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vatersein.de - Forum 15. Oktober 2019, 13:10:16 *
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Autor Thema: Antrag auf Raumaufteilung innerhalb der Wohnung  (Gelesen 4676 mal)
PausBanderI
Nicht wegzudenken
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« Antwort #50 am: 22. September 2019, 09:44:11 »

Könnte es nicht sein, dass die Sachbearbeiterin mit der Sorgerechtsfrage nur testen wollte, ob ich einen Krieg auf dem Rücken der Kinder austragen wollen würde? Ich kann nämlich gar nicht wahrhaft glauben, dass sie die Frage ernst gemeint haben könnte.

Gut möglich.

Ich bin das auch schon mal gefragt worden von einem Psychologen. Als dann das Jugendamt daneben saß, hieß es auf einmal „Oh nein nein, das habe ich nie gesagt!“

Dieselbe hat mir dann auch später noch ins Gesicht gesagt, daß sie mich offen belogen hat, um mich aus dem Haus zu bekommen, damit die Kindeswohlgefährdung durch die Mutter, welche sie selber ein paar Wochen vorher festgestellt hat, in Ruhe weitergehen kann.
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Kasper
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« Antwort #51 am: 22. September 2019, 16:53:42 »

Mag alles sein.

Man darf aber nicht vergessen, dass (nach meinem Eindruck) bei den JA vorwiegend Personen arbeiten, die von der Rechtslage her keine Ahnung haben, viel mit Wunschdenken arbeiten, und auch wenn man die "fachliche " Seite betrachtet, ich sehr oft von anderen Fachleuten gehört habe, dass die "brandgefährlich" sind.

Aber das scheint auch von Bezirk zu Bezirk, teilweise sogar nur an manchen Sachbearbeitern, eklatante Unterschiede zu geben.

Manchmal ist man mit gesundem Menschenverstand weiter, wie so mancher Psychologe.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Lana1980
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« Antwort #52 am: 22. September 2019, 19:08:42 »

Mein Nochmann teilte mir gerade mit, er hätte jetzt eine Wohnung.

Ich habe eine Frage, um die Kinder umzumelden, braucht man doch die Unterschrift beider Sorgeberechtigten, oder? Ich mache mir gerade Gedanken, ob er die Kinder einfach ebenso so ummelden kann...

VG Lana
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Kasper
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« Antwort #53 am: 22. September 2019, 19:52:41 »

Moin,

und nein. Im Grunde bestätigt ein Elternteil nur, dass ein Kind bei ihm wohnt und dann wird es so eingetragen. Aber es gibt auch Behörden, die explizit eine Einwilligung des anderen Elternteils fordern.
Ich habe es so gemacht, dass das Einwohnermeldeamt keine Eintragung vornimmt, ohne mich vorher anzurufen bzw. mit mir zu sprechen. Aber, wir sind hier auch ein kleines Städtchen und ein zwei kenne ich schon aus der Schulzeit.

Ich würde mit denen einfach mal reden, denen die Situation erklären und meist finden die eine Lösung ;-).

Gruß
Kasper
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Inselreif
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« Antwort #54 am: 22. September 2019, 21:09:40 »

Das ist sehr unterschiedlich. In NRW könnte er ohne weitere Unterschrift die Kinder mit sich zusammen ummelden.
Der Nutzen einer solchen Aktion ist für ihn allerdings gering.

Gruss von der Insel
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MaxMustermann1234
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« Antwort #55 am: 25. September 2019, 09:29:06 »

Dem würde ich widersprechen. Wir konnten die Tochter meiner Partnerin in NRW nicht ohne Zustimmung der zweiten Sorgeberechtgten Person ummelden (nicht der Vater), obwohl die schon vorher nur zu zweit wohnten. Mussten dafür extra 70km fahren, um uns die Unterschrift zu holen. Meiner Meinung nach sollte dieses Vorgehen aber Standard sein.
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Kasper
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« Antwort #56 am: 25. September 2019, 09:34:10 »

Aus der Forumserfahrung und auch dem persönlichen Erleben kann man sagen, dass dies von Bundesland zu Bundesland, teilweise sogar von Kommune zu Kommune, und in schlimmen Fällen sogar je nach Sachbearbeiter, sehr unterschiedlich gehandhabt wird.
Ich bin in dieser Frage auch recht ambivalent. Es gibt Fälle, da würde ich es durchaus Sinnvoll finden, wenn beide unterschreiben müssten. Dann gibt es wieder diese anderen Fälle, wo man sagen muss, dass dies nicht so Sinnvoll und blödsinnig ist ... wie bei vielem im Familienrecht gibt es auch hier kein Schema "F".

