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vatersein.de - Forum 27. Juni 2019, 10:38:20 *
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Autor Thema: Gehen oder bleiben?  (Gelesen 4660 mal)
82Marco
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« Antwort #25 am: 10. April 2019, 09:58:17 »

Servus!
Im Gegensatz zu Nadda bin ich mir noch nicht sicher, ob reden hier noch viel bringt.
...zumal dieser Typ  offensichtlich keinen Respekt gegenüber wem auch immer besitzt, am allerwenigsten Dir gegenüber.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Celine
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« Antwort #26 am: 10. April 2019, 10:29:13 »

Hallo Lana,

ehrlich gesagt bin ich auch ziemlich baff bezüglich Deiner Geschichte.

Du bist mit einem über dreißig Jahre älteren Mann zusammen, der seine vorherige Frau geschlagen hat (und noch nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein diesbezüglich hat), der Kinder sexuell belästigt hat (und natürlich auch diesbezüglich keinerlei Unrechtsbewusstsein hat), lässt Dich von ihm jahrelang klein machen und machst Dich von dem Typen auch noch finanziell abhängig, indem Du Deinen Beruf aufgibt???

Es ist höchste Zeit für Dich, abzuspringen. Und zu dem "guten Lebensstandard", den er Dir scheinbar bietet, dieser Standard ist doch nur auf Pump. Überleg doch 'mal, da ist ein Mann, der über 60 ist und noch nicht einmal soviel Geld gespart hat, dass er damit ein paar Monate Arbeitslosigkeit überbrücken kann. Offenbar lebt Ihr trotz guten Einkommens immer von Monatsende zu Monatsende. Hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht, wie Deine finanzielle Zukunft aussieht? Wenn Ihr jetzt schon gerade so mit dem Geld hinkommt, wie wir es sein, wenn er in wenigen Jahren in Rente geht?

Du solltest Dich wirklich ganz rasch finanziell auf eigene Beine stellen. Und Du solltest Dich beraten lassen, wie Du die Trennung durchziehst. Denn bei der Verfasstheit Deines Mannes kann es durchaus sein, dass er auch Dir gegenüber gewalttätig wird, wenn Du Dich von ihm lösen willst.

Wenn es an Deinem Wohnort ein Hilfsangebot für Frauen gibt, nutze es. Zudem kannst Du Dich schon einmal einlesen, zu welchen Tricks Männer in Trennungssituationen greifen. Bereite Dich entsprechend vor: https://www.trennungsfaq.com

Insbesondere solltest Du wichtige Dokumente bereits im Vorfeld außer Haus lagern, Dir Kopien seiner Gehaltsabrechnungen machen und Dir überlegen, wo Du mit den Kindern unterkommen kannst.
« Letzte Änderung: 10. April 2019, 10:32:48 von Celine » Gespeichert
Pegasus
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« Antwort #27 am: 10. April 2019, 10:44:29 »

Hallo Zusammen,

wenngleich ich auch zu einer Trennung raten würde. Solche Aussagen sind dann wieder lustig.

Zudem kannst Du Dich schon einmal einlesen, zu welchen Tricks Männer in Trennungssituationen greifen. Bereite Dich entsprechend vor.

Tut mir Leid Celine, dass Du bei einer Trennung verletzt wurdest.

Grüße
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Lana1980
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« Antwort #28 am: 10. April 2019, 10:45:41 »

Hallo Kasper!

