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vatersein.de - Forum 25. August 2019, 21:45:51 *
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Autor Thema: Verhalten bekannt?  (Gelesen 2279 mal)
PausBanderI
Nicht wegzudenken
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« am: 04. Mai 2019, 11:05:31 »

Tag zusammen,

in meiner Never-Ending-Story hat sich mal wieder was getan. Anfang des Jahres wurde mein Sohnemann auffällig, schlug Mama und Papa ins Gesicht, weinte extrem beim Abholen, zog sich in der Krippe zurück usw. Es ging vor Gericht und mal wieder ein Warnschuß vor den Bug der Mama. Und mal wieder ein neuer Hilfevorschlag...

Danach wurde es dann nach etwa zwei bis drei Wochen besser. Wenn ich ihn von der Krippe abgeholt habe jammerte er nach der Mama, aber er hat sich übers Abholen gefragt, er war also immer noch zerrissen, wenn auch wesentlich besser.

Seit zwei Wochen wieder ein Absturz: Wenn ich ihn nach längerer Zeit hole (> 3 Tage) gibt es zwei Szenarien:

a) Er versteckt sich, weint und schreit nach der Mama.Er muss dann von der Erzieherin zu mir gebracht werden.
b) Er kommt auf mich zugelaufen.

Nach beiden Szenarien klammert er sich an mich und lässt mich auch nicht mehr los, weint aber und schreit immer noch verzweifelt nach der Mama.

Vorgestern abend stand er um halb zehn brüllend wie am Spieß in der Kinderzimmertür. Ich hab ihn genommen und festgehalten, während er mir ins Ohr schreit „Mama in X!“ (In den letzten Monaten hab ich ihm, wenn er nach der Mama fragte, immer gesagt, sie sei am Wohnort X, damit war er dann auch zufrieden)

Es geht also offenbar wieder bergab Traurig

Kennt ihr das Verhalten? Hat jemand das schon mal so erlebt? Ich würde es so interpretieren, daß er negativ beeinflusst wird, aber ich kann mich ja auch irren.
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Celine
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« Antwort #1 am: 04. Mai 2019, 11:45:37 »

Natürlich kennt das jeder mit kleinem Kind. Das ist ein ganz normales Verhalten, dass ein Kind, wenn es Angst hat, nicht schlafen kann, Trost braucht usw. eben nach seiner Mama ruft.

Das Kind meines Freundes ist ein bisschen älter als Eures, besucht uns alle drei Wochen mit dem Flugzeug (Papa holt es natürlich ab) und das funktioniert im großen und ganzen auch sehr gut. Aber selbstverständlich fragt er immer auch wieder nach, wann es denn wieder zur Mama geht.

Dann sagt man ihm halt kindgerecht, wie oft er noch schlafen muss, bis er wieder zur Mama darf. Und bis dahin macht man eben gemeinsam schöne Sachen bei Papa.

Kinder sind keine Roboter, die so funktionieren, wie man es von ihnen erwartet. Wenn man schon einem Zweijährigen die Sehnsucht nach seiner Mutter verbietet, dann sind wir eine traurige Gesellschaft geworden.
« Letzte Änderung: 04. Mai 2019, 11:51:10 von Celine » Gespeichert
Lausebackesmama
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« Antwort #2 am: 04. Mai 2019, 14:07:23 »

Ich denke auch, dass man diesem Verhalten keine Beeinflussung unterstellen sollte. Dieses Verhalten gibt es auch in sog. "intakten Familien", dass ein Kind Zeter und Mordio schreit, weil das falsche Elternteil

- von der Kita abholt
- die Zähne putzt
- die Gute-Nacht-Geschichte vorliest.

Vielleicht hat der kleine Kinderkopf einen anderen Plan gehabt und eben die Mama erwartet. Dann stellt ein anderes Gesicht erst mal alles auf den Kopf. Und dann gibt es eben Phasen, in denen dem Kind ein Elternteil eben näher ist und es sich mehr hinsehnt oder geborgener fühlt. Ein Kind, (bzw. jeder Mensch) ist keine Maschine, das aus Fairness seine Bedürfnisse nach Menschen in seinem Umfeld gleichmäßig verteilt.

Versetze dich mal in deine eigene Kindheit. Mit welchen Anliegen hast du dich an welchen Elternteil gewandt? Wenn du mehrere Großeltern oder Tanten und Onkels hattest, hast du nicht nach einigen Sehnsucht oder Vorfreude gehabt und nach anderen weniger?

