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vatersein.de - Forum 23. März 2019, 21:47:03 *
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Autor Thema: Unterhalt bei Praktikum  (Gelesen 8878 mal)
Kasper
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« Antwort #75 am: 14. Februar 2019, 14:18:29 »

Moin,

ergänzend, sie kann auch allerlei Abschreibungen über Renovierungen, etc. in die Steuererklärung einbringen und damit die Steuerlast zumindest für ein Jahr erheblich senken. Die AfA ist dabei u.u. nur ein kleinerer Teil.

Zu dem Begleitschreiben ... ja, manche Exen geben niemals auf, warum auch immer.
Eine generelle Erwiederung könnte sein, dass genau dieses Verhalten der KM, mit verdrehten Darstellungen, zu dem schlechten Verhältnis von Dir zur Tochter geführt hat. Weiterhin die KM scheinbar voll Leistungsfähig ist und auch vor unwahren Aussagen nciht zurückschreckt (Nur Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit).

Ansonsten hat dieses Begleitschreiben tatsächlich nichts mit dem Verfahren zu tun, da es um nackte Zahlen geht.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
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« Antwort #76 am: 14. Februar 2019, 14:41:43 »

Hallo,

ich kann verstehen, dass Dich eine Nichtbeachtung der Stellungnahme nicht zufriedenstellt.
Trotzdem würde ich auch nicht dazu raten die ganze Stellungnahme aufzutröseln sondern einfach sagen, dass sachfremde Themen nicht Gegenstand Deiner Stellungnahme sind und ansonsten Du Dir nie etwas zu Schulden hast kommen lassen. Punkt.

VG Susi
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Kakadu59
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« Antwort #77 am: 14. Februar 2019, 14:44:39 »

Ich möchte mal zwei Sachen aus dem Schreiben der KM an die Richterin (als Kostprobe) herauspicken:
Zitat 1:
"Meinen aktiven Versuch durch persönliche Kontaktaufnahme mit dem Ziel eine außergerichtliche Einigung herbei zu führen, lehnte der Kindesvater ab"
Das war die Kontaktaufnahme, nachdem es ein gerichtliches Vergleichsangebot meinerseits gab, welches die "Tochter" nicht angenommen hat. Die KM schlug (nach mehr als 15 Jahren) bei mir auf und meinte das Geld würde (der Tochter) nicht reichen: Sie wollte außergerichtlich mit mir und von mir mehr Unterhalt ausdiskutieren....
Dabei vergißt ignoriert sie, dass ich schon 2 Monate vor Volljährigkeit der Tochter - sowohl die Tochter als auch die KM - in der Sache angeschrieben hatte, um eine einvernehmliche Lösung - vor Ingangsetzen von Anwalt und Gericht - zu finden.
Zitat 2:
"Zu keiner Zeit wurde Hr. Kakadu59 aufgefordert, Auskunft darüber zu erteilen, ob er selbst Wohneigentum besitzt bzw. Erbschaften oder andere Einnahmen verfügt, welche er in einer eheähnlichen Gemeinschaft mit seiner Partnerin nutzt.
Die Wohnsituation möchte ich durch einen entsprechenden Mietvertrag/ Kaufvertrag nachgewiesen haben"

Das ist das, was die KM an die Richterin schreibt und fordert...
Auch hier vergißt ignoriert sie, das ich hier 5 oder 6 Schreiben Ihrer Anwältin (aus Zeiten der Minderjärigkeit der Tochter)  liegen habe, in den ich "zur vollumfänglichen" Einkommensauskunft aufgefordert wurde...
« Letzte Änderung: 14. Februar 2019, 14:48:48 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Kakadu59
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« Antwort #78 am: 14. Februar 2019, 14:47:41 »

Hallo @Susi64
Hallo,
ich kann verstehen, dass Dich eine Nichtbeachtung der Stellungnahme nicht zufriedenstellt.
Trotzdem würde ich auch nicht dazu raten die ganze Stellungnahme aufzutröseln sondern einfach sagen, dass sachfremde Themen nicht Gegenstand Deiner Stellungnahme sind und ansonsten Du Dir nie etwas zu Schulden hast kommen lassen. Punkt.
VG Susi

das erste Unbehagen und der erste Unmut ist verflogen... ;o)
Eine Stellungnahme werde ich mir (ganz persönlich) für später aufheben...- so der Plan ;o)
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Inselreif
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« Antwort #79 am: 14. Februar 2019, 17:47:54 »

Die Wohnsituation möchte ich durch einen entsprechenden Mietvertrag/ Kaufvertrag nachgewiesen haben"[/i][/color]
Ja, schön. Sie kann vieles mögen aber sie ist ja nicht prozessbeteiligt. Ergo: ignorieren.

