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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Sorgerecht (Moderator: 82Marco)  |  Thema: [HILFE] Sorgerecht
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Autor Thema: [HILFE] Sorgerecht  (Gelesen 3104 mal)
Nordisch95
Frischling

Beiträge: 1


« am: 30. Juni 2019, 18:32:53 »

Hallo Zusammen liebes Forum,

ich bin Max, 24 Jahre jung und bin ein junger Vater.
Mein Sohn ist jetzt knapp 6 Monate alt.

Die Streitereien zwischen mir und meiner Partnerin
fingen leider schon an während der Schwangerschaft.
Berappelt haben Wir uns des öfteren, nur nun ist es ziemlich
wahrscheinlich das Wir uns nun komplett aus den Augen verloren
haben und dies nicht im Guten.

Seit gut 4 Monaten treibt die Mutter nämlich ein sehr unfaires Spiel,
bei kleinen unbedeutenen Streits hat sie sich irgendwann leider angewöhnt
dauernd die Polizei zu rufen. In 90% der Fälle war diese nämlich nicht einmal
von Nöten - sondern nur Teil ihres geplanten Systems.
Nur wie es leider ist, stehen die guten Polizisten natürlich immer auf der Seite
des Anrufers und man steht als Gegenpartei immer wie ein schlechter böser Mensch dar.

Hinzukommt dass Sie mittlerweile anfängt, den großen (Mein Stiefsohn 4 Jahre) gezielt zu manipulieren,
es wird unterstellt ich hätte ihm ein Bein gestellt, hätte meinen leiblichen Sohn geworfen ect. nur um mich gezielt
auszustechen, sollte ich gerichtliche Schritte einleiten wollen.
Nichts davon entspricht der Wahrheit ist das Problem, bezeugen kann das angeblich auch immer der 4 jährige Stiefsohn, den sie regelrecht manipuliert.

(Die Frau klammert leider krankhaft an den Kindern, wo auch der leibliche Vater meines Stiefsohnes intensiv unterdrückt wird wie ich oft erlebte, deshalb TUT SIE ALLES, um ihre Kinder nicht 1 Sekunde allein lassen zu müssen, mit sehr unfairen Mitteln)

Eine körperliche Gewalthandlung fand leider auch beidseitig statt (Nicht vor den Kindern)
Sie ging mich gezielt an mit einem schweren Schlag auf den Hinterkopf. Darauf hin hab ich aus Notwehr 1x leicht zurückgeschlagen - Ist auch so dokumentiert bei der Polizei, dass ich nicht zuerst zuschlug, sondern erst nach dem "Angriff" auf Mich.

------

Mittlerweile sind wir gut 5 Wochen getrennt (offiziell noch Zusammen aber sehe da wenig Hoffnung), während dieser Zeit durfte ich meinen Sohn 3x sehen, dauernd wird mir abgesagt aus nicht wirklich seriösen Gründen. Gestern war mein Sohn angeblich so krank.

- Gestern war mein Sohn ja so schwer krank
- Heute hieß es dann sie muss einer Freundin im Garten helfen (Wo ich mich frage was mein kranker Sohn bei 30 Grad in der Sonne da zu suchen hat???)
- Morgen sei sie auf einen Geburtstag

Mein Stiefsohn vermisst mich ebenfalls sehr und leidet, um diesen zieht sie auch systematisch eine Mauer, um ihn auch gegen mich auszuspielen und ihn zu entfremden.

----


Ich weiss mittlerweile einfach nicht weiter, finde kaum noch Schlaf oder Apetit und mache mir große Sorgen, dass Sie ihre Schachzüge erfolgreich durchziehen wird und ich am Ende leer ausgehe sobald ich klage.

Am liebsten wäre mir das geteilte Sorgerecht, wo ich auch beim Wohnort und allem mitzureden habe.
Nur leider weiss ich nicht, welche Chancen ich dadurch hätte durch das falsche Spiel was sie betreibt. Traurig

Wie sollte ich am besten vorgehen?
Welche Anforderungen muss ich erfülken für das geteilte Sorgerecht?
Wie schütze ich mich vor den falschen Tricks die abgezogen wurden?
Gespeichert
MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.038


« Antwort #1 am: 01. Juli 2019, 10:18:03 »

Du kannst das gSR beantragen (wieso hast du das nicht schon vor der Geburt geregelt?). Frag sie, wenn sie verneint, bitte das JA um Vermittlung. Wenn auch die nicht helfen können/wollen, dann einen Anwalt beauftragen. Chancen, wenn Gewalt im Spiel ist, kenne ich nicht. Aber oft ist das gSR auch nicht viel wert.

Fakt ist, dass du wohl zurückgeschlagen hast. Notwehr ist so eine Sache, wenn du geschlagen wirst und körperlich nicht im Nachteil bist, reicht es auch den Angriff abzuwehren. Zukünftig nur noch sachlich reden, nicht die Stimme erheben, Konfrontationen aus dem Weg gehen. Keine Vorwürfe machen, auch keine Gegenvorwürfe.

Wohnt ihr noch zusammen? Wie wurde das Kind bisher betreut.

Dein Stiefkind ist rechtlich nicht mit dir verwandt, du hast, wenn überhaupt, nur ein sehr geringes Umgangsrecht mit ihm.
Gespeichert
Rudolf39
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 25



« Antwort #2 am: 01. Juli 2019, 14:31:22 »

Hallo Nordisch95,

es tut mir sehr leid diese Ereignisse von dir zu lesen, denn im Grunde kenne ich einige der Punkte nur zu gut. Mein Kind war damals auch erst einige Monate alt.

Auch bei mir gab es damals körperliche Übergriffe, welche von der Mutter ausgingen. Ich habe mich damals abblockend verhalten und im Moment einer Panik, da ich gewürgt wurde, auch die Polizei gerufen.

