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vatersein.de - Forum 21. April 2019, 08:16:21 *
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Autor Thema: Auskunftserteilung gem. § 1686 BGB - was beachten?  (Gelesen 2227 mal)
diesdas
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Beiträge: 15


« am: 05. Februar 2019, 12:17:07 »

Hallo Leute,

ich möchte gerne über § 1686 BGB so einen Antrag auf Auskunft stellen. Die vom Gericht meinten ich kann das formlos stellen, jedoch möchte ich trotzdem keine Fehler machen. Kann mir hier jemand helfen mit einer Vorlage an die ich mich orientieren kann?

Kurz: habe vor nem Jahr erfahren dass ich Vater bin (Test wurde gemacht), und wie es der Zufall möchte will sich die Mutter zum Kind nicht äußern(es gibt da viel ungeklärtes). Der ASD und das Jugendamt waren dabei auch keine große Hilfe.

Vielen Dank.
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Susi64
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« Antwort #1 am: 05. Februar 2019, 12:35:22 »

Hallo,

prinzipiell kannst Du mit dem § 1686 nur Auskünfte über das Kind fordern, also ist das Kind normal entwickelt, ist es häufig krank, wer ist der Kinderarzt.
Da für diesen Antrag kein Anwaltszwang besteht kannst Du den Antrag auch in der Rechtsantragsstelle
zu Protokoll geben. Dabei erfolgt keine Rechtsberatung, es wird Dir aber durchaus geholfen die notwendigen Angaben zu machen und auch Dein Anliegen aufzuschreiben.

Mein Problem ist eher, dass Du mit dem § 1686 Deine Fragen auch nicht beantwortet bekommst. Da es ein zimelich formaler Weg ist und es dann eben auch nur sehr formale Antworten gibt.

Voraussetzung für einen solche Antrag ist, dass Du der rechtliche Vater bist, die Vaterschaft anerkannt ist. Ohne Vaterschaftsanerkennung läuft auch der § 1686 ins Leere.

VG Susi
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Kasper
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« Antwort #2 am: 05. Februar 2019, 12:35:29 »

Moin,

und herzlcih willkommen.

Bevor Du jetzt hier nach Munition sammelst, um mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, wäre ein paar Zusatzinformationen ziemlich hilfreich.

1. Lebt die Mutter in einer Partnerschaft (Ehe) und hat dieser die Vaterschaft anerkannt?
2. Weiß dieser Vater dass er nciht der Vater ist?
3. Wie alt ist das Kind jetzt?
4. Warum und wie hast Du jetzt davon erfahren?
4.1. Warum wurde ein Vaterschaftstest gemacht? Bzw. auf wessen Veranlassung?

Weitere Fragen kommen, wenn diese beantwrotet sind.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Kasper
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« Antwort #3 am: 05. Februar 2019, 12:36:12 »

Voraussetzung für einen solche Antrag ist, dass Du der rechtliche Vater bist, die Vaterschaft anerkannt ist. Ohne Vaterschaftsanerkennung läuft auch der § 1686 ins Leere.
Damit steht und fällt das ganze Ansinnen!
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diesdas
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« Antwort #4 am: 05. Februar 2019, 12:45:18 »

Über die Mutter und Ihre Verhältnisse ist nicht viel bekannt da sie sich seit Jahren zu nichts äußert. Das Kind ist 6 Jahre alt, habe kurz nach dem GV nie wieder was von der Mutter gehört und wusste somit auch nichts davon, bis eben der Brief vom JA kam. Der Test wurde auf meine Veranlassung gemacht, da das JA mir nahegelegt hat, dass ich die Vateraschaft "einfach so" akzeptieren kann Lächelnd Ja nee is klar, hahha. Ich bin in der Geburtsurkunde als Vater eingetragen.

___________________________________
Mod: Vollzitat gelöscht. Bitte nur zitieren, worauf Du Dich beziehst
« Letzte Änderung: 05. Februar 2019, 12:47:00 von Inselreif » Gespeichert
Kasper
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« Antwort #5 am: 05. Februar 2019, 13:05:09 »

Ok, und was will das JA?
Nur die Vaterschaftsanerkennung? Oder geht es auch um den zurückliegenden KU?
Wer war denn bisher der Vater? Oder war keiner eingetragen?
Welches Datum hat die Geburtsurkunde? Ist sie neueren Datums?

