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vatersein.de - Forum 16. Juli 2019, 16:11:36 *
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Autor Thema: Wie viele Gerichtsverfahren habt ihr durchstehen müssen?  (Gelesen 622 mal)
Vater234
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« am: 10. Juli 2019, 13:40:49 »

Hallo,

seit einiger Zeit lese ich im Forum schon mit. Jetzt habe ich gedacht, dass ich mich einmal registriere und mich bei euch Väter erkundige, wie viele Gerichtsverfahren, bzw. was nötig war, um eure Kinder zu euch zu holen.

Ich bin Vater von 2 Kinder, 4 und 1 Jahre, und kämpfe gerade darum, dass ich meine Kinder regelmäßig sehen kann. Die Auseinandersetzung hat damit angefangen, dass ich meiner Ex Partnerin gesagt habe, dass ich mich trennen will 08/18. Ich konnte, wollte nicht mehr nur als Bruder und Schwester leben. Wir hatten zusammen ein gutes Einkommen aber nie Geld, alles wurde immer ausgegeben. Selbst Streicheleinheiten wurden abgelehnt mit Hinweis ich könne mich ja trennen. Wenn man lang genug Zurückweisung erhält, macht man das auch irgendwann. Wir waren 13 Jahre ein Paar. Schlau ist die Frau aber auf Dauer war es mir einfach nicht genug. Wir haben 2 wundervolle Kinder und es muss doch nicht so sein, dass man sich bis aufs Haar bekriegt? Unseren Sohn habe ich quasi aufgezogen, da seine Mama nie und wenn dann nur spät immer zu Huase war. Im Nachgang war es wohl ein Fehler aber die Immobilie habe ich ihr überlassen 10/19. Dafür zahle ich auch noch und bin bereit dies auch noch bis zum Ende der Zinsbindung 2022 weiter zu zahlen. Unterhalt gibt es ebenso sowie 50% der PKV Kosten und 50% Kita. Gemiensame PS für meinen Sohn liegt vor, nur bei unserer Tochter nicht. Da hat sich meine Ex Partnerin geweigert. Unmittelbar nach der Trennung 11/19  war sie mit den Kindern auch spurlos verschwunden. Ich habe zu diesem Zeitpunkt persönlich gleich bei Gericht vorgesprochen und um einstweilig Anordnung gebeten. Im unmittelbar gefolgten Verfahren wurden Umgangsregeln festgelegt. Problem ist, dass die KM nicht mit mir spricht. Sie siezt mich nur noch und hat einmal gesagt. dass sie mich deshalb fertig machen will, weil sie als Frau nichts mehr bedeute und was denn die Nachbarn jetzt sagen, wenn ich gehe. Wie sie denn da stehe...

Aktuell steht 2. Gerichtsverfahren vor der Tür, dass ich mit meinem 4 jährigen mal 1 Woche Urlaub machen kann. In diesem Zusammenhang möchte ich auch für unsere Tochter das gPS beantragen. KM verweigert sich total.

Trennung ist immer sch*** aber ich habe eine Entscheidung getroffen. Das schließt aber nicht aus, dass ich für meiner Kinder da bin und sein möchte. Meine 4j. sehe ich alle 2 Wochen und unter der Woche gehe ich mit ihm zum Kindersport. Mit meiner Tochter gehe ich wöchentlich zum Babyschwimmen und jeden Mi Umgang für 2 Std.

Mein Großer äußere jetzt fast bei jedem Umgang konkret den Wunsch zu mir ziehen zu dürfen. Auch wenn ich unsere Tochter Mi Nachmittags zum Umgang abhole, steigt er selbstständig ins Auto und meint, Papa wir können los. Diese Situation ist für mich sehr schwierig, weil ich so Unmächtig bin. Ich möchte meine Kinder zu mir holen, aber die Chancen stehen sehr schlecht, denke ich. Mache mir oft Vorwürfe aber eine Beziehung so fortzuführen, erschien mir nicht richtig. KM erwähnt jetzt öfter im Nebensatz, sie spricht dann zu meinen Sohn, dass sie bald weit weg ziehen werde. Mir würde es das Herz brechen, aber meine Anwältin meinte, dass dann die Kinder bei mir wären, Stichwort Kindesentzug. (für meine Tochter muss ich aber zuvor die gPS inner haben).