Ich weiß es nicht. Ich war jung, er war 24 Jahre älter, er hat sich monatelang von seiner schönsten Seite gezeigt und so kam eins zum anderen. Ich war mega verliebt! Er war DER Traummann für mich. Ich wollte immer einen Beschützer, einen Mann, der Lebenserfahrung hat und zu dem ich aufblicken kann, von dem ich lernen kann. Und er ist eigentlich sehr klug, gebildet, politisch engagiert, hat ein Studium abgeschlossen, das nicht jeder schafft. Ich wollte immer eine Familie. So früh wie es geht. Ich bin auch mit der konservativen Rollenverteilung einverstanden. Die Voraussetzungen wirkten erst extrem gut für mich mit diesem Mann. Die ersten Streits und Ausraster kamen, da war ich total geschockt. Aber ich dachte mir: Gib ihm eine Chance! Er hat es nicht leicht, hoher Druck lastet auf ihm. Vielleicht ist es ja auch meine Schuld. Man soll - so die Gesellschaft - um seine Liebe kämpfen. Um die Partnerschaft zu retten! So wie zu Omas Zeiten. Man rauft sich zusammen und weiter gehts! So hat er das auch gesehen. Aber geändert, hat es nichts.
Er will gar nicht um die Ehe kämpfen. Er will, dass ich ihn so akzeptiere, wie er ist. Und mache ich das nicht, bin ich Schuld am Bruch.

Das mit der Vorbestrafung hat er mir eigentlich relativ am Anfang erzählt, da wusste ich gar nicht, was ich dazu sagen soll, er beteuerte, dass die Mädchen ihm gesagt hätten, sie seien schon 18 (und so sahen sie tatsächlich aus!) und er reingelegt wurde. Er hätte das mit ihrem Alter nie hinterfragt. Ich wusste auch, dass er seiner Ex eine gescheuert hat. Ich habe sie mal kennengelernt. Die einfachste war sie bestimmt auch nicht. Daher dachte ich, dass das mit uns dann besser laufen würde. Könnt ihr das nachvollziehen?

Eigentlich hätte ich mir einfach die Ehe seiner Eltern angucken müssen. Da läuft es genau so. Die Ehefrau hängt ihrem Mann an den Lippen und bereitet ihm ein schönes Leben, das sich komplett nur um den Mann und seine Wünsche dreht.

Egal, was ich ihm nun für Gründe nenne, die die Ehe hat scheitern lassen. Er wird immer behaupten: "Stimmt nicht!" "Red keinen Blödsinn!" oder "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!" Es ist kein Gespräch möglich. Ich habe jetzt am Dienstag einen Anwaltstermin vereinbart.

@Celine: Ich stelle mich gerade auf eigene Beine. Ich habe mich selbstständig gemacht und verdiene schon ein bisschen was, das aber noch nicht zum Leben reicht. Aber ich bin auf einem guten Weg! Danke für den Tipp mit dem Sichern der Dokumente. Das werde ich tun. Er ist altersabgesichert. Er hat eine Lebensversicherung und eine private Rentenversicherung, dazu noch die gesetzliche Rentenversicherung. Da kommt schon was zusammen.

Eigentlich war alles bis zum dritten Kind noch einigermaßen erträglich, aber als das mit seiner Arbeitskollegin rauskam (während ich mit dem 3. Kind schwanger war) und er daraufhin gefeuert wurde, gab es einen riesigen Knacks bei mir. Dann kam noch die Tatsache dazu, dass ich nach der Geburt des 3. Kindes am Tod vorbeigeschrammt bin. Mir ging es sehr schlecht und ich musste ins Krankenhaus. Das konnte er alles überhaupt nicht verstehen und ich sollte schnellstmöglich wieder funktionieren. Er war mit den beiden kleinen Kindern total überfordert, dass er da jetzt mehr anpacken musste. Und schnauzte mich am Telefon an und beschimpfte mich, als ich noch sehr schwach auf den Beinen war. Das war für mich total unverständlich. Zu dem Zeitpunkt hätte ich mich trennen sollen. Aber da war ich in meiner verletztlichsten Phase (kurz nach Geburt) und hatte keine Kraft für sowas. Mit Säugling. Als ich nach Hause kam, sah die Wohnung katastrophal aus. Sowas habe ich noch nie gesehen!

Ich habe mir für meine Unterleibsbeschwerden Manuelle Therapie verschreiben lassen, die auch etwas geholfen hat, wenn leider auch nicht durchschlagend, er bezeichnet sowas nur als unnötige Luxusmassage.

