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vatersein.de - Forum 22. August 2019, 00:23:08 *
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Autor Thema: Dringend Hilfe gesucht  (Gelesen 932 mal)
Xebo
Schon was gesagt
*
Beiträge: 18


« am: 10. Februar 2019, 08:48:49 »

Hallo liebe Forumsmitglieder,

gibtes hier Väter, die es trotz fast aussichtsloser Situation geschafft haben, vernünftige Umgänge mit ihren Kindern bekommen haben?

Bei mir ist die Lage leider in Kurzform, wie folgt:

- Noch kein rechtlicher Vater, bin aber bereit die Vaterschaft einzuklagen
- Kind 3 Monate alt
- Mutter entfremdet Kind systematisch von mir und lässt nur Besuche 2x die Woche bei sich zu, die sie unangenehm gestaltet um mich schnell wiedr los zu werden
- Mutter möchte mit mir keinen Kontakt mehr haben 

Dies sind ein paar Eckdaten, da der Fall an sich mehr als kompliziert ist und dich nicht mehr weiter weiß. Ich möchte dies auch nicht alles hier runterschreiben und würde mich freuen, wenn mich jemand per PN kontaktieren könnte, mit dem ich telefonieren könnte. Da ich mittlerweile keine Lösung mehr sehe.

Vorab vielen Dank

Mfg Xebo
Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.280


« Antwort #1 am: 11. Februar 2019, 09:23:34 »

Hi,

klar gibt es diese Väter, was sie gemeinsam haben: sie haben das ganze strukturiert durchgezogen.

Für dich gilt deshalb als erstes:

Sorge dafür das die Vaterschaftsanerkennung unterschrieben wird, das ist das erste.
ABER: Bitte nur dann, wenn du dir absolut sicher bist. Es gibt so Dinger die nennen sich Vaterschaftstest....
In Deutschland sind die nur erlaubt, wenn die Mutter der Probeentnahme zustimmt, aber man hört im EU
Ausland haben die da weniger Probleme.

Ohne einen Vaterschaftstest, bei dem du die Proben selbst genommen hast würde ich auch keine
Vaterschaftsanerkennung unterschreiben, da haben wir dann doch schon zu oft seltsames erlebt.

Wenn du dir also absolut sicher bist das es dein Kind ist, dann schreibst du der KM einen netten Zweizeiler
mit der Bitte dich als Vater anzugeben. Wird das nix (bitte nimm enge Fristen von 2 Wochen), dann ab zum
Jugendamt mit der Bitte um Vermittlung, wirds da wieder nix dann Antrag beim Familiengericht.

Und erst wenn du rechtlicher Vater bist kannst du Umgang einklagen. Aktuell bist du rechtlich gesehen dem
Kind so nah wie der Postbote und kannst deshalb nichts einklagen bevor die Vaterschaft nicht geklärt ist.

Dann muss man natürlich noch beachten das das Kind erst 3 Monate alt ist. Zweimal die Woche sehen können
ist jetzt nicht toll, aber auch  nicht ganz verkehrt. Schau das du diesen Kontakt nicht abreißen lässt bis die
Vaterschaft anerkannt ist.

Wenn du Angst hast deine Ex könnte mitlesen gibt es hier die Möglichkeit eines Sonderfallforums, das ist nur
einer kleinen Gruppe zugänglich.

Hast du die KM schon aufgefordert dich als Vater einzutragen? Bist du dir sicher das es dein Kind ist? Wie lange
wart ihr zusammen? Wie lange seid ihr schon getrennt?

LG
Nadda



Gespeichert
Wasserfee
_segelmann05
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 376


« Antwort #2 am: 11. Februar 2019, 10:07:11 »

moin,

erstmal:
du kannst dein Kind 2x/Woche sehen, OBWOHL du noch nicht der rechtliche Vater bist. Und das auch noch in der Wohnung der Mutter. Verspiel dir das nicht.
Aktuell hast du nämlich 0,0 Recht auf Umgang.

Ich würde es ebenfalls so machen, wie es @nadda geschrieben hat.
Sei dir aber bewußt, dass in dem jungen Alter des Kindes nicht sooo viel mehr Umgang rauskommen wird als 2-3x die Woche wenige Stunden (erst recht, wenn sie das Kind stillen sollte).

Wasserfee
Gespeichert

nicht mein Zoo
nicht meine Affen
Dad76
_Dad76
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 205


« Antwort #3 am: 11. Februar 2019, 10:24:32 »

Ich habe es so gehalten wie von Nadda und Wasserfee beschrieben...

