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vatersein.de - Forum 21. August 2019, 13:34:59 *
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Autor Thema: Von der Seele geschrieben  (Gelesen 3656 mal)
Fatty1980
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« am: 30. Juli 2018, 15:05:42 »

Ich habe mich von der Mutter der gemeinsamen Tochter getrennt als die Kleine 2 1/2 Jahre alt war. Da wir im selben Dorf wohnten klappte der Umgang anfangs recht gut. Als ich eine neue Partnerin kennenlernte war das aber vorbei. Meine Ex wollte keinesfalls dass die gemeinsame Tochter meiner neuen Partnerin über den Weg laufen könnte. Zeitgleich kam mir aber zu Ohren dass meine Ex sehrwohl neue Liebschaften pflegte, dass die sogar im selben Bett schliefen.
2016 ist die Mutter dann aber mit der Tochter weggezogen. 1.700km. Sie hat damals alles verkauft wofür ich immer noch die Raten abbezahle. Ich konnte nichts dagegen sagen, hatte schon bei Geburt blauäugig das Sorgerecht komplett an sie übertragen. Ich denke sie ist in den letzen Jahren an die 5 mal umgezogen. Immer wieder neue Orte, neue Kindergärten. Kontakt gab es von da an nicht mehr. Außer wenn es um Geld ging. Ich habe immer nach DD Tabelle Unterhalt geleistet und auch eine Urkunde dazu unterzeichnet. Trotzdem wollte sie immer wieder mehr Geld, für Betreuung und sonst was. Ich kann gar nicht sagen wie oft ich wo meine Einkommensverhältnisse offengelegt habe. Ich habe immer kooperiert.
Manchmal habe ich gefragt ob ich mal wenigstens ein Foto sehen könnte, bekam aber nie Antwort. Bei Geburtstagen wurde ich am Telefon abgewimmelt, die kleine hätte jetzt keine Zeit. Anfangs hatte ich auch immer wieder gefragt wie es mit Besuch sei. Aber hab nur auf Granit gebissen.
Ich bin selbst Trennungskind und habe die aufgezwungenen 1-Stunden Besuche meines Erzeugers damals nur als unangenehme Angelegenheit gesehen, habe deswegen lange gehadert ob es nicht vielleicht sogar besser ist wenn ich es nicht erzwinge sondern meiner Tochter die Möglichkeit gebe als „normales Kind“ aufzuwachsen falls meine Ex einen neuen Partner hat. Das es vielleicht sogar besser sei wenn sie mich vergisst.
Jetzt kam wieder ein Schreiben vom JA. Mehrkosten wegen Zahnleiden. Dazu muss ich sagen dass ich seit Jahr und Tag in eine Zahnzusatzversicherung einzahle die mittlerweile 100% erstattet. Das weiß die KM. Dazu habe ich mit der Dame vom JA auch telefoniert und dabei herausgefunden dass Mutter und Tochter nun wieder in der Nähe leben. Nur ein paar km. Die Mutter möchte aber nicht sagen wo genau sie wohnhaft sind und das sei auch ihr gutes Recht. Natürlich weiß ich über Umwege etwas mehr, wir sind ja schließlich aufm Dorf. Ich komme mir trotzdem vor als wäre ich ein Gewalttäter vor dem man die Kinder schützen müsste.
Die Kleine wird jetzt 5.
Wahrscheinlich würde sie mich nicht mehr erkennen.
Manchmal denke ich drüber nach den Umgang zu erfordern, aber jeder weiß ja wie stark die Mütter-Lobby ist und der Vater ja automatisch im Unrecht ist. Außerdem sind es mittlerweile schon ein paar Jahre.
Ich übe mich in Geduld. Auch sie wird älter und irgendwann wird der Tag kommen an dem sie anfängt Fragen zu stellen. Ich bin nie umgezogen, bin gemeldet und bin nach wie vor am selben Ort zu finden der in ihrer Geburtsurkunde steht. Ich wechsle nicht mal die Handynummer. Ich denke wenn sie erst mal in die Pubertät kommt wird sie nach ihren Wurzeln suchen und dann werde ich da sein und ihr alles sagen. Ihr alle Unterlagen zeigen.
Dass ich immer für die da war aber nicht durfte.
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Samson1978
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« Antwort #1 am: 30. Juli 2018, 17:22:42 »

Es ist der falsche Weg zu warten. Was ist, wenn deine Tochter keine Fragen stellt. Wenn sie durch die KM so indoktriniert ist, dass sie sich entweder nicht traut zu fragen oder du so böse dargestellt wirst, dass sie kein Interesse hat.

