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vatersein.de - Forum 16. Juni 2019, 06:29:17 *
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Autor Thema: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand  (Gelesen 8599 mal)
MJ1977
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« Antwort #25 am: 29. Juni 2018, 12:34:04 »

Hallo Grey Red,

ehrlich gesagt weiß ich gar nicht recht wo ich da anfangen soll!?!  Ich verstehe natürlich dass Du Kontakt zu Kids haben möchtest und das Umgänge über größere Entfernung problematisch sind dürfte auch keiner leugnen. Für mich stellt sich die Frage warum der Kontakt zu den Kids vor zwei Jahren abgebrochen ist. Wenn man keine Auskünfte von der KM bekommt, könnte man beim Alter der Kinder sie ja direkt fragen, was natürlich schwierig ist wenn kein Kontakt da ist.

Was hast den vom JA erwartet, dass es macht wenn Schulzeugnisse kommen mit „Versetzung gefährdet“? Ist dass nur einmal oder mehrfach vorgekommen? Das ein Schüler mal „kleben bleibt“ bzw. ne „Ehrenrunde“ dreht muss nicht per se schlecht sein (ist mir auch mal passiert).

Das manche JA-Mitarbeiter eine komische Auffassung haben, kann ich mir denken, allerdings fällt es mir schwer dass Du ein Jahr auf eine Antwort warten musstest! Auch Beschwerden werden normalerweise beantwortet, natürlich kommt da u.U. eine Antwort die einem nicht gefällt, aber das Beschwerden nur ignoriert werden ist seltsam. Ich hab das im kleinen Maßstab mit der Meldebehörde durch, ich hab es dann sein lassen weil es unter Strich nix bringt außer graue Haare.

Eine Vereinbarung von einem Richter ist ein Beschluss bzw. ein Vergleich und die sind sehr wohl verbindlich, die können auch nicht einfach ignoriert werden. Wenn jedoch der Richter der Meinung es reicht nicht für ein Ordnungsgeldverfahren, scheinen die Vorwürfe bzw. Gegebenheiten nicht gut genug dokumentiert zu sein.

Vor allem möchte ich gerne wissen, was möchtest Du eigentlich mit Deiner Klage vom März bezwecken? Du weißt welche Schule, anrufen und nachfragen wann Elternsprechtag ist, die zuständigen Lehrer kann man da auch erfragen. Wenn die Strecke zu anstrengend (Hin- und Rückfahrt) ist, dann dafür evtl. eine Übernachtung einbauen und am nächsten Tag erst zurück…
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Celine
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« Antwort #26 am: 29. Juni 2018, 12:54:21 »

Also zu den Erfolgsaussichten: Die Verfahrenspflegerin wirst Du definitiv nicht verhindern können. Eure Kinder sind in einem Alter, in dem ihr Wille auch bezüglich der Informationsweitergabe beachtet wird. D. h., dass sie auf jeden Fall angehört werden.

Ich weiß von einem Fall, da wollte das Mädchen nicht, dass der Vater den Namen der Schule erfährt (er hatte sie vor ihrer alten Schule einmal abgepasst). In dem Fall wurde dann entschieden, dass der Vater zwar das Recht auf die Zeugnisse hat, jedoch durfte die Mutter den Namen der Schule schwärzen. Auch wegen der Photos haben die Kinder in diesem Alter das Recht, angehört zu werden.

Der Verfahrenspfleger hat die Aufgabe herauszufinden, was der Wille der Kinder ist und wo ggf. deren Bedenken liegen.
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Grey Red
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« Antwort #27 am: 29. Juni 2018, 13:46:51 »

Hallo,
Für mich stellt sich die Frage warum der Kontakt zu den Kids vor zwei Jahren abgebrochen ist. Wenn man keine Auskünfte von der KM bekommt, könnte man beim Alter der Kinder sie ja direkt fragen, was natürlich schwierig ist wenn kein Kontakt da ist.
Die Mutter hat geschenkte Handys weggenommen und geschenkten Rechner formatiert. Alle Kontakten hat sie nur über sich erlaubt: ich muss ihr anrufen, dann ladet sie Kinder ein und hört zu. Später hat sie noch dazu ihre Bedingungen zum Sommerurlaub gestellt die ich gar nicht annehmen konnte. Da ich ihre Bedingungen nicht angegangen bin, hat sie jegliche Kontakte zu der Kinder unterbrochen.

