Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 19. Oktober 2019, 21:20:43 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: 2 Fragen zur Unterhaltsberechnung  (Gelesen 2299 mal)
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 745


« Antwort #25 am: 24. Oktober 2018, 11:20:35 »

Jetzt schnell zu kündigen mag aus finanzieller Sicht vielleicht die beste Möglichkeit sein, aber dann riskiere ich doch eine Eskalationsspirale in Gang zu setzen
So ist es. Ich wollte nur auf das Risiko hinweisen.

Zitat
Ist dies wenigstens gesichert, dass es so geht? Würde ja bedeuten, dass ich letztlich im worst case 4/7 der Miete zahlen muss (bis zur Scheidung).
Richtig. Aber wie gesagt als worst case. So lange Du nicht schriftlich zur Zahlung von TU aufgefordert wirst, ist alles in Butter. So lange sie die Verrechnung akzeptiert auch noch. Nur für die Zukunft ist es eben nie gesichert.

Gruss von der Insel
Gespeichert
Schildkroete
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 43


« Antwort #26 am: 24. Oktober 2018, 11:23:32 »

Hallo,
noch eine andere Frage. Bisher dachte ich immer, dass Kita-Kosten Mehrbedarf darstellen, Kosten für den Hort hingegen nicht. Jetzt stelle ich mit Bestürzen fest, dass in den Unterhaltsleitlinien des für mich zuständigen OLG's folgender Passus steht:


"12.4 Zusatzbedarf
Bei Zusatzbedarf (Verfahrenskostenvorschuss, Mehrbedarf, Sonderbedarf) gilt § 1606 Abs. 3 Satz 1 BGB (vgl. Nr.13.3). Zum Mehrbedarf des Kindes zählen die Kosten für den Besuch einer Kindertagesstätte (Kinderkrippe, Kindergarten, Schülerhort) abzüglich des ersparten Verpflegungsmehraufwandes. Schulpaket und Bildungspaket ergeben keinen Zusatzbedarf."

Das heißt ich muss zusätzlich noch die Hortkosten tragen? Kann zwar den Betrag bei der Einkommensbereinigung abziehen, ist aber trotzdem noch ein Batzen...
Wird ja immer schöner.
Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.613


« Antwort #27 am: 24. Oktober 2018, 11:30:58 »

Hallo,

ja, das geht wohl mit der Übertragung, aber der Vermieter hat das Recht dann außerordentlich zu kündigen. Nach § 563 Abs. BGB, diese Möglichkeit sieht auch § 1568a BGB zur Ehewohnung vor.
Und wenn das bei euch ein angespannter Mietmarkt ist, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass der Vermieter dies auch tut.
Denn wenn deine Nochfrau eigentlich nicht genug Einkommen für die Wohnung hat, dann wird es schwer.

Nun, Kita- und Hortkosten (jeweils ohne Essen) werden nach dem Kindesunterhalt bei dir abgezogen. Und erst dann wird der TU berechnet.
Allerdings kannst du diese Kosten ja steuerlich geltend machen.
Und eigentlich wird geqoutelt nach Einkommen der Eltern und bei dir wird vorab der KU abgezogen. Es kann also sein, dass nach dem Trennungsjahr nicht mehr 100 % der Kita- und Hortkosten bei dir landen.

Sophie
Gespeichert
Schildkroete
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 43


« Antwort #28 am: 15. November 2018, 10:08:20 »

Hallo zusammen,
nach turbulenten letzten Wochen sieht es danach aus, dass meine Frau und ich uns hinsichtlich Unterhalt, Umgang etc. unter Einbezug einer Beratungsstelle einigen, aber ohne Einbeziehung von JA, RA oder Gericht. Meine Frau war auch noch nicht beim RA. Was den Unterhalt betrifft, soll sie das bekommen, was ihr zusteht. Allerdings haben sich bei mir wieder einige Fragen aufgetan und ich hoffe, hier die Antworten zu bekommen

1.  Ich würde meine Berechnung gerne mal von den Cracks hier überprüfen lassen. Ist dies möglich? Da ich die tatsächlichen Zahlen verwenden möchte, poste ich das hier öffentlich oder in einem geschlossenen Bereich?

2. Was die Mietzahlungen betrifft, vermutlich werde ich aus der Wohnung ausziehen (falls wir alles geregelt haben) und meine Frau wohnt weiter in der Wohnung. Sie hat vorgeschlagen, dass ich die Miete weiter zahle und diese dann von dem Trennungsunterhalt abziehe, sprich ihr entsprechend weniger überweise. Aber Inselreif schrieb in einem vorherigen Post, dass eine Verrechnung mit dem TU nicht möglich ist, da es ein Aufrechnungsverbot gibt. Ist dies auch der Fall,wenn es hinsichtlich des TU überhaupt keine Titulierung des TU gibt? Ich denke der wird lediglich in unserer Trennungsvereinbarung festgehalten und auch dass eine Verrechnung der Miete erfolgt, weil ich weiter die Überweisung tätige.

3. Wenn meine Frau nun doch zukünftig zum  RA gehen sollte und er ihr vermutlich sagen würde, dass ich die Miete nur bei der Bereinigung des Nettoeinkommens abziehen könnte und somit die Hälfte hätte zahlen müssen, müsste ich dann evtl. eine Nachzahlung tätigen?

