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vatersein.de - Forum 18. April 2019, 18:16:48 *
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Autor Thema: Ex wechselt oft ihre Partner  (Gelesen 3747 mal)
MrPapa
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 90



« am: 29. August 2018, 13:46:19 »

Hallo allerseits,

meine Ex wechselt oft ihre Partner und macht sich nichts daraus, jeden neuen den Kindern mehr oder weniger gleich vorzustellen und in der Wohnung zu nehmen.

z.B. gerade ist sie aus dem Urlaub mit ihrem alten Partner und den Kindern zurückgekehrt, eine Woche später wohnt der nächste schon bei ihr und den Kindern.

Versteht mich nicht falsch, mich interessiert nicht ihr privates Leben.

Es geht mir ausschließlich um die Kinder.
Beiden hat Mama gesagt, dass sie jedes Gespräch mit mir über ihre Partner vermeiden sollen, weil es ihr Privatleben ist und es mich nicht zu interessieren hat.

Somit Fragen von mir, ob alles gut zwischen ihnen und den Partnern geht oder ob sie zu Hause irgendwelche Probleme haben, werden nur halbherzig oder gar nicht beantwortet. Und oft merke ich, dass sie mich anlügen.

Mein Sohn (15) hat mir trotzdem bereits gesagt, dass er es nicht mehr lustig findet, tut er aber selbst nicht viel dagegen.

Und meine Tochter (13) ist gerade in der Pubertät... Und reden tut sie kaum darüber.

Es ist für mich ein sehr sensible Situation.
Einerseits möchte ich natürlich in das Privatleben meiner Ex nicht einmischen, anderseits möchte ich, dass die Kinder keine Probleme haben bzw. falls sie haben, mit mir reden können und sich nicht scheuen.

Außerdem möchte ich natürlich wissen, was der Partner für ein Mensch ist.
z.B was für einen Job hat er, was sind seine Interessen, ob er viel trinkt oder gewalttätig ist, wie er mit den Kindern umgeht usw.
Alles eben was mit der Entwicklung und wohl der Kinder zu tun hat.
Davon erfahre ich kaum was.

Hat jemand Erfahrung mit so einem Thema?
Wie geht ihr damit um?
Wie redet ihr mit den Kindern über dieses Thema?

Lg
MrPapa
« Letzte Änderung: 29. August 2018, 13:48:58 von MrPapa » Gespeichert
PausBanderI
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« Antwort #1 am: 29. August 2018, 14:45:31 »

Beiden hat Mama gesagt, dass sie jedes Gespräch mit mir über ihre Partner vermeiden sollen, weil es ihr Privatleben ist und es mich nicht zu interessieren hat.

Richtig

Zitat
Somit Fragen von mir, ob alles gut zwischen ihnen und den Partnern geht oder ob sie zu Hause irgendwelche Probleme haben, werden nur halbherzig oder gar nicht beantwortet. Und oft merke ich, dass sie mich anlügen.

Mein Sohn (15) hat mir trotzdem bereits gesagt, dass er es nicht mehr lustig findet, tut er aber selbst nicht viel dagegen.

Und meine Tochter (13) ist gerade in der Pubertät... Und reden tut sie kaum darüber.

Meine Meinung: Die Kinder wollen nicht zwischen die Fronten geraten, weshalb sie den Mund halten. Sei ihnen gegenüber ganz ehrlich. Dass sie erwachsen genug sind um damit zurecht zu kommen, aber dass sie immer zu Dir kommen können, wenn es Probleme gibt.

Zitat
Außerdem möchte ich natürlich wissen, was der Partner für ein Mensch ist.
z.B was für einen Job hat er, was sind seine Interessen, ob er viel trinkt oder gewalttätig ist, wie er mit den Kindern umgeht usw.
Alles eben was mit der Entwicklung und wohl der Kinder zu tun hat.
Davon erfahre ich kaum was.

Weil es Dich nichts an geht.

Wie gesagt, Deine Kinder sind schon groß und können sich selbst helfen. Wenn sie Probleme mit diesen Kerlen haben, dann können sie sich jederzeit an Dich wenden. Mehr Sicherheit brauchen sie nicht.




