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vatersein.de - Forum 18. August 2019, 21:08:00 *
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Autor Thema: was bedeutet eigentlich Sorge"Recht" im Alltag?  (Gelesen 1390 mal)
Rollimatze
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 39


« am: 03. Juli 2018, 09:36:10 »

Hallo,

ich bin geschieden und wir haben gemeinsames Sorgerecht.

Vor ein paar Jahren ist meine Ex mit unseren 3 Kindern, ohne mich nennenswert zu informieren, 700Km Richtung Norden gezogen. Da wir gemeinsames Sorgerecht haben, hätte ich damals flink vor Gericht ziehen können um das zu verhindern aber diesen Weg bin ich nunmal nicht gegangen.

In den Jahren danach sind 2 unserer 3 Kinder zu mir, wieder zurück nach Südhessen, gezogen. Nur unsre "kleinste" (sie ist mittlerweile 17 Jahre alt), ist noch bei meiner Ex geblieben. Nun stellt sich die Frage wie es schulisch bzw. ob es denn beruflich weiter geht. Die Noten in der 10ten sehen für mich jetzt nicht wirklich nach Abitur aus, in den Hauptfächern fast nur 4er. Im Dezember letzten Jahres hatte ich mit meiner Tochter ein Telefongespräch bei dem sie mir sagte, sie würde eh das Jahr nur beenden und dann eine Ausbildung beginnen. Fand ich schonmal gut und nachvollziehbar, bei den älteren, die bis vor kurzem bei mir lebten, war es der selbe Ablauf. Beide gehen mittlerweile arbeiten, wohnen in den "eigenen" 4 Wänden und alle sind zufrieden.

Nun teilte mir meine "Kleine" mit, da sie keine Lehrstelle gefunden hat, würde sie jetzt erstmal das Abi machen. Das sehe ich als falsch an. Meine Ex reagiert auf keinen Gesprächsversuch von mir und meine Tochter ebenso nicht. Was bedeutet denn nun eigentlich das gemeinsame Sorgerecht für mich in der Praxis? Im Moment habe ich ein paar Wörter auf dem Papier stehen aber wenn die beiden Damen mich abblocken, frage ich mich, was kann ich denn machen um wirklich mein Sorgerecht ausüben zu können?

Gruß
Matze
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Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.673



« Antwort #1 am: 03. Juli 2018, 10:36:59 »

Moin,

wie willst Du das beeinflussen?
Wenn sie weiter zur Schule geht, dann ist das so. Vielleicht auch eine bessere Entscheidung, wenn sie keinen Ausbildungsplatz gefunden hat. Da sie 17 ist, spielt es derzeit Unterhaltstechnisch keine große Rolle.
Wenn sie ein so schlechtes Notenbild hat, wundert es mich, dass sie in die 11te übernommen wurde!? Oder wiederholt sie vielleicht die 10te Klasse?

Du kannst ein 17jähriges Mädchen nicht mehr mit der Sorgerechtskeule kommen und irgendwas erzwingen. Dies ist zumindest meine Meinung.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.116


« Antwort #2 am: 03. Juli 2018, 10:47:40 »

Hallo,

formal kannst Du wie jeder Vater der Tochter den weiteren Schulbesuch untersagen. Rein praktisch wird das aber zu mehr oder weniger gar nicht führen.
Wenn die Mutter damit einverstanden ist, dann kann sie bei Gericht die Ersetzung Deiner Zustimmung beantragen. In diesem Fall würden Argumente für und gegen abgewogen werden und das unter Berücksichtigung des Kindwohl.
Trotzdem würde dabei mit größter Wahrscheinlichkeit Deine Unterschrift ersetzt.

Welche Alternativen kannst Du denn der Tochter vorschlagen, denkbar wäre auch ein Fach-Abi oder schulische Ausbildung, was sich auf die Stärken Deiner Tochter bezieht. Vorstellbar wäre auch ein soziales oder ökologisches Jahr, was sich mit der angestrebten Ausbildung beschäftigt oder aber auch ein Praktikum im gewünschten Lehrberuf.
Unterm Strich würde das aber mehr als "ein paar Wörter auf dem Papier" benötigen.

VG Susi
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TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.341


« Antwort #3 am: 03. Juli 2018, 15:42:36 »

Du kannst ein 17jähriges Mädchen nicht mehr mit der Sorgerechtskeule kommen und irgendwas erzwingen.

Ich würde auch sagen, dass Du bei einem fastvolljährigen Kind das "Recht" hast, es zu beraten. Wenn Du Glück hast, dann hört das Kind Dir zu. Wenn es anders entscheidet, dann würde ich es so wie es ist akzeptieren. Würde ich genauso argumentieren, wenn das Kind mit Mama und Papa zusammenlebt und/ oder die Eltern sich einig sind, das Kind aber eine andere Meinung hat. Das nennt sich loslassen.

Gruß. toto
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AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.604


« Antwort #4 am: 03. Juli 2018, 16:04:45 »

Hallo,

ich würde mich auch mal mit ihr hinsetzen und fragen wo es hingehen soll.
Klar ist Abi gut, aber auch nicht für jeden.

Meine Große hat irgendwann in der 12. (beim 13jährigen Abi) beschlossen, dass sie kein Abi benötigt, der ganze Stoff eh überflüssig ist, für das was sie machen will.
Sie hat also nach der 12. die Schule verlassen, ein FSJ für ihren Studienwunsch begonnen und sich nach dem Jahr die Fachhochschulreife anerkennen lassen.
6 von 7 Hochschulen wollten ein fachspezifisches Vorpraktikum, von 3-9 Monaten Dauer. Das FSJ wurde anerkannt und damit konnte sie das Studium beginnen ohne nach dem regulären Abi noch ein Praktikum machen zu müssen.
Sie hatte das damals mir gesagt und erklärt, wie es läuft und was die Voraussetzungen dafür sind. Ich habe das geprüft und dann gesagt, wenn das ihr Wunsch ist, könne sie das so machen.
Und jetzt ist sie im 4. Semester...

Deswegen finde ich es wichtig, dass du mit der Tochter sprichst. Sie hat vielleicht auch Berufswünsche, die besser mit Abi zu erreichen sind als ohne.

Sei offen und frag nach und wenn sie informiert ist und klare Ziele hat, lass sie machen.

Sophie
Gespeichert
midnightwish
Globaler Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.975



« Antwort #5 am: 03. Juli 2018, 17:39:17 »

Noch als kleiner Einwurf.

Wahrscheinlich besteht für sie noch die Schulpflicht, da sie noch keine 18 ist.

Und da ist ein weiteres Jahr auf der gewohnten Schule sicher sinnvoller als ein Jahr freiwillig auf einer Berufsschule oder in einer Auffangklasse ;-)

Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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