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vatersein.de - Forum 01. Oktober 2020, 10:20:03 *
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Autor Thema: Unterhalt zahlen obwohl wir noch unter einem Dach leben?  (Gelesen 2279 mal)
robshome86
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« am: 13. November 2019, 23:04:46 »

Lage: Habe meine Freundin verlassen da sie mich betrogen hat. Wir haben einen Sohn 4 Jahre alt. Wir wohnen im Moment immer noch in einem Haushalt. Ihr Rechtsanwalt fordert ab 1.12. Unterhalt für meinen Sohn. Wenn ich aber im Dezember noch mit den beiden zusammen wohne theoretisch, muss trotzdem ich Unterhalt am 1.12. zahlen? Dachte erst wenn ich mit dem Kind nicht mehr in einem Haushalt lebe?
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Celine
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« Antwort #1 am: 14. November 2019, 00:49:26 »

Nein, es gilt der Zeitpunkt der Trennung. Man kann auch getrennt in einer Wohnung leben.
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robshome86
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« Antwort #2 am: 14. November 2019, 00:56:00 »

Aber: ich betreue mein Kind ja ebenso täglich. Und ich bezahle alle Lebenserhaltungs Dinge wie Mietw Strom usw usw wirklich ALLES, die KM bezahlt 0% vom täglichen Leben.
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AnnaSophie
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« Antwort #3 am: 14. November 2019, 06:19:59 »

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Wasserfee
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« Antwort #4 am: 14. November 2019, 08:13:12 »

hi,

Aber: ich betreue mein Kind ja ebenso täglich. Und ich bezahle alle Lebenserhaltungs Dinge wie Mietw Strom usw usw wirklich ALLES, die KM bezahlt 0% vom täglichen Leben.

dann stell das sofort ein, keine gemeinsamen Konten, zahle nur noch anteilig.

Kindesunterhalt kann NICHT mit anderen Posten verrechnet werden.

Den MUSST du zahlen.

WF
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Inselreif
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« Antwort #5 am: 14. November 2019, 08:33:42 »

Na ja, vielleicht betreut er das Kind ja mehr und die KM muss Unterhalt zahlen??!

Alsbaldiges Auftrennen ist natürlich trotzdem korrekt.
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MaxMustermann1234
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« Antwort #6 am: 14. November 2019, 09:08:56 »

Du musst schon mehr Informationen mitgeben: seit ihr verheiratet, auf wen läuft die Wohnung, Miete oder Eigentum, welche gemeinsamen Positionen zahlst du alleine (ihre solltest du generell nicht übernehmen). Arbeitet sie und wie hat sie vor dem Kind gearbeitet, wie wird das Kind betreut...

Nur so kann man dir umfassend helfen.
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Susi64
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« Antwort #7 am: 14. November 2019, 10:02:24 »

Hallo,

eine Trennung liegt dann vor, wenn es eine Trennung von Tisch und Bett ist und ab diesem Zeitpunkt ist Unterhalt zu zahlen. Trennung von Tisch und Bett bedeutet, dass jeder für sich wirtschaftet, also jeder wäscht seine Wäsche, kauft für sich ein und es gibt strikt getrennte Konten. Die Wohnung ist in Wohnbereiche aufgeteilt oder einer ist ausgezogen.
Ist dem nicht so, dann liegt keine Trennung vor.

Da von Freundin gesprochen wird und von Trennungsunterhalt keine Rede ist gehe ich mal davon aus, dass der TO nicht verheiratet ist. In diesem Fall geht es darum, wer das Kind betreut. Wer kauft ein, kocht, putzt, wäscht für das Kind? Wenn das die Mutter hauptsächlich ist, dann wird das auch so fortgeschrieben und sie hat Anspruch auf den KU.

VG Susi
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robshome86
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« Antwort #8 am: 14. November 2019, 11:16:13 »

Also: nicht verheiratet, 6 Jahre zusammen. Wir wohnen noch alle 3 zusammen. Wir waschen unsere Wäsche gemeinsam. Sie legt sich sogar zu mir ins Bett (ich geh immer früher schlafen). Einkaufen jeder für sich. Ich zahle seit ca 3.5 Jahren Miete Strom Internet GEZ usw usw. sie zahlt nur ihr eigenes Zeug wie ihr Handy etc. Kurz: ich zahle alles. Kind Geht in Kiga 5 Tage die Woche a 8 Stunden. Ich zahle Kiga.
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Wasserfee
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« Antwort #9 am: 14. November 2019, 11:25:36 »

das Wichtigste hast du nicht beantwortet:

wer arbeitet wieviel und wer kümmert sich hauptsächlich um Kind und Haushalt?
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herzebubbel
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« Antwort #10 am: 14. November 2019, 12:07:21 »

Hallo robshome86, das sieht für mich nach keiner Trennung aus, das sieht für mich nach ausnutzen aus, Entschuldige,aber warum lässt du das mit dir machen?

