzen die Kinder vor dem Fernseher, an jedem verdammten Abend. Nur wenn ich Home Office mache, tut sie das nicht, weil ich das nicht dulde;

- die Kinder mussten schon von klein auf in die Kita gehen, obwohl die Frau nicht arbeitete. Das tut sie erst seit Juli dieses Jahr (Minijob). Ich finde das zeigt schon ein gewisses Desinteresse.

Und, was sagt ihr dazu. Die Anträge stellen ? Oder kann ich mir das sparen, weil auch in Summe das keine Richterin überzeugen würde ?

Ein kleine Stimme sagt mir, tu es, dann hört das Desaster mit dem unter einem Dach wohnen auf. So oder so.

Davor, als Vater langfristig entsorgt zu werden, habe ich übrigens keine Angst. Sie brachte ein Kind mit in die Beziehung. Und SIE hat sich jahrelang (!!) darum bemüht, dass der sich mal um sein Kind kümmert, darum, dass die sich mal sehen, ein WE miteinander verbringen oder in Urlaub zusammen fahren. Wollter der aber nicht. Der hat jeden Versuch ihrerseits abgeblockt und auch die Versuche des Kinds, als das dann größer und selbst aktiv wurde. Mir hat das in der Seele weh getan zu sehen, wie das Kind darunter litt, von seinem Vater abgelehnt zu werden. Stundenlanges Verkriechen im Zimmer, Weinen, um dann doch wieder nach ein paar Wochen einen Brief zu schreiben, der dann doch wieder nicht beantwortet wurde. etc. etc.

Tja, es gibt nicht nur entsorgte Väter, es gibt auch entsorgte Kinder. Traurig !
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.249


« Antwort #34 am: 03. Dezember 2019, 09:51:00 »

Meiner Meinung nach gibts keinen Grund für nachehelichen Unterhalt. Alter, Krankheit und auch Betreuung eines Kinds greift nicht, da das jüngste Kind 4 Jahre alt ist und beide Kinder ganztags betreut werden. Übrigens schon immer, weil Madame keine Lust hatte, sich um sie zu kümmern, also ab 1 Jahr Lebensalter. Auch bei nachehelicher Solidarität sehe ich schwarz. Ehebedingte Nachteile gibts definitiv nicht, genausowenig wie eine lange Ehedauer.

Als Erfahrungswert gilt, dass eine Mutter, die nicht mehr als einen Minijob während der Ehe hatte, Anspruch auf nachehelichen Unterhalt hat, weil die "ehebedingten Nachteile" darin bestehen, dass sie keiner Vollzeittätigkeit nachgegangen ist.

Du kannst versuchen, dass der Lebensmittelpunkt der Kinder bei Dir ist. Die Alleinsorge setzt voraus, dass Du der KM Kindswohlverletzungen nachweisen kannst. Das sehe ich hier nicht. Damit die Kinder ihren Lebensmittelpunkt bei Dir haben ist es wichtig, dass die KM ohne Kinder auszieht und Du detailliert darlegen kannst wie Du die Kinder jetzt betreust und wie Du es alleine schaffen willst. Schreibe das auf und berate Dich mit Deinem Anwalt.

Sollte die KM mit dem Kindern ausziehen kannst Du bestenfalls um eine Wechselmodell kämpfen. Dann wird aber die Betreuung der Kinder bei der KM wiederum den nachehelichen Unterhalt rechtfertigen.

Väter sehen sich gern als die besseren Eltern, wenn sie viel mit den Kindern machen. Das ist schön, es gehört aber weitaus mehr dazu. Wer kauft ein? Putzt und wäscht? Kocht das Essen?
Ich will Deine Bemühungen nicht klein reden, aber diese Frage wird letztlich durchaus gestellt und darauf solltest Du vorbereitet sein.

U.U. ist ja ein Wechselmodell in eurem Fall überhaupt die beste Lösung.

