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vatersein.de - Forum 31. März 2020, 12:58:16 *
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Autor Thema: SPON: Ein Kind, zwei Leben und neidische Blicke  (Gelesen 4112 mal)
Inselreif
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« am: 13. Februar 2019, 07:43:34 »

Zitat
Das Wechselmodell für Scheidungskinder ist in Schweden der Normalfall und wird von vielen Wissenschaftlern positiv bewertet. Ein Vater berichtet aus seinem Alltag.

Der nächste Teil einer ganzen Serie auf Spiegel Plus (nur mit Anmeldung oder Probemonat)
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MJ1977
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« Antwort #1 am: 13. Februar 2019, 08:29:27 »

Danke, muss ich wohl doch mal evtl. einen Probemonat mitnehmen.

Die Print-Ausgabe mit dem Artikel zum WM und dem Interview mit BJM Barley habe ich mir geholt.
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #2 am: 16. Februar 2019, 12:52:44 »

Moin

Das Wissenschaftler das anders sehen als Kinderinhaber, ist vorhersehbar. Erstere versuchen nämlich, objektiv heran zu gehen. Das fällt betroffen Eltern mitunter nicht leicht.
Und warum sollte das Resultat verwundern? Für Befürworter des WM ist das Ergebnis eigentlich logisch. ;-)

Gruss oldie
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Wasserfee
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« Antwort #3 am: 16. Februar 2019, 13:12:34 »

@oldie,

der Berufsverband der Psychologinnen und Psychologen lehnt das WM als Zwang ab.

WF
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #4 am: 16. Februar 2019, 13:21:37 »

Moin

Ich auch. Nur - wen betrachtest Du hier? Das Kind, oder Frauen mir Deiner Einstellung? Ein Richter müsste im letzteren Fall befinden, dass keine Bindungsfähigkeit attestiert werden kann.

Es bleibt die Frage, was das beste für das Kind ist. Im Moment sehe ich bei Dir @Wasserfee lediglich Dich selber, Deine Erfahrung, Deine Wahrnehmung. Ein Bezug zum Kind / zu Kindern stellst Du nicht her.

Gruss oldie
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Kasper
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« Antwort #5 am: 16. Februar 2019, 13:25:51 »

Moin,

selbst die Wissenschaft ist nicht immer unabhängig ...

Und gerade diese Berufsfruppe der Psychologinnen und Psychologen ist alles andere wie voreingenommen. Da werden Annahmen und eigene Ansichten genommen und als Wahr verkauft, auch schon wiederlegt worden.
Aber wie auch immer, nutzen in dieser Aussage alle ihre Wissenschaft, wie sie es einem gerade gefällt. Allerdings sind einige Wahrheiten schon seit Jahrzehnten bekannt, werden nur nicht publiziert, da sie unbequem sind ...

Gruß
Kasper
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #6 am: 16. Februar 2019, 13:50:27 »

Moin @kasper

Es gibt einen Unterschied, ob man fachlich voreingenommen ist, oder ob man persönlich nicht objektiv sein kann. Beides gleichzusetzen ist fatal. Das heißt freilich nicht, dass ein Ergebnis dann richtig ist. Nur die Herangehensweise unterscheidet sich drastisch. Aber ich gebe zu, dass mitunter beides gleichzeitig auftreten kann (über 100 Lungenärzte gegen Stickoxid- und Feinstaub-Grenzwerte).

Gruss oldie
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Lausebackesmama
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« Antwort #7 am: 16. Februar 2019, 14:48:36 »

@ Oldie: als Erwachsene heiße ich das WM unter engagierten Eltern heute gut. Das mal vorweg.

Als Kind wäre ich im Trennungsfall meiner Eltern dagegen auf die Barrikaden gegangen. Ich komme aus einem klassischen Rollenmodell-Haushalt. Mein Vater war ein toller Spielepapa, er wusste aber weder den Namen meiner Schule  geschweige denn meine aktuelle Klassenstufe, den Namen meiner Lehrer und Freunde und ihm wäre auch das Wasser für Würstchen angebrannt. Ich war mal zwei Wochen mit ihm alleine, da war ich 14 Jahre alt. Es war gruselig.