1. Vaterschaftstest
2. Anerkennung der Vaterschaft
3. Klärung der Unterhaltsmodalitäten
4. mit Hilfe von "Caritas" (Familienberatung), JA, Verfahrensbeistand und Familiengericht eine erste Umgangsregelung gefunden
5. jetzt wieder beim Familiengericht und einen Ausbau des Umgangs beantragt

Wenn du dein 3 Monate junges Kind 2x die Woche siehst, dann ist das gut. Wenn du merkst, dass die KM den Umgang sukzessive verkürzt oder verhindern will, dann versuche es mit Familienberatung. Wenn du merkst, dass die KM aber gänzlich gegen deinen Umgang ist, lass nicht zuviel Zeit verstreichen und wende dich an das JA bzw. eine Familienberatung. Vielleicht geht ja mit deren Hilfe dann etwas in die richtige Richtung. Andernfalls  solltest du rechtzeitig einen Anwalt hinzuziehen bzw. über das Familiengericht einen altersgerechten Umgang "einklagen".

Und nun bleibt nur zu hoffen, dass du eine KM hast, die einsieht, dass ein KV wichtig fürs Kind ist, zumindest solange er bereit ist Verantwortung zu übernehmen und verlässlich ist.

Viel Erfolg
Gespeichert
tellerchen
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 104



« Antwort #4 am: 11. Februar 2019, 22:17:50 »

Hallo,

also die tips hier in allen Ehren, aber wie Xebo schon schrieb will die KM keinen Umgang mit dem wahrscheinlichen KV...

zitat
Bei mir ist die Lage leider in Kurzform, wie folgt:

- Noch kein rechtlicher Vater, bin aber bereit die Vaterschaft einzuklagen
- Kind 3 Monate alt
- Mutter entfremdet Kind systematisch von mir und lässt nur Besuche 2x die Woche bei sich zu, die sie unangenehm gestaltet um mich schnell wiedr los zu werden
- Mutter möchte mit mir keinen Kontakt mehr haben 
zitatende

ich vermute die KM lässt den Umgang nur deswegen zu, damit sich das kind systematisch selber entfremdet, bei 3 jahren kann man eigentlich garnix machen...auch Familienberatung und JA sind für die katz, sind ja nur beratend tätig mit gutem Willen der KM...und wenn die nicht will?
Man kann nur hoffen das KM dumm ist und irgendwas unterschreibt oder sich in Widersprüche verwickelt etcetc. aber das wenige, was xebo schrieb sieht danach aus, als wenn das auf einem Freundinnenkaffeekränzchen haarklein geplant aussieht, sehr geschickt...kompliment an die KM...ohne vor sowie hintergrundwissen hat die KM das nicht alleine ausgebrütet...
also ich wünsch dir viel Glück, aber wenn die die nicht irgendnen Fehler macht, kann man wenig machen...meine hatte damals Fehler gemacht, zumindest in finanzieller Sicht, aber meine kids habe ich trotz klagen bald 10 jahre nicht mehr gesehen, mir bleibt nur die hoffnung, das sie , wenn sie jetzt erwachsen sind, mal auf mich zugehen...mehr kann man da nicht machen, ich wollte damals auch nicht mehr, das hat mich damals zermürbt...
trotzdem kannst du gerne mich tel kontaktieren... schreib mich per pn an...
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"Laut Statistik ist die Ehe die Hauptursache aller Scheidungen."

"Ist der Chef nicht da, entscheidet der Stellvertreter. Ist der auch nicht da, entscheidet endlich der gesunde Menschenverstand."
Dad76
_Dad76
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 205


« Antwort #5 am: 12. Februar 2019, 07:28:22 »



ich vermute die KM lässt den Umgang nur deswegen zu, damit sich das kind systematisch selber entfremdet, bei 3 jahren kann man eigentlich garnix machen...auch Familienberatung und JA sind für die katz, sind ja nur beratend tätig mit gutem Willen der KM...und wenn die nicht will?


Ändert aber nichts an der Tatsache, dass eben genau diese Familienberatung und das JA vor dem Familiengericht kommen. Ich habe das nicht geschrieben weil ich es für sinnvoll halte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es das nicht immer ist. Aber genau das wird die Reihenfolge sein, die eingehalten werden muss um vor dem Familiengericht dazu etwas zu erreichen. Und genau aus dem Grund habe ich auch geschrieben, dass er nicht zu viel Zeit verstreichen lassen soll, wenn er merkt, dass die KM grundsätzlich kein Einlenken zeigt.
Gespeichert
Celine
Rege dabei
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Beiträge: 188


« Antwort #6 am: 12. Februar 2019, 14:22:44 »

Hallo Xebo,

wie lange dauert es denn noch, bis die Scheidung der Kindesmutter abgeschlossen ist? Oder wollen sich die Eheleute jetzt doch nicht scheiden lassen.

Wenn die Scheidung absehbar ist, könnte es natürlich sinnvoller sein, die Scheidung abzuwarten, die Dich dann auch zum rechtlichen Vater machen würde. Aus dieser Position heraus kämpft es sich sicher leichter um Umgang denn als nur biologischer, aber nicht rechtlicher Vater.
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