4. Im Mai hatte ich einen Bonus von X bekommen, den ich natürlich mit berücksichtigen müsste. Ich weiß allerdings, dass in 2019 der Bonus deutlich niedriger ausfallen wird. Kann ich das jetzt schon berücksichtigen?

5. Je nachdem, wie die Beratung ausgeht (und die Festlegung des Umgangs!!!), wäre ich ja bereit, im Trennungsjahr einen Teil der Miete der alten Wohnung zu übernehmen, da es ja auch mein Wunsch ist, dass die Kinder ihre gewohnte Umgebung beibehalten. Nicht die Hälfte, aber sagen wir mal 200 €. Ich weiß, freiwillige Zahlungen sind so eine Sache und ich wurde schon darauf hingewiesen, dass dies häufig nicht gut funktioniert, weil es Begehrlichkeiten weckt. Aber worum es mir geht, könnte sich die freiwillige Zahlung im Trennungsjahr negativ auf die gerichtliche Festlegung des nachehelichen Unterhalts auswirken? Ich habe mal gelesen, dass die Zahlungen vor der Scheidung als Maß für den Unterhalt nach der Scheidung gilt und diese vormals freiwilligen Zahlungen dann im Sinne des "Gewohnheitsrechts" zu unfreiwilligen Zahlungen werden (da der Unterhaltsschuldner ja bewiesen hat, dass er zu diesen Zahlungen fähig ist). Ich möchte natürlich nicht, dass sich meine Freiwilligen Zahlungen negativ in Zukunft auswirken. Oder Ich zahle evtl. Cash ohne einen schriftlichen Nachweis?

Vorab vielen Dank für eure Unterstützung.

Schildkröte
Gespeichert
Schildkroete
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 43


« Antwort #29 am: 15. November 2018, 10:12:51 »

Mist, noch eine Sache vergessen:

6. Wenn meine DEF sagen wir in 2 Monaten einen 450 €-Job annimmt, kann ich dann gleich den TU kürzen, weil die Differenz zwischen ihrem und meinem Gehalt gesunken ist oder ist das nicht möglich?

Vorab danke.   
Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.613


« Antwort #30 am: 15. November 2018, 10:23:02 »

Hallo,

ich würde ihr sagen, dass die Mietzahlung über sie erfolgen sollte, damit die Finanzen klar getrennt sind und jeder für sich planen kann (rein theoretisch könntest du ja auch die Miete nicht zahlen und sie bekommt dann die Räumungsklage....). Damit vermeidest du auch dass sie für den Monat, wo du die Miete schon gezahlt hast, Trennungsunterhalt für sich - korekt berechnet  - fordert und die Mietzahlung nicht in Ansatz gebracht werden kann. Und sie sollte auch gleich den Mietvertrag auf sich umschreiben lassen. Das sollte klar geregelt sein.

Ja, du kannst die korrekten Zahlen hier posten oder du nimmst welche, die fast ähnlich sind. Das bleibt dir überlassen.
Aufgrund der Zahlen kann ja auch nicht zwingend geschlossen werden, wer diese Zahlen als Einkommen hat.

Was deine freiwilligen Zahlungen angeht, dass kannst du gerne machen. Aber ich glaube, ich würde das vom weiteren Fortgang abhängig machen. Und diesen nur in Aussicht stellen und evtl. schrifltich fixieren, dass dies freiwillig erfolgt und diese Gelder für die Kinder (beispielsweise Hobbies oder Ferienlager) verwendet werden sollen. Wobei, wenn ihr euch einig seid, du das auch gleich direkt zahlen kannst. Und die Kids wissen, dass du das Ferienlager oder die teure Geige bezahlt hast, weil du beim Kauf dabei warst.

Sophie
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.731



« Antwort #31 am: 15. November 2018, 11:12:35 »

Ich würde noch weitere Überlegungen anstrengen ...

z.B. könnte es, je nach der finanziellen Leistungsfähigkeit aller, so sein, dass das Geld nicht zum Leben reicht (Unfall, Arbeitslosigkeit, etc), was dann? Du bist Mieter und sie wohnt in der Wohnung. Sie kann kein Wohngeld beantragen (z.B.). Auch wenn Du keinen Unterhalt mehr zahlen kannst, kann sie keine weiteren Hilfen beantragen.
Ich möchte niemanden etwas böses unterstellen, aber Du musst vorsichtig sein. Deine Ex schlägt gerade in alle Richtungen aus (von Böse bis Lieb ... ) und das würde mich vorsichtig werden lassen.

Ihr müsst in einigen Monaten alles klar getrennt haben, um schlimme Überraschungen zu verhindern.

Ach ja, und dann die freiwilligen Zahlungen. Wenn alles geklärt und getrennt ist, dann kannst Du natürlich freiwillige Zahlungen tätigen. Der Vorteil, wenn es schief läuft, kannst Du diese ohne Zwang schnell wieder einstellen.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Unterhaltsrecht (Moderator: midnightwish)  |  Thema: 2 Fragen zur Unterhaltsberechnung
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 15 062
Registriert Heute: 2
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 6
Gäste Online: 42

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2019 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team