Also ich würde da keinen Unterhalt für das Kind zahlen, du zahlst doch schon alles lg
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MaxMustermann1234
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« Antwort #11 am: 14. November 2019, 12:11:07 »

Besteht gemeinsames Sorgerecht? Wer ist Mieter der Wohnung? Wer von euch arbeitet wann?
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Kakadu59
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« Antwort #12 am: 14. November 2019, 13:08:24 »

Hallo,
[...]
Also ich würde da keinen Unterhalt für das Kind zahlen, du zahlst doch schon alles lg
unter der gegebenen Situation, dass der TO mit Rechtsanwaltsschreiben zur Offenlegung seines Einkommens in Zusammenhang mit Zahlungen von Kindesunterhalt aufgefordert wurde ist dieser Vorschlag nicht nur sinnfrei sondern auch noch gefährlich...
Allerdings sollte sich @robshome86 schon klar sein wo seine Reise hingeht (hingehen soll)...
Wäre(!) der TO noch verheiratet, wäre die aktuell gelebte Lebensform tatsächlich alles Andere, als dass, was man unter "getrennt leben" (im rechtl. Sinne, siehe auch #7 von @Susi64) anerkennt.
Da er sich hier angemeldet hat und hier um Hilfe bittet könnte man meinen, dass er diese auch braucht. Dazu sollte er aber auch die Ihm gestellten Fragen (-> #6/ 9/ 11) auch (zielführend) beantworten.

Fakt ist, Ihr müßt unter den gegebenen Umständen der Trennung, einhergehend mit der Unterhaltsforderung der KM eure finanzielle Situation neu ordnen.
-> getrennte Konten ist das mindeste!
-> ab 01.12. wird definitiv Unterhalt für das Kind fällig  (hier könnte er allerdings auch schon geholfen bekommen)
Der Rest kann wohl tatsächlich erst beantwortet werden, wenn der TO die Fragen beantwortet (die noch offen sind  )
Ob man danach immer noch "gemeinsam" wirtschaftet (und Tisch und Bett!! teilt )sei da erstmal dahin gestellt (besonders klug halte ich es nicht)...
In Anlehnung an den Beitrag (#5) vom Inselreifen: geht die KM arbeiten? Wenn ja wie hoch ist Ihr Einkommen?
Wie ist das Verhältnis zur KM (DEF)
Auf Grund der Trennungssituation und des zusammenwohnens unter einem Dach wäre Dir @robshome zu empfehlen, sensible (persönliche) Unterlagen dem Zugriff der Exfreundin zu entziehen!!!-
-> unterbringen der Unterlagen bei den Eltern???
« Letzte Änderung: 14. November 2019, 13:10:27 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
herzebubbel
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« Antwort #13 am: 14. November 2019, 13:22:29 »

Kakadu59 , wo bitte ist da eine Trennung, liegen in einem Bett, er zahlt alles, warum sollte er Kindesunterhalt zahlen?

Ratsam wäre es für den TO die Konten zu trennen, sie zum Auszug zu bewegen und seine Papiere zu sichern.

Erst wenn seine Ex die gemeinsame Wohnung verlassen hat und die Betreuung des Kindes bersprochen und sicher gestellt ist, würde ich mir an seiner Situation Gedanken machen, irgendwas zu zahlen.
Vielleicht bleibt das Kind ka bei ihm, wer weiß das? Vielleicht betreut man das Kind im Wechselmodell? im Endeffekt ist nichts geklärt.

Er sollte sich langsam aber sicher,Gedanken machen, wo diese Situation hinführt?
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robshome86
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« Antwort #14 am: 14. November 2019, 13:31:40 »

Verzeihung: gemeinsames Sorgerecht. Vaterschaft ist anerkannt. Nicht verheiratet. Ich arbeite 4 Schicht Vollzeit. Kind geht 40 h pro Woche im Kindergarten. Sie arbeitet 3x pro Woche a 6 h als Friseur. Netto hat sie ca 550 Euro monatlich. Mehr arbeiten möchte sie nicht. Gegnerischer Rechtsanwalt verlangt auch ca 330 Euro Betreuungsunterhalt für Sie. Kind ist gesund und munter. Sie ist gesund und munter. Mich interessiert wirklich nur ob ich KindesUnterhalt zahlen muss wenn ich hier wohne mit allen zusammen. Wir betreuen beide unseren Sohn. So wie gehabt auch. Sie geht zB außer Haus zur Freundin kommt 10 h spöter zurück. Ich kümmere mich in dieser Zeit um meinen Sohn. So wie sonst auch!
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Kakadu59
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« Antwort #15 am: 14. November 2019, 13:41:29 »

Kakadu59 , wo bitte ist da eine Trennung, liegen in einem Bett, er zahlt alles, warum sollte er Kindesunterhalt zahlen?

