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vatersein.de - Forum 18. April 2019, 14:15:30 *
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Autor Thema: Wechselmodell  (Gelesen 386 mal)
Nobody79
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Beiträge: 13


« am: 21. März 2019, 15:28:31 »

Hallo Zusammen,

kann mir jemand eine Definition oder Hilfestellung zum Thema Wechselmodell geben?
Die Fakten sind wie folgt.
Frau ist aus dem Haus ausgezogen am 01.02.19. Kinder leben bei mir im Haushalt, sind bei mir gemeldet.
Ich bringe Sie Montag bis Freitag in den Kindergarten. Frau holt sie gegen 16:00 Uhr dort ab. Nimmt sie mit in Ihre neue Wohnung, mit Ihrem neuen Lebensgefährten,
ehe ich sie dann wieder um halb sieben abhole. Ich mache Sie dann Bettfertig und bringe Sie dann gegen 20:00 Uhr ins Bett.
Die Wochenenden sind klassisch aufgeteilt im zwei Wochenrythmus.
Unter der Woche kommt es aber auch vor, dass sie aufgrund Ihren Spätdienst die kinder nicht abholt und ich dann früher Feierabend mache und die Kinder zusätzlich abhole oder ich habe was vor mit Ihnen und hole sie dann auch ab. Freitags, vor meinen Wochenenden hole ich sie natürlich auch ab, so dass diese Regelung eigentlich auch oft aufgeweicht wird.
Meine Frau meint jetzt wir hätten ja ein Wechselmodell und sie müsste kein Unterhalt zahlen. Ich hatte das Thema nicht angesprochen. Kindergeld hatte Sie auch noch bekommen, ehe ich dann mal gesagt habe, es wäre ja nett, wenn Sie es mit mir teilt, da die Kinder ja schließlich bei mir leben. Ich weiß, das es mir komplett zustände, bin aber nett und teile es.
Mit dem Unterhalt weiß ich noch nicht, was Sache ist. Ich würde auch nur für ein Kind Unterhalt fordern, dass hatte ich mal in den Raum geworfen, dann kam sie direkt mit dem Wechselmodell.
Wie seht Ihr das ganze Thema?

Danke und Gruß

___________________________
Mod: Realname gelöscht
« Letzte Änderung: 21. März 2019, 16:40:28 von Inselreif » Gespeichert
Wasserfee
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« Antwort #1 am: 21. März 2019, 15:45:30 »

hi,

naja, die Unterhaltsfage könnt ihr ja sowieso unter euch klären (solange niemand von euch öffentliche Gelder beantragt). Wenn ihr beide auf Unterhalt gegenseitig verzichten könnt würde das wahrscheinlich euren Umgang miteinander wesentlich entspannen und ihr hättet eine Baustelle weniger.
Ihr seid ja auch gegenseitig auf die Betreuung des anderen angewiesen wg. eurer Arbeitszeiten (so lese ich das zumindest).

Warum nicht die Chance nutzen und ein friedliches WM ohne gegenseitige Unterhaltszahlungen leben?

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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #2 am: 21. März 2019, 15:56:56 »

Moin

M.E. besteht bei weitem kein WM. Die Betreuung zumal über die Woche ist äußerst einlastig, wenn auch für den anderen ET nicht gerade befreiend. Was spricht eigentlich gegen einen wöchentlichen, 2-wöchentlichen Rhythmus des Wechels? Irgendwie fehlt mir in Deiner Beschreibung die Option, das gegenwärtig gelebte Modell in ein tatsächliches WM zu überführen, so daß beide ET  die Kinder zu gleichen Teilen betreuen würden. Den Kindern dürfte das doch sicherlich entgegen kommen.

Ich finde es müßig, über UH zu reden, bevor nicht über das WM - wenn bereits hier zum Teil praktiziert - ausführlich geredet wurde. Ich mag nicht Dinge gegen die Interessen von Kindern festklopfen, ja nicht mal andiskutieren, bevor die andere Option ausdiskutiert wurde.

Gruss oldie
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Nobody79
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« Antwort #3 am: 21. März 2019, 16:01:27 »

Hört sich schön an, allerdings werden das Millionen von Vätern, die Unterhalt zahlen müssen anders sehen.
Warum sollte ich drauf verzichten, wenn es mir zustände. So wie die Trennung abgelaufen ist, wäre der Unterhalt zumindest eine kleine Entschädigung.
Ich möchte halt nur, was mir zusteht und falls nicht dann nicht. Daher die Frage, was versteht Ihr unter Wechselmodell?
Für mein Karma und Gewissen würde ich liebend gerne auf alles verzichten, aber ein Haus und die Kinder zahlen sich nicht von selbst.
Ich wollte das Ganze nicht und soll jetzt bei allen klein bei geben, da es ja jetzt immer nur noch um das Wohl der Kinder geht. Versteht mich nicht falsch
ich Liebe meine Kinder über alles und sie sind ja nicht umsonst bei mir geblieben. Aber die Kinder immer als Alibi für alles zu nehmen funktioniert nun auch nicht.
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Nobody79
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« Antwort #4 am: 21. März 2019, 16:07:58 »

