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Autor Thema: "Email statt WhatsApp "  (Gelesen 4959 mal)
Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« am: 19. August 2019, 18:41:54 »

... diese Bemerkung liest man immer wieder. Ich frage mich: warum?

Der Inhalt wird doch nicht anders, wenn man ihn statt in eine WhatsApp in eine Mail tippselt. Man kann Mimik, Gestik, Ton bei beiden nicht sehen.

Ich würde vestehen "sprechen statt schreiben". Aber ob ich jetzt mein Anliegen in eine WhatsApp, eine Mail oder auf ein Blatt Papier gebe, ändert doch an der Botschaft überhaupt nichts? Wenn mich jemand verstehen will, tut er das so oder so. Und wenn er mich nicht verstehen will, genauso!

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
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Nordlicht84
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« Antwort #1 am: 19. August 2019, 19:10:57 »

Ich denke es hat mehrere Gründe, Mails sind juristisch als Beweismittel anerkannt,
WhatsApp noch ziemliches Neuland.
Eine Mail zu schreiben dauert länger als per WhatsApp, dann meldet man sich halt auch nur
wenn es wichtig ist.
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Inselreif
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« Antwort #2 am: 19. August 2019, 20:26:05 »

Eine E-Mail hat eher Briefcharakter. Saubere Anrede, Grußformel und ordentlich ausformulierte Sätze sollten selbstverständlich sein. Das beinhaltet, das Geschreibsel vor dem Absenden noch mal gründlich zu lesen.

In SMS / What'sApp (oder sonstige Kurznachrichtenübermittlung) wird flott in minimalen Zeichenzahl ein maximaler Inhalt komprimiert und das Ganze anschliessend mit möglichst vielen Emoticons wieder aufgebläht.

Das ist jetzt übertrieben aber aus meiner Sicht macht das den Unterschied.

Gruss von der Insel (What'sApp-freie Zone)
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #3 am: 19. August 2019, 21:40:55 »

Okay, Anrede und Schlussformel kommen tatsächlich drauf an, aber an Hallo / Schönen Gruß muss es ja nicht scheitern.

Vielleicht bin ich da old-fashioned, aber ich schreibe Whatsapps tatsächlich nicht anders als Mails/Briefe, der Stil ist eher adressatenabhängig.

LG LBM
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Wasserfee
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« Antwort #4 am: 20. August 2019, 06:27:24 »

hi,

hier war es so, dass mein Ex teilweise >100 whatsapp geschrieben hat am Tag. Immer mal zwischendurch bei der Arbeit, ohne Grußformeln, in 99% der Fälle wolle er nur Dampf ablassen und rummotzen.
Ich denke, diese Frequenz schaffst du eben mit mails nicht (und schon gar nicht nebenbei).
Außerdem sind die ankommenden mails nicht akustisch und optisch ständig präsent (sms und whatsapp schon). Und Ton abstellen will man ja auch nicht, man bekommt ja noch andere Nachrichten von Freunden und möchte sein Kommunikationsverhalten nicht cer Exen-Problematik anpassen.

WF
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #5 am: 20. August 2019, 07:56:13 »

Okay, das ist ein Argument. Allerdings geht es mir eher um die normale Kommunikation und nicht um Psychoterror.

Bei mir ist es zB so, dass ich Emails nur alle Jubeljahre lese. Mich nerven die einfach. Ich wäre eher der "Hallo Horst, Lisa möchte gerne schon am Donnerstag von dir aus der Kita abgeholt werden, kannst du das einrichten? Grüße Edeltraud"-Typ. Käme mir nie in den Sinn, dafür eine Mail zu schreiben.

LG LBM
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Wasserfee
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« Antwort #6 am: 20. August 2019, 08:09:39 »

ich finde aber, dass ja nur bei stritttigen oder Psychofällen zur mailkommunikation geraten wird.
Wenn alles klappt und die Eltern auf Elternebene und halbwegs respektvoll miteinander kommunizieren können ist das Mittel egal.

Mei mir und vielen anderen, aber auch bei segelmann könnte Kommunikation per mail helfen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und den anderen nicht unüberlegt zuzutexten.

Es ist einfacher üner eine mail nochmal zu schlafen bevor man sie abschickt. Eine whatsapp geht viel schneller raus.

WF
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Bester Papa
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« Antwort #7 am: 20. August 2019, 08:52:48 »

Der wesentliche Unterschied ist aus meiner Sicht immer noch, dass Emails verhältnismäßig sicher sind. Bei WhatsApp und Co wird man ausspioniert.
Nutzer von WhatsApp sollten sich mal fragen, warum der Dienst eigentlich kostenlos ist.

VG
BP
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Inselreif
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« Antwort #8 am: 20. August 2019, 09:09:00 »

Ein E-Mail-Postfach ist im Vergleich zu Kurznachrichtendiensten auch einfacher zu sichern und zu konservieren.
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Susi64
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« Antwort #9 am: 20. August 2019, 09:11:47 »

Hallo,

zum einen ist es so wie LBM schreibt, eigentlich gibt es zwischen Brief, E-Mail und WhatsApp inhaltlich kaum Unterschiede. Dabei ist der Brief in aller Regel formaler als die E-Mail und diese wiederum als WhatsApp.

