Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 21. Oktober 2019, 00:25:36 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Minijob-wird Verdienst hinzugerechnet?  (Gelesen 992 mal)
dieneuetussi
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 47


« am: 03. Juni 2019, 09:31:36 »

Hallo Zusammen,
wird der Lohn aus einem Minijob zum Einkommen dazugerechnet?
Ich arbeite 39std die Woche im Hauptberuf. Zusätzlich für ca. 300 bis 350 Euro (7std die Woche) auf Minijob -Basis.
Weiß das jemand?

Ich hab "gehört", dass, wenn man Vollzeit arbeitet, der Minijob nicht zählt.
Wenn man allerdings Teilzeit arbeitet und dann sozusagen mit Minijob "aufstockt", zählt das alles zum Einkommen...
Kann ich mir aber nicht vorstellen...

Wer hat hier sichere Erfahrungswerte?
Merci und lieben Gruß
M.
Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 263


« Antwort #1 am: 03. Juni 2019, 09:33:18 »

Worum geht es denn genau?
Gespeichert
Celine
Rege dabei
***
Beiträge: 209


« Antwort #2 am: 03. Juni 2019, 09:52:01 »

Hallo,

in welchem Zusammenhang "hinzugerechnet"? Bei der Berechnung von Verfahrenskostenhilfe? Bei der Berechnung von Aufatockungsunterhalt für Dich? Bei der Beantragung von Wohnungsgeld? Oder bei der Bank für einen Kredit?
Gespeichert
Wasserfee
_segelmann05
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 389


« Antwort #3 am: 03. Juni 2019, 10:23:25 »

hi,

also für VKH, Wohngeld etcpp. wird der Mini-Job sicher angerechnet.
Und wenn man durch den VZ-Job den Mindestunterhalt nicht leisten kann bestimmt auch.

WF
Gespeichert

nicht mein Zoo
nicht meine Affen
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 263


« Antwort #4 am: 03. Juni 2019, 10:32:11 »

Ja, aber wenn ihr Betreuungsunterhalt für ein U3-Kind zusteht, dann wohl eher nicht. Also ist der Kontext schon wichtig.
Gespeichert
dieneuetussi
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 47


« Antwort #5 am: 03. Juni 2019, 10:45:10 »

Ach...sorry. Es geht um Unterhalt für Kinder über 11 Jahre
Gespeichert
Wasserfee
_segelmann05
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 389


« Antwort #6 am: 03. Juni 2019, 10:57:26 »

wird für dieses Kind Mindestunterhlt gezahlt oder nicht?
Gespeichert

nicht mein Zoo
nicht meine Affen
dieneuetussi
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 47


« Antwort #7 am: 03. Juni 2019, 11:05:13 »

Es geht generell um Kindesunterhalt. Was gilt als Einkommen? Alles was man verdient, d.h. Lohn Plus Nebenverdienst aus Nebenjob oder nur vom Hauptjob.

Und wie ist das bei Teilzeit Plus Minijob. Alles zusammen als Einklmmen zu sehen oder nur das vom teilzeit-job.

Wie wäre das mit Einkünften aus Vermietung? Z.b. wenn eine vermietete Eigebtumswohnung vorhanden ist. Gelten die Mieteinnahmen als Einkommen?

Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 263


« Antwort #8 am: 03. Juni 2019, 11:10:24 »

Kommt immer auf die entsprechende Leitlinie des zuständoigen OLGs an, aber die Beispiele von dir sollten eigentlich immer eingerechnet werden. Bei den Mieteinkünften darf man natürlich noch eine Überschussrechnung machen, d.h. Aufwendungen für Darlehnszinsen und nicht umlegbare Nebenkosten abziehen.
Gespeichert
dieneuetussi
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 47


« Antwort #9 am: 03. Juni 2019, 11:25:42 »

Bei den Mieteinkünften darf man natürlich noch eine Überschussrechnung machen, d.h. Aufwendungen für Darlehnszinsen und nicht umlegbare Nebenkosten abziehen.

Wohnung ist bezahlt..... also keine Zinsen etc.