Wird Geld gebraucht?

Gruß
Kasper
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Kakadu59
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« Antwort #6 am: 05. Februar 2019, 13:30:02 »

Hallo @diesdas
Über die Mutter und Ihre Verhältnisse ist nicht viel bekannt da sie sich seit Jahren zu nichts äußert. Das Kind ist 6 Jahre alt, habe kurz nach dem GV nie wieder was von der Mutter gehört und wusste somit auch nichts davon,...
[...]
Das Fettgedruckte irritiert (mich) ein wenig... -vor allem in dem nachstehenden Zusammenhang
Warum hätte sich die Mutter (wem gegenüber - und das seit Jahren) äußern sollen? Zumindest der Satz liest sich ja so, als ob Du schon länger um das/ Dein Kind weißt...

Und dann schreibst Du: Du hast nach 6 Jahren über das Jugendamt erfahren, daß Du "Vater" bist.
Nach durchführen eines Vaterschaftstestes hast Du beim JA die Vaterschaft anerkannt?
Wann und wie hast Du Kontakt zur KM aufgenommen, um an die gewünschten Infos über das Kind zu gelangen?
« Letzte Änderung: 05. Februar 2019, 13:31:34 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
diesdas
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« Antwort #7 am: 05. Februar 2019, 13:43:00 »

Wow..wo bin ich denn hier gelandet? Könnt ihr keine simpel formulierten Zusammenhänge verstehen? ich habe nie geschrieben dass ich nach 6 Jahren erst vom Kind erfahren habe Lächelnd Lächelnd Lächelnd Lasst mal diese James Bond **tsts - ID 36** daheim Lächelnd

Davon mal abgesehen geht es um Auskunftserteilung gem. § 1686 BGB. IUch erkenne aktuell keinerlei Zusammenhang zwischen der Auskunftserteilung dem Werdegang. 
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Pegasus
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« Antwort #8 am: 05. Februar 2019, 13:49:32 »

Dabei erfolgt keine Rechtsberatung, es wird Dir aber durchaus geholfen die notwendigen Angaben zu machen und auch Dein Anliegen aufzuschreiben.

Mein Problem ist eher, dass Du mit dem § 1686 Deine Fragen auch nicht beantwortet bekommst. Da es ein zimelich formaler Weg ist und es dann eben auch nur sehr formale Antworten gibt.

Voraussetzung für einen solche Antrag ist, dass Du der rechtliche Vater bist, die Vaterschaft anerkannt ist. Ohne Vaterschaftsanerkennung läuft auch der § 1686 ins Leere.


Sagt doch alles, oder?
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midnightwish
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« Antwort #9 am: 05. Februar 2019, 13:50:23 »

Hast du denn die Mutter bisher nachweislich dazu aufgefordert dir an § 1686 BGB Auskunft zu erteilen? Möglichst mit genauen Fragen ,was du wissen möchtest.

Wenn du jetzt einen Antrag bei Gericht stellst, dann wird bei einer evtl. Verhandlung auch die Frage auftauche, was du bisher unternommen hast bzw. warum du erst jetzt entsprechendes Interesse zeigst
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
diesdas
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« Antwort #10 am: 05. Februar 2019, 14:00:52 »

Mutter wurde mehrmals informiert, persönlich, JA und ASD. Interesse am Kind zeige ich seitdem ich überhaupt weiß, dass es dieses gibt.

