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vatersein.de - Forum 16. Oktober 2021, 05:35:37 *
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Autor Thema: Rechtsanwalt wegen häuslicher Gewalt gesucht im Raum München  (Gelesen 7126 mal)
PausBanderI
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« am: 16. August 2018, 10:07:09 »

Hallo,

als Nebenkriegsschauplatz meiner Trennung steht jetzt aktuell eine Schmerzensgeldforderung an, weil ich meiner Ex-Frau so ein schweres Trauma ("krankenhausreif geprügelt", während ich meinen Sohn auf dem Arm hatte) zugefügt habe, daß sie bis heute noch nicht schlafen kann.

Suche dafür einen Anwalt, der ihr diese Nummer um die Ohren haut.
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Loewenherz
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« Antwort #1 am: 16. August 2018, 10:44:01 »

Erstmal vorab: Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, dass Elternteile derartige Auseinandersetzungen im Beisein Ihrer Kinder führen. Das war für mich ein absolutes Tabu. Man hat immer die Möglichkeit die Situation sofort zu beenden, in dem man sich einfach wortlos entfernt. Solche Situationen sind in erster Linie für die anwesenden Kinder traumatisierend. So etwas ist ein absolutes NO GO aus meiner Sicht. Das geht gar nicht sowas!

Rein sachlich ist es entscheidend ob es einen Polizeieinsatz in dieser Sache gab. Dann geht das seinen offiziellen Weg über die Staatsanwaltschaft. Da brauchst Du dann einen Strafverteidiger. War das nicht der Fall und die Sache hat auch so nicht stattgefunden, dann sieht das anders aus. Oft wird in bestehenden oder anstehenden Sorgerechtsverfahren das Thema häusliche Gewalt völlig aus der Luft gegriffen um einen Elternteil vor dem Familiengericht zu stigmatisieren.
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PausBanderI
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« Antwort #2 am: 16. August 2018, 11:30:47 »

Erstmal vorab: Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, dass Elternteile derartige Auseinandersetzungen im Beisein Ihrer Kinder führen. Das war für mich ein absolutes Tabu. Man hat immer die Möglichkeit die Situation sofort zu beenden, in dem man sich einfach wortlos entfernt. Solche Situationen sind in erster Linie für die anwesenden Kinder traumatisierend. So etwas ist ein absolutes NO GO aus meiner Sicht. Das geht gar nicht sowas!

Was glaubst Du denn, warum das Jugendamt sie letzten Endes aus der Wohnung entfernt hat? Kam ja nicht von ungefähr...

Und nein, Deine wortlosentfernen-Methode mag in der Gänseblümchenwelt funktionieren, in der Realität klappt das nicht, wenn der Andere fluchend und beschimpfend hinterherrennt, Dich am Kragen packt und auf Dich losgeht.



Zum eigentlichen Thema: Es geht nicht ums Strafrecht, sondern um eine Schmerzensgeldforderung. Dafür benötige ich einen Anwalt. Strafrecht ist alles schon erledigt.
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« Antwort #3 am: 16. August 2018, 13:50:00 »

Hallo,

zum Anwalt kann ich nichts sagen, aber hierzu würde ich gerne meinen Senf geben:

Und nein, Deine wortlosentfernen-Methode mag in der Gänseblümchenwelt funktionieren, in der Realität klappt das nicht, wenn der Andere fluchend und beschimpfend hinterherrennt, Dich am Kragen packt und auf Dich losgeht.

Kann ich nur bestätigen. Habe es auch wortlos versucht. Sie kam hinter mir her gerannt und schrie: "Komm doch, schlag mich doch oder warum rennst du wieder so feige davon?"
Gefolgt von anderen körperlichen Provokationen.

Als ich unser kinderpsychologisches Gutachten in den Fingern bekam, sah ich, dass Madam gefragt wurde, ob ich ihr gegenüber handgreiflich wurde.
Interessanterweise hatte der GA mir diese Frage andersherum nicht gestellt. Was sagt mir das? Voreingenommenheit, Mann ist immer Täter, Frau immer Opfer, diskriminierend.

