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vatersein.de - Forum 26. Juni 2019, 01:48:10 *
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Autor Thema: Das übliche eben....  (Gelesen 2657 mal)
Janosch84
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« am: 26. Dezember 2018, 18:09:19 »

Hallo Leute,

ich bin neu hier und auf der Suche nach Unterstützung bzw. Rückhalt nach einer jahrelangen sehr verwirrenden und "lieblosen" beziehung die nun nach 9 Jahren endete. Natürlich bilderbuchmäßig gleich mit einem neuen Partner der bereits einen Monat später meiner beiden Töchter kennengelernt hat. Das ganze passierte am 08.09.2018. 14 Tage später war Sie bereits mit Ihrem neuen Partner zusammen. Ich habe versucht dennoch irgendwie mit der Situation klar zu kommen und mich um meiner Kinder zu kümmern, aber bin dabei kläglich gescheitert. Seit dem 15.11. bin ich nun bei meiner Schwester untergekommen um mich erstmal um mich selbst zu kümmern und wieder halbewgs klar zu kommen. Täglicher Kontakt über Handy besteht zu meinen Kindern und ich sehe sie momentan aller 14 Tage. Ab dem 13.01. gehe ich wieder zurück in die Stadt wo auch meine Kinder leben. Nun versuche ich ein Betreuungsmodel zu finden bei dem ich meine Kinder gleichermaßen sehe wie sie. Gegen einen Wöchentlichen wechsel streubt Sie sich allerdings. Habt oder kennt ihr andere Alternativen? Als ich ihr heute den Voschlag machte das ich einen 3 tägigen wechsel gut finden würde und auch das gemeinsamen sorgerecht für unsere große Tochter beantragen möchte brach Sie in Tränen aus. Ich hätte mich ja verpisst und jetzt müsse alles wieder nach mir gehen und unterhaltsvorschuss könne Sie ja dann auch vergessen etc. Ich war total überfordert mit der Situaion weil ich lediglich eine Vorschlag gemacht habe. Habt ihr Ideen wie ich das ganze auch zu gunsten meiner Kinder und mir gestalten kann?

Vielen Dank und beste Grüße
Janosch84
« Letzte Änderung: 26. Dezember 2018, 18:12:57 von Janosch84 » Gespeichert
Samson1978
_Samson1978
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 371


« Antwort #1 am: 26. Dezember 2018, 18:37:26 »

Hallo Janosch,

herzlich Willkommen hier.
Um dir gezielt helfen zu können, sind folgende Angaben nicht unerheblich.
Wie alt sind deine beiden Kinder?
Wie war bisher der Umgang geregelt? Gab es eine Vereinbarung? Alle 14 tage für wie lange?
Warum erst jetzt das gSR für die große Tochter geantragen?
Hast du bis jetzt Unterhalt gezahlt oder wie lief das ab?
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Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.053


« Antwort #2 am: 26. Dezember 2018, 18:49:22 »

Hallo,

für Dich ist die Trennung sehr dramatisch verlaufen und ich kann Dir wenig Hoffnung machen, dass es eine friedliche und freundliche Regelung des Umgangs geben wird. Ganz offensichtlich wird ein "heile Familie" angestrebt und Du bist im Wesentlichen abgeschrieben.

Bereite Dich auf Gespräche welcher Art auch immer, besser vor, mach Dir klar, was Du willst und in welchen Schritten das gehen könnte. Hoffe dabei nicht auf Kooperation seitens der KM. Ansonsten wird Dich die KM immer wieder aus der Fassung bringen.

Das gemeinsame Sorgerecht solltest Du auf alle Fälle beantragen. Dagegen spricht nichts solange Du Dich um die Kinder kümmerst (auch 14tätiger Umgang ist da völlig ausreichend) und den Unterhalt nach dem Möglichen zahlst. Unterhalt sollte eigentlich weder mit Umgang noch mit Sorgerecht vermischt werden, aber es wird eben doch oft so gehandhabt.
Gegen das gemeinsame Sorgerecht spricht heutzutage nur noch eine Kindswohlgefährdung, die bei Dir nicht gegeben ist.

