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Autor Thema: Unterhalt bei Praktikum  (Gelesen 13761 mal)
Kasper
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« Antwort #25 am: 12. November 2018, 10:59:38 »

... nämlich überhaupt nicht leiden, wenn mir gleich zu Beginn eines Gerichtstermins seitenlange Schriftsätze und Anlagen vorgelegt werden, die aus Zeitgründen angeblich nicht mehr zugestellt werden konnten. Dann hat man nur wenige Minuten Zeit, sich mit dem Inhalt zu beschäftigen...
Ja, sehr nervig.
Meist wird dann darüber nicht mehr gesprochen bzw. wenn man den Blödsinn wiederlegen will, dann winken die meisten Richter ab und wenn dann der Beschluss Tage später erfolgen soll, dann wird das als gegeben hingenommen. Ein Spiel, welches ich öfter auch erlebt habe.
Gerne - auch erlebt - das einem da ganze Papierstapel übergeben wurden, die man sich in der Verhandlung ganricht durchlesen kann.

Gruß
Kasper
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Inselreif
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« Antwort #26 am: 12. November 2018, 11:54:28 »

In solchen Fällen (hier: Unterhaltssache = Familienstreitsachen) gibt es den § 115 FamFG

Heisst: unbedingt Verspätungsrüge erheben.
Würde die Berücksichtigung den Rechtsstreit verzögern, dann bleibt das Vorbringen aussen vor.
Wenn die Sache wegen anderer Dinge noch nicht entscheidungsreif ist (also keine Verzögerung): keine mündliche Stellungnahme sondern Schriftsatzfrist (protokolliert) einräumen lassen.

Gruss von der Insel
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Kakadu59
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« Antwort #27 am: 13. November 2018, 06:06:19 »

Hallo zusammen,
wie immer ein Dankeschön in die Runde. Bis jetzt gibt es nichts Neues.
Habe heute ein Gespräch mit meiner RA.-in...

Habe allerdings mal noch eine Frage: was bedeutet die Abkürzung [color=]FamFG[/color]?
Bin auch bei der letzten Akteneinsicht mehrmals darüber gestolpert (waren Randbemerkungen der Richterin). Hatte im Nachgang gedacht dass ich da irgendwie was im BGB dazu finden würde- allerdings ohne Erfolg... Wo also kann ich da was zu den betreffenden Paragraphen nachlesen?
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MfG. Kakadu59

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sturkopp
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« Antwort #28 am: 13. November 2018, 06:45:14 »

Moin,


Habe allerdings mal noch eine Frage: was bedeutet die Abkürzung [color=]FamFG[/color]?


Familiensachen Freiwillige Gerichtsbarkeit

FamFG ist ein eigenes Gesetzbuch, zu den Paragraphen findest du die Texte durch gidf.de.  :-)
« Letzte Änderung: 13. November 2018, 06:52:12 von sturkopp » Gespeichert

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« Antwort #29 am: 13. November 2018, 11:47:14 »

Hallo zusammen,
es gibt Neuigkeiten.
Die Begründung des Widerrufes ist eingegangen.
Gesamtbedarf eines auswärts wohnenden Unterhaltsberechtigten: 735,-€
Tochter hat am Praktikumsort eine Wohnung: Kosten 400,-. Da nur 300,- € durch den Unterhalt (siehe Leitlinien des OLG Frankfurt) gedeckt sind, macht sie hier 100,- € Mehrbedarf geltend
Beweis: Mietvertrag (liegt noch nicht vor)
Tochter hat Zöliakie (chron. Glutenunverträglichkeit) - sie macht 97,- € Mehrbedarf geltend (für Mehraufwendung wegen Mehrkosten Nahrungungsmittel)
Beweis: Zöliakiepass (liegt noch nicht vor) und Artikel der Deutschen Zöliakie Gesellschaft Februar 2015 (liegt noch nicht vor)
Tochter macht 90,- € ausbildungsbedingten Mehrbedarf geltend (ausbildungsbedingte Aufwendungen)