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
PausBanderI
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« Antwort #4 am: 16. August 2018, 14:10:15 »

Zitat
Voreingenommenheit, Mann ist immer Täter, Frau immer Opfer, diskriminierend.

Ja leider, aber leider ist es so, daß wir (Männer) meistens die Täter sind. Schlimmer, wenn einem Mann dann nicht geglaubt wird, wenn er mal nicht der Täter ist. Wobei aber die Voreingenommenheit nicht beim Geschlecht halt macht.

Ich stelle immer wieder fest, daß angefangen von den Psychologen bis hin zu den Richtern jeder dasselbe Bild vor Augen hat, egal was man sagt oder sie am Ende selber sehen:

"Ein Ehepaar verträgt sich nicht mehr, streitet sich, das Kind sitzt in der Mitte und hält sich die Ohren zu während die Eltern sich drüber die Köpfe einschlagen"

Ich bin schon xmal im Jugendamt gesessen bei gemeinsamen Gesprächen, habe geschwiegen und mich eine Stunde lang von ihr beschimpfen lassen. Bericht der Sozialpädagogen: Die Eltern provozieren sich ständig gegenseitig.

Habe vor Gericht ausgesagt, daß die KM auf mich losging während ich meinen Sohn auf dem Arm hatte und wir fast zusammen hintenüber auf die Fensterbank geknallt wären. Raus kam dann "Gegen sie spricht, daß diese Auseinandersetzung vor dem Kind statt fand"
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SpecialD
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« Antwort #5 am: 16. August 2018, 14:41:43 »

Auch das kenne ich... trage ich als Vater wahrheitsgemäß vor, heißt es, ich wolle der Mutter ja nur etwas Böses und darauf wird bis zum Gehtnichtmehr rumgeritten.

KM lügt, dass sich die Balken biegen, es wird geglaubt und mit "die Eltern sind sich am streiten" abgetan.
Egal was man als Vater macht, es ist falsch und wird zu Gunsten der Mutter gedreht. vom Kind ist da schon lange keine Rede mehr.
Mutterwohl wird meiner Erfahrung nach mit Kindeswohl gleichgesetzt.

Verdrehte Welt...
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« Antwort #6 am: 16. August 2018, 16:30:09 »

Verdrehte Welt...

Das siehst du falsch: Es kann halt einfach nicht sein, was nicht sein darf.
Getreu diesem Motto werden dann beim Jugendamt und im Familiengericht so lange Fakten verdreht oder einfach weg gelassen bis es wieder passt und der KV der böse ist. Schließlich muss man ja Gründe finden warum nahezu jedes Scheidungsopfer grundsätzlich immer besser bei KM aufgehoben ist. Ob das objektiv stimmt oder nicht ... egal. Schließlich geht es einem Kind automatisch gut, wenn es der Mutter gut geht.
Im Fall der schlappen 10% Kinder die beim KV leben hat sich entweder die Mutter aus dem Staub gemacht, hatte aus anderen Gründen keinen Bock auf die Kinder oder man konnte selbst mit noch so viel Motivation die Fakten nicht in die gewünschte Richtung biegen.
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nadda
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« Antwort #7 am: 16. August 2018, 18:28:39 »

Hi,

mir ist auch klar das es häufiger die Väter erwischt. Aber prinzipiell ist das Problem eigentlich unabhängig vom Geschlecht wenn, wie bei dir, ein Elternteil völlig "unüblich" handelt.

Menschen haben Vorstellungen und Denkmuster im Kopf, das Denkmuster ist hier: Niemand greift den Partner an, wenn der das gemeinsame Kind auf dem Arm hat. Alle Verfahrensbeteiligten glauben prinzipiell am ehesten das, was in ihre vorgefertigten Denkmuster passt.

Soll heißen, du kannst 1000 Mal die Wahrheit sagen, wenn die Wahrheit sich so verrückt anhört das das keiner in seinem Denkmuster einsortiert bekommt glaubt dir keiner.

