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vatersein.de - Forum 26. August 2019, 00:56:18 *
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Autor Thema: Unterhalt + weiteres Kind und die Folgen  (Gelesen 3509 mal)
Sebastian76
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« Antwort #25 am: 15. Juni 2019, 00:09:45 »

Dann bin ich ja erstmal beruhigt. Meine Ex Frau braucht definitiv Grenzen. Manchmal habe ich das Gefühl sie stände über dem Gesetz. Muss ja alles sein so etwas. Energie kann man sich für die Kinder aufsparen.

Mit dem Umzug ist es ja so. Sie sagt, sie würde sich da nieder lassen wo sie beruflich was finde. Sie sucht aktuell in der Nähe wo sie wohnt. Würde ich auch wegen den Kinder gut finden, dass diese nicht ihre Umgebung aufgeben müssen. Sie sucht aber auch weiter weg im Sauerland da ihr On/Off Beziehung da lebt. Und wenn sie da Arbeit sucht, habe ich keine Lust das sie damit kommt mit, sie müsste wegen der Arbeit umziehen.

Nochmal zum Selbstbehalt.

Und wenn sie dann evtl. noch weiter weg zieht und ich dann 680km fahren muss. Was ja schon eine Tankfüllung ist.
Glaube nicht, dass im Selbstbehalt kosten für Vaterpflichten, die sich über diese Strecke ergeben an einem Wochenende incl. Fahrzeukosten die auf ein ganz anderes Netto ausgelegt waren beinhalten?

Und wenn es dann finanziell nicht mehr geht und ch meine Vaterpflichten nicht wahrnehmen kann bin wieder der  **tsts - ID 6**? Und kann dann auf Entziehung des Sorgerechts warten. Irgendwas verstehe ich da nicht.

« Letzte Änderung: 15. Juni 2019, 00:23:27 von Sebastian76 » Gespeichert
Susi64
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« Antwort #26 am: 15. Juni 2019, 10:46:01 »

Hallo,

zwar sind Umgangskosten prinzipiell vom Umgangselternteil zu tragen und können nicht mit dem Unterhalt verrechnet werden.

Etwas anderes ist es aber, wenn durch die große Entfernung, die Gefahr besteht, dass der Umgang nicht mehr wahrngenommen werden kann.
In Deinem Fall kommt auch noch hinzu, dass sie die Entfernng schafft.

Das sind gute Gründe dafür, dass sich die KM an den Umgangskosten zu beteiligen hat. Das durchzusetzen ist aber nicht ganz einfach.

VG Susi
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MaxMustermann1234
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« Antwort #27 am: 17. Juni 2019, 09:43:27 »

@Susi: Bist du dir sicher, dass Nachmittagsbetreuung für ein 9jähriges Kind Mehrbedarf darstellt? Beim Essensgeld würde ich das verneinen und eigentlich auch bei Betreuungsanteil. Die Mutter erhält ja Unterhalt, um selbst zu betreuen. Wenn sie das nicht will oder kann, würde ich es nicht so sehen, dass der Vater doppelt dafür aufkommen muss. Beim Kindergarten wird ja mit frühkindlicher Bildung argumentiert. Eine Tagesmutter muss man ja auch aus eigener Tasche zahlen.
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Susi64
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« Antwort #28 am: 17. Juni 2019, 12:25:43 »

Hallo,

ja, das Essensgeld ist aus dem Unterhalt zu bezahlen, die reinen Hortkosten stellen aber Mehrbedarf dar BGH XII ZB 55/17 Absatz 13:

"... Ein  solcher weitergehender Bedarf  der  Kinder liegt nach  der  Rechtsprechung  des  Senats  hinsichtlich  der üblichen  pädagogisch veranlassten  Betreuung  in  staatlichen  Einrichtungen  wie etwa  Kindergärten,  Schulen  und  Horten  vor  (vgl. insoweit Senatsurteile  vom 5.März  2008 -XIIZR150/05-FamRZ  2008,  1152  Rn.19ff.und  vom  1.Juni 2011 -XIIZR45/09-FamRZ  2011,  1209  Rn.36  und  Senatsbeschluss  vom 11.Januar 2017 -XIIZB565/15-FamRZ 2017, 437Rn.37). ... "

VG Susi
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MaxMustermann1234
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« Antwort #29 am: 17. Juni 2019, 13:30:08 »

Ein paar Sätze weiter steht aber:

"Ob ein - von den Eltern anteilig zu tragender - Betreuungsmehrbedarf auch dann vorliegt, wenn die Fremdbetreuung nicht über die allgemeine Kinderbetreuung hinausgeht, sondern nur erfolgt, um dem betreuenden Elternteil eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, wird nicht einheitlich beurteilt."