Was hast den vom JA erwartet, dass es macht wenn Schulzeugnisse kommen mit „Versetzung gefährdet“? Ist dass nur einmal oder mehrfach vorgekommen? Das ein Schüler mal „kleben bleibt“ bzw. ne „Ehrenrunde“ dreht muss nicht per se schlecht sein (ist mir auch mal passiert).

Das manche JA-Mitarbeiter eine komische Auffassung haben, kann ich mir denken, allerdings fällt es mir schwer dass Du ein Jahr auf eine Antwort warten musstest! Auch Beschwerden werden normalerweise beantwortet, natürlich kommt da u.U. eine Antwort die einem nicht gefällt, aber das Beschwerden nur ignoriert werden ist seltsam. Ich hab das im kleinen Maßstab mit der Meldebehörde durch, ich hab es dann sein lassen weil es unter Strich nix bringt außer graue Haare.
Während letzte von der Ex initiierte Verfahren habe ich meine Fürsorgerechte verloren. Begründung war, dass ich beim ernsten Fall (Mobbing) nicht schnell genug und nicht angemessen reagiert habe. Also, das Kind musste Schule wechseln. Bei der 5-te Klasse rücken die Kinder aus mehreren Grundschulen wieder zusammen. Was soll ich vorstellen, wenn ich in der Zeugnis sehe "Versetzung gefährdet"? Ich habe JA beauftragt zu klären, ob die Situation wieder mit Mobbing was zu tun hat oder nicht.
Ich habe JA über Abnahme Handys informiert und habe gebeten zu klären, ob die Kinder immer noch die Möglichkeit haben mir anzurufen oder die Mutter alle Möglichkeiten blockiert hat. Genau nach einem Jahr haben sie mir endlich geantwortet, dass die Kinder mit mir jeden Kontakt verweigern.

Eine Vereinbarung von einem Richter ist ein Beschluss bzw. ein Vergleich und die sind sehr wohl verbindlich, die können auch nicht einfach ignoriert werden. Wenn jedoch der Richter der Meinung es reicht nicht für ein Ordnungsgeldverfahren, scheinen die Vorwürfe bzw. Gegebenheiten nicht gut genug dokumentiert zu sein.
Ich habe Richter schriftlich gefragt: "Wie kann es sein, dass eine vor Gericht abgeschlossene Vereinbarung nicht verbindlich ist" und warum hat er so formuliert. Seine Antwort war, dass da mein Anwalt bei der Anhörung vor Ort war, muss ich die Frage an ihn stellen.

Vor allem möchte ich gerne wissen, was möchtest Du eigentlich mit Deiner Klage vom März bezwecken? Du weißt welche Schule, anrufen und nachfragen wann Elternsprechtag ist, die zuständigen Lehrer kann man da auch erfragen. Wenn die Strecke zu anstrengend (Hin- und Rückfahrt) ist, dann dafür evtl. eine Übernachtung einbauen und am nächsten Tag erst zurück…
Vor kurzem hat meine Ex mich wieder bei der Polizei angezeigt. Angeblich, habe ich im Jahr 2010 ihren wichtigen Dokumenten gestohlen. Ermittlung läuft noch... Ich habe echt Angst dorthin zu fahren!
« Letzte Änderung: 29. Juni 2018, 13:49:59 von Grey Red » Gespeichert
Grey Red
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« Antwort #28 am: 29. Juni 2018, 13:55:40 »

Also zu den Erfolgsaussichten: Die Verfahrenspflegerin wirst Du definitiv nicht verhindern können. Eure Kinder sind in einem Alter, in dem ihr Wille auch bezüglich der Informationsweitergabe beachtet wird. D. h., dass sie auf jeden Fall angehört werden.

Ich weiß von einem Fall, da wollte das Mädchen nicht, dass der Vater den Namen der Schule erfährt (er hatte sie vor ihrer alten Schule einmal abgepasst). In dem Fall wurde dann entschieden, dass der Vater zwar das Recht auf die Zeugnisse hat, jedoch durfte die Mutter den Namen der Schule schwärzen. Auch wegen der Photos haben die Kinder in diesem Alter das Recht, angehört zu werden.

