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vatersein.de - Forum 17. Juni 2019, 18:53:07 *
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Autor Thema: Adoption und Namensgebung  (Gelesen 6452 mal)
Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.045


« Antwort #25 am: 12. Juli 2018, 14:08:57 »

Hallo,

die Sache ist an sich kompliziert und es wurden leider auch in der Vergangenheit Fehler gemacht, die sich nicht so einfach korrigieren lassen.

Vernünftigerweise sollte es schon Umgang geben können. Zum einen haben die Kinder Recht darauf und außerdem gibt es eigentlich keinen Grund ihn zu verweigern. Nun hat es aber seit der Scheidung praktisch nie normalen Umgang gegeben. Das wird Dir heute mit Sicherheit vorgeworfen.
Ex wird mit Sicherheit behaupten, dass Du einfach kein Interesse an den Kindern hast und jetzt nur Skandal machst, weil sie wieder heiratet und Du keinen Unterhalt zahlen willst.

Versuche auf diese Anschuldigungen dahingehend einzugehen, dass Du durchaus Fehler gemacht hast, Du aber auch aus Deinen Fehlern gelernt hast und es keinen Grund gibt, dass kein Umgang stattfindet. Vermeide es die KM schlecht zu machen (auch wenn das meiste der Realität entspricht, das bringt keine Pluspunkte beim JA oder vor Gericht, aber ein ruhiges, sachliches Auftreten eines an seinen Kindern interessierten Vaters durchaus).

Der Umgang wird sich natürlich erst schrittweise entwickeln können. Andereseits sind die Kinder in einem Alter, wo man die Anbahnung relativ kurz gestalten kann. Zunächst erst einmal ein gemeinsames Treffen, dann einen Tag gemeinsam, dann ein Wochenende und in den Ferien dann eine Woche. Das klingt jetzt alles furchtbar lange und das ist es auch. Aber es wird auch nicht schneller gehen. Mache dahingehend einen Plan.
Und nein, betreuter Umgang ist Quatsch, dafür gibt es keinen Grund! U.U. muss das Ganze durch einen Umgangspfleger begleitet und unterstützt werden. Die Aufgabe eines Umgangspflegers ist es den Umgang zu organisieren und ggf. dahingehend zu unterstützen, dass er die Kinder abholt und evtl. auch wieder bringt.

VG Susi

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Kessie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 50


« Antwort #26 am: 16. Juli 2018, 15:53:23 »

Ich kenne jetzt die ganze Hintergrundgeschichte nicht und auch das Alter der Kids nicht, sehe es aber ziemlich pragmatisch:
Ich kann verstehen, wenn ein Vater um seine Kinder kämpft. Aber hier wohnt die KM offensichtlich weit weg, es besteht kein Sorgerecht und der Umgang geht nur unter Aufsicht. Man kann jetzt versuchen sein Umgangsrecht gerichtlich zu erstreiten und wird dann ggf. vom Gericht hören, was für ein schlechter Mensch man in der Vergangenheit war... Die Kinder sind emotional am Ende und wollen nur noch Frieden. Und den gibt es mit einem neuen Nachnamen (ist zwar Unsinn, aber Gerichte sehen es leider oft auch genau so...). Dann ist zwar ggf. die Adoption vom Tisch, aber mit dem Nachnamen wird sie vielleicht Glück haben. Zudem hat man dann immer noch kein Sorgerecht und einen erschwerten Umgang, der mit den Jahren garantiert nicht besser wird, da die Kids immer weiter entfremdet werden.
Oder man geht den schweren Weg und sagt ja zur Adoption. Der klare Vorteil liegt auf der Hand: kein Unterhalt! Einen Nachteil kann es natürlich geben, da die Kids gar nicht mehr zu sehen sein werden. Aber da muss man vielleicht auch genau abwägen, ob sich in der Zukunft überhaupt daran was ändern würde... Und dann werden eines Tages die Kinder 18 und man kann sie sorglos anschreiben und vielleicht mit einem Sparbuch überraschen, an dem sie sehen können, dass es nicht Papas wirklicher Wunsch war auf die Kinder zu verzichten, sondern die Umstände ihn quasi gezwungen haben...