Obowhl das gSR Dir nicht unbedingt wirkliche viel Mitsprache gewährt, hast Du aber eben doch das Recht unabhängig von der KM Auskunft über Deine Kinder zu erhalten.

Am Geld/Unterhalt reiben sich viele. Aus meiner Sicht wirst Du ein Wechselmodell nicht gegen den Willen der KM bekommen. Was Du versuchen solltest ist ein Umgang an Nachmittagen unter der Woche. Das gibt Dir mehr Zeit mit Deinen Kindern und der KM den Unterhalt auf den sie scharf ist. Fordere ruhig zunächst etwas mehr und am Ende sollten da dann schon 2-3 Nachmittage, wo Du die Kinder betreust herauskommen.
Je nach Alter der Kinder und wie gut es läuft kann es dann auch ausgebaut werden.

Sollte ein Wechselmodell angestrebt werden, dann sollte der Wechsel nicht zu häufig stattfinden, aller 3 Tage haltet ihr alle nicht lange durch. Als Übergang zu einem wöchentlichen Wechsel kann das aber gut sein. Außerdem brauchen die Kinder dann auch entsprechende Räumlichkeiten bei Dir.

Wenn die Kinder noch in den Kiga gehen ist der Umgang relativ einfach zu gestalten, gehen sie beide oder auch nur eins schon in die Schule, dann hat die Schule natürlich Priorität und ihr müsst auch den dafür erforderlichen Ablauf garantieren.

Wenn die KM nicht mitmachen will, dann musst Du versuchen mit Hilfe des JA oder auch über eine Erziehungsberatung Dir Hilfe zu holen. Letzlich kann niemand außer einem Gericht die KM zwingen. Das Gericht will aber sehen, dass Du Dich um mehr Umgang bemüht hast.

Also mach einen Plan wie Du Dir den Umgang vorstellst, am besten als Gesamtpaket (Wochenenden, Nachmittage, Urlaub, hohe Feiertage), versuche Dich mit der KM zu einigen, wenn das in absehbarer Zeit zu nichts führt oder rundweg abgelehnt wird, dann wende ich an das JA um Vermittlung. Bringt das auch nichts, dann ist das Familiengericht Deine einzige Möglichkeit den Umgang zu regeln.

Kopf hoch, es wird nicht einfach, aber es ist vieles machbar.

VG Susi
Gespeichert
Janosch84
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« Antwort #3 am: 26. Dezember 2018, 19:11:58 »

Hallo Ihr beiden und vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.

Meine beiden Töchter sind 4 & 8 Jahre alt. Die endgültige Trennung verlief aufgrund des neuen Partners von ihr, womit ich wirklich kein Stück klargekommen bin leider sehr destruktiv. Zu meiner Schande auch von meiner Seite aus da ich mit vielen Dingen nicht umgehen konnte. Einen wirklich geregelten Umgang gab es zwar bis zum 15.11. (4 mal die Woche nach der Kita bzw. Schule bis 18:00 Uhr) aber ich habe diesen Aufgrund der Situation nicht weiterführen können, da die emotionale Belastung für mich dermaßen hoch war, das ich keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe als die Stadt zu verlassen. Ich konnte aufgrund meines psychischen Zustandes nicht mehr adequat für meine Kinder da sein. Wenn ich die Kinder abends brachte oder morgens meine große abholte um Sie in die Schule zu bringen sah ich jedes mal das Ihr neuer da war oder dort wieder mal übernachtete in unserem alten gemeinsamen Bett. Innerlich bin ich jedes mal gestorben. Das verlassen der Stadt sollte eigentlich auch dauerhaft so bleiben weil ich eben genau damit "neue heile Familie und ich weg" nicht mehr konfrontiert werden wollte.  