Gruß
Kasper
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midnightwish
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« Antwort #57 am: 25. September 2019, 10:33:10 »

Ja das wird sehr unterschiedlich gehandhabt.

Die Ex meine Mannes konnte die Kinder beim Umzug vom Vorort in die Stadt problemlos ohne weitere Unterschrift ummelden, als er einige Jahr später die große Tochter mit fast 18 in der gleichen Stadt ummelden wollte war das großer Zirkus. Ohne Unterschrift der Mutter ginge da gar nix. Es müssen immer beide Elternteile unterschreiben. Als er dann fragte, wo denn bei der letzten Ummeldung seine Unterschrift sei und ob er diese mal sehen kann, ging es plötzlich doch ohne ;-)

Aber meist werden Väter doch die größeren Steine in den Weg gelegt. Du kannst ja ab udn an kontrollieren ,ob die Kinder noch bei dir gemeldet sind. Und wenn du Sozialleistungen beantragst wirst du das eh feststellen
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Lana1980
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« Antwort #58 am: 25. September 2019, 13:20:29 »

Hallo ihr,

morgen ist es soweit. Mein Nochmann darf die Wohnung wieder betreten. Der Richter hat (wohlgemerkt im Eilverfahren!) den Termin zur mündlichen Verhandlung erst auf den 6.11. gelegt.

Nun hat mein Nochmann ja anscheinend bereits eine neue Wohnung. Aber so, wie ich ihn kenne, wird er die Schlüssel nicht so einfach bei mir abgeben. Ich hoffe, dass sein Anwalt wie auch andere Freunde und Bekannte ihm geraten haben, die Wohnung nicht mehr zu betreten. Das Risiko, dass es erneut zu einer Eskalation kommt, ist jetzt noch höher als vorher. Und das ist bestimmt nicht zu seinem Vorteil (wie ja auch nicht zu dem der Kinder / mir).

Ab wann kann man von ihm verlangen, die Schlüssel abzugeben? Ab dem Tag der Ab(-um)meldung? Was, wenn er sich gar nicht abmeldet oder mir die Abmeldung verschweigt? Muss ich warten, bis er einen Umzugstermin organisiert hat? Oder kann er darüber hinaus auch noch die Schlüssel behalten? Er möchte mit großer Sicherheit nicht freiwillig die Kontrolle (die Schlüssel) abgeben. Außerdem wird er aus unterhaltstechnischer Sicht den Auszug in die Länge ziehen. Andererseits habe ich ja demnächst einen Termin im Jobcenter zur Beantragung von aufstockendem Hartz4. Und wenn die hören, dass er offiziell noch bei uns wohnt, bekomme ich keine Gelder. Dann bekomme ich nichts von ihm und auch nichts vom Amt.

Was würdet ihr an meiner Stelle morgen tun, wenn er wieder zur Tür reinkommt (außer ihn zu ignorieren)? Er beleidigt, provoziert und wertet ungeniert ab.

VG Lana
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Kasper
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« Antwort #59 am: 25. September 2019, 14:43:12 »

Moin,

wieso hat er noch die Schlüssel? Die hätte er im Grunde bei der Polizei abgeben müssen, und die geben diese dann Dir.

Was rät denn Dein Anwalt?

Gruß
Kasper
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« Antwort #60 am: 25. September 2019, 15:44:18 »

Hey Kasper,

die Polizei hat mir erklärt, dass er ja Rechte hat, egal, ob er eine Straftat begeht oder nicht. Demzufolge müssen sie ihm seine Schlüssel morgen wiedergeben, die zurzeit noch auf der Wache liegen. Er steht genau so im Mietvertrag wie ich.

Ich habe gerade angefangen aufzublühen, mir neue Hoffnungen auf eine schöne Zukunft zu machen, dachte, der Richter würde im Eilverfahren in dieser oder nächster Woche über unser Schicksal entscheiden. Aber dass das jetzt noch 6 Wochen dauert... puh!

Meine Anwältin rät mir, abzuwarten, ob er überhaupt kommt. Sie meinte, man könnt dem Richter jetzt ans Schienbein treten und beim Oberlandesgericht auf das Eilverfahren hinweisen, aber das empfiehlt sie nicht. Also heißt es abwarten, was passiert.