Gut, ich schreibe jetzt wieder viel zu viel unnötiges.

Im Moment beteuert er wieder, dass er mich über alles liebt und mich nicht verlieren will. Es ist einfach zu viel passiert. Wenn jemand immer wieder in die Kerbe haut, gibt es irgendwann kein Zurück mehr und es bricht durch.

Wenn man ihm eine Therapie nahelegt, zieht er es ins lächerliche. Oder er denkt kurz drüber nach und sagt dann: "Du bist doch meine Therapeutin, meine Heilsbringerin!"

Ach es ist sinnlos. Ich muss nach vorne sehen. Der erste Schritt ist die mentale Trennung, und dann folgt die Räumliche. Ich denke, dass ich das schaffen werde.

Danke für eure Worte und Gedanken!

LG Lana

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Inselreif
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« Antwort #29 am: 10. April 2019, 11:03:05 »

Es ist kein Gespräch möglich. Ich habe jetzt am Dienstag einen Anwaltstermin vereinbart.
Was erwartest Du Dir von dem Anwalt in der jetzigen Phase für Dich?
Fachkundige Ratschläge bekommst Du genauso gut auch hier, in Beratungsstellen usw.
Dir eine Entscheidung abnehmen kann er nicht.
Und wenn Du Dich nicht auf den Hosenboden setzen kannst und Deine bereits getroffene Entscheidung auch verkündest und durchsetzt - den Anwalt dafür vorzuschieben ist die beste Garantie dafür, dass Euch die Sache um die Ohren fliegt!

Gruss von der Insel
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Celine
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« Antwort #30 am: 10. April 2019, 11:21:43 »

Das sehe ich aber gar nicht so. Im Gegenteil, die TO sollte sich schleunigst anwaltlichen Rat holen. Diese Trennung muss sehr genau geplant und durchgezogen werden. Es ist dafür unerlässlich, dass sie weiß, was ihr zusteht, welche Hilfen sie erwarten kann...

In einem Forum wie diesem kann verschiedene Meinungen einholen, aber einen sachkundigen Rat ersetzt das Halbwissen der Floristen nicht.

Und was soll ihr schon "um die Ohren fliegen", wenn sie anwaltlichen Rat holt? Das wird ohnehin keine freundschaftliche Trennung. Er hat ja schon im Vorfeld gedroht und erpresst.

Nein, Lana muss sich jeden Beistand suchen, den sie kriegen kann.
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Kasper
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« Antwort #31 am: 10. April 2019, 11:32:59 »

Das sehe ich aber gar nicht so. Im Gegenteil, die TO sollte sich schleunigst anwaltlichen Rat holen. Diese Trennung muss sehr genau geplant und durchgezogen werden. Es ist dafür unerlässlich, dass sie weiß, was ihr zusteht, welche Hilfen sie erwarten kann...

Nein, Lana muss sich jeden Beistand suchen, den sie kriegen kann.
Sag mal ... bist Du im falschen Forum?
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #32 am: 10. April 2019, 11:43:21 »

Huch

Ja, aber was tun wir denn hier sonst als den Leuten zu raten, wie sie ihre Trennung vorbereiten, um mit möglichst wenig Schaden aus der ganzen Sache herauszukommen?
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« Antwort #33 am: 10. April 2019, 12:28:30 »

Huch

Ja, aber was tun wir denn hier sonst als den Leuten zu raten, wie sie ihre Trennung vorbereiten, um mit möglichst wenig Schaden aus der ganzen Sache herauszukommen?