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Wasserfee
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« Antwort #2 am: 29. August 2018, 14:50:11 »

hey Mr. Papa,

menschlich ist das alles verständlich was du möchtest.
Nur leider hast du da absolut keinen Einfluss und keine Handhabe, Das ist Privatsache der Ex.
Es gibt keinen "Next-TÜV".

Deine Kinder sind schon älter und werden durchaus in der Lage sein, sich selbst abzugrenzen und eine eigene Meinung zu haben. Vertraue auf deine kids.
Mein Ältester war in bezug auf meinen Ex (nicht sein Vater) sehr tough. Er war erst für alles offen aber nachdem er mehrfach enttäuscht und im Stich gelassen wurde hat er sich klar abgegrenzt und positioniert.
Da war er 12.

floe
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« Antwort #3 am: 29. August 2018, 16:04:09 »

Hallo,

Hat jemand Erfahrung mit so einem Thema?
Wie geht ihr damit um?
Wie redet ihr mit den Kindern über dieses Thema?

meine Exfrau und ich haben 3 Kinder. Getrennt sind wir seit 2001, seit 2005 habe ich und seit 2006 hat sie eine neue Beziehung. Beide heirateten in 2015.

Meine Ex und ihr Partner sagten bis zum Abend vor der Hochzeit nichts den Kindern. Am Abend vor der Hochzeit wurde den Kindern voller Freude mitgeteilt, sie hätten Morgen Schulfrei weil sie heiraten. Die Freude hielt sich entsprechend sehr in Grenzen.

Als ich meiner neuen Partnerin einen Antrag machte, waren die Kinder dabei und sie wussten vorher bescheid. Natürlich gibt es da vorher für die "Kids" massig Gesprächsstoff. Warum heiratest du wieder? Wie ist das dann mit den Kindern der neuen Frau und uns selbst? Ganz am Ende der Gespräche ging es dann darum das die "Kids" ja garnichts zum anziehen für eine Hochzeit haben. Alleine schon der Spaß einen Anzug für den Sohn und Kleider für die Töchter zu kaufen war echt der Hammer. Es vergingen dabei ca. 2 Wochen Zeit und viele, viele, ja sehr viele Spaziergänge von Papa, "Kids" und Hunde, was meine Partnerin schon wunderte ;-).

Das die Mama grundsätzlich Dinge so komisch heimlich durchzieht, ist heute noch ein Thema was die Kids wirklich stinkig macht. Ich gehe mit den Kindern und meinen Gedanken sehr offen um, was man am Umgang miteinender merkt. Die Kinder reden erstmal mit mir oder meine Frau über irgendwelche Probleme, wenn dann aus deren Sicht noch nötig wird die Mutter involviert.

Vertraue deinen Kindern, vertraue auf ihr Alter und handele ihnen gegenüber einfach offen und ehrlich. Dann werden sie sich auch dir gegenüber offen und ehrlich verhalten. Auf der Basis sind 2 unserer 3 Kinder in den letzten Jahren von der Mutter zu meiner Frau und mir gezogen. Mittlerweile sind sie ausgezogen, sie sind 21 und 24 Jahre alt, wohnen im selben Ort, gehen arbeiten, haben beide nette Partner und wir sehen uns wenigstens jedes Wochenende.

Wer der neueste Partner deine Ex ist, was der arbeitet und ob er überhaupt arbeitet, was seine Interessen sind und ob er lieber Wein oder Bier trinkt geht dich nichts an. Nur weil da ein neuer Mann bei deiner Ex lebt, bedeutet das nicht vorauseilend eine Kindeswohlgefährdung. Beispielsweise gibt es einen neuen Mitschüler. Dessen Eltern sind vielleicht Alkoholkrank. Dann geht ebenso nicht automatisch von dem neuen Mitschüler eine Gefahr für deine Kinder aus.

