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vatersein.de - Forum 16. Juli 2019, 12:27:42 *
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Autor Thema: Wie soll ich weiter vorgehen?  (Gelesen 8367 mal)
Schildkroete
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Beiträge: 42


« am: 23. Oktober 2018, 09:01:27 »

Hallo zusammen,

bei meiner Frau und mir gibt es schon seit mehreren Monaten großen Streit. Höhepunkt vor ca. 6-8 Wochen, wo ich von Ihrer Seit massiv dazu gedrängt wurde auszuziehen. Das ist teilweise auf der untersten Schiene abgelaufen von ihrer Seite.
Als sie gemerkt hat, dass ich schließlich dazu bereit bin und ernst mache, kam von ihr alibihaft in einem Halbsatz, dass man es doch nochmal wegen der Kinder versuchen solle.

Seitdem hat sich rein gar nichts verändert. Ich werde nach wie vor wie Dreck behandelt (wohingegen ich versuche versöhnlich zu sein) und weitestgehend im Tagesablauf ignoriert. Klärende Gespräche werden von ihrer Seite konsequent abgelehnt, ebenfalls Beratungstermine bei einer Ehe-/Konflikt-/Trennungsberatung, die ich ausgemacht habe.

Ich bin mir sicher, dass sie eigentlich die Trennung will. Sie möchte aber wohl der ganzen Welt und insbesondere den Kindern letztlich den Eindruck vermitteln, dass der böse Papa sie und die Kinder hat sitzen lassen und einfach ausgezogen ist, was ja letztlich komplett das Gegenteil zu den wahren Gegebenheiten ist.

Bei Kommentaren von mir, dass ich bereit bin auszuziehen, aber vorher gerne eine vernünftige Umgangsregelung für unsere beiden Kinder mit ihr schriftlich vereinbaren möchte, wird nur hämisch gelacht und gesagt, dass sie eine Vereinbarung niemals unterschreiben wird. 

Ich bin ratlos wie ich mich jetzt verhalten und was ich tun soll. So wie es jetzt ist kann es ja nicht weitergehen.

Vielen Dank für eure Ratschläge!

 
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Susi64
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« Antwort #1 am: 23. Oktober 2018, 09:59:19 »

Hallo,

Du solltest Dich an das JA oder auch eine karitative Einrichtung wenden und um Vermittlung für eine Umgangsvereinbarung bitten. Letzlich ist das alles freiwillig und wenn Deine Frau nicht will, dann ist das eben so. Es ist aber davon auszugehen, dass ihr euch noch oft beim JA treffen werdet, wenn die Trennung/Scheidung weiter geht, so dass es gar nicht so schlecht ist, wenn das JA von Dir den Eindruck eines interessierten, besorgten, aber auch freundlichen Vaters gewinnt.

VG Susi
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Schildkroete
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« Antwort #2 am: 23. Oktober 2018, 10:40:00 »

Hallo Susi,

danke für die Antwort. Ich war schon beim JA, dort wurde ich aber andere Beratungsstellen verwiesen, da das JA zu wenige Kapazitäten hat. Es wurde im JA auch nichts schriftlich festgehalten. Habe eine Liste bekommen und bei einer genannten Stelle einen Termin ausgemacht. Dieser steht noch an, es wurde von ihrer Seite aber unmissverständlich klargemacht, dass sie nicht mitkommen wird.

Das derzeitige Problem ist ja, dass sie gar nicht mehr offen ausspricht, dass sie sich trennen möchte (aber an ihrem Verhalten merke ich klar, dass sie es eigentlich möchte). Für mich stellt sich momentan die Frage, ob ich jetzt trotzdem ausziehe oder ob es taktisch besser ist, erst mal in der Wohnung zu bleiben. Die Trennung an sich halte ich für unausweichlich, dafür ist einfach zu viel vorgefallen.

Die Situation ist halt belastend. Aber wie gesagt, ich möchte ihr nicht die Möglichkeit geben den Kindern zu sagen, dass ich sie einfach habe sitzen lassen.

