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vatersein.de - Forum 13. November 2019, 00:20:18 *
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Autor Thema: wesentliche Gehaltserhöhung - freiwillig melden und Unterhalt erhöhen?  (Gelesen 1445 mal)
Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #25 am: 09. November 2019, 09:33:38 »

Ich käme ja eher auf die Idee die KM aufzufordern, endlich Kindesunterhalt zu zahlen und das mit einem unbefristeten Titel zu titulieren.

Diese Anwältin würde ich aber sowas von zum Mond schießen. Dass die sich nicht schämt. Die sollte froh sein, wenn du sie wegen ihrer schlechten und dich schädigenden Leistungen nicht in Regress nimmst.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
sturkopp
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« Antwort #26 am: 09. November 2019, 11:15:40 »

Moin,

Ich käme ja eher auf die Idee die KM aufzufordern, endlich Kindesunterhalt zu zahlen und das mit einem unbefristeten Titel zu titulieren.


da die KM das WM ja ablehnt würde ich , wie schon vorgeschlagen, Daten darüber sammeln das ein WM gelebt wird und gefestigt ist.
Die Blase würde ich dann zum Scheidungstermin platzen lassen und das WM fordern mit allen Konsequenzen.
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„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ H. Ford
L.G.
Sturkopp
ChrisWind
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« Antwort #27 am: 10. November 2019, 18:10:23 »

Hallo Chris,

Meine Meinung? Nun, bitteschön: Ich verstehe beim besten Willen nicht, was in deinem Kopf vorgeht.

[...]


Hi Malachit. Vielen Dank für deinen umfangreichen Beitrag. Zunächst einmal geht in meinem Kopf schlicht jede Menge Unsicherheit (und Angst) vor sich - es ist meine erste Scheidung und generell mein Erstkontakt mit der Anwaltszunft, somit habe ich keinen Vergleich und musste irgendwie darauf vertrauen, von meiner RA gut beraten zu sein.

Im Rahmen deiner Antworten ist mir eben aufgefallen, dass mir leider ein Fehler unterlaufen ist. Ich zahle nicht 120%, sondern 115% der DT. Sorry, dass ich das durcheinander geworfen habe. Momentan entrichte ich also 365€ pro Monat plus die hälftigen Kindergartenkosten.

Hinsichtlich der Anpassung der Unterhaltsbeträge an das gelebte (aber von der Mutter verneinte) Wechselmodell eine Frage: dafür müsste doch zuerst das Wechselmodell gerichtlich anerkannt werden, oder? Und dafür müsste wiederum mein Kind gerichtlich befragt werden, was ich diesem unbedingt ersparen möchte.
Wäre das anders, also ohne Einbezug des Kindes, möglich, könnte es durchaus sehr hilfreich für mich sein, den Unterhalt orientiert am Wechselmodell zu berechnen, denn die KM verdient nicht völlig schlecht.


Hi @ChrisWind,
damit die Sache mit der Auskunft nicht (dummerweise) aus dem Ruder läuft:
gibt es außer der Unterhaltsverpflichtung dem Kind gegenüber noch Weitere?
ZB. Trennungsunterhalt gegeüber Deiner zukünftigen EX?

Hi Kakadu59,
es gibt (bislang) keine weiteren Forderungen von meiner zukünftigen Ex hinsichtlich Trennungsunterhalt o.ä.. Letztes Jahr schrieb ihr Anwalt anfänglich noch davon, aber dann kam später nichts mehr dazu. Vielleicht deshalb, weil die KM ja selbst auch Einkommen hat.


Moin CW,

An deiner Stelle würde ich mir als 1. überlegen ob du wirklich gut anwaltlich vertreten bist. Da gibt es viel potenzial zum nachbessern.

Was passieren wird wenn du aktiv eine Einkommensverbesserung angibst ist das du diese mit Einkommensnachweisen belegen musst. Es könnte ja auch mehr sein als du freiwillig angibst. :-)

Nimm dir nochmal meinen Tip mit dem Buchführen über Umgangszeiten und Ausgaben zu Herzen, hilft beim klären einer Streitfrage zum WM.

