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vatersein.de - Forum 15. Oktober 2019, 14:55:57 *
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Autor Thema: Meine Komplizierte Geschichte  (Gelesen 972 mal)
Alltagsheld2412
Frischling

Beiträge: 2


« am: 06. Oktober 2019, 00:06:02 »

Hallo Ihr Väter,

ich bin neu hier und möchte euch gerne net meine Geschichte erzählen.
Ich bin stolzer Vater von einem fast zwei jährigen Sohn. Seit ca. 1 Jahr bin ich mit
KM getrennt, wohnten aus gutem Willen und naja auch um Kosten zu sparen noch bis vor
Kurzem zusammen.
Es begann der große Rosenkrieg, da sie natürlich auch auf ihr Recht besteht, mir den kleinen
wann es ihr passt zu geben. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht und sind nicht verheiratet.

Sie ist ein Typ Mensch, der sich ungern an regeln festhält und versucht gerne ihr eigenes Ding
durchzuziehen. Sie macht eine Teilzeit Ausbildung und ich gehe Vollzeit arbeiten. Wir einigten uns
beim Anwalt, ich muss Unterhalt und Kinderkrippe weiter bezahlen, dafür kann ich ihn zu ihren
Berufsschul Zeiten über 2 Wochenenden und unter der Woche nehmen, zusätzlich das gleiche an
Handwerkskammer Wochen.

Nun kommt sie auf die Idee noch zusätzlich ihn mir alle zwei Wochen aufzudrücken. Ich liebe meinen Sohn über alles, aber wo bleibe ich als Vater?
Sie meint mit der Begründung, das sie Ihn ja dennoch mehr hat, ihr der Unterhalt zusteht.

Ich bin einfach nur sauer, da sie jetzt genauso weiter macht, wie zuvor, obwohl es eine
Einigung gibt. Sie entscheidet auch mal spontan, das sie Rückenschmerzen hat, sie sich deshalb nicht
Genug um den kleinen kümmern kann, muss also wieder verlängern, die Zeit bei mir.

Die Krönung war, sie hat versprochen ihn dann freitags zu nehmen und fragte mich, ob ich ihn
nicht noch bis abends nehmen könnte.
Jetzt ging ich davon aus, sie nimmt ihn wieder das kommende Wochenende und wer hätte es gedacht,
sie ist wieder verplant.Es wäre ja angeblich besprochen.

Ich bin Rat und kraftlos, da dieses hin und her sich schon seit Monaten zieht.
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Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
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Beiträge: 10.413


Ein Leben lang!


« Antwort #1 am: 06. Oktober 2019, 10:11:18 »

Hallo,

es ist Mist, wenn sich einer nicht an Absprachen hält. Aber sei froh, dass sie es auf eine Art und Weise tut, dass der Kleine MEHR bei dir ist, statt wie sonst eher üblich, weniger. Vielleicht ergibt es sich so langfristig, dass ihr ein Wechselmodell haben könnt oder der Kleine mal bei dir lebt.

Solange er mehr als 50% bei ihr ist, steht ihr der volle KU zu. Wenn sich das mal verändert, müsst ihr neu verhandeln. Und verhandelbar ist alles, wenn du keinen Titel hast.

Als ehemalige Alleinerziehende mit einem Ex, der sich null gekümmert hat, bereiten mit solche Sprüche wie "wo bleibe ich" immer ein bißchen körperliche Schmerzen. Du bist Vater, 24h am Tag und 7 Tage die Woche. Und wenn es notwendig ist, bleibt "Zeit für sich", wenn man Kinder hat, eben auf der Stecke. Du hast ja durchaus die Möglichkeit, dir mit einem Babysitter oder Großeltern, die sich einbringen, Zeit frei zu schaufeln.

Nutze die Gelegenheit, präsenter Papa zu sein. Insbesondere, wenn seine Mutter nicht so wirklich Bock auf ihn hat, ist es für ihn wichtig, dass du mit vollem Herzen für ihn da bist.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Susi64
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Beiträge: 4.174


« Antwort #2 am: 06. Oktober 2019, 10:32:20 »

Hallo,

eine Trennung und vorallem mit Kind ist nie einfach. Es gibt Verletzungen und auch Probleme mit den Realitäten klar zu kommen.

Als erstes gilt Umgang auf Abruf geht gar nicht. Du musst planen können und auch für das Kind ist eine gewisse Regelmäßigkeit notwendig.
Deshalb musst Du Dich mit der KM auf einen Umgangsplan einigen.

