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vatersein.de - Forum 23. Mai 2019, 04:37:36 *
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Autor Thema: Trennung beschlossen - Unterhalt Trennunggsgeld/Ehegattenunterhalt  (Gelesen 6576 mal)
Inselreif
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Beiträge: 655


« Antwort #50 am: 03. April 2019, 13:47:50 »

Bei Deinen oben genannten, aktuellen Werten (1.457 + 1.148) und davon ausgehend, dass der Anwalt die Berechnung der Gegenseite dann auch mitteilen soll, rechne mal mit knapp 1.500,-. Das ist das Vergnügen nicht wert.
Dreh den Spieß doch um: Du zahlst nicht mehr als jetzt errechnet und wer mehr möchte, muss halt klagen. Dann dreht es sich nur um die Differenz und das ist erheblich günstiger (wenn Du überhaupt etwas zahlen musst).

Gruss von der Insel
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Malachit
Globaler Moderator
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Beiträge: 3.651



« Antwort #51 am: 03. April 2019, 18:36:51 »

Hallo zusammen,

(...) Du zahlst nicht mehr als jetzt errechnet und wer mehr möchte, muss halt klagen. Dann dreht es sich nur um die Differenz und das ist erheblich günstiger (wenn Du überhaupt etwas zahlen musst).

Äh, Moment - dieses "Dann dreht es sich nur um die Differenz (...)" gilt aber hinsichtlich des Streitwerts doch wohl nur dann, wenn der unstrittige Teil bereits tituliert ist, oder?

Genau das ist ja hier derzeit wohl nicht der Fall ... und nur wegen dieser Sache bereits im Trennungsjahr, wo sich noch so viel ändern kann, einen Titel zu erstellen, den noch keiner ausdrücklich verlangt hat, das halte ich jetzt auch nicht gerade für die allernaheliegendste Option.

und davon ausgehend, dass der Anwalt die Berechnung der Gegenseite dann auch mitteilen soll (...)

Bei der Anwaltsfrage war ich eher auf der Schiene, den Anwalt zunächst einmal nur beratend hinzuzuziehen. Die Ex hat hier inzwischen "ihre" Anwältin (also die vorgeblich "gemeinschaftliche" Anwältin) erst mal wieder aus dem Spiel genommen, da wäre es taktisch vielleicht nicht ganz so geschickt, jetzt gleich selber einen Anwalt an die vorderste Front zu schicken. Und "beratend" deshalb, weil es für @Brave sozusagen eine dritte Meinung wäre (die Meinung der Exen-Anwältin sowie meine unmaßgebliche Meinung kennt er ja schon).

Ich weiß, ich weiß; das klingt alles wie "wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass", und in gewisser Weise ist es das auch: Die Anwältin hat einen m.E. deutlich zu hohen Unterhalt (KU + TU) ausgerechnet, die Ex hat sich "großzügig" auf zweihundert Euro weniger eingelassen, aber m.E. ist das halt immer noch zu viel. Die spannende Frage lautet, ob irgendjemand eine Idee hat, wie man aus dieser Bredouille wieder raus kommen könnte, ohne dabei gleich verbrannte Erde zu hinterlassen.

Viele liebe Grüße,

Malachit.

P.S. der Grundfehler war hier wohl, einem "gemeinsamen" Anwalt zu vertrauen; diese Erkenntnis nützt aber hinterher halt leider auch nichts mehr.
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Der Begriff "politische Korrektheit" ist die politisch korrekte Bezeichnung für "Denkverbot".
Brave
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Beiträge: 48


« Antwort #52 am: 21. April 2019, 10:26:55 »

Hallo,

Wenn es keine Einwände gibt bzw. Einwände Eurerseits würde ich halt 'angekündigt und grob erklärt' den TU + KU entsprechend kürzen . ohne Anwalt. Dazu nochmal die Frage, kann man eien Bonuszahlung der Verhältnismäßigkeit wegen auf 3 Jahre strecken, um 'Ausschläge nach oben' zu relativieren?

Eines noch, bzgl. Titel für Kids bei Jugendamt, welches Gehalt nehmen die denn da als Basis oder marschiere ich da hin und sag "Schauen se, daß muß ich den Kids zahlen und da hätt ich gernen nen Titel zu (damit ich der Ex den Wind aus den Segeln nehme)". Gibts da Fallstricke bzw. worauf ich achten sollte?
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Susi64
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Beiträge: 4.009


« Antwort #53 am: 21. April 2019, 11:23:32 »

Hallo,

wenn der Bonus regelmäßig, aber in schwankender Höhe gezahlt wird, könnten auch der Durchschnitt der letzten 3 Jahre zugrunde gelegt werden. Letzlich geht es um ein realitätsnahes Einkommen.

Wichtig für den Titel ist, dass richtig gerechnet wurde, weil einen Titel zu ändern ist nicht so einfach.