Ich frage ernsthaft und ohne es böse zu meinen, wo ist der Vorteil für Kinder wie mich, nach einer Scheidung im Wechselmodell zu leben? Mein Vater wäre definitv nicht zum Kümmerer vor dem Herrn mutiert. Für ihn war das Frauensache. Wäre das WM "Pflicht", hätte sich meine Mutter darauf berufen können, dass er muss. Wäre das nicht irgendwie verrückt? Kinder dort zu lassen, wo keine Alltagstauglichkeit besteht?

WM, das ist ein Modell für Eltern wie Wolkenhimmel und ihren Mann. Mach dir mal den Spaß und lies in gängigen Familienforen über den Alltag junger Familien. Da geht es immer noch: Muddi beduddelt zu Hause die Kinder, er will nicht "im Haushalt helfen", er will sich nachts weder unter der Woche noch am Wochenende um die Kinder kümmern, denn er braucht ja seinen Schlaf für die Aaaarbeit. In der Freizeit spielt er mal ne halbe Stunde und ansonsten will er zum Entspannen daddeln und nicht gestört werden.

Die Alltagslebensrealität ist in vielen Jungfamilien noch genauso kac*** äh klassisch wollte ich sagen wie in meiner Kindheit. Diesen Kindern und ihrem Wohl tut man mit einem WM keinen Gefallen.

Man darf aber eben auch nicht vergessen, dass HIER die engagierten Väter schreiben und nicht die, die keinen Bock auf Windelnwechseln haben, nachts aufstehen verweigern und ihre Kinder aus dem Wohnzimmer jagen, damit sie ungestört zocken können.

Ich denke, dadurch erklärt sich diese Frontenbildung zwischen denen, die das WM vehement als Standard einfordern und denen, die es verweigern.
Und dann gibt es noch die, die das WM aus finanziellen Gründen befürworten und die, die es aus finanziellen Gründen NICHT befürworten.

LG LBM
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Bonnie 2


« Antwort #8 am: 16. Februar 2019, 15:35:10 »

Hi LBM

Entschuldige, ich möchte nicht schroff sein (genauso wie Du ja auch):
Als Kind wäre ich im Trennungsfall meiner Eltern dagegen auf die Barrikaden gegangen. Ich komme aus einem klassischen Rollenmodell-Haushalt.
Ich auch. Naja fast. Mein Vater hat praktisch den gesamten Haushalt geschmissen - nur beim Kochen hat er sich grundsätzlich verweigert. Und bei der Kindererziehung hat er praktisch immer geschwiegen. Aber das hatte einen trifftigen Grund, den ich heute sehr gut verstehe.  Wenn ich Freiheiten wollte, bin ich zu meinem Vater gegangen. Bei einer Scheidung hätte ich aus heutiger Sicht unmöglich wählen können, wohin ich wollen würde. Beide waren mir sehr wichtig. Und beide hätte ich nicht missen wollen.

Nun sage mir, wiie bei mir ein Gerichjt entscheiden sollte? Meistens war meine Mutter für mich da - praktisch ständig, mein Vater wenig in die Erziehung involviert und hätte sich vor Gericht auch zurück gezogen ob der Übermacht meiner Mutter. Ich habe persönlich sehr begründete Agrumente, für das WM einzustehen. Und meine eigene Vergangenheit inspiriert mich, nicht zurück, sondern nach vorne zu schauen. Menschen machen schon so genug Fehler, leisten wir als Gesellschaft dem nicht noch mehr Vorschub.

Das hat alles nichts mit engagierten Vätern hier im Forum für mich zu tun, ein solcher bin ich eh nicht. Das hat mit meinem persönlichen Grosswerden zu tun, meiner Erinnerung an Kindheit, Jugend, an erwachsen werden, und es dann irgenwann zu sein.

