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vatersein.de - Forum 16. Februar 2019, 00:56:56 *
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Autor Thema: Rechtsbeistand im aktuellen Fall beibehalten?  (Gelesen 4053 mal)
Wasserfee
Nicht wegzudenken
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« Antwort #50 am: 14. Oktober 2018, 16:46:40 »

wie Kasper schon schrieb:

will eine Seite sich nicht einigen isses völlig egal, wer der Anwalt ist, wer der Richter, was man Schönes in den Beschlüssen zu stehen hat.

Ich hatte eine absolut tolle Anwältin, meist hat sie mich reden lassen, hatte aber immer einen Fuß im Anschlag um mich unter dem Tisch treten zu können, wenn ich Mist geredet hätte 

Ich hab die tollsten Beschlüsse hier rumliegen, genützt haben sie alle nix, umgesetzt worden ist keiner davon länger als 3 Monate.

Die hätte ich aber auch mit einer weniger tollen Anwältin gehanbt.

Wasserfee

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nicht mein Zoo
nicht meine Affen
Dad76
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« Antwort #51 am: 14. Oktober 2018, 19:27:30 »

Ich denke eher nein.
Wenn auch nur eine Seite immer auf Kampf aus ist, wird es einfach nichts mit dem „Einigen“. Erst wenn beide Seiten zu Kompromissen bereit sind, wird es ruhiger.
Ein Wechsel kann helfen, muss es aber nicht.

Gruß
Kasper

Heißt für mich im Umkehrschluss nichts anderes, als aufzugeben und den anderen Part einfach so weiter machen zu lassen, egal ob es fürs Kind gut ist oder nicht.

Kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Und wenn sich das rumspricht, dann wird einfach immer der andere nicht zu Kompromissen bereit sein und auch nie sein müssen weil der andere bis zum Ende auf Besserung hofft und erst dann aufwacht, wenn es zu spät ist. Ist es denn so schwer vorstellbar, dass es tatsächlich auch Menschen gibt, die einfach gar kein Interesse an Kompromissen haben, denen es viel besser geht wenn sie sich eben nicht mit der anderen Partei einigen, egal was das Ganze mit dem Kind macht!? So naiv kann man doch als erwachsener Mensch nicht sein. Und das man überhaupt über "Kompromisse reden muss", wenn es um eine vernünftige Umgangsregelung und deren Einhaltung geht, kann ich nicht fassen. Dass es alleine schon dabei an Vernunft beim anderen mangelt, ist doch mehr als ein Wink mit dem Zaunspfahl. Bewahre vor ernsthaften Problemen in der Zukunft.

Ich schau nicht mehr tatenlos zu, und habe mich deshalb zu einem wohl sondierten Anwaltswechsel durchgerungen. Und dir Samson, empfehle ich das selbe. Tu aktiv was für dein Kind und schau nicht nur tatenlos zu und "hoffe" dass vielleicht irgendwann mal der Groschen beim Gegenüber fällt.
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2018, 19:29:34 von Dad76 » Gespeichert
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« Antwort #52 am: 14. Oktober 2018, 22:35:51 »

@Dad76
Wenn dem Kind irgendwas schadet, bin ich bei Dir, sofort aktiv eskalieren.
Aber nicht mit aggressiven Anwalt, der bringt nichts, außer dass Du bereit bist,
5 stelligen Betrag ausgeben, nicht um die Probleme zu lösen, sondern, dass die andere Seite auch tief in Tasche gehen muss und irgendwann kommt Verständnis, dass es Geld kostet.
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Kasper
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« Antwort #53 am: 14. Oktober 2018, 22:37:42 »

Heißt für mich im Umkehrschluss nichts anderes, als aufzugeben und den anderen Part einfach so weiter machen zu lassen, egal ob es fürs Kind gut ist oder nicht.
Das hat Keiner irgendwo geschrieben.

Kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Und wenn sich das rumspricht, dann wird einfach immer der andere nicht zu Kompromissen bereit ...
Ich weiß nicht so genau, wo Du Dich bisher herumgetrieben hast, aber ich verrate Dir jetzt mal ein Geheimnis ... es hat sich bereits herumgesprochen. Du scheinst es vermutlich gerade zu erleben ... was es Dir bringen wird, im Nachgang.