An Kommunikation ist sie überhaupt nicht interessiert.
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Celine
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« Antwort #3 am: 23. Oktober 2018, 10:45:31 »

Hallo Schildkröte,

wie alt sind denn die Kinder?
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Celine
Rege dabei
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« Antwort #4 am: 23. Oktober 2018, 11:00:49 »

Insgesamt macht es nicht viel aus, ob Du ohne Umgangsreglelung ausziehst. Seit das Beschleunigungsgebot in Familienangelegenheiten gilt, hast Du innerhalb weniger Wochen eine gerichtlich beschlossene Umgangsregelung, wenn es wirklich eine Verweigerung gibt.

Allerdings solltest Du dann den Dreisprung unmittelbar nach Deinem Auszug einleiten, um wirklich keine Zeit zu verlieren.
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Schildkroete
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« Antwort #5 am: 23. Oktober 2018, 11:41:21 »

Hallo Celine,
danke für die Antwort. Die Kinder sind 8 und 3,5
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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« Antwort #6 am: 23. Oktober 2018, 11:49:28 »

Hallo,

ist es eine gemietete Wohnung mit gemeinsamen Mietvertrag? Wenn du da ausziehst, dann sollte geklärt werden, wer die Miete zahlt und den Mietvertrag übernimmt. Hier könnte sich nämlich der Vermieter an dich halten, wenn die Miete nicht gezahlt wird.

Und wie waren die Kinder bislang betreut?
Arbeitet deine Frau?

Auf jeden Fall kannst du ja - sofern ihr ein gemeinsames Konto habt - ein eigenes aufmachen und für das gemeinsame den Dispo auf Null setzen lassen, so dass hier keine Schulden auflaufen. Und dein Gehalt auf das neue Konto laufen lassen.

Wie ist das bei euch? Wenn die Kids von deiner Frau betreut werden (ist ein Wechselmodell eine Möglichkeit) schuldest du ihr Kindesunterhalt für die Kids, ab dem Zeitpunkt der Trennung. Und wenn sie nicht Vollzeit arbeitet Trennungsunterhalt. Nach dem Trennungsjahr ist sie gehalten sich selbst zu unterhalten. Wie ist die Betreuungssituation?

Ich würde an deiner Stelle vermutlich eine Trennungsvereinbarung bei diesem Termin entwerfen, wenn sie den nicht wahrnimmt (oder einen Entwurf mitnehmen). Und dann entweder in der Beratung mit ihr darüber sprechen oder aber mit dem Berater allein.

Sophie
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Schildkroete
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« Antwort #7 am: 23. Oktober 2018, 12:10:03 »

Hallo AnnaSophie,
danke für die Antwort.

Mietvertrag läuft über mich, aber hierzu hatte ich mein erstes Thema in diesem Forum aufgemacht. Das ist noch eine Baustelle.

Die Kinder haben zwar ganztags eine Betreuung (Schule/Hort bzw. Kita), werden aber immer um ca. 15 Uhr abgeholt. Ab ca. 17:30 Uhr bin ich immer zuhause und kümmere mich mit um die Kinder. An den WE kümmere ich mich von Freitagabend bis Sonntagabend durchgehend um die Kinder, unternehme mit ihnen sehr oft auch Dinge ohne die Mutter. Meinen älteren Sohn bringe ich auch jeden Morgen zur Schule. Sprich ich leiste dafür dass ich Vollzeit arbeite einen hohen Betreuungsanteil. Nichtsdestotrotz würde natürlich jedes Gericht zu der Einschätzung kommen, dass meine Frau den wesentlichen Teil der Betreuung übernommen hat, schon allein aufgrund der Tatsache, dass sie nicht arbeitet.

Ein gemeinsames Konto haben wir nicht. KU und Trennungsunterhalt werde ich zahlen müssen.

Ein Wechselmodell wäre mir natürlich das liebste, aber da wird sie sich zu 100% dagegen stemmen.
Aber ich werde deinen Tipp befolgen und schon mal eine Trennungsvereinbarung entwerfen und zu dem Termin mitnehmen, wohlwissend, dass sie ohnehin nicht mitkommt.