VG Lana

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« Antwort #61 am: 25. September 2019, 16:08:42 »

Er darf die Rückkehr bis zu 6 Monate Rückgängig machen, wenn er bei Auszug nicht den Schlüssel abgeben will. Es soll sicherstellen, dass ein Versöhnungsversuch möglich ist. In dieser Zeit hast du ihn wieder reinzulassen.

Ach ja, denk dran: wenn du ihn aus der Wohnung wirfst, musst du ab sofort die Miete alleine bezahlen, er wird im Innenverhältnis freigestellt. Achte also darauf, ob dir die Wohnung vom Amt überhaupt bezahlt wird.

Ist er nicht selbstständig? Glaubst du wirklich, dass du mit Unterhalt rechnen kannst? Er war doch Anfang 50, da hat er nicht wirklich was zu verlieren, wenn er seinen Betrieb aufgibt und nicht zahlt. Du solltest vielleicht einen Plan B haben, wenn du mehr als H4 anpeilst.
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« Antwort #62 am: 25. September 2019, 18:05:54 »

Hallo Max Mustermann,

danke für deine Hinweise!

Ich sehe das ein. Aber wenn er hier wieder rein will, nachdem er bereits eine neue Wohnung bezogen hat, sollte er doch wenigstens vorher Bescheid geben, wann er kommen will. Ich möchte da wenigstens gefragt werden. Und wenn ich mich nicht versöhnen möchte, darf er dann trotzdem einfach so reinkommen?

Ich werfe ihn nicht raus. Das wäre mir rechtlich viel zu riskant. Ich möchte nichts falsch machen.

Dass ich die Miete ab sofort selber zahlen muss, ist mir klar. Ich habe schon Pläne im Kopf, was ich beruflich tun werde. Ich brauche das ALG2 nur für eine kurze Übergangszeit von 3-6 Monaten, bis einige Dinge geregelt sind. Ja er ist selbstständig. Er hat an seine Söhne und Exfrau aus erster Ehe jahrelang Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle gezahlt. Jetzt hat er mit Sicherheit keine Lust mehr, das kann ich verstehen. Ich weiß aber auch, dass er ausstattungsmäßig immer auf großem Fuß gelebt hat, teure Autos, teure Möbel, teure Elektronik, teure Kleidung. Er wird nicht davon ablassen können, dazu kenne ich ihn zu gut. Deshalb vermute ich, dass er sich schon in den nächsten Wochen einen neuen Auftrag suchen wird. Dann muss er zwar viel Unterhalt zahlen, hat aber trotzdem immer noch mehr als mit ALG2.

VG Lana
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« Antwort #63 am: 26. September 2019, 20:29:23 »

Guten Abend,

es gibt jetzt eine neue Regelung, die von den Anwälten verhandelt wurde:

Mein Nochmann darf jetzt montags, donnerstags und freitags von 10-13 Uhr in die Wohnung, um zu duschen und Wäsche zu waschen. Donnerstags und freitags bin ich zu der Zeit arbeiten und montags werde ich dann in dieser Zeit unterwegs sein. Ich frage mich zwar, wie man als Einzelperson in der Woche 9 Stunden duschen und waschen muss, aber gut, Hauptsache, ich muss mich von ihm nicht mobben lassen. Er hat sich allerdings schon einfach so Sachen mitgenommen, ohne mich zu fragen... Das ganze wird noch bis Mitte November gehen, dann erst ist seine Wohnung bezugsfertig.