Werde jetzt aktiv. Unterhalt und Umgang sind zwar getrennte Sachen, aber es ist immernoch dein Kind.
Beim Unterhalt kann sich die KM doch gut an den **tsts - ID 28** erinnern. Der hat aber auch Rechte. Und das Kind hat die gleichen Rechte was den Umgang angeht.
Fordere den Umgang ein.
Es kann sein, dass es am Anfang begleitet ist, aber wenn du nicht anfängst, dann wird es schwer eventuelle Fragen zu beantworten.
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Susi64
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« Antwort #2 am: 30. Juli 2018, 18:17:21 »

Hallo,

es ist das Recht des Kindes auf Umgang. Später wird Deine Tochter nicht mehr nach Dir fragen, einfach weil es Dich in ihrem Leben nie gab. Für sie bist Du einfach nicht existent. Später einen Kontakt herzustellen ist nicht einfacher als heute. Du hast doch auch nicht nach Deinem Vater gefragt oder gesucht.

Selbstverständlich darf das Kind Deine neue Partnerin kennenlernen, dabei sollte man aber maßvoll sein und die Beziehung gefestigt sein bevor man jemanden dem Kind vorstellt.

Standardumgang ist jedes 2. Wochenende von Freitagnachmittag bis Sonntagabend, sowie eine Teilung der hohen Feiertage und Ferien. Das Umgangsrecht ist unabhängig vom Sorgerecht, wobei Deine Position mit Sorgerecht natürlich besser ist als ohne.

Wende Dich zunächst an die KM (das ist kein stalking!) und wenn das nichts bringt wieder an das JA wegen des Umgangs und lasse durchblicken, dass Du nicht gewillt bist auf das Umgangsrecht
§ 1684 BGB:
(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.

(2) 1Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. 2Entsprechendes gilt, wenn sich das Kind in der Obhut einer anderen Person befindet.
....

zu verzichten und es ggf. gerichtlich durchsetzen wirst. Nein, es ist nicht das Recht der Mutter, dass Du nicht weisst wo Dein Kind wohnt! Du hast unabhängig vom Umgang auch ein Recht auf Auskunft über das Kind gemäß § 1686 BGB
Jeder Elternteil kann vom anderen Elternteil bei berechtigtem Interesse Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes verlangen, soweit dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht.

Schreibe einen freundlichen Brief an die KM und teile ihr mit, dass Du ab sofort Dein Umgangsrecht wahrnehmen willst und erstelle dazu einen Plan zum Aufbau des Umgangs. Da die Entfernung nicht zu groß ist, würde ich mit einem Nachmittag (ca. 2 Stunden) bei der KM bzw. mit der KM auf dem Spielplatz anfangen und es dann steigern, zunächst mal einen Nachmittag unter der Woche, dann an Samstag und Sonntag, so dass nach einem halben Jahr ein normaler Umgang stattfindet.
Wenn die KM nicht mitmacht, wäre es auch möglich ein paar (nicht mehr als 5 Termine) als betreuten Umgang zu machen.

Wenn die KM nicht mitmacht und das JA nichts bringt, das JA kann in dieser Frage nur unterstützen und hat keinerlei Durchsetzungsbefugnis, dann geht es eben zum Familiengericht um den Umgang dort regeln zu lassen.

Raff Dich auf! Es wird nicht einfach werden, aber Du kannst (noch) alles gewinnen.

VG Susi

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Samson1978
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« Antwort #3 am: 30. Juli 2018, 18:41:38 »

Genau. Sie ist erst 5. Jetzt ist noch die Zeit um in ihrem Leben präsent zu sein. Sie als Vater begleiten und deinen Teil der elterlichen Fürsorge wahrzunehmen.