KM verfügt über ein Nettoinkommen von 2800,-€, es werden 140,-€ berufsbedingte Aufwendung abgezogen (5% Klausel)
Es wird ein wohnwerter Vorteil von 1000,- € eingeräumt.
Zugleich wird aber die komplette Belastung in Höhe von 842,-€ in Abzug gebracht... Beweis Kontoauszug: (liegt noch nicht vor)
Verbleibende Einkommen nach deren Rechnung:
2818,- €
KM zahlt für Ihren Großen Unterhalt in Höhe von 375,-€, da er im 5. Semester studiert. Beweis: Kontoauszug (liegt noch nicht vor)
Der wird bei dem Einkommen der KM gerade mal direkt abgezogen und mindert so (gemäß der Berechnung der gegn. Rechtsanwältin) das Einkommen um eben diesen Betrag
Hier würde mich tatsächlich mal interressieren, wie der Unterhalt bei mehreren- hier 2 - (volljährigen) Unterhaltsberechtigten bei der Quotelung berücksichtigt wird:
Glit auch hier die eherne Regel, das die DDT auf 2 Unterhaltsberechtigte ausgelegt ist? Das wäre zumindest mein Ansatz

Verbleibendes Einkommen der KM zur Ermittlung der Quoten für unser gemeinsames Kind daraus resultierend:
2443,- €

PS Der geldwerte Vorteil durch das Firmenfahrzeug wird bei der Ermittlung des Einkomens komplett unterschlagen.
Ebenso der Steuerbescheid...

Zu den Hinweisen "liegt noch nicht vor":
Die Widerrufsbegründung wurde mir heute früh per eMail zugestellt.
Der Gesprächstermin mit meiner RA.-in sollte heute vormittag sein..., der wurde gecancelt da:
Zwischenzeitlich sind die ganzen Anlagen (Beweise) nachgesendet worden (an meine RA.-in). Meine Ra.-in möchte sich diese Anlage/ Beweise) erstmal "zu Gemüte führen" bevor wir über den ganzen Widerruf/ Sachverhalt miteinander reden...
Neuer Termin morgen vormittag...

Ich gehe mal davon aus, das ich die Anlagen/ Beweise im Zuge der nächsten Stunden(?) noch kriege...

« Letzte Änderung: 13. November 2018, 11:55:25 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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« Antwort #30 am: 13. November 2018, 12:00:20 »

Ich gehe mal davon aus, das ich die Anlagen/ Beweise im Zuge der nächsten Stunden(?) noch kriege...
Bist Du Dir da sicher?
Wenn ich mir Deinen Faden so durchlese, dann sind da ziemliche viele Vermutungen in den Forderungen und Annahmen der Gegenseite enthalten. Weiterhin sind wesentliche Angaben, wie Du ja auch feststelltes, nicht mit enthalten.
Der Steuerbescheid ist der eine Teil. Auch beim Wohnvorteil dürfen nur die Zinsen berücksichtigt werden. Dann stellt sich die Frage, ob die Tilgungsleistung nicht auch den Anteil des Partners (Miteigentümer - wenn es den gibt) enthalten.
Die wesentlichen Unterlagen fehlen nach wie vor und damit kann keine Berechnung stattfinden.

KM zahlt für Ihren Großen Unterhalt in Höhe von 375,-€, da er im 5. Semester studiert. Beweis: Kontoauszug (liegt noch nicht vor)
Kontoauszug reich meiner Meinung nicht.
Bekommt dieser Sohn Unterhalt von seinem Vater? Wird Bafög gezahlt?
ein Kontoauszug, am Besten noch aus November, reicht meiner Meinung nicht aus. Es könnte ja sein, dass sie schnell eine Zahlung veranlasst haben, die auf anderem Wege wieder zurück kommt ...

Gesamtbedarf eines auswärts wohnenden Unterhaltsberechtigten: 735,-€
Tochter hat am Praktikumsort eine Wohnung: Kosten 400,-. Da nur 300,- € durch den Unterhalt (siehe Leitlinien des OLG Frankfurt) gedeckt sind, macht sie hier 100,- € Mehrbedarf geltend
Beweis: Mietvertrag (liegt noch nicht vor)
Tochter hat Zöliakie (chron. Glutenunverträglichkeit) - sie macht 97,- € Mehrbedarf geltend (für Mehraufwendung wegen Mehrkosten Nahrungungsmittel)
Beweis: Zöliakiepass (liegt noch nicht vor) und Artikel der Deutschen Zöliakie Gesellschaft Februar 2015 (liegt noch nicht vor)
Tochter macht 90,- € ausbildungsbedingten Mehrbedarf geltend (ausbildungsbedingte Aufwendungen)
Nach wie vor fehlen also die eigentlichen Unterlagen und ein Zeitungsartikel reicht hier mit Sicherheit nicht aus. Es ist nachwievor völlig ungeklärt, wofür dieses Praktikum benötigt wird und ob es dieses überhaupt gibt.
Selbst wenn ich den Bedarf zusammen rechne, der hier angebenen wird:
Wohnung 400,00
Zölikaie 97,00
Ausbildungaufwendung 90,00 (ich dachte immer die dürften nur vom Einkommen abgezogen werden?)
dann fehlt mir da die Summe, von der sie Leben will (normale Nahrung, Kleidung, Fahrten, etc.).

