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vatersein.de - Forum 17. Dezember 2018, 08:55:53 *
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Autor Thema: Beurkundung Jugendamt HEUTE  (Gelesen 878 mal)
Bobergdad
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14


« am: 06. Dezember 2018, 08:22:50 »

Hallo zusammen,

ich habe heut ein Termin beim Jugendamt um die Beurkundung bei der Beistandschaft unsere Kinder durchzuführen.
Ich habe lange gezögert aber mittlerweile drohen Sie schon mit eine Anzeige etc.
Mir ist bewusst, dass ich auch die Möglichkeit hätte es beim Notar erstellen zu lassen. Nun mache ich es aber einfach vor Ort.
Eine Frage hätte ich allerdings dazu:
die Summe die ich zu zahlen habe stimmt aber ich habe Schulden. Ich habe etwa 7 Monate kein Unterhalt bezahlt.
Ich sehe es ein, dass ich diese auch zurück zahlen werde aber sie können dann nicht deswegen sofort pfänden oder?
Was für Möglichkeiten entstehen durch diese Beurkundung noch bzgl. meine Schulden?
Kann ich "verlangen" dass die Beurkundung ab heute gilt? nicht Rückwirkend?
Die Befristung und zum Thema dynamisch / statisch bin ich informiert

Gruß
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Inselreif
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 540


« Antwort #1 am: 06. Dezember 2018, 08:26:24 »

Hi,
Du kannst beurkunden was Du willst - ob die Beistandschaft damit einverstanden ist, bleibt dann eine andere Sache.
Sinnvollerweise einigt ihr Euch darauf, wie die Rückstände getilgt werden sollen und nehmt das in die Urkunde auf.
Alles andere geht entweder für Dich nach hinten los (sofortige Pfändungsmöglichkeit) oder ist für das Kind nicht hinnehmbar und führt zu einem gerichtlichen Antrag gegen Dich.

Gruss von der Insel
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Bobergdad
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14


« Antwort #2 am: 06. Dezember 2018, 08:53:25 »

Danke Inselreif
Ich nehme an, dass die Beurkundung da bereits fertig liegt.
Wenn ich dann bestimmte Dinge durchstreiche wie z.B.das Wort Rückwirkend und drauf schreibe ab den heutigen Tag ist das denn rechtens? Oder müssen die es neu aufstellen?
Ich habe schonmal gefragt ob Sie es mir zuschicken konnten damit waren die nicht einverstanden. Wenn ich nachher sage, dass ich nicht damit einverstanden bin was da steht und doch nicht
unterschreibe…Können die das gegen mich verwenden?
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Kasper
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Beiträge: 3.375



« Antwort #3 am: 06. Dezember 2018, 09:05:21 »

Moin,

nein, sie können es nicht gegen Dich verwenden.
Nach der Rechtslage müssen sie das Beurkunden was Du verlangst. Das sie es nicht tun, die Vorlage nicht vorab zusenden, sind die bekannten Spielchen. Das hat nur den Zweck die am Termin unter Druck zu setzen, und dann für Dich unvorteilhafte Verpflichtungen in so ein Papier mit aufzunehmen.

Solltest Du etwas bemerken, dann geht schnellstens zu einem Notar und lass dort einen Titel erstellen. Dann kann Dir nichts passieren.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
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Beiträge: 3.752


« Antwort #4 am: 06. Dezember 2018, 09:11:37 »

Hallo,

auf dem Titel wird "rückwirkend" nicht stehen.

Trotzdem bist Du verpflichtet den Unterhalt rückwirkend zu zahlen, da der Unterhalt ab Inverzugsetzung gilt.
In aller Regel läuft es darauf hinaus, dass Du ab sofort den aktuellen Unterhalt zahlst und das JA mit Dir vereinbart wie die Unterhaltsschulden abgebaut werden (Teilzahlung). Eine sofortige Pfändung wird nicht erfolgen.