Naja, vielleicht wäre ja aber auch der "bessere" Rat, sich mit dem KV zusammen zu setzen und eine Lösung zu finden, die für beide und die Kinder das Beste ist. So klingt dein Geschriebenes, als wäre sie eine "Geschädigte" die vor größerem Schaden beschützt werden muss. Und es suggeriert auch, dass der KV "Hilfen" verweigert... klingt alles sehr voreingenommen!!
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Pegasus
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« Antwort #34 am: 10. April 2019, 12:29:23 »

Wir raten von unfähigen Rechtsanwälten ab, da die meisten nur fähig sind die Gebührentabelle zu deuten?
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Lana1980
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« Antwort #35 am: 10. April 2019, 12:40:53 »

Hallo ihr Lieben,

ich habe den Anwaltstermin gemacht und danach meinen Mann gefragt, ob er mitkommen möchte. Und er hat ja gesagt. Ich glaube, er möchte die Trennung genau so, hat es aber bisher nicht ausgesprochen. Jetzt ist er froh, dass ich das in die Hand genommen habe, denn somit kann er immer sagen: "Sie wollte sich von mir trennen." Ich möchte wirklich im Frieden auseinander gehen. Ich glaube, er sucht seit Jahren schon wieder das Abenteuer und möchte beides: Familie und sexuelle Abenteuer mit anderen. Geht natürlich nicht. Aber ich glaube auch, dass er froh ist, Kinder zu haben, die ihren Vater lieben.

LG Lana
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Simon81
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« Antwort #36 am: 10. April 2019, 12:50:36 »

Ich bin da bei Celine.... klar heißt das Forum VATERsein.de, aber ich sehe das hier nicht als Ansammlung von Vätern, sondern eher der hilfsbereiten, erfahrenen "Guten", egal ob jetzt Mutter oder Vater.

Ich finde auch das Lana sich die Hilfe suchen sollte, die sie bekommen kann und die ihr weiterhilft. Diesen Rat würde ich aber auch einem Vater in der selben Situation geben. So wie Lana die Situation beschreibt steckt sie schon tief in einer Abhängigkeit und die Erpressungsversuche ihres "Mannes" sagen so einiges aus. Und ob das Reden mit einem frauenschlagenden Kinderschänder (um die einseitige Berichterstattung mal überspitzt zusammnenzufassen) hilft, wage ich zu bezweifeln.

Ich glaube aber auch das eine friedliche, einvernehmliche Trennung, nach den Erzählungen hier, eher eine Utopie ist und ich wünsche dir, Lana, für alles was da noch kommen mag viel Glück und bleib stark!

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Kasper
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« Antwort #37 am: 10. April 2019, 12:53:13 »

Moin,

wenn ihr Euch beide "beraten" lässt, ist das schonmal gut. Aber ein Zuckerschlecken wird es insgesamt nicht und für den Ehemann erst recht nicht. Die Kinder sind noch recht klein und er, sorry für diese Art der Darstellung, schon ziemlich alt. Wenn das kleinste Kind 18 wird, ist er Mitte/Ende 70. Da Du zumindest im ersten Jahr (bis Kind klein) noch Elternzeit hast, muss er alles abgeben, was über 1.080 Euro liegt. Freiwillig könnt ihr Euch nur auf Dinge einigen, solange die Sozialkassen nicht mit ins Boot steigen (UHV, ARGE, ...).

Aber unter den von Dir skizzierten Umständen, halte ich es für das Beste, wenn ihr getrennte Wege geht, ABER die Kinder dabei nicht vergesst. Vielleicht kann er ja auch etwas mehr Betreuung leisten ... mit geregelten Umgängen, da hast Du auch wieder mehr Zeit für Dich und kannst Dein Leben neu aufstellen ... nur mit einem jüngeren Partner ;-).

Gruß
Kasper
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Craertus
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« Antwort #38 am: 10. April 2019, 12:55:34 »

Hallo,

egal in welcher Form eine Trennung ablaufen wird, es wird die Kinder sicher hart treffen.

Und nun egal ob guter Anwalt oder schlechter Anwalt, es ist nunmal so, dass in Sorgerechtssachen die Vertretung zur Pflicht wird! Wer sich trennt, oder wer die Schuld trägt ist erstmal unrelevant! Außer es ist Gewalt in der Ehe oder was auch immer damit gleichzustellen wäre ein Thema!