Gruss von der Insel
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Malachit
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« Antwort #80 am: 14. Februar 2019, 20:36:04 »

Hallo Kakadu59,

Hallo @Inselreif
Danke für Deine kurzes Statement. Zumindest der 2.Teil Deiner Antwort beruhigt etwas. Mich verstört gelegentlich die "Gelassenheit" meiner RAin...

Was diese durchaus angemessene Gelassenheit betrifft - die meisten Anwälte dürften reichlich Erfahrung haben mit solchen Schmutzkampagnen. Mindestens als Ziel solcher Kampagnen, manche sogar als Quelle einer solchen ;-)

Ein möglicher Textbaustein für eine Entgegnung lautet sinngemäß: "Im Übrigen weisen wir die aufgeführten Anschuldigungen als unzutreffend zurück. Falls wir zu einem dieser Punkte detailliert Stellung nehmen sollen, bitten wir um entsprechenden richterlichen Hinweis."

Die unausgesprochene Botschaft im Subtext lautet dabei: "Haben Sie als Richter wirklich so viel Tagesfreizeit, dass Sie sich mit derartigem Blödsinn auseinandersetzen wollen?"

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Kakadu59
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« Antwort #81 am: 16. Februar 2019, 11:07:20 »

Hallo zusammen,
das Anwaltsschreiben ist raus. Die Anwältin hat kurz den rechtlichen "Hintergrund" des Schreiben der KM angerissen (rechtl. Stellung der Verfasserin ->KM;  nicht prozessbeteiligt, Handeln ohne Anwalt in einem Verfahren in dem grundsätzlich Anwaltspflicht herrscht).
Ansonsten hat sie sich auf das wesentliche beschränkt:
- falsche Angaben bezüglich Ihrer Einkommenssituation (die KM hat ja bis dato behauptet keine weiteren Einkünfte - außer denen aus ihrem Job - zu haben)
- nunmehr erorderliche Offenlegung der(Miet-) Einnahmensituation aus den im Steuerbescheid genannten Immobilien (Erwebseinkünfte aus Vermietung und Verpachtung)

Wenn es wirklich etwas Gutes an der aktuellen Situation gibt, dann ist es wohl der Faktor Zeit, der mir in die Karten spielt.
Im Moment sind es schon 2 Ausbildungsabschnitte, die dieses Verfahren andauert
1. ab Jan. 2018 (Volljährigkeit der Tochter bis Ende des Gymnasiums (Sep. 2018)
2. ab Oktober 2018 bis aktuell, bzw. bis Sept 2019 auswärtiges Praktikum
Je nachdem wie lange man die Angelegenheit von der Gegenseite noch hinzieht könnte auch das ab Okt. 2019 anvisierte Studium mit "abfrühstücken"

Unabhängig davon, dass ich die Aktionen der KM als dreist und fast schon übergrifflich finde zeigen sie aus meiner Sicht, wie wenig die KM damit gerechnet hat, selbst einmal derart finanziell in die Verantwortung genommen zu werden.

Nach einem Gespräch mit meiner RA in der ich die Schwärzung im Mietvertrag angesprochen habe (hier einhergehend, dass sich die gegenseite weigert, mir die Daten offenzulegen) ergibt sich folgende Situation:

Grundsätzlich gibt es wohl keinen Rechtsanspruch darauf, einen Mietvertrag (als Beweis) zur Verfügung gestellt zu bekommen.
Andererseits sind wir (sprich und "meine" RAin) eben nicht verpflichtet einen solchen geschwärzten Mietvertrag als Beweis von Mehrkosten anerkennen zu müssen.
Sprich: Aus Sicht meiner Anwältin ist ein solcher (geschwärzter) Mietvertrag kein (geeignetes ) Beweismittel um Mehrkosten beanspruchen zu können...
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MfG. Kakadu59

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Kasper
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« Antwort #82 am: 16. Februar 2019, 12:20:30 »

Naja, un noch ein weiterer Punkt.
Auch wenn der Unterhalt rückwirkend gefordert werden kann, wird dieser gequotelt. Durch die Mieteinnahmen und den Auskunftsanspruch, den Du hast, zeigt sich nun, wie die Einkommenssituation tatsächlich aussieht. Vielleicht kommst Du auch ohne weitere Zahlungen da heraus.