Wenn keine Beistandschaft besteht, dann sollte das JA das beurkunden, was Du willst ohne großes Nachfragen.
Das JA wird einen dynamischen, unbefristeten Titel gemäß der genannten Stufe erstellen. Günstig wäre es, wenn der Titel auf den 18. Geburtstag des Kindes befristet wird. Das muss aber zusätzlich auf dem JA-Titel ergänzt werden. Manche JA machen das nicht.

VG Susi
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Brave
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« Antwort #54 am: 21. April 2019, 11:48:51 »

Danke Susi. Beistandschaft ist mir nicht bekannt und wenn du sagst das JA akzeptiert alles was ich denen sozusagen vorlege erscheint mir das zu einfach :-). Irgendeinen Nachweis benötigen die doch, oder?
Aber, was kann ich denen vorlegen, zwecks Nachweis, außer die Falsch-Berechnung der Anwältin bzw. die Neuberechnung mit Hilfe von Malachit?

Würde meine EX jetzt Beistandschaft bei JA einfordern dann würde die die Neuberechnug übernehmen?
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Susi64
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« Antwort #55 am: 21. April 2019, 13:04:16 »

Hallo,

es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass das JA den Unterhalt rechtsverbindlich ausrechnet. Dem ist nicht so.

Im Rahmen einer Beistandschaft berechtnet das JA den KU und treibt ihn auch ein. Wenn aber der Unterhalt falsch berechnet ist oder anderweitig strittig ist, dann kann rechtsverbindlich nur ein Gericht entscheiden. In diesem Fall würde die Beistandschaft sich an das Gericht wenden.
Es gibt außer einem Familiengericht keine Stelle, die den Unterhalt rechtsverbindlich berechnet. Alle anderen Rechnungen sind verhandlungssache und wenn Du und die KM euch auf etwas anderes einigt, dann wird das auch keiner bemängeln (es sei denn staatliche Gelder werden in Anspruch genommen).

Wenn keine Beistandschaft besteht, dann rechnet das JA nicht und es braucht auch keinen Nachweis, da das JA das tituliert, was Du Ihnen vorgibst. Ein JA-Titel ist aber immer dynamisch und unbefristet. Was Du angeben musst ist, wer das Kind ist und das Geburtsdatum.
Ein Titel bedeutet die Unterwerfung unter die sofortige Vollstreckung, dies ist im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben freiwillig. Du musst aber einen Titel erstellen lassen, wenn er gefordert wird.

Es macht Sinn zumindest zu versuchen, die Befristung auf den 18. Geburtstag mitaufzunehmen.

Würde eine Beistandschaft eingerichtet, dann würde sich diese um die Berechnung des KU und den Unterhalt kümmern. Wenn allerdings ein Titel besteht und bereits eine Einigung auf Unterhalt, dann bist Du erst wieder in 2 Jahren zu Auskunft verpflichtet und auch daran muss sich das JA halten.

VG Susi
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« Antwort #56 am: 21. April 2019, 14:15:32 »

Verstehe. Heißt, ich müßte eigentlich nicht unbedingt einen Titel erstellen lassen, nur wenn von KM gefordert. Andereseizs ist das doch auch eine Art Sicherheit für mich oder sehe ich das falsch.

Beim Durchlesen einiger Quellen im Internet hatte ich das Gefühl, daß bereits das Unterlassen einen Titel beim JA erstellen zu lassen bereits ein Grund für die KM ist gerichtlich dagegen tätig zu werden. Nach dem Motto, du tust es nicht, also willst du es nicht auch wenn du zahlst bzw. die mögliche Sorge da ist, daß KV plötzlich nicht mehr zahlt.

Finde ich aber auch seltsam, daß einseitig der KV zum JA gehen kann und ohne jegliche Nachweise einfach irgendwas zu Protokolle geben kann.
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #57 am: 21. April 2019, 16:35:41 »

Ein Titel ist eine einseitige Willenserklärung, sich gegenüber einem Anderen zu einer bestimmten Leistung zu verpflichten.

Wenn du das freiwillig tust, bestimmst du auch, was drin steht. Das JA fungiert hier eigentlich nur als Schreibbüro. Du kannst auch zu einem Notar deiner Wahl gehen und gegen eine kleine Gebühr einen Titel aufsetzen lassen.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Susi64
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« Antwort #58 am: 21. April 2019, 21:16:20 »

Hallo,

der KV kann einseitig etwas titulieren lassen, aber die KM als Vertreter des Kindes muss es nicht akzeptieren sondern kann dann das Familiengericht anrufen.

VG Susi
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MaxMustermann1234
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« Antwort #59 am: 22. April 2019, 09:23:15 »

Vielleicht habe ich es überlesen, aber was ist aus Wechselmodell geworden? Scheidet es jetzt aus, wo klar ist, um wieviel Unterhalt es geht?
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