Mir hat mal ein Richter am OLG an den Kopf geworfen  "kein Mensch mit gesundem Menschenverstand würde so handeln, also erzählen sie keinen Müll". Mein Glück war, das der KV dann kurz darauf unfreiwillig zugegeben hat (Versprecher) das es genau so war, wie ich das geschildert habe. Ab dem Moment hat sich die Wahrnehmung aller im Gerichtssaal deutlich gedreht.

Wenn deine Ex sich gut verkauft kann das also tatsächlich das Problem sein, das ihr Verhalten einfach als unglaubwürdig gesehen wird und man deshalb ihrer Märchen Geschichte glaubt.

Du schreibst Strafrecht ist durch, und da gab es keine negativen Folgen für dich?

LG
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« Antwort #8 am: 17. August 2018, 07:29:07 »

Bei mir ist es eine ähnliche Situation, auch wenn sicher nicht so dramatisch. Aber für die Wahrnehmung aller Beteiligten vom KV, ist es schon eine schlimme Sache.

In meinem Fall erzählt die KM überall, dass ich sie in der Schwangerschaft sitzen lassen habe. Das hat sie bei der Dame der Familienberatung, bei der Verfahrensbeiständin, bei der Kinderärztin, bei der Richtern und wie ich gestern erst beim Gespräch im Kindergarten erfahren habe, auch dortiger Chefin erzählt.

Alle denen Sie das erzählt hat waren Frauen. Mit dieser Aussage stellt sie mich erstmal überall als Gewissen- und Verantwortungslos hin. Mein Sohn wird zu 90% von Frauen betreut. Und wenn die hören, dass der Vater die arme schwangere Mutter hat sitzen lassen dann ist da sehr schnell eine Meinung über den KV gefestigt. Und Fakt und auch nachweisbar ist, dass sie den Kontakt in der Schwangerschaft abgebrochen und jegliche Hilfe von mirabgelehnt hat und dass wir nie ein Paar waren. Ich habe das Gefühl, dass ich mich überall dafür rechtfertigen muss. Ich würde ihr auch gerne sagen, dass sie aufhören soll überall diese Lügen zu verbreiten... aber wie kann ich das tun ohne dass man mir dann vorwirft, ich würde die KM unter Druck setzen... Es ist aber nachweislich schlichtweg gelogen wenn sie sowas behauptet...
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« Antwort #9 am: 17. August 2018, 09:23:50 »

Zitat
Es ist aber nachweislich schlichtweg gelogen wenn sie sowas behauptet

Kenne ich.
Ich denke immer, dass man von erwachsenen Menschen denen solche Dinge erzählt werden eigentlich erwarten sollte, dass diese geistig und charakterlich fähig sind sich auch die andere Seite anzuhören. Aber Pustekuchen. Was KM erzählt ist Fakt und in Stein gemeiselt. Sogar - jetzt ehemalige - Freunde von mir glauben ungeprüft alles was ihnen erzählt wird. Sowas ärgert mich, weil ich das von einigen einfach nicht erwartet hätte. Aber was will man machen. Manche Leute sind so.
Im Laufe der Zeit sind da einige zusammengekommen über die ich einfach nur einen großen Schritt machen würde, wenn sie irgendwann mal im Straßengraben liegen sollten. So einfach ist das.
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« Antwort #10 am: 17. August 2018, 09:28:51 »

Du schreibst Strafrecht ist durch, und da gab es keine negativen Folgen für dich?

Hast du evtl. den Sarkasmus in

Zitat
meiner Ex-Frau so ein schweres Trauma ("krankenhausreif geprügelt", während ich meinen Sohn auf dem Arm hatte) zugefügt

nicht erkannt?
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nadda
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« Antwort #11 am: 17. August 2018, 10:20:52 »

Hi,

ne sorry, für die Feinheiten bin ich grad zu fertig.

Es gibt Situationen in denen man sich daran festhalten muss noch in den Spiegel sehen zu können.
Also, egal was für "kreative" Geschichten über einen im Umlauf sind, immer bei der Wahrheit bleiben und wenigstens
mit sich selbst im reinen ein.