Vorhin, als ich die Kinder aus dem Kindergarten abholte, kam er ebenfalls dorthin und traf die Kitaleitung. Er erzählte laut, dass er Opfer einer Verleumdungskampagne sei und ich die Kinder nicht erziehen, sogar verwahrlosen lassen würde. Ich würde mich nicht kümmern und wäre eine schlechte Mutter, der man vom Jugendamt aus die Kinder wegnehmen soll. Ich war total geschockt und ich glaube, die Kitaleitung war ebenfalls verwundert. Ich gehe seit Jahren dort ein und aus, bin engagiert und die Kinder kommen immer sauber und gepflegt dort an. Ich kümmere mich geduldig, ohne Gewalt und liebevoll um die Kinder. Bin warmherzig, höre ihnen zu und erkläre sehr viel. Ja, sie sind schüchtern, spielen gern allein aber auch mal mit anderen Kindern, als gestört würde ich das noch lange nicht bezeichnen. Sie sind nicht aggressiv, sondern sehr friedlich. Ich gehe viel mit ihnen raus, auf Spielplätze z. B. Hier zu Hause ist auch alles sauber und ordentlich, gerade die Hygiene in Bad und Küche ist mir sehr wichtig. Die Kinder haben passende Kleidung, die Große schreibt gute Noten in der Schule und hat 3 gute Freunde, die allerdings 45 Autominuten entfernt wohnen und sich somit nicht so häufig sehen. Sie bekommen so viel Essen, bis sie satt sind, ich sorge für gesunde Ernährung. Die Kinder sind so gut wie nie krank, kommen pünktlich und haben so gut wie keine Fehlzeiten. Ich bin zu allen U-Untersuchungen beim Kinderarzt gewesen und habe alle Kinder impfen lassen. Ich trinke nur zu feierlichen Anlässen Alkohol und nehme keine Drogen.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich in der derzeitigen Situation (Job, turbulente Trennung, finanzielle Sorgen, kein Auto), noch nicht über konkrete Fördermaßnahmen nachgedacht habe, also am Nachmittag z. B. Dazu fehlt mir zurzeit die Zeit, das Geld und die Mobilität.

Ich weiß nicht, warum er mir sowas schreckliches vorwirft. Ja okay, die Kinder spielen auch abends mal an ihrer Wii U Super Mario. Naja mein Gott haben wir das nicht alle mal gemacht? Die Große hat ein Handy, beschäftigt sich gern mit Videoschnitt und Filmdreh, Erstellung von Comicanimationen, hat schon ein paar professionelle Apps auf ihrem Handy dafür. Sie benutzt das Handy aber auch zum lernen. Z. B. Schlaukopf.

Vermutlich ist er mir böse, dass ich die Große nicht dazu gezwungen habe Messdienerin zu werden. Das war sein großer Wunsch. Sie wollte das nicht und ich habe mich irgendwann auf ihre Seite geschlagen.

Man kann nur mutmaßen.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Nicht darauf eingehen? Er erzählt das wirklich überall rum, will gefühlt seine Weste reinwaschen, indem er den Spieß umdreht?

VG und einen schönen Abend!

Lana

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« Antwort #64 am: 02. Oktober 2019, 19:28:12 »

Guten Abend,

nochmal ein kurzes Update.

Letzten Donnerstag lief der Platzverweis endgültig ab. Zugleich vereinbarten die Anwälte, dass mein Nochmann freiwillig draußen bleibt und nur wochentags von 10-13 Uhr in die Wohnung darf, zum duschen und Wäsche waschen. Ich fand das eine tolle Idee! Dass der Vorschlag von seinem Anwalt kam und mein Nochmann ihn nur zähneknirschend akzeptiert haben dürfte, wurde mir schnell klar, als er über's Wochenende immer öfter einfach so vor der Tür stand. Und dann kam es, wie es kommen musste: Gestern kam er mit Sack und Pack wieder an und seitdem wohnt er wieder hier. Und die mündliche Verhandlung ist erst in 5 Wochen. Ich habe echt Angst vor einer erneuten Eskalation. Er ist wankelmütig, schnell frustriert und teilweise schon wieder sehr ungeduldig und auch schnell überfordert mit den lebhaften Kleinkindern.

VG Lana
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Inselreif
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« Antwort #65 am: 02. Oktober 2019, 21:33:54 »

Ich dachte, er war vereinbart Mo, Do und Fr 10-13 Uhr?!
Wenn er sich daran nicht hält, wäre heute morgen das erste gewesen, dass Deine Anwältin seinem ein Telefax mit gelber Karte schickt.

Deine Anwältin wollte abwarten, ob er überhaupt kommt, bevor sie etwas unternimmt. Das ist er jetzt. Wie ist ihr Plan? Das Nichtstun könnte Dir auf die Füsse fallen.

Gruss von der Insel
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« Antwort #66 am: 03. Oktober 2019, 07:07:34 »

Hey Inselreif, guten Morgen!

Ja das war vereinbart. Sogar von der "Gegenseite" aus. Und jetzt hat er seine eigene Vereinbarung gebrochen. Macht das einen guten Eindruck? Ich finde es ehrlich gesagt seltsam...
Auf mich wirkt das wie ein Machtspiel, eine große Angst vor Kontrollverlust. Wankelmut. Er kann nicht mit und nicht ohne uns/bzw. die Kinder.