Ratsam wäre es für den TO die Konten zu trennen, sie zum Auszug zu bewegen und seine Papiere zu sichern.

Erst wenn seine Ex die gemeinsame Wohnung verlassen hat und die Betreuung des Kindes bersprochen und sicher gestellt ist, würde ich mir an seiner Situation Gedanken machen, irgendwas zu zahlen.
Vielleicht bleibt das Kind ka bei ihm, wer weiß das? Vielleicht betreut man das Kind im Wechselmodell? im Endeffekt ist nichts geklärt.

Er sollte sich langsam aber sicher,Gedanken machen, wo diese Situation hinführt?

Bei Unverheirateten ist dem Gesetzgeber perse erstmal egal, wie (und ob) die in Trennungsabsicht lebenden und nicht verheirateten Paare (weiterhin zusammen-) leben.
Für den (zb.) anzunehmenden Fall, dass der TO KU zahlen muß (müsste):
Dem Gesetzgeber wäre auch an dieser Stelle egal, wie der TO seine weitere finanzielle Situation gestaltet soweit eben der ausgehandelte/ ausgeurteilte Unterhalt an den BET gezahlt wird....

Mal angenommen, der TO wird (per 01.12.2019) zu KU "verdonnert":
Tatsächlich könnte er den KU im Innenverhältnis einvernehmlich mit der KM verrechnen (anzuempfehlen wäre das nicht). Wenn er später (sagen wir mal nach 6 Monaten, zB durch Streit ) in eine Situation käme, in der er beweisen müßte, dass Unterhaltszahlungen an die KM geflossen sind und er könnte das nicht beweisen (keine Belege für Unterhaltszahlungen), könnte dies Ihm zum Verhängnis werden...
Im diesem (schlimmsten) Fall wäre er zu Nachzahlungen verpflichtet.
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #16 am: 14. November 2019, 13:46:03 »

Kakadu59 da gebe ich dir recht, dann muss der TO jetzt Nägeln mit Köpfen machen. Er muss jetzt handeln, sich anwaltlich beraten lassen.

So kann das ja nicht weiter gehen, sie nutzt die Situation aus, und er hält still. Aber um Barunterhalt und Betreuungsunterhalt zahlen zu müssen, lebt man doch nicht unter einem Dach, da müssten ja alle Männer, die mit der KM zusammen leben, Barunterhalt zahle, das ist doch nicht der Fall
« Letzte Änderung: 14. November 2019, 13:51:01 von herzebubbel » Gespeichert
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« Antwort #17 am: 14. November 2019, 14:01:44 »

Hallo @robshome86,
was ist mit der Wohnung?
Du sprichst von Miete: wer steht im Mietvertrag?
Wie ist die Betreuungssituation?

Auf Grund der Angaben bezüglich der Arbeitssituation der KM (und Deiner eigenen 4-Schichten) gehe ich vorsichtig davon aus, dass die KM aktuell den größten Teil leistet?
Allerdings irritiert mich das hier:
Wir betreuen beide unseren Sohn. So wie gehabt auch. Sie geht zB außer Haus zur Freundin kommt 10 h später zurück. Ich kümmere mich in dieser Zeit um meinen Sohn. So wie sonst auch!
In Deinem 4 Schichtsystem (Vollzeit) wird ja nun auch ein großer Teil(?) an Zeit anfallen, in der Du nicht in der Lage bist(?) als Betreuer zur Verfügung zu stehen?
Wer kümmert sich dann aber um den Sohn, wenn dieser (scheinbar tägliche) Fall
[...] Sie geht zB außer Haus zur Freundin kommt 10 h später zurück.[...]
entritt?

weiter schreibst Du:
[...]
Sie arbeitet 3x pro Woche a 6 h als Friseur. Netto hat sie ca 550 Euro monatlich. Mehr arbeiten möchte sie nicht. Gegnerischer Rechtsanwalt verlangt auch ca 330 Euro Betreuungsunterhalt für Sie.[...]