Für mich liest sich das so, als wenn das Schreiben mit der heißen Nadel zusammen gestrickt wurde.

Gruß
Kasper
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« Antwort #31 am: 13. November 2018, 13:52:56 »

Hallo zusammen,
sodele...
Die fehlenden Anlagen/ "Beweise" hat mir meine RA.-in soeben noch zugemailt (die wurde vom Gericht im Nachgang an meine RA.-in verschickt).
1. ich habe einen Praktikumsvertrag (soweit einschätzbar vollständig): Das Praktikum wird mit 320.- € monatl. bezahlt (=Einkommen)
2. Ich habe einen sog. Zöliakiepass, ausgestellt auf meine Tochter aus 04/2015
3. Es gibt einen Mietvertrag, der den Namen Mietvertrag nicht verdient:
Es ist ein mehrseitiges Pamphlet zwischen einer Person (Name Vermieter und Huch??) unterschrieben nur vom Vermieter.
Es wird eine ca 43 m2 große Wohnung im 2.OG vermietet: 1 Generalschlüssel für Haustür/ Wohnungstür/ Garage
Miete beträgt 300,- € zuzüglich 100,- € Heizung und Wasser.
Es gibt noch eine Kontonummer auf der die Miete zu überweisen ist und das der "Mietvertrag" auf die Zeit vom 01.09.2018 bis 31.07. 2019 befristet ist
Alle anderen pers. Daten sind entweder unkenntlich gemacht und/ oder nicht existent:
Also keine Name des Mieters/ der Mieter bei WG(?), keine Adresse, wo was angemietet wird keine Unterschrift des/ der vermeintlichen Mieter/s
4. Tochter läßt sich von Ihrem Arbeitgeber für den kommenden Gerichtstermin entschuldigen: wegen wichtiger Theaterproben (als Hauptdarstellerin) ist sie unabkömmlich
5. Es gibt eine Studienbescheinigung - ausgestellt auf den Namen des Sohnes der KM mit den Eckdaten wie Name der Studieneinrichtung; Name des Studierenden; 5. Semester (Wintersemster vom 01.10.2018 bis 31.03.2019), versehen mit dem Hinweis, dass die Studienbescheinigung  ohne Unterschrift und Stempel der Studieneinrichtung gültig ist. Das Ganze sieht irgendwie komisch aus...zumindest kenne ich sowas anders von den Schulbescheinigungen.

Es gibt diverse Kontoauszgüge:
- die 375,- € die die KM als Unterhalt geltend macht sind Zahlungen bezügl. eines Mietverhältnisses (Huch) zugunsten des Vermieters
- die 842,- € sind eine per Lastschrift eingezogener Betrag der sich zumindest im Kontoauszug nicht zuordenen läßt für was der ist (es steht halt das einziehende Kreditinstitut drauf  und ein paar (Vertrags-?) Nummern. Es ist kein Verwendungszweck erkennbar
- es gibt diese mehrseitige Studie, die belegt, dass glutenfreie Nahrung im Durchschnitt Mehrkosten in Höhe von 97,- € verursacht (aus 2015)
Als Grundlage wird eine Erhebung eines Einpersonenhaushaltes gemäß staistischen Bundesamtes herangezogen und miteinander verglichen (Kostengegenüberstellung)

Habe in der Sache mal etwas gegoogelt.
Bei Zöliakie wird wohl (in der Regel) eine Behinderung von 20% "angesetzt" (finde gerade nicht die richtige Begrifflichkeit)
In der Regel werden solche Nahrungsmittelmehrkosten nicht anerkannt (sie können wohl auch nicht steuerlich geltend gemacht werden): Ausnahme bei HartzIV Empfängern - da läuft das über das Sozialhilfegesetz ab und wird auf Antrag und Nachweis bezuschusst.
Keine Ahnung, wie dass jetzt und hier in der aktuellen Unterhaltssituation ist...