Ich schau nicht mehr tatenlos zu, und habe mich deshalb zu einem wohl sondierten Anwaltswechsel durchgerungen. Und dir Samson, empfehle ich das selbe. Tu aktiv was für dein Kind und schau nicht nur tatenlos zu und "hoffe" dass vielleicht irgendwann mal der Groschen beim Gegenüber fällt.
Ich fasse kurz zusammen, was nach meiner persönlichen Erfahrung und auch derjenigen, die ich in alle den Jahren eng begleiten durfte, passieren wird.
Man wird Dir unterstellen, dass Du nicht in der Lage bist, Dich nur auf die Kindesbelange zu konzentrieren. Weiterhin wirst Du als Querulant dargestellt, der in aller Form aggressiv die KM angreift, immer an ihr herummeckert und sie daher kein vertrauen zu Dir aufbauen kann. Da das Kind bei der KM lebt, ist sie die Hauptbezugsperson, als bist Du stark kindesgewohlgefährendend, da Du das Verhältnis des Kindes zu seiner Hauptbezugsperson massiv störst. Also wenn Du spätestens jetzt nciht klein bei gibst, muss man erst einmal einen Umgangsausschluss beschließen, damit das Kind überhaupt zur Ruhe kommt udn so richtig tief durchatmen kann.

Später wirst Du dann feststellen, dass man mit dem Einfordern seinen "Rechtes" nicht immer durchkommt.

Dies nur ein kurzer Einblick, was zu 80% passieren wird. Vielelciht hast Du Glück, Verfahrensbeteiligte und einen Richter, die etwas moderner, offener eingestellt sind. Aber selbst wenn Du dieses Glück hast, und da als SChreihals und Rechteeinforderer auftrittst (inkl. eines Anwaltes, der so richtig einen auf Randale macht und aggressiv die Gegenseite in Ihre Schranken verweist), wirst Du diese Beteiligten gegen Dich aufbringen.

Du wirst nicht der Erste sein, der diese Erfahrung macht und auch nicht der Letzte. Aber Erfolg wird es weder Dir noch Deinem Kind bringen. Aber wenn Du der festen Überzeugung bist, dass es Dein Weg ist, dann geh ihn.
Ich bin einen anderen gegangen, hatte Erfolg (zumindest aus Deiner Sicht) und die Kinder leben bei mir. Und dies habe ich mit einem sachlichen, ruhigen Anwalt geschafft, der auf der Gegenseite eine Anwältin hatte, die ich als radikale Feministin einstufen würde, besondere Kathegorie: "nie gut durchgev... worden!"

Du kannst Dich mit den älteren hier auseinandersetzen, die ihre Erfahrung gerne teilen, oder so richtig auf die Barrikaden gehen und dann mal berichten wie es aufgegangen ist. Ich bin gespannt!

Gruß
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« Antwort #54 am: 14. Oktober 2018, 22:39:46 »

dass die andere Seite auch tief in Tasche gehen muss und irgendwann kommt Verständnis, dass es Geld kostet.
Ein sinnloses Unterfangen, wenn die andere Seite fröhlich VKH bekommt.
Aber selbst dann kann man das SR schneller los werden wie man Piep sagen kann, da man nichts anderes im Sinn hat, wie den anderen nur zu kontrollieren.
Mach mal.

Gruß
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« Antwort #55 am: 14. Oktober 2018, 22:48:46 »

@Kasper
VKH bekommen, ist nicht die Tasche. Meine EX hat 15 bezahlt (aus Zugewinn) und ihr war klar, dass sie alles verliert, wenn Sie weiter so macht. Mit einpaar Leuten (Ärzte) gesprochen, bei denen auch die Ex war erst dann ruhig, als verstanden wurde, dass es viel Geld kostet
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Kasper
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« Antwort #56 am: 14. Oktober 2018, 22:50:30 »

Das kann hilfreich sein, ist es aber in den meisten Fällen nicht.
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« Antwort #57 am: 14. Oktober 2018, 23:50:48 »

@Kasper
Aggressiver Anwalt, natürlich Schwachsinn was ich geschrieben, schreiender Idiot im Gericht bringt klar nichts. Gemeint war der, der nicht alle Wunsche der EX macht, sorry.
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« Antwort #58 am: 15. Oktober 2018, 07:46:17 »

@Kaper

Danke für deine umfangreichen Ausführungen.

Also nur gleich mal vornweg. Ich habe mir keinen Anwalt gesucht der auf der Mutter rumhackt. Er ist auch nicht dafür da, aggressiv und mit völlig überzogenen Forderungen aufzutreten. Er soll die KM auch gar nicht schlecht machen oder ähnliches. Er soll einfach die ganzen unausgesprochenen Dingen ansprechen, zumindest die wichtigsten. Er soll im Interesse des Kindes argumentieren und ist nicht dafür da einen Krieg gegen die KM zu führen.