VG Susi
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Bobergdad
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14


« Antwort #5 am: 06. Dezember 2018, 10:16:13 »

Danke für die schnelle Reaktionen
Ich kann mir nicht vorstellen was so auf mich zukommt. Ärgerlich das sie es mir vorher nicht zeigen wollten.
Ich achte also auf folgendes:
-Befristigung bis 18. Lebensjahr ( Beim JA eigentlich nicht möglich?!)
-Dynamisch oder statisch (woran erkenne ich das? Statisch wäre besser falls Gehalterhöhungen kommen?)
-Ob die Summe passt

Sonst noch was?
Und wenn ich ein ungutes Gefühl habe sage ich einfach das ich heute nicht unterschreiben werde sondern es vom Notar beurkunden lassen möchte.
Wird mir denn eine Frist gegeben?
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Wasserfee
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 243


« Antwort #6 am: 06. Dezember 2018, 10:46:25 »

hi,

das Kind hat ein Recht auf einen dynamischen Titel. Einen statischen wirst du nicht durchsetzen können.

WF
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Kasper
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Beiträge: 3.375



« Antwort #7 am: 06. Dezember 2018, 10:47:05 »

Moin,

je nach Mitarbeiter und Konstellation kann alles passieren.
Es kann Druck aufgebaut werden, Fristen gesetzt werden, ... man weiß es nicht. Man sollte niemals vergessen, dass diese Mitarbeiter nicht Deine Freunde sind und immer nur für das Kind da sind. Da wird auch mal mit Unwahrheiten und falschen Angaben gearbeitet.
Was mich immer Stuzig machen würde, wenn diese die Urkunde nicht vorab zur Prüfung übersenden wollen. Du kannst aber auch selber einen Text aufsetzen (Vorlagen gibt es im Internet) und diese mit zum JA nehmen, und verlangen, dass sie diese beurkunden.
Es kann aber auch in diesem Fall passieren, dass diese sagen, dass sie es nicht machen wollen (auch wenn diese hierzu verpflichtet sind).

So auf dem letzten Drücker ist sowas immer etwas ungünstig ...

Gruß
Kasper
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Kakadu59
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« Antwort #8 am: 06. Dezember 2018, 10:51:24 »

Hallo @Bobergdad,
keine Ahnung, warum Du die Sache mit dem Titel solange hinauszögerst (wird ja -zumindest hier im Forum - schon seit Sept´18 von Dir thematisiert).
In anderen Fäden hast Du geschrieben, dass Du immer Unterhalt gezahlt hast. Wo kommen also aktuell die Rückstände her? Oder anders gefragt: warum hast Du - in den letzten 7 Monaten - gar keinen Unterhalt gezahlt?
Eventuelle Rückstände müßten derzeit nur ab "InVerzugsetzung" von Dir bezahlt werden, also ab Beginn des Monates, wo Du von der Beistandschaft zur Einkommensoffenlegung aufgefordert wurdest (sprich wenn die Aufforderung vom/am 27.08. bei Dir eingangen ist, mußt Du für den ganzen Monat August den vollen titulierten Unterhalt abdrücken!)

Fakt ist:
Die Kinder haben einen Anspruch auf einen dynamischen, unbefristeten Titel in korrekter Höhe.
Worum man (gelegentlich) streiten kann ist die Befristung auf Volljährigkeit.
Das wichtigste im Vorfeld währe gewesen, eine eigene solide Berechnung der zukünftigen Unterhaltslast durchzuführen, um event. falsche Berechnungen des JA korrigieren zu können.
Die Sache mit dem Notar hat immer ein paar kleine Haken:
man kann(!) einen befristeten (auf 18), statischen und niedrigeren Unterhalt (als es Deine finanzielle Situation hergibt/ (hergeben würde) titulieren lassen.
Die KM als Vertreterin der Kinder muß sich allerdings nicht damit abfinden (und könnte -erfolgreich?-klagen). Das ist zumindest mein aktueller Kenntnisstand.
« Letzte Änderung: 06. Dezember 2018, 10:53:45 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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Bobergdad
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« Antwort #9 am: 06. Dezember 2018, 11:02:50 »