Änderung durch Malachit: Ende des Zitats kenntlich gemacht
« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 13:52:15 von Malachit » Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.178


« Antwort #10 am: 03. Juni 2019, 12:10:39 »

Hallo,

was Du meinst ist überobligatorisches Einkommen. Googeln hat dabei folges ergeben:

Nach diesem Urteil BGH XII ZR 83/08 ist "eine  vom  Unterhaltspflichtigen  nach  Erreichen  der  Regelaltersgrenze  für  die  gesetzliche  Rente  ausgeübte  Erwerbstätigkeit  (ist) -  entsprechend  der  Lage  für  den  Unterhaltsberechtigten  -  sowohl  hinsichtlich des Ehegattenunterhalts als auch des Kindesunterhalts regelmäßig überobligatorisch."

Nur ist das nicht Dein Fall. Für Dich interessant ist BGH XII ZB 297/12 weil es sich grundsätzlich mit überobligatorischen Einkommen auseinandersetzt.

Absatz 12: "Überobligatorisch  ist  eine  Tätigkeit  dann,  wenn  für  sie  keine  Erwerbsobliegenheit  besteht  und  deshalb  derjenige,  der  sie  ausübt,  unterhaltsrechtlich  nicht  daran  gehindert  ist,  sie  jederzeit  zu  beenden  (Wendl/Gerhardt Das Unterhaltsrecht in der familienrichterlichen Praxis 8.Aufl. §1 Rn.801). Es entspricht der Rechtsprechung  des Senats, dass auch  beim  Verwandtenunterhalt (§1601 BGB) das Einkommen des Unterhaltspflichtigen nur eingeschränkt zu  berücksichtigen  ist,  wenn  es  auf einer überobligatorischen Tätigkeit  beruht und  eine  vollständige  Heranziehung  des  Einkommens zu  Unterhaltszwecken gegen Treu und Glauben nach §242 BGB verstieße (SenatsurteileBGHZ 188, 50 =  FamRZ  2011,  454  Rn.53  und vom  7.November  1990-XIIZR  123/89-FamRZ  1991,  182,  183f.)."

Hieraus kann man durchaus ableiten, dass ein Nebenjob, den Du jederzeit aufgeben kannst, und der nicht dazu dient den Mindestunterhalt sicherzustellen, überobligatorisch ist. Das Problem dabei ist wie es mit anderen Unterhaltspflichten aussieht und ob es insgesamt überobligatorisches Einkommen ist oder eben nur zurm Teil. Aber versuchen kannst Du es damit.

VG Susi
Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 263


« Antwort #11 am: 03. Juni 2019, 12:43:53 »

Nach dieser Argumentation könnte jeder Vater, der mehr als den Mindestunterhalt bezahlt, in Teilzeit gehen und sein Einkommen soweit senken, dass er nur noch DDT Mindestsatz zahlen müsste.
Gespeichert
dieneuetussi
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 47


« Antwort #12 am: 03. Juni 2019, 13:39:23 »

Nach dieser Argumentation könnte jeder Vater, der mehr als den Mindestunterhalt bezahlt, in Teilzeit gehen und sein Einkommen soweit senken, dass er nur noch DDT Mindestsatz zahlen müsste.

Eben....nicht nur jeder Vater  sondern jedes Elternteil, dass kindesunterhaltspflichtig ist.......
Gespeichert
sturkopp
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 438



« Antwort #13 am: 03. Juni 2019, 14:19:08 »

Moin,

Nach dieser Argumentation könnte jeder Vater, der mehr als den Mindestunterhalt bezahlt, in Teilzeit gehen und sein Einkommen soweit senken, dass er nur noch DDT Mindestsatz zahlen müsste.

nein, könnte er nicht.
Knackpunkt ist dieses:

 Absatz 12: "Überobligatorisch  ist  eine  Tätigkeit  dann,  wenn  für  sie  keine  Erwerbsobliegenheit  besteht

Gespeichert

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ H. Ford
L.G.
Sturkopp
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.178


« Antwort #14 am: 03. Juni 2019, 16:22:12 »

Hallo,

ja, das Zünglein an der Waage ist die Erwerbsobliegenheit. Man kann sich aber auf den Standpunktstellen, dass mit einem Vollzeitjob (40 Stunden), die den Mindestunterhalt sichert, die Erwerbsobliegenheit erfüllt ist und der Nebenjob deshalb zumindest nur teilweise angerechnet wird.

VG Susi
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Unterhaltsrecht (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Minijob-wird Verdienst hinzugerechnet?
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 15 062
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 2
Gäste Online: 56

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2019 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team