Gruß
Matze
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ML1
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« Antwort #4 am: 29. August 2018, 16:28:05 »

Beiden hat Mama gesagt, dass sie jedes Gespräch mit mir über ihre Partner vermeiden sollen, weil es ihr Privatleben ist und es mich nicht zu interessieren hat.

Richtig


Zitat

Somit Fragen von mir, ob alles gut zwischen ihnen und den Partnern geht oder ob sie zu Hause irgendwelche Probleme haben, werden nur halbherzig oder gar nicht beantwortet. Und oft merke ich, dass sie mich anlügen.

Mein Sohn (15) hat mir trotzdem bereits gesagt, dass er es nicht mehr lustig findet, tut er aber selbst nicht viel dagegen.

Und meine Tochter (13) ist gerade in der Pubertät... Und reden tut sie kaum darüber.

Meine Meinung: Die Kinder wollen nicht zwischen die Fronten geraten, weshalb sie den Mund halten. Sei ihnen gegenüber ganz ehrlich. Dass sie erwachsen genug sind um damit zurecht zu kommen, aber dass sie immer zu Dir kommen können, wenn es Probleme gibt.


Zitat

Außerdem möchte ich natürlich wissen, was der Partner für ein Mensch ist.
z.B was für einen Job hat er, was sind seine Interessen, ob er viel trinkt oder gewalttätig ist, wie er mit den Kindern umgeht usw.
Alles eben was mit der Entwicklung und wohl der Kinder zu tun hat.
Davon erfahre ich kaum was.

Weil es Dich nichts an geht.

Wie gesagt, Deine Kinder sind schon groß und können sich selbst helfen. Wenn sie Probleme mit diesen Kerlen haben, dann können sie sich jederzeit an Dich wenden. Mehr Sicherheit brauchen sie nicht.

Hallo liebes Forum:

Also was sind das für Antworten

Er fragt ja nicht was macht seine Frau mit den vielen Männern sondern wie man damit umzugehen hat.
Sehr wohl finde ich wenn es ein Mass übersteigt das man sich darum kümmern muss, nee echt mir fällt bei so einer Antwort nichts ein, ach ich lass weiteren Kommentar

ML1

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Pegasus
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« Antwort #5 am: 29. August 2018, 16:31:19 »

Hallo,

wir stellen also fest, dass rechtlich gesehen "vorausschauend" weder Deine Ex bei Dir, noch Du bei Deiner Ex, ein Mitspracherecht bei der
Anzahl und/oder menschlichen Eignung der Partner hast. (Was ja auch irgendwie gut ist.)

Erst bei einer geschehenen Kindesmisshandlung muss/kann man tätig werden. (Was ja irgendwie schlecht ist.)

Grüße
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MrPapa
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« Antwort #6 am: 29. August 2018, 17:41:24 »

Weil es Dich nichts an geht.

Natürlich geht es mich was an.
Es geht hier schließlich um die Entwicklung, das Wohl und die psychische Gesundheit meiner Kinder.

Und was ich rechtlich darf oder nicht ist mir auch bekannt.
Aber erst nach einer Kindesmisshandlung aktiv zu werden, ist es bereits zu spät.
Und dass  ich nicht früher irgenwie aktiv wurde, würde ich es mir nie verzeihen.

Mir geht es bei diesem Thema nach Tips von Leuten mit ähnlichen Erfahrungen und wie sie damit umgegangen sind bzw. umgehen.

Den Tip z.B: "Führe ein sachliches Gespräch mit deiner Ex" habe ich vor 3 Jahre bereits getan.
Wir waren uns am Ende einig, dass es gut für die Kinder ist, dass sie sich zuerst einen neuen Partner gut kennenlernt und ihn den Kindern erst dann vorstellt, wenn sie sich halbwegs sicherer fühlt.
 
Die Kinder könnten dann öfters bei mir sein besonders am Anfang der Beziehung.
Meine Wohnung ist ja 50 m entfernt von der Wohnung meiner Kinder.
Somit wäre das kein Problem und ich würde die Kinder öfters sehen.

Die Abmachung wurde für ihre unmittelbare nächste Beziehung eingehalten, später leider nicht mehr.