____________________
Edit: Zitat gelöscht
« Letzte Änderung: 25. Februar 2019, 17:58:47 von Lausebackesmama » Gespeichert
diesdas
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« Antwort #11 am: 25. Februar 2019, 12:57:22 »

Ich habe hierzu noch eine Frage: weiß jemand wie lange das Prozedere zur Auskunftserteilung gem. § 1686 BGB dauern kann? Davon mal abgesehen, wie sieht der Ablauf aus? Prüft das Gericht so etwas selber oder wird es an das JA oder gar eine dritte Stelle weitergegeben?
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Celine
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« Antwort #12 am: 25. Februar 2019, 16:00:57 »

Hi,

also Du solltest schon mit vier bis acht Monaten rechnen, da das Verfahren wegen Auskunft nicht dem Beschleunigungsgebot unterfällt. Häufig wird das Verfahren von einem Rechtspfleger geführt, der zunächst auf eine Einigung zwischen Euch als Eltern hinwirkt. Dazu bestellt er häufig einen Verfahrenspfleger, der dann mit der Mutter, ggf dem Kind und mit Dir Gespräche führt. Dabei kann es beispielsweise darum gehen herauszufinden, ob bei Dir ein echtes Interesse am Kind besteht oder ob Du das Verfahren rechtsmissbräuchlich führst, um der Mutter eins auszuweichen. Dann geht es natürlich um die Gründe, weshalb die Mutter Dir die Infos nicht geben will. Waren z. B. Drohungen oder körperliche Gewalt im Spiel oder fürchtet sie Dich aus einem anderen Grund...usw.

Wenn der Verfahrenspfleger sich ein Bild von der Situation gemacht hat, schickt er eine Stellungnahme ans Gericht. Das dauert natürlich seine Zeit.
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diesdas
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« Antwort #13 am: 25. Februar 2019, 16:11:27 »


Supi, 1000 Dank für die Infos. Ich finde das sogar gut wenn da eine unabhängige Person genauer nachhakt was da los ist. Zumindest erhoffe ich mir dass ein solcher Verfahrenspfleger neutral sein wird. Zwischen Mutter und mir ist nichts geschehen (Drohungen, Gewalt etc), sie möchte einfach nur nicht dass ich im Leben des Kindes bin. Manchmal ist das so Danke Dir nochmals.

_____________________
Edit: Vollzitat gelöscht. Bitte einfach den Button ANTWORTEN nutzen.

« Letzte Änderung: 25. Februar 2019, 17:57:24 von Lausebackesmama » Gespeichert
Inselreif
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« Antwort #14 am: 25. Februar 2019, 19:17:03 »

dass ein solcher Verfahrenspfleger neutral sein wird.
Der Verfahrensbeistand vertritt die Interessen des Kindes. Er darf dabei durchaus parteiisch sein, wenn er das im Sinn des Kindes für richtig hält.
Aber hoffen darf man natürlich.

Gruss von der Insel
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egalo
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« Antwort #15 am: 26. Februar 2019, 12:48:08 »

https://www.iww.de/fk/archiv/sorgerecht-das-muessen-sie-ueber-den-auskunftsanspruch-gemaess-1686-bgb-wissen-f13490
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diesdas
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« Antwort #16 am: 26. Februar 2019, 13:13:09 »

So, ich habe nun Post bekommen: Es gibt einen persönlichen Termin Ende April, wo beide Eltern zum Verfahrensbeistand erscheinen sollen. Was genau geschieht an einem solchen Termin?
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Inselreif
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« Antwort #17 am: 26. Februar 2019, 17:11:57 »

Der VB wird mit Euch beiden den Antrag erörtern und versuchen, eine Einigung zu erzielen. Das ist eher zwanglos, so wie bei der Familienberatung. Dann schreibt er einen Bericht.

Gruss von der Insel
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diesdas
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« Antwort #18 am: 26. Februar 2019, 17:57:28 »

Der VB wird mit Euch beiden den Antrag erörtern und versuchen, eine Einigung zu erzielen. Das ist eher zwanglos, so wie bei der Familienberatung. Dann schreibt er einen Bericht.

Gruss von der Insel

Naja so zwanglos ist das nicht wenn da drinsteht dass bei einem nichterscheinen die "Vorführung angerodnet werden kann". ;) Ich frage mich gerade ob das überhaupt Erfolgsversprechend ist - hat dass jemand schon mal hinter sich gebracht? BItte um konkrete Erfahrungsberichte. Danke
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #19 am: 02. März 2019, 14:21:06 »

Moin

Naja so zwanglos ist das nicht wenn da drinsteht dass bei einem nichterscheinen die "Vorführung angerodnet werden kann". ;)
Nein, kann man nicht. Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage. Ein Gericht kann zwar anordnen, dass Du daran teilzunehmen hast. Nur - 'erzwingen' kann es Deine Gesprächsbereitschaft in Familienangelegenheiten sicher nicht, und das wissen die auch. Allerdings kann Dir das sehr negativ ausgelegt werden.