Mir wurde nach der Trennung zugetragen, dass ich meinen Ex betrogen hätte während er im Haus war. Also, er hätte beim
Frühstück in der Küche einen fremden Mann vorgefunden mit dem ich offenbar die Nacht verbracht hatte. Die Geschichte
ging hier im Kuhkaff echt um. Wenn ich zum Bäcker rein bin sind alle Gespräche schlagartig verstummt.

Lustig ist nur: Es gab nie einen anderen, und ich hätte auch keine Ahnung wie man so einen "Zweitmann" in einer 70m²
Wohnung verstecken hätte können. Vor allem mit meinen Eltern im Haus, zwei kleinen Kindern, und nur einem Bett....

Genauso wie Exen gerne erzählen, dass der "blöde Kerl" keinen Cent Unterhalt bezahlt obwohl er brav jeden Monat überweist.
Wehren kann Mann sich leider kaum gegen diese psychologische Kriegsführung.

Anders wird es halt wenn man dann wirklich vor Gericht steht. Dummerweise ist es auch da sehr sehr schwer, sich gegen so
einen Müll zu wehren.

Manchmal ist beten und tief durchatmen das einzige was man tun kann. Frag doch deinen Anwalt ob er das übernehmen kann,
wenigstens kennt er den Fall, oder bearbeitet der nur Strafrecht?

LG
Nadda

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« Antwort #12 am: 17. August 2018, 10:52:57 »

ich wüsste auch nicht, wieso man für dieses Verfahren, wenn es wirklich nur um Schmerzensgeld geht, den Hyper-Spezialisten braucht.
Da geht es um ein Beweisproblem, wie bei jedem Verkehrsunfall ohne Zeugen.
Das spannendste dürfte die Frage der sachlichen Zuständigkeit sein.

Gruss von der Insel
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« Antwort #13 am: 18. August 2018, 07:25:00 »

"Weit überwiegend richten sich die Gewalttaten gegen Frauen (2016: 81,9% weibliche Opfer). Die
Anzahl weiblicher Opfer von Partnerschaftsgewalt hat innerhalb von vier Jahren um 8,1% zugenommen
(2012: 100.787 Personen; 2013: 100.766 Personen; 2014: 103.928 Personen; 2015: 104.290
Personen und 2016: 108.956 Personen). Allerdings scheint auch die Partnerschaftsgewalt zum Nachteil
männlicher Personen von zunehmender Relevanz zu sein. Indiz dafür ist die Steigerung der Anzahl
männlicher Opfer zwischen 2012 und 2016 (2012: 19.971 Personen; 2013: 21.012 Personen; 2014:
22.302 Personen; 2015: 23.167 Personen; 2016: 24.124 Personen), wobei in diesem Zeitraum auch der
prozentuale Anteil männlicher Personen an allen Opfern von Partnerschaftsgewalt nahezu kontinuierlich
zugenommen hat (2012: 16,5%; 2013: 17,3%; 2014: 17,7%; 2015: 18,2%, 2016: 18,1%)."

Quelle: https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Partnerschaftsgewalt/Partnerschaftsgewalt_2016.html;jsessionid=891384B3379687C7573423BD2B1AF084.live0611?nn=63476

Nur mal so am Rande: Natürlich hört sich über 80% Opfer ist die Frau bei häuslicher Gewalt erstmal viel an, viel zu viel, überhaupt keine Frage aber über 24000 männliche Opfer bei der häuslichen Gewalt ist auch nicht wirklich vernachlässigbar.
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« Antwort #14 am: 18. August 2018, 10:48:05 »

ich wüsste auch nicht, wieso man für dieses Verfahren, wenn es wirklich nur um Schmerzensgeld geht, den Hyper-Spezialisten braucht.
Da geht es um ein Beweisproblem, wie bei jedem Verkehrsunfall ohne Zeugen.
Das spannendste dürfte die Frage der sachlichen Zuständigkeit sein.

Gruss von der Insel

Mhm, das habe ich gemerkt!

