Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 19. Februar 2019, 12:11:26 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Umzug Mutter mit Kind - 600km Entfernung  (Gelesen 765 mal)
Kurti0815
Schon was gesagt
*
Beiträge: 7


« am: 31. Januar 2019, 10:16:49 »

Hallo liebe Forengemeinde,

folgender Sachverhalt:

- gemeinsames Kind 4 Jahre alt
- Trennung im Jahr 2016, nicht verheiratet
- erweiterter Umgang: 1x Übernachtung unter der Woche und jedes zweite Wochenende Fr. bis Mo.
- es wird 115% titulierter Kindesunterhalt gezahlt, befristet bis 18.
- gemeinsames Sorgerecht

Die Mutter plant mit Kind einen Umzug aus beruflichen Gründen (öffentlicher Dienst, Beamtin) - Entfernung 600km.

Die Mutter erwartet meine Zustimmung für den Umzug mit Kind. Diese würde ich ihr nur geben, wenn Sie mir entgegenkommt - entweder finanzielle Beteiligung Reisekosten oder Wegstrecke.
Der Umgang würde sich meinerseits auf vielleicht 6x im Jahr reduzieren (Feiertage, Ferien).

Nach vielen Gesprächen mit Hilfe einer Mediation kein Ergebnis, da die Mutter alle meine Vorschläge ablehnt.
Die Mutter will nun eine gerichtliche Auseinandersetzung.

Hat jemand für mich weiterführende Informationen oder Ratschläge?
Auf Antworten freue ich mich.

Schöne Grüße
Kurti0815
« Letzte Änderung: 31. Januar 2019, 10:22:04 von Kurti0815 » Gespeichert
christian242
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 112


« Antwort #1 am: 31. Januar 2019, 10:22:55 »

Willkommen im Club - hab gerade das gleiche vor mir.
Gespeichert
Kurti0815
Schon was gesagt
*
Beiträge: 7


« Antwort #2 am: 31. Januar 2019, 10:31:36 »

Hallo Christian,

ich hoffe für uns das Beste und wünsche Dir ganz viel Glück und Erfolg.

Schöne Grüße
Kurti0815

Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.857


« Antwort #3 am: 31. Januar 2019, 11:28:06 »

Hallo,

Deine Forderungen sind vernünftig. Kind bringen ist immer schwierig, da es dann einfacher ist das Kind als "krank" zu definieren und der Umgang findet nicht statt. Im Moment wirst Du um ein Abholen und Bringen nicht herum kommen, wenn das Kind aber groß genug ist, dann kann es u.U. auch einen Teil der Strecke alleine zurücklegen.

Wenn es schon zum Gericht geht, dann solltest Du auch überlegen wie eine Umgangsregelung aussehen könnte. Welche hohen Feiertage könnte das Kind bei Dir mit einem erweiterten Umgang verbringen (z.B. Ostern) oder auch Tage um Silvester. Es könnte auch Frühlings- und/oder Herbstferien bei Dir verbringen und im Sommer z.B. 14 Tage. Die einzige Grenze dabei ist Dein Urlaubsanspruch.
Solange das Kind noch nicht in die Schule geht ist es relativ einfach zu regeln, dass das Kind auch mal eine Woche bei Dir verbringt, wenn es dann in die Schule geht, dann sind die Ferien natürlich maßgeblich.

VG Susi
Gespeichert
Celine
Rege dabei
***
Beiträge: 123


« Antwort #4 am: 31. Januar 2019, 11:32:27 »

Hallo Kurti,

"halbe Wegstrecke" wird schlecht machbar sein, denn bei der Strecke kommt ja nur fliegen in Betracht. Macht mein Partner bei seinem Kind (3 Jahre alt) auch. Klappt ganz prima. Mutter übergibt das Kind am Flughafen und holt es von dort ab. Noch fliegt mein Partner selbst, um das Kind am Flughafen von der Mutter entgegen zu nehmen. Aber ab fünf Jahre kann das Kind auch mit Betreuung der Fluggesellschaft reisen. Dann reicht es, wenn jeweils ein Elternteil das Kind zum Startflughafen bringt und der andere Teil es vom Zielflughafen abholt.

Macht mein Partner alle drei bis vier Wochen. Ein Kind gewöhnt sich sehr schnell daran.
Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.552


« Antwort #5 am: 31. Januar 2019, 11:32:40 »

Hallo,

das Kind ist noch nicht schulpflichtig, deshalb könnte es problemlos verlängerte Wochenenden oder eine Woche im Monat bei dir verbringen, wenn du die Betreuung leisten kannst.