Unterschiede gibt es bei der Datensicherheit und auch bei der Beweiskraft. Wenn diese Dinge eine Rolle spielen, dann ist es eben so, dass immer noch gilt, was man schwarz auf weiss hat, kann man getrost nach Hause tragen. Es hat die höchste Beweiskraft. Insbesondere, wenn es amtlich zugestellt wird.
Eine E-Mail wird in aller Regel automatisch gespeichert und man kann sie einfach ausdrucken.
Manipulieren kann man letzlich alles.

VG Susi
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Kasper
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« Antwort #10 am: 20. August 2019, 10:56:27 »

Moin,

gerade bei konfliktträchtigen Eltern ist die Kommunikation per Mail weitaus besser.
1) WhatsApp bietet den Nachteil, dass ein ET eine Nachricht raushaut, ohne weiter darüber nachzudenken (emotional) was u.a. drohend, beleidigend, oder/und provozieren gemeint ist.
2) Bei Kurznachrichten achtet man meist weniger auf Formulierungen, Rechtschreibung, Grammatik.
Das muss nicht bei allen gelten, auch ich lege viel Wert auf vernünftige Mitteilungen in den Chatverläufen, viele andere aber halt nicht.

3) Da eine Mail einen etwas höheren Aufwand benötigt, überlegt man schon vorher was man schreibt. Auch ist die Anrede mitunter wesentlich besser ausgestaltet. Damit wird viel Konfliktpotenzial vermieden.
4) Aktualität, es ist heute wirklich ein leichtes, einen Mailaccount auch auf dem Handy mitzulesen.

5) Punkto Sicherheit .... WhatsApp ist nicht das einzige Problem, und mit Sicherheit auch nicht das Größte.
6) Sicherung: ist heute auch kein echtes Problem mehr. Eine Sicherung bekommt man innerhalb von Sekunden.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #11 am: 20. August 2019, 12:09:34 »

Hallo,

ob es wirklich einfacher ist, schnell mal eine WhatsApp zu tippen anstatt eine Email/SMS zu schreiben wage ich zu bezweifeln.

Man klicke das App-Symbol an, wähle den Empfänger und tippe jeden weitern Unsinn wie zuvor auch.
Du, LBM, gehst hier von einer normalen Kommunikation aus. Da ist, wenn das Verhältnis stimmt, egal welchen Kanal man benutzt.

Ich habe für mich entschieden, nur noch alles schriftlich über den SMS- und Email-Kanal zu machen.

Und glaubt mal, egal welchen Weg meine Ex gewählt halt, beinahe alle Nachrichten enthalten Beleidigungen, Schuldzuweisungen, Drohungen, ect.

Warum ich kein WhatsApp (oder anderen Messenger) freigeschaltet habe? Ich will nicht, dass gewisse Leute mein Profilbild, meine Status-Meldungen sowie meine letzte Online-Zeit und vor allem wann und ob ich die Nachricht gelesen habe sehen.
Meine gespeicherten Kontakte sollen dies allerdings können.

Ich kenne Elternteile, die mit Absicht ihre Avatare so ausrichten, dass dadurch provoziert wird.

Ob ich nun SMS oder Email bei Gericht einreichte, es hatte immer die nötige Akzeptanz.
Die Gegenseite hat diese Auszüge daraus auch nie in Frage gestellt.

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Inselreif
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« Antwort #12 am: 20. August 2019, 16:40:33 »

6) Sicherung: ist heute auch kein echtes Problem mehr. Eine Sicherung bekommt man innerhalb von Sekunden.
Hmm, also ich kann meine 25 Jahre alten E-Mails noch lesen.
Gibt es in 25 Jahren noch What'sApp bzw. kann man die sekundenschnell erzeugten Archive noch lesen? Da bin ich skeptisch wie bei anderen proprietären Produkten auch.

Gruss von der Insel
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Kasper
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« Antwort #13 am: 20. August 2019, 18:58:00 »

Hmm, also ich kann meine 25 Jahre alten E-Mails noch lesen.
Ganz ehrlich, wer bewahrt seine Mails 25 Jahre auf? Und wenn, dann sicher man die als csv, vielleicht noch als PDF ...

Gibt es in 25 Jahren noch What'sApp bzw. kann man die sekundenschnell erzeugten Archive noch lesen? Da bin ich skeptisch wie bei anderen proprietären Produkten auch.
Ja, kann man. Es gibt zwei Wege, entweder als csv oder ScreenShort, je nachdem was man will und braucht. Aber auch hier, diese Sicherung benötigt man nicht auf Jahre, sondern vielleicht auf ein, zwei Jahre. Und wenn man diese jetzt FamG-Wirksam vortragen will, dann muss man die eh in einem Schriftsatz einreichen, die Datei schaut sich niemand an ... und schon garnicht nach 25 Jahren.

Aber wie schon von anderen geschrieben, darum geht es garnicht. Es geht darum, dass Mitteilungen über WA (oder ähnliches) schnell ausarten und bei einer Mail sich viele viel mehr Gedanken machen. Auch hier ist es mit Sicherheit nicht für alle gültig, aber doch für einen hohen Anteil.

Gruß
Kasper
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