Ich drück die Daumen.

Gruß
Kasper
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egalo
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« Antwort #83 am: 16. Februar 2019, 13:58:24 »

Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Kindesmutter noch mehr an Einkommen verschweigt.

Ich würde mal mit meiner Anwältin klären, ob das Gesamtverhalten von Mutter und Tochter schon die vom BGH geschaffene Sonderregelung zur direkten Auskunftsklage gegen die Mutter rechtfertigt. Und wenn, dann würde ich auch die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung verlangen.

Beispiel: https://www.familienrecht-deutschland.de/Neueste_Rechtsprechung_zum_Neuen_Unterhaltsrecht_UAendG/Oberlandesgerichte_-_Rechtsprechung_zum_neuen_Unterhaltsrecht/Kammergericht/Neue_Seite_4
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egalo
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« Antwort #84 am: 19. Februar 2019, 01:09:03 »

Und eine Unterlassungserklärung wegen der schwachsinnigen Vorwürfe von annodazumal würde ich mindestens verlangen.

Auch über eine Strafanzeige wäre nachzudenken.

Dem perversen Gemache der Mama ist endgültig ein Ende zu setzen!
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AnnaSophie
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« Antwort #85 am: 19. Februar 2019, 08:11:37 »

Hallo,

damit muss ja eine neue Berechnung erfolgen.
Und wenn ihr den Mehrbedarf des Mietvertrages durch Schwärzung einfach nicht anerkennt würde ich auch die Diagnose Zöliakie nicht ohne ärztliches Attet anerkennen und das von einem Facharzt und nicht von einem Hausarzt. Und damit diesen Mehrbedarf auch erst einmal negieren.

Sophie
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« Antwort #86 am: 19. Februar 2019, 11:56:39 »

Hallo zusammen
Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Kindesmutter noch mehr an Einkommen verschweigt.
[...]
Den Verdacht bzw. die Vermutung hatte ich schon, als es um die Offenlegung der Daten bezüglich Ihres (der KM) selbstbewohnten/ selbstgenutzten Einfamilienhauses ging.
Da war ja die Tochter auch aufgefordert worden, diese von der KM beizubringen.
Bis heute(!) ist in der Sache so etwas wie Schweigen im Walde. Die Forderung nach der Information bezüglich der Immobilie, welche dann zu einer Berechnung hätte herangezogen werden können wird von der Gegenseite schlichtweg ignoriert.
Da mir ein paar Eckdaten aus früherer Zeit bekannt sind (so erinnnerlich- schließlich habe ich da mal 1,5 Jahre gewohnt), haben wir einfach mal einen wohnwerten Vorteil "errechnet"... Bleibt abzuwarten, wie das dann von der Gegenseite bzw. Gericht bewertet wird.

Und eine Unterlassungserklärung wegen der schwachsinnigen Vorwürfe von annodazumal würde ich mindestens verlangen.
Auch über eine Strafanzeige wäre nachzudenken.
Dem perversen Gemache der Mama ist endgültig ein Ende zu setzen!
Was die "schwachsinnigen Vorwüfe von annodazumal" betrifft, so hat die KM zumindest an der Stelle sich (in der Öffentlichkeit) im Griff. Die Andeutungen die (aus meiner Sicht) eindeutig in diese Richtung gehen, sind im Grunde so diffus, das sie als Außenstehender (fast) nicht wahrnehmbar sind ->#64
Hier hatte ja meine Anwältin schon vorgeschlagen, die Sache argumentativ proaktiv anzugehen. Das habe ich erstmal nicht gewollt.
Ich hätte gerne, dass die Gegenseite diese Andeutungen "...meine Tochter will mit mir nichts zu tun habe weil; ich wüßte ja warum" klarer und greifbarer ausformuliert.
Ansonsten hat die KM diese falschen Mißbrauchsvorwürfe nur einmal noch - nämlich am 28.09.2018; bei Ihrem "Hausbesuch" bei mir - wiederholt und hier sogar mit neuen (mir bis dato unbekannten) "Pseudobeweisen" versucht zu untermauern. Plötzlich gab es nicht nur die Erzählung der Tochter in der Angelegenheit, sondern (angeblich) mehrere Informationen von verschiedenen Personen aus unserem damaligen Umfeld, die von "sog. Auffälligkeiten im Verhalten der Tochter" zu berichten wußten...