Nicht warten. Da ist die Chance groß, dass du sie verlierst und letztlich sie ihren Papa.
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tellerchen
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« Antwort #4 am: 30. Juli 2018, 22:53:55 »

ups...das ist ne harte Nuss
naja über die Vergangenheit reden, ist müßig, ich könnte jetzt sagen, du hast mehrere Fehler gemacht, aber das ist Vergangenheit.
Mich hat es auch kalt erwischt gehabt vor 12 Jahren, seit 10 Jahren Scheidung.
Aber ich hatte Glück, hatte 14 Tage später nach dem Auszug meine Freundin kennengelernt, mit der ich heute noch zusammen bin.
Die hatte viele Jahre vorher selbst die Scheidung durch, ist mit Kindern geflüchtet damals, und hat mir viele Tips gegeben.
Also ziehen die Tips bei dir nicht mehr, der Zug ist schon lange abgefahren, dennoch möchte ich dir einiges für die Zukunft mit auf den Weg geben
1. Das mit dem Sorgerecht war ein Fehler. ich warte seit nunmehr 7 Jahren auf meine Töchter, aber ich denke die melden sich nicht mehr. und meine jüngste war damals 5... die kann sich bestimmt nicht mehr erinnern...
2. deine war 2,5 glaube da besteht kaum chancen, nicht rechtlich aber aus Sicht des Kindes, mit 2,5 jahren da kann sich sich ein Kind nur schwerlich erinnern, in dem alter verstehen sie nichtmal, lügen von nicht lügen zu unterscheiden.
3. deine ex, das vermute ich, weil es meistens so ist, hat bestimmt erzählt das du von ihr nix wissen willst, halt der buhmann bist. ich habe auch 16 jahre aufm Dorf gelebt, in der Stadt gearbeitet, da ist man als zugereister eh der buhmann, jeder ist mit jedem verwand, alles inzucht. deswegen bin ich wieder 30 km zurück in die Heimatstadt, konnte so meinen stiefvater und meine Mutter in den Tod begleiten, deswegen genug die letzten jahre um die ohren gehabt.
4. ich kann dir nur raten, deinen weg zu gehen, es wird immer dein Kind sein, aber hälst du eine kontroverse mit deinem kind aus, falls du das Sorgerecht wieder erhälst oder umgang. sie wird dir irgendwann einige seltsame fragen stellen wenn sie alt genug ist, die frage ist hälst du das aus? wenn ja , und es muß aus deinem Bauch ein ja sein, dann kämpfe darum, wenn nein, dann lass es , und warte bis sie älter ist und auf dich zukommt, das kann aber dauern bis das passiert.
5. Zum Unterhalt kann ich nur sagen, das muß jeder für sich selber entscheiden....da kann und möchte ich dir keinen Rat geben, kann dir nur sagen wie ich es gemacht habe, auf wohlweisslichen rat guter Freunde und meiner Freundin.
vielleicht kannst du auf obige Punkte eingehen, oder mich per pn anschreiben.... wenn du möchtest...helfe gerne.

aber wie oben geschrieben, deine Bauch und auch die Meinung deiner Freundin ist wichtig...

einstweilen Grüße

tellerchen
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« Antwort #5 am: 30. Juli 2018, 23:30:39 »

Hallo,

der TO hat das Sorgerecht nie erhalten und kann es deshalb auch nicht verlieren. Das ein Umzug mit 1700km den Umgang nicht fördert versteht jeder. Sicher sind 2,5 Jahre relativ viel Zeit, aber umso mehr Zeit vergeht umso schwieriger wird es.
Kein Kind und kein Jugendlicher interessiert sich für den Papierkram. Entweder Du bist da oder Du bist nicht da.
Nachträglich wird sich da kaum etwas ergeben.

Deshalb jetzt oder nie.

VG Susi
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« Antwort #6 am: 31. Juli 2018, 07:01:25 »

Hi,

kann mich Susi da nur anschließen. Das Kind ist erst 5, wenn du jetzt dafür sorgst das du Umgang bekommst dann sind deine Karten nicht mal schlecht.
Vermutlich wird das nicht ganz einfach, aber Umgang wirst du bekommen. Am Anfang mit Auflagen, aber irgendwann die übliche Umgangsregelung ist in den allermeisten Fällen durchsetzbar.

Wenn du es jetzt nicht versuchst würde ich auch nicht damit rechnen das du dein Kind jemals siehst. Was auch immer die Mutter erzählt, du kommst dabei vermutlich nicht all zu gut weg. Und Kinder die den Vater nie erlebt haben, aber immer gehört haben "wie der so ist" suchen den Vater auch nicht unbedingt.