Betreuungsunterhalt sehe ich hier nicht...
Dies Forderung würde ich ablehnen/ bestreiten

Edith:
[...]
Er muss jetzt handeln, sich anwaltlich beraten lassen.
[...]

Fett: das sehe ich nicht so...
Momentan kommt(käme) er auch noch recht gut ohne teuren Anwalt aus.
Einen ersten richtigen Schritt, nämlich sich hier anzumelden hat er ja schon getan...
« Letzte Änderung: 14. November 2019, 14:06:34 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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« Antwort #18 am: 14. November 2019, 14:04:23 »

Wer ist Mieter der Wohnung?

Das verspricht lustig zu werden. Das Kind ist vier Jahre alt, vollzeitbetreut und sie will Betreuungsunterhalt? Dass der Anwalt das für sie einfordert, schreit schon von ihrer Seite aus nach Krieg.

Ich würde hier mal die Zahlen einstellen und wir rechnen für dich. Dann kann man klären, wie du Auskunft gibst und was du ggf. zahlst.

Gleichzeitig würde ich Madame und ihrem Rechtsexperten dann aber auch klar machen, dass sie dann ihren Anteil an Miete usw. selbst zahlen muss, selbstverständlich ohne dass du Betreuungsunterhalt zahlst. Du kannst nur hoffen, dass du sie schnell aus der Wohnung bekommst. Oder dass es im Idealfall ihre ist und du den Auszug selbst gestaltest.

Und bringe bitte wirklich alles in Sicherheit, was notwendig ist: Papiere/Urkunden, Wertgegenstände oder Dinge mit sentimentalen Werten (Opas Uhr usw).

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #19 am: 14. November 2019, 14:08:53 »

Den Betreuungsunterhalt möchte ich auch ablehnen. Sie möchte nicht mehr arbeiten sagt sie mir ins Gesicht leider. Wir haben einen gemeinsamen Mietvertrag. Leider! Sie lehnt eine Kündigung ab (kann ja nur von uns beiden gekündigt werden). Das Ich aus dem Vertrag raus komme ist mein Ziel. Aber da müsste unser Vermieter mitspielen den ich noch nicht kontaktiert habe. Möchte zuerst zum Rechtsanwalt gehen wegen Beratung. Termin ist in 7 Tagen bei meinem Rechtsanwalt.
Hauptsächlich betreut Sie unseren Sohn natürlich wenn ich arbeite.
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« Antwort #20 am: 14. November 2019, 14:09:05 »

Hallo,

ich denke, dass wichtigste ist erst einmal, dass sich robshome klar macht, was es denn heißt jemanden zu verlassen. Im Moment herrscht da einfach Chaos. Bisher zahlt er zwar (noch) alles, aber irgendwann wird er oder sie ausziehen, um klare Verhältnisse zu schaffen.

Da sie nicht verheiratet sind ist die Trennung an sich irrelevant für den KU. Das Kind hat Anspruch auf den KU und die Mutter kann das einfordern, wenn sich das Kind in ihrer Obhut befindet, sie es versorgt. Du hast aber in jedem Fall das Recht auf Umgang.

Wenn die KM die Hauptbetreuungsperson ist, dann bist verpflichtet KU gemäß Düsseldorfer Tabelle zu zahlen, wobei Du eine Stufe höher eingestuft wirst, da die DDT für 2 unterhaltsberechtigte Personen ausgelegt ist und es bei Dir nur das Kind ist .

Wenn das Kind als 3 Jahre ist, dann gibt es keinen Betruungsunterhalt mehr, es sei denn aus kindbezogenen Gründen (z.B. Krankheit), wenn es aber Vollzeit in die Kita geht, dann ist das nicht der Fall.

"Verrechnen" lässt sich ein KU nicht und wenn er explizit gefordert wird erst recht nicht. Hier kannst Du nur die Berechnung prüfen und musst dann dokumentiert (Überweisung Name des Kindes, Monat, Jahr) überweisen.

Für alle anderen Kosten, die KM hat, bist Du dann nicht mehr zuständig, insbesondere sollte auch die Miete geteilt werden. Wenn das Einkommen der KM plus eigenes Einkommen nicht reicht, dann muss sie H4 für sich und das Kind beantragen. Hier spielt dann aber die Trennung von Tisch (und Bett) wieder eine entscheidende Rolle, denn ansonsten seid ihr eine Bedarfsgemeinschaft.

VG Susi
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« Antwort #21 am: 14. November 2019, 14:09:26 »

Das verspricht lustig zu werden. Das Kind ist vier Jahre alt, vollzeitbetreut und sie will Betreuungsunterhalt? Dass der Anwalt das für sie einfordert, schreit schon von ihrer Seite aus nach Krieg.