Wo steht denn, dass es sich um einen Hort handelt. Vielleicht ist es ja nur sowas wie verbindliche Ganztagsschule, oder Offene Ganztagsschule. Und da müsste man mal beim OLG gucken. Nebenbei: Wenn gSR besteht und eine pädagogische Förderung stattfindet, so muss der Vater mit unterschreiben. Andersrum: wenn der Vater nicht mit unterschreibt, kann es sich ja nur um eine Alltagsentscheidung handeln. Hier könnte der Ansatzpunkt sein, dass man argumentiert, dass derjenige die Leistung bezahlt, der sie auch bucht.

Außerdem: warum braucht sie Betreuung, wenn sie eh nicht arbeiten geht. Bei uns kriegt man die nicht, wenn man nicht einen Arbeitsplatz nachweist.
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Sebastian76
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« Antwort #30 am: 20. Juni 2019, 15:09:54 »

Sie will ja arbeiten. Frage michnur für wie lange....Aber sie geht ja nicht für ein Hungerlohn arbeiten.
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MaxMustermann1234
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« Antwort #31 am: 20. Juni 2019, 21:35:32 »

Ja, aber irgendwo ist das doch quatsch, abseits der Kosten. Man parkt die Kinder doch nicht in der OGATA, um dann zu Hause zu sitzen.
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Sebastian76
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« Antwort #32 am: 22. Juli 2019, 10:17:35 »

Hallo,

wollte mal einen Zwischenbericht geben.

Das ganze mit meiner EX-Frau hat sich erstmal zerschlagen. Keine Vordergungen, keine Vorwürfe. Verstehen uns aktuell.
Die Neuberechung des Unterhalts läuft für Kind 1 und 2 aktuell.

Die Berechnung für Kind 3 ist noch offen, da die Dame vom Amt generaue Angaben zu Kreditverbindlichkeiten haben möchte inwiefern diese berücksichtigt werden können.
Was sind denn das für Kriterien? Verbindlichkeiten waren ja vorher da.

Aktuell hat sich der Anwalt der Mutter des dritten Kindes gemeldet, wegen dem Unterhalt da sie nicht Berufstätig ist.
Was können da für Unkosten angegeben werden, und wo liegt dort der Selbstbehalt?



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Susi64
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« Antwort #33 am: 22. Juli 2019, 19:42:13 »

Hallo,

im Familienrecht ist weniges einfach und einsichtig.

In den Süddeutschen unterhaltsleitlinien steht:
"10.4  Berücksichtigungswürdige  Schulden  (Zins,  ggf.  auch  Tilgung)  sind  abzuziehen;  die  Abzahlung  soll  im  Rahmen     eines     vernünftigen     Tilgungsplanes     in     angemessenen     Raten     erfolgen.     Bei     der     Zumutbarkeitsabwägung    sind    Interessen    des    Unterhaltsschuldners,    des    Drittgläubigers    und    des    Unterhaltsgläubigers, vor allem minderjähriger Kinder, mit zu berücksichtigen. Bei Kindesunterhalt kann die Obliegenheit zur Einleitung  eines Verbraucherinsolvenzverfahrens bestehen."

oder beim OLG Hamm:
"10.4.2Beim  Unterhalt  für  minderjährige  und  privilegierte  volljährige  Kinder  sind  Schulden  nach obiger  Maßgabe  regelmäßig  nur  dann  voll  berücksichtigungsfähig,  wenn  der  Mindestunterhalt sichergestellt wird. Andernfalls ist, wenn die Einleitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens   nicht   möglich   oder   nicht   zumutbar   ist,   lediglich   ein Anwachsen der Verbindlichkeiten zu vermeiden (nur Abzug von Kreditzinsen)."