Ich würde allgemein davor warnen, jedes kindliche Verhalten immer auf Manipulation durch den anderen Elternteil zurückzuführen.

LG LBM (deren Kind mal gesagt hat, "wenn ich größer bin, ziehe ich zu Oma!")
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
PausBanderI
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« Antwort #3 am: 05. Mai 2019, 08:44:20 »

Ah ok, dann ist es wohl auch völlig normal, daß er sich gestern fast besinnungslos gebrüllt hat, um sich getreten und geschlagen hat, urplötzlich und nur weil er bei der Oma nicht in den Keller durfte. Und das er weder Oma noch Opa mehr anfassen wollte, total normal.

Hat auch gar nix damit zu tun, daß die Großeltern das erklärte Feindbild der Mutter sind und er zwei Wochen davor noch freudestrahlend im Opa-Garten saß, bevor er jetzt eine Woche bei der Mama war. Ich Dummerchen ich, macht ja schließlich jedes Kind so, tz tz tz
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Susi64
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« Antwort #4 am: 05. Mai 2019, 08:57:27 »

Hallo,

so etwas nennt sich Trotzphase. Ebenso ist die Fixierung auf einen Elternteil phasenweise und damit auch normal.

Natürlich belastet eine Trennung und der Kampf ums Kind auch das Kind, die ständige Fixierung auf "böse Mama" und "böser Papa" bringt euch aber beide nicht weiter. Das ist das wahre Problem.

VG Susi
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PausBanderI
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« Antwort #5 am: 05. Mai 2019, 09:02:20 »

Stimmt, wie konnte ich das vergessen *hirnpatsch*

Meine Güte, wenn ich Euch drei Mädels doch bloß früher getroffen hätte! Da hätte ich mir die ganzen Begutachtungen, x Gerichtsverfahren, zig Termine bei Sozpäds und dem Jugendamt und und und, alles sparen können. Die hatten ja wohl keine Ahnung, weil die alle was von Entfremdung und Parental Alienation gefaselt haben. Derweil ist das alles ganz normal. Hach das nächste mal frag ich am besten hier nach, bevor ich wieder zwei Jahren Gerenne auf mich nehme.

Danke für diese wichtigen Tipps, mein Tag ist gerettet!
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Celine
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« Antwort #6 am: 05. Mai 2019, 09:14:46 »

Bei der nächsten Anfrage bitte nicht den Hinweis vergessen:

"Erwünscht sind nur Beiträge, die meine bereits vorgefertigte Meinung bestätigen!"
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PausBanderI
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« Antwort #7 am: 05. Mai 2019, 09:29:19 »

Ah sorry,

ich hatte meinen Disclaimer ganz vergessen!

„Erwünscht auf Anfragen wie >>Kennst Du das? Hast Du das schon mal erlebt?<< sind nur Beiträge, die auf den eigenen Erfahrungen von Vätern beruhen, die in solchen Trennungssituationen derartige Verhaltensänderungen schon erlebt haben und davon berichten können. Erwünscht sind ausdrücklich keine selbstgebastelten Dunning-Kruger-Diagnosen von Hobby-Psychologinnen, die ihr Fachwissen aus Forenbeiträgen anderer Hobby-Psychologinnen oder Erziehungsratgebern in der Bild der Frau beziehen.“

Danke fürs Beachten!

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Lausebackesmama
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« Antwort #8 am: 05. Mai 2019, 11:43:13 »

Sorry du, tut mir echt leid, dass ich dich darauf aufmerksam machen wollte, dass auch "ungetrennte Kinder" genau das Verhalten zeigen können, wie deins.

Wenn dein Kind nach der Rückkehr zu ihr auch seine Phasen bekommt, liegt es dann wahrscheinlich einfach daran, dass du es beim Umgang aufhetzt. Das wird wahrscheinlich nicht stimmen, ist aber in den Augen deiner Ex dann wohl eine genauso erlaubte Sichtweise auf die Situation. Gleiches Recht für alle.

Kratzt euch also gegenseitig die Augen aus und werft euch gegenseitig vor, wie der jeweils Andere das Kind manipuliert. Das ist ja eine viel schönere Lösung, als sich mit Hobbypsychologie auseinander zu setzen.

