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vatersein.de - Forum 16. Februar 2019, 00:31:45 *
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Autor Thema: Trennung, Leben im gemeinsamen Haus, Sorge ums Kind. Brauche Hilfe!!!  (Gelesen 2375 mal)
82Marco
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« Antwort #25 am: 08. Januar 2019, 12:36:10 »

Servus und ergänzend zu
Aber ich meine, je schneller alles klar ist, um so besser ist es für die Ausgestaltung der restlichen 15 Jahre mit dem gemeinsamen Kind.
Offensichtlich könnt Ihr beide noch vernünftig miteinander reden, insofern solltet Ihr das in diesem Zustand auch hinkriegen, ich würde also die Gunst der Stunde nutzen.
Ich würde das Ganze auf jeden Fall wegen "unparteiisch" von Anfang an über einen Notar -und nicht über einen Anwalt- machen.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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flosch_79
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« Antwort #26 am: 09. Januar 2019, 08:08:09 »

Danke Euch (einmal wieder) bis hierher.

Habt Ihr einen Vorschlag, wie und wann auf die Bank zugehen soll?
Ich fange ja im Februar (ich weiß, schlechtes Timing) einen neuen JOb an und bin in Probezeit bis Ende Juli.
Sollte ich daher lieber bis August warten und die Bank dann fragen, ob die 50% Anteil von meiner Frau auf mich überschrieben werden können (die Bank muss ja da zustimmen) oder sollte ich das jetzt schon tun (um frühzeitig zu klären, ob ich das Haus seitens der Bank überhaupt behalten darf) und ehrlich alle Karten auf den Tisch legen und fragen, ob die Bank sich nach bestandener Probezeit auf eine Umschreibung einließe?

Und 2. Frage: Kann man den Trennungsunterhalt nun rechtswirksam in einer Scheidefolgevereinbarung (notariell beurkundet) nun ausschließen (meine Frau würde verzichten) oder nicht. Ich lesen viel, dass man diese gar nicht ausschließen kann!

Danke!

VG
FLo
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Susi64
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« Antwort #27 am: 09. Januar 2019, 08:59:08 »

Hallo,

gemäß § 1585c
"Die Ehegatten können über die Unterhaltspflicht für die Zeit nach der Scheidung Vereinbarungen treffen. Eine Vereinbarung, die vor der Rechtskraft der Scheidung getroffen wird, bedarf der notariellen Beurkundung. .... "

kann auf nachehelichen Unterhalt verzichtet werden, es kann aber durchaus Probleme geben, wenn Ämter (z.B. bei H4) involviert sind.

VG Susi
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flosch_79
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« Antwort #28 am: 09. Januar 2019, 09:47:25 »

Hallo,

gemäß § 1585c
"Die Ehegatten können über die Unterhaltspflicht für die Zeit nach der Scheidung Vereinbarungen treffen. Eine Vereinbarung, die vor der Rechtskraft der Scheidung getroffen wird, bedarf der notariellen Beurkundung. .... "

kann auf nachehelichen Unterhalt verzichtet werden, es kann aber durchaus Probleme geben, wenn Ämter (z.B. bei H4) involviert sind.

VG Susi

Hi Susi,

danke, aber meine Frage bezog sich auf den Trennungsunterhalt und nicht auf den nachehelichen! Bei dem ist mit der Sachverhalt soweit klar, glaube ich. ;-)
Sie möchte verzichten, "darf" es aber rechtlich nicht, soweit ich es verstanden habe. Mache sagen aber auch, dass man auf Trennungsunterhalt verzichten kann. So ganz klar ist mir das eben leider nicht.

Und weiß jemand was wegen der Sache mit jetzt zur Bank gehen oder erst nach meiner Probezeit (siehe vorherigen Beitrag von mir)?


Danke Euch!
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82Marco
Globaler Moderator
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« Antwort #29 am: 09. Januar 2019, 11:32:31 »

Servus!
Sie möchte verzichten, "darf" es aber rechtlich nicht, soweit ich es verstanden habe. Mache sagen aber auch, dass man auf Trennungsunterhalt verzichten kann. So ganz klar ist mir das eben leider nicht.
Ich denke, Du verwechselst KindesUnterhalt und TrennungsUnterhalt; auf KU darf genaugenommen nicht verzichtet werden; wenn aber nicht gefordert wird, kräht auch kein Hahn danach, solange nicht öffentliche Töpfe beansprucht werden.
Wenn Dein Nochfrau auf TU verzichten will, kann sie das machen (eben auch solange sie nicht Leistungen  aus öffentlichen Töpfen beansprucht).

