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vatersein.de - Forum 26. Mai 2019, 21:34:21 *
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Autor Thema: Freibetrag Schwerbehinderung WG Unterhalt  (Gelesen 827 mal)
darkus
Schon was gesagt
*
Beiträge: 18


« am: 23. November 2018, 08:32:20 »

Hallo Zusammen,

zur Zeit habe wir noch das Wechselmodell, das wird sich aber in der Zukunft ändern und ich reche damit das das Gericht das Kind zur Mutter geben wird. Meine Tochter hat 70% Schwerbehinderung und Merkzeichen B, H und G. ich habe noch eine Zweite tochter mit meiner neuen Frau.
Das ich dann mehr Unterhalt zahlen muss ist mir klar. Es wird dann darauf ein Mangelfall werden. Wer verdient schon mehr als 1800 Netto im Monat. Zur Zeit ist es so das ich 50 % vom Freibetrag Schwerbehinderung für Einkommensteuererklärung bekomme.
Sie und das Kind würden ALG2 bekommen da Sie kein Beruf erlernt hat und keine Beschäftigung nachgeht.
Sie hat noch ein 2. Kind welcher eine Beruftätigkeit fast unmöglich macht(Schwerer Autist)
Muss die Mutter mir den Restfreibetrag übertragen?

LG Darkus
Gespeichert
Kruemelmonster
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 306



« Antwort #1 am: 23. November 2018, 11:23:20 »

Moin Darkus,

die Mutter muss dir ihre Hälfte des Freibetrags nicht übetragen. Sie KANN es natürlich freiwillig tun, denn mit Hartz4 hat sie keinen Vorteil vom Freibetrag.

Gegen den Willen der Mutter bekommst du nur den halben Freibetrag. Es gibt nur eine Ausnahme: Wenn das Kind komplett bei dir lebt UND die Mutter keinerlei Unterhalt zahlt und sich auch sonst nicht kümmert. Dann kannst du auch gegen den Willen der Mutter den ganzen Freibetrag bekommen. Den Fall hatte ich.

Was spricht dagegen das Wechselmodell beizubehalten?

Viele Grüße vom Krümelmonster
Gespeichert

Alle sagten: " Das kann nicht funktionieren"
Dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht
darkus
Schon was gesagt
*
Beiträge: 18


« Antwort #2 am: 23. November 2018, 11:40:35 »

Hi Krümelmonster,

dadurch das ich denn 1/2 Freibetrag bekomme, werde ich zukünftig 600 € weniger vom Finanzamt bekomme.
Durch die Lohnerhöhung nächstes Jahr werde ich noch mehr Lohnsteuer bezahlen müssen.
Und kann somit auch weniger Unterhalt bezahlen.. ca. 50 Euro pro Monat

Wir praktizieren seit 1 Jahr das Wechselmodell weil meine Tochter ihre Mutter vermisst.
Es gab verschieden Vorfälle warum ich meine Tochter nicht mit ruhigen Gewissen ganz zur Mutter geben kann, das Wechselmodell war der maximale Kompromis denn ich vertretten konnte.
(Sie hat insgesamt 3 mal gedroht Sie nicht zu holen usw.)
Laut Aussage der Mutter will meine Tochter nicht mehr bei mir leben und hat Angst vor ihrer Stiefmutter, wäre das 5 Rad am Wagen usw. Deswegen will Sie das unsere Tochter wieder bei Ihr lebt.
Aber das Verhalten bei mir passt gar nicht zu den Aussagen. Denn Sie Kuschelt mit meine Frau, spricht mit ihr wenn Sie auf dem Balkon eien Raucht, sucht also ihre Nähe, sagt "Ich habe dich Lieb", Lacht mir Ihr.
Gestern z. B. hat Sie wegen dem was meine Frau gesagt hat gelacht und gestrahl wie ein Honigkuchenpferd(sry besser Beschreibung fällt mir nicht ein).
Gespeichert
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.351


Ein Leben lang!