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen...
« Letzte Änderung: 13. November 2018, 14:01:01 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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« Antwort #32 am: 13. November 2018, 14:02:09 »

Moin Kakadu,

zum Unterhalt für den Studenten:

Ich denke du wirst dich da mit dem Kontoauszug zufrieden geben müssen. Dir bleiben da keine Angriffspunkte  um Forderungen zu stellen.
Was aber nicht geht ist der Vorwegabzug als Einkommensbereinigung. Auch Unterhalt für minderj. Kinder würde das Einkommen nicht bereinigen, sondern käme erst beim quoteln zum tragen.

Beim Unterhalt für 2 vollj. wird jeder einzeln betrachtet und der Unterhalt bestimmt.
Sind 2 Elternteile für Unterhaltszahlungen Leistungsfähig wird auch nicht hoch oder runtergestuft.

Sollte bei der Berechnung, nach dem quoteln, ein ET mehr leisten müssen als bei alleiniger U-Pflicht, wird in der Tabelle solange nach unten gestuft bis es passt.

An deiner Stelle würde ich deine Tochter dazu Auffordern einen BAB Antrag zu stellen. Sie möchte das Praktikum ja als Ausbildung bewertet wissen dann sollte sie auch die nötige staatliche Unterstützung einfordern.
« Letzte Änderung: 13. November 2018, 14:07:29 von sturkopp » Gespeichert

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« Antwort #33 am: 13. November 2018, 14:02:24 »

Es gibt diverse Kontoauszgüge:
- die 375,- € die die KM als Unterhalt geltend macht sind Zahlungen bezügl. eines Mietverhältnisses (Huch) zugunsten des Vermieters
Würde ich schon in Frage stellen.

Also wieder mehr Fragen, wie Antworten!?

Gruß
Kasper
« Letzte Änderung: 13. November 2018, 14:04:23 von Kasper » Gespeichert

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« Antwort #34 am: 13. November 2018, 14:17:11 »

Hallo Kakadu,

bei den Nachweisen würde ich alles in Frage stellen.

zur Zöliakie:

Die geforderten 97,-€ stammen wohl aus dieser Publikation:

https://www.dzg-online.de/files/2015_2_ergebnisse_mehrkostenstudie.pdf

Zur Schwerbehinderung: Das was du gesucht hast heißt G(rad) D(er) B(ehinderung) und wird nicht in % angegeben. Richtig- GDB 20
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« Antwort #35 am: 13. November 2018, 14:43:30 »

Hallo @sturkopp
Moin Kakadu,
[...]
An deiner Stelle würde ich deine Tochter dazu Auffordern einen BAB Antrag zu stellen. Sie möchte das Praktikum ja als Ausbildung bewertet wissen dann sollte sie auch die nötige staatliche Unterstützung einfordern.
Der Meinung war ich auch immer (zumal es ja immer wieder so propagiert wird)... meine RA.-in hat mich eines Besseren Anderen belehrt:

Wenn klar wäre, dass auf Grund der komfortablen Einkommenssituation der Eltern (wie bei der KM und mir) ein Bafög Bescheid abschlägig beschieden werden würde, bräuchte der potentielle Student keinen Antrag zu stellen...
Hatte ja "unsere" Zahlen mal in den Bafögrechner eingegeben und es hat sich herausgestellt, das Töchting nichts kriegen würde...

Wie darf ich mir das mit der Berechnung des Unterhaltes vorstellen. Irgendwie raffe ich es gerade nicht...
Einkommen (gemäß realer Zahlen):
Ich (unterhaltsbereinigt) 3250.-
KM (unterhaltsbereinigt 3600,-
KM studierenden Sohn und unserer Tochter zu unterhalt verpflichtet
(Der Sohn ohne Einkommen, da der Vater ähnlich gut verdient wie ich) unsere Tochter 320,- € Praktikumsgehalt)
Ich nur unserer Tochter unterhaltsverpflichtet
Könntest Du dadraus mal eine Beispielhafte Berechnung durchführen, damit ich das "Prozedre" verstehe?
PS @sturkopp ja die Studie meine ich (bzw. auf die beruft sich die Gegenseite (Anwältin, Tochter/ KM). Und Danke für die Aufklärung in Sache GDB
Hier (und an anderen Fundorten) habe ich das mit Mehrbedarf für HartzIV-Empfänger herausgelesen: https://www.hartz4.org/mehrbedarf-ernaehrung/
@Kasper
Einiges an Fragen beantwortet; neue aufgetaucht (mal sehen, was meine Anwältin morgen dazu sagt...)
« Letzte Änderung: 13. November 2018, 14:51:21 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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« Antwort #36 am: 13. November 2018, 14:50:42 »