Der Verfahrenspfleger hat die Aufgabe herauszufinden, was der Wille der Kinder ist und wo ggf. deren Bedenken liegen.

Hallo Celine,
vielen Dank für deine Antwort.
Verstehe aber nicht ganz. Soweit ich im Internet gesehen habe, Auskünfte greifen Wohl des Kindes gar nicht. Ich darf über sein Entwicklung erfahren und sein Gesicht sehen. Wenn ich nach ihre Namen google, dann finde ich sogar ihre Fotos in Schwarzwälder Bote. Leider 2-3 Jahre alt (übrigens, Ex hat mir auch nichts darüber gesagt).
« Letzte Änderung: 29. Juni 2018, 13:58:18 von Grey Red » Gespeichert
Grey Red
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« Antwort #29 am: 29. Juni 2018, 14:24:52 »

Frage an alle:
soll ich jetzt zusätzlich noch eine Frage stellen, ob die Kinder meine Kontaktdaten haben, damit sie mich, wenn sie wollen, kontaktieren können?
JA hat immer noch nicht meine Frage beantwortet: Haben die Kinder eine Möglichkeit mit mir in Verbindung kommen oder nicht?
Ist das wieder ein neues Verfahren, oder?
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Celine
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« Antwort #30 am: 29. Juni 2018, 15:04:39 »

Hallo Red Gray,

die Frage mit den Kontaktdaten ist zum Beispiel eine, die Du der Verfahrenspflegerin stellen kannst. Das fällt in den Bereich des Vermittlungsversuches.

Nochmal zur Frage, ob sie sich vermeiden lässt:

Es gibt sehr wohl Vorbehalte der Kinder, die Deinem Informationsrecht entgegenstehen können: z. B. die Angst, Du könntest mit Zeugnis oder Photo Missbrauch betreiben. Je nachdem, was im Vorfeld bei Euch alles vorgefallen ist, kann dieser Einwand durchaus relevant sein.

Die Verfahrenspflegerin wird auch versuchen herauszufinden, inwieweit Dein Antrag eine missbräuchliche Rechtsausübung wäre, d.h. ob Du den Antrag nicht aus Interesse an den Kindern stellst, sondern um der Ex oder den Kindern eins auszuwischen. In diesem Zusammenhang wäre ich an Deiner Stelle auch vorsichtig mit den Argumenten, warum Du den Dir von der Ex eröffneten Informationskanal (Informationen bei der Schule persönlich einholen) nicht nutzen willst. Insbesondere das Argument, dass die Ex ja dann wieder gesiegt hätte, wird Dir eher negativ ausgelegt werden.

Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Du mit der Ablehnung der VP durchkommt, auch wenn der Weg der Erinnerung rein formell möglich ist.
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Grey Red
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« Antwort #31 am: 29. Juni 2018, 15:08:41 »

Hallo Celine,
vielen Dank für ausführliche Antwort.
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Kakadu59
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« Antwort #32 am: 30. Juni 2018, 09:02:24 »

Hallo...
Hallo Marco,
"Das Recht zur Entscheidung in schulischen Angelegenheiten und Gesundheitsgelegenheiten für die gemeinsamen minderjährigen Kinder qir der Antragstellerin übertragen. Im Übrigen wird der Antrag der Antragstellerin auf Übertragung der gesamten elterlichen Sorge zurückgewiesen."

[...]
Fett: steht das wirklich wortwörtlich so drin??? question
Weil..., das liest sich gerade so, als hätte die KM (=Antragstellerin?) einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht gestellt... und der wurde zurückgewiesen.
Bedeutet für mich, dass Ihr noch gemeinsames Sorgerecht habt (ggf. mit gewissen Einschränkungen?).
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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« Antwort #33 am: 30. Juni 2018, 11:17:45 »

Hallo,

wenn das da so steht, dann besteht weiter gSR, allerdings ist er eigentlich von allen ihn wirklich interessierenden Fragen und das sind Schule und Gesundheit ausgeschlossen.
Was fällt denn sonst noch in die gSR, da fällt mir nur das ABR ein. Der Lebenmittelpunkt ist aber unstrittig.