Hallo Sturkopp,

ja, die Frage mit der guten anwaltlichen Vertretung stelle ich mir tatsächlich auch. Da ich mich aber mitten im Scheidungsverfahren befinde und auch 0 Erfahrungen mit Anwälten bislang habe, besitze ich nicht wirklich den Mut (und die Kenntnis) jetzt mittendrin eine neue Vertretung zu suchen. Zumal es im Großraum Frankfurt fast unmöglich scheint, (gute) Familienrechts-Anwälte zu finden, die nicht auf Stundenbasis abrechnen.

Das Buchführen mit den Umganzszeiten mache ich übrigens von Anfang an; ich schreibe jede Woche eine Doku, inkl. Zeiten, Gesundheitszustand des Kindes bei der Übergabe und sonstige Besonderheiten.


Vielleicht noch ergänzend als Info zu den Umgangszeiten: Ich betreue mein Kind im wöchentlichen Wechsel jeweils Do., Fr., Sa. bzw. Do.,Fr.,Sa.,So. Dazu jeweils hälftig alle Ferien. In meinen Augen müsste das ein Wechselmodell sein. Vielleicht beurteilt ihr das ja anders?
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MaxMustermann1234
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« Antwort #28 am: 10. November 2019, 19:08:15 »

Was passiert, wenn das Kind krank ist, zur U-Untersuchung muss, Elternabend usw? Hast du auch 3 bzw. 4 Übernachtungen? Teilt ihr euch das auch alles. Falls ja, habt ihr ein Wechselmodell. Dann solltest du den Unterhalt auch so festlegen lassen. Gespräch das mit seiner Anwältin.

Andere werden dazu mehr sagen können, aber ich glaube nicht, dass in einer Verhandlung wegen Unterhalt das Kind befragt wird, es geht ja nicht um Umgang oder das Sorgerecht. Ihr habt ein gelebtes Wechselmodell. Wenn sie nun plötzlich, nachdem du ihr eröffnest, dass du den Unterhalt anpassen möchtest, davon abweichen will, kannst du das im Umgangsverfahren feststellen lassen (Kontinuitätsprinzip).
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ChrisWind
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« Antwort #29 am: 10. November 2019, 19:12:35 »

Was passiert, wenn das Kind krank ist, zur U-Untersuchung muss, Elternabend usw? Hast du auch 3 bzw. 4 Übernachtungen? Teilt ihr euch das auch alles. Falls ja, habt ihr ein Wechselmodell. Dann solltest du den Unterhalt auch so festlegen lassen. Gespräch das mit seiner Anwältin.

Andere werden dazu mehr sagen können, aber ich glaube nicht, dass in einer Verhandlung wegen Unterhalt das Kind befragt wird, es geht ja nicht um Umgang oder das Sorgerecht. Ihr habt ein gelebtes Wechselmodell. Wenn sie nun plötzlich, nachdem du ihr eröffnest, dass du den Unterhalt anpassen möchtest, davon abweichen will, kannst du das im Umgangsverfahren feststellen lassen (Kontinuitätsprinzip).

Hi MaxMustermann1234,

wenn das Kind krank bei mir ist, dann betreue ich es und lasse mich ggf. mit ihm krankschreiben, Elternabend, Arzttermine usw. nehme ich auch wahr in meinen Zeiten. Nächte habe ich jeweils nur 2 oder 3; je nach Woche; auf mehr wollte sich die KM damals nicht einlassen.
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Malachit
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« Antwort #30 am: 10. November 2019, 22:12:57 »

Hallo Chris,

Nächte habe ich jeweils nur 2 oder 3; je nach Woche; auf mehr wollte sich die KM damals nicht einlassen.

Herzlichen Glückwunsch, du bist/warst mit einem Schweinchen Schlau verheiratet ;-(

Sie hat damit eine Situation geschaffen, in der du zwar de facto die Hälfte der Betreuungsleistung erbringst; sie aber je nach Tageslaune des Familienrichters darauf spekulieren kann, dass es ggf. trotzdem nicht als Wechselmodell gilt. Ich wage keine Prognose, ob der zuständige Richter die von dir beschriebene Situation als Wechselmodell einschätzen wird oder nicht.