LG
Nadda
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Fatty1980
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« Antwort #7 am: 31. Juli 2018, 08:33:45 »

Hallo!
Danke schon mal für eure Antworten!
Ja, es ist so dass ich das Sorgerecht niemals hatte. Klar war es blauäugig, aber ich habe nicht gedacht dass es so laufen könnte.
Ich bin alles in allem sehr im Zwiespalt mit dem wie es gerade so läuft, oder halt eben nicht läuft. Auf der einen Seite denke ich mir dass es für die Kleine ne Chance ist eben kein „Trennungskind“ zu sein wenn sie nicht ständig rumgeschoben wird. Bei mir selbst war das eben so. Und auf der anderen seite denke ich mir, hey, das ist auch meine Tochter!
Obwohl ich da schon immer kleine Zweifel hatte um ehrlich zu sein. Die Dame hatte immer wieder mal was mit ihrem Ex laufen und eigentlich war bei uns schon eher Schluss als sie eines Nächtens nochmal angekrochen kam. Und Zack! Madame war sofort schwanger.
Ich frage mich schon manchmal ob sie den Kontakt nicht zulässt weil sie vielleicht glaubt ich könnte einen Vaterschaftstest machen...
Alles in allem denke ich sie hat schon immer damit gerechnet, deswegen vielleicht auch die Sache mit dem Sorgerecht...
Ja, die letzten Jahre ist sie nur rumgegondelt mit der kleinen. Anfangs hatte sie erzählt sie geht weg wegen einem unglaublich tollen Job. Den gabs aber nicht und von da an waren sie mal hier und mal dort und manchmal sonstwo.
Scheint wohl dem Kindeswohl zu dienen...
Dass sie jetzt wieder unbedingt in meiner Heimat aufschlägt, ich denke da wird schon auch irgendeine Methode dahinter stecken.
Man frägt sich nur wie das sein kann? Immer wieder muss ich alles offenlegen, aber Madame kann einfach sagen „nö, ich will nicht dass er weiß wo wir wohnen...“ so völlig ohne Grund? Selbst wenn ich einen Brief schreiben wollte, ich wüsste nicht wo ich ihn hinschicken soll. Verkehrte Welt.
Nun ja, wie gesagt, die Dame vom Jugendamt hat mir erzählt dass sie sehr in meiner Nähe wohnt. Deswegen seien sie überhaupt nur wieder zuständig. Die findet die ganze Sache selbst höchst suspekt. Und sie wurde ja eben auch schon gesichtet.
Manchmal frag ich mich auch ob die KM selbst mit sich so im reinen sein kann? Alles was sie bisher bezweckt hat ist dass Tochter und Vater sich nicht mehr kennen.
Ob ich den Umgang erzwingen will weiß ich nicht. Wer weiß auch wie lang sie diesmal da ist. Abhauen kann sie ja am besten...
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tellerchen
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« Antwort #8 am: 31. Juli 2018, 17:22:23 »

Hallo,
sorry ich hatte wohl noch eine andere Geschichte von letzter Woche im Kopf....mit dem Sorgerecht.
Trotzdem hört sich das nach nochmaligem durchlesen nach Planung der Ex an...
Frauen und Männer sind eben unterschiedlich, Frauen durchdenken viele Sachen oft schon Jahre vorher, bevor der Mann was mitbekommt. Meine Ex hatte auch damals 4 Jahre lang Geld gebunkert, ich habe zwar Verdacht geschöpft, monatlicvh damals 800 Euronen für Lebensmittel gegeben, die Kinder sollten es gut haben, weil ich fast nur damals am arbeiten war im leitenden Posten, aber der Kühlschrank war nur mäßig gefüllt...aber habe mir auch nix, blauäugig wie ich damals war, dabei gedacht... halt vertrauen gehabt.
tja schwierige Lage...was für eine Urkunde hast du da damals unterzeichnet?
was gedenkst du vom Bauchgefühl her zutun, mal unterstellt, das ist wirklich nicht dein Kind, dann kommen viele Jahre Unterhalt etcetc auf dich zu, wo bleibt da ein eventueller Neuanfang?
Gut man könnte Vaterschaft anzweifeln, aber auf welcher Grundlage, und auch wieder die Frage, wenn du eine neue Kiste aufmachst, es ist nicht dein Kind, wie gehst du damit um, bzw wirst du damit innerlich fertig?
Ich würde das mal mit deiner Freundin besprechen, was die dazu meinst...
Bei meiner jüngsten Tochter hatte ich auch meine Zweifel, weil meine Töchter vom Charakter total verschieden sind, aber da sie seit ein paar Jahren den Umgang nicht mehr aufnehmen bzw abgebrochen haben, was bringt mir das noch, ob sie das ist oder nicht. Bei mir ist  bzw war nix zu holen, ich habe mich auf raten guter Freunde und meiner Freundin damals entschieden mich arm zurechnen, zwar unredlich, aber sie war es auch meine ex...jahrelang kohle bunkern vorher.
und das war für mich die genau richtige Entscheidung, wie ich jetzt nach vielen jahren sehe. gut der zufall wpollte es das ich fast 4 jahre wegen schwerer krankheit arbeitsunfähig war, ist halt passiert freizeitunfall, aber hatte da glück, sonst wäre mein zuhause heute unter irgend ner Brücke. dazu kam noch burnout berufsbedingt und durch die 3 jahre scheidungskampf, habe während der scheidung einen herzinfarkt erlitten...irgendwann man muss man an sich und an sein leben denken, damals war meine familie mein ein und alles....mußte komplett umdenken, ohne meine freundin hätte ich es wohl nicht geschafft...