Mir wäre ein wöchentlicher Wechsel auch lieber. Eine Woche bei mir, eine Woche bei Ihr. Das wäre super, da die Kinder auch nicht so hin und her gerissen werden.
Das geht leider nicht, da meine Frau im Schichtdienst arbeitet. D.h. Sie muss um 5 Uhr aus dem Haus, da schlafen die Kinder ja noch. Teilweise macht sie auch Spätdienst, d.h Sie kommt erst um halb 10 nach Hause. funktioniert also auch nicht.
Ich passe mein Leben quasi an Ihren Dienstplan an und es kommt nicht selten vor, dass ich dann ein Tag vorher erfahre, dass sie plötzlich Spätdienst hat und ich die Kinder abholen muss.
Dass sind die Fakten
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Pegasus
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« Antwort #5 am: 21. März 2019, 16:12:14 »

Lustige Diskussion.

Geht es Dir um Deinen Betreuungsunterhalt oder um den Kindesunterhalt (der heißt nämlich so, weil er dem Kind zusteht).

Und der Kindesunterhalt wird, bei einem Wechselmodell, über die Einkünfte beider Elternteile ermittelt.

Grüße
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #6 am: 21. März 2019, 16:17:45 »

Moin

Es gibt AE, welche das stemmen (müssen). Was ist mit einem 3-, 4,- 6-wöchigen Rhythmus? Wenn ein Wille vorhanden ist, dann können auch getrennt lebende Eltern (zumal im Zusammenwirken mit neuen Lebenspartnern) hier noch deutlich fantasievollere Modelle bewerkstelligen. Bisher unterwirfst Du Dich dem alten Modell (vor allem ideell), nur jetzt in AE-Knechtschaft. Es wird Zeit, offensiver über neue Möglichkeiten nachzudenken. Setzt euch zu Dritt an einen Tisch und redet. Und wenn Du ebenfalls einen neuen LP hast, dann gerne auch zu viert. Hat ihr neuer LP ebenfalls Kinder?

Gruss oldie
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« Antwort #7 am: 21. März 2019, 16:42:07 »

Und der Kindesunterhalt wird, bei einem Wechselmodell, über die Einkünfte beider Elternteile ermittelt.

Grüße

man muss ihn aber nicht ermitteln. Wenn beide einverstanden sind, dass keine Gelder fließen dann ist das so.

Moin

Es gibt AE, welche das stemmen (müssen). Was ist mit einem 3-, 4,- 6-wöchigen Rhythmus? Wenn ein Wille vorhanden ist, dann können auch getrennt lebende Eltern (zumal im Zusammenwirken mit neuen Lebenspartnern) hier noch deutlich fantasievollere Modelle bewerkstelligen. Bisher unterwirfst Du Dich dem alten Modell (vor allem ideell), nur jetzt in AE-Knechtschaft. Es wird Zeit, offensiver über neue Möglichkeiten nachzudenken. Setzt euch zu Dritt an einen Tisch und redet. Und wenn Du ebenfalls einen neuen LP hast, dann gerne auch zu viert. Hat ihr neuer LP ebenfalls Kinder?

Gruss oldie

MbMn wird (zumindest war das wohl in der aktuellen WM-Debatte so) alles als WM bezeichnet ab 30:70).

Und eigentlich ist es ja auch hupe, wie man das Kind nennt, wenn alle zufrieden sind (vor allem die Kinder!!!) und alle halbwegs stressfrei ihrer Beschäftigung nachgehen kkönnen)

Wasserfee
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Ein Leben lang!


« Antwort #8 am: 21. März 2019, 18:40:21 »

Egal wie man das Kind nennt: BITTE halte deine persönlichen Verletzungen weit weg von allen Baustellen, die die Kinder betreffen, egal ob Geld oder Umgang.

Wenn du deinen verständlichen Frust los werden willst, verprügle einen Satz Kissen, bastle eine Voodoopuppe und foltere diese oder geh in den Wald und schrei ein paar Bäume an.

Du hast in dieser Situation einen klaren Vorteil, nämlich eure Kinder bei dir. Es hätte auch so laufen können: sie nimmt die Kinder, ist weg und teilt dir mit, dass sie ihren Schichtdienst mit Kindern alleine nicht mehr leisten kann und gerne KU und TU in vierstelliger Höhe haben möchte.

Bitte schmeiß emotionale Dinge nicht mit sachlichen in einen Pott. Sowas hat noch nie für Sieger irgendwo gesorgt.

Ein Wechselmodell ist das für mich nicht. Das KG musst du auf dich ummelden, sie ist nicht mehr bezugsberechtigt.

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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