Sophie
Gespeichert
Kurti0815
Schon was gesagt
*
Beiträge: 7


« Antwort #6 am: 31. Januar 2019, 12:52:44 »

erstmal vielen Dank für die Antworten.

Könnte man die Mutter z.B. dazu verpflichten, das sie das Kind zum Flughafen bringt und abholt? Könnte man die Mutter finanziell beteiligen - vielleicht 50€ pro Umgang, gedeckelt vielleicht auf 1000€ im Jahr?
Wie sieht hierzu die aktuelle Rechtssprechung aus?

Ich habe nächste Woche einen Termin bei meiner (kompetenten) Anwältin. Ich werde berichten...

Kurti0815
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.857


« Antwort #7 am: 31. Januar 2019, 13:57:13 »

Hallo,

im Prinzip ist das alles möglich und wenn ihr euch darauf einigt, dann wird es auch eine Weile funktionieren. Schwieriger ist das Problem, wenn die KM eben nicht mehr will. Aber ich würde erst einmal darauf bauen, dass es mit Hilfe des Gerichts ein Lösung gibt, die dann auch erst einmal eine Weile hält.

VG Susi
Gespeichert
Pegasus
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 83


« Antwort #8 am: 31. Januar 2019, 14:34:04 »

Hallo,

genau der Klassiker, Prinzip Hoffnung, ist das was wieder einmal bleibt.

Die Hoffnung darauf, dass die KM einigermaßen entgegenkommend ist.

Denn auch wenn Du die Entfernung nicht geschaffen hast, wirst Du am Ende für die hieraus entstehenden Kosten
aufkommen müssen. Oder halt den Umgang stark einschränken.

VG
Gespeichert
Celine
Rege dabei
***
Beiträge: 123


« Antwort #9 am: 31. Januar 2019, 15:42:54 »

Hallo Kurti0815,

das Problem in dieser Angelegenheit ist, dass Du bei dieser Entfernung wirklich auf die aktive und wohlhabende Unterstützung der Mutter angewiesen bist. Von daher solltest Du Dir überlegen, ob Du es wirklich auf eine Klage wegen ein paar hundert Euro Beteiligung ankommen lassen willst.

Wenn Du mit dem Flugzeug Euer Kind abholen willst, gibt es einige Eventualitäten, die auftreten können, bei denen Du die Unterstützung der Mutter benötigst. Dazu gehören beispielsweise Verspätungen oder Flugausfalle. Wenn die Mutter an dieser Stelle nur genau das macht, wozu sie per Beschluss verpflichtet ist, kann es sein, dass Du umsonst kommst. Ein anderes Beispiel ist, dass es gerade am Anfang schon ihrer aktiven Unterstützung bedarf, wenn das Kind problemlos ins Flugzeug steigen soll. Bei meinem Partner hat das Kind einmal ein solches Geschrei veranstaltet, dass er das Kind bei der Mutter gelassen hat.

Wie gesagt, das mit der Fliegerei ist kein Problem, wenn beide Elternteile kooperationsbereit sind und eine gewisse Flexibilität zeigen. Dies kannst Du aber nicht gerichtlich erzwingen. Du sitzt hier einfach am kürzeren Hebel. Ich würde Dir empfehlen, die Stimmung nicht durch ein Gerichtsverfahren zu belasten.

Gespeichert
Kurti0815
Schon was gesagt
*
Beiträge: 7


« Antwort #10 am: 31. Januar 2019, 19:06:11 »

Ich habe ihr nun den Vorschlag unterbreitet, dass man den Kindesunterhalt gemeinsam mit dem Jugendamt auf 100% reduziert (ein paar hundert Euro mehr zu haben macht sehr viel aus - jedenfalls für meine Verhältnisse) und sie das Kind zum Flughafen bringt und wieder abholt. Anders kriege ich das zeitlich und finanziell nicht gebacken.

Aber mal ganz ehrlich, ich sehe schwarz bei der ganzen Sache. Wenn die Mutter nicht mitspielt und kooperiert, dann muss ich wohl sehr stark den Kontakt zu meinem Kind reduzieren. Ich bin am Ende mit meinen Nerven.
Gespeichert
Malachit
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.594



« Antwort #11 am: 31. Januar 2019, 20:09:22 »

Hallo Kurti,

mal eine völlig andere Idee - besteht die Möglichkeit, dass du in absehbarer Zeit selber in die Gegend ziehst, wohin es jetzt deine Ex verschlagen hat?