Er hat allerdings Hausrecht. Er steht im Mietvertrag genau wie ich, egal ob Vereinbarung oder nicht. Laut meiner Anwältin kann man jetzt nichts dagegen tun, denn die Vereinbarung ist rechtlich nicht bindend, sondern freiwillig. Sie meinte, dass ich es mit ihm bis zum 6.11. (mündliche Verhandlung) noch aushalten muss und wenn es eskalieren sollte, soll ich die Polizei rufen. Mehr könne man jetzt nicht tun. Habe ihr geschrieben, dass sie ihn wenigstens auffordern soll, seinen Anteil der Miete für Oktober zu bezahlen.

Viele Grüße und einen schönen Feiertag!
Lana

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« Antwort #67 am: 03. Oktober 2019, 07:07:50 »

Das Nichtstun könnte Dir auf die Füsse fallen.


Moin Lana,

das sehe ich genauso.

Zu so einer Situation gehören zwei!
Warum hast Du Deinen Ex nicht unmissverständlich aufgefordert, dass Haus nach den von den Anwälten vereinbarten Zeiten wieder zu verlassen?
Du hast das offenbar laufen lassen..und erzeugst damit bei allen Beteiligten den Eindruck: "...wenn sie ihn wieder einziehen lässt, kann das ja alles nicht so schlimm gewesen sein..."

Gruß
WNV
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2019, 07:09:32 von Wegnachvorn » Gespeichert
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« Antwort #68 am: 03. Oktober 2019, 07:12:25 »

Und jetzt hat er seine eigene Vereinbarung gebrochen. Macht das einen guten Eindruck? Ich finde es ehrlich gesagt seltsam..

Meines Erachtens ein Trugschluss von Dir.

Auch Du hast diese Vereinbarung gebrochen, in dem Du nicht auf sie bestanden hast- und das, nachdem Du erst ein Fass mit Polizei etc, aufgemacht hast.
...und DAS macht tatsächlich keinen guten Eindruck!
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« Antwort #69 am: 03. Oktober 2019, 08:05:23 »

Er wollte schon letztes Wochenende mit Brötchen zum Frühstücken vorbeikommen. Da habe ich ihn mehrmals laut am Telefon aufgefordert, sich an die Vereinbarung zu halten und der Wohnung fern zu bleiben. Genau, wie noch am Dienstagvormittag, also vor 2 Tagen.

Mehr als Auffordern kann ich nicht und das habe ich mehrmals getan. Soll ich mich mit ihm prügeln? Meine Anwältin meinte, ohne erneute Gewaltanwendung seinerseits sind auch der Polizei die Hände gebunden. Sie meinte, wenn er jetzt Wohlverhalten an den Tag legt, dann muss ich es mit ihm bis zur mündlichen Verhandlung aushalten, vielleicht sei er nun auch geläutert.

Die Trennung innerhalb der Wohnung bleibt ja weiterhin bestehen.
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2019, 08:10:39 von Lana1980 » Gespeichert
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« Antwort #70 am: 03. Oktober 2019, 09:00:30 »

Wozu bitte hat die Anwältin dann den Vergleich geschlossen, wenn sie anschließend nicht bereit ist, ihn durchzusetzen? Oder es zumindest zu versuchen? Vielleicht weil sie vorneweg nicht daran geglaubt hat und nur scharf darauf war, eine Einigungsgebühr zu kassieren??!

Hast Du schon mal nach alternativen Anwälten Ausschau gehalten? Diese Vertretung bringt Dich kein bisschen weiter.

Gruss von der Insel

PS: ich sehe jetzt erst, dass die Anwältin die Vereinbarung als "rechtlich nicht bindend" ansieht. Dann würde ich sie fragen, wozu sie den Schmarrn überhaupt niederschreibt. Und: die Einigungsgebühr streichst Du ihr von der Rechnung, da mit einer "rechtlich nicht bindenden Vereinbarung" keine verdient ist.
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2019, 09:03:30 von Inselreif » Gespeichert
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« Antwort #71 am: 03. Oktober 2019, 10:04:00 »

Weißt du, es ist mir ohnehin schon völlig unbegreiflich, wie ein Eilantrag auf Wohnungszuweisung wegen Kindeswohlgefährdung seitens meines Nochmannes erst 8 Wochen nach Antragsstellung mündlich verhandelt werden soll. DAS ist völlig unverständlich, finde ich. Mir sagten alle möglichen Leute, dass das maximal 1-3 Wochen dauert. Damit hätte ich leben können.
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