Der Betreuungsunterhalt muss gefordert werden (hat der Anwalt getan) und muss belegt werden. Grob gesagt muss die Mutter so gestellt werden als ob es die Schwangerschaft und das Kind nicht gegeben hätte. Im Prinzip heißt das, dass das Einkommen der Mutter vor der Geburt wieder erreicht werden soll. Dabei wird das Elterngeld minus 300 Euro angerechnet. Außerdem hat die Mutter Anspruch auf die Erstausstattung des Kindes.
Die KM bzw. der Anwalt müssen Dir aber vorrechnen wie die Kosten zustande kommen.
Du hast dabei einen Selbstbehalt von 1200 Euro und der KU ist vorrangig von Deinem Einkommen abzuziehen.

VG Susi
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Sebastian76
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« Antwort #34 am: 23. Juli 2019, 10:14:32 »

Dann liege ich ja mit OLG Hamm richtig. Denn den Mindestunterhalt zahle ich ja. Also sind doch Schulden egal wie sie entstanden sind abzugsfähig oder nicht?

Für den Betreungsunterhalt habe ich hier mal ne Berechnung gemacht.

https://www.unterhalt.net/unterhaltsrechner.html

Da kommt raus,

Betreuungsunterhalt:
Bei Kindern unter 3 Jahren
Selbstbehalt: 1200 €
Hinweis: Kein Betreuungsunterhalt aufgrund Unterschreitung des Selbstbehalts.

Da steht ja "Anrechenbare Aufwendungen".
Kredite, bei mir 447€ sind klar. Aber zahle ja momentan in Raten von 50 Euro die Erstausstattung ab sowie je 50 Euro für Rückstand Unterhalt, da ich erst nur den Mindestunterhalt gezahlt habe. Zählt dieses auch dazu?  Sind ja jetzt quais auch Schulden. Was ist mit den Kosten damit ich meine Vaterpflichten für Kind 1 und 2 aufrechterhalten kann!? 100 Euro allein Sprit durch holen und bringen.
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Susi64
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« Antwort #35 am: 23. Juli 2019, 10:49:03 »

Hallo,

... Aber zahle ja momentan in Raten von 50 Euro die Erstausstattung ab sowie je 50 Euro für Rückstand Unterhalt, da ich erst nur den Mindestunterhalt gezahlt habe. Zählt dieses auch dazu? ...

Das sind keine berücksichtungswürdige Schulden, da sie sozusagen Zahlungen darstellen zu denen Du aufgrund Deines Einkommens verpflichtet bist.

... Was ist mit den Kosten damit ich meine Vaterpflichten für Kind 1 und 2 aufrechterhalten kann!? 100 Euro allein Sprit durch holen und bringen.

Die Umgangskosten sind einzig und allein vom Umgangselternteil zu tragen. Dabei können aber erhöhte Umgangskosten berücksichtigt werden, wenn ansonsten ein Umgang gar nicht stattfinden könnte. Ersatzweise könnte man auch argumentieren, dass die KM die Entfernung geschaffen hat und sich deshalb an den Umgangskosten beteiligen sollte.

Unterm Strich wird es so aussehen, dass Du für BU praktisch nicht leistungsfähig bist, alleine schon durch den Kredit. Die erhöhten Umgangskosten kannst Du nur in Einverständnis mit der KM (oder gerichtlich) reduzieren indem sie einen Anteil übernimmt.

VG Susi

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Sebastian76
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« Antwort #36 am: 09. August 2019, 17:50:56 »

Irgendwie verstehe ich das Schreiben des Anwalts nicht? Da steht....

Zwecks Berechnung des Unterhaltsanspruchs forden wir Sie auf, Auskunft zu erteilen über Ihr Einkommen in der Zeit von Juli 2018 bis Juni 2019

Die Auskunft hat in einem übersichtlichen systematischen Verzeichnis zu erfolgen.