Da ich aktuell den Kram ja als negatives Beispiel einer Trennung durchmache, möchte ich einfach nur loswerden: Sorge bitte für eine geeingnete Unterstützung für die Situation ansich. Besonders für die Kinder. Es gibt die "unfähigen" Jugendämter und genügend Organisationen die für eure Kinder als Hilfe und Unterstützung da sein können. Wäre nun für mich der erste und wichtigste Punkt den man auf jeden Fall umsetzen muss!
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Lana1980
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« Antwort #39 am: 10. April 2019, 14:25:23 »

Ja, aus diesem Grund habe ich auch seit langer Zeit mit mir gehadert.

Im Moment droht mein Mann mir indirekt wieder. "Der Staat hat unsere Familie geschafft. Ich kapituliere. Ich werde hartzen." Ich denke, dadurch will er mir durch die Blume sagen, dass ich mich lieber nicht von ihm trennen soll, da er keinen Unterhalt zahlen kann/will/wird. "Greif mal einem nackten Mann in die Tasche."

Ich kommentiere das nicht überhaupt nicht, ich nehme es zur Kenntnis, mehr nicht.

LG Lana

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Kasper
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« Antwort #40 am: 10. April 2019, 15:24:28 »

dadurch will er mir durch die Blume sagen, dass ich mich lieber nicht von ihm trennen soll, da er keinen Unterhalt zahlen kann/will/wird. "Greif mal einem nackten Mann in die Tasche."
Ich kenne natürlich die Einkommenssituation nicht, aber mit drei kleinen Kindern, und noch Unterhalt für Dich, glaube ich kaum, dass da mehr wie der Regelsatz ALG II bei herauskommt. Du selber hast seit 10 Jahren nicht mehr gearbeitet ... Also wirst Du auch nicht (zumindest am Anfang) soviel verdienen, dass Du über den Regelsatz kommst ...
Es ist also vielleicht völlig egal, was er macht ...!?

Gruß
Kasper
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Kakadu59
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« Antwort #41 am: 10. April 2019, 15:41:40 »

Hi Lana,
Hallo ihr Lieben,
ich habe den Anwaltstermin gemacht und danach meinen Mann gefragt, ob er mitkommen möchte. Und er hat ja gesagt. Ich glaube, er möchte die Trennung genau so, hat es aber bisher nicht ausgesprochen. [...]
LG Lana

Für den Fall (und davon ausgehend), dass die Entscheidung zur Trennung und Scheidung gefallen ist:
Bitte achte darauf, daß der Anwalt nur dem Auftraggeber (=Mandant) verpflichtet ist. Es gibt keine gemeinsame Vertretung von Euch Beiden durch EINEN Anwalt.
 
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
neuezeit
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« Antwort #42 am: 10. April 2019, 15:51:24 »

Hallo,

vielleicht solltet ihr statt zum Anwalt zum Mediator gehen. Nur so als Anregung, weil wir das damals gemacht hatten. Unser Mediator war gleichzeitig Fachanwalt für Familienrecht.

Der hat unsere Vorstellungen (von Kinder bis Finanzen) aufgenommen, aufgeschrieben und zwischen und mit uns moderiert. Ergebnisse (Kompromisse) wurden von ihm aufgeschrieben und von uns unterschrieben. Auch wenn das im Zweifel nicht unbedingt rechtlich bindend gewesen wäre hat es uns als Basis gedient und geholfen, die erste schwierige Zeit und dann die nächsten Jahre (gut) miteinander auszukommen. Wir haben uns aber beide dran gehalten. Später haben wir über Veränderungen gesprochen und konnten die ohne Mediator oder Anwalt selbst umsetzen. Bezahlt haben wir den Mediator jeder hälftig. Wir kamen mit wenigen Stunden (ich meine so 4 bis 6, ist 15 Jahre her) aus.