Andererseits, wenn und solange Madame keinen Unterhalt für sich selbst verlangt - womöglich ist der derzeitige Schaden für dich zumindest überschaubar. Um die Sache besser einschätzen zu können: Weißt du, wie viel sie in etwa verdient?


Um auf deine ursprüngliche Frage zurückzukommen, d.h. ob du die Gehaltserhöhung melden sollst:

Wie den meisten Vorschreibern hier ist auch mir kein Gesetz bekannt, dass dich dazu zwingen würde, unaufgefordert eine Auskunft zu erteilen. Im Mangelfall läge die Sache vielleicht anders, aber du zahlst ja nun deutlich mehr als den Mindestunterhalt laut Zeile 1 der Düsseldorfer Tabelle.

Oder enthält eure mehr oder weniger  freiwillige Einigung etwa irgendwelche Klauseln, dass bestimmte Ereignisse der Gegenseite unaufgefordert zu melden sind?

Und da du es, wie gesagt, m.E. mit einem Schweinchen Schlau zu tun hast, würde ich an deiner Stelle erst recht einen Teufel tun hinsichtlich einer unaufgeforderten Auskunft, sondern fein säuberlich warten, bis Madame eine berechtigte Anfrage stellt (d.h. nach Ablauf der Zwei-Jahres-Frist).

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Begriff "politische Korrektheit" ist die politisch korrekte Bezeichnung für "Denkverbot".
ChrisWind
Schon was gesagt
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Beiträge: 14


« Antwort #31 am: 10. November 2019, 22:51:37 »

Hi Malachit,


Hallo Chris,

[...]
Andererseits, wenn und solange Madame keinen Unterhalt für sich selbst verlangt - womöglich ist der derzeitige Schaden für dich zumindest überschaubar. Um die Sache besser einschätzen zu können: Weißt du, wie viel sie in etwa verdient?

Im Oktober 2018 (mein letzter Infostand) erhielt sie 2300€ Netto für 28h Wochenarbeitszeit, davon gingen noch 300€ für ihren dicken Dienstwagen ab; Auszahlbetrag somit 2000€. Das dürfte sich inzwischen erhöht haben.




Oder enthält eure mehr oder weniger  freiwillige Einigung etwa irgendwelche Klauseln, dass bestimmte Ereignisse der Gegenseite unaufgefordert zu melden sind?


Nein, im Gegenteil - bei der Titulierung im JA sagte mir die Urkundsperson sogar, dass ich Gehaltserhöhungen nicht proaktiv melden müsse; damals war es aber für mich noch kein konkretes Thema, weswegen ich auch nicht auf die Idee kam, näher nachzufragen, ob sich dies nur auf "unerhebliche" Beträge bezieht oder sonst irgendwelchen Konditionen unterliegt.
Und nun war ich durch die Einlassungen meiner RA eben sehr irritiert.



Hallo Chris,

Herzlichen Glückwunsch, du bist/warst mit einem Schweinchen Schlau verheiratet ;-(

Sie hat damit eine Situation geschaffen, in der du zwar de facto die Hälfte der Betreuungsleistung erbringst; sie aber je nach Tageslaune des Familienrichters darauf spekulieren kann, dass es ggf. trotzdem nicht als Wechselmodell gilt. Ich wage keine Prognose, ob der zuständige Richter die von dir beschriebene Situation als Wechselmodell einschätzen wird oder nicht.


Das hatte ich befürchtet. Und darf ich nochmals nachfragen (denn das ist mir noch nicht klar): um eine Unterhaltsregelung á la Wechselmodell bekommen zu können, muss vorher gerichtlich ein Wechselmodell anerkannt sein; ist das korrekt? Ergo müsste mein Kind zur Befragung?
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Kakadu59
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« Antwort #32 am: 11. November 2019, 10:18:38 »

Hallo,
das hier:
Hallo zusammen,
ich bin ein in Trennung lebender Vater [...]
Viele Grüße
Chris
hat mich dazu bewogen folgendes:
Hi @ChrisWind,
damit die Sache mit der Auskunft nicht (dummerweise) aus dem Ruder läuft:
gibt es außer der Unterhaltsverpflichtung dem Kind gegenüber noch Weitere?
ZB. Trennungsunterhalt gegeüber Deiner zukünftigen EX?
zu hinterfragen...