ich wünsche dir alles gute, wie gesagt wenn du mal reden möchtest... gerne..mir hat man damals hier im forum und sonst auch geholfen, bosnders die scheidungsselbsthilfegruppe damals hier in der stadt, habe gesehen das andere viel viel mehr am  **tsts - ID 6** sind wie ich, das hat mir neuen Lebensmut gegeben...

einstweilen grüße

tellerchen
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« Antwort #9 am: 01. August 2018, 09:51:08 »

Hallo Tellerchen!
Mit der Jugendamtsurkunde habe ich zugestimmt Unterhalt an die Mutter direkt zu zahlen. Was ich zwar sowieso getan hab, aber irgendwie war das scheinbar wohl wichtig. Vorher lief es immer über das JA, aber mit ihren Umzügen ins Ausland waren die ja nicht mehr zuständig. Jetzt sind sie eben wieder zuständig weil sie wieder da ist... Ewiges hin und her...
Das Gefühl dass ich nicht der Vater bin habe ich irgendwie schon immer. Wirklich konkret ist es aber geworden als ich vor kurzem eine Dame kennengelernt habe die im selben Haus wie der Ex-Freund gewohnt hat. Die hat mir erzählt dass die KM immer wieder zu Besuch bei ihm war. Selbst als sie mit „meiner“ Tochter schwanger war und dann auch später noch als das Baby schon auf der Welt war. Der Mann hatte sie auch als seine Freundin vorgestellt. Trotzdem sei sie immer gefahren wenn es abends wurde (wenn ich Feierabend hatte...)...
Irgendwie würde ich den Test gerne machen. Ich weiß aber nicht wie ich das anleiern kann. Gerne hätte ich Gewissheit!
Meine jetzige Feundin hilft mir sehr. Damals habe ich ziemlich mit meinem Leben abgeschlossen, aber mit ihr geht es mir wieder gut! Aber natürlich wäre es ihr auch lieber wenn das Thema endlich mal soweit klar wäre.
Ich hab übrigens geschaut ob ich dir eine Pn schicken kann, aber ich hab da nichts gefunden...
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« Antwort #10 am: 01. August 2018, 10:13:08 »

Ich hab übrigens geschaut ob ich dir eine Pn schicken kann, aber ich hab da nichts gefunden...
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Grüßung
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« Antwort #11 am: 01. August 2018, 19:23:24 »

Mit Vaterschaftstests kenn ich mich kaum aus, aber dazu kannst du dich doch ans JuA wenden. Allein schon weil du keine konkrete Adresse der KM hast.
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« Antwort #12 am: 01. August 2018, 22:38:25 »

Hallo,

mit Zustimmung der KM kann jederzeit ein kostengünstiger privater Vaterschaftstest gemacht werden. Der Apotheker kann z.B. dabei die Probenentnahme überwachen.

Wenn es mit Zustimmung der KM nichts wird, dann bleibt nur die Vaterschaftsfestellung gemäß §1600 BGB.
Du bist berechtigt die Vaterschaft gemäß §1592 BGB anzufechten, da Du die Vaterschaft anerkannst hast.

Dabei kannst Du die Vaterschaft nur gemäß §1600b BGB innerhalb von 2 Jahren anfechten:
1) Die Vaterschaft kann binnen zwei Jahren gerichtlich angefochten werden. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Berechtigte von den Umständen erfährt, die gegen die Vaterschaft sprechen; .... .

So ist die Gesetzeslage. Die Kosten sind wesentlich höher als bei einem privaten Vaterschaftstest.