Das Auskunftsrecht greift dann, wenn es nicht möglich die Informatione anders zu erhalten, also weder direkt noch beim Umgang (indirekt).

Was ich mir vorstellen kann ist, dass die KM Grey Red als Nerver und Querulanten dargestellt hat und sie deshalb das ASR haben wollte. Unter dem Eindruck, der auch hier im Forum entsteht, und der Tatsache einer Entfernung von 400km sind dann wesentliche Teile der Sorge auf die KM übertragen worden.

Es sollte auf alle Fälle der Eindruck vermieden werden, dass man die Auskünfte dazu benutzt die KM oder auch die Kinder unter Druck zu setzen (und zu nerven). Dargestellt werden sollte ein Interesse am Leben der Kinder und die Erkenntnis, dass man aus 400km Entfernung sowieso kaum Einfluss hat.

Alles andere führt nur dazu, dass es dann auch offiziell keine Auskünfte mehr gibt.

VG Susi
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Grey Red
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« Antwort #34 am: 02. Juli 2018, 07:13:14 »

Hallo...Fett: steht das wirklich wortwörtlich so drin??? question
Weil..., das liest sich gerade so, als hätte die KM (=Antragstellerin?) einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht gestellt... und der wurde zurückgewiesen.
Bedeutet für mich, dass Ihr noch gemeinsames Sorgerecht habt (ggf. mit gewissen Einschränkungen?).
Hallo,
so steht's. Tatsächlich hat sie alleinige Sorgerechte aufgefordert (Antragstellerin). "Einschränkungen" Schule und Gesundheit.
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« Antwort #35 am: 02. Juli 2018, 07:24:56 »

Hallo,

wenn das da so steht, dann besteht weiter gSR, allerdings ist er eigentlich von allen ihn wirklich interessierenden Fragen und das sind Schule und Gesundheit ausgeschlossen.
Was fällt denn sonst noch in die gSR, da fällt mir nur das ABR ein. Der Lebenmittelpunkt ist aber unstrittig.

Das Auskunftsrecht greift dann, wenn es nicht möglich die Informatione anders zu erhalten, also weder direkt noch beim Umgang (indirekt).

Was ich mir vorstellen kann ist, dass die KM Grey Red als Nerver und Querulanten dargestellt hat und sie deshalb das ASR haben wollte. Unter dem Eindruck, der auch hier im Forum entsteht, und der Tatsache einer Entfernung von 400km sind dann wesentliche Teile der Sorge auf die KM übertragen worden.

Es sollte auf alle Fälle der Eindruck vermieden werden, dass man die Auskünfte dazu benutzt die KM oder auch die Kinder unter Druck zu setzen (und zu nerven). Dargestellt werden sollte ein Interesse am Leben der Kinder und die Erkenntnis, dass man aus 400km Entfernung sowieso kaum Einfluss hat.

Alles andere führt nur dazu, dass es dann auch offiziell keine Auskünfte mehr gibt.

VG Susi
Hallo Susi,
um Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wir 2 Mal gestritten. Einmal, wegen abgeschlossenen Umgangsvereinbarung, habe ich meine Klage zurückgezogen, zweite Mal habe ich verloren.

KM hat alle Parteien überzeugt, dass ich ihr auf der Nerven gehe und Drück ausübe. So steht wörtlich in Stellungsnahme des VBs vom 2015: "Herr ... fordert, Frau ... hat den Eindruck, er kontrollierte sie".
Jetzt habe ich 2 Jahre (!) auf ihr kein Druck gemacht! 2 Jahre habe ich versucht über JA die Auskünfte zu kriegen. Antwort ist immer wieder dieselbe: "Gehen Sie vor Gericht".

Schon seit Jahr 2015 bestehen keine Auskünfte über der Gesundheit der Kinder. Trotz während Anhörung abgesprochene Mobbing und mögliche Folgen hat Ex nichts für Rehabilitation oder psychologische Untersuchung gemacht. Seit Jahren droht jüngerem Sohn eine OP die Ex schon im Jahr 2014 ohne mit mir abzusprechen abgesagt hat.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Gerne akzeptiere ich auch völlige Verzieht von alle Auskünfte.