Leider hast Du @ChrisWind nicht darauf geantwortet...

Deshalb nochmal: Gibt es bei Euch Aktivitäten, bei denen Trennungsunterhalt zur Disposition steht (gefordert wurde)?
Oder wurde gar Trennungsunterhalt (im weiteren Verlauf nachehelicher Unterhalt) ausgeurteilt?

Falls ja, könnte hier durchaus die von @Celine angedeutete Auskunftspflicht bestehen...
... mit dem unangenehmen Nebeneffekt, dass hier ggf. auch mehr Kindesunterhalt gezahlt werden müßte
« Letzte Änderung: 11. November 2019, 10:21:14 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
MaxMustermann1234
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« Antwort #33 am: 11. November 2019, 10:52:09 »

Verstehe ich es dann richtig, dass du ihn dann bspw. Donnerstag Morgen bis Samstag Abend bekommst? Falls das so ist, dann ist deine Ex schon ziemlich perfide, denn dir fehlt genau eine Übernachtung bis zum Wechselmodell in welchem du wesentlich weniger Unterhalt zahlen müsstest.

Ist es nicht möglich noch eine weitere Übernachtung zu bekommen? Falls nicht, kannst du natürlich trotzdem versuchen ein WM gerichtlich feststellen zu lassen. Aber das wird, wie von Malachit bereits erwähnt, ein Lottoschein werden.
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sturkopp
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« Antwort #34 am: 11. November 2019, 11:04:42 »

Moin,
Hallo,
das hier:hat mich dazu bewogen folgendes: zu hinterfragen...

Leider hast Du @ChrisWind nicht darauf geantwortet...

@ Kakadu,

schaust du bei Antwort #27 im Thread, da wirst du fündig. :-)
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« Antwort #35 am: 11. November 2019, 11:52:36 »

Verstehe ich es dann richtig, dass du ihn dann bspw. Donnerstag Morgen bis Samstag Abend bekommst? Falls das so ist, dann ist deine Ex schon ziemlich perfide, denn dir fehlt genau eine Übernachtung bis zum Wechselmodell in welchem du wesentlich weniger Unterhalt zahlen müsstest.

Ist es nicht möglich noch eine weitere Übernachtung zu bekommen? Falls nicht, kannst du natürlich trotzdem versuchen ein WM gerichtlich feststellen zu lassen. Aber das wird, wie von Malachit bereits erwähnt, ein Lottoschein werden.

So ungefähr, Donnerstag ab Mittag (Kindergarten-Abholung) und dann jeweils bis Samstag oder Sonntag (wechselweise jede Woche). Die Nächte sind ungleich, die Summe der aktiven Tagesbetreuungszeiten pro Woche aber nahezu gleich; das finde ich eben auch das Ungerechte. Eine weitere Nacht ist nicht freiwillig drin, da wehrt sie die KM mit Händen und Füßen - sie weiß sicherlich schon, warum.
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Fireman
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« Antwort #36 am: 11. November 2019, 12:00:59 »

Naja eigentlich fehlt da noch mehr bis zum Wechselmodell.....
Derzeit liegt der Fall so:

Woche 1=
Chriswind hat Do 1/2, Fr  1 Sa 1/2 macht 2 von 7
Ex= Mo 1 Di 1 Mi 1 Do 1/2 Fr. 0  Sa 1/2 So 1 macht 5 von 7

Woche 2=
Chriswind hat Do= 1/2 Fr. 1 Sa 1 So 1/2 macht 3 von 7
Ex= Mo 1 Di 1 Mi 1 Do 1/2 So 1/2  macht 4 von 7

Eindeutiger Überhang zu deinen Ungunsten. 5 zu 9  bzw. 64 % zu 36 %.
Dies wird gerichtlich höchsten als erweiterter Umgang gesehen.