[...]
Es gibt diverse Kontoauszgüge:
- die 375,- € die die KM als Unterhalt geltend macht sind Zahlungen bezügl. eines Mietverhältnisses (Huch) zugunsten des Vermieters
[...]
Würde ich schon in Frage stellen.
GrußKasper
Naja im Grunde kann man alles und nichts hineininterpretieren....
Miete für den Sohn am Studienort(?)
Miete für eine (eigene Zweitwohnung) der KM (?)
Miete für ein Lager  usw. usf. ... im Grunde gibt es keinen Hinweis  über den personenbezogenen Verwendungszweck.
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« Antwort #37 am: 13. November 2018, 15:10:21 »

Naja im Grunde kann man alles und nichts hineininterpretieren....
Miete für den Sohn am Studienort(?)
Miete für eine (eigene Zweitwohnung) der KM (?)
Miete für ein Lager  usw. usf. ... im Grunde gibt es keinen Hinweis  über den personenbezogenen Verwendungszweck.
Naja, aber ein Unterhalt ist zu Händen des Empfängers zu entrichten. Und wenn es die reine Unterkunft ist, wovon lebt der Kerl dann?

Aber, grundsätzlich musst Du ja garnichts hineininterpretieren. Die Gegenseite muss klar und deutlich darlegen und diesen Punkt scheint sie immer wieder zu umschiffen.

Ich mutmaße einmal ...
Da wird rumgejammert, bei der Verhandlung auf den Kosten herumgeritten, ohne dass diese wirklich bestehen und dann ist der Richter genervt und es gibt einen Vergleich. Die Summe wird dann vermutlich höher sein, wie unter normalen Umständen zugestanden hätte, aber das wird so gemacht, weil keiner sich die Mühe machen will, da mal wirklich hinter den Berg zu schauen ...
Ich nehme Wetten an.

Gruß
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« Antwort #38 am: 13. November 2018, 15:33:17 »

Hallo Kakadu,

Anspruch der Tochter: 735,-€ (+ evtl. Mehrbedarf) abzgl. 197,-€ KG, -320,- Vergütung =  218,-€ (+ evtl. MB)

Dieser Betrag wird im Verhältnis eurer Einkommen gequotelt.

Der KM Sohn interessiert in der Berechnung nicht weil

1. gleichgestellt in der Rangfolge
2. der SB der Mutter nicht unterschritten wird.

Beim volljährigen Unterhalt wird in DD´er Tabelle, solang beide ET leistungsfähig sind, nicht gestuft.
Ausnahme davon:    Sollte bei der Berechnung, nach dem quoteln, ein ET mehr leisten müssen als bei
                                 alleiniger U-Pflicht, wird in der Tabelle solange nach unten gestuft bis es passt.        
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« Antwort #39 am: 13. November 2018, 15:56:02 »

Hallo @sturkopp und @all
[...]
Beim volljährigen Unterhalt wird in DD´er Tabelle, solang beide ET leistungsfähig sind, nicht gestuft.
Ausnahme davon:    Sollte bei der Berechnung, nach dem quoteln, ein ET mehr leisten müssen als bei
                              alleiniger U-Pflicht, wird in der Tabelle solange nach unten gestuft bis es passt.             

Verstehe ich das richtig: unabhängig von der Anzahl der volljährigen Kinder bezahlt der betroffen ET immer den vollen Quotensatz bis zum Selbstbehalt von 1300,-€
(unter Beachtung Deiner genannten Ausnahme)

Dann verstehe ich so gar nicht, warum man bei der Gegenseite überhaupt die weiteren Unterhaltsverpflichtungen  (der KM) ins Spiel bringt (außer nat. weil man denkt "Versuchen kann man es ja...")

Was ist mit den Berufsbedingten Aufwendungen (hier 90,- €)? Sind die auch im Praktikumsfall anwendbar?
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« Antwort #40 am: 13. November 2018, 16:06:49 »

Hallo Kakadu,

richtig.

Zum verdeutlichen: Wie würde es aussehen wenn die 2 Vollj. eure Kinder wären?  Da geht auch nicht wer zuerst kommt malt zuerst.

