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vatersein.de - Forum 16. Juli 2019, 16:17:23 *
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Autor Thema: Petition: Sorgerecht der Eltern - Zugrundelegung der Doppelresidenz  (Gelesen 2410 mal)
Susi64
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« Antwort #25 am: 07. Februar 2019, 10:20:54 »

Hallo,

es ist ein allgemeines Mißverständnis, dass das Wechselmodell als Standardmodell irgendetwas erzwingen würde. Jede Entscheidung über den Umgang wäre nach wie vor eine Einzelfallentscheidung und einigen könne sich Eltern immer worauf sie wollen.

Es würde aber auch bedeuten, dass man sich über die Frage des Unterhalts mehr Gedanken machen müsste. Ich sehe es schon so, dass das gemeinsame (addierte) Einkommen der Eltern die Grundlage sein sollte (ggf. mit einer Änderung der Unterhaltssätze) und damit auch beide zum Unterhalt des Kindes beitragen. Dabei kann die vereinbarte Betreuung sich auf die Quotelung des Unterhalts auswirken, es sollte aber keinen Anreiz für Umgangsverweigerung geben.
Natürlich kann das neue Härten schaffen, nämlich dann wenn einer weder zahlt noch betreut. Aber das Problem gibt es heute ja auch schon.

Außerdem stellt das Wechselmodell als Standardfall den juristischen Idealfall dar, dass sich auch getrennte/geschiedene Eltern gemeinsam um das Kind kümmern. Dieser Aspekt mag hohl klingen ist aber auch wichtig für das Verständnis von Familie. Daran müsste sich dann auch das gesamte Familienrecht orientieren.

VG Susi
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Pegasus
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Beiträge: 107


« Antwort #26 am: 07. Februar 2019, 10:34:07 »

Hallo,

wie sagte Laozi sinngemäß? Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt?

VG
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Lausebackesmama
aka LBM
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Beiträge: 10.382


Ein Leben lang!


« Antwort #27 am: 07. Februar 2019, 12:16:15 »

Ich begrüße das Wechselmodell grundsätzlich. Schwierig finde ich es dann, wenn das Kind im Alltag von einem Elternteil hauptsächlich betreut wurde und dann nach der Trennung in einem Wechselmodell leben soll und das vielleicht selbst gar nicht möchte.

Für mich als Kind wäre das der Horror gewesen, so sehr ich meinen Papa geliebt habe, er war zum Spielen am Wochenende da. Wechselmodell hätte bei uns dazu geführt, dass ich als Jugendliche seinen Haushalt hätte führen müssen und für mich selbst hätte sorgen müssen. Als Kind hätte ich mich von klein auf für meine Mutter entschieden. Aus dieser persönlichen Erinnerung tue ich mich schwer zu behaupten, dass das WM immer für alle Kinder das erstrebenswerte Ziel ist. Für mich wäre das klassische Wochenendmodell genau richtig gewesen und hätte an mein bisheriges Leben nahtlos angeknüpft.

Das WM finde ich dann richtig, wenn sich beide Eltern während der Beziehung engagiert um die Kinder gekümmert haben und es dadurch eben genau am bisherigen Leben der Kinder anknüpft und es damit ihrem Wohl entspricht.

Ich wünsche mir für die Diskussion um das Wechselmodell keine Pauschallösungen, sondern dass bei der Entscheidung, wie es mit den Kindern weiter geht IHR WOHLBEFINDEN im Mittelpunkt steht. Ich würde mir in Streitfällen eine neutrale Begleitung für die Kinder wünschen, die über einen gewissen Zeitraum sensibel eruiert, was in den Kindern vorgeht und was sie sich wünschen.

LG LBM

Edit PS: eine Freundin hat sich kürzlich getrennt. Sie war Hauptbetreuende. Den Kindern war egal, bei welchem Elternteil sie leben, sie wollten einfach im Haus bleiben. So zog sie aus und die Kinder blieben beim Vater. Völlig unegoistische Lösung, aber auch, auf Wunsch der Kinder, kein WM.
« Letzte Änderung: 07. Februar 2019, 12:18:29 von Lausebackesmama » Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Kasper
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« Antwort #28 am: 07. Februar 2019, 15:54:06 »

Ich glaube das die Diskussion in die falsche Richtung geht.