Die fehlende Erklärung zw. für und wider eines WM's ist ganz sicher nicht in zwei drei Sätzen zu formulieren. Dafür gibt es zu viele Interessenlagen, Befindlichkeiten, Vor- und Urteile. Das ist ein umfangreiches Gemisch. Von daher möchte ich ja auch den Fokus davon ab und eher darauf lenken: was wollen/brauchen/wünschen unsere Kinder für ein Großwerden? Und zwar ohne uns selber einzumischen, ohne uns bei ihnen in Szene zu setzen. Und was müssen wir als Eltern, als Erwachsene leisten, um dem gerecht zu werden, um unsere Elternverantwortung auszuüben. Nicht mit blassen Worten und Statements, sondern mit Taten (die sicherlich auch unangenehm sein können und vermutlich sein werden - Kompromisse eingehen ist ein Schlüssel).

Gruss oldie

PS: Stichwort engagierte Väter im Forum: ich vermisse mitunter die engagierten Mütter hier, ich vermisse deren Wortmeldung ob teils doch deutlich spaltender Frauen, die nur zu gerne das alte Rollenmodell verdammen, aber gleichzeitig beschwören und einfordern.

Edit: Realnamen entfernt
« Letzte Änderung: 16. Februar 2019, 16:38:07 von Lausebackesmama » Gespeichert

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« Antwort #9 am: 16. Februar 2019, 16:44:47 »

Hi Oldie,

nur mal kurz, weil auf dem Sprung:

vielleicht können wir an unseren Beispielen zusammenfassend feststellen, dass in deinem Beispiel ein WM aus deiner Kindersicht möglich und wünschenswert gewesen wäre und aus meiner Kindersicht nicht. Fälle wie unsere hätten einer genauen Begutachtung bedurft und, je nach unserem Alter auch unsere Meinungen erforderlich gemacht. Vielleicht hättest du dich dafür ausgesprochen. Ich hätte klar den Wunsch geäußert, meinen Vater sehen zu können, wann immer ich will (und da hätte meine Mutter niemals interveniert) und dass ich bei meiner Mutter leben wollte.

Mir wäre daran gelegen, dass in den Fällen, in denen Eltern sich nicht einigen können, einer eine neutrale Stelle involvieren kann und diese hilft zu eruieren, was im Sinne des Kindes wäre und wie das mit den Lebensumständen aller Betroffenen zu vereinbaren ist. Ganz ergebnisoffen.

LG LBM
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« Antwort #10 am: 16. Februar 2019, 17:02:21 »

Moin

Da stimme ich zu. Nur was widerlegt eine grundsätzliche Herangehensweise bei Trennung von Eltern, ein WM nicht als eben DIE Grundlage erst einmal anzunehmen und dann zu schauen, ob es:
a) praktikabel
b) überhaupt möglich
c) umsetzbar
ist? Warum sollte von allem möglichen, nur nicht dem WM, als Ausgangsbasis einer Betrachtung ausgegangen werden? Nichts anderes würde ich als Gesetzesvorlage und -umsetzung akzeptieren. Zwang entsteht nur dann, wenn falsche Entscheidungen getroffen werden. Ausgangspunkt ist der Erhalt beider ET zu gleichen Teilen. Nicht mehr, nicht weniger. Ob das praktikabel ist - das muss bei Widerspruch ein Gericht entscheiden. Aber als Maßgabe vor Gericht sollte der Gleichheitsgrundsatz der Eltern gelten. Genau so, wie es allzu berechtigt Frauen auch in der Arbeitswelt einfordern. Zudem wäre juristisch dies ein super Ansatz, (moralischen und gesellschaftlichen) Druck auf Politik und Justiz zu diesem Thema auszuüben.

Provokation: Was wäre, wenn bei SR-Entscheidungern eine Männerquote von z.B. 25% eingeführt werden würde? Na? Gerecht wären 50%, nur das traue ich mich nicht zu fordern. mad3

Gruss oildie
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« Antwort #11 am: 16. Februar 2019, 18:26:18 »

Moin,

ihr beschreibt empfindungen und erleben aus einer längst vergangenen Zeit. Mit den gleichen Ansätzen könnte man Frauenquoten und die Gelichberechtigung im allgemeinen wieder zurück schrauben .... Will natürlich auch keiner, aber nichts anderes tut ihr aus meiner Sicht. Ihr argumentiert mit Vergangenen um Gegenwärtiges zu bewahren.

