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vatersein.de - Forum 16. Juni 2019, 06:39:22 *
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Autor Thema: Große Tochter bekommt ein Geschwisterchen - eure Erfahrungen?  (Gelesen 928 mal)
Simon81
Schon was gesagt
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« am: 07. Juni 2019, 07:40:43 »

Hallo!
Wie der Titel schon sagt erwarten meine Freundin und ich ein Kind. Während es für sie das erste ist, habe ich ja aus einer Ehe eine 11jährige Tochter. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, auch meine Freundin und die kleine verstehen sich echt gut. Aufgrund der Entfernung habe ich sie 1 - 2 mal im Monat über das Wochenende bei mir und anteilig in den Ferien. Sie hat hier ihr eigenes Reich, wir Unternehmen viel und haben einfach eine gute Zeit.


Heute hole ich sie mal wieder und wir wollten ihr eröffnen, dass sie noch ein Geschwisterchen bekommt. Ich kann aber überhaupt nicht einschätzen wie sie darauf reagiert. Wie sind denn bei euch so die Erfahrungen? Meine Freundin hat totale Angst vor der Reaktion.
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Wasserfee
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« Antwort #1 am: 07. Juni 2019, 14:00:16 »

hi,

hast du zur KM einen halbwegs guten Draht? Wenn ja, würde ich diese zuerst informieren (obwohl es sie moralisch nichts angeht) einfach, damit sie sich nicht übergangen fühlt.
Kommt manchmal nicht gut an, wenn man das vom Kind erfährt.

Ansonsten einfach frei raus sagen. Ich habe 3 Kinder und nie eine Staatsaffäre draus gemacht wenn ein Geschwisterchen kam.

Wasserfee
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Lausebackesmama
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« Antwort #2 am: 07. Juni 2019, 17:06:16 »

Ich würde es definitiv dem Kind zuerst sagen. Vielleicht mit einem kleinen Geschenk "hey große Schwester..." irgendein witziger Text oder so?

Die Ex kannst du danach informieren, wenn dir danach ist.

Mag deine Tochter kleine Kinder?

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
MaxMustermann1234
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« Antwort #3 am: 07. Juni 2019, 17:13:33 »

Ich frag mich auch immer, warum die Ex alles erfahren soll. Meine hatte auch den Anspruch, dass ich ihr hätte von meiner neuen Partnerin erzählen sollen,  anstatt dass sie es von den Kindern erfahren hätte, damit sie sie nicht hätte "so ausfragen müssen". Ihr seid getrennt, dein Privatleben geht sie nichts an. Alles, was eure Kinder nicht unmittelbar betrifft, ist nicht mehr ihr Ding.

Wenn ihr ein gutes Verhältnis hast, wird sie sich wahrscheinlich freuen. Biete ihr doch an, sie regelmäßig per Whatsapp oder so auf dem Laufenden zu halten.
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Wasserfee
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« Antwort #4 am: 07. Juni 2019, 18:23:13 »

Ich frag mich auch immer, warum die Ex alles erfahren soll. Meine hatte auch den Anspruch, dass ich ihr hätte von meiner neuen Partnerin erzählen sollen,  anstatt dass sie es von den Kindern erfahren hätte, damit sie sie nicht hätte "so ausfragen müssen".

Ich habe NIRGENDWO etwas vom MÜSSEN geschrieben oder dass die KM einen ANSPRUCH darauf hat.

Ich schrieb lediglich ICH würde. Es wurde um Meinungen gefragt, ich habe meine gegeben. Warum du da jetzt sowas draus machst weißt nur du.

WF
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Simon81
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« Antwort #5 am: 08. Juni 2019, 00:10:27 »

Nee,also ich werd's definitiv meiner Tochter zuerst sagen...ich versteh den Ansatz von Wasserfee, aber da steh ich meiner Tochter doch näher als meiner Exfrau. ;) Ich werd es meiner Ex vielleicht bei der Kindsübergabe am Montag sagen, so das meine Tochter aus der Sache raus ist...

Meine Tochter mag kleine Kinder, sie ist ja in beiden Familiensträngen das älteste Kind und hat sich immer total toll um die kleinen gekümmert. Sie hat allerdings auch ein wenig ein Problem mit ihrer kleinen Schwester mütterlicherseits. Die kleine ist meiner Meinung nach schon Verhaltensauffällig und das macht meiner großen manchmal das Leben schwer...glaub deshalb macht sich meine Freundin ja so Gedanken...sie hat die befürchtung,dass meine Tochter Angst hat,dass es dann hier auch so ne Krawallbürste gibt. ;)

Wir haben ihr eine Karte gemacht die ausschaut wie ein Glückslos..da konnte man ein Feld beschriften und da dann einen Aufkleber zum Freirubbeln drauf kleben. Darunter hab ich dann "Große Schwester 2019" geschrieben. Die Karte bekommt sie morgen. Sie war heute recht müde und fertig,da haben wir es verschoben
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Lausebackesmama
aka LBM
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« Antwort #6 am: 08. Juni 2019, 09:37:41 »

Finde ich eine süße Idee! :-)

LG LBM
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Simon81
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« Antwort #7 am: 11. Juni 2019, 09:39:59 »

So, das Wochenende, inklusive der großen Ankündigung ist vorbei...war wohl ein Wechselbad der Gefühle für die kleine "große".