Ansonsten, bei Deinem Vorhaben, wäre Dein Anwalt auch Dein Anwalt und nicht neutral (ah, Kakadu hat auch diesen Hinweis gegeben)

neuezeit
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So ist das Leben
der Frosch
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« Antwort #43 am: 10. April 2019, 17:42:36 »

Hallo Lana
Die ersten wichtigen Schritte hast Du ja schon gemacht in dem Du Dir hier im Forum Rat gesucht hast und Dich mal austauschen kannst. Bezüglich der Erpressung durch die Blume von Deinem Mann, kann ich nur sagen das das für Ihn nicht so einfach wird. Ich weiß nicht ob es immer noch so ist, aber vielleicht wissen das die Fachleute hier, habe ich vor einigen Jahren gehört, das Du über das Gericht ein Verwertungsverbot der privaten Renten und Lebensversicherung beantragen kannst.

LG der Frosch
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Kasper
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« Antwort #44 am: 14. April 2019, 18:36:15 »

Moin,

ich weiß nicht wie es den anderen geht ... aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass hier nicht alles stimmt, was berichtet wurde.
Ich habe einen Troll-Gedanken!

Wie geht es Euch?

Gruß
Kasper
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Lana1980
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« Antwort #45 am: 05. Mai 2019, 17:26:25 »

Hallo ihr,

nein, ich bin kein Fake.

Ich erzähle euch kurz, wie es weitergegangen ist. Ich hatte ja einen Termin beim Anwalt gemacht und ihn da mitgenommen. Vorher habe ich ihm mehrmals gesagt, dass ich mich trennen möchte, als er mich fragte, was der "Quatsch" mit dem Anwalt jetzt sei. Daraufhin erntete ich Wut und Schimpfwörter. Beim Anwalt dann tat er total überrascht, rastete komplett aus und verließ das Gespräch nach 3-5 Minuten wutschnaubend.

Dann schrieb er meinen Eltern eine E-Mail und versuchte, sie gegen mich aufzuhetzen. Aber meine Eltern waren sehr schlau und durchschauten das.

Er brüllte und schrie mich zu Hause an, dass man nicht aus Jux und Dollerei heiratet und eine Trennung nicht ansatzweise zur Diskussion stünde. Daraufhin folgte emotionale Erpressung und Psychoterror vom Feinsten, auch in Gegenwart der Kinder. Auf anwaltlichen Rat nahm ich die Kinder dann über Ostern spontan zu meinen Eltern und schrieb ihm, dass wir am Dienstag nach Ostern wieder zu Hause sein werden. Er tobte, ich hätte Kindesentzug betrieben und drohte mir mit Gefängnis. Dann reiste er mir 250 km hinterher und brüllte rum.

Zu Hause beruhigte er sich dann wieder und ignorierte meinen Trennungswunsch komplett. Er tat so, als wäre alles wie immer. Ich traute mich das Thema auch gar nicht mehr anzusprechen, um den Kindern und mir seine Tobsuchtsanfälle zu ersparen. Laut Anwalt geben wir ihm 2-3 Wochen Zeit zu realisieren, dass es aus ist.

Nun ist es heute so gekommen, dass er (wieder mal) mit körperlicher und psychischer Gewalt unsere große Tochter zur Kirche zwang. Es tat mir in der Seele weh, sie so zu sehen. Er packte sie und zog sie über den Boden.

Ein Nachbar hat es mitbekommen und ich habe kurze Zeit darauf die Polizei gerufen. Diese nahmen eine Anzeige "Nötigung" auf und halfen mir mit Rat und Tat. War wirklich so super!!!

Als er wieder kam, erzählte ich von der Polizei, die hier war und er nahm mir Auto- und Briefkastenschlüssel weg und ist seit heute Mittag verschwunden.