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Grey Red
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« Antwort #36 am: 03. Dezember 2018, 08:21:26 »

Hallo zusammen,
kurz über mich:
- zwei Söhne 15 und 13 Jahre
- seit 09.2010 getrennt lebend
- seit 09.2013 geschieden
- seit 05.2015 habe keine Fürsorgerechte
- seit 03.2016 habe keine Kontakte zu den Kindern
- seit 06.2016 habe keine Auskünfte.

Ende März habe Klage wegen Auskunftsverweigerung eingereicht.
11.04.2018 Beschluss des Gerichtes, dass um die Klage soll sich Rechtspfleger kümmern
21.06.2018 Beschluss, dass der Rechtspfleger hat Verfahrensbeistand einbestellt.

Hallo zusammen,
8 Monate sind schon um seit ich meine Klage eingereicht habe. Ergebnis: NULL! Bis jetzt hat sich Rechtspfleger gar nicht geäußert.
Kann mir jemand sagen, ob einen Frist dafür gebe, bis wann soll die Entscheidung getroffen sein? Wie ist der Frist zu rechnen: von der letzte Mitteilung oder?
IMHO: weiß nicht, was ist hier so schwer zu entscheiden???
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Wasserfee
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« Antwort #37 am: 03. Dezember 2018, 09:00:09 »

moin,

bei mir hat es bis zum Termin mit dem Rechtspfleger gut 1,5 Jahre nach dem betreffenden Vorfall gedauert.
Verfahrenspfleger ging immer relativ fix. Betraf aber SR und Umgang.

Ich denke, dass die bloße Auskunft keine Priorität hat da es dem Kindeswohl nicht abträglich ist, ob du Ausunft bekommst oder nicht und wann.

Wasserfee
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nicht mein Zoo
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Grey Red
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« Antwort #38 am: 03. Dezember 2018, 10:34:29 »

moin,

bei mir hat es bis zum Termin mit dem Rechtspfleger gut 1,5 Jahre nach dem betreffenden Vorfall gedauert.
Verfahrenspfleger ging immer relativ fix. Betraf aber SR und Umgang.

Ich denke, dass die bloße Auskunft keine Priorität hat da es dem Kindeswohl nicht abträglich ist, ob du Ausunft bekommst oder nicht und wann.

Wasserfee
Hallo Wasserfee,
danke für die Antwort. Nichts anderes habe ich erwartet... Hauptsache, dass ich Unterhalt rechtzeitig überweise, Rest interessiert niemanden!
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Grey Red
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« Antwort #39 am: 19. Dezember 2018, 06:41:13 »

Hallo zusammen,
kurz über mich:
- zwei Söhne 15 und 13 Jahre
- seit 09.2010 getrennt lebend
- seit 09.2013 geschieden
- seit 05.2015 habe keine Fürsorgerechte
- seit 03.2016 habe keine Kontakte zu den Kindern
- seit 06.2016 habe keine Auskünfte.

Ende März habe Klage wegen Auskunftsverweigerung eingereicht.
11.04.2018 Beschluss des Gerichtes, dass um die Klage soll sich Rechtspfleger kümmern
21.06.2018 Beschluss, dass der Rechtspfleger hat Verfahrensbeistand einbestellt.

Also, meine Motivation war keine Rechtsanwaltskosten mehr zu zahlen (weil die Sache ganz klar und eindeutig ist: es gibt meine schriftliche angemessene Anforderung, es gibt eine schriftliche Absage) und die Prozesskosten von den anderen Seite zu verlangen.
Jetzt ist aber so, dass ich kostenlos nicht mehr ausgehen kann: in der Praxis die Kosten für Verfahrensbeistand tragen die beiden Seiten und das ist gar nicht wenig.