Ich will einfach mit ihr ein klärendes Gespräch darüber wie es nun weitergeht, damit wir alles im Hinblick auf die Kinder so einvernehmlich wie möglich regeln. Das wird vehement abgelehnt. Kinder in dem Alter sind doch noch sehr leicht beeinflussbar. Ich habe einfach Angst davor, dass sie sich gegen mich wenden, weil ihre Mutter ihnen erzählt, dass ich sie angeblich habe sitzen lassen. Und aktuell habe ich ein top Verhältnis zu meinen Kindern.
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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« Antwort #8 am: 23. Oktober 2018, 12:19:15 »

Hallo,

dann würde ich keine Standardumgangsregelung aufsetzen, sondern mindestens:
die hälftigen Ferien, die hälftigen hohen Feiertage, beginnend mit Heiligabend bei x in 2018 und Heiligabend bei y in 2019 und dann im jährlichen Wechsel
sowie jedes ungerade Wochenende von Freitag nachmittag ab xx Uhr bis Montag morgen
und jeden Dienstag abend bis Mittwoch morgen (und jeden Donnerstag abend bis Freitag morgen)
Die Kids werden von Kita und Schule abgeholt und auch wieder dorthin gebracht (entschärft die Trennungsproblematik).

Den Donnerstag auf Freitag habe ich als Verhandlungsmasse dazu geschrieben. Ich würde bei dem Gespräch auch darauf hinweisen, dass du das größere Kind jeden Morgen zur Schule bringst und momentan jedes Wochenende die Kids überwiegend komplett betreust.

Und deine Frau sollte dann wissen, dass sie arbeiten gehen muss nach einem Jahr. Und je mehr sie jetzt Terror macht, um so mehr wirst du darauf dringen und bist auch gern bereit die Kids zu betreuen.

Und ich würde, da es deine Wohnung ist, nicht ausziehen bis der Mietvertrag auf deine Frau umgeschrieben ist, damit klar ist, dass sie allein die Miete zahlen muss. Und wenn der Vermieter sie nicht als Mieterin haben will, dann muss die Wohnung gekündigt werden (wenn du sie nicht behalten kannst und willst) und jeder sucht sich was eigenes.
Was je nach Wohnort für deine Frau nur mit Unterhalt ohne eigenes Einkommen auch nicht unbedingt leicht werden könnte.

Sophie
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Kasper
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« Antwort #9 am: 23. Oktober 2018, 12:47:27 »

Und ich würde, da es deine Wohnung ist, nicht ausziehen bis der Mietvertrag auf deine Frau umgeschrieben ist, damit klar ist, dass sie allein die Miete zahlen muss. Und wenn der Vermieter sie nicht als Mieterin haben will, dann muss die Wohnung gekündigt werden (wenn du sie nicht behalten kannst und willst) und jeder sucht sich was eigenes.
Was je nach Wohnort für deine Frau nur mit Unterhalt ohne eigenes Einkommen auch nicht unbedingt leicht werden könnte.
Ein ziemlich wichtiger Hinweis.
Rechtlich sieht es so aus, wenn Du ausziehst, Du diese Miete noch mitbezahlen musst. Die KM kann diese zahlen, muss sie aber nicht bzw. Du musst dann erst einmal umständliche Verfahren vor dem Familiengericht führen, bei denen der Ausgang ebenso ungewiss ist (Richter - so meine Meinung - neigen gelegentlich zu einer recht untransparenten Sichtweise der Dinge).
Dies macht den Auszug eigentlich unmöglich. Das finanzielle Risiko ist für Dich nicht einschätzbar.

Ein Ratschlag, eher allgemeiner Natur.
Frauen beherrschen die psychologische Kriegsführung besser wie wir Männer. Allgemeinhin sind diese auch besser Vernetzt und ihr Sichtweise der Dinge schneller weitergetragen. Daher, schaff Dir ein hohes Maß an Gelassenheit an. Wenn Sie nicht reden will, ok. Wenn sie dich herablassend behandelt, dann ignoriere sie.
Sie tut es nur, weil sie merkt, dass sie dich trifft.
Du bleibst in der Wohnung, sicherst Dokumente und Unterlagen. Die Post wird postlagernd verschickt, damit die bei Dir auch ankommt und die finanzen werden auch getrennt. Du kümmerst Dich immer mehr um die Kinds... kann Du mit Deinem Chef sprechen, das die Arbeitszeiten so verkürzt werden, dass Du sie aus dem KiGa abholen kannst?
Mach die Wäsche und dreht richtig ab ... Am WE Unternehmungen niemals alleine, sondern nur mit befreundeten Kindern bzw. das Dich Eltern mit den Kindern aus der KiGa sehen ...