Gemein wird es wenn dann noch minderj. Kids ins Spiel kommen, denn der Unterhalt wird erst vor dem quoteln abgezogen. Dadurch verschieben sich die Unterhaltsleistungen in eine Richtung. Hat meine klagefreudige Tochter und ihr Mutter dann schmerzhaft festgestellt.
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« Antwort #41 am: 13. November 2018, 22:19:57 »

Hallo zusammen,
habe mir gerade die aktuellen (2018) unterhaltsrechtlichen Grundsätze des OLG Frankfurt/M. zu Gemüte geführt.
Die kennen keine 90,- € Ausbildungspauschale, sondern nur die 5% Ausbildungspauschale; mit dem Hinweis, das Mehraufwendungen im Einzelnen und detailiert nachgewiesen werden müssen..

Zitat aus den unterhaltsrechtlichen Grundsätzen OLG. Frankfurt

13.2 Einkommen des (volljährigen) Kindes
Auf den Unterhaltsbedarf werden Einkünfte des Kindes, auch das Kindergeld (siehe Nr. 14), BAföG-Darlehen und Ausbildungsbeihilfen (gekürzt um ausbildungsbedingte Aufwendungen, vgl. Nr. 10.2.3) angerechnet. Bei Einkünften aus unzumutbarer Erwerbstätigkeit gilt § 1577 Abs. 2 BGB entsprechend.

10.2.3 Ausbildungsaufwand
Bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte kann eine Pauschale von 5 % der Ausbildungsvergütung abgesetzt werden. Übersteigen die Aufwendungen diese Pauschale, so sind sie im Einzelnen darzulegen (vgl. Nr. 10.2.1).
und
10.2.1 Pauschale/konkrete Aufwendungen
Bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte kann eine Pauschale von 5 % des Nettoeinkommens (maximal 150,-- €) abgesetzt werden. Diese Pauschale wird vom Nettoeinkommen vor Abzug von Schulden und besonderen Belastungen abgezogen. Die Pauschale erfasst alle berufsbedingten Aufwendungen einschließlich der Fahrtkosten. Übersteigen die berufsbedingten Aufwendungen diese Pauschale, so sind sie im Einzelnen darzulegen.
« Letzte Änderung: 13. November 2018, 22:22:50 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #42 am: 13. November 2018, 23:35:27 »

Hallo,

der Unterhalt für den Sohn wird hier ins Spiel gebracht, weil man ihn vorab abziehen will. Das ist aber nicht vorgesehen, weil die KM problemlos den Unterhalt zahlen kann, nur wenn durch die Unterhaltsansprüche bei ihr 1300 Euro unterschritten würden müsste man darüber nachdenken.

Die offenen Punkte sind, ob die Tochter krankheitsbedingt einen Mehrbedarf geltend machen kann und wie hoch berufsbedingte Aufwendungen sind, die ggf. abgezogen werden, sowie KK+PV.
Dann ist das Ergebnis zu qutoteln:
Davon hast Du 1950/4250 = 45 % zu zahlen.

VG Susi
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« Antwort #43 am: 14. November 2018, 06:46:46 »

Moin,

weil die KM problemlos den Unterhalt zahlen kann, nur wenn durch die Unterhaltsansprüche bei ihr 1300 Euro unterschritten würden müsste man darüber nachdenken.

@ Susi,
nein, auch dann müsste man nicht darüber nachdenken. Sollte der SB unterschritten werden müsste man diesen von "angemessen"auf "notwendig" (880/1080 €) absenken um die Leistungsfähigkeit zu erreichen.
Reichts dann immer noch nicht käme halt als letztes Mittel eine Mangelfallberechnung in Frage.

Da in diesen Fällen meist ein Bafög/BAB-Anspruch besteht kommt es selten so weit.
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« Antwort #44 am: 16. November 2018, 08:15:23 »

Hallo zusammen,
ich weiß nicht wirklich, wo und wie ich das Thema unterbringen kann...(wenn also ein Moderator diesen Strang woanders untergebracht wissen will, dann bitte verschieben...)
In meiner vergangenen und aktuellen Unterhaltsproblematik gibt es ja ständig diverse "Nachweisprobleme" seitens der Tochter
Meine Tochter (die im Übrigen, totz ihrer fast 19 Lenze) immer noch an den Fäden Ihrer Mutter zu hängen scheint (Augsburger Puppenkiste läßt güßen) versucht mit ALLEN(!) Mitteln selbst gerichtliche Forderungen zu umschiffen. Entweder in dem sie die geforderten Nachweise erst in letzter Minute beibringt (manche auch gar nicht) oder aber bei Vertragswerken (hier Mietvertrag) alle pers. Daten schwärzt, so das man gar nicht erkennen kann, dass die Tochter die Mieterin ist.
Ein aktuelles Problem ist der sog Zöliakiepass/ Zöliakieausweis
Der soll ja belegen, dass die Tochter nur spezielle Nanahrung essen darf (bzw. eineige nicht essen darf).
Zöliakie = Glutenunverträglichkeit...
Diese Krankheit ist (aktuell) nicht heilbar und verursacht - anerkannt - erhöhte Lebenshaltungskosten bei Nahrungsmittelkauf...
Dies erhöhten Kosten macht die Tochter (oder sollte ich eher sagen KM?) geltend.

