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vatersein.de - Forum 23. Mai 2019, 05:01:25 *
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Autor Thema: neue Familie und nochmal 18  (Gelesen 761 mal)
Black Knight
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 47



« am: 26. März 2019, 11:01:39 »

Hallo zusammen,

kurz einwenig zur Vorgeschichte:

Über viele Jahre lief es mit dem Unterhalt gut, denn es lagen für all meine 3 Töchter (GJ 1993, 1996 und 2001)Beistandschaften beim JA vor, die bis zum 18 LJ begrenzt waren. Mit meinen volljährigen Mädchen konnte ich im Anschluss immer eine gute Lösung finden, was den Unterhalt betrifft. Mit allen 3 Mädchen habe ich ein ordentliches Verhältnis. Vor 7 Jahren bin ich mit meiner neuen Frau noch einmal Vater von Zwillingen (Jungen) geworden. Mein Verdienst war immer okay - Riesensprünge waren nicht drin, aber es hat gereicht...bis jetzt.
Vor 2 Jahren musste ich mich einer Umstrukturierung bei meinem damaligen Arb.-Geb. beugen und musste gehen. Dann kamen 15 Monate ALG1, weil kein adäquater Job zu finden war. In dieser Zeit kam bei uns die Überlegung auf (auch meine Frau musste nach ihrer Elternzeit wieder anfangen zu arbeiten), uns um die Kinder und den Verdienst gemeinsam zu kümmern. Seit Januar stehe ich nun in einer Teilzeitbeschäfigung, die mich ca. 900 EUR netto verdienen lässt, meine Frau verdient ca. 1.500 EUR netto. Alles passt, wenn auch knapp. Für meine 3. Tochter habe ich mir eine Rücklage geschaffen, um den titulierten Unterhalt bis 11-2018 zu bezahlen.

Nun stellt sich so langsam die Frage, wie es ab November wohl weitergeht. Ich kenne den Begriff Erwerbsobliegenheit, irgendwie habe ich aber auch schon mal von Herabsetzung des Selbstbehalts gehört, wenn man eben nicht voll arbeiten möchte. Dann soll auch das Einkommen des Partners mit angerechnet werden. Aber wie werden dann unsere beiden Jungs dabei beachtet? Soweit ich richtig informiert bin verdient die Mutter meiner Tochter ca. 1.600 EURO netto.

Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee, was auf mich zukommen kann/was micht erwarten könnte - gerade im Hinblick auf die beiden Jungs, da stehe ich irgendwie auf der Leitung, wo die rechtlich eingeordnet werden.

Lieben Dank - Black Knight
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Kasper
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.595



« Antwort #1 am: 26. März 2019, 11:21:14 »

Moin,

was macht die neue 18jährige denn nach ihrer Volljährigkeit? Geht sie weiter zur Schule?

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Inselreif
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 655


« Antwort #2 am: 26. März 2019, 11:35:02 »

und wie schaut es mit dem Einkommen ihrer Mutter aus, die dann ja auch unterhaltspflichtig wird?
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Black Knight
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 47



« Antwort #3 am: 26. März 2019, 11:50:15 »

Ja genau, Sie geht noch zur Schule - sie wohnt übrigens auch bei ihrer Mutter, die wie ich schrieb ca. 1.600 EUR netto verdient.
Gurß
BK
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.585


« Antwort #4 am: 26. März 2019, 11:53:00 »

Hallo,

mit welcher Stundenzahl erwirtschaftest du die 900 € netto und mit welcher Steuerklasse?

Beide Elternteile sind ab Volljährigkeit barunterhaltspflichtig.

Und solange die Tochter noch zur Schule geht (Abi) ist sie den Zwillingen gleichgestellt.
Wie alt sind die Zwillinge?

Sophie
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Susi64
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.009


« Antwort #5 am: 26. März 2019, 11:59:00 »

Hallo,

solange Deine 3. Tochter noch zur Schule geht ist es Problem, danach nicht mehr.

Wenn Deine 3. Tochter noch zu Hause wohnt und sich in der allgemeinen Schulausbildung befindet, dann ist sie privilegiert.
Ist sie nicht mehr privilegiert (weil sie nicht mehr in die Schule geht), dann liegt Dein Einkommen unter 1300 Euro und Du bist nicht leistungsfähig und da dann auch keine gesteigerte Erwerbsobliegenheit vorliegt bekommt Deine Tochter dann auch kein Geld von Dir.

Solange sie privilegiert ist, errrechnet sich der Unterhaltsbedarf aus dem addierten Einkommen der Eltern. Also 900 Euro + 1600 Euro = 2500 Euro ---> 580 Euro, abzüglich volles KG (da über 18) = 376 Euro .
Anschliessend wird zur Quotelung des Unterhalts ein Sockelbetrag von 1300 Euro abgezogen, damit bist Du nicht leistungsfähig.
Die KM alleine müsste 527 - 204 = 323 Euro zahlen (alleine), aber auch das übersteigt ihre Leistungsfähigkeit, da sie nur für 1600 - 1300 = 300 Euro leistungsfähig ist.

Jetzt müsste die Rechnung mit dem Sockelbetrag 1080 Euro gemacht werden, dann wäre die KM leistungsfähig, Du aber immer noch nicht. Hier könnte jetzt die gesteigerte Erwerbsobliegenheit greifen und Dein Einkommen fiktiv erhöht werden. Dann musst Du aber auch nicht mehr zahlen, als Du alleine zahlen müsstest.