Ich denke, ich werde da noch mal mit der RAin drüber reden müssen...
Die Unterlassungserklärung in Sachen falscher Unterstellung/ Verleumdung  die ich ja  - mittlerweile mehrfach - in Schriftform vorliegen habe, ist schon mal eine gute Idee

Hallo,
damit muss ja eine neue Berechnung erfolgen.
Und wenn ihr den Mehrbedarf des Mietvertrages durch Schwärzung einfach nicht anerkennt würde ich auch die Diagnose Zöliakie nicht ohne ärztliches Attet anerkennen und das von einem Facharzt und nicht von einem Hausarzt. Und damit diesen Mehrbedarf auch erst einmal negieren.
Sophie
Auch darüber haben wir schon nachgedacht.  
« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 11:58:47 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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« Antwort #87 am: 13. März 2019, 16:15:15 »

Hallo zusammen,
es gibt wieder mal ein kleines Update... (ich habe mir ein paar Tag Ruhe gegönnt...)
Seit einigen Tagen liegt mir die vollstreckbare Ausfertigung des Teibeschlußes vor. Daraufhin hat meine RA.-in die Gegeseite mit Fristsetzung zum 07.03.2019 aufgefordert, vollständige die Steuererklärung nebst vollständigem Steuerbescheid vorzulegen.
Am 11.03.2019 erreicht mich eine eMail meiner RA.-in mit einem Schreiben (eMail) der KM mit folgendem Inhalt (Zitat):

Sehr geehrte Fr. RA (Name meiner RA.-in);
von einer Zwangsvollstreckung gegen (Name Tochter) ist abzusehen.
Ich werde am Donnerstag den 14.03.2019 wieder in Deutschland sein und anwaltlich vertreten durch Frau RA.-in (Name der RÄttin)
Die gewünschten Unterlagen werde ich einreichen.
Mit freundlichen Grüßen
(Name KM)


Diese eMail wurde von der KM per CC an die Gegenseite (RÄttin der Tochter) gesendet...
Bis dato keinerlei Einlassung und/ oder Reaktion der Gegenseite (also seitens meiner Tochter... - ganz so als würde man nun das Zepter komplett aus der Hand in die Hand der KM geben...) Man sollte doch eigentlich davon ausgehen, dass es Aufgabe der Gegenseite ist, hier um terminlichen Aufschub zu bitten...
Statt dessen fordert die KM die Dinge ein und setzt nicht genau bezifferte (Nach-) Fristen

Ich habe morgen einen Gesprächstermin mit meiner Anwältin, weil mir diese zunehmende Übergriffigkeit immer mehr auf den "S.ck" geht.

Irgendwelche Ideen was ich da gesprächstechnisch ins Feld führen kann?
Irgendwie möchte ich der zunehmende Übergriffigkeit (und Einflußnahme) der KM in der Sache Einhalt gebieten...

PS. Die neue RÄttin der KM ist ihres Zeichens übrigens Fachanwältin in Sachen Steuerrecht...
« Letzte Änderung: 13. März 2019, 16:22:04 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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« Antwort #88 am: 13. März 2019, 19:34:12 »

Bis dato keinerlei Einlassung und/ oder Reaktion der Gegenseite
Also, wenn es Dir auf den Senkel geht: Frist reaktionslos verstrichen - vollstrecken.
Da gibt es dann nichts zu fackeln. Du investierst nicht viel und die Gegenseite muss es auch noch übernehmen.

andererseits: hilft es Dir überhaupt was, wenn die Sache schneller zu Ende ist? (ich hab den Anfang jetzt nicht im Blick)

Gruss von der Insel
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« Antwort #89 am: 13. März 2019, 20:18:41 »

Hallo @Inselreif,
da gibt es tatsächlich 2 Seiten der Medaillie:
Aus der Sicht des Verfahrensfortschritt wäre eine Zwangsvollstreckung kontraproduktiv. Die Zeit spielt mir in die Karten...
Derzeit werden 2 Zeitfenster unterhaltstechnisch abgewickelt:
1. Die Zeit ab Volljährigkeit bis zum Abschluß des Abiturs meiner Tochter (01/2018 bis 09/2018) =Privilegierung
2. Die Zeit des Praktikums von 10/2018 bis 09/ 2019

Danach währe der Unterhalt erneut zu beziffern, weil dann ein Studium der Tochter angedacht ist. Zumindest von der Seitet ist mir jeder Tag "Verfahrensverschleppung" willkommen, weil hier u.U. der Unterhalt für die Studienzeit dann in einem Abwasch mit berechnet werden könnte.