Lg
MrPapa
« Letzte Änderung: 29. August 2018, 17:48:15 von MrPapa » Gespeichert
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #7 am: 29. August 2018, 17:55:26 »

Moin

Wie ist das SR geregelt?
In dem Alter der Kinder mag die Sensibilität des Themas noch so sehr Dich berühren - das ist dann aber Dein Problem. Wälze es nicht direkt oder indirekt auf die Kinder ab. Halte Deine Tür offen, und die Kinder mögen befinden.

Edit:
Aber erst nach einer Kindesmisshandlung aktiv zu werden, ist es bereits zu spät.
Hoppla. Wioe kommst Du denn auf diesen Trichter der Kindesmisshandlung

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 29. August 2018, 17:58:38 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
MrPapa
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« Antwort #8 am: 29. August 2018, 19:02:22 »

Edit:Hoppla. Wioe kommst Du denn auf diesen Trichter der Kindesmisshandlung

Rein hypothetisch gemeint bezogen auf die Antwort von Pegasus.

SR ist an beiden
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Rollimatze
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« Antwort #9 am: 29. August 2018, 19:24:40 »

Hallo,
Natürlich geht es mich was an.
Es geht hier schließlich um die Entwicklung, das Wohl und die psychische Gesundheit meiner Kinder.

dann frage ich ganz direkt: worin genau siehst du die Entwicklung, das Wohl und die psychische Gesundheit deiner Kinder gefährdet?

Gruß
Matze
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MrPapa
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« Antwort #10 am: 29. August 2018, 20:33:32 »

Hallo,
dann frage ich ganz direkt: worin genau siehst du die Entwicklung, das Wohl und die psychische Gesundheit deiner Kinder gefährdet?

Ist es eine ernste Frage oder eine Frage, die eigene Bedenken/Ängste versucht zu besänftigen?

Goethe(?) hat mal gesagt: alles was wir an unserem Leben machen, ist das was wir bis wir 18 wurden gelernt haben. Und es immer wieder wiederholen...

zB. wie wär es mit Beziehungsunfähigkeit?

Meine Tochter meinte von 2 Jahren: Ein Schulkamerad  und guter Freund hat sie angenähert. Sie sagte ihm folgendes:
Wenn wir zusammen kommen, irgend einmal trennen wir uns. Und meistens ist das böse und man redet dann nicht mehr miteinander.. Das möchte ich nicht. Ich hab dich dafür viel zu gern.

Oder mein Sohn meine mal zu mir:
Meine Freunde kommen mit Mädchen zusammen... Ich wette mir denen, dass sie es bestimmt nicht länger als 1 Monat schaffen. Sie wollen es mir nicht glauben. Sie behaupten, ihre Freundinnen seien anders und was ganz besonders... Aber ich lache.. Und ich gewinne die Wette immer...

Ist das genug?
 
Und meine Anfangsfrage. Wie geht man mit solchen Sprüchen um?

 
« Letzte Änderung: 29. August 2018, 20:43:52 von MrPapa » Gespeichert
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« Antwort #11 am: 29. August 2018, 23:39:36 »

Alles keine Gründe.
Das Leben der KM geht Dich nichts an. Wenn Sie ihre Partner wechselt, wie andere ihre Unterwäsche, dann geht auch das Dich nichts an. Wenn die KM meint, diese den Kinder vorzustellen, finde ich das auch nicht schön, aber auch dagegen kannst Du nichts machen.

Alle Deine Beispiele würden vor einem Gericht nur dazu führen, das du als Querulant angesehen wirst, und du das Problem bist...
Auch Dein letztes Beispiel ... ist eigentlich keines. Es gibt viele Erwachsne die so leben ...

Akzeptier es. Punkt!

Gruß
Kasper
« Letzte Änderung: 29. August 2018, 23:49:22 von Kasper » Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #12 am: 29. August 2018, 23:42:10 »

Moin.