Der aktuelle vorgelegte Zöliakiepass bereitet mir Kopfschmerzen... Obwohl zunächst alles vorzuliegen scheint (vorne steht Zöliakiepass drauf) und die nächsten 2 Seiten sind mit Namen und Wohnort der Tochter und Name des behandelnden Arztes versehen. Aber das war es auch schon: Kein Stempel des Arztes, keine Unterschrift des Arztes keine Adresse des Arztes .
Im Netz wurde ich ebenfalls nicht fündig (also dort habe ich nirgendwo einen derartigen Pass vorgefunden)

Was mir wichtig ist: ich möchte nicht den Eindruck erwecken, hier meine Tochter im Regen stehen zu lassen, aber ich kenne meine Ex schon recht gut: mir ist noch sehr gut in Erinnerung, wie sie vor 19 Jahren eine Gefälligkeitsgutachten für ihr Haus erhalten hat, um Ihren damaligen Exmann nicht die anteilige Summe zahlen zu müssen, die dem bei realer und fairer Wertgutachtenerstellung zugestanden hätte. So konnte Sie seinerzeit entspannt im Haus verbleiben und umschulden.

Wie ist so eine Krankheit überhaupt nachzuweisen?
Wäre es hier - analog zu den HartzIV-Emfängern (siehe https://www.hartz4.org/mehrbedarf-ernaehrung/ legitim, einen solchen Nachweis zu fordern?
Zumindest dieser Personenkreis muß ein entsprechendes ärztliches Attest vorweisen...
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #45 am: 16. November 2018, 08:50:45 »


Ein aktuelles Problem ist der sog Zöliakiepass/ Zöliakieausweis

Der aktuelle vorgelegte Zöliakiepass bereitet mir Kopfschmerzen... Obwohl zunächst alles vorzuliegen scheint (vorne steht Zöliakiepass drauf) und die nächsten 2 Seiten sind mit Namen und Wohnort der Tochter und Name des behandelnden Arztes versehen. Aber das war es auch schon: Kein Stempel des Arztes, keine Unterschrift des Arztes keine Adresse des Arztes .
Im Netz wurde ich ebenfalls nicht fündig (also dort habe ich nirgendwo einen derartigen Pass vorgefunden)


Hallo Kakadu,

https://www.dzg-online.de/files/2018_07__bestellform_fachinfo_beschreibbar.pdf

das Bestellformular der Gesellschaft, da gibt es den Pass zum Bestellen.

Alle Nachweise die nicht eindeutig sind, sind abzuweisen. Zöliakie ist durch Labor eindeutig im Blut nachweisbar.
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« Antwort #46 am: 16. November 2018, 08:55:52 »

Nochmal Hallo,
das (gute) Gespräch mit der Anwältin hat vorgestern stattgefunden, zwischenzeitlich liegt auch ein Entwurfschreiben (auf das Widerrufsschreiben der Gegenseite) an das Gericht (bzw. an die Gegenseite) vor. Den habe ich abgesegnet und das Schreiben ist seit gestern auf dem Weg. Nicht zuletzt auch Dank Euch konnte ich ein paar gute Ansätze mit einbringen.
Bis auf die (ggf. zu hohe) Mehrkostenforderung in Sachen "Zöliakie" wurde alles in Frage gestellt bzw. widerlegt was die Gegenseite in Ihrer Widerrufsbegründung verargumentiert hat
- Unterhaltszahlung Sohn (durch die KM)
- fehlende Darlegung/ Begründung des Praktikums
- fehlende Angaben beim (angeblichen) Mietvertrag
- Mehrkosten beim vermeintlichen Mietobjekt
- falsche Zahlen betreffs des Einkommens der KM sowie fehlende Bestandteile (Wohnwerter Vorteil/ Steuerbescheid)

Nicht zuletzt auch Dank Euch konnte ich ein paar gute Ansätze mit einbringen.