Die grundlegende Frage ist, ob ihr ein Wechselmodell (zumindest für eine gewisse Zeit) leben wollt oder nicht. Ganz offensichtlich wäre das im Moment eine sinnvolle Sache für alle Beteiligten. In diesem Fall sollte der Plan an die Verpflichtungen der KM angepasst werden und so ergänzt werden, dass jeder von euch auch seine Freiheit hat und alles planbar ist.
Wenn ihr getrennte Wohnung habt wird sich sehr schnell zeigen, dass Planung wichtig ist.

Auch beim Wechselmodell ist es nicht so, dass gar kein Unterhalt gezahlt werden muss. Prinzipiell richtet sich der Unterhalt dann nach dem addierten Einkommen der Eltern und ist dann ebenfalls nach dem Einkommen der Eltern zu quoteln. Ist die KM leistungsunfähig, dann würde sich der Unterhalt zwar nur nach Deinem Einkommen bestimmen, aber die KM würde nur die Hälfte bekommen, da Dir die andere Hälfte zusteht.

Wenn Du also ein Wechselmodell willst, dann musst Du dafür kämpfen und auch als Vater hast Du dabei nicht unbedingt schlechte Karten. Deine bisherige kontinuierliche Betreuung ist hier Dein größtes Argument für das Wechselmodell.

Da es die KM nicht so mit Planung hat, schreibe einen Plan, der den normalen Umgang regelt, die Feiertage und auch Urlaub vorsieht. Schicke den Plan der KM und gibt ihr 14 Tag darüber nachzudenken und dann zu verhandeln.
Wenn ihr das nicht alleine schafft, dann kann das JA hier beraten und wenn es gar nicht geht, dann wird ein Gericht eine Entscheidung treffen müssen.

In dem Moment, wo der KM klar wird das Betreuung Geld bedeutet, wird sie vermutlich versuchen den Umgang zu unterbinden. Hier ist die Frage wie wichtig ist Dir das Wechselmodell? Dafür kämpfen kannst Du, ob Du es bekommst ist zwar nicht sicher, aber keinesfalls aussichtslos.
Willst Du es nicht, dann mache einen Plan wie Du Dir den Umgang an sich vorstellst und dann verhandle das.

Dass Dich die Trennung mit nimmt ist normal. Um wieder zu Kraften zu kommen brauchst Du mehr Planung (s.o.) und Unterstützung. Suche Dir eine Vätergruppe in Deiner Nähe oder ein (neues) Hobby. Es ist wichtig, dass Du auch Zeit für Dich hast und diese für Dich nutzt.

Weiterhin steht die Frage wie sich die KM die Zukunft vorstellt. Ich habe keine Ahnung, was eine Teilzeitausbildung ist. Bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes ist sie aber nicht verpflichtet einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, Du bist aber ihr zu Unterhalt (BU = Betreuungsunterhalt) verpflichtet.
Allerdings endet der BU mit dem 3. Lebensjahr des Kindes und kann nur dann weiter in Anspruch genommen werden, wenn es dafür kindbezogene Gründe gibt.
Es könnte aber auch sein, dass sie den KU als willkommene Einkommensquelle sieht und sich deshalb auch später nie wirklich um Arbeit bemühen wird.

VG Susi
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PausBanderI
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 299


« Antwort #3 am: 06. Oktober 2019, 11:10:56 »

kann ich ihn zu ihren Berufsschul Zeiten über 2 Wochenenden und unter der Woche nehmen, zusätzlich das gleiche an Handwerkskammer Wochen.
...
Nun kommt sie auf die Idee noch zusätzlich ihn mir alle zwei Wochen aufzudrücken. Sie entscheidet auch mal spontan, das sie Rückenschmerzen hat, muss also wieder verlängern, die Zeit bei mir.
...
Die Krönung war, sie hat versprochen ihn dann freitags zu nehmen und fragte mich, ob ich ihn
nicht noch bis abends nehmen könnte.
Jetzt ging ich davon aus, sie nimmt ihn wieder das kommende Wochenende und wer hätte es gedacht,
sie ist wieder verplant.Es wäre ja angeblich besprochen.

Jetzt mal naiv gefragt: Hast Du schon mal ausgerechnet, ob er tatsächlich mehr bei ihr ist?