Um ehrlich zu sein, man belächelte mich. Will sagen, dass im Grunde egal ist wer wen ruft.
Am Ende kam es auch vor Gericht zu diesem Punkt. Die Mutter hatte in einer Stellungnahme und dem Antrag auf alleiniges Sorgerecht darauf hingewiesen.

Eine Gerichtsverhandlung und Rechtsanwälte sind ein Schritt. Sie führen nur oft zu einer Verhärtung der Fronten. Dessen musst du dir bewusst sein und abwägen. Bitte vergiss auch nicht, dass die Mutter mit regelrechtem Terror auch ein Urteil zu deinen Gunsten komplett madig machen kann.
Durch Drama und andere Schauspielkunst kann über Monate alles so anstrengend werden, dass es sich für dich möglicher Weise nicht recht lohnt.

Bei mir war es leider anders nicht weiter möglich. Eigentlich habe ich aus Angst vor Verschärfungen damit zu lange gewartet.

Und an diesem Punkt möchte ich dir Mut machen, denn der Richter war für das geteilte Sorgerecht.
Seine Begründung war, "... die Eltern machten in der Verhandlung einen Umgänglichen Eindruck und wirkten stets dem anderen Verständnisvoll gegenüber. Der Vater zeigte sich kompromissbereit blabla.. Man kam zu der Ansicht, dass die Auseinandersetzungen Einzelfälle sind und die Eltern den Anschein machen, angemessen kommunizieren zu können. Da die Aussagen gegensächlich sind, ist nicht eindeutig zu klären, von wem die Aggression ausging...oder  so ähnlich.....". Verhalte dich also nach Möglichkeit Verständnisvoll. Was die Mutter daraus macht ist ihre Sache.

Warum schreib ich das alles? Hab Mut und Zuversicht, allerdings versuch unbedingt weitere Eskalation zu vermeiden.
 
Meiner Meinung nach macht es Sinn, sich maximal kooperativ zu zeigen. Eine Gegendarstellung würde ich im Fall der Fälle lieber nicht formulieren. Zeig dich Verständnisvoll und such gerne Kontakt zum Jugendamt. Stelle deine Wünsche zum Umgang in den Vordergrund und zeige Bereitschaft für eine Mediation.
Du kannst darum bitten, falls nicht geschehen. Besser noch trittst du parallel an die kirchlichen Organisationen heran. ZB. DIAKONIE, SKFM, Caritas usw. Bitte um Beratung und Vermittlung/Mediation. Das ist kostenlos und ist auch ein guter Spiegel für jeden Beteiligten.

Zum einen helfen die bisweilen sehr gut, da nach meiner Erfahrung viel besser geschult als die JA Mitarbeiter welche ich sprach und dann zeigt es in einer Verhandlung, dass du dich um eine Lösungsfindung gekümmert hast. ALlerdings sind diese Hilfeorganisationen von der Verhandlung ausgeschlossen. Du darfst aber gerne im Gespräch mit dem Verfahrensbeistand erwähnen, dass du die Mediation angekurbelt hast.

Schau dir dazu vielleicht mal im Netz etwas zum Thema gewaltfreie Kommunikation an. Es reicht das zu lesen, einen Kurs brauchst du da ned. Das du dich damit auseinander setzt und "mit dem Gedanken spielst" dich zu einem Workshop anzumelden kannst du ruhig erwähnen. ZB im Gespräch mit dem Verfahrensbeistand, den euer Kind vom Gericht bekommen wird.

Vermeide jegliche weitere Konflikte und notiere einfach erstmal alles, was dir so widerfährt. Erzähl davon jedoch lieber nicht vor Gericht und auch nicht dem Verfahrensbeistand. Der Mutter ebenso wenig. Nur für den Fall der Fälle hättest du was in der Hand. In erster Linie hast du jedoch eine Art Feedback für dich.
Manchmal zweifelt man vielleicht und fragt sich, "**tsts - ID 35** was soll ich nur tun?", oder "War das wirklich so wie ich das gerade sehe?". Dann kannst du deine eigenen Notizen nochmal betrachten.

Auch das erstellen eines Titels zum Unterhalt macht unter Umständen Eindruck vor Gericht. Du zeigst Verantwortung und wirst selber aktiv. Auch wenn das bitter sein kann, nur wäge für dich ab ob dir dieser Schritt vielleicht weiterhelfen könnte. Dazu berät dich sicher auch ein Anwalt ganz gerne.

Bei Sorgerecht wird also alles etwas in Watte gepackt. Die Mutter besser nie wirklich in schlechtes Licht stellen. Eher wertschätzend auftreten. Das fördert natürlich auch den Umgang zwischen dir und ihr.

Sollte das Sorgerecht geteilt werden, lässt du am besten auch den Umgang klären. Dazu kannst du einen Antrag stellen, aber jetzt mal nicht den zweiten vor dem ersten Schritt.
Bis dahin könntest du dich ihrem Willen fügen und per JA um Vermittlung bitten.

Möglicher Weise kommt es dir etwas Schauspielerisch vor, doch wenn wir ehrlich sind, dann ist das auch mit Ämtern und Gericht ein kleines Theater. Jeder hat auch etwas seine Rolle.

Viel Erfolg!

PS: Falls du irgend einen Verdacht haben könntest, sie würde vor räumlich das Weite suchen, dann besprich bitte mit einem RA eventuelles Vorgehen.
Nur falls du dich für eine gerichtliche Lösung entscheidest. Denn, bei mir hab ich das nicht beachtet und die Mutter zog heimlich zwei Tage vor der Verhandlung 90km weg.
« Letzte Änderung: 01. Juli 2019, 14:40:11 von Rudolf39 » Gespeichert
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