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« Antwort #13 am: 02. August 2018, 09:16:38 »

Was Du auch KEINEN FALL tun solltest, Dir einen privaten Test aus dem Internet zu besorgen, um Dein Gewissen zu beruhigen ... die gibt es zwar schon für um die 200 Euro, sind aber illegal und in Deutschland nicht erlaubt.

Gruß
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« Antwort #14 am: 02. August 2018, 11:13:55 »

Servus!
die gibt es zwar schon für um die 200 Euro, sind aber illegal und in Deutschland nicht erlaubt.
Es sol aber auch nicht so gesetzestreue potentielle Väter gegeben haben, die das zur eigenen Entscheidungsfindung doch gemacht haben...
In diesem Fall wird es eh´ schwierig, da offensichtlich kein Umgang/Kontakt mit dem Kind.

Davon ab: für eine Anfechtung der Vaterschaft dürfte es wohl auch zu spät sein (da Kind mindestens 5 Jahre alt ist), ooder?

Grüßung
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« Antwort #15 am: 02. August 2018, 12:04:47 »

Davon ab: für eine Anfechtung der Vaterschaft dürfte es wohl auch zu spät sein (da Kind mindestens 5 Jahre alt ist), ooder?
Ich kann es gerade nicht belegen, meine aber, dass diese Anfechtung 2 Jahre nach kenntnisnahme der Nicht-Vaterschaft die Anfechtung erfolgen muss. Nicht 2 Jahre nach der Geburt.

Ich weiß, manche Väter scheinen diesen Test schonmal gemacht zu haben, um für sich selber sicher sein zu können. Dennoch ist es nicht erlaubt.

Gruß
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« Antwort #16 am: 02. August 2018, 13:28:08 »

... § 1600b siehe oben ....
2 Jahre nach Kenntnis der Umstände.

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« Antwort #17 am: 02. August 2018, 14:04:08 »

... § 1600b siehe oben ....
2 Jahre nach Kenntnis der Umstände.
Agän wot löand! ;-)
Danke Susi!

Grüßung
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« Antwort #18 am: 02. August 2018, 16:21:53 »

mmmmhhhh ok, also 2 jahre nach kenntnis, und wie soll das gehen?
ohne kenntnis keine klage, ohne zu wissen,falls nicht der Vater...wie kann man den richtigen auf Unterhaltersatzzahlung verklagen?
reicht da blosser Verdacht?

habe da zwar nix mit zutun, interessiert mich aber, wie da der Weg ist...



ich dacht immer 2 jahre nach Geburt

güße

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« Antwort #19 am: 02. August 2018, 16:42:43 »

Na ein begründeter Verdacht ist doch die Kenntnis.
Es gibt ja scheinbar Anthaltspunkte, die den Unterhaltszahler zweifeln lassen, dass er der leibliche Vater ist.
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« Antwort #20 am: 02. August 2018, 18:21:46 »

Na ein begründeter Verdacht ist doch die Kenntnis.
Es gibt ja scheinbar Anthaltspunkte, die den Unterhaltszahler zweifeln lassen, dass er der leibliche Vater ist.

ja, wie begründest du einen Verdacht, wenn du zb die Ex jahrelang nicht gesehen hast, das kind auch nicht....
der Richter bzw das JA lachen sich doch kaputt.
vor Gericht oder wenn man eine wahrscheinlichen echten Vater auf Unterhaltsausgleich verklagen will, zählt nur ein "begründeter" Verdacht bzw handfester Beweis....wie gedenkst du das zu machen ....
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« Antwort #21 am: 02. August 2018, 18:44:24 »

Hallo,

auch jahrelanges Nichtsehen ändert wenig. Der/die sieht aus wie mein Nachbar ist kein begründeter Verdacht.

Die Begründung kann schon darin liegen, dass die KM den KV bereits verlassen hatte und konstant Kontakt zu einem anderen Mann hatte. Hier ergibt sich dann aber die Frage wieso Du das erst seit "heute" (weniger als 2 Jahre) weisst.

VG Susi
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« Antwort #22 am: 02. August 2018, 18:45:58 »

"Während eines streites zwischen der KM und KV über Umgangsabsprachen schrie mich die KM an, was mich denn der Umgang interessieren würde, ich wäre doch garnicht der Vater .... "
Zeuge: XYZ ...

Ich bitte um Klärung der Vaterschaft ... blabla sülz ...

mit freundlichem Gruß
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