Jedoch habe ich in den letzten Wochen gemerkt das weglaufen nichts bringt. Der räumliche Abstand hat für mich zu einer emotionalen Entlastung geführt und ich konnte in Ruhe unsere gesamte Beziehung aufarbeiten. Ausserdem merke ich wie sich meine Kinder immer mehr zu mir distanzieren was ich nicht möchte. In sofern habe ich den Entschluss gefasst wieder zurück zu gehen. Zur Zeit sehe ich meine Kinder jeden zweiten Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. An Unterhalt zahle ich im Rahmen meiner Möglichkeit 150,00€ sowie 40,00€ Taschengeld für beide Kinder. Ein erweiterter Umgang nur an Nachmittagen ist mir eigentlich zu wenig und bereits vor dem 15.11. wollten meine Kinder regelmäßig bei mir übernachten. Ein Kinderzimmer ist vorhanden. An Spielzeug hapert es noch ;-)

Vielen Dank und liebe Grüße
« Letzte Änderung: 26. Dezember 2018, 19:17:35 von Janosch84 » Gespeichert
Kakadu59
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 644



« Antwort #4 am: 27. Dezember 2018, 13:12:47 »

Hallo @Janosch84,
Hallo Ihr beiden und vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
Meine beiden Töchter sind 4 & 8 Jahre alt.
[...]
An Unterhalt zahle ich im Rahmen meiner Möglichkeit 150,00€ sowie 40,00€ Taschengeld für beide Kinder.
[...]
Vielen Dank und liebe Grüße

Ich nehme mal an, das die genannten Beträge jeweils pro Kind von Dir aktuell gezahlt werden.
Gemäß rechtlicher Situation (Düsseldorfer Tabelle!) ist das allerdings zu wenig.
Allein der Mindestunterhalt pro Kind beträgt hier aktuell (Stand 2018)
für die 4-jährige: 348,- €; Zahlbetrag: (also abzüglich 1/2 Kindergeld) 251,- € ;
für die 8-jährige: 399,- €; Zahlbetrag: (also abzüglich 1/2 Kindergeld) 302,- €
Ab nächsten Jahr steigen die Unterhaltsbeträge etwas...
Nachzulesen (unter Anderem) hier:
https://www.unterhalt.net/blog/unterhaltsrecht/duesseldorfer-tabelle-mit-zahlbetrag.html

das Ganze ist natürlich abhängig von Deinem monatlichen unterhaltsrelevanten Nettoeinkommen
Die Düssseldorfer Tabelle ist zunächst ausgelegt für 2 Unterhaltsberechtigte, bei mehr Unterhaltsberechtigten kommt es zu Abstufung, bei weniger wird hochgestuft.
Deweiteren ist für die Ermittlung des Unterhaltsrelevanten Nettoeinkommens der Wohnort der Kinder relevant, hier kommen nämlich im die unterhaltsrechtlichen Leitlinien des zuständigen OLG zur Anwendung.

Falls Du Deine Einkommenszahlen offen legen magst, kann man hier mal drüberschauen und rechnen....

PS: Das mit dem Zahlung des Taschengeldes würde ich erstmal unterlassen. Je nachdem wie Du den Unterhalt aktuell zahlst, kann es passieren, daß Du am Ende "draufzahlst", wenn es seitens der KM zu Nachzahlungsforderungen kommt (weil dann u.U. die Taschengeldbeträge nicht mit berücksichtigt werden).
Arbeitet Deine Ex? Hier droht nämlich ein weiteres Problem: aktuell Trennungsunterhalt, im weiteren Verlauf (nach Scheidung) nachehelicher Unterhalt...
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2018, 13:14:25 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Janosch84
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« Antwort #5 am: 27. Dezember 2018, 13:20:34 »

Hallo Kakadu59,

vielen Dank für deine Antwort. Die 150,00€ Unterhalt und das Taschengeld ist für beide Kinder da mein Einkommen nicht ausreichend ist.
Ich habe es nach den Maßgaben der Düsseldorfer Tabelle gestern berechnet. Ihr würde ein Unterhalt von 154,99€ für beide Kinder zustehen. Sie hat aber die Möglichkeit Unterhaltsvorschuss zu beantragen. Diese wird sie auch wahrnehmen. Unterhalt für Sie muss ich nicht zahlen da wir nicht verheiratet waren.