Darüber hinaus belgen Sie die Auskunft über Ihre Einkünfte durch Vorlage der entsprechenden Lohnabrechnungen für diesen Zeitraum sowie der letzten Steuererklärung nebst Bescheid.
Sofern sie Unkosten berücksichtigt wissen wollen, so teilen Sie diese bitte ebenfalls mit.


Habe dann die 2 Seite der Lohnabrechnung von Juli bis Juni eingescannt, denke Netto reicht ja zur Berechnung und den Steuerbescheid. Zudem habe ich eine Übersicht meiner Schulden aufgelistet sowie das ich zwei weiter Kinder unterhalte.

Gestern ist ein Schreiben gekommen:

Ich setze hiemit eine letzte außergerichtliche Nachfrist von einer Woche vollständig Auskunft zu erteilen.
In der Frist teilen Sie auch bittte die von ihnen Ihrer Auffassung nach zu berücksichtigenden Unkosten mit, andernfalls können diese nicht berücksichtigt werden, darum hatte ich Sie bereits gebeten...

Was habe ich falsch gemacht? Wozu Steuererklärung?? Die habe ich doch garnicht mehr, die ist doch beim Finanzamt.
Habe da gestern angerufen weil ich wissen wollte was er meint. Wurde ich einfach frech abgewimmelt. Finde so etwas sowas von unhöflich.

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Inselreif
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« Antwort #37 am: 09. August 2019, 18:07:23 »

Du legst den letzten Dir zugegangenen Steuerbescheid und die dazu gehörige Einkommensteuererklärung vor und erklärst, dass die Auskunft vollständig und abgeschlossen ist. Auf die Vorlage der zugehörigen Steuererklärung hat der Unterhaltsgläubiger Anspruch.
Wichtig: Da das ein ziemlicher Formalist zu sein scheint, lege die Lohnzettel erneut und nicht nur auszugsweise vor. Mache dazu ein übersichtliches Verzeichnis aller Einkünfte. Nur "Nachreichen" geht im Zweifelsfall nicht.

Mit "Un"kosten meint der Anwalt beispielsweise Altersvorsorge, Haftpflichtversicherung unter Einschluss der Kinder, Berufsunfähigkeitsversicherung, Wege zur Arbeit usw. Und das alles hübsch mit Beleg. Allerdings kannst Du diese Dinge im Rahmen einer eigenen Berechnung auch noch später einfordern und vorlegen.

Gruss von der Insel
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Sebastian76
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« Antwort #38 am: 10. August 2019, 11:23:29 »

Danke für die Antwort.

Einkommensteuererklärung, aber die habe ich doch beim Finanzamt abgegeben. Die habe ich doch nicht mehr. Kann ich mir die beim Finanzamt wiederholen?
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Inselreif
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« Antwort #39 am: 10. August 2019, 13:09:47 »

Wenn Du sie auf Papier ausgefüllt hast, bleibt nichts anderes übrig. Ansonsten: erneuter Ausdruck aus ELSTER.
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Sebastian76
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« Antwort #40 am: 11. August 2019, 13:00:55 »

Ah ok..

Unkosten habe ich eigentlich nur meine Schulden sowie Unterhalt für 3 Kinder. Was ist mit Fahrtkosten um die Vaterpflichten einzuhalten bei 800km im Monat?
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Sebastian76
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« Antwort #41 am: 22. August 2019, 17:05:31 »

Also ich habe meine komplette Abrechnung dahin geschickt zum Anwalt + Steuererklärung + Bescheid.

Jetzt kam wieder ein Brief.

Trotz meiner Nachfristsetzung haben Sie erneut keine Auskunft erteilt.

Ich hatte Ihnen bereits in meinem ersten Schreiben dargelegt, dass eine Auskunft ein übersichtliches, systematisches Verzeichnis darstellt.

Ich fordere Sie daher letztmalig unter Fristsetzung von einer Woche auf, sich zu ihren Einnahmen insgesamt ausführlich in einem entsrpechenden Verzeichnis zu erklären, diese beinhaltet , dass Sie ihre Einkünfte Monat für Monat brutto darlegen sowie sozial- und steuerrechtliche Abzüge einzeln ausweisenn und den entsprechenden Nettobertrag angeben.