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Schildkroete
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« Antwort #10 am: 23. Oktober 2018, 15:26:59 »

Hallo AnnaSophie und Kasper,

danke für eure Antworten.

die hälftigen Ferien, die hälftigen hohen Feiertage, beginnend mit Heiligabend bei x in 2018 und Heiligabend bei y in 2019 und dann im jährlichen Wechsel
sowie jedes ungerade Wochenende von Freitag nachmittag ab xx Uhr bis Montag morgen
und jeden Dienstag abend bis Mittwoch morgen (und jeden Donnerstag abend bis Freitag morgen)
Die Kids werden von Kita und Schule abgeholt und auch wieder dorthin gebracht (entschärft die Trennungsproblematik).
Das war genau die Umgangsregelung die mir im Kopf schwebte für den Fall, dass sie mit dem Wechselmodell nicht einverstanden ist.

Ich werde dann erst einmal nicht ausziehen, sondern in der Wohnung bleiben, auch wenn das nervenaufreibend ist. Das mit der Gelassenheit ist nämlich nicht so einfach.
Zum Beratungstermin gehe ich trotzdem. Hab's auch schon schriftlich von ihr (per SMS), dass sie zu keinem Beratungstermin gehen wird und auch sonst nicht mit mir sprechen will. Kann mir das evtl. in Zukunft hilfreich sein? Beweist ja, dass sie an einer einvernehmlichen Lösung bzw. Lösung des Konflikts nicht wirklich interessiert ist.

Trotzdem, dauerhaft kann das ja so nicht weitergehen....



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82Marco
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« Antwort #11 am: 23. Oktober 2018, 16:08:59 »

Servus!
Kann mir das evtl. in Zukunft hilfreich sein? Beweist ja, dass sie an einer einvernehmlichen Lösung bzw. Lösung des Konflikts nicht wirklich interessiert ist.
Möglicherweise, wenn Du eine gerichtliche Umgangsregelung anstrebst; Du brauchst dann nicht mehr JA zur Vermittlung aufsuchen/bitten, sondern kannst gleich Antrag stellen.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
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« Antwort #12 am: 23. Oktober 2018, 16:15:48 »

Oder ... einfach mal provozierend in den Raum gestellt:
Du organisierst jetzt schon alles so, als wenn Du die Betreuung der Kinder alleine regelst ...

Gruß
Kasper
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Schildkroete
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« Antwort #13 am: 01. November 2018, 20:54:58 »

Hallo zusammen,
nach einer langen Phase des Schweigens kam heute Abend meine Frau zu mir und sagte mir dass ich mir schnellstmöglich eine Wohnung suchen und dabei ja keine Zeit verlieren soll. Das war's.  Ansonsten ist sie nicht bereit über irgendwas anderes zu reden,  z.B. Regelung mit Kindern,  Unterhalt etc.
Zum vereinbarten Beratungsgespräch am Dienstag kommt sie nicht mit, hat sie ja schon mehrmals gesagt.
Ich bin mir nicht sicher was ich jetzt tun soll. Bleiben bis Sachen geregelt sind oder wirklich schnellstmöglich ausziehen. 
Problem: vor 2 Monaten wo unser Streit erstmals eskaliert ist hat sie mir angedroht,  dass wenn ich nicht ausziehe,  dass sie zur Polizei geht und mich der häuslichen Gewalt falschbezichtigt. Ich glaub3 zwar das war nur eine Drohung aber sicher bin ich mir nicht.

Am Dienstag ist das Beratungsgespräch wo ich wohl alleine hingehen werde. Ich denke dass ich dann am Mittwoch nochmal zum Jugendamt gehe und alles schildere,  von der Nicht-Bereitschaft zum Gespräch bis zur Androhung der Falschbezichtigung.  Das alles natürlich aus der Sicht des besorgten Vaters.

Ich brauche Rat.... Vorab danke. 
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der Frosch
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« Antwort #14 am: 01. November 2018, 21:10:36 »

Hallo Schildkroete

Ich würde noch vor dem Jugendamt die Aussage  Deiner Frau Dich einfach der Häuslichen Gewalt zu bezichtigen um Dich aus der Wohnung zu bekommen, bei der Polizei , dem Gericht und wenn Du schon hast bei Deinem Anwalt Aktenkundig machen. Denn weder Gericht noch Polizei sehen es gerne wenn sie auf gut Deutsch gesagt verar.......t werden sollen. Dann kannst Du es beim Jugendamt zu den Akten geben. Das vorher bei der Polizei und Gericht angeben hat den Vorteil das Du nicht einfach der Wohnung verwiesen werden kannst und auch das das Gericht ihr dann nicht einfach so die Wohnung zuweißt. Mach auch bei Gericht und der Polizei bekannt das Du schon beim Jugendamt Hilfe suchst und von seiten Deiner Frau die völlige Blockade und Verweigerung herscht.