VG Susi
Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 331


« Antwort #35 am: 03. Dezember 2019, 10:18:47 »

Das Problem, dass häufig besteht ist, dass Frauen dazu neigen Fakten zu schaffen. Wenn sie auszieht und die Kinder einfach ummeldet (leider geht das), dann steht das erstmal im Raum. Wenn sie die Kinder dann erstmal nicht mehr in die KiTa bringt, sondern bei sich lässt und den Umgang verweigert, dann wird es schwer daran was zu ändern. Ich würde mal mit dem Anwalt reden, ob es Sinn macht eine Hauszuweisung anzuleiern (ihr könnt ja auch die Räume aufteilen) und festzustellen, dass der Lebensmittelpunkt der Kinder im Haus ist. Im Verfahren kann man dann die DEF bitten auszuziehen.

Aber generell gebe ich Susi Recht: oft wird nur danach entschieden, wer mehr präsent war. Und da steht es nunmal besser für sie.
Gespeichert
SLAM
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 23


« Antwort #36 am: 03. Dezember 2019, 10:47:54 »

Das Problem, dass häufig besteht ist, dass Frauen dazu neigen Fakten zu schaffen. Wenn sie auszieht und die Kinder einfach ummeldet (leider geht das), dann steht das erstmal im Raum. Wenn sie die Kinder dann erstmal nicht mehr in die KiTa bringt, sondern bei sich lässt und den Umgang verweigert, dann wird es schwer daran was zu ändern.

Völlig richtig. In der Regel haben Frauen die sich trennen soviel Anstand, auszuziehen. Und sie nehmen die Kinder mit, sofern existent.

Meiner Anwältin habe ich das auch vorgeschlagen. Also ICH ziehe aus und nehme die Kinder einfach mit. Ich machs also so, wie das Frauen in der Regel ohne Konsequenz auch machen. Sie hat mir aber davon dringend abgeraten. Und, wie schon bereits erwähnt, mich darum gebeten, sie sofort zu informieren, wenn meine Frau das macht.

Ich frage mich nachwievor, wieso? Mir ist kein Fall persönlich bekannt, bei der eine Frau daraus irgendetwas entstanden wäre. Ich kenne drei Frauen persönlich, die genau das gemacht haben. Und zwar völlig ohne jede Konsequenz. Meine Ex (also die Freundin vor meiner Frau) hat das mit meinem Vorgänger gemacht und meine Schwester mit meinem Schwager auch. Die Folge war, dass sie die Kinder in ihrer Obhut hatten und die Männer Trennungsunterhalt und Kindsunterhalt zahlen mussten. Ich frage mich wirklich, warum ich das nicht auch einfach so durchziehen kann. Genießen Frauen da Sonderrechte Huch
Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 331


« Antwort #37 am: 03. Dezember 2019, 11:26:13 »

Wärst du nicht berufstätig und sie würde arbeiten, so würde ich sagen, dass deine Anwältin falsch liegt. Aber in deiner Situation glaube ich, dass du realistischer Weise auf ein WM drängen solltest bei dem sie auszieht. Habe ich auch so gemacht, wir haben uns ohne Anwälte geeinigt (ist auch billiger). Nebenbei ist es auch für die Kinder das beste. Meine Ex kam auch mit der Nummer, dass die Kinder sich nirgends heimisch fühlen. Meine Erfahrung ist, dass denen ziemlich egal ist, ob die nun ein oder zwei Kinderzimmer haben, solange es ihre Zimmer sind. Am Ende sind denen die Bezugspersonen wichtig und nicht das Spielzeug. Mein Sohn hat relativ panisch reagiert, als er erfuhr, dass Mama auszieht, er hatte Angst, dass es wie bei Freunden von ihm lief. Jetzt sieht er sie und mich und meine Ex nahezu täglich und ist auch ganz froh drüber, dass es bei uns einfach unterschiedlich läuft, er sich aber nicht entscheiden muss.
Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 89



« Antwort #38 am: 03. Dezember 2019, 11:33:36 »

Technisch gesehen, besitzen Frauen dort keine Sonderrechte.
Ihr habt beide das Sorgerecht, im Prinzip darf keiner mit den Kindern einfach gehen, in der Praxis, wie hier geschrieben, gehen die Frauen und nehmen die Kinder mit, verweigern dann den Umgang und Konsequenzen hat es keine.