Samstag nach dem Frühstück haben wir ihr die Karte gegeben...beim freirubbeln hat sie erst ungläubig gelacht, ist mir dann um den Hals gefallen und hat geweint. Das war mal eine Reaktion mit der ich nicht gerechnet habe. Ich denke das war dann erstmal der Schock, da sie, noch während des weinens meinte, dass sie sich freut. Wir haben dann zusammen die Ultraschallbilder angeschaut und sie durfte sich eins aussuchen und dann wollte sie in ihr Zimmer.
Hab dann nach ner halben Std. mal nachgeschaut wie es ihr so geht, da standen dann die Karte und das Bild nebeneinander auf ihrem Nachttisch. Wir haben dann geredet, ich hab ihre Fragen beantwortet und versichert das sich zwischen uns ja nix ändert, wir immernoch genauso Zeit für sie haben, nur die Familie größer wird. Sind dann nachmittags zu meinen Eltern gefahren, wo die kleine dann auch unser Komplize bei der Bekanntgabe der Neuigkeiten war. Wir waren dann im Garten, hatten einen schönen Nachmittag, haben viel gelacht und gespielt usw. Irgendwann wurde die kleine ziemlich still, hat kaum noch mit mir geredet und man merkte das die Laune absolut im Keller war. Wir sind dann nach Hause gefahren und sie ist sofort in ihrem Zimmer verschwunden. Nach ner Weile bin ich mal hin und wollte wissen was los ist...sie wollte erst nicht mit der Sprache rausrücken, hat dann aber gesagt, dass ihre Mutter ihr auch gesagt hat, das sie weiterhin Zeit für sie hat, auch wenn ihre Schwester dann auf der Welt ist. Leider hat sich das nicht so wirklich bewahrheitet, da die kleine Schwester echt anstrengend und fordernd ist und da ist meine stille und zurückhaltende Tochter etwas untergegagen. Sie hat auch gefragt, ob ich sie wirklich noch so lieb habe, wenn das Baby da ist. Haben an dem Abend noch lange zusammen in ihrem Bett gelegen und geredet, über Geschlechter und Namen philosophiert und dann konnte sie auch irgendwann beruhigt einschlafen.

Gestern habe ich sie dann wieder zu ihrer Mutter gefahren und bei der Verabschiedung hat sie gefragt ob ich sie, wenn das Baby dann da ist, öfter holen kann, und das sie sich freut und es besonders cool findet, die älteste zu sein.

Also alles in allem war das Wochenende echt gut. Ich denke es wird noch ein paarmal aus ihr rausbrechen und sie wird noch viel redebedarf haben, was ja aber auch ganz normal ist. Aber ein Anfang ist gemacht.
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Papamarie
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« Antwort #8 am: 12. Juni 2019, 12:43:17 »

Na das klingt doch schon mal gut! 
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Susi64
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Beiträge: 4.043


« Antwort #9 am: 12. Juni 2019, 20:25:26 »

Hallo,

ja, das klingt gut. Mach Dir nicht zuviele Sorgen und auch keine zu hohen Versprechungen. Ja, es wird sich vieles ändern, manches ist gut und manches nicht so. Es bringt doch nichts jetzt wie das Kaninchen vor der Schlange zu lauern, ob es ein Problem geben könnte. Offenheit und Ehrlichkeit helfen am meisten.
Geschwister vertragen sich nicht immer, aber sie haben sich ein Leben lang!

VG Susi
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Simon81
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Beiträge: 23


« Antwort #10 am: 13. Juni 2019, 09:00:31 »

Zum Thema "Geschwister vertragen sich nicht immer" können meine Schwester und ich diverse Liedchen trällern. ;)

Klar wird sich einiges ändern, dessen bin ich mir bewusst. Aber grade weil ich selbst in der Situation war und ich, als meine Schwester auf die Welt kam, irgendwie so n bisschen hinten runter gefallen bin und weiß wie sich sowas anfühlt, kann ich meiner Großen mit gutem Gewissen versprechen, dass ich nach wie vor Zeit für sie haben werde und sich an unserem Verhältnis nichts ändern wird.
Wie ich befürchtet habe, hat sie ja auch diese Angst, weil sie es eben auch von Ihrer Schwester her kennt. Jetzt liegt es dann einfach an mir bzw. uns, ihr zu zeigen, dass so ein Geschwisterchen auch was tolles sein kann. ;)
Ich mal ja jetzt auch nicht den Teufel an die Wand oder stehe wie das Kaninchen vor der Schlange, aber dennoch muss ich ja die Ängste und Sorgen die mein Kind hat ernst nehmen. Und eben versuchen ihr diese zu nehmen.
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