Ich rekapituliere:

SIE war von Anfang an der provozierende Aggressor und gab das auch vor Gericht offen zu.
SIE rannte den Nachbarn fast die Tür ein, als sie mir nachlief.
SIE mussten die Polizisten festhalten, als ich mit unserem Sohn zum Jugendamt fahren wollte.
SIE saß seelenruhig im Jugendamt und wollte „erstmal gut überlegen“ ob sie ins Frauenhaus gehen will.
SIE hat bei der Polizei ein falsches Attest vorgelegt und vor Gericht auch eingeräumt, daß es ärztliche Befunde gibt, die belegen können, daß es keine Verletzungen gab.
SIE konnte nichts vorweisen außer mit dem Handy gemachten Selfies.

ICH hatte unseren Sohn weinenden auf dem Arm.
ICH habe mich zu unseren Nachbarn geflüchtet.
ICH habe die Polizei gerufen.
ICH bin zum Jugendamt und habe um Hilfe gebeten.

Und jetzt rate mal, wem der Richter dann am Ende der Verhandlung sagte „Also sie bekommen jetzt mal 9000 Euro Geldstrafe für die blauen Flecken. Da müssen Sie ja ordentlich zugeschlagen haben und außerdem war ja das Kind dabei.“

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TotoHH
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« Antwort #15 am: 18. August 2018, 13:58:56 »

SIE war von Anfang an der provozierende Aggressor und gab das auch vor Gericht offen zu.
SIE rannte den Nachbarn fast die Tür ein, als sie mir nachlief.
SIE mussten die Polizisten festhalten, als ich mit unserem Sohn zum Jugendamt fahren wollte.
SIE saß seelenruhig im Jugendamt und wollte „erstmal gut überlegen“ ob sie ins Frauenhaus gehen will.
SIE hat bei der Polizei ein falsches Attest vorgelegt und vor Gericht auch eingeräumt, daß es ärztliche Befunde gibt, die belegen können, daß es keine Verletzungen gab.
SIE konnte nichts vorweisen außer mit dem Handy gemachten Selfies.

ICH hatte unseren Sohn weinenden auf dem Arm.
ICH habe mich zu unseren Nachbarn geflüchtet.
ICH habe die Polizei gerufen.
ICH bin zum Jugendamt und habe um Hilfe gebeten.


Und das alles, insbesondere ihre Aussagen, sind so protokoliiert??
Und auf welcher Grundlage hast Du dann die Strafe bekommen?

Nur um es klar zu schreiben: Eine Frau hat blaue Flecken, stellt vielleicht noch wirre Beschuldigungen auf, behauptet dannn aber obiges - das kann nicht zu der Strafe führen...

Kann es nicht vielmehr sein, dass Du sie tatsächlich., evtl aus dem Affekt, geschlagen hast?? Was aus meiner Sicht, auch wenn sie Dich noch so sehr provoziert hat, nicht im Ansatz zu entschuldigen wäre und - ganz ehrlich - doppelt schlimm in Anwesenheit des Kindes.

gruß, toto
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« Antwort #16 am: 18. August 2018, 22:38:45 »

Nur um es klar zu schreiben: Eine Frau hat blaue Flecken, stellt vielleicht noch wirre Beschuldigungen auf, behauptet dannn aber obiges - das kann nicht zu der Strafe führen..

Doch, das tat es. Fetzige 90 Tagessätze. Im Strafbefehl standen 150...

Kann es nicht vielmehr sein, dass Du sie tatsächlich., evtl aus dem Affekt, geschlagen hast?? Was aus meiner Sicht, auch wenn sie Dich noch so sehr provoziert hat, nicht im Ansatz zu entschuldigen wäre und - ganz ehrlich - doppelt schlimm in Anwesenheit des Kindes..

Man mag mich verurteilen, aber nach einem Jahr Psychoterror und Folter durch diese Furie kann ich diese anerzogene „man schlägt nicht“-Haltung beim besten Willen nicht aufrechterhalten.