Hat jemand Erfahrung mit Rechtspflegern gehabt? Wie soll ich reagieren? In Internet habe ich gefunden, dass, eigentlich, Bestellung des Verfahrensbeistandes seitens Rechtspfleger eigentlich anfechtbar ist (trotz Hinweis in den Beschluss, dass der nicht anfechtbar ist). Hat jemand sich mit dem Beschluss des BGBs beschäftigt?
https://www.jurion.de/urteile/bgh/2017-03-22/xii-zb-391_16/

Danke im Voraus

Hallo zusammen,
8 Monate nach Übergabe meiner Anklage an der Rechtspfleger habe ich gestern eine Stellungnahme bekommen. Ich kann meine Gefühle gar nicht zusammenfassen…
Zitat
Sehr geehrter Herr…
Nach Anhörung aller Verfahrensbeteiligten wird nunmehr mitgeteilt, dass Frau … sich bereit erklärt hat, Ihnen ein Mal im Jahr Auskünfte über den gesundheitlichen Zustand von S… zu übersenden Öfter könnten Auskünfte nicht gewährt werden, da es nicht immer etwas neues zu berichten gibt.
Bereit erklärt??? Ich habe naiv gedacht, dass die KM verpflichtet ist mir die Auskünfte zu geben! Hier steht schwarz auf weiß, dass sie macht das freiwillig und ohne jeglichen Grund dafür.Verwirre ich mich oder?
Zweite Sache die mir auffällt, dass Rechtspflegern spricht über einem Sohn, wobei ich zwei Söhne habe...

Zitat
Hinsichtlich Ihres Auskunftsanspruchs bezüglich der schulischen Angelegenheiten besteht seitens Frau … Einverständnis damit, dass die Zeugnisse der Kinder in der Kinder in der Schule abgeholt werden können.
Sie erhalten Gelegenheit zur Kenntnis- und Stellungnahme binnen zwei Wochen.

Wie bitte? Wie kann ich Zeugnisse in der Schule abholen, wenn sie nur einmal erstellt sind und der Sorgeberechtigte übergeben sind???

Das Thema der Verfahrensbeistand ist gar nicht geklärt. Er war extra einbestellt und meinen Wiederspruch als nicht zulässig erklärt war. Mit Bestellung der Verfahrensbeistand war er beantragt „mit den Eltern und den Kindern Gespräche zu führen“. Mit mir hat er aber nicht einmal gesprochen. Ist damit sein Auftrag auch erfüllt???

Aller meine weiteren Anfragen bezüglich Berichte über Wohlstand und Interessen der Kinder und Lichtbilder sind gar nicht beachtet und genannt!

Also, was kann ich tun und wie soll ich das alles empfinden? Ich habe Angst, dass diese Sache wiederholt sich in einem Jahr. Wie es schon 5 Mal zuvor war...
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2018, 06:45:45 von Grey Red » Gespeichert
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« Antwort #40 am: 19. Dezember 2018, 07:32:29 »

... Bereit erklärt??? Ich habe naiv gedacht, dass die KM verpflichtet ist mir die Auskünfte zu geben! Hier steht schwarz auf weiß, dass sie macht das freiwillig und ohne jeglichen Grund dafür.Verwirre ich mich oder?
Zweite Sache die mir auffällt, dass Rechtspflegern spricht über einem Sohn, wobei ich zwei Söhne habe...
....
Wie bitte? Wie kann ich Zeugnisse in der Schule abholen, wenn sie nur einmal erstellt sind und der Sorgeberechtigte übergeben sind???

Also, Dir wird in dem Bescheid mitgeteilt, inwieweit Deine Frau/Deine Kinder bereit sind, Deine Forderungen zu erfüllen.

Und nein, so eindeutig ist die Sache mit der Pflicht nicht. Wie ich weiter oben in dem Thread schrieb, gibt es durchaus Rechte der Kinder, die Deinem Anspruch auf Auskunft entgegenstehen können. In dem Fall müsste der Rechtspfleger eine Abwägung treffen, wenn beide Seiten auf Ihrem Recht bestehen.

Das mit den Zeugnissen ist doch ok, da wird eben eine Kopie oder eine Zweitschrift durch die Schule angefertigt.

Offensichtlich ist nur ein Sohn bereit dafür, Dir Informationen über seine Gesundheit zukommen zu lassen. Der andere Sohn möchte das offenbar nicht. Und keiner von beiden möchte offenbar, dass Du Bilder bzw. sonstige Informationen bekommst. In Anbetracht des Alters der Kinder zählt ihr Wille durchaus.