Grüßchen LBM
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PausBanderI
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« Antwort #9 am: 05. Mai 2019, 12:04:55 »

Kratzt euch also gegenseitig die Augen aus und werft euch gegenseitig vor, wie der jeweils Andere das Kind manipuliert. Das ist ja eine viel schönere Lösung, als sich mit Hobbypsychologie auseinander zu setzen.

Frage: Welchen Teil von „X Psychologen und Fachleute haben bestätigt, daß SIE der treibende Keil ist“ hast Du nicht verstanden, daß Du hier frech weiter stur behauptest, es beruhe auf Gegenseitigkeit?
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Kasper
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« Antwort #10 am: 05. Mai 2019, 12:53:56 »

PausBander,

nimm es als Hinweis hin und LBM hat absolut recht, auch bei "intakten" Familien kann es passieren, dass ein Kind nach einen Elternteil weint, der aber gerade auf Geschäftsreise ist, oder keine Ahnung wo ...
Damit muss man umgehen können und dies nicht gleich als persönlichen Angriff nehmen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #11 am: 05. Mai 2019, 20:46:28 »

@PausBanderl

Ich kann zwar Deinen Beißreflex gegenüber einer KM verstehen, aber nicht alles was ein Kind von sich gibt beruht auf Manipulation. Da muss man(n) sich schon hin und wieder ein dickes Fell zulegen um mit den Aussagen zurecht zu kommen. Junior fragt auch regelmäßg wann er wieder zur KM kommt, am Anfang hab ich das auch immer gleich persönlich genommen.

Und dass er nicht wechseln will, kann auch ganz einfach daran liegen dass bei der KM noch Spielzeug liegt mit dem er aktuell noch nicht durch ist. Gerade bei kleinen Kindern kann so etwas richtige Dramen auslösen.

Psychologen und Fachleute!?! Von denen hab ich persönlich keine allzu hohe Meinung. Wenn eine sog. Spezialisten im persönlichen Gespräch das Kind als aufgeschlossen und selbstbewusst beschreibt aber in einem Schriftstück dem Kind massive Angststörungen attestiert (im übrigen wurden diese Erkenntnisse nach insgesamt 2 Stunden getroffen). Wirklich kompetente Leute zu finden, ist da in meinen Augen schwer.
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TotoHH
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« Antwort #12 am: 05. Mai 2019, 23:45:03 »

„Erwünscht auf Anfragen wie >>Kennst Du das? Hast Du das schon mal erlebt?<< sind nur Beiträge, die auf den eigenen Erfahrungen von Vätern beruhen, die in solchen Trennungssituationen derartige Verhaltensänderungen schon erlebt haben und davon berichten können.

Moin Paus.

Auch wenn ich Deine Einschränkung auf Antworten nur von Vätern nicht verstehe, kann ich Dir mitteilen, dass ein ähnliches Verhalten mir - als Vater -  auch bekannt vorkommt. Kind hat phasenweise Probleme bei der Verabschiedung bei einem ET gehabt. Kind hat phasenweise getrotzt. Kind mag (bis heute) die Großeltern „lieber“ als die anderen.

Allerdings muss ich einschränken, dass wir ein seit langem funktionierendes echtes WM führen. Ggf. mag das dann die Vergleichbarkeit einschränken...

Was willst Du denn hören? Dass Euer gegenseitiges Verhalten sich irgendwie auch im Verhalten des Kindes widerspiegelt ist doch naheliegend. Ob das eine od andere Verhalten des Kindes nun auf konkrete neg Beeinflussung eines ET zurückzuführen ist, mag so sein. Nur was bitte hilft diese Erkenntnis? Und wem? Ihr müsst Euer grundlegendes Verhalten ändern. Da scheint sich nicht viel getan zu haben, seitdem Du hier dabei sein darfst. Und ja - zu einer Änderung gehören immer zwei. Aber auch wirklich zwei!

Gruß, toto
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Klas
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« Antwort #13 am: 02. Juni 2019, 21:44:36 »

Wie geht es dem Kind heute?
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PausBanderI
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« Antwort #14 am: 03. Juni 2019, 14:13:07 »

Hallo,

die Geschichte hat sich aktuell - wobei ich da immer im Wochentakt spreche - etwas beruhigt. Extrem nach der Mama geschrien wird nur noch, wenn der Papa mal nicht spurt und er etwas durchsetzen will.

Ich muss dazu sagen, daß er sehr extrem darauf reagiert, wie die Mutter sich benimmt und dies wiederum davon abhängt, in welchem Stresslevel sie gerade ist. Wenn sie Angst vor den Konsequenzen hat ist alles gut und paletti, aber sobald sie Morgenluft wittert, so kommt es mir jedenfalls vor, wirds massiv schlechter...