Einfachste Dinge müssen geklärt werden, die eigentlich schon längst klar sein sollten. Dinge die die Verfahrensbeistämdin schon "festgelegt" hatte, welche aber nicht explizit in der Umgangsvereinbarung aufgeführt wurden. Einfachste Dinge wie die Abholung aus der Kita, Dinge wie Umgangserweiterung mit dem Ziel von Übernachtungen. All diese "einfachen" Dinge im Interesse des Kindes, die auch schon von VB und auch der Richterin angesprochen wurden . Eigentlich sollten sich die Eltern darüber austauschen, auch mit Hilfe des JA. Aber es ist eben so, dass darüber keine Gespräche mit der KM möglich sind. Schlichtweg weil sie alles ablehnt und sich gegen alles mit Händen und Füßen wehrt. Es ist ja nicht nur diese Ablehnung, es ist ja auch die Tatsache, dass sie meinen Umgang beeinflusst und das regelmäßig. Und dass der Kleine darunter leidet, scheint nur mir aufzufallen.

Ich war noch nicht eine Sekunde aggressiv und mein Anwalt wird es auch nicht sein. Er ist ein guter Anwalt, der mir von einem Vater mit ähnlichen Problemen empfohlen wurde. Seine bzw. die Interessen des Kindes konnte er sehr gut vetreten und es ist in diesem Fall seit Jahren Ruhe eingekehrt.

Und das die KM kein Vertrauen aufbauen kann, liegt niicht daran, dass ich keines verdient hätte. Es liegt ausschließlich daran, dass die KM nicht will und dies einzig ein Todschlagargument ist, welches sie schon von der ersten Sekunde an bringt. Aber alles was ich tu, alles was bisher geschehen ist, mein ganzes Verhalten in den nun mittlerweile 17 Monaten spricht ausschließlich für mich. Ich handel ausschließlich im Interesse des Kindes.


Ich weiß, dass auch Glück bezüglich Richter dazu gehört. Aber dieses Glück fordere ich jetzt einfach heraus. Ohne Aggressivität, ohne einen lauten Knall mit einem guten und besonnenen Anwalt.
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« Antwort #59 am: 15. Oktober 2018, 11:07:38 »

@Dad76
Alles richtig, muss man aktiv alles durchsetzen, was dem Kind zusteht, sonst verliert man das Kind, besonders wenn die Kinder bei der Scheidung sehr klein sind (ich denke bis 8-9 Jahre).
Nur Meckern bringt nichts, das Problem ist aber, man weißt oft nicht, was man dagegen tun kann.
Meine "Beurteilung" von JA war ungefähr: "Er meckert... aber macht nichts". Aber was soll ich machen, sagt kein Schwein. Soll ich die Ex begraben? Die vergessen doch bei der Scheidung die Kinder komplett, nur eigene Interessen (was ich erlebt)


Was mir mit der Kommunikation geholfen hat, es war eine lange Pause. Während der Scheidung / Trennungsjahr, alles was die Kinder betroffen hat, ich hab immer versucht  zu kommunizieren  oder gemeinsam zu entscheiden (Trotz Betrüge, Lügen, Manipulationen,..). Leider die Ex war absolut blind, nur den Unterhalt gerechnet, was ihr zustehen könnte und eigene Interessen. Die Kinder wurden von ihr komplett vergessen. Irgendwann habe ich gesagt, jetzt ist Schluss, Kommunikation war abgebrochen, alle Entscheidungen selbstständig, so dauerte ungefähr 6-10 Monaten. Und dann fängt man langsam wieder mit der Kommunikation, mit kleinen Portionen und nur wenn die andere Seite genau so sich verhält


Grüsse
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2018, 11:09:15 von BisJetztLauft » Gespeichert
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« Antwort #60 am: 15. Oktober 2018, 11:26:38 »

Moin,

es gibt nicht den goldenen Rat, der für alles seine Gültigkeit hat. Ein paar Dinge, die sich ständig wiederholen, aber die Akteure sind hatl immer andere und daher ist das ist immer unterschiedlich zu bewerten.

Was bei dem einen geklappt hat, muss bei den anderen noch lange nicht geklappt haben. Daher kann immer nur der selbst betroffene die Ratschläge und Erfahrungen anderer sich anhören und dann seine Entscheidung daran treffen. Schließlich und endlich muss dieser auch mit dieser Entscheidung dann leben, nicht die Ratgebenenden.