Annahme: 900 Euro plus Nebenjob 300 Euro = 1200 Euro. Für Unterhalt stehen 1200 -1080 = 120 Euro zur Verfügung und werden gleichmäßig auf die 3 Kinder (Zwillinge + 3.Tochter) verteilt:
Anspruch der Zwillinge (0-5) 354 - 102 halbes KG = 252 Euro jeweils, Tochter 527 - 204 (volles KG) = 323 Euro.
Quoteln: Jeder Zwillig bekäme 252/(252 + 252 + 323)*120 = 252/827*120 = 37 Euro und Deine Tochter 323/827*120 = 47 Euro.

Natürlich hängt das alles von den konkreten Zahlen ab und auch davon wie bösartig (Nebenjob, Haushaltsersparnis) gerechnet wird. Würde noch eine Haushaltsersparnis von 110 Euro berücksichtigt, dann würde sich der Unterhalt in etwa verdoppeln, also
323/827*230 = 90 Euro für die Tochter.

Aus meiner Sicht kommt man hier mir Rechnen nicht sehr weit, weil sehr viel eine Rolle spielt. Mein Vorschlag wäre anhand der aktuellen Unterhaltsleitlinien des zuständigen OLG eine entsprechende Musterrechnung machen und festellen, dass Du praktisch nicht leistungsfähig bist, aber bereit 50 Euro zu zahlen (entspricht der Rechnung mit 1200 Euro Einkommen und mit den Zwillingen und der privilegierten Tochter) bis zum Ende der Schulausbildung und dann gibt es kein Geld mehr.

VG Susi
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Black Knight
Schon was gesagt
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Beiträge: 47



« Antwort #6 am: 26. März 2019, 12:20:14 »

Danke,
dasss sind schon mal viele Informationen. Ich bin übrigens in STKl IV und arbeite 13 Wochenstunden und die Zwillinge sind 7. Das ist nicht viel, aber nicht wirklich anders in Einklang zu bringen mit dem Job meiner Frau.
Ich dachte immer, dass in solchen Fällen wie den meinen auch irgendwie das Einkommen des aktuellen Partners mit einfließen muss zur Unterhaltsberechnung, da ich einen eigenen Unterhaltsanspruch an sie hätte, was dann mein relevantes Einkommen steigern würde. Aber vielleicht wird ja auch nur der Selbstbehalt weiter nach unten angesetzt. Ich kenne da noch etwas vom Anfang meiner Trennung/Scheidung, dass ein gemeinsamer Haustand sich günstiger auswirkt auf die Haushaltskosten (in Erinnerung ist mir hier das große nutella-Glas, das billiger ist als 2 einzelne javascript:void(0);)und somit mehr vom eigentlichen SB abgezogen werden kann.
Vielleicht verwechsle ich aber auch gerade Äpfel und Birnen.

VG
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.585


« Antwort #7 am: 26. März 2019, 13:35:45 »

Hallo,

bei 13 Wochenstunden könnte man das Gehalt auch fiktiv auf Vollzeit hochrechnen und dann davon den Unterhalt berechnen.
Oder versuchen, dass deine Frau den Barunterhalt für die Zwillinge leistet und die deshalb bei dir nicht zu berücksichtigen wären.
Oder dass deine Frau dir unterhaltspflichtig ist.

Denn bis die Tochter mit der Schule fertig ist sind beide Elternteile gesteigert erwerbspflichtig.
Deswegen ist es jetzt etwas schwierig, das zu beurteilen.
Wie ist das Verhältnis zur Mutter der Tochter?

Und um welchen Zeitraum geht es hier? Macht die Tochter im nächsten Jahr Abi oder erst im Jahr drauf?

Sophie
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Kasper
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Beiträge: 3.595



« Antwort #8 am: 26. März 2019, 13:57:20 »

Denn bis die Tochter mit der Schule fertig ist sind beide Elternteile gesteigert erwerbspflichtig.
Deswegen ist es jetzt etwas schwierig, das zu beurteilen.
Gilt aber auch für die KM der Großen ...
Ich würde vorschlagen, dass man sich darüber unterhält ... und der Vorschlag von Susie, dass man noch 50 Euro zahlt, scheint der sinnvollste.

Gruß
Kasper
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sturkopp
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 378



« Antwort #9 am: 26. März 2019, 14:19:58 »

Moin,

Über viele Jahre lief es mit dem Unterhalt gut, denn es lagen für all meine 3 Töchter (GJ 1993, 1996 und 2001)Beistandschaften beim JA vor, die bis zum 18 LJ begrenzt waren. Mit meinen volljährigen Mädchen konnte ich im Anschluss immer eine gute Lösung finden, was den Unterhalt betrifft. Mit allen 3 Mädchen habe ich ein ordentliches Verhältnis.

wie sieht der Unterhalt für die 2 anderen Kids aus der 1. Ehe aus?
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„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ H. Ford
L.G.
Sturkopp
Black Knight
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 47



« Antwort #10 am: 26. März 2019, 14:37:18 »

Also Abi macht sie, wenn alles klappt, im Sommer 2021. Und ja, ich denke ihr habt recht. Für den Moment ist Susi's Vorschlag gut und mal sehen, wie es überhaupt so weitergeht...
Ich denke, dass ich im nächsten Jahr auch noch ein wenig mehr arbeiten kann, dann kann ich auch wieder mehr zu ihrem Unterhalt beisteuern.

Für die beiden Großen zahlen wir beide (Elternteile) kein Unterhalt. Sie studieren auswärts und erhalten Bafög (Höchstsatz).

VG
BK
Gespeichert
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