Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 25. Mai 2019, 09:22:41 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 2 [3]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand  (Gelesen 8233 mal)
Kakadu59
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 625



« Antwort #50 am: 13. März 2019, 07:51:33 »

Hallo,
in der Regel wird max. nur das ausgeurteilt, was Du beantragt hast.
Wenn Du also bei Antragstellung keine "Konsequenzen" (zB. Zwangsgeld/ Ordnungshaft) für den Fall beantragt hast, dass die Auskunftpflichtige die (beantragten) und ausgeurteilten Auskünfte nicht fristgerecht beibringt, werden diese auch nicht ausgeurteilt...
Ich hatte seinerzeit in meiner Antragstellung - übrigens auf Anraten vom "Inselreifen" ;o) - für jeden Fall der Zuwiderhandlung ein Zwangsgeld in Höhe von 25000,- € ersatzweise Ordnungshaft beantragt.
« Letzte Änderung: 13. März 2019, 07:53:28 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 655


« Antwort #51 am: 13. März 2019, 09:05:43 »

Da die Androhung von Ordnungsmitteln von Gesetzes wegen vorgesehen ist, kann sie durch einfache Korrektur des Beschlusses ohne Rechtsmittel ergänzt werden. Beantrage diese Ergänzung und falls das Gericht sich querstellt: es gibt eine Entscheidung des BVerfG aus 2010/11/12 rum, wo genau auf diese Möglichkeit verwiesen wird.

Wieso willst Du Beschwerde einlegen? Du hast doch erreicht, was Du wolltest. Den Bericht kannst Du ggf. durch Akteneinsicht ansehen. Es geht hier in dem Verfahren aber nicht um den Bericht sondern um die Informationen zu Deinen Kindern.

Gruss von der Insel
Gespeichert
egalo
Nicht wegzudenken
****
Beiträge: 327


« Antwort #52 am: 13. März 2019, 11:07:13 »

Jährlich Auskünfte in Form von Lichtbildern und "zum Wohlbefinden", zumal ohne konkreten Termin, sind voll daneben. Halbjährlich ist im OLG-Bereich "Standard" (Termin: zusammen mit den Zeugnissen), nicht selten sogar vierteljährlich.

Das muss zum zuständigen OLG. Jetzt oder nie!

Zwei BGH-Beschlüsse sollte man wirklich mal lesen und auch auf einige der darin genannten OLG-Entscheidungen kann man sich gut stützen.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=77954&pos=0&anz=1

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=97881761db10ed76e5eb6c40a4091dc8&nr=77159&pos=0&anz=1
« Letzte Änderung: 13. März 2019, 11:15:17 von egalo » Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.009


« Antwort #53 am: 13. März 2019, 11:53:36 »

Hallo,

@egalo hängt der Erfolg der Beschwerde nicht auch davon ab, was konkret beantragt wurde? Ich meine wenn eben nicht vierteljährlich sondern nur "einmal pro Jahr" oder noch weniger explizit beantragt wurde, hat dann eine Beschwerde Erfolg?

VG Susi
Gespeichert
Grey Red
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #54 am: 14. März 2019, 06:53:02 »

Jährlich Auskünfte in Form von Lichtbildern und "zum Wohlbefinden", zumal ohne konkreten Termin, sind voll daneben. Halbjährlich ist im OLG-Bereich "Standard" (Termin: zusammen mit den Zeugnissen), nicht selten sogar vierteljährlich.

Das muss zum zuständigen OLG. Jetzt oder nie!

Zwei BGH-Beschlüsse sollte man wirklich mal lesen und auch auf einige der darin genannten OLG-Entscheidungen kann man sich gut stützen.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=77954&pos=0&anz=1

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=97881761db10ed76e5eb6c40a4091dc8&nr=77159&pos=0&anz=1

Hallo egalo,
ich möchte möglichst Aufwand und Zeitverschwendung reduzieren. Schon Beantragung von solchen Auskünfte hat fast 1 Jahr gedauert! Wenn ich 2-4 Auskünfte pro Jahr vordere, bestreitet dies die KM und dann dauert es weiter. Außerdem, der älteren Sohn ist schon 15 und, hoffe ich, bald fliegt er aus Mutti's Nest und bekommt mehr Verstand und Möglichkeiten.

Beschweren möchte ich nicht. Ich wundere mich nur, dass zwei beantragte Sachen gar ohne Antwort geblieben sind: Gelderstattung für das Prozess und konkreten Datum für erste Auskünfte.
Gespeichert
Grey Red
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #55 am: 20. März 2019, 18:35:50 »

Heute habe ich Rechnung für den Spaß bekommen: €586!
Wie lange noch soll ich Idiotismus Ex-Frau bezahlen?! Warum muss ich den Rechnung wieder ausgleichen, wenn sie ihre Pflichten nicht nachgehen will?