Wie war es bei euch? Was kann ich tun, um dem Ziel näher zu kommen. Die Kosten bei Gericht sind für mich sekundär.
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MalteW
_MalteW
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 88


« Antwort #1 am: 10. Juli 2019, 15:11:30 »

Hallo,

also bei mir ist es so, dass die Mutter diagnostizierte Borderlinerin ist. Es gab 2011-2014 ein längeres Verfahren nach § 1666 BGB. In Aktenzeichen habe ich die Verfahren nicht gezählt, sondern in Erörterungsterminen. Da ist es so, dass mein 10. Erörterungstermin (2014) derjenige beim OLG war. Seit Februar 2015 habe ich Lohnsteuerklasse II :-). Termine beim Gericht gibt es immer mal wieder, im Mai bin ich bei Nr. 13 angelangt.

Viele Grüße

MalteW
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RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 78



« Antwort #2 am: 10. Juli 2019, 15:17:05 »

Bei mir läuft es jetzt seit Januar.
Wir hatten 2 Termine, jeweils 2x einstweilige Anordnung, zusätzlich noch 2 Hauptsacheverfahren.
Also 4 Verfahren bisher und 2 Termine.

@MalteW: Aus persönlichem Interesse, wer hat dein §1666BGB verfahren angeleiert? Du selbst oder das Jugendamt?
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Vater234
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« Antwort #3 am: 10. Juli 2019, 17:54:05 »

Danke für eure Antworten. Entnehme ich es richtig, dass die Kinder bei euch sind?
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MJ1977
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 421


« Antwort #4 am: 10. Juli 2019, 18:48:30 »

Da komm ich ja richtig gut wech, nur 1 EA-Verfahren. Persönlich glaube ich aber nicht dass es das Ende der Fahnenstange ist, da wird noch was nachkommen.

Bei MalteW gehe ich davon aus dass das Kind/die Kinder bei ihm sind wenn er LSt. 2 hat (damit AE)
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PausBanderI
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 283


« Antwort #5 am: 11. Juli 2019, 12:41:45 »

Ihr seid ja süß...

Also bei mir waren ein halbes Dutzend Verfahren wegen des Sorgerechts, dazu Dutzende Termine bei Familienhilfe, Jugendamt, Beratungen, Erziehungsberatung. Kosten in etwa ein Mittelklassewagen.
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Dad76
_Dad76
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 205


« Antwort #6 am: 11. Juli 2019, 12:54:04 »

1 Verfahren wegen der Gemeinsamen Sorge und eine beim JA getroffene, gerichtlich gebilligte Umgansreglung mit Umgangserweiterung... in 2 Jahren
Man darf gespannt sein wie es weiter geht...
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Vater234
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« Antwort #7 am: 11. Juli 2019, 15:46:59 »

Ich möchte euch für eure bisherigen Antworten danken. Habe mir schon gedacht, dass es wohl einen langen Atem benötigt. Alles nur sehr traurig, wo mich sich doch gegenseitig helfen könnte.
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RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 78



« Antwort #8 am: 12. Juli 2019, 02:05:58 »

Also bei mir waren ein halbes Dutzend Verfahren wegen des Sorgerechts
Tatsächlich Dutzende einzelne Verfahren bzgl. Sorgerecht oder nur ein Verfahren mit dutzenden Terminen?

Ich möchte euch für eure bisherigen Antworten danken. Habe mir schon gedacht, dass es wohl einen langen Atem benötigt. Alles nur sehr traurig, wo mich sich doch gegenseitig helfen könnte.
Den wirst Du wohl brauchen, ich habe mir das am Anfang auch einfacher vorgestellt.
Vorallem ist das alles kein klassisches Jura was die da beim Familiengericht betreiben, das hat mich am Anfang etwas ins stocken gebracht.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2019, 02:10:18 von RichardvonWeizsaecker » Gespeichert
Vater234
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« Antwort #9 am: 12. Juli 2019, 07:59:06 »

Erzähl mal, wie es so war und auf was du nicht vorbereitet warst. Ich habe bald mein 2. Verfahren und dann noch eines für mein 2. Kind wo die gemeinsame Personensorge beantragt werden soll.
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Inselreif
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Beiträge: 687


« Antwort #10 am: 12. Juli 2019, 08:40:30 »

Vorallem ist das alles kein klassisches Jura was die da beim Familiengericht betreiben
Na ja, was ist denn bitte "klassisches Jura"?
Es gibt so viele Rechtsgebiete mit sehr individuellen Färbungen, auch innerhalb der Grobteilung Zivilrecht, Strafrecht, ÖffRecht...