« Antwort #3 am: 23. November 2018, 13:00:30 »

§33b

(5) Steht der Behinderten-Pauschbetrag oder der Hinterbliebenen-Pauschbetrag einem Kind zu, für das der Steuerpflichtige Anspruch auf einen Freibetrag nach § 32 Absatz 6 oder auf Kindergeld hat, so wird der Pauschbetrag auf Antrag auf den Steuerpflichtigen übertragen, wenn ihn das Kind nicht in Anspruch nimmt.  2Dabei ist der Pauschbetrag grundsätzlich auf beide Elternteile je zur Hälfte aufzuteilen, es sei denn, der Kinderfreibetrag wurde auf den anderen Elternteil übertragen. 3Auf gemeinsamen Antrag der Eltern ist eine andere Aufteilung möglich.  4In diesen Fällen besteht für Aufwendungen, für die der Behinderten-Pauschbetrag gilt, kein Anspruch auf eine Steuerermäßigung nach § 33.

Das heißt: du behältst den halben "Behindertenfreibetrag", es sei denn, ihr vereinbart etwas Anderes. Es wäre in eurem Sinne, wenn sie dir ihren Anteil überträgt. Um deinen Anteil musst du jedenfalls nicht fürchten.

LG LBM
Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Inselreif
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 655


« Antwort #4 am: 23. November 2018, 13:02:09 »

Durch die Lohnerhöhung nächstes Jahr werde ich noch mehr Lohnsteuer bezahlen müssen.
Und kann somit auch weniger Unterhalt bezahlen..
Ähm, Du bekommst eine Lohnerhöhung, willst aber weniger Netto haben?!

Zitat
Wir praktizieren seit 1 Jahr das Wechselmodell weil meine Tochter ihre Mutter vermisst.
weil Eure Tochter Anspruch auf beide Elternteile hat.

Zitat
Laut Aussage der Mutter will meine Tochter nicht mehr bei mir leben
und wieso sollte sich das Gericht dem anschliessen, wenn das Kind etwas anderes sagt?

Gruss von der Insel
Gespeichert
darkus
Schon was gesagt
*
Beiträge: 18


« Antwort #5 am: 23. November 2018, 15:34:48 »

Hi Inselreif,

weniger Netto meine ich nicht, sonder die Einkommensteuererstattung. Bisher konnte ich den vollen Freibetrag nutzen somit war meine Einkommensteuererstatung entsprechend höher. Das ist aber durch das Wechselmodell weg gefallen. Somit sinkt erstmal mein gesamt Einkommen. Solange die Mutter nicht arbeiten geht wollte ich den Freitrag benutzen um eine höhrer Einkommen zu haben. Um entsprchend mehr Unterhalt zahlen zu können. Einer übertragung stimmt Sie nicht zu mit der Begründung "Sie müsste auch an ihre zukunft denken".

Das unsere Tochter Anspruch auf beide Elternteile hat bestreitet ich ja auch nicht. Ohne mein Mitwirken gäbe es gar kein Kontakt vom Kind zur Mutter. Als die Mutter beim Jugendamt war, hat unsere Tochter gar nichts gesagt, war sehr verschlossen.
Jedoch erzählt Sie bei dem Teil der Familie von der Mutter immer das Sie bei Ihrer Mutter wohnen will usw. So wird es mir zumindest erzählt. Wir können nur das Sie Angst vor meiner Frau hat nicht nachvollziehen, weil Ihr Verhalten ein ganz anderes ist. Auch ist Sie in der Schule auffällig wenn Sie bei der Mutter ist, verhält sich Agressiv gegenüber ihrer Freundin.
Das Verhalten würde ich wenn eher erwartet wenn Sie bei mir ist, wenn der Wunsch stimmt wieder bei ganz bei der Mutter leben zu wollen.

Leider ist die Mutter auch gegen weitere Ärztliche Untersuchungen., welches Jugendamt sogar empfehlen würde.

Ich denke am Ende wohnt Sie wieder bei der Mutter und ich werde Sie nicht mehr wieder sehen.

Deswegen wollte ich wissen ob evtl. die Möglichkeit besteht mein für den Unterhalt zuverfügungstehendes Einkommen zu erhöhen indem ich entsprechend höhere Steuerrückzahlung bekommen kann.

Danke für eure Hilfe.

LG Darkus
Gespeichert
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