Was die Bank anbelangt: es hängt ganz von Deinem Verhältnis zum dortigen Sachbearbeiter ab; eine konkrete Antwort wird Dir hier wahrscheinlich niemand geben können.

Grüßung
Marco
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flosch_79
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« Antwort #30 am: 09. Januar 2019, 11:38:19 »

Servus!Ich denke, Du verwechselst KindesUnterhalt und TrennungsUnterhalt; auf KU darf genaugenommen nicht verzichtet werden; wenn aber nicht gefordert wird, kräht auch kein Hahn danach, solange nicht öffentliche Töpfe beansprucht werden.
Wenn Dein Nochfrau auf TU verzichten will, kann sie das machen (eben auch solange sie nicht Leistungen  aus öffentlichen Töpfen beansprucht).


Grüßung
Marco


Hi Marco,
ich habe vorhin eine telefonische Rechtsberatung meiner Rechtsschutzversicherung in Anspruch genommen. SIe bestätigete mir, dass man auf TU nicht verzichten kann! SIe veredient 1500 und durch KU und Kindergeld hat sie ca. 2200€ netto. Sie wird also keine statlichen Leistungen in Anspruch nehmen.
Verstehe das mit dem TU trotzdem nicht so richtig, das "Internet" im Großen sowie die Anwältin am Telefon sagen eben, dass nicht darauf verzichtet werden kann (rein juristisch). Du, wie auch viele andere, sagen, dass es geht. Weiß nicht weiter und was nun richtig ist. :-/

Danke Dir!
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Susi64
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« Antwort #31 am: 09. Januar 2019, 11:44:32 »

Hallo,

ok, Du meinstest TU, aber TU ist keine Scheidungsfolge sondern ist vor der Scheidung zu zahlen, ab der Scheidung geht es immer um nachehelichen Unterhalt.

Nein, auf TU kann nicht verzichtet werden (§ 1614 BGB), wenn ihr euch aber einigt, dass keiner zu zahlen ist, dann wird es auch keiner erzwingen.

VG Susi
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neuezeit
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« Antwort #32 am: 09. Januar 2019, 11:53:52 »

Edit: Ich hatte Susi´sAntwort gesehen, lasse meine Antwort aber trotzdem so stehen

Moin,

wenn ihr euch einigt, keiner darüber hinaus Forderungen stellt und auch nicht öffentliche Töpfe beansprucht werden (siehe @82Marco), wer soll dann irgendwas "einklagen" oder sagen "ihr müsst das aber so machen"?

Meine Ex und ich haben den Unterhalt kids und für sie (nach einem Erstgespräch beim Mediator) über jetzt mittlerweile rund 13 Jahre selbst geregelt (d.h. in Abstimmung angepasst, auch mal nach unten). Bei der Scheidung (die war vor ca. 8 Jahren meine ich) hat die Richterin lediglich mal nachgefragt (aus Interesse nehme ich an, weil es war nichts darüber beantragt oder auch nur geschrieben), ob wir da ne Regelung haben (ja).

Allerdings musste Ex eben nie öffentliche Gelder in Anspruch nehmen.

Also, es mag sein, dass formal TU gezahlt werden muss, aber wenn man sich so einigt (und sich auch dran hält), fragt Niemand danach, ob denn einer gezahlt wird.

neuezeit
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So ist das Leben
flosch_79
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« Antwort #33 am: 09. Januar 2019, 12:10:33 »

Super danke Euch! Das hilft mir sehr viel weiter! :-)
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Kasper
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« Antwort #34 am: 09. Januar 2019, 13:42:37 »

Moin,

wichtig ist dabei auch zu wissen, dass niemals rückwirkend gefordert werden kann.
Das heißt, wenn Deine Ex im November auf die Idee kommt, doch Trennungsunterhalt zu fordern, und dies nachweislich im November tut, dann wäre (wenn denn einer zustünde) erst ab November zu zahlen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
flosch_79
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« Antwort #35 am: 09. Januar 2019, 13:50:29 »

Moin,

wichtig ist dabei auch zu wissen, dass niemals rückwirkend gefordert werden kann.
Das heißt, wenn Deine Ex im November auf die Idee kommt, doch Trennungsunterhalt zu fordern, und dies nachweislich im November tut, dann wäre (wenn denn einer zustünde) erst ab November zu zahlen.

Gruß
Kasper

Nochmals vielen Dank Kasper, das beruhigt!
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