Gruß
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« Antwort #61 am: 15. Oktober 2018, 12:56:47 »

@Dad1976
Diese 10 Minuten und Kindergarten, und ich denke viele andere Beispiele, könnte man schon sehr schön im Gericht abspielen.
Ohne Beschuldigungen, sondern dass es durch gestörte Kommunikation zu Missverständnissen führt , und dass Du Mediation / Familienberatung willst, weil sonst das Kind leidet. Damit hast Du alles gesagt, was Du sagen wolltest, aber ohne Beschuldigungen. Gleichzeitig zeigst Du die Bereitschaft für die Verbesserung.

Dann "verlangen"  vom Richter  Kommunikationstraining. Wenn die EX absagt, dann hat sie schlechtere Karten. Ob es was bringt, wie kasper geschrieben hat, jeder sammelt seine Erfahrungen und ob es zum Erfolg führt, weißt niemand.
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« Antwort #62 am: 16. Oktober 2018, 09:00:43 »

@Dad1976
Das drehte bei mir im Kopf ganze Zeit, aber konnte nicht so richtig formulieren/verbinden. Wenn die EX auch im Gericht zur Beratung weigert, dann würde ich dem RA sagen, dass er die Frage über Sorgerecht stellt: "Wenn die Mutter für Interessen des Kindes zur Kommunikation nicht in der Lage  ist, dann Du allein um Kind kümmerst kannst". So dumm ist es nicht, wie scheint. Das ist letztendlich, was ich unbewusst gemacht und letztendlich was Familienrichter Jürgen Rudolph immer macht, habe ich ihn in anderem Thread erwähnt. Der sagt der KM klar, entweder gehst Du zur Beratung oder du verlierst Sorgerecht. So eine Fragestellung muss doch nicht unbedingt vom Richter kommen, kannst Du auch im Raum stellen.
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2018, 09:02:35 von BisJetztLauft » Gespeichert
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« Antwort #63 am: 16. Oktober 2018, 10:14:41 »

Ich rate, gerade in solchen Zusammenhängen, sich immer die Meinugn des eigenen Anwaltes anzuhören. Vielleicht gibt es im Bekanntenkreis auch jemanden, der schon Erfahrungen mit dem Richter gesammelt hat. Die würde ich mir vorher anhören.
Wie ich schon auf die unterschiedlichen Zusammensetzungen hindeutete, kann eine unwusste Forderung das Pendel komplet kippen und dann kann man mit dem Palandt wedeln, bekommt aber doch nicht Recht. Was bleibt ist dann geschimpfe in Internetforen.

Ich finde dieses 10 Min vorher vom KiGa abholen, schon eine heftige Kiste, da dies maßgeblich Kindeswohlschädlich ist und das Kind vor dem Umgang noch aufgewiegelt wird. Das würde ich zuerst bei einem JA besprechen und dann muss man auf den Rat eines Fachmannes hören, was zu tun ist.

Gruß
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« Antwort #64 am: 16. Oktober 2018, 11:01:44 »

@Kasper
Hallo,
das Problem ist, dass RA-s lange Verfahren haben möchten, klar muss man zuhören, was sie sagen.
Bei mir war es auch, wie gesagt unbewusst, ich wollte einfach ein Ende, egal wie es ausläuft. Weil so wie bei samson 3 Jahre können zwei Erwachsene über Umgang nicht alles klären ist doch nogo.
Wie der Richter reagiert,  weißt man nicht. Aber die spielende KM steht da dumm, wein sie die Beratung absagt und der Richter genau so dumm, weil er was entscheiden muss.
Ich sehe das auch so mit 10 Minuten Abholen als Kindeswohlschädlich. Aber JA so wie so nichts entscheiden können. Dann macht KM andere Spielchen. Wielleicht doch direkt zu Gericht? Weil sonst das ganze verschiebt sich nur weiter.
Grüße
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« Antwort #65 am: 16. Oktober 2018, 11:22:27 »


Ich finde dieses 10 Min vorher vom KiGa abholen, schon eine heftige Kiste, da dies maßgeblich Kindeswohlschädlich ist und das Kind vor dem Umgang noch aufgewiegelt wird. Das würde ich zuerst bei einem JA besprechen und dann muss man auf den Rat eines Fachmannes hören, was zu tun ist.