Es geht nicht darum, dass WM als zwanghaften Standard zu etablieren. Es gibt ja auch heute nicht das traditionelle Umgangsmodell als fixes Korsett.
Vielmehr soll verhindert werden, dass um das WM - was grundsätzlich fast immer geht - als standard durchgeführt wird. Nur da wo kein Interesse ist bzw. es nicht möglich ist, da wird dann halt eine andere Lösung gefunden.
Es soll einfach grundsätzlich verhindert werden, dass ein Elternteil ohne ersichtlichen Grund den Kontakt einstellen kann, behindern, was auch immer. Es gilt dann WM ... fertig. Und für die Gutachter gibt es noch genügend zu tun.

Grruß
Kasper

PS: Wasserfee ... mit Dir kann man nicht reden. Du bist viel zu sehr verbohrt. Akzeptierst keine andere Meinung und männerfeindlich bist Du auch ... und das sowas von ;-)
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Wasserfee
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« Antwort #29 am: 07. Februar 2019, 15:57:23 »

@Kasper, du mich auch, Schnuckischatzi  exclamation_smile exclamation_smile
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« Antwort #30 am: 07. Februar 2019, 19:04:16 »

Alleine dass das WM mal bei allen Beteiligten fest auf der Todo-Liste stehen würde und nicht dass man hoffen muss, das JA, VB oder Gericht dieses ablehnen weil es Ihnen aus persönlichen Gründen nicht passt.

Es gibt mit Sicherheit Fälle, wo das WM keine Option darstellt, da würde es auch heutzutage nicht angeordnet werden. Aber ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte die meisten Umgangsklagen werden wahrscheinlich von Vätern angestrengt, weil sie mehr Umgang haben wollen.
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Kasper
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« Antwort #31 am: 08. Februar 2019, 11:57:07 »

Aber ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte die meisten Umgangsklagen werden wahrscheinlich von Vätern angestrengt, weil sie mehr Umgang haben wollen.
Ich glaube nicht einmal, dass die mehr Umgang haben wollen, sondern einfach einen normalen, regelmäßigen, ohne Vorhaltungen und Repressalien ... so wie jeder andere Elternteil auch.
Ich denke, das gilt aber auch wieder für beide Seiten, das Kinder immer mehr zur Machtausübung genutzt werden. Und der (meiner Meinung nach) weichgespülte und uneffektive Justizapperat sich zum willigen Gehilfen der Genderbewegung machen lässt, dafür alle Rechtsstaatlichkeit sausen lässt. Und bevor jetzt einer Aufschreit ... das liegt garantiert NICHT an der Überlastung der Justiz, das liegt an der mangelnden Durchsetzungsfähigkeit. Ein Gerichtsvollzieher hat mir das schon vor 10 Jahren einmal, im Vertrauen, geschildert. Laut sagen darf keiner was, wenn er nicht abgesägt werden will.

Gruß
Kasper
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« Antwort #32 am: 08. Februar 2019, 12:26:20 »

@Kasper
Dann streiche das "mehr" aus meinem Satz, dann sind wir auf der gleichen Linie. So war es nämlich auch von mir gedacht
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« Antwort #33 am: 08. März 2019, 12:32:02 »

Knapp 15.000 Befürworter haben die Petition gezeichnet. Die Zeichnungsfrist ist abgelaufen und das Quorum von 50.000 wurde leider nicht erreicht. Die Petitionen befindet sich jetzt in der Prüfung.

Auch wenn die erforderliche Mindestzahl nicht erreicht worden ist, kann es noch weitergehen, das liegt jetzt aber bei diesem Petitionsausschuss.
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« Antwort #34 am: 09. März 2019, 19:06:04 »

Macht dann insgesamt über 25.000 Stimmen.

Wie viele davon Doppelzeichnungen sind, weiß ich nicht, aber trotzdem finde ich das Ergebnis gut.

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« Antwort #35 am: 09. März 2019, 19:17:59 »

Wie kommst auf 25T ?

Es waren knapp 3T Online und 12.000 Offline
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« Antwort #36 am: 09. März 2019, 19:26:02 »

Achso... jetzt sehe ich es.

13.000 haben laut doppelresidenz.org vorher (offline) unterschrieben und nun 3000 online.

Nimmt man dann den offiziellen Stand der Webseite, dann 15.000.
Ich kenne Petitionen dieser Art, da haben gerade mal 400 gezeichnet.

Also, finde das Ergebnis immer noch gut :-)
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« Antwort #37 am: 09. März 2019, 20:12:50 »

Das Ergebnis ist auch gut. Meiner Meinung zeigt es nämlich dass es durchaus ein Problem vorhanden ist, dass über den Status "Einzelfall" hinausgeht.
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