LG der Frosch
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Schildkroete
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« Antwort #15 am: 01. November 2018, 22:10:51 »

Hallo Frosch,
danke für deinen Hinweis. Wenn ich es bei der Polizei aktenkundig mache,  meinst du dass sie sich mit meiner Frau deshalb proaktiv in Verbindung setzen? Das würde bestimmt die Eskalationsspirale weiter in Gang setzen...
Ich war sogar am Tag nach der Drohung bei der Polizei um zu fragen was sie machen wenn eine Frau den Mann der häuslichen Gewalt bezichtigen.  Es wurde damals aber nicht schriftlich festgehalten.
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nadda
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« Antwort #16 am: 02. November 2018, 05:27:24 »

Guten Morgen,

auch wenn ich es dir ungern sage: aber ihre Haltung wird zur Eskalation führen. Da kommst du nicht dran vorbei. Es geht jetzt darum dich zu schützen. Und du gehst heute zur Polizei und sagst du brauchst den Aktenvermerk! Sonst stehst du vielleicht heute Abend vor deiner Wohnung und kannst nimmer rein.

Alle wichtigen Unterlagen hast du ja hoffentlich schon außerhalb gelagert. Tu dir einen Gefallen und lagere auch alle Wertgegenstände und persönliche Erinnerungsstücke aus. Fotoalben, Familienerbstücke, Erinnerungen. Mein Exmann hat kein einziges Foto von vor der Zeit mit seiner 1. Frau mehr. Die hat sie alle in der Trennungswut verbrannt.

Dann würde ich ihr mitteilen das du der Hauptmieter bist uns sie sehr gerne ausziehen kann, ohne Kinder selbstverständlich. Kläre mit dem Vermieter ob er sie überhaupt als Mieterin akzeptieren würde, tut der Vermieter das nicht, lass dir das schriftlich geben. Außerdem würde ich im Einwohnermeldeamt einen Hinweis hinterlassen das du mit einer Ummeldung der Kinder nicht einverstanden bist. Bringt vermutlich nicht viel, zeigt deiner Noch Frau aber das du sie nicht einfach so machen lässt. Sie muss merken das sie damit nicht durchkommt, das ist auch ganz viel Psychologie.

Ein freundlicher Hinweis das sie, wenn sie bereit ist mit dir zu sprechen und gemeinsam in der Beratung eine Scheidungsfolgevereinbarung aushandelt sich selbst und den Kindern viel Ärger erspart. In so einer Scheidungsfolgevereinbarung wird vor allem das finanzielle geregelt,  man kann aber auch ein Wechselmodell vereinbaren. Sie wird dem Wechselmodell nicht zustimmen, sie braucht Geld, und das Geld muss von dir kommen, woher auch sonst?  Vielleicht ist sie schlau genug um zu kapieren das Geld das bei Gerichten landet nicht bei ihr landet.....

Du kannst so eine Vereinbarung für kleines Geld beim Notar haben, oder eben den Wert eines Kleinwagens mal schnell beim Gericht investieren, für Unterhaltsfragen jeglicher Art und Umgangsklagen.

Kläre sie darüber auf, dass sie nach einer Trennung von dir nur ein Jahr Trennungsunterhalt bekommt, danach muss sie sich selbst finanziell versorgen können. Und du kannst dir hier die Höhe berechnen lassen. Mach einen Beitrag im Unterhaltsbereich auf.  Da die Kinder bereits jetzt bis 15.00Uhr betreut sind (wozu eigentlich so lang wenn sie nicht arbeitet???) gibt es keinen Grund für sie sich nicht sofort eine Arbeit zu suchen. Sie muss kapieren, dass die Trennung für sie kein Zuckerschlecken wird.

Wenn sie weis, mit wieviel sie künftig leben muss, kapiert sie vielleicht auch, dass sie mit dir reden muss.