Würden die Kinder denn mit Dir mitgehen? Wie sähe das in der Praxis aus, ganz realistisch?
Ich bin aber im Prinzip deiner Meinung, eigentlich gibt es keinen Grund das nicht einmal als Mann selbst durchzuziehen.
Mach es, aber halte uns auf dem laufenden.

Ich schätze mal, deine Ex wird die Cops rufen, wegen Kindesentführung etc. Und das kann dann schon Theater geben.
Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 331


« Antwort #39 am: 03. Dezember 2019, 11:39:42 »

Es ist aber keine Kindesentführung, er kann theoretisch mit den Kindern zusammen ausziehen und bei seinen Eltern unterkommen. Beide haben das ABR, also ist es eine Eigenmächtigkeit und keine Straftat. Allerdings wage ich zu behaupten, dass diese Eigenmächtigkeit ihn das ABR kosten wird. Wenn die Frau es macht wird drüber hinweg gesehen.

Man braucht nicht drüber zu philosophieren, warum das so ist. Es sollte nicht so sein, nirgendwo steht, dass es so ist, aber die Lebenserfahrung zeigt, dass man ihm das zur Last legen wird.
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.249


« Antwort #40 am: 03. Dezember 2019, 11:49:45 »

Hallo,

nein, eine Kindesentführung ist es nicht, aber ein Kindesentzug § 235 StGB. Das Kind wird durch List (keine vorherige Mitteilung) entzogen. Es wird zwar nur auf Antrag verfolgt, die Mutter kann/wird es aber versuchen.

VG Susi
Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 331


« Antwort #41 am: 03. Dezember 2019, 11:54:40 »

Die mit bekannten Fälle haben das angekündigt: "Ich ziehe jetzt mit den Kindern aus". Nur kein Mann unterbindet das, indem er an den Kindern rumzieht (wäre ja auch Unsinn). Das wird dann als Zustimmung gewertet. Es ist halt eine Gesetzeslücke, müsste geschlossen werden.
Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 89



« Antwort #42 am: 03. Dezember 2019, 12:17:28 »

Hallo,

nein, eine Kindesentführung ist es nicht, aber ein Kindesentzug § 235 StGB. Das Kind wird durch List (keine vorherige Mitteilung) entzogen.

Stimmt, Kindesentzug war der richtige Begriff.
Möglicherweise sollte man die KM dann einfach kurz vor dem Auszug informieren, dann fällt die List weg.
Spannend fände ich den Versuch weiterhin, befürchte aber auch weiterhin Konsequenzen für denjenigen, es sei denn er verwandelt sich vorher auf wundersame weise in eine Mutter ;)

Die mit bekannten Fälle haben das angekündigt: "Ich ziehe jetzt mit den Kindern aus". Nur kein Mann unterbindet das, indem er an den Kindern rumzieht (wäre ja auch Unsinn). Das wird dann als Zustimmung gewertet. Es ist halt eine Gesetzeslücke, müsste geschlossen werden.
Ist eigentlich keine Lücke, man müsste nur auch gegen die Mütter vorgehen, dass ist das eigentliche Problem, das macht halt niemand.
Bei den Familienrechtlichen Verfahren ist es ja auch die Krux dass die Mütter häufig auf VKH alle Klagen des Vaters über sich ergehen lassen ohne das es finanzielle Konsequenzen hat.
Hier würde es auch schon reichen wenn man die Gesetze vernünftig anwendet und Mutwillige Klagen mal eben nicht auf Kosten des Steuerzahlers erlaubt.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2019, 12:20:59 von RichardvonWeizsaecker » Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Trennung, Scheidung (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Was tun, wenn sie nicht ausziehen will ?
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 15 084
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 2
Gäste Online: 48

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2019 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team