Es bleibt nur abzuwarten, was passiert und wenn es kracht, wieder aktiv zu werden.
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Wasserfee
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« Antwort #15 am: 03. Juni 2019, 17:33:21 »

gibt es in deiner Denke eigentlich so überhaupt keinen Raum für die Idee, dass ihr eventuell BEIDE für das Verhalten des Sohnes verantwortlich seid?
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RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #16 am: 03. Juni 2019, 18:26:51 »

Moin,

hier wurde ja auch schon drauf eingegangen, aber vielleicht noch einmal etwas, was ich letztens erlebt habe;
Ich war Abends bei einem Kumpel, er ist Vater von 2 Töchtern, die eine ist ungefähr 2 Jahre alt, normale intakte Familie, Mutti macht großteils den Haushalt und betreut die Kinder meistens, wobei es auch Tage gibt wo die Mutter arbeitet und der Vater die Kinder betreut.
Jedenfalls hat die kleine 2 Jährige den ganzen Abend randale gemacht, nach Mama geschrien und konnte in keinster weise akzeptieren dass der Vater sie ins Bett gebracht hat.
Die kam immer wieder ins Wohnzimmer gelaufen "Wo ist mama?", "Wann kommt mama nachhause?" "Bringt mama mich ins Bett?" "Liest mama mir noch was vor wenn sie widerkommt?" usw.
Es war erst Ruhe, als seine Frau dann tatsächlich nachhause kam.

Das nochmal als Anhaltspunkt, dass das durchaus ganz normal ist.
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PausBanderI
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« Antwort #17 am: 06. Juni 2019, 09:31:00 »

Moin,

Servus

hier wurde ja auch schon drauf eingegangen, aber vielleicht noch einmal etwas, was ich letztens erlebt habe;
Ich war Abends bei einem Kumpel, er ist Vater von 2 Töchtern, die eine ist ungefähr 2 Jahre alt, normale intakte Familie, Mutti macht großteils den Haushalt und betreut die Kinder meistens, wobei es auch Tage gibt wo die Mutter arbeitet und der Vater die Kinder betreut.
Jedenfalls hat die kleine 2 Jährige den ganzen Abend randale gemacht, nach Mama geschrien und konnte in keinster weise akzeptieren dass der Vater sie ins Bett gebracht hat.
Die kam immer wieder ins Wohnzimmer gelaufen "Wo ist mama?", "Wann kommt mama nachhause?" "Bringt mama mich ins Bett?" "Liest mama mir noch was vor wenn sie widerkommt?" usw.
Es war erst Ruhe, als seine Frau dann tatsächlich nachhause kam.

Das nochmal als Anhaltspunkt, dass das durchaus ganz normal ist.

Ja klingt normal. Nicht normal ist, wenn ein Kind nachts schreiend aufwacht, panisch nach der Mama schreit und man es dann fünf Minuten beruhigen muß bis er versteht, daß die Mama auch bestimmt daheim ist und auch schläft.

Und ich bitte Dich auch nicht zu vergessen, daß mein Kind hier bei mir sein Zuhause hat, er lebt hier seit er geboren wurde, war von mir nie mehr als vier Tage getrennt, die letzten zwei Jahre zum größten Teil bei mir. Er hat hier also schon seinen sicheren Hafen.

Klar hat meiner auch normale Mama-Situationen, so wie Du sie schilderst. Wenn er anrufen will und nicht kann, wird er auch grantig. Das ist wirklich normal. Oder dass er mal von der Mama Geschichten erzählt. Auffällig wird es, wenn man ihm ansieht, daß er nicht weiss ob er lachen oder weinen soll, aber naja.
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MaxMustermann1234
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« Antwort #18 am: 06. Juni 2019, 09:45:00 »

Mein Kleinster hat das letzte halbe Jahr damit verbracht 3-4 Mal die Woche weinend aufzuwachen. Sobald ich mich neben ihr gelegt habe, war alles gut. Dabei lag er auch in seinem Kinderzimmer. Das Kinder nachts schon mal wach werden und nach einem Elternteil rufen, würde ich nicht als unnormal bezeichnen, deiner ruft halt nach Mama. Ich wurde gestern von meinem 7-jährigen wieder mal aus Versehen mit Mama angesprochen. Kinder denken oft noch in Rollen. Mein Kleinster hat, nachdem er den Vater meiner Partnerin kennen gelernt und der mit ihm Fußball gespielt hat, ihn von alleine durchgängig mit Opa angesprochen. Vielleicht will dein kleiner Nachts einfach nur Trost und schreit instinktiv Mama. Oder google mal nach "Nachtschreck", könnte auch eine Möglichkeit sein.
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PausBanderI
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« Antwort #19 am: 06. Juni 2019, 11:08:02 »