Wie gesagt, ich weiß von ähnlichen Fällen, in denen der Vater keine Photos bekam.

Zitat
Das Thema der Verfahrensbeistand ist gar nicht geklärt. Er war extra einbestellt und meinen Wiederspruch als nicht zulässig erklärt war. Mit Bestellung der Verfahrensbeistand war er beantragt „mit den Eltern und den Kindern Gespräche zu führen“. Mit mir hat er aber nicht einmal gesprochen. Ist damit sein Auftrag auch erfüllt???

Der aktuelle Bescheid ist ja nur ein Zwischenstand. Die Frage ist jetzt, ob Du das beschreibene Angebot annimmst oder auf weitergehenden Informationen beharrt.

Im ersten Fall wird es so gemacht wie von der Mutter angeboten, im zweiten Fall wird der Verfahrenspfleger auch mit Dir ein Gespräch führen und dann seinen Bericht an den Rechtspfleger geben. Der entscheidet dann per Beschluss.
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« Antwort #41 am: 19. Dezember 2018, 10:59:04 »

Also, Dir wird in dem Bescheid mitgeteilt, inwieweit Deine Frau/Deine Kinder bereit sind, Deine Forderungen zu erfüllen.

Und nein, so eindeutig ist die Sache mit der Pflicht nicht. Wie ich weiter oben in dem Thread schrieb, gibt es durchaus Rechte der Kinder, die Deinem Anspruch auf Auskunft entgegenstehen können. In dem Fall müsste der Rechtspfleger eine Abwägung treffen, wenn beide Seiten auf Ihrem Recht bestehen.

Das mit den Zeugnissen ist doch ok, da wird eben eine Kopie oder eine Zweitschrift durch die Schule angefertigt.

Offensichtlich ist nur ein Sohn bereit dafür, Dir Informationen über seine Gesundheit zukommen zu lassen. Der andere Sohn möchte das offenbar nicht. Und keiner von beiden möchte offenbar, dass Du Bilder bzw. sonstige Informationen bekommst. In Anbetracht des Alters der Kinder zählt ihr Wille durchaus.

Wie gesagt, ich weiß von ähnlichen Fällen, in denen der Vater keine Photos bekam.

Der aktuelle Bescheid ist ja nur ein Zwischenstand. Die Frage ist jetzt, ob Du das beschreibene Angebot annimmst oder auf weitergehenden Informationen beharrt.

Im ersten Fall wird es so gemacht wie von der Mutter angeboten, im zweiten Fall wird der Verfahrenspfleger auch mit Dir ein Gespräch führen und dann seinen Bericht an den Rechtspfleger geben. Der entscheidet dann per Beschluss.
Hallo Celine,
vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.
IMHO, Rechtspfleger kann doch eindeutiger schreiben. Warum soll ich spekulieren, ob die Kinder Fotos oder Berichte nicht mittelein lassen wollen? Das muss doch so in einem Schrift von den Verfahrensbeistand wörtlich stehen, oder?
Ich habe vor folgende Sachen ergänzen zu lassen:
1)   Termine setzen, weil sonst wird das alles wieder nicht verbindlich und KM hat die Möglichkeit mir die Auskünfte erst nach genau ein Jahr kommen lassen (was insgesamt wird schon 5 Jahre ausmachen)
2)   Mindestens ein Bericht mit ärztlichen Befunde aus vergangenen 3¾ Jahre kommen lassen, damit ich überhaupt Ahnung habe wie ist das Dynamik
3)   Bericht über den zweiten Sohn in dem Bescheid auch auffassen oder eben seine Zurückhaltung auf dem Papier bringen
4)   Bericht über Wohlbefinden der Kinder jährlich kommen lassen
5)   Aktuelle Lichtbilder jährlich kommen lassen
6)   Meine Frage über Möglichkeiten der Kinder mit mir in Kontakt zu kommen erläutern (wenn sie meine Kontaktdaten und/oder die Möglichkeiten mit mir in Verbindung zu kommen nicht haben, ist es natürlich Kindern einfacher jeglichen Kontakt zu verweigern).