Es ist nicht die Aufgabe der Unterhaltsgläubigerin, sich aus Ihrem Anlagenkonvlut diese Daten selbst zusammen zu suchen, zumal ihre Lohnabrechnungen nicht ganz nachvollziehbar sind.....


Ich versteh es nicht.
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« Antwort #42 am: 22. August 2019, 17:14:02 »

war bei meinem Ex auch so, der hat aber nur eine Excel-Tabelle und Kopien von Kassenzetteln hingeschickt. Schlussendlich galt das als "Auskunft nicht erteilt", er wurde per Gericht verdonnert und durfte die Stufenklage zahlen.
Warum schickst du keine Steuerbescheide hin?

WF
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« Antwort #43 am: 22. August 2019, 17:29:49 »

Habe doch den Steuerbescheid dahin geschickt. Steht doch da oben
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« Antwort #44 am: 22. August 2019, 19:46:26 »

Wichtig: Da das ein ziemlicher Formalist zu sein scheint, lege die Lohnzettel erneut und nicht nur auszugsweise vor. Mache dazu ein übersichtliches Verzeichnis aller Einkünfte. Nur "Nachreichen" geht im Zweifelsfall nicht.
Hast Du das?
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Sebastian76
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« Antwort #45 am: 23. August 2019, 09:17:30 »

Habe die komplette Lohnabrechnung abgegeben. Also Seite 1 und 2.
Übersichtliches Verzeichnisse? D. H ich soll in einer Excel Tabelle die ganzen Netto Beträge pro Monat schreiben und zusammen zählen? Das was mir überwiesen wird steht doch auf der Abrechnung? Versteh das nicht.
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« Antwort #46 am: 23. August 2019, 10:24:57 »

Hallo,

der pedantische Anwalt will eine fein säuberliche Liste wo drin steht

Monat/Jahr | Gesamtbrutto | Lohnsteuer | Soli | (Kirchensteuer) | RV |  KV | PV |  Auszahlungsbetrag |   Sonstige Kosten (also z.B. Kredite)

alles brav für jeden Monat, Auszahlungsbetrag aufsummieren und durch 12 teilen. Zusätzlich Nachweis/Berechnung der berufsbedingten Aufwendungen + Steuererstattung .

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« Antwort #47 am: 23. August 2019, 13:39:58 »

Moin,

der pedantische Anwalt will eine fein säuberliche Liste wo drin steht

Monat/Jahr | Gesamtbrutto | Lohnsteuer | Soli | (Kirchensteuer) | RV |  KV | PV |  Auszahlungsbetrag |   Sonstige Kosten (also z.B. Kredite)


@Susi / Inselreif,
wo steht eigentlich geschrieben wie genau die Einkommensauskunft zu erteilen ist?

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« Antwort #48 am: 23. August 2019, 14:04:30 »

... das dürfte Ermessensfrage sein. Ich habe auch nicht gesagt, dass er es so machen muss sondern, dass der Anwalt es so will. Letzlich braucht der Anwalt auch nur die Angaben über Netto, Steuererstattung, berufsbedingte Aufwendungen und Schulden, gemittelt über das letzte Jahr.

Andererseits ist die Frage ob es nicht einfacher ist, diese Angaben einfach so zu liefern (einfache Form oder auch Aufstellung) als das Ganze weiter eskalieren zu lassen.

Problematisch wird es sowieso erst, wenn jemand klagen sollte.

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« Antwort #49 am: 23. August 2019, 14:48:03 »

Hallo,

Andererseits ist die Frage ob es nicht einfacher ist, diese Angaben einfach so zu liefern (einfache Form oder auch Aufstellung) als das Ganze weiter eskalieren zu lassen.

Problematisch wird es sowieso erst, wenn jemand klagen sollte.


Ok, und wenn der Klügere immer nachgibt wird die Welt von Dummen regiert. :-)

Klage? mit welcher Begründung?

Weil immer wieder nachgegeben wird ist unser Familienrecht heute so verhunzt ist. Auskunft wurde ereilt, soll die Anwältin ihren Job machen und sich mit den Zahlen beschäftigen, sie wird dafür bezahlt.
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