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vatersein.de - Forum 22. März 2019, 14:54:29 *
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Autor Thema: Hilfen vom Jugendamt - was ist möglich?  (Gelesen 631 mal)
dewerner
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8


« am: 13. März 2019, 08:40:53 »

Hallo,

ich denke darüber nach, einen oder alle Kinder zu mir zu nehmen.
Ich habe ja bereits in einem anderen Beitrag etwas geschrieben.

Welche Arten der Hilfen gibt es bzw. sind Euch bekannt? / Erafhrungswrte?
Z.B. Betreuungshilfen für alleinerziehend bei Vollzeitbeschäftigung im Schichtdienst ...
Was würde genehmigt und was nicht?

Ich habe von einem Fall gehört, wo eine 24/7-Hilfe installiert wurde, weil der Mann auch nachts arbeiten muß.
Sind das nur Gerüchte, oder gibt es das tatsächlich?

Wie werden solche Hilfen beantragt bzw. wie wird der "Hilfsbedarf" ermittelt?
Macht das das Jugendamt oder wer macht das?

Sorry für die vielen Fragen, aber ich denke ernsthaft darüber nach, meine Kinder zu mir zu holen.

Das erste Kind möchte weg, und die Mutter selbst sagt (ich vermute jedoch Lippenbekenntnisse), ich könne sie gerne nehmen ...

Mir geht es bei meinen Fragen nicht darum, wie hoch meine Chancen sind, die Kinder zu bekommen, sondern wie ich das PRAKTISCH stricken kann, d.h. welche Hilfen mir zustünden, wenn ich im Schichtdienst auch nachts und an Feiertagen arbeiten muß.

Viele Grüße
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Wasserfee
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Beiträge: 318


« Antwort #1 am: 13. März 2019, 09:23:14 »

hi,

bei aller Liebe....

aber Kinder zu sich zu nehmen (und in eine rel. neue Wohnumgebung einzugewöhnen mit neuen REgeln, Ritualen etcpp.) bei einem VZ-Job und noch darüber hinausgehender Frembetreuung finde ich schlicht unmöglich.

Wann willst du denn dann für die Kinder da sein, deine Erziehungsverantwortung wahrnehmen? Und was für Hilfen sollen denn das dMn sein vom JA? Kostenlose Kinderbetreuung? Wer soll die bitte bezahlen? Wenn es den KIndern besser gehen soll als jetzt bei der Mutter, wieso willst du dann auf Fremdbetreuung setzen?

Babysitter etcpp. werden übrigens NICHT vom JA bezahlt, das musste du schon selber finanzieren und organisieren.

So geht Leben mit Kindern!

Am günstigsten für die Kinder (und um die geht es ja) wäre es, wenn du mit deinem Chef TZ vereinbarst (darf er seit Anfang diesen Jahres nicht mehr ohne Weiteres ablehnen) und SELBER für deine Kinder sorgst.

Wasserfee, grad total verständnislos
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Kasper
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.501



« Antwort #2 am: 13. März 2019, 09:34:53 »

Moin,

ich habe diese "Gerüchte" auch schon gehört, und sogar zweimal miterleben dürfen ... ABER da handelte es sich um überlastete AE Mütter, die auch nur Halbtags arbeiteten, wo die Familienhilfe die Wohnung sauber gemacht hat, die Kinder morgens zur Schule/Kindergarten, und den Einkauf erledigt hat.

Du bist der Vater, Du musst das alleine können. Deutsche Realität.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
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Beiträge: 3.915


« Antwort #3 am: 13. März 2019, 09:36:54 »

Hallo,

das JA kann Hilfe zur Erziehung gewähren, wenn dies im Interesse des Kindes ist. Es geht dabei nicht darum eine Vollzeit-/Schichttätigkeit zu ermöglichen sondern die Eltern, den Elternteil, bei der Erziehung zu unterstützen bzw. dazu zu befähigen.
Das ist ja gerade der Grund warum viele Mütter eben Teilzeit arbeiten, weil es ansonsten gar nicht geht.
Wenn ich es richtig sehe, dann handelt es sich um ein 10jähriges Kind, das jetzt schon aber bald eine weiterführende Schule besuchen wird. In diesem Fall gibt es aber auch keine Kita und keinen Hort, u.U. eine Ganztagsschule und Du kannst eine gewisse Ferienbetreuung organisieren.