Gruß
Kasper

Leider hat die KM den gemeinsamen Termin beim JA Anfang diesen Monats (dort wollte ich über die Kita- Problematik mit ihr reden) aus "Zeitgründen" abgesagt. Ich kann aber sagen, dass das nichts anderes als Hinhaltetaktik war, da sie in der Woche nicht arbeiten war und ich an dem Tag sogar Umgang mit dem Kleinen hatte. Alternativ hat sie jetzt erst Ende diesen Monats Zeit und es wurde ein Termin in 14 Tagen festgelegt. Und ob das JA dann noch interessiert, was in den letzten 8 Wochen passiert ist, wage ich zu bezweifeln.

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« Antwort #66 am: 16. Oktober 2018, 12:28:48 »

Versteht mich nicht falsch, grundsätzlich bin ja bei Euch.
Nur kommt man mit der Brechstange nicht immer weiter. Auch diese Hinhaltetaktik kenne ich ebenso, Termine die kurzfristig abgesagt werden, oder ohne Absage garnicht erst erschienen wird.
Vielleicht mal mit dem JA alleine sprechen, um deren Meinung einzufangen? Klar, das JA kann nichts entscheiden, wird aber in jedem Verfahren als Verfahrensbeteiligter gehört, also ist diese Meinung nicht ganz unwichtig.

Die Aussage, dass RA's gerne lange Verfahren haben wollen, lass ich mal dahingestellt. Denn eigentlich macht es in der Masse keinen Sinn, da die RA's nach der Gebührenordnung abrechnen, und daher es denen egal sein kann, ob ein Verfahren lang bzw. kurz ist. Eher das Gegenteil würde ich denken, ein RA sollte an kurzen Verfahren interessiert sein, da er dann mehr machen kann.
Ob ein JA interessiert was vor 8 Wochen war, kann vielleucht maginal sein, aber wenn es noch immer aktuell ist, dann sollte es die interesseren.
Sollte es irgendwann wieder ein Umgangsverfahren geben, muss die Übergabe festgezurrt werden.

Gruß
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« Antwort #67 am: 16. Oktober 2018, 12:53:10 »

mit Verfahren habe ich falsch ausgedrückt, RA-s verdienen mehr beim Streit, war gemeint,  alle Briefe, alle Beratungen, alle Treffen mit Gegenseite, beim Notar, und so weiter. Wenn Streit weiter läuft, dann noch mal vor Gericht und man hat wieder en Verfahren.

Wenn man jetzt zu JA geht, auch wenn JA was der KM sagt: "Meine liebe KM, bitte so was nicht machen". Dann wird man sich immer wieder über andere Spielchen freuen, im Gericht hat man anderes Gefühl, und mit diesen 10 Minuten, gibt's auch JA als Zeuge. Für mich war das Kind von KM gestohlen, weil in dieser Zeit trug Verantwortung/Umgang der KV.
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« Antwort #68 am: 16. Oktober 2018, 13:06:25 »

Auch dabei bin ich auf Deiner Seite ...
Ich habe es selber erlebt, dass JA MA in Gesprächen das eine gesagt haben und bei der Gerichtsverhandlung dann ganz andere Sichtweisen vertreten haben, so ich schon ziemlich erstaunt war.
Kalr verdient ein Rechtsanwalt am Streit, aber das kann man ein wenig steuern ... Allerdings steiten tun die Mandanten, nciht der Anwalt. Weiterhin, es ist schwer vernünftig mit der anderen Seite zu kommunizieren, wenn diese entweder selber nur alles über den Anwalt kommuniziert bzw. ständig nur krawall macht.
Deswegen kommt es immer auf den Einzelfall an. Es gibt keine goldene Generallösung, die für alles gültig ist. Und die meisten Trennungen verlaufen ruhig. Entweder, weil es einfach keinen Streit gibt, oder eine Seite alles über sich ergehen lässt und einfach nichts macht.
Ich habe auch schon Fälle erlebt, die mir sagten "was soll ich denn tun?"

Was ich allerdings dem ganzen Familienrecht ankreide, ist die Zahnlosigkeit bzw. auch einseitige Sichtweise, die manchmal vorherscht. Aber auch, dass der Gewissenlosere (bessere Schauspieler) oft die besseren Karten hat.

Gruß
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« Antwort #69 am: 16. Oktober 2018, 13:26:02 »

Andere Möglichkeit wäre:
Ist es möglich bei der Polizei eine Anzeige machen, dass am XX.XX.XXX trotz Umgang das Kind gestohlen wurde?
Dann landet es auch bei JA, aber dann müssen sie auch anders reagieren, denke ich mir. Dann wird die EX kopieren, dass mit dem Umgang zu spielen ist gefährlich. Und ob man das zum Verfahren weiter treibt, kann man später entscheiden.