Indem Du Ihnen Dein Ideal von Beziehung vorlebst, mit den Kindern ernsthaft über solche Themen sprichst und verdeutlichst, dass Du immer für ein Gespräch zur Verfügung stehst, wenn es von ihnen gewünscht ist.

Der Lebenswandel Deiner Ex mag Dir nicht gefallen (und mir übrigens auch nicht!). Da ich darin   aber keine Kindeswohlgefährdung erkennen kann geht es Dich in der Tat nix an!

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« Antwort #13 am: 30. August 2018, 08:08:06 »

Hallo,

auch psychische Schädigungen fallen unter Misshandlung. Im übrigen ging es mir darum, dass der TE ja wohl auf
irgendwas abzielen wird und allgemein gesprochen, dass meist erst was passiert, wenn das Kind in den Brunnen
gefallen ist.

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« Antwort #14 am: 30. August 2018, 08:31:51 »

Hallo,

aus meiner Sicht ist es so, dass dem TO die Partnerwechsel nicht gefallen und er der Meinung ist, dass das Leben seiner Kinder mehr Stabilität bräuchte. Dem ist durchaus zuzustimmen. Trotzdem kann er die KM dazu nicht zwingen.
Letzlich kann er nur mit der KM reden oder auch direkt mit dem neuen Partner in Kontakt treten und mit ihm über die Kinder sprechen, da der neue Partner ja auch viel Zeit mit den Kindern verbringt. Alles andere geht nicht.

Natürlich ist es ein Unterschied ob die Kinder 3 und 5 sind und ihnen ein neuer "Vater" vorgestellt wird oder eben 13 und 15 und da dann der "Neue" von Mama auf der Matte steht. Damit ist auch klar, dass sich die Machtverhältnisse und Sichtweisen grundlegend unterscheiden.

Ob es einen Grund gibt, dass wissen wir alle nicht. Es gibt aber eben auch genügend Ex(en), die sich einfach nicht aus dem Leben des anderen heraushalten können.

VG Susi
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« Antwort #15 am: 30. August 2018, 08:53:25 »

Hallo MrPapa,

ich sehe solche Gedanken/Sprüche als das Leben an. Ich schrieb dir schon wie ich damit umgehen würde: offen darüber sprechen. Da kann man auch beispielsweise sagen, wie die Mama ihr Leben lebt gefällt mir nicht aber wir sind ja nicht umsonst getrennt. Sie lebt ihres und ich meines, sie macht Dinge so, ich mache Dinge eben anders, ganz einfach ...

Wenn dir das von deiner Ex so schädlich für deine Kinder vorkommt, jedoch rein rechtlich nichts zu machen ist, dann zieh es konsequent durch: setz dich dafür ein das die Kinder bei dir leben. Die sind problemlos alt genug um sowas zu besprechen und umzusetzen, MrPapa. 


Gruß
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« Antwort #16 am: 30. August 2018, 09:22:13 »

...Es gibt aber eben auch genügend Ex(en), die sich einfach nicht aus dem Leben des anderen heraushalten können.
Eben ... und wer zieht die Grenze wo? Wer will bestimmen, wer was darf und nicht darf.

auch psychische Schädigungen fallen unter Misshandlung.
Auch hier, wer legt denn fest, dass wechselnde Partnerschaften eine psychische Misshandlung ist?

Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass ein ET dem anderen vorschreiben kann, wann er wie welche Partnerschaften eingehen darf. Ein weiterer Konfliktpunkt, der lieben gerne (zur Kriegsfortführung) genutzt werden würde und es ist verdammt gut, dass dies keine Misshandlung ist und dem TE (in diesem Fall) und allen anderen ExPartnern einen feuchten Kehrricht angeht, wer, wann, mit wem ...

Im übrigen ging es mir darum, dass der TE ja wohl auf irgendwas abzielen wird und allgemein gesprochen, dass meist erst was passiert, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Sorry, meine Glaskugel ist gerade in der Werkstatt.
Bisher habe ich nichts gelesen, was das Kindeswohl in irgendeiner Art gefährdet. Es geht nur darum, dass die KM häufig wechselnde Partner hat und dem TE dies nicht passt.