Ich glaube einfach daran, dass es bei deutschen Gerichten keine Gerechtigkeit für Väter gibt! Die KM hat immer bessere Karten und man degradiert nach und nach zunehmend zum Zahler, gerade wenn die _Kinder weit weg wohnen.
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Kasper
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.628



« Antwort #27 am: 16. Juli 2018, 18:06:17 »

Moin,

Kessie, Du schreibst unverständliches Zeug.
Die Rechtslage ist klar und es gibt keinen Grund, dass der Nachname geändert werden muss.
Es wäre nicht das erste mal, dass Kinder instrumentalisiert werden und wenn sie älter sind, dann Fragen stellen bzw. die Zusammenhänge besser verstehen.
Es gibt keinen Grund, dass der Nachname geändert werden muss. Und so besteht die Verbindung zum Vater und die Kinder werden regelmäßig daran erinnert.
Wenn eine KM alle Brücken abbrechen will, dann auch mit eigener Konsequenz. Das Problem ist nur - wie auch hier - dass diese nicht die KM selber trägt, sondern das (ihr) Problem von einem Mann auf einen anderen verlagert ...

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Kessie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 50


« Antwort #28 am: 16. Juli 2018, 20:37:27 »

Hi Kasper,

so unverständlich finde ich es gar nicht, da es bei uns auch zur Namensänderung kam. Allerdings bestand nie Kontakt zum Kind... Das Kind wollte auf eigenen Wunsch den Namen des Stiefvaters annehmen mit 16 Jahren. Die Anwälte fingen da auch an mit psychischen Problemen des Kindes etc.... Warum sollte man sich da gegen stellen? Sicherlich ist es hier anders gelagert, da der Vater Kontakt zu den Kids hat. Aber dank solcher Mütter wird es voraussichtlich weniger werden und weniger und weniger...
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midnightwish
Globaler Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.963



« Antwort #29 am: 16. Juli 2018, 20:44:01 »

Naja, die sog. Einbennung ist u.U. ja auch eifnacher möglich.

Trägt das Kind weder den Nachnamen des Vaters, noch besteht GSR, dann kann die Mutter ohne weiteres ihren "neuen" Ehenamen einmalig als Namen für das Kind bestimmen lassen.

Trägt das Kind aber den Nachnamen des Vater geht das nicht so einfach, auch wenn der Vater kein SR hat.

Wenn keinerlei Verbindungen bestehen ist es auch noch verständlich, in allen anderen Fällen nicht
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Kessie
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 50


« Antwort #30 am: 16. Juli 2018, 21:41:24 »

Bei uns trug das Kind den Nachnamen des Vaters... Ich hatte damals gegoogelt und gelesen, dass bei alleinigem Sorgerecht der KM und Wunsch des Kindes eigentlich nicht viel zu machen ist. Ok, Google ist nicht allwissend ;-), aber da nie Kontakt zum Kind bestand, lag unsere Hoffnung auch dahin gehend, dass der Neue das Kind adoptiert... Aber so weit ging die Liebe dann doch nicht und bleibt es beim Unterhalt. Der Anwalt der Gegenpartei hatte damals von der Materie auch null Plan und behauptet, dass mein Mann zum Amt muss und die Einbennenung anzuleiern. Stimmte aber nicht: die Mutter, samt Kind und Neuem mussten zu ihrem Amt und es dort selbst umschreiben lassen. Mein Mann hatte sein Einverständnis gegeben... Aber wie gesagt: bei uns auch ein spezieller Fall und warum sollte man das Kind zwingen den Namen eines Mannes zu  tragen, den es nie gesehen hat. Allerdings spätestens mit 18 kann er dann den Namen annehmen.... Bis dahin haben die meisten Mütter genug Zeit dem Kind einzutrichtern wie schrecklich der Vater ist...
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Inselreif
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 671


« Antwort #31 am: 17. Juli 2018, 11:52:36 »

Mit 18 ist der Name dann aber auch schon so etabliert, dass man ihn nicht mal eben so ändert.

Gruss von der Insel
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