Viele Grüße   

PS: Gibt es hier Väter die eine ähliche Situation mit einem sofortigen neuen Partner der Ex durchmachen mussten? Wie habt ihr das überstanden?Konfrontationen mit dem neuen Partner ob direkt oder indirekt bleiben ja nicht aus. Wie lange hat es bei euch gedauert wieder klar zu kommen?
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Kasper
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Beiträge: 3.631



« Antwort #6 am: 27. Dezember 2018, 17:03:18 »

Moin,

die Konstellation, dass es gleich einen neuen Partner gibt, wenn die Trennung vollzogen wird, ist eine häuftig anzutreffende Sitaution. Dieser neue Partner (nicht immer, aber oft) ist eine Art psychologische Unterstützung. Ein Part der Dir jetzt gerade fehlt ...

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
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Beiträge: 4.053


« Antwort #7 am: 27. Dezember 2018, 17:36:15 »

Hallo,

was weh tut ist die plötzliche Leere. Deshalb musst Du diese füllen. Mit einem Hobby, Freunden, vielleicht gibt es in Deiner Nähe eine Vätergruppe, Arbeitkollegen mit denen Du etwas auch in der Freizeit unternehmen kannst.

Konzentriere Dich auf die Dinge, die Du beeinflussen kannst, bleibe dran am Umgang, am Sorgerecht, aber das Privatleben Deiner Ex und damit auch Next sind nichts worüber Du Dir Gedanken machen solltest, ändern kannst Du hier nichts.

VG Susi
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Beiträge: 112


« Antwort #8 am: 02. Januar 2019, 15:59:00 »

Hallo liebes Forum, Hallo Janosch 84

Ich habe so eine Situation auch gehabt, zwar nicht gleich aber 2 Monate später, es tut weh zu sehen wie eine so genannte heile Familie entsteht, aber ohne den eigentlichen Vater. Ich denke deine Dame wird den Unterhalt wollen und sonst nichts mehr, deshalb ist es wichtig das du schnell reagierst (anders wie ich) da sonst der Kontakt zusammenbricht. Trotzdem wie ich lese wenn dir das immer sehr wehtut dann kann es aber auch sein das du es irgendwann nicht mehr erträgst und Abstand nimmst sowie es bei mir war. Der Kontakt wird durch deine Dame bestimmt nicht gefördert und es kann passieren das auch die Kinder dich auf einmal nicht mehr sehen wollen warum auch immer. Ich habe es nicht ertragen und bin von der Stadt weg, was zwar gut tat und der gesamte Abbruch der Kontakte weder zur heilen Familie noch zu den Kindern, hat die Situation mir seelisch erleichtert aber jetzt sogar nach 10 Jahren oder mehr ist die Sehnsucht nach den Kindern immer noch so präsent wie am ersten Tag. Deshalb meinen Rat: Überlege dir was für dich gut tut oder was du willst. Der Kampf um die Kinder kann dich immer wieder an die grenze bringen da du immer wieder Kontakt zur heilen Familie bekommst und je nach dem deiner Seele einen Schuß verpasst, oder du gehst. Bloß dann ist der Kampf um die Kinder gegessen. Aber solltest du die Kraft haben trotz heilen Familien Kontakt rate ich dir kämpfe um die Kinder weil sonst kommst du nie zur Ruhe, es liegt an dir was du ertragen kannst, und du wirst einiges ertragen müssen.