I.d.R. finden solche Gespräche tatsächlich eher zwanglos statt. Naja - solange der VB nicht voreingenommen oder parteiisch ist. Das erfährt man erst, wenn man an einem solchen Gespräch das erste mal teilnimmt. Und Du kannst jederzeit aufstehen und nach Hause gehen. Niemand wird Dich festhalten.
Suche nicht nach Gründen, um Deine Abneigung zu einem solchen Gespräch zu begründen. Ist doch ok, würde mir auch nicht gefallen. Definiere besser Ziele, welche Du dort erreichen willst.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Inselreif
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« Antwort #20 am: 02. März 2019, 15:01:52 »

BItte um konkrete Erfahrungsberichte.
s.o. was willst Du mehr wissen, was für Dich von Relevanz wäre?
Das dürften genug hier auch mehrfach hinter sich haben. Aber mit einer anderen VB und einem anderen Sachverhalt. Details helfen Dir da nicht.
Und dass Du zu einem gerichtlich angeordneten Termin in einem von Dir eröffneten Verfahren auch ohne Zwang erscheinen solltest, versteht sich eigentlich von selbst.

Gruss von der Insel
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« Antwort #21 am: 03. März 2019, 01:41:04 »

Hallo Oldie, ich schlage vor du konzentrierst dich auf meine Worte die ich tatsächlich geschrieben habe und interpretierst nichts rein. Verstehe nicht wieso das für manche hier so schwer ist.

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« Letzte Änderung: 03. März 2019, 07:43:57 von Inselreif » Gespeichert
diesdas
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« Antwort #22 am: 03. März 2019, 01:42:51 »


Meine Frage ist selbsterklärend. Wie sieht so ein Termin vom Ablauf aus, was sind die Inhalte, worauf gilt es zu achten.

__________________________________
Mod: Vollzitat gelöscht
« Letzte Änderung: 03. März 2019, 07:43:34 von Inselreif » Gespeichert
egalo
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« Antwort #23 am: 03. März 2019, 01:49:44 »

Ein Verfahrensbeistand in Sachen 1686 ist m.E. eigentlich überflüssig. Hier aber wohl ganz sinnvoll.
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Celine
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« Antwort #24 am: 03. März 2019, 09:14:18 »

Meine Frage ist selbsterklärend. Wie sieht so ein Termin vom Ablauf aus, was sind die Inhalte, worauf gilt es zu achten.

Im Prinzip ist es ein moderierte Gespräch, bei dem der Verfahrenspfleger  a) die Gesamtsituation erfassen möchte (wie gehen die Eltern miteinander um, können sie überhaupt kommunizieren, verhält sich einer der beiden aggressiv...) und b) versucht, auf eine Einigung hinzuwirken.

Letztendlich solltest Du Dir vor dem Gespräch überlegen, was Du genau möchtest (z. B. alle halbe Jahre ein Photo und einen Bericht über Gesundheitliches...) , was Deine Minimalziele sind, wie Du Dir die Verwirklichung vorstellst, in welchem Punkten Du der Kindesmutter entgegen kommen würdest. Darauf achten solltest Du, dass es bei diesem Termin nicht um eine "Abrechnung" mit Deiner Expartnerin geht, Beschimpfungen, Anschuldigungen usw. haben bei dem Gespräch nichts verloren.

Wenn Ihr dabei zu einer Kompromisslösung kommt, umso besser, ansonsten schreibt der Verfahrenspfleger seinen Eindruck der Gesamtsituation auf, gibt seine Empfehlung dazu und schickt das Ganze an den Richter.

Ob mit dem Kind auch noch ein Gespräch geführt wird, liegt dann im Ermessen des Verfahrenspflegers.
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