Hallo Kakadu,
danke für deine offene Worte.
Die Schulden sind entstanden in 2017. Als wir uns getrennt haben hat meine Freundin auf Unterhalt verzichtet weil wir vereinbart haben dass ich ihre Miete übernehme.
Trotzdem ist meine Freundin zum JA gegangen hat Beistand beantragt etc. Ich habe alles beim JA vorgelegt.  Es war meine eigene Dummheit zu glauben es hätte sich mit der Miete erledigt.
Das wäre laut ihre Aussage einfach eine zusätzliche freiwillige Zahlung von mir gewesen.
Naja egal was war. Der Termin steht heute. Die Summe habe ich bereits prüfen lassen und passt. Somit wird es wohl darauf hinauslaufen das ich unterschreibe.
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Kakadu59
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« Antwort #10 am: 06. Dezember 2018, 13:44:53 »

Hallo nochmal...

Obwohl es eine (mündliche) Vereinbahrung gab (Unterhalt vs. Miete), hat sich Deine DEF nicht daran gehalten und fordert nun rückwirkend Unterhalt...(?)
Ich hoffe, Du bist in Sachen Unterhaltshöhe/ Unterhaltsberechnung einigermaßen sattelfest:
Einkommen der letzten 12 Monate zuzüglich Sonderzahlung, zuzüglich Steuererstattung geteilt durch 12 (Monate) ergibt zunächst Dein monatl. Durchschnittsnetto:
In Abhängigkeit von OLG-Zuständigkeit (=Wohnort der Kinder); siehe dort unterhaltsrechtliche Leitlinien/ Grundsätze  gibt es die Möglichkeit eine 5%e Pauschale in Abzug zu bringen (bei entsprechenden Nachweis auch mehr).
Des Weiteren können bis zu 4% des Jahresnetto als altersbedingte Vorsorge (z.B. Pensionskasse oder Riester) in Abzug gebracht werden.
Weiterin abzugsfähig: zB. zusätzliche private Krankenvorsorge (Zahnzusatzversicherungen u.ä.)
Das ergibt schlußendlich das sogenannte unterhaltsrelevante (bereinigte) Nettoeinkommen des UET, davon wird dann im weiteren Verlauf der Kindesunterhalt gemäß Düsseldorfer Tabelle ermittelt.

Schau also genau hin, was da berechnet wurde und was Du da unterschreibst... Einmal unterschrieben, kommst Du nur schwer aus der Nummer wieder raus..
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MfG. Kakadu59

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Kasper
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« Antwort #11 am: 06. Dezember 2018, 13:55:45 »

Ob er das noch liest?
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Kakadu59
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« Antwort #12 am: 06. Dezember 2018, 14:24:22 »

Hallo @Kasper,
keine Ahnung, ich hoffe mal.
In der heutigen Zeit haben ja die meisten(?) Leute mit Handy eine entsprechende Verknüpfung mit Ihrem Emailacount und der wiederrum (oft) eine mit dem Forum.
Zumindest ich kann da (in eigener Sache) immer mal lesen, was sich bei mir so neues tut/ getan hat...
Naja und wenn er´s nicht liest: er hat(te) ja reichlich Angebote zur Hilfe gehabt, die er hätte nutzen können (-> Berechnung) wenn er gewollt hätte...
Außerdem ist er sich ja recht sicher, das der vom JA genannte Zahlbetrag stimmt - vllcht. hat er sich ja auch anderweitig informiert?
Eventuell meldet er sich ja nochmal in der Sache...
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MfG. Kakadu59

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Bobergdad
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« Antwort #13 am: 06. Dezember 2018, 16:00:11 »

Hallo
Erstmal nur eine kurze Antwort. Ich habe es gelesen vielen Dank
Ich gebe später noch eine kurze Rückinfo
Gruß
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Bobergdad
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« Antwort #14 am: 07. Dezember 2018, 07:41:08 »

Guten Morgen,
es ist alles gut verlaufen und ich habe unterschrieben
vielen Dank für eure Hilfe und Beratung
Schönes Wochenende
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