Als ich das gelesen habe, habe ich mir ähnliches gedacht.

Ich bin da jetzt nicht firm, aber Betreuungsunterhalt gibt es glaube ich nur bis zum 3. Lebensjahr des Kindes, außer besondere Umstände machen das erforderlich. Bedeutet meistens das der Nachwuchs irgendwelche Einschränkungen hat. Das konnte ich jetzt nicht herauslesen bzw. wurde eher das Gegenteil geschildert. Kind geht also "Vollzeit" in den KiGa und dafür will man noch Betreuungsunterhalt fordern?? Evtl. ist KiGa dann Mehrbedarf
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« Antwort #22 am: 14. November 2019, 14:13:25 »

Hallo,

nein, Anspruch auf BU besteht nicht mehr. Kiga (ohne Essengeld) ist Mehrbedarf und so wie die finanzielle Situation ist von robeshome alleine zu tragen.

Außerdem: Der Anwalt der Freundin ist nicht Dein Freund und vertritt auch nicht Deine Rechte, er vertritt Deine Freundin und niemanden anders! Such Dir einen eigenen Anwalt oder frage zumindest im Forum nach.

VG Susi
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« Antwort #23 am: 14. November 2019, 14:18:33 »

Der Anwalt der Freundin ist nicht Dein Freund und vertritt auch nicht Deine Rechte, er vertritt Deine Freundin und niemanden anders!

Anwälte schreiben teils den größten Schwachsinn im Auftrag bzw. nach besten Gewissen. Mag daran liegen, da sie nur die Schilderungen ihres "Kunden" haben oder aber man übertreibt in der Hoffnung das Gegenüber zu verunsichern und damit schon klein zu kriegen.

Was die Anwältin meiner Ex so vom Stapel gelassen hat, hat mir ein paar Mal den Puls hochgejagt. Im Vergleich zu anderen Geschichten hier im Forum war unser Fall ja noch harmlos, obwohl die Gegenseite uns natürlich als HOCHSTRITTIGES Elternpaar darstellen wollte.
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« Antwort #24 am: 14. November 2019, 15:28:00 »

Hallo @robshome86,

[...]
Möchte zuerst zum Rechtsanwalt gehen wegen Beratung. Termin ist in 7 Tagen bei meinem Rechtsanwalt.
[...]
wie schon geschrieben, einen eigenen Anwält hättest Du derzeit noch nicht gebraucht... (zumindest nicht nach dem Stand der Dinge, die Du hier geschildert hast...)
Mal vorsichtig angefragt, was erhoffst Du Dir davon?
Welche Fragen brennen Dir aktuell so sehr unter den Nägeln, dass Du meinst, Du bräuchtest (aktuell!) Einen?
Deinen Zeilen nach zu urteilen hat der gegnerische Anwalt (RAtte) Dich schon vor geraumer Zeit zur Offenlegung Deiner Einkommenssituation aufgefordert und im weiteren Verlauf KU und BU beziffert und gefordert.
Wurdest Du in diesem Zusammenhang auch schon zur Titulierung des KU aufgefordert?

Wenn Du möchtest, kannst Du die gleichen Zahlen (die Du der Ratte gegeben hast) hier anonymisiert einstellen:
- Nettoeinkommen der letzten 12 Monate (zuzüglich Weihnachtsgeld und sonstige Zahlungen)
- Steuerrückzahlung
weiterhin wäre wichtig zu wissen, welches OLG für Dich zuständig ist, dann kann in dessen Leitlinien geschaut werden, was abzugsfähig ist:
- In der Regel 5% vom Nettoeinkommen als "berufsbedingte Aufwendungen", bei entsprechenden Nachweis auch mehr...
- weiterhin abzugsfähig wären Vorsorgeaufwendungen für zusätzliche Altersvorsorge (bis zu 4% vom Jahresbrutto, bei entsprechenden Nachweis)
- Krankenzusatzversicherungen (zB. Zahnzusatz)- hier ebenso nachweislich und beleghaft

Edith: Das hier (fett) würde ich noch (Dringend!!) um den Zusatz
Hallo,
[...]
Hier kannst Du nur die Berechnung prüfen und musst dann dokumentiert (Überweisung Name des Kindes, Monat, Jahr) überweisen.
[...]
VG Susi

Unterhalt erweitern...
Also Unterhalt für(Name des Kindes) Monat, Jahr...!
« Letzte Änderung: 14. November 2019, 15:33:13 von Kakadu59 » Gespeichert

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