Vielleicht, wenn ich ganz böse wäre, würde ich dem TE noch unterstellen, das er die Kinder in einen Loyalitätskonflikt treibt, weil er diese ausfragen will und gegen die KM aufhetzt. Die Kinder haben für sich entschieden, dass sie nichts erzählen wollen, um eben gerade keinen Konflikt heraufzubeschwören ...
Nach bisherigen Erzählung würde ich meinen, dass es vermutlich keine Probleme geben würde, wenn MrPapa aufhört zu versuchen die Kinder auszufragen.

Gruß
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« Antwort #17 am: 30. August 2018, 10:09:27 »

Hallo Kaspar,

das habe ich ganz einfach mit lesen und ohne Glaskugel aus dem folgenden entnommen.

z.B was für einen Job hat er, was sind seine Interessen, ob er viel trinkt oder gewalttätig ist, wie er mit den Kindern umgeht usw.
Alles eben was mit der Entwicklung und wohl der Kinder zu tun hat.
Davon erfahre ich kaum was.

Wer legt denn fest, dass wechselnde Partnerschaften keine psychische Misshandlung darstellt? Ich glaube, dass können weder Du noch
ich entscheiden. Ich habe es nur zur Diskussion gestellt.


Grüße
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« Antwort #18 am: 30. August 2018, 10:22:37 »

das habe ich ganz einfach mit lesen und ohne Glaskugel aus dem folgenden entnommen.
Ich denke doch, dass man dafür eine Glaskugel braucht.
Den was der neue Partner macht, mal abgesehen davon das auch dies niemanden was angeht (solange die Kinder nicht gefährdet sind), woher will er diese Informationen haben? Hörensagen? Gerüchteküche?
Hört mir auf mit solchen Blödsinn, .. ich kenn da jemanden, der einen kennt, der weiß aber ganz bestimmt ....

Wer legt denn fest, dass wechselnde Partnerschaften keine psychische Misshandlung darstellt? Ich glaube, dass können weder Du noch ich entscheiden. Ich habe es nur zur Diskussion gestellt.
Stimmt, keiner von uns beiden und auch niemand anderes. Es ist in unserem Grundgesetz geschützt, es darf jeder tun und lassen was man will, und das auch so oft man will. Und noch einmal, zum langsamen mitlesen:
Es geht niemanden etwas an, wieoft, wielange und wie intensiv die KM Beziehungen eingeht und die diese mitbringt. Es ist KEINE Kindeswohlgefährdung und auch keine psychische Misshandlung.

Denkt doch mal drei Schritte weiter ...
Wie oft haben wir das in diesem Forum, das eine Ex die Kinder nicht mehr zum Vater lassen will, weil dieser plötzlich eine neue Beziehung hat ... mit dieser zusammenzieht oder sogar ein weiteres Kind hat. Diese neue Frau ist das rote Tuch der KM ... wenn die jetzt mit dem Argument durchkommen würde, dass eine neue Beziehung eine psychische Misshandlung ist, dann hätte ja kein KV mehr Umgang bzw. er wäre von den "Einsichten" der KM abhängig. Da drehen wir die Uhr mal schnell ein paar Jahre zurück...
Und nichts anderes ist es hier, nur umgekehrt.

Also nocheinmal, den TE gehen die Beziehungen NICHTS an. Nicht heute, nicht gestern und auch nicht morgen.
Zumal, die Kinder erzählen nichts, wollen nichts erzählen und der TE spielt die beleidigte Leberwurst ... da wird dann mal kurz der Schlapphut aufgesetzt und der Trenchcoatkragen hochgeklappt und Detektiv gespielt. Mit dem Ergebnis, da komplett voreingenommen, man nur das hört und sieht, was man auch nur hören und sehen will.

Also. Keine Gefahr für die Kinder. Er treibt sie mit seinen Fragen nur in einen Konflikt, der ihm selber auf die Füsse fallen könnte.