Die andere Seite- und das ist die, die mir auf den Senkel geht - ist die, dass die KM (als Verfahrensunbeteiligte) zunehmend mehr in der Angelegenheit rumpfuscht...
- mit pers. Telefonaten und eMails an meine Anwältin
- mit pers. Schreiben an die Richterin
- aktuell mit Schreiben an meine Anwältin, mit der Forderung keine Zwangsvollstreckung gegen die Tochter einzuleiten und mit dem Hinweis, dass die geforderten Unterlagen (irgendwann) vorgelegt werden.

So nebenbei wird dann immer mal wieder in den Briefen suggeriert, dass sie als KM immer nur das Beste fürs Kind will, während es mir nur ums Geld ginge und mich auch sonst nie gekümmert hätte.
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #90 am: 14. März 2019, 19:58:45 »

Seit einigen Tagen liegt mir die vollstreckbare Ausfertigung des Teibeschlußes vor. Daraufhin hat meine RA.-in die Gegeseite mit Fristsetzung zum 07.03.2019 aufgefordert, vollständige die Steuererklärung nebst vollständigem Steuerbescheid vorzulegen.

Verstehe ich nicht. Was soll denn eigentlich bei der Tochter vollstreckt werden?
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Inselreif
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« Antwort #91 am: 14. März 2019, 22:52:22 »

Die Vorlage der Steuererklärung.
Das ist eine unvertretbare Handlung, also ggf. Ordnungsmittel.

Gruss von der Insel
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« Antwort #92 am: 15. März 2019, 04:22:05 »

Genau, wie @Inselreif schon geschrieben hat die Steuererklärung 2016 in Gänze..
Das wurde am 03.01.02019 von der Richterin in Abwesenheit der Prozeßbeteiligten so entschieden und Ende Februar ging uns dann die vollstreckbare Ausfertigung zu.

Die von der KM vorgelegte (siehe mein Update vom 14.02.2019 #72) war von 2017 - also eigentlich die aktuellere.

Habe im Moment wenig Zeit (muß auf die Arbeit...;o)
Werde nachher etwas ausführlicher schreiben...
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #93 am: 22. März 2019, 08:54:15 »

Hallo zusammen,
es hat nun tatsählich etwas länger mit dem "ich werde nachher ausführlicher berichten"...
Wie angedeutet hatte ich am 14.03.2019 ein Gespräch mit meiner RA.-in.
Der Gesprächsverlauf war etwas iritierend für mich. Zunächst hatte ich mich ja gewundert, dass die KM sich direkt bei meiner Anwältin meldet und nicht über die RÄttin der Tochter... Daraufhin äußerte sich meine RA-in dahingehend, mit der Gegenseite telefonisch in Kontakt getreten zu sein...
Leider wurde mir die "Tragweite" dieser Vorgehensweise erst später bewußt...
- Das Gespräch meiner RA.-in mit der Gegenseite (RÄttin der Tochter) führte zu einem Gespräch mit der KM
- Kindesmutter verfaßt daraufhin den Brief an meine RA.-in mit CC an die RÄttin der Tochter
- dies führt in der Argumentationskette meiner RA-in zu einem Terminaufschub der Zwangsvollstreckung bis einschließlich 19.03.2019
- am 21.032019 erfolgte dann schlußendlich "Antrag auf Zwangsvollstreckung" unter Hinweis auf § 888 ZPO. Die Höhe des Ordnungsgeldes überläßt meine RA.-in "dem Ermessen des Gerichtes"

Was mich im Nachgang echt stört ist die Kontaktaufnahme meiner RA.-in mit der Gegenseite, da diese dadurch Gelegheit bekommt Zeit zu gewinnen bis hin zur Prozessbeinflußung (?)
Ist so etwas "üblich", vor allem wenn nicht abgesprochen und unter Beachtung der (Gesamt-)Situation?
Für mich stellt sich in solchen Situationen die Frage: wie weit gehen solche Vorgehensweisen, welche Tragweite können die haben um den Verlauf des Prozesses (u.U. für Beide Seiten) zu beeinflussen?
Wie geht man am Besten mit der Situation um?
Einerseits bin ich recht zufrieden mit meiner Anwältin, andererseits bin ich im Moment ziemlich (stink.)sauer...
 
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #94 am: 22. März 2019, 22:11:12 »

- am 21.032019 erfolgte dann schlußendlich "Antrag auf Zwangsvollstreckung" unter Hinweis auf § 888 ZPO.

Siehe nochmals Antwort #83. Kennt deine Anwältin das?

Die KM lügt! Eine eidesstattliche Versicherung bricht ihr das Genick!
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