Bei Gericht werden Wechseltage meisten hälftig betrachtet wegen Fremdbetreuung usw....Richter sind zu faul zum rechnen und schauen da nicht auf die Minute.
Bei einer Unterhaltsklage werden Kinder meist nicht befragt.
Aber mit dem derzeitigen Umgang gehst du baden, du bist da noch meilenweit entfernt vom Wechselmodell...

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Kasper
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« Antwort #37 am: 11. November 2019, 12:21:56 »

Moin,

das Problem bei diesen Betreuungszeiten ist, wie die Zeiten im Kindergarten gerechnet werde bzw. wem diese zugeordnet werden. Wenn der TO diese bezahlt, könnte man ketzerisch auch sagen, dass dies seine Betreuungszeiten sind. Ich weiß, die Alle der Empörung schwillt schon an ...

Ich würde nicht so einen Schiss vor einer möglichen Befragung des Kindes haben. Meist geht das recht locker ab, aber es kann auch passieren, dass er nicht befragt wird. Im Grunde geht es doch darum, dass eine faire 50/50% Regelung geschaffen wird und da könnte Dir das BGH Urteil hilfreich zur Seite stehen ... denn ihr könnt kommunizieren, es gibt einen umfangreichen Umgang, der je nach Rechenart schon 50% beträgt und auch finanziell hat keiner das Nachsehen, da ihr fast gleichviel verdient ... Beste Voraussetzungen.
Das die KM da natürlich gegen stänkert, weil sie um die 400 Euro verliert, ist klar ... aber ich würde diesem Konflikt nicht aus dem Weg gehen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
ChrisWind
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« Antwort #38 am: 11. November 2019, 12:34:19 »

Naja eigentlich fehlt da noch mehr bis zum Wechselmodell.....
Derzeit liegt der Fall so:

Woche 1=
Chriswind hat Do 1/2, Fr  1 Sa 1/2 macht 2 von 7
Ex= Mo 1 Di 1 Mi 1 Do 1/2 Fr. 0  Sa 1/2 So 1 macht 5 von 7

Woche 2=
Chriswind hat Do= 1/2 Fr. 1 Sa 1 So 1/2 macht 3 von 7
Ex= Mo 1 Di 1 Mi 1 Do 1/2 So 1/2  macht 4 von 7

Eindeutiger Überhang zu deinen Ungunsten. 5 zu 9  bzw. 64 % zu 36 %.
Dies wird gerichtlich höchsten als erweiterter Umgang gesehen.

Bei Gericht werden Wechseltage meisten hälftig betrachtet wegen Fremdbetreuung usw....Richter sind zu faul zum rechnen und schauen da nicht auf die Minute.
Bei einer Unterhaltsklage werden Kinder meist nicht befragt.
Aber mit dem derzeitigen Umgang gehst du baden, du bist da noch meilenweit entfernt vom Wechselmodell...



Wenn das tatsächlich so berechnet würde, dann hast du natürlich Recht. Tatsächlich liegt der Fall vom Betreeungsaufwand aber deutlich anders, da z.B. am Wechseltag hin zu mir die KM ungefähr 1,5h aktiv betreut, ich hingegen ca. 8h. Auch an den Übergabetagen retour habe ich im Schnitt deutlich mehr Stunden an Betreuung als sie. Mein Kenntnisstand bzw. Hoffnung war, dass eher nach diesen tatsächlichen, "aktiven" Betreuungszeiten geguckt würde, und dann fielen die Prozente nämlich wesentlich höher für mich aus.
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« Antwort #39 am: 11. November 2019, 12:37:28 »

Moin,

das Problem bei diesen Betreuungszeiten ist, wie die Zeiten im Kindergarten gerechnet werde bzw. wem diese zugeordnet werden. Wenn der TO diese bezahlt, könnte man ketzerisch auch sagen, dass dies seine Betreuungszeiten sind. Ich weiß, die Alle der Empörung schwillt schon an ...