Alles was oben steht kann man immer noch durchführen, wenn es doch zum Verfahren kommt
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« Antwort #70 am: 16. Oktober 2018, 13:35:01 »

Die Polizei verweist auf das Familiengericht, da es nicht deren Aufgabe ist.
Schlimmer noch, man wird als Querulant hingestellt. Davon würde ich dringend abraten.
Die KM hat ja das gSR und damit begeht sie keine Straftat, aber die Fronten werden weiter verhärtet ... nicht gut.

Gruß
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« Antwort #71 am: 16. Oktober 2018, 13:45:22 »

Hallo,

in Frage käme § 235 StGB Entziehung Minderjähriger.
Bei den Urteilen, die ich gefunden habe, geht es dabe aber immer darum, dass das Kind ins Ausland gebracht wurde (z.B. hier).

Eine Entziehung kann auch bei gSR/ABR erfolgen, aber in der Praxis gibt es dafür hohe Hürden.

Vorstellbar ist das eigentlich nur bei langanhaltendem Entzug des Kindes. Die üblichen "Mätzchen" fallen nicht darunter und sind eigentlich nur bei einer guten gerichtlich beschlossenen Umgangsregelung mit Sanktionsandrohung auch sanktionierbar.
Das interessiert aber die Polizei nicht.

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« Antwort #72 am: 16. Oktober 2018, 13:50:56 »

@Susi Danke
D.h bleibt nur JA, wenn man meckern möchte, ohne Konsequenzen, aber kostet nichts
Oder Gericht, mit der Möglichkeit zu fixieren, dass der Umgang untouchable ist und der Möglichkeit die KM
zur Beratung zu zwingen, aber für X000 euro
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2018, 13:59:08 von BisJetztLauft » Gespeichert
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« Antwort #73 am: 16. Oktober 2018, 16:29:22 »

Hallo,

leider ja. Ich denke aber, dass freundliche Fälle, die auch vorkommen durchaus beim JA oder ggf. auch einer Beratung gelöst werden können.

Die harten Fälle bleiben fürs Gericht und Gericht hat mehr Möglichkeiten als Beratung zu verordnen. Bei Bösartigkeit und -willigkeit hilft keine Beratung sondern nur Konsequenzen. Hilfreich kann es dabei sein Dritte = Umgangspfleger einzubeziehen.
Leider sind alle diese Dinge nicht kostenfrei und es zahlt eben der, der Geld hat und was will. Das ist unbefriedigend, aber leider überall so.

Worauf man vielleicht in Zukunft setzen kann ist, dass gemeinsame Elternschaft und die Einbeziehung des Vaters in den Alltag der Kinder normaler wird und auch mehr anerkannt wird. Dann sind bestimmte Spielchen einfach auch gesellschaftlich sanktioniert und kommen dann auch weniger vor.

VG Susi
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« Antwort #74 am: 16. Oktober 2018, 17:42:53 »

Hallo,

aber stell Dir vor, samson(3 jahre Streit) oder dad79(1,5 Jahre Streit) zu JA gehen, auch wenn JA (kann sein, wie Du sagst) bereit war zu helfen, nach einem dummen Wort von anderer Seite oder JA, sind sie sofort angezündet.
Und dann nur Streit/Schreien, was niemand haben will und das einzige was damit man erreichen kann, sich dumm dem JA vorzeigen.
D.h. nur Gericht, da hat man RA und kann/muss die Klappe halten:

Vorteile: 1) erstens die KM sieht,dass nicht alles erlaubt
             2) ist zu irgendwas gezwungen wurde
             3) Geld verloren (wenn aus der Tache bezahlt wurde)
             4) Und sie weißt, dass sie Unterhalt und Sorgerecht verlieren kann,
                 wenn sie so weiter treibt

sind schon ein paar Punkte, die sie beruhegen können, nicht Fakt klar.

Und die Bewegung mit dem Einbeziehen der Vatern sehe ich jetzt schon, bei uns in der Abteilung zwei Neue, und für die war es schon die Bedienung im Arbeitsvertrag (Homeoffice, wenn nötig, oder änliche Sachen). ABer bei der Scheidung denke ich, ist es egal, wenn die EX manipuliert, auch nur meine persönliche Erfahrung
VG
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2018, 17:48:36 von BisJetztLauft » Gespeichert
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