Die Elternschaft hat sich verändert, auch durch Druck und Schaffung von Möglichkeiten. Und man kann die nicht auf der einen Seite fordern, weil es einem gerade so schön in den Kram passt, und auf der anderen Seite negieren, weil man sich damit nciht arrangieren will.

Und mal ehrlich, auf mit einer Änderung würde die Rechtssprechung noch genügend Wege finden, warum aus den und den Gründen dieses und jenes nicht machbar bzw. sinnvoll ist. Ihr tut so, als wenn ein WM in Stein gemeißelt wäre, aber mit den vielfälltigen Konstellationen in den Familien, gibt es auch genügend andere Wege.
Der vielbeschriehene Vater, der sich nciht kümmert, wird genaus oft vorkommen, wie die Mutter, die in einer Nacht und Nebenlaktion die Familie verlässt. Plus der ganzen Graustufen dazwischen.

Mein Vater hat sich leider nicht scheiden lassen. Im Nachhinein hätte ich es mir gewünscht und die Gewaltattacken meiner Mutter wären mir erspart geblieben. Mein Vater war schon ein moderner 68er und konnte auch vieles alleine schmeißen, und hat es auch. Ich wäre im Falle einer Trennung in jedem Fall bei meinem Vater geblieben.

Gruß
Kasper
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Bonnie 2


« Antwort #12 am: 16. Februar 2019, 18:46:19 »

Moin

ihr beschreibt empfindungen und erleben aus einer längst vergangenen Zeit.
...
Die Elternschaft hat sich verändert, ...
...
Und mal ehrlich, ...

Mein Vater hat sich leider nicht scheiden lassen. Im Nachhinein hätte ich es mir gewünscht und die Gewaltattacken meiner Mutter wären mir erspart geblieben.
So sieht es bei Dir aus. Und wo ist jetzt der Unterschied zu anderen Ansichten? Was willst Du z.B., als Vorwärtsdenken ausdrücken? Gibt es ein Vorwärtsdenken bvei Dir? Ganz ehrlich, Dein Beitrag sagt eigentlich nichts aus außer - Dir missfallen augenscheinlich manche Beiträge. Warum? Wo ist der Unterschied zu dem Deinen?

Ich finde Deinen gut. Er erklärt ein wenig Deine Auffassung zum WM und ich kann Dich persönlich ein wenig besser verstehen. Nur Deine Kritik an andere user passt da nicht so hinein - die sagen in ihren Beiträgen eigentlich nicht anderes aus wie der Deine Beitrag - allerdings ohne andere user zu bewerten.

Gruss oldie
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« Antwort #13 am: 16. Februar 2019, 18:46:55 »

und jetzt stell dir mal vor, dein Vater hätte sich getrennt, die Mutter das WM beantragt und bekommen.

Am  **tsts - ID 6** wärst du gewesen.

Du hast die ganzen unfähigen Typen beim JA und die VB doch auch erlebt.
Erwartest du von denen echt eine objektive Einzelfallprüfung?

WF
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MJ1977
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« Antwort #14 am: 16. Februar 2019, 19:45:29 »

Erwartest du von denen echt eine objektive Einzelfallprüfung?

Achtung Polemik:
Deshalb ordnen wir einfach das Residenzmodell an, der BET wird schon Umgang mit dem anderen ET fördern. Theoretisch sollte eine objektive Einzelfallprüfung auch heute schon stattfinden.
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« Antwort #15 am: 16. Februar 2019, 19:50:21 »

Achtung Polemik:
Deshalb ordnen wir einfach das Residenzmodell an, der BET wird schon Umgang mit dem anderen ET fördern. Theoretisch sollte eine objektive Einzelfallprüfung auch heute schon stattfinden.

Tut es aber nicht! Alles graue Theorie.

Die Kinder leben bei Kasper aber das hat er nicht klugen JA-MA und Verfahrensbeiständen zu verdanken sondern langem Kampf und sich selbst.