Die Frage wäre, ob Du nicht in Normalschicht wechseln kannst und inwieweit Dich andere unterstützen können. Wenn das nicht funktioniert, dann kannst Du den Rest vergessen.
Dabei gibt es das zusätzliche Problem, dass eine Veränderung der Arbeitszeiten auch Dein Einkommen beeinflussen und es fraglichst ist, ob eine Reduzierung des KU (für die übrigen Kinder) durchsetzbar ist.

VG Susi
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dewerner
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8


« Antwort #4 am: 13. März 2019, 13:30:39 »

In der Tat merke ich durch Wasserfee, daß ich mehr Infos Preis geben müßte, dann wäre sie auch nicht verständnislos. Aber ich möchte hier keine Gründe ausbreiten, wieso ich die Kinder nehmen möchte, aber seid versichert, diese gibt es mehr als mir und den Kindern lieb ist, denn sonst würde ich kaum auf die Idee kommen, bei einem Vollzeit-Arbeitsverhältnis und noch dazu Schichtdienst, meine Kinder zu mir zu holen. Ich sag es mal vorsichtig: es kann sein, daß ich die Kinder sogar nehmen „muß“, wenn die aktuellen Entwicklungen weiter gehen. Mir geht es in diesem Forum nicht darum, hier auszubreiten, was alles im Argen liegt, sondern mir geht es um Tips, wie so etwas zu stemmen ist. Ich sage nicht, daß ich das als Optimallösung sehe. Es ist eine Art Notfallplan, wo ich gerne schon mal ein paar Ideen habe. Wer kann in dieser Richtung denn beraten? Ist das Jugendamt ein Ansprechpartner? Ich kann es mal versuchen, stehe ja ohnehin mit denen im Dialog. Aber wo würdet Ihr nach Hilfe und Beratung suchen, wenn nicht im Jugendamt?
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Wasserfee
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 318


« Antwort #5 am: 13. März 2019, 14:32:20 »

hi,

sorry, wenn ich etwas schroff rüberkam aber ohne Hintergrundinfos hatte dein Ansinnen für mich einen eigenartigen touch.

Trotzdem ist es so, dass du das aus eigener Kraft schaffen musst, dir ein Netzwerk zulegen solltest (andere Eltern, Oma&Opa etcpp.).
MWn gibt es Familienhilfe nur, wenn im betreffenden Haushalt einiges im Argen liegt und die Kinder vor einer Inobhutnahme stehen, es aber nochmal durch Unterstützung des ET versucht werden soll die Kinder im Haushalt zu belassen.

Babysitter, Au Pair, Putzfrau etcpp. musst du selber organisieren und bezahlen.

Das ist die Lebenrealität Alleinerziehender.

Wasserfee
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Susi64
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« Antwort #6 am: 13. März 2019, 15:17:05 »

Hallo,

ich denke, dass in dieser Frage Kasper der erfahrenste im Forum ist.
Er kann Dir sagen, was geht und was nicht. Das JA kann meiner Meinung nach hier nichts machen. Entweder Du bekommst es auf die Reihe oder es wird eine Pflegefamilie/Einrichtung gesucht und die Kinder dort untergebracht.

Wenn er wirklich nur vorübergehend ist, kannst Du Deinen AG auf Urlaub und ggf. auch günstigere Arbeitszeiten ansprechen. Wenn es eher dauerhaft ist, dann wirst Du um einschneidende Änderungen nicht umhin kommen.