Ich habe ihm Bettwäsche, sein Handy und Zahnbürste, Zahnpasta, Rasierer in einen Korb vor die Wohnung gestellt. Vielleicht holt er sich die Sachen und geht wieder. Er hat ja ein Sofa in seinem Büro im Haus gegenüber, mit Kühlschrank, WC, Waschbecken und Co. Wenn nicht, lass ich ihn wieder rein.

LG Lana



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Celine
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« Antwort #46 am: 05. Mai 2019, 20:48:13 »

Wenn nicht, lass ich ihn wieder rein.

Ja genau, lass ihn nur wieder rein, damit er wieder rumschreit, die Kinder und Dich misshandelt. Aber vielleicht tut es ihm ja leid und er bittet Dich, bei ihm zu bleiben. Dann solltest Du ihm aber auf jeden Fall verzeihen. Vielleicht ändert er sich ja tatsächlich...

Echt, wenn ich sowas lese, dann fällt mir nichts mehr ein. "wieder einmal körperliche Gewalt angewendet". Wie gleichgültig kann man als Mutter sein, um so etwas zuzulassen.

Aber er wird sich ja bestimmt ändern, wenn er wieder kommt, ganz bestimmt...
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Lana1980
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« Antwort #47 am: 06. Mai 2019, 06:53:19 »

Guten Morgen Celine,

eigentlich wollte ich ihn nicht reinlassen. Er kam natürlich wieder. Aber er steht genau so im Mietvertrag wie ich auch. Würde ich mich nicht strafbar machen?

Ich habe ihn um meinen Briefkastenschlüssel gebeten und er schnauzte mich an: "Das ist nicht DEIN Briefkastenschlüssel, dass ist meiner, genauso, wie hier alles MIR gehört, denn ich hab alles erwirtschaftet!" Ich hab mir dann einfach, als er im Wohnzimmer war, meinen Briefkastenschlüssel wieder von seinem an meinen Schlüsselbund gehängt.

Dann brüllte er rum und beschimpfte mich. Ich sagte ihm darauf ganz ruhig: "Ich zögere nicht, sofort nochmal die Polizei zu rufen, wenn ich den Eindruck habe, dass ich sie brauche." Dabei hatte ich das Festnetztelefon in der Hand. Er entriss es mir wutschnaubend und lief aus der Wohnung auf die Straße. Nach 2 Min. kam er wieder und knallte das Telefon auf die Kommode an der Tür.

LG Lana
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der Frosch
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« Antwort #48 am: 06. Mai 2019, 07:16:26 »

Hallo Lana1980
Es ist eine schlimme Situation in der Du Dich befindest. Dein Mann sagt er hat alles erwirtschaftet, das mag ja mal sein ist aber auch nicht so wichtig. Schlimmer ist das er gegen Dich und die Kinder gewalttätig ist ( auch wenn es nur psychisch sein sollte). Ich kann Dir nur aus der Erfahrung aller die solches schon erlebt haben, das sich dieses Verhalten nie ändert. Da Du auch schon die Polizei hast rufen müssen, würde ich Dir empfehlen Deinen Mann über die Polizei für 10 Tage der Wohnung verweisen zu lassen. In dieser Zeit kannst Du Die überlegen wie es weiter gehen soll, ( wobei ich aus eigener Erfahrung sage: Lieber ein Ende mit Schrecken, wie ein Schrecken ohne Ende) Solltest Du Dich für ein Ende entscheiden, stelle einen Eilantrag bei Gericht über die Zuweisung der Ehelichen Wohnung an Dich und die Kinder, so das Dein Mann sich eine andere Wohnung suchen muss.

LG der Frosch
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RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #49 am: 06. Mai 2019, 08:22:30 »

Moin Lana,

Google mal nach "Gewaltschutzgesetz wohungszuweisung".
Dort findest Du im Prinzip alle Informationen auf die "der Frosch" in seinem Beitrag soweit schon verwiesen hat.
Ich würde empfehlen den Antrag durch einen Anwalt formulieren zu lassen, damit das nicht im ersten Anlauf möglicherweise schief geht wegen irgendwelchen formalen Fehlern.
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