Gruß
Kasper
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« Antwort #19 am: 30. August 2018, 11:01:28 »

Junge, junge.

die Glaskugel war darauf bezogen, dass man sehr wohl erkennen kann worauf der TE abzielt (nämlich die Entwicklung der Kinder).
Dass, die wechselnden Partnerschaften eine Kindesmisshandlung darstellen, habe ich auch nicht geschrieben. Lediglich, dass in unserem
System nicht eine drohende Gefahr, sondern erst die begangene Tat verfolgt wird. (Was gut und auch schlecht ist).

Ich bin jedoch irritiert (oder habe auch nur falsch verstanden), wie Du mir zustimmen kannst, dass weder wir Beide und niemand anders
festlegen kann, dass häufig wechselnde Partnerschaften eine psychische Misshandlung sein können. Und dann im Nachgang an 2 Stellen
feststellst, dass es weder eine Gefährdung oder Misshandlung ist.

Und um mal weiter zu denken. Kinder reden ja untereinander miteinander. Wenn ein Kind dem anderen Kind erzählt, dass seine Mutter
öfter mal einen Neuen hat. Dann bin ich mal gespannt, wann irgendein Kind mal auf komische Ideen kommt.
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« Antwort #20 am: 30. August 2018, 11:04:38 »

könnt ihr beiden Hübschen das nicht per PN klären?
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« Antwort #21 am: 30. August 2018, 11:31:45 »

No Ma'am ;)

Ist ja eine Vermischung zwischen Off- und On-Topic.
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« Antwort #22 am: 30. August 2018, 13:34:43 »

Ich wusste von Anfang an, dass dies ein sehr sensibles Thema ist und dass man die Gefahr begeht als Spion oder ähnliches abgestempelt zu werden.

Ich habe nie das Wort "Kindesmisshandlung" benutzt.

Man kann lange streiten, ob wechselnde Partner eine psychische "Misshandlung" darstellt, selber bezeichne ist es schon eher als eine psychische Belastung!
Das Wort Misshandlung ist mir viel zu hart und mit rechtlichen Konsequenzen verbunden.

Mir würde es auch nicht gefallen, sollte meine Mutter ständig ihre Partner in meiner Kindeszeit wechseln.
Privatleben hier oder da... Sie hätte bei mir einen bitteren Beigeschmack hinterlassen.
Zum Glück ist sie mit meinem Vater seit über 50 Jahre zusammen.
Aber was das angeht, muss meine Ex früher oder später selber damit klar kommen.

Dass die Kindesmutter den Kindern verboten hat, mit mir zu reden, war auch ein Fehler von mir...
Als es vor Jahren um nachehelichen Unterhalt vor Gericht gestritten wurde, musste ich beweisen, dass meine Ex eine verfestigte Partnerschaft führt.
Als meine Ex vor Gericht behauptete, dass sie nicht mehr mit ihm zusammen lebt, habe ich, auf Rat meiner RA, die Aussage der Kinder, dass ihr Freund immer noch bei denen wohnt, benutzt, um das Gegenteil zu beweisen..

Also bitte unterstellt mir keinen Psychokramm, Spionageaktionen oder ähnliches...

Den Rat: mische dich da gar nicht ein, es geht dir nichts an, usw. ist das was ich mehr oder weniger all die Jahre folge.

Meine Tochter frage ich seit langem nichts mehr und meinen Sohn einmal oder seltener im Monat, ob zu Hause alles gut läuft, ob er oder seine Schwester mit dem XXX irgendwelche Probleme haben, ob er nett ist usw.
Solche Fragen eben... Was mit dem Leben der Kinder zu tun hat.

Keine Fragen über das Privatleben der Mama.
Und das auch ganz bewusst.