Vielleicht will dein kleiner Nachts einfach nur Trost und schreit instinktiv Mama. Oder google mal nach "Nachtschreck", könnte auch eine Möglichkeit sein.

Er schreit ja nicht einfach „Mama mama“. Er wacht auf, ruft nach mir und weint. Erst wenn ich dann hingehe und frage, ob er Angst hat: „Ja!“ Und warum hast Du Angst? „Mama!“ Dass die Mama nicht mehr kommt? „Ja!“

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« Antwort #20 am: 06. Juni 2019, 17:42:23 »

Auch für mich klingen die Schilderungen weitgehend unspektakulär, "normal". Vielleicht ist das Kind etwas unsicherer/ ängstlicher, da es natürlich Eure Streitereien mitbekommt oder aber mindestens spürt. Insofern sollte man den Verlustängsten offen und liebevoll begegnen. Ob die KM diese durch ihr spezielles Tun verstärkt lässt sich nur schwer feststellen und sicher gar nicht anhand der hier getätigten Schilderungen. Nur auch wenn es so wäre - was bringt Dir oder dem Kind diese Vermutung? Sei einfach für Euer Kind da. Beruhige es liebevoll. Frage es nicht aus in solchen Situation. Rede nicht noch mehr über die abwesende Person (hier also die KM), sondern sei einfach da.

Gruß, toto
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« Antwort #21 am: 06. Juni 2019, 18:31:43 »

Ich würde auch gar nicht bei Fragen eine negative Sorge vorschlagen, sondern positiv bestärken, dass mit Mama alles in Ordnung ist, sie in ihrem Bett liegt und schläft und er sie in *nocheinmalzweimaldreimalSchlafen* wieder sieht und er sich keine Sorgen machen muss.

Positive Kommunikation bewegt unterbewusst eine Menge (jaja, ich weiß, Hobbypsychologie.... sind eben meine Erfahrungen).

Grüße LBM
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Traurig2019
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« Antwort #22 am: 07. August 2019, 18:35:18 »

Meine Kinder sind schon immer sehr lebhaft, temperamentvoll und auch emotional. Mit der Trennung und dem anstehenden Umzug zusammen mit meiner Frau, ist es noch "extremer" geworden, teilweise kommen Verhaltensmuster hoch, die eigentlich in ein anderes Alter gehören und schon überwunden schienen. Sie streiten sehr viel miteinander (das war schon weniger), sie sind sehr aggressiv mir und auch meiner Frau gegenüber, sie wollen mal nicht zu mir, mal wollen sie von mir nicht wieder zurück. Auch telefonieren wollen sie mal gerne und mal nicht.

Wir haben externen Rat geholt und haben überall gehört, dass Kinder in diesen extremen Situationen auch extrem reagieren. Es ist demnach normal, dass sie mal nicht mit wollen und mal nicht zurück wollen. Der Rat war aber auch dahingehend klar, dass das Pflichttermine für die Kinder sind, die nicht verhandelbar sind und beide Eltern helfen können, indem sie eindeutig dahinter stehen, also dass sie in meinem Fall zu mir kommen und dass ich dahinter stehe, dass sie zur vereinbarten Zeit wieder zurück müssen.

Es gibt aber auch Verhaltensmuster, die nicht akzeptabel sind und da müssen beide Eltern klar vermitteln, dass das überhaupt nicht akzeptabel ist, egal wie groß Wut/Trauer/Enttäuschung... sind.

Ich habe für mich mitgenommen, dass es für die Kinder hilfreich ist, wenn beide Eltern gegenüber den Kindern vermitteln, dass die Situation ist wie sie ist und dass sie hinter den Vereinbarungen zu Besuchen, Telefonaten usw stehen. Sobald ein Elternteil leiseste Zweifel anklingen lässt, verunsichert das die Kinder. Aber klar - das hilft nur, wenn beide Elternteile diese Einsicht haben und nicht einer sabotiert.
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