Gibt es eine Möglichkeit Erstattung der Prozesskosten von den Ex-Frau zu fordern oder nicht? Beantragt habe ich schon vor einem Jahr. In dem Beschluss steht aber nichts darüber.
Gespeichert
Grey Red
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #56 am: 22. März 2019, 07:11:54 »

Heute habe ich Rechnung für den Spaß bekommen: €586!
Wie lange noch soll ich Idiotismus Ex-Frau bezahlen?! Warum muss ich den Rechnung wieder ausgleichen, wenn sie ihre Pflichten nicht nachgehen will?

Gibt es eine Möglichkeit Erstattung der Prozesskosten von den Ex-Frau zu fordern oder nicht? Beantragt habe ich schon vor einem Jahr. In dem Beschluss steht aber nichts darüber.

Ich habe mich doch beschwert wegen "die Verfahrenskosten gegeneinander aufheben". Gleichzeitig habe ich Stellungnahme des Verfahrensbeistand aufgefordert...
Gespeichert
Grey Red
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #57 am: 26. März 2019, 13:13:37 »

Ich habe mich doch beschwert wegen "die Verfahrenskosten gegeneinander aufheben". Gleichzeitig habe ich Stellungnahme des Verfahrensbeistand aufgefordert...
Heute habe ich Stellungnahme des Verfahrensbeistands bekommen. OMG!

Weißt jemand, welche Aufsichtsbehörden für Verfahrensbeistand zuständig sind? Verfahrensbeistand hat trotz Auftrag mich nicht kontaktiert und ALLE seine Aussagen "aus vorherigen Erfahrung" mit mir (ca. vor 4,5-5 Jahre) zusammengefasst hat.

IMHO: über Objektivität ist gar keine Rede. Kann ich das Gericht über Arbeitsweise der Verfahrensbeistand informieren oder hat es kein Sinn? Mir tut wirklich weh, dass dank so einem Beistand mehrere Eltern verurteilt sein sollen...
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 655


« Antwort #58 am: 26. März 2019, 13:48:39 »

Ein Verfahrensbeistand muss nicht objektiv sein. Er muss nur nach seinem Gewissen die Interessen der Kinder wahrnehmen. Das ist nicht messbar zu kontrollieren.
Im Gegensatz zum Gutachter ist er auch nicht an Weisungen des Gerichts gebunden. Wenn er also meint, Dich nicht kontaktieren zu müssen, ist das ok.

Für mich stellt sich aber die Frage, was Du eigentlich willst. Der VB war aus meiner Sicht aufgrund des Alleinsorgeantrags der Mutter bestellt. Der wurde zurückgewiesen. Also was hätte besser laufen können, wenn er mit Dir geredet hätte?

Gruss von der Insel
Gespeichert
Grey Red
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 35


« Antwort #59 am: 26. März 2019, 14:52:57 »

Ein Verfahrensbeistand muss nicht objektiv sein. Er muss nur nach seinem Gewissen die Interessen der Kinder wahrnehmen. Das ist nicht messbar zu kontrollieren.
Im Gegensatz zum Gutachter ist er auch nicht an Weisungen des Gerichts gebunden. Wenn er also meint, Dich nicht kontaktieren zu müssen, ist das ok.

Für mich stellt sich aber die Frage, was Du eigentlich willst. Der VB war aus meiner Sicht aufgrund des Alleinsorgeantrags der Mutter bestellt. Der wurde zurückgewiesen. Also was hätte besser laufen können, wenn er mit Dir geredet hätte?

Gruss von der Insel
Hallo Inselreif,
du bist irgendwo in der Mitte meine Geschichte.
Seit drei Jahre bekomme ich keine Auskünfte. Das Verfahren geht um die Auskünfte und VB war bezüglich Auskünfte bestellt.
IMHO, Verfahrensbeistand muss doch objektiv vorgehen und irgendeinen Standard erfühlen, oder? Objektiv bleiben heißt mit der Leute sprechen, insbesondere wenn in seinem Auftrag solche Passage zu finden ist
Zitat
Dem Verfahrensbeistand wird die weitere Aufgabe übertragen, Gespräche mit den Eltern und weiteren Bezugspersonen der Kinder zu führen sowie an einer Einvernehmlichen Regelung über den Verfahrensgegenstand mitzuwirken.

Mit dem Beistand habe ich schon zum dritten Mal zu tun. Ersten Mal hat er mich vor Gericht gelogen, zum zweiten und zum dritten Mal hat er mit mir nicht gesprochen und hat mich verurteilt basiert auf "vorherige Erfahrung".
Gespeichert
Seiten: 1 2 [3]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Deine Geschichte (Moderatoren: midnightwish, Malachit)  |  Thema: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 14 992
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 1
Gäste Online: 51

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2019 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team