VG Susi
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Kasper
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.501



« Antwort #7 am: 13. März 2019, 17:39:34 »

Moin,

grundsätzlich kannst Du Dich darauf einstellen, dass Du nicht die gleiche Hilfe bekommst, wie Mütter (mit und ohne Dachschaden). Meine Familienhilfe, die mir mal aufgedrückt wurde, habe ich nach 2 Monaten wieder "abbestellt"! Damit konnte man nichts anfangen und das war keine Hilfe, dass war ein Belastung. Ich habe mal eine Haushaltshilfe beantragt, allerdings wurde diese innerhalb von 14 Tagen beantwortet, dahingehend das ich sie nicht bekomme. Für eine Lerntherapie hat man dagegen 2 1/2 Jahre benötigt.

Selbst ist der Mann. Es wird nicht alles Rund laufen, aber das klappt.
Leider schreibst Du nicht, wie alt die Kinder sind ... aber die Kids sind ab einem gewissen Alter recht selbständig und sie können mehr, wie man ihnen zutraut.

Es sind viele Faktoren wichtig und zu berücksichtigen:
- Wie alt sind die Kinder?
- Wie weit lebt die KM mit den Kids derzeit von Dir entfernt?
- Wie ist die KiGa / Schulsituation vor Ort?
  Nachmittagsbetreuung, Hausaufgaben, Hort, Ganztagskindergarten?
- Wenn nicht vorhanden, im Attackentempo ein soziales Umfeld aufbauen.
   Über Freunde der Kids können Übernachtungen organisiert werden, ein Elternteil nimmt mal ein anderes mit. Allerdings musst Du auch Kids mitnehmen, damit es nicht zu einseitig aussieht.
- Familie vor Ort?
- Manchmal gibt es vor Ort soziale Einrichtungen mit unterschiedlichen Programmen. Bei uns gibt es zum Beispiel "Wunsch-Großeltern", für Senioren, die viel alleine sind und froh sind wenn sie wieder eine Beschäftigung haben.

Es gibt so vieles und an das meiste denke ich gerade nicht ... ich bin durch diese Zeit gegangen, aber das ist jetzt schon ein paar Jahre her.

Gruß
Kasper
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dewerner
Schon was gesagt
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Beiträge: 8


« Antwort #8 am: 14. März 2019, 08:06:28 »

Vielen Dank für die Antworten!!!
Dann mal "Attacke" ... ist nämlich leider nichts davon vorhanden.
Meine Eltern sind nicht mehr "vorhanden", ich sage es mal so...
D.h. mir bleibt nicht viel Auswahl in Sachen Alternativen.
Danke für die Tipps ...
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nadda
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.270


« Antwort #9 am: 14. März 2019, 15:53:36 »

Hi,

vor einigen Jahren habe ich mal viel mit einer Studentin überbrückt. Die hat für kleines Geld meine Kinder beaufsichtigt,
ins Bett gebracht und sogar mal raus gesaugt.

Ansonsten kann ich dir auch nur raten die Ersatz Großeltern/ Nachbarn/ Eltern von Freunden deiner Kinder usw anzufragen.

Aber ganz ehrlich, mit Schichtdienst wirst du das nicht stemmen können. Mach dir Gedanken um eine Änderung deiner
beruflichen Situation. Vor allem siehst du im Schichtdienst deine Kinder nicht, das klappt also allein schon deshalb nicht.
Und dann ist ja auch noch fraglich ob KM dem Ganzen zustimmt, oder ob der Wechsel mit Gerichten und JA laufen soll.
Kannst du keine Betreuung sicherstellen (und zwar durch dich) landen die Kinder eher in einer Pflegefamilie oder im Heim.

Ganz ehrlich, Jugendamt und Hilfe? Ich hab das nie so erlebt und ich bin eine Frau, als Mann vermute ich das du gar keine
Hilfe bekommst wenn du im Schichtdienst arbeitest. Du musst die Arbeitszeiten den Bedürfnissen der Kinder anpassen.
Selbst dann, wenn du einen Job hast, der nur tagsüber läuft, hast du noch genug Probleme zu lösen. Z.B. wenn ein Kind
krank ist und schnell von der Schule abgeholt werden muss usw.

LG
Nadda
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dewerner
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8


« Antwort #10 am: 20. März 2019, 18:52:22 »

Danke Nadda!
Ja, ich denke über einige der Optionen nach.
LG
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