Ich würde nicht so einen Schiss vor einer möglichen Befragung des Kindes haben. Meist geht das recht locker ab, aber es kann auch passieren, dass er nicht befragt wird. Im Grunde geht es doch darum, dass eine faire 50/50% Regelung geschaffen wird und da könnte Dir das BGH Urteil hilfreich zur Seite stehen ... denn ihr könnt kommunizieren, es gibt einen umfangreichen Umgang, der je nach Rechenart schon 50% beträgt und auch finanziell hat keiner das Nachsehen, da ihr fast gleichviel verdient ... Beste Voraussetzungen.
Das die KM da natürlich gegen stänkert, weil sie um die 400 Euro verliert, ist klar ... aber ich würde diesem Konflikt nicht aus dem Weg gehen.

Gruß
Kasper

Guter Punkt, die Kindergarten-Zeiten habe ich gar nicht eingerechnet, da Fremdbetreuung. Schlüge man diese der KM zu, dann stünde ich ganz dumm da.

Das mit dem "Miteinander-Reden-Können" ist so ein Punkt; ich würde eher sagen "Nein", da sie jede sachliche, wertungsfreie Kommunikation tendenziell ablehnt.
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Susi64
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« Antwort #40 am: 11. November 2019, 12:39:20 »

Hallo,

stelle doch einfach mal Deine Rechnung hier ein. U.U. sieht es für Dich nicht so schlecht aus, insbesondere, wenn Du es schaffst Dich weiter an 50/50 heran zu schleichen. Wird aber sicher nicht unbemerkt bleiben.

Eine Befragung eines Kindes, wenn sie überhaupt erforderlich ist, erfolgt in aller Regel im Zimmer des Richters und nicht in der Öffentlichkeit. Es würde hier auch höchstens danach gefragt, wie denn die Woche so abläuft, um herauszufinden ob ein Wechselmodell plausibel ist. Davor solltest Du keine Angst haben. Allerdings dürfte Deine DEF (Demnächstexfrau) an Rad drehen, aber das solltest Du nicht überbewerten.

VG Susi
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« Antwort #41 am: 11. November 2019, 12:53:54 »

Also aus meiner persönlichen Erfahrung heraus mit der ich baden gegangen bin....
Kindergartenkind 3 Jahre:
Jede Woche 3 Tage nach der Kita 14.00 Uhr bis ca 20.00 Uhr / 21.00 Uhr (Mo, Di, Do) Kind wurde abends von Mutter abgeholt und alle 2 Wochen Fr nach Kita bis So 18.00 Uhr.
Weigerung meinerseits Unterhalt zuzahlen weil ich es einfach nicht eingesehen habe und meine Zeit mit Kind Qualitytime ist während bei ihr nur Schlafenszeit ist. (Sie wollte keine Einkommensauskunft sondern hat Mindestunterhalt gefordert).

Ergebnis: Richter meinte Kinder unter einem gewissen Alter müssen nachts ebenso betreut werden und können nicht allein gelassen werden um z.b. Freizeit zu haben oder zu arbeiten. Kindergartenzeit wird niemanden zugerechnet, da keiner von beiden betreut. Mein Richter in Berlin hat sich null für die Stundenweise aufzählung interessiert. Alles ab 6 Stunden Betreuung hat er als halben Tag gelten lassen.  
Ergebnis für mich Anfang 2019: musste beide Anwälte bezahlen, gesamte Gerichtskosten an der Backe, Unterhalt für ein Jahr nachzahlen und Beschluss für die Zukunft mit 100% Unterhalt.

Ich weiß beim besten Willen nicht wie du mit dieser Betreuung annähernd an die 50% rankommen willst. Welche Berechnungsmethode würde das den hergeben?
Einzige Option sind eigentlich 2 Übernachtungen mehr. Also jede Woche Mittwoch statt Donnerstag beginnen.
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« Antwort #42 am: 11. November 2019, 12:55:40 »

Moin,

das Problem bei diesen Betreuungszeiten ist, wie die Zeiten im Kindergarten gerechnet werde bzw. wem diese zugeordnet werden. Wenn der TO diese bezahlt, könnte man ketzerisch auch sagen, dass dies seine Betreuungszeiten sind. Ich weiß, die Alle der Empörung schwillt schon an ...


Was die Kitazeiten betrifft, war es doch so das der TO diese hälftig zahlt oder?