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Malachit
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« Antwort #16 am: 16. Februar 2019, 20:03:01 »

Servus Wasserfee,

und jetzt stell dir mal vor, dein Vater hätte sich getrennt, die Mutter das WM beantragt und bekommen.
Am  **tsts - ID 6** wärst du gewesen.

Beim damaligen sowie auch beim aktuellen Stand der Dinge wäre er allerdings erst richtig am A. gewesen: denn die Mutter wäre trotz ihrer Gewaltattacken die Alleinbetreuende geworden ...

Grüße,

Malachit.
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Der Begriff "politische Korrektheit" ist die politisch korrekte Bezeichnung für "Denkverbot".
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« Antwort #17 am: 16. Februar 2019, 20:03:12 »

Das weiß ich auch, es fällt und steht mit den Beteiligten von den offiziellen Stellen.

Ich wollte mehr darauf hinaus, welches Standardmodell oder auch Leitbild auch vorgegeben ist, es braucht Leute beim JA die objektiv entscheiden und nicht nach einem Bauchgefühl.

Das WM als Leitbild würde erst mal davon ausgehen, dass beide ET fähig und willens sind sich um den Nachwuchs zum kümmern. Erklärt ein ET (nur auf sich bezogen) ich kann, will das nicht gut Residenzmodell. Sprechen andere Gründe gegen ein WM können die vorgetragen und müssen bewiesen werden.

So würde ich mir das in einer "optimalen" objektiven Welt wünschen.
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« Antwort #18 am: 16. Februar 2019, 20:10:34 »

Moin

Die Kinder leben bei Kasper aber das hat er nicht klugen JA-MA und Verfahrensbeiständen zu verdanken sondern langem Kampf und sich selbst.
Richtig. Und? Wir das jetzt Standard? Sollen alle kämpfen mit den Mitteln, welche @Kasper eingebracht hat? Das ist jetzt nicht Dein ernst.

Ob man nun Vertrauen in diese Institutionen hat oder nicht. Es bleibt die Frage nach einer Lösung. In Schweden scheint es zu funktionieren. Warum nicht hier? Gibt es da auf Deutschland bezogene Lösungsansätze? Wäre das WM als Ausgangsbasis einer Trennuing hilfreich?

Gruss oldie
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« Antwort #19 am: 17. Februar 2019, 06:30:32 »

Hallo,
Moin

[...]
Warum sollte von allem möglichen, nur nicht dem WM, als Ausgangsbasis einer Betrachtung ausgegangen werden? Nichts anderes würde ich als Gesetzesvorlage und -umsetzung akzeptieren.
[...]
Aber als Maßgabe vor Gericht sollte der Gleichheitsgrundsatz der Eltern gelten.
[...]
Gruss oildie
Ich bin ein Befürworter des (rechtlich verankerten) Wechselmodells - so wie Du es hier anregst.
Allerdings sollte dem (zwingend) eine gemeinsames Sorgerecht der biologischen Eltern vorangestellt werden (müssen)
Es ist aus meiner Sicht ein Unding, dass (zB.) bei unehelich geborenen Kindern  grundsätzlich der Mutter (erstmal) das alleinige Sorgerecht zugebilligt wird.
Das der biologische KV das Recht hat (eingeräumt wird) auf ein "gemeinsames Sorgerecht" zu pochen (klagen) macht es da nicht wirklich besser.
Es ist auch nicht in Ordnung, dass ein rechtlicher "Vater" (der nicht biologischer Vater ist) das auch noch verhindern kann, dass der biologischer KV seine Rechte wahrnehmen kann (wie es gemäß BGB immer noch Standard ist: In der Ehezeit und auch noch- ca 9 Monate - nach Scheidung geborene Kinder sind automatisch Kinder des Ehemannes...)
In der heutigen Zeit ein Unding
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Kakadu59
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« Antwort #20 am: 17. Februar 2019, 06:46:56 »

Moin,

[...] Mit den gleichen Ansätzen könnte man Frauenquoten und die Gleichberechtigung im allgemeinen wieder zurück schrauben .... Will natürlich auch keiner, aber nichts anderes tut ihr aus meiner Sicht. [...]
Gruß
Kasper

Zumindest an der Stelle muß ich möchte ich intervenieren...
Im Grundgesetz gibt es (eigentlich) bereits den Gleichheitsgrundsatz  in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter.
Es hätte - so meine Sichtweise  - nur einer rechtskonformen Umsetzung  bedurft.
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #21 am: 17. Februar 2019, 08:58:25 »

Die Regelung, dass 9 Monate nach der Scheidung geborene Kinder eheliche Kinder sind, gibt es schon lange nicht mehr.