Viele liebe Grüße,

Malachit.
Gespeichert

Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Kurti0815
Schon was gesagt
*
Beiträge: 7


« Antwort #12 am: 02. Februar 2019, 07:30:29 »

ein Umzug ist meinerseits ausgeschlossen - ich habe eine tolle Lebenspartnerin, Haus und einen guten Job. Das möchte ich nicht alles aufgeben.

- würde das Jugendamt einfach so den Kindesunterhalt neu titulieren lassen mit Zustimmung der Mutter?
- die Mutter möchte, dass ich ihr eine Vollmacht für das Sorgerecht gebe (Anmeldungen/Ummeldungen Kita, Schule etc).
- nach ihrer Aussage würde sie das Kind zum Flughafen bringen/abholen und mich sonst über höhere Dinge informieren.

Wie soll ich jetzt am Besten vorgehen? Sie erwartet meine Zustimmung bis nächste Woche.

Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.552


« Antwort #13 am: 02. Februar 2019, 07:51:56 »

Hallo,

wenn die KM die Zustimmung bis nächste Woche haben möchte, warum setzt du nicht ein Papier mit den neuen Umgangsmodalitäten, Reduzierung des Unterhaltes (Zustimmung der KM zum geringeren Titel) etc. und schickst ihr das ganze. Und schlägst dann ein Treffen in 3-5 Tagen vor, damit ihr dann gegenseitig diesen Part besprechen und unterzeichnen könnt?

Sprich:
KM kann wegziehen, ab...
KM erklärt sich bereit das Kind x an den Umgangswochenenden, Umgangstagen beim KV zum Flughafen xy zu bringen und abzuholen
KM erklärt, dass aufgrund der von ihr geschaffenen Entfernung von 600 km sie einverstanden ist, dass der Titel über den Kindesunterhalt auf den Mindestunterhalt festgelegt wird, von Stufe x auf Stufe 1. Damit die für den KV deutlich erhöhten Umgangskosten damit kompensieren kann.

Es wird für das Jahr 2019 folgende Umgangsregelung festgelegt:
1. Umgangswochenende Fr.-So
danach folgende Umgangswochenenden:
Ferienwochen beim KV:

Der KV informiert die KM frühestmöglich über die gebuchten Flüge.

Der KV erklärt seine Zustimmung zur Abmeldung/Neuanmeldung des Kindes am neuen Wohnort. Der KV erklärt sein Einverständnis zur Abmeldung des Kindes von der Kita am alten Wohnort und der Anmeldung des Kindes an einer Kita am neuen Wohnort.


So ein privatrechtlicher Vertrag hat nicht unbedingt die Wirkung wie ein Vertrag, der notariell beglaubigt ist bzw. vom Gericht festgelegt ist. Aber wenn das etliche Male geklappt hat, dann ist das auch ein Zeichen für ein evtl. Gerichtsverfahren, wie das von euch geplant und durchgesetzt war.

Vermutlich sollte hier dann auch noch rein, was mit den Kosten passiert, wenn das Kind nicht von der KM herausgegeben oder nicht zum Flughafen gebracht wird. Aber da tue ich mich momentan ein wenig schwer. Das könnte dafür sorgen, dass die KM das nicht unterschreibt.
Ich habe bewusst nichts zur Schulanmeldung geschrieben, weil das Kind erst 4? ist und noch Zeit hat. Wenn sie danach fragt, würde ich sagen, dass das dann später problemlos über ein Schreiben geregelt werden kann und das es bei der Grundschule im Regelfall auch keine Wahl gibt, weil die ja festgelegt ist.
Eine pauschale Anmeldungsgenehmigung für eine Schule würde ich nicht geben, dann sie könnte das Kind auch an einer Privatschule anmelden, wo du dann die Kosten für zahlen müsstest. Wenn sie unbedingt darauf besteht, würde ich es so formulieren: Die KM ist berechtigt, das Kind an der örtlich zuständigen, staatlichen Schule anzumelden.

Sophie
Gespeichert
Kurti0815
Schon was gesagt
*
Beiträge: 7


« Antwort #14 am: 02. Februar 2019, 09:21:53 »

vielen Dank für den konstruktiven Input. Ich werde über die weitere Entwicklung in dieser Thematik berichten.
Ihr habt mir auf jedenfall schon geholfen 👍. Finde das Forum klasse!
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Lausebackesmama)  |  Thema: Umzug Mutter mit Kind - 600km Entfernung
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 14 940
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 4
Gäste Online: 55

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2019 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team