__________________________________________________________________________________________________
**edit: Zitat gekürzt aufs Wesentliche**
« Letzte Änderung: 11. November 2019, 13:00:59 von 82Marco » Gespeichert
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« Antwort #43 am: 11. November 2019, 13:39:17 »


Was die Kitazeiten betrifft, war es doch so das der TO diese hälftig zahlt oder?

__________________________________________________________________________________________________
**edit: Zitat gekürzt aufs Wesentliche**

Ja das stimmt; monatlicher Unterhalt + Kita hälftig.
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« Antwort #44 am: 11. November 2019, 13:41:59 »

Ich weiß beim besten Willen nicht wie du mit dieser Betreuung annähernd an die 50% rankommen willst. Welche Berechnungsmethode würde das den hergeben?
Einzige Option sind eigentlich 2 Übernachtungen mehr. Also jede Woche Mittwoch statt Donnerstag beginnen.

Er holt seinen Sohn schon Mittwochs abends bei der Mutter ab. Dann haben die beiden genau 50:50, wenn die Abholzeiten Mittwochs und Sonntags identisch sind. Er muss dann halt auch morgens in den Kindergarten bringen. Aber das sollte doch nur ein geringes Problem sein.
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« Antwort #45 am: 11. November 2019, 13:42:54 »

Nebenbei: bei diesem Betreuungsumfang kann man auch darauf hoffen in der DDT zwei Stufen runtergestuft zu werden.
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« Antwort #46 am: 11. November 2019, 14:46:47 »

Er holt seinen Sohn schon Mittwochs abends bei der Mutter ab. Dann haben die beiden genau 50:50, wenn die Abholzeiten Mittwochs und Sonntags identisch sind. Er muss dann halt auch morgens in den Kindergarten bringen. Aber das sollte doch nur ein geringes Problem sein.

Naja da sich die Mutter bereits gegen eine weitere Übernachtung wehrt, weiß ich beim besten Willen nicht wie er zwei weitere Durchbringen könnte....
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« Antwort #47 am: 11. November 2019, 15:52:26 »

Wie gesagt, lässt sich die Mutter definitiv nicht freiwillig auf eine weitere Nacht ein, weil sie weiß, dass das dann faktiv definitiv ein WM wäre = weniger Kohle für sie.
Ich habe schon mehrfach nach dem Mittwochabend gefragt, das wurde glatt abgelehnt.
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MaxMustermann1234
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« Antwort #48 am: 11. November 2019, 15:54:26 »

Ich verstehe das mit den zwei Übernachtungen nun wirklich nicht. Er holt sein Kind Donnerstag aus dem Kindergarten. Holt er es Mittwoch Abend bei der Mutter ab, es übernachtet bei ihm und geht anschließend in den Kindergarten, so hat er sein WM. Wo kommt die zweite Übernachtung her?

Und hier den Weg über einen Umgangsbeschluss versuchen? Offenbar braucht deine Ex ja auch deine Betreuung, wenn sie arbeiten will.

Und selbst wenn nicht, kannst du versuchen den Unterhalt nach WM berechnen zu lassen. Dir fehlt ein Abend und ein Morgen die Woche. In den Wochen in denen du 4 Tage hast, betreust du doch sogar mehr als sie.
« Letzte Änderung: 11. November 2019, 15:57:26 von MaxMustermann1234 » Gespeichert
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« Antwort #49 am: 11. November 2019, 16:36:48 »

Auf das die 2 Übernachtungen komme ich, weil bei der Entscheidung WM ja oder nein meistens auf einen Zeitraum von 2 Wochen abgestellt wird. Und er hat wie ich vorhin vorgerechnet habe einen Anteil von 5 zu 9.... Um ein WM zu haben sollte er 7 zu 7 betreuen... Nur ein Tag weniger kann einem rechtlich das WM kosten.

 http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/w9p/bs/10/page/sammlung.psml?doc.hl=1&doc.id=KORE214402019&documentnumber=7&numberofresults=73&doctyp=juris-r&showdoccase=1&doc.part=K&paramfromHL=true#focuspoint

Deswegen ging ich von 2 zusätzlichen Nächten aus.
Ein eindeutiges WM hätte er wenn er ihn Mittwochs von der Kita abholt und die restlichen Tage eben so bleiben.





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