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tellerchen
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Beiträge: 102



« Antwort #9 am: 03. Januar 2019, 00:59:02 »

hallo...
bei mir ist das schon 12 Jahre her...wenn ich mich noch erinnere, war bei mir damals auch eine innere Leere, alles war damals getaktet, daher habe ich tagelang vor dem inneren Auge gehabt, wann meine Kids ins Bett gingen, ich ihnen ein Büchlein vorgelesen habe etcetc...ich sah mich damals am Rand einer klippe, wo nix mehr war...
Ich habe mich damals einer Scheidungsgruppe angeschlossen etwa 2 Monate, das hat mir sehr geholfen, man hat erfahren, wie es anderen erging, und einige hat es sehr viel viel schlimmer getroffen als mich...außerdem habe ich mich an den örtlichen sozialen Dienst gewendet, habe mit einem dortigen Mann dort geredet, einfach nur geredet, auch das half mir, wie ein anderer objektiver Mann, der in etwa gleich denkt und neutral urteilt, die Sache denkt.
Damals war bei meiner Ex jemand, aber das war nicht der Grund, meine Ex war in den Wechseljahren und ehrlich gesagt, wir haben uns auseinander gelebt nach damals 16 Jahren. Meine Kids waren etwa so alt wie deine gewesen.
Ich hatte Glück, mehr durch Zufall lernte ich 14 Tage nach dem Auszug meine Freundin kennen, auch vorbelastet und damals geschieden, die hat mir sehr geholfen, weil ich hatte von nix ne Ahnung in Punkto Scheidung, musste mir alles anlesen und anhören, damals hatte ich auch dieses Forum zum erstenmal kennengelernt.
Ich hatte damals den Umgang eingeklagt, aber das hielt nur etwa 4 Jahre, zum einen hatten sich meine Kids entfremdet, zum anderen konnte ich nicht ertragen, wenn meine Ex auftauchte, um die Kids zu bringen und abzuholen. Es hatte sich ein sorry Ekel entwickelt auf sie, nachdem ich erfahren hatte in den 3 Jahren Grichtsstreit...es hat mich runtergezogen und ich habe den Kontakt abgebrochen weil ich daran zerbrochen wäre. Also wenn ich einiges hier lese, wie einige um Ihre kids kämpfen....Respekt Respekt...aber mein Nervenkostüm war damals absolut down.

so denke das reicht erstmal zu mir...

Wollte damit andeuten, das es auch ein leben danach gibt, ich bin mit der damaligen Freundin heute noch zusammen, ihre Enkel nennen mich Opa, ich habe mir eine andere Familie etcetc geschaffen, obwohl Heirat kommt für mich nicht mehr in Frage, einmal das reichte...man muß nicht unbedingt heiraten, unter bestimmten Bedingungen ist es sogar vorteilhafter in getrennten Wohnungen zu leben, es wird nix angerechnet etcetc

Mittlerweile sind 12 Jahre rum, ich habe meine kids seit 8 Jahren nicht mehr gesehen, aber durch facebook etc habe ich zwar keinen Kontakt zu ihnen, aber weiß aus den twitter facebook etc was sie machen...sehe Bilder mit Ihren Freunden und welche Ausbildung sie machen.
Also es gibt auch einen eigenen Weg zu dem eigenen Ich, damals gab es nur die Familie und 12 std Arbeit jeden Tag, hatte keine Hobbys mehr ...heute ist vieles anders, ich muß niemand fragen wenn ich das oder das mache...an den Wochenenden bin ich meistens bei meiner Perle und deren kids...deren Enkelkinder...und ich verwirkliche mich mit dem einen oder anderen Hobby oder helfe hier im Forum, um anderen zu helfen, wie mir damals geholfen wurde....

Deine Leere wird mit der Zeit verschwinden....denke geradeaus und lass dich nicht hängen, du hast auch ein Recht auf dich selber, deine Kids werden immer deine Kids sein.... egal was die Zukunft bringt.

Ich wünsche dir alles gute...

grüssle Tellerchen
Gespeichert

"Laut Statistik ist die Ehe die Hauptursache aller Scheidungen."

"Ist der Chef nicht da, entscheidet der Stellvertreter. Ist der auch nicht da, entscheidet endlich der gesunde Menschenverstand."
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