Wohlgemerkt alles vielleicht. Es gibt Leute die wollen mit dem Kopf durch die Wand und sind in so einer Situation nicht bereit das Hirn einzuschalten. Mein Exmann wollte, dass ich ihm für die Nachmittage an denen er die Kinder betreut 450€ zahle, also ich sollte ihn anstellen ;-)

Du brauchst einen Wissensvorsprung und musst ganz deutlich signalisieren das sie so nicht durchkommt!

LG
Nadda
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Schildkroete
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« Antwort #17 am: 02. November 2018, 06:42:21 »

Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. 
Mir wäre es aber lieber was die Polizei betrifft dass es eher leider passiert,  deshalb:
Wenn ich auf einen schriftlichen Vermerk bei der Polizei bestehe, wird die Polizei der Sache nachgehen und meine Frau vorladen oder wird sie nichts davon mitbekommen?
Sprich ist die Androhung einer Falschbezichtigung eine Bedrohung im Sinne des Stgb und somit ein Offizialdelikt  so dass die Polizei um Ermittlungen gar nicht drum herum kommt oder wird das nur zu den Akten gelegt?
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« Antwort #18 am: 02. November 2018, 06:52:26 »

Oder würde die Polizei wegen Nötigung ermitteln?

Ich will ja klar Grenzen aufzeigen,  bitte versteht mich nicht falsch,  aber ich möchte zumindest nicht die Eskalation anheizen oder auf die nächste Stufe bringen  was ich zweifellos machen würde wenn auf einmal ein Brief der Polizei im Briefkasten liegt Oder sie vor der Tür steht.  Es ist ja auch so dass die Androhung 2 Monate zurück liegt
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« Antwort #19 am: 02. November 2018, 07:47:23 »

Moin,
ich mache es kurz:

Du"hampelst" rum - weil Du "Angst " hast vor den Reaktionen Deiner Frau!
Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Mach Dich gerade und werde aktiv!

Ich teile Naddas Einschätzung zu 100%!

Deine Frau hat Dir mir ihrem Verhalten und der Aussage bzgl der Wohnung bereits den Krieg erklärt und Dir auch bereits die "Folterinstrumente" gezeigt, mit denen sie Dich aus der Wohnung haben will.

Schütze Dich und die Kinder!
Heute und jetzt!

Alles Gute
WNV




« Letzte Änderung: 02. November 2018, 07:51:56 von Wegnachvorn » Gespeichert
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« Antwort #20 am: 02. November 2018, 08:17:50 »

Hallo,

die Polizei wird das vielleicht zu den Akten nehmen und vergessen. Am Ende bist Du der Dumme, denn Du  hast Deine Frau drangsaliert indem Du zur Polizei gegangen bist. Lass den Quatsch, kümmere Dich um die Dinge, die anstehen, siehe Nadda.

VG Susi
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Kasper
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« Antwort #21 am: 02. November 2018, 08:44:06 »

Moin,

wenn Du solche ein Aktenvermerk hast, wird nicht gleich eine Anzeige mit einer Ermittlung aufgenommen.

Aber Deine Einwände zeigen etwas ganz anderes aus ... Du scheißt Dir vor Angst, vor Deiner Frau, fast in die Hose. Und das scheint sie zu wissen. Damit stellt sie weitere Forderungen und Deine Hose wird voller und voller ....  damit passiert genau das Gegenteil von dem, was Du eigentlich willst.

Als erstes warte ich immer noch auf Deine Einlassung, dass Du Deine Unterlagen, Erinnerungen und Fotos in Sicherheit gebracht hast. Dann marschierst Du noch HEUTE zur Polizei und lässt diesen Vermerkt machen. Und wenn die mit Deiner Ex reden, drauf geschissen ... lass sie eskalieren. Dann musst Du dagegen halten, dass sie eine ordentliche Bauchlandung hinlegt.
Leg Dir Bargeld für den Notfall zurück, der nicht gepfändet werden kann .... und Du ziehst erst einmal NICHT aus ... Sie darf gerne, allerdings auch hier, wie bereits beschrieben, ohne die Kinder.

Gruß
Kasper
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« Antwort #22 am: 02. November 2018, 08:49:07 »

Hi,

ich schließe mich Nadda vollumfänglich an.