Aber ja, es waren in der Tat ein paar Selfiefotos mit leichten Flecken. Ich möchte darüber auch gar nicht mehr spekulieren. Mein Strafverteidiger in der Berufung hatte schon recht, als er sagte „Nehmen Sie das Urteil hin, zahlen sie die 50 Tagessätze, die wir haben und klappen sie das Buch zu.„ Wer jetzt da die Fehler machte, was nützt es zu spekulieren? Jetzt gilt es zu verhindern, daß sie aus diesen Lügen auch noch Geld rauspresst.

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« Antwort #17 am: 18. August 2018, 23:04:11 »

Du bist also rechtskräftig verurteilt wegen Körperverletzung an Deiner Frau, und zwar in zwei Instanzen.

Und gelernt hast Du trotzdem nicht daraus: "... kann ich diese anerzogene „man schlägt nicht“-Haltung beim besten Willen nicht aufrechterhalten."

Echt widerlich. Na ja, vielleicht lernst Du es dadurch, dass Du dann auch das Schmerzensgeld zahlen musst.

Wenn im Strafverfahren schon die Schuld festgestellt wurde, steht im Zivilprozess eigentlich nur die Höhe der Schmerzensgeldforderung zur Diskussion.
« Letzte Änderung: 18. August 2018, 23:09:19 von Celine » Gespeichert
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« Antwort #18 am: 19. August 2018, 08:23:17 »

Bei allem Respekt, aber Du hast nicht nur keine Ahnung von Jura, sondern hast es auch noch nötig, andere völlig ohne Kenntnis der Situation zu beurteilen?

Mal überlegen, was oder wer jetzt genau widerlich ist...
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« Antwort #19 am: 19. August 2018, 08:36:50 »

Wir können hier genau die Situation beurteilen, die geschildert wird. Nicht mehr aber auch nicht weniger. "Ohne Kenntnis der Situation" unterstellt, dass Deine eigenen Angaben unvollständig oder falsch sind.
Zur Frage eines Anwalts konnten wir Dir nicht weiter helfen. Was ist, ganz konkret, Dein weiteres Anliegen?

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« Antwort #20 am: 19. August 2018, 08:51:53 »

Gar nichts mehr. Ich habe die Hölle hinter mir mit dieser Ausgeburt des Bösen. Wie viele hier ist mir die Vergewaltigungskeule um die Ohren gehauen worden, der brutale Schläger angedichtet, Kindesmißbrauch unterstellt, die Liste ist endlos. Und schätzungsweise 90% der hier registrierten haben genau das schon erlebt.

Und jetzt stehe ich hier wieder vor Gericht und höre mir Parolen wie „Oh ein Richter sagt das, na dann wirds schon stimmen“ an und die Fackeln und Mistgabeln werden ausgegraben.

Nein danke, das muss ich mir nicht antun.
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Bonnie 2


« Antwort #21 am: 19. August 2018, 12:23:54 »

Moin

Nach meinem Empfinden - mir fällt es schwer, Deine Geschehnisse zu beurteilen. Mir fällt auf, das Gewalt - in welcher Form auch immer - Du gleichsetzen tust und dann für gleichberechtigt hältst. Und - Gewalt ist Dir per se nicht suspekt. Unter gegebenen Umständen hältst Du sie für angebracht, für gerechtfertigt. Da bin ich nicht konform. Gewalt als Mttel selbst differenziert als einsetzbar zu halten, ruft sofort einen Schiedsrichter herauf, der zu beurteilen hat. Und sobald es bei Gewalt eine sozusagende Grauzone geben darf, laufen alle Meinungen auseinander. Entweder, Oder, Richtig, Falsch - und vor allem 'Angemessen'.