Gruss von der Insel
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RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
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« Antwort #11 am: 16. Juli 2019, 11:40:53 »

Moin Inselreif;
Unter klassischem Jura verstehe ich das erlassen von Beschlüssen / Urteilen durch herleitung von Gesetzen oder Referenzurteile der höheren Gerichte.
So wie ich das im Strafrecht, Zivilrecht oder dem Öffentlichen Recht (in dem Fall unter Beachtung von Verwaltungsvorschriften,...)  kenne.
In den ersten Schriftsätzen die wir so ausgetauscht haben, gab es soweit nicht einmal Bezug zu den entsprechenden Gesetzen und meine Richterin (auch wenn ich sie bisher ansonsten zu schätzen weiß) interessiert sich auch nur mäßig für die sogenannte ständige Rechtssprechung.
Nach Aussage meiner Anwältin wird im Familienrecht "richtiges Jura" erst beim Kammergericht praktiziert (oder OLG, für die anderen Bundesländer).
Ich hatte bei meinem ersten Termin auch noch andere (Familienrecht Fachfremde) Anwälte mit im Schlepptau, die auch erstaunt waren, wie so die Familienrechtliche Praxis aussieht.
Ist soweit ja fein, muss man aber auch erst einmal lernen, wenn man es ansonsten etwas anders gewohnt ist.
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Kasper
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« Antwort #12 am: 16. Juli 2019, 11:56:37 »

Moin RvW,

wenn Du im laufe der Jahre die verschiedensten Urteile im Familienrecht zu lesen bekommst, fragt man sich in der Tat tatsächlich, wo der Rechtsstaat da abgebildet wird. Mehr sogar, die menschliche Logik wird ausser Kraft gesetzt und über haarsträubende Formulierungen Sachverhalte umgedeutet, dafür würde jedes Kind wegen Lügen bis an sein Lebensende Stubenarrest bekommen.
Die einzige Frage die ich mir inzwischen Stelle, ob diese Richter kein Gewissen haben bzw. das diese in meinen Augen selber Straftäter sind. Aber auch hier gilt, dass 1) eine Krähe einer anderen kein Auge aushackt und 2) hier ein Lobbyismus stattfindet, der seinesgleichen sucht.

Zumindest ist dies meine inzwischen verfestigte Meinung.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Vater234
Frischling

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« Antwort #13 am: 16. Juli 2019, 12:36:37 »

Kasper, trotz alledem hast du es geschafft, dass deine Kinder bei dir sind, oder? Wie lange hast du gebraucht?
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Kasper
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.658



« Antwort #14 am: 16. Juli 2019, 12:54:18 »

Ja, aber ich bin einen unkonventionellen Weg gegangen, auch abseits der damals hier empfohlenen Vorgehensweisen, und damit waren die Grundvoraussetzungen bei mir ganz andere. Es darf auch nicht vergessen werden, dass in meinem Fall die KM die Kinder Mißhandelt hat und damit ebenfalls auch andere Faktoren zugrunde liegen.

Aber, und auch das muss ich einmal schreiben, es gibt inzwischen auch keine gerade Linie mehr, mit was für Charakteren man es zu tun hat. Einige sind tatsächlich Kindsorientiert eingestellt, aber immer noch scheint der Teil zu überwiegen, der selbst gefährlichen KM's das Ruder überlässt. Aber auch total ProKV eingestellt, gibt es zwar nicht so oft, aber kommt scheinbar inzwischen vor.

Ich habe nicht lange gebraucht, ich habe sie gleich bei mir behalten und die KM rausgeklagt.
Die KM hat dann einen Zauber angefangen wegen der Umgänge, dass sie immer genau das Gegenteil von meinen Vorschlägen haben wollte, mehr und teilweise sogar Wechselmodell. Das Problem war nur, dass kein Kind länger wie eine Woche ausgehalten hat, sie von der KM geflüchtet sind und auch mal Nachts bei mir vorm Haus standen. Aber inzwischen ist das schon lange her...

Gruß
Kasper
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