Erfahrungsgemäß sind es min. 5 Anzeigen, die dir nach der Kriegserklärung deiner DEF (DemnächstExFrau) blühen:

1. Häusliche Gewalt, ggf. Vergewaltigung, um die Wohnung zu bekommen.
2. Sexueller Missbrauch deiner Kinder, um in Verbindung mit 1. den Umgang zu erschweren, auszusetzen oder zu begleiten.
3-5. Erpressung, Nötigung, üble Nachrede, um zu zeigen was für ein schlechter Kerl du bist und sie unter Druck setzt.
6. Stalking, weil du nicht von ihr ablassen und Paar- und Elternebene nicht trennen kannst.

Mir ist nur "Häusliche Gewalt" erspart geblieben. Und ich habe, wie du sicherlich auch vielleicht gerade (noch) denken wirst, angenommen: "Meine würde so etwas doch niemals machen!"
Doch!

Akzeptiere die Trennung, bleib kooperativ was die Kinder angeht, den Rest vergiss mal ganz schnell. Leider :-(

Überleg dir jeden Schritt min. 2x. Bei mir war es so, dass es nach 3,5 Jahre Sorgerechtstreit eine richterliche Zusammenfassung im Beschluss gab.
Da sollte dann nichts Negatives in der Zusammenfassung über dich stehen. Du bist kooperativ (Behörden), deeskalierend und besonnen.
Sei ihr gegenüber höflich, aber bestimmend. Such dir einen guten Freund zum Ausheulen.

Dein größter Vorteil: du suchst Hilfe am Anfang deiner Reise. Sehr weise! Nutze es auch.

Hör auf Susi, gehe nicht zur Polizei, solange du die Drohung nicht deinem Anwalt gegenüber erwähnst und das weitere Vorgehen besprochen hast.

Viel Kraft und Erfolg.

LG D

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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Schildkroete
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« Antwort #23 am: 02. November 2018, 09:22:34 »

Hallo,

vielen vielen Dank für Eure Antworten.

Moin,
ich mache es kurz:
Du"hampelst" rum - weil Du "Angst " hast vor den Reaktionen Deiner Frau!
Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Mach Dich gerade und werde aktiv!
Danke für eure schonungslose Härte. Ihr habt Recht, ich **tsts - ID 35** mir in die Hosen! Aber ich werde jetzt aktiv.

Polizei:
Das mit der Polizei hat sich erledigt. War heute morgen dort und habe mit zwei Polizisten gesprochen, unter anderem ein MA der Gruppe häusliche Gewalt. Sein Wortlaut in etwa:
"Bei so was machen wir keinen Aktenvermerk, haben wir auch noch nie gemacht. Und vorab etwas zu Protokoll geben oder vorab einer Wegweisungsverfügung zu widersprechen geht auch nicht. Das einzige was ich machen kann ist meine Frau anzuzeigen wegen Nötigung, ansonsten nichts."
Haben sich also geweigert.

Beratung/Trennungsvereinbarung:
Ich werde sie nochmal darauf drängen, zu dem Beratungstermin am Dienstag mitzukommen. Falls nicht gehe ich am Mittwoch zum JA , schildere den Sachverhalt und sage, dass sie sich in jeglicher Hinsicht weigert, sich hinsichtlich der Trennung beraten zu lassen (bei einer vom JA empfohlenen Beratungsstelle) und an der Erstellung einer Trennungsvereinbarung mitzuwirken.

Ich werde ihr auch klarmachen, dass ich nicht bereit bin über Finanzielles (Unterhalt) mit ihr zu sprechen, wenn wir nicht auch die anderen Dinge regeln wie Umgang, Wohnung etc. Und vorher ziehe ich auch nicht aus.

Sicherung  Unterlagen/Dokumente:
Finanzielles ist gesichert, was ich noch sichern muss sind Ordner und Kinderreisepässe. Damit will ich bin Dienstag warten, weil ich noch einen Restfunken Hoffnung habe, dass sie doch noch zur Beratung mitgeht. Dienstagabend ist das ganze Zeug aus der Wohnung geschafft, wohlwissend, dass es dann eskalieren könnte.

Ich bin froh dass ich hier Rate bekomme und schonungslos meine Schwächen offengelegt werden!
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Schildkroete
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« Antwort #24 am: 02. November 2018, 09:23:30 »

Und ich mache noch heute einen Termin beim RA aus.
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