Ein Gericht versucht, nach Gesetz zu befinden. Dort ist Gewalt in der tätlichen Ausübung verboten. Seelich ist es i.d.R. ok, niemand stört sich wirklich daran. Indirekte Gewalt wird oftmals legitimiert, sei es durch Psychoanwendung, durch Hirarchie, durch Machtstellung. Solange es nicht mindestens blaue Flecken gibt, ist da auch nichts. Gewöhne Dich daran, oder ... organisiere Dich.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #22 am: 19. August 2018, 12:33:36 »

Ich kann jetzt nur für sprechen, aber nach dieser Schilderung:

SIE war von Anfang an der provozierende Aggressor und gab das auch vor Gericht offen zu.
SIE rannte den Nachbarn fast die Tür ein, als sie mir nachlief.
SIE mussten die Polizisten festhalten, als ich mit unserem Sohn zum Jugendamt fahren wollte.
SIE saß seelenruhig im Jugendamt und wollte „erstmal gut überlegen“ ob sie ins Frauenhaus gehen will.
SIE hat bei der Polizei ein falsches Attest vorgelegt und vor Gericht auch eingeräumt, daß es ärztliche Befunde gibt, die belegen können, daß es keine Verletzungen gab.
SIE konnte nichts vorweisen außer mit dem Handy gemachten Selfies.

ICH hatte unseren Sohn weinenden auf dem Arm.
ICH habe mich zu unseren Nachbarn geflüchtet.
ICH habe die Polizei gerufen.
ICH bin zum Jugendamt und habe um Hilfe gebeten.

Und jetzt rate mal, wem der Richter dann am Ende der Verhandlung sagte „Also sie bekommen jetzt mal 9000 Euro Geldstrafe für die blauen Flecken. Da müssen Sie ja ordentlich zugeschlagen haben und außerdem war ja das Kind dabei.“

Warum hast Du den Strafbefehl akzeptiert? Ich bin kein Experte, aber warum bist Du nicht in Revision gegangen? Wenn alles so stimmt was Du schreibst müsstest Du meiner Menung gute Chancen bei der nächsten Instanz haben. Evtl. hat Dein Anwalt auch nix getaugt.

Ich bin mir sicher das vor Gericht nicht immer Recht gesprochen wird, dieses Forum ist ein gutes Beispiel, was es für Ungerechtigkeiten gibt.
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« Antwort #23 am: 19. August 2018, 12:41:22 »

Ok.

Du bist ein 1,80 großer sportlicher Mann. Dein Gegenüber ist eine 1,60 große Frau mit knappen 45 Kilo.

Die Frau geht auf Dich los. Schubst Dich, fasst Dir ins Gesicht, will Dich ohrfeigen, reisst Dich am Kragen.

Du verlierst fast das Gleichgewicht und fällst fast hinten über.

Du hast ein 15 Monate altes Kind auf dem Arm, das sich schreiend an Dich klammernd.

Jetzt sag mir mal bitte Deine organisierte Reaktion darauf.


@MJ: Es ist leider so, mein Anwalt der ersten Instanz war kein Strafrechtler und hats vermasselt. In der Berufung hatte ich dann einen echten Strafrechtler, der sich die Akten angesehen hat und mir dann sagte „Mein lieber Mandant, ich hab es mir durchgelesen, es gibt zwei Aussagen von Ihnen, die man Ihnen vorhalten wird. Da drin sitzen drei RichterINNEN und eine StaatsanwältIN. Ihre Ex fängt jetzt da drin im Zeugenstand an zu weinen und dann wars das. Meine Empfehlung: Spielen Sie den einsichtigen, zeigen Sie Reue, wir drücken die Tagessätze und dann machen Sie mit sich selber Frieden. Alles andere macht Sie nur kaputt.“ Ich weiss nicht, ob er 100% recht hatte, ja ich bin raus und hatte das grinsende Gesicht meiner lieben Ex vor mir. Aber ich möchte da auch jetzt nicht mehr drüber nachdenken.
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MJ1977
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« Antwort #24 am: 19. August 2018, 12:55:12 »

Das Verhalten der Ex ebenfalls mit einer körperlichen Reaktion zu beantworten war jedenfalls definitiv falsch.

Wieso geht man ohne Spezialisten für Strafrecht in eine Strafrechtsache vor Gericht?? Sorry, aber nach der Aussage hat es nicht nur der Anwalt vermasselt.
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