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Alltagsheld2412
Frischling

Beiträge: 2


« Antwort #4 am: 06. Oktober 2019, 15:31:53 »

Hallo zusammen,

eure Worte bauen mich gerade in dieser schweren Zeit sehr auf. Ich habe die verschiedensten Hobbys,
der unsichere Plan meiner Ex erschwert das ganze aber enorm.
Ich habe mir eine Selbstberechnende Exceltabelle gebaut, mit allen Plantagen und auch schon betreuungsrelevanten Tage. Alleine im Oktober habe ich ihn prozentual gesehen mehr als 50%.

Kämpfen werde ich bis zum Schluss, da wir Väter, nicht die sind, die sich als klassische
Zahlnummer stehen lassen. Mein Sohn bedeutet mir unendlich viel, sodass ich ihn sogar des
Öfteren durch ihre Unachtsamkeit schützen musste. Anfangs könnte sie nichtmal essen für ihn bereiten.

Sie schrieb zu mir, er will nicht schlafen, dabei hatte er Hunger. Das ist die bittere Vergangenheit.

Sie versteht es zusätzlich, gerne an den Tatsachen zu schrauben, sodass ich immer als der böse Exfreund
da stand.

Es ist noch nix beurkundet, dieses möchte ich natürlich auch nicht. 1 Jahr Horror steht bevor, bis er
drei wird. Ein reden mit ihr nur mit enormen Einschränkungen der Gefühle möglich.

Das schlimme ist, das Kinder immer spüren müssen, wenn jemand gerade im Chaos versinkt.
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.174


« Antwort #5 am: 06. Oktober 2019, 18:44:19 »

Hallo,

natürlich müsst Ihr euch einigen. Aber der direkte Kontakt ist eben schwierig, deshalb sollte im Moment nicht mehr als nötig diskutiert werden.
Mach einen schriftlichen Vorschlag und warte auf die (schriftliche) Antwort. Wenn man zusammen sitzt, denn gehen die Gefühle schnell mit einem durch.
Auch das JA oder eine karitative Vereinigung können vermitteln. Es macht Sinn sich hier Hilfe zu holen.

VG Susi
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MaxMustermann1234
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Beiträge: 259


« Antwort #6 am: 07. Oktober 2019, 09:19:32 »

Alleine im Oktober habe ich ihn prozentual gesehen mehr als 50%.

Die Frage wäre, wie es in der Vergangenheit war. Wenn es über einen längeren Zeitraum so geht, kannst du dir überlegen dir auch einen Anwalt zu nehmen und den Unterhalt neu berechnen zu lassen, da ihr ein Wechselmodell habt. Die Frage ist immer nur nach der Reaktion. Wird sie dir das Kind vorenthalten, weil sie das Geld sehen will oder ist sie durch die Ausbildung auf die Zeit angewiesen und schluckt die Kröte.

Zu deiner Frage: "wo bleibe ich als Vater?" Ich habe 3 Kinder im WM und noch das Kind meiner Partnerin (der Vater kümmert sich 0, meine Kinder sind 4 Abende unter der Woche da). Meine Freizeit fängt nach dem Haushalt um 22.00 Uhr an. Ich kann mich Lausebackenmama nur anschließen: Du bist Vater, du hast Verantwortung. Wenn die Kinder größer sind, wirst du wieder mehr Freizeit haben. Solange erfreue dich daran zu sehen, wie sie groß werden.
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MJ1977
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Beiträge: 435


« Antwort #7 am: 07. Oktober 2019, 10:23:06 »

Zu deiner Frage: "wo bleibe ich als Vater?" Ich habe 3 Kinder im WM und noch das Kind meiner Partnerin (der Vater kümmert sich 0, meine Kinder sind 4 Abende unter der Woche da). Meine Freizeit fängt nach dem Haushalt um 22.00 Uhr an. Ich kann mich Lausebackenmama nur anschließen: Du bist Vater, du hast Verantwortung. Wenn die Kinder größer sind, wirst du wieder mehr Freizeit haben. Solange erfreue dich daran zu sehen, wie sie groß werden.

Vorsicht böse: das Leben beginnt wenn die Kinder aus dem Haus und der Rauhhaardackel beerdigt ist Zunge

Hier auch ein WM (allerdings nur ein Kind). Die "Freizeit" beginnt an den Tagen wo ich Junior betreue, wenn er schläft. Aktivitäten muss man halt auf "Nicht-Betreuungstage" legen, geht das nicht muss man zurückstecken. Ist das manchmal anstrengend? Klar, aber je älter die Kinder werden desto eigenständiger werden sie auch. Früher oder später kommt eh der Zeitpunkt wo man als Elternteil nur noch peinlich ist
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