Grundsätzlich geht es ja um 2 Unterhaltsstränge
1. um den Unterhalt als Priveligierte Erwachsene (Gymnasialer Abschluß bis Ende August 2018)
2. um den Unterhalt während Ihrer Praktikumszeit: hier sind ja im Nachgang einige neue Forderungen aufgetaucht (aber dazu hatte ich ja schon was geschrieben).

zu 1.) Hier gibt es ja immer noch das Problem, das die KM nicht alle Einkünfte offengelegt hat - hier haben wir dann fiktive Zahlen angesetzt (zum Einen Wohnwerter Vorteil und zum anderen die nicht vorgelegte Steuererklärung bzw. Steuerbescheid) Das hat nat. auch Auswirkung auf Pkt. 2
zu 2.) Es gibt mittlerweile einen Praktikumsvertrag, trotzdem fehlt aber der Nachweis, dass diese Praktikum für Ihr anvisiertes Studium notwendig ist.
Mein  -nicht bestätigter - Kenntnisstand ist, dass Töchting Theaterpädagogik studieren will.
Ich habe klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, das ich eine Entscheidung/ Beschluß möchte. Einen neuerlichen Vergleich will ich nicht:
Das Hauptproblem/-argument: Töchting ist ja wieder nicht pers. anwesend. Das heißt, dass die gegn. Anwältin dann wieder aus dem Gerichtssaal laufen wird, um alles mit Töchting absprechen zu wollen. Im Übrigen wurde das erneute (angekündigte) Fernbleiben der Tochter von uns gerügt...
Mal sehen wie es ausgeht...

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MfG. Kakadu59

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« Antwort #47 am: 16. November 2018, 10:54:31 »


zu 2.) Es gibt mittlerweile einen Praktikumsvertrag, trotzdem fehlt aber der Nachweis, dass diese Praktikum für Ihr anvisiertes Studium notwendig ist.
Mein  -nicht bestätigter - Kenntnisstand ist, dass Töchting Theaterpädagogik studieren will.


Hier sollte nicht auf das anvisierte Studium abgestellt werden, sondern ganz klar auf die Zusage des Studienplatzes nach absolvieren des Praktikum.


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« Antwort #48 am: 18. November 2018, 10:29:34 »

Hallo Kakadu,

alles Gute für Montag.

Deine Anwältin ist am Zug, jetzt kann sie ihre Klasse beweisen, wenn sie denn Klasse hat... !?

Es ist  aber davon auszugehen, dass im Hinterkopf der Richterin immer noch Welpenschutz für deine Tochter besteht. Das ist eigentlich auch nicht ganz so verkehrt, denn die jungen Volljährigen sind mit 18 in der Regel noch nicht wirklich erwachsen und können die Konsequenzen ihres Handelns in solchen Verfahren nicht richtig einschätzen. Was auch immer an Unterhalt herauskommt, trotzdem muss dieser Fall kostenmäßig voll für Dich entschieden werden, so leid es mir für die Tochter tut. Sie kann doch gar nichts dafür. Eigentlich müsste man der Glucke sämtliche Kosten aufbrummen.

Und Vorsicht: Ich hab es selbst erlebt und von vielen anderen auch immer wieder gehört, dass Anwälte mit "Sitz vor Ort" dem Vergleichswunsch (Drängen) des Richters gern nachgeben, um sich nicht deren Zorn und Nachteile in zukünftigen Verfahren einzuhandeln. Mit den Richtern haben diese Anwälte immer wieder vor Gericht zu tun, mit den Mandanten eher nicht. In vielen Städten kennen die sich untereinander so gut, dass sie häufig privat miteinander verkehren. Ich hoffe, dass das alles bei deiner Anwältin keine Rolle spielt.

Jedenfalls würde ich in diesem Verfahren nicht noch einmal einen schrägen Vergleich eingehen und mich auch von niemandem weichkochen lassen. Diese Kiste hat das Gericht zu entscheiden. Und die Kosten sind der gegnerischen Seite (leider der Tochter, nicht der KM) m.E. vollständig aufzuerlegen, denn die hat außergerichtlich völlig versagt (§ 243 FamFG).

Bleib stark, lass dich im Termin nicht einlullen.
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« Antwort #49 am: 18. November 2018, 23:13:43 »

Hallo zusammen, @egalo...
wenn die Sache rum ist, werde ich hier berichten...
@egalo, hatte Dich noch mal angeschrieben, aber irgendwie hat Dich meine Nachricht nicht erreicht..

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MfG. Kakadu59

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