Natürlich könnte ich auch damit aufhören und die Kinder vertrauen, dass sie mit mir sprechen, wenn sie ein Problem haben. Jetzt sind sie sogar älter und würden sie es vielleicht schon eher tun. Es läuft aber seit Jahren so und früher waren die Kinder auch jünger.
Man darf dabei aber folgendes auch nicht vergessen. (Das ganze hypothetisch und generell bezogen)
Bevor die Kinder zu mir kämen, würde sie als erstes Unterstützung von der Mama erwarten.
Sollte die Mama wie auch immer aus welchen Gründen, nicht helfen wollen oder können, stünden sie in einem Loyalitätskonflikt.
Es musste wahrscheinlich schon viel zu viel passiert sein, bis sie endlich den Mut fänden, mit mir zu reden.
Und ich rede ja nicht von ganz schlimmen Sachen.
Einfach, ob sie angeschrien oder gemobbt werden usw.

Meinen Sohn gefällt die Situation nicht.
Er hat sich ein paar seltene Male geöffnet und mit mir geredet und irgendwo die letzte etwa 2 Jahre sich damit abgefunden.

Ich hatte auch all die Jahre meine Liebschaften gehabt.
Bevor ich sie aber den Kindern vorstelle, wollte immer ganz sicher sein.

Als ich vor ein paar Monate soweit war, wollte ich zuerst die Kinder beschnuppern, wie sie so was empfinden würden.

Allein und nur die Antwort von meinem Sohn: "Um Gottes willen Papa... Ich will nicht, dass du eine Freundin hast. So bist du am besten." hat mir gereicht.

Zum Glück, weil wir jetzt nicht mehr zusammen sind.

Lg
MrPapa







« Letzte Änderung: 30. August 2018, 13:44:44 von MrPapa » Gespeichert
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« Antwort #23 am: 30. August 2018, 21:43:29 »

Moin.
Aber da es „nur“ eine phsychische Belastung ist/ sein könnte, müsstest Du eben mit der KM darüber reden. Ist aber sicher kein einfaches Thema und bevor da Porzellan aufgrund irgendwelcher Vermutungen zerschlagen wird, solltest Du Dich einfach raushalten. Und max - wenn die Kinder tats. irgendwelche Probleme damit haben sollten - ihnen bei Dir ein Gesprächspartner sein. Nicht mehr, nicht weniger.

toto
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« Antwort #24 am: 31. August 2018, 07:03:45 »

Hallo und guten Morgen,

Als ich vor ein paar Monate soweit war, wollte ich zuerst die Kinder beschnuppern, wie sie so was empfinden würden.

Allein und nur die Antwort von meinem Sohn: "Um Gottes willen Papa... Ich will nicht, dass du eine Freundin hast. So bist du am besten." hat mir gereicht.

Zum Glück, weil wir jetzt nicht mehr zusammen sind.

Ich würde mir unter keinen Umständen vom meinen Kindern "vorschreiben" lassen ob ich eine Freundin habe oder nicht. Das ist mein Privatbereich. Ebenso gestehe ich, in Grenzen, meinen Kindern ihren Privatbereich zu. Jeder ist eine Persönlichkeit, mit Entscheidungen die dem Anderen auch mal nicht gefallen können aber das ist nunmal das Leben. Meine Freundin muß den Kindern nicht passen, ich verlangte nur lediglich ein respektvolles "Hallo" und "Tschüs" wenn die Kinder den neuen Partner gesehen haben, mehr nicht. Wenn Sympathie da ist und mehr entsteht freute ich mich und wenn keine Sympathie da ist, dann eben nicht. Ebenso gehe ich beispielsweise mit den Freunden der Kinder, bis hin zum Verlobten der ältesten Tochter, um. Ich muß den nicht lieben, ich muß den nicht ins Herz schließen, es ist "nur" der zukünftige Ehemann meiner Tochter. Wahrscheinlich der zukünftige Vater meiner Enkel aber es ist die Entscheidung meiner Tochter mit wem sie leben möchte. Und sollte meine Beziehung in Zukunft in die Brüche gehen oder meine Tochter in 5 Jahren mit 3 Kindern geschieden dastehen, dann wäre das echt mies aber es wäre so und auch damit müsste man dann umgehen lernen. Das Leben geht weiter, bis zum letzten Zug macht man im Leben Fehler, es passieren nunmal absolut unvorhersehbare blöde Sachen, das ist so und wird wahrscheinlich auch immer so sein.

Gruß
Matze
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