LG LBM
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« Antwort #22 am: 17. Februar 2019, 10:08:13 »

Hallo,

die "komplizierte Rechenregel" galt bis 1998, seitdem gilt mit geringen Änderungen der heutige § 1592.
Angeregt wurde die Änderung von Frau Irmgard (Adam-)Schwätzer und dem damaligen Justitzminister Klaus Kinkel.

Es würde eines angagierten Politikers bedürfen um entsprechende Gesetzesänderungen hinsichtlich Sorgerecht/Wechselmodell/Unterhalt zu erreichen. Vielleicht sieht sich ja Lindner und die FDP in dieser Tradition.

VG Susi
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« Antwort #23 am: 17. Februar 2019, 10:30:44 »

Moin
Richtig. Und? Wir das jetzt Standard? Sollen alle kämpfen mit den Mitteln, welche @Kasper eingebracht hat? Das ist jetzt nicht Dein ernst.

Ob man nun Vertrauen in diese Institutionen hat oder nicht. Es bleibt die Frage nach einer Lösung. In Schweden scheint es zu funktionieren. Warum nicht hier? Gibt es da auf Deutschland bezogene Lösungsansätze? Wäre das WM als Ausgangsbasis einer Trennuing hilfreich?

Gruss oldie

nee, da hast du mich vollkommen mistverstanden.
Unabdingbar sind gut geschulte Fachkräfte, die ein Kind in diesem Fall nicht ins WM mit der gewalttätigen Mutter sondern in Residenz zum Vater schicken und die Mutter bei den Umgängen beobachten uns unterstützen.

Wasserfee

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Bonnie 2


« Antwort #24 am: 17. Februar 2019, 12:37:37 »

Moin

nee, da hast du mich vollkommen mistverstanden.
Das war Absicht - und nicht unterstellend, beleidigend oder sonst wie 'böse' gemeint. Es war eine Reaktion auf einzelne heftige Umstände, die nicht zu verallgemeinern sind. Mehr wollte ich eigentlich nicht sagen.

Unabdingbar sind gut geschulte Fachkräfte, ...
Ja, da gebe ich Dir sogar 100% recht. Das Problem bei Fachkräften ist immer, dass diese in ihrer Freizeit Menschen sind wie Du und ich. Heißt u.a., auch deren Meinungsbild wird geprägt durch persönliche Erlebnisse und ihre Arbeit. Sie können nur wirklich gut funktionieren, wenn sie zumindest von der Gesetzgebung her eine Unterstützung erfahren. Schon ansonsten ist es schwer für sie, die zu beurteilenden Menschen gerecht einzuschätzen, Wahrheit von Lüge von Beeinflussung zu unterscheiden, Emotionen der Betroffen als solche wahrzunehmen, und sich trotzdem bestmöglich objektiv zu verhalten.

... , die ein Kind in diesem Fall nicht ins WM mit der gewalttätigen Mutter sondern in Residenz zum Vater schicken und die Mutter bei den Umgängen beobachten uns unterstützen.
Eben. Und das gilt auch umgekehrt. Männer sind nicht automatisch zahme Schafe, die lediglich manchmal Mäh sagen.
Ich unterscheide nun mal zwischen einem bestmöglichen Kompromiss, und einer Notwendigkeit. Wobei der Kompromiss zuerst auszuloten ist. Und erst dann muss durchgegriffen werden zu Ungunsten eines ET - im Interesse des Kindes. Und dann sind wir wieder bei einer Grundannahme für eine Ausgangsposition (hier das WM) und den dafür notwendigen Fachkräften und und und.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 12:50:48 von oldie » Gespeichert

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