Spricht was gegen meine "Wünsche"?
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« Antwort #42 am: 19. Dezember 2018, 12:08:48 »

Hallo,

gegen Deine Wünsche spricht nichts. Allerdings glaube ich kaum, dass Punkt 6 erfüllt wird, weil Dein Antrag nur Auskünfte der KM über die Kinder beinhaltet und keine Auskünfte über Dich an die Kinder.

Außerdem ist die Sache die, dass man Dir aber nicht unbedingt alles gewähren muss.
Die Auskunft hat die Mutter zu erteilen und die Auskunft kann verweigert werden, wenn dadurch das Kindswohl beeinträchtigt ist. Auch können ältere Kinder (in Deinem Fall gegeben) erklären, dass sie bestimmte Auskünfte nicht geben wollen.

Wenn es dadurch zu Konflikten kommt muss das Gericht die Interessen abwägen und eine Entscheidung treffen.

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« Antwort #43 am: 19. Dezember 2018, 13:32:28 »

Hallo,

gegen Deine Wünsche spricht nichts. Allerdings glaube ich kaum, dass Punkt 6 erfüllt wird, weil Dein Antrag nur Auskünfte der KM über die Kinder beinhaltet und keine Auskünfte über Dich an die Kinder.

Außerdem ist die Sache die, dass man Dir aber nicht unbedingt alles gewähren muss.
Die Auskunft hat die Mutter zu erteilen und die Auskunft kann verweigert werden, wenn dadurch das Kindswohl beeinträchtigt ist. Auch können ältere Kinder (in Deinem Fall gegeben) erklären, dass sie bestimmte Auskünfte nicht geben wollen.

Wenn es dadurch zu Konflikten kommt muss das Gericht die Interessen abwägen und eine Entscheidung treffen.

VG Susi
Hallo Susi,
vielen dank für die Antwort.
Mir ist wichtig, dass alles auf dem Papier kommt um die mögliche zukünftige Probleme zu vermeiden (wie es seit 8 Jahre schon der Fall ist).
Punkt 6 wollte ich nicht reinschreiben, wenn aber Verfahrensbeistand so wie so einbestellt ist, kann sie doch in ihre Stellungnahme Kindeswohl äußern, oder?
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« Antwort #44 am: 20. Dezember 2018, 07:38:01 »

Hallo Grey Red,

das mit den Kontaktdaten muss man nicht so kompliziert machen. Gib sie einfach dem Verfahrenspfleger und der soll sie an die Kinder weiterleiten. Damit braucht die Mutter gar nichts zu tun zu haben.

In Bezug auf die Punkte 3, 4 und 5 solltest Du Dir überlegen, ob Du darauf bestehen möchtest.

Wie gesagt, wenn Du darauf bestehst, wird es einen ausführlichen Bericht des Verfahrenspflegers geben, weshalb die Kinder das nicht wollen. Das kann natürlich unter Umständen auch verletzend auf Dich wirken. Deshalb würde ich mir an Deiner Stelle genau überlegen, ob ich mir das antun möchte.

Ob Du letztendlich Erfolg damit hättest, die Informationen auch gegen den Willen der Kinder durchzusetzen, kann leider keiner von uns vorhersagen.


 

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« Antwort #45 am: 20. Dezember 2018, 15:21:06 »

Hallo Grey Red,

das mit den Kontaktdaten muss man nicht so kompliziert machen. Gib sie einfach dem Verfahrenspfleger und der soll sie an die Kinder weiterleiten. Damit braucht die Mutter gar nichts zu tun zu haben.

In Bezug auf die Punkte 3, 4 und 5 solltest Du Dir überlegen, ob Du darauf bestehen möchtest.

Wie gesagt, wenn Du darauf bestehst, wird es einen ausführlichen Bericht des Verfahrenspflegers geben, weshalb die Kinder das nicht wollen. Das kann natürlich unter Umständen auch verletzend auf Dich wirken. Deshalb würde ich mir an Deiner Stelle genau überlegen, ob ich mir das antun möchte.

Ob Du letztendlich Erfolg damit hättest, die Informationen auch gegen den Willen der Kinder durchzusetzen, kann leider keiner von uns vorhersagen.
Hallo Celine,
danke für deine Antwort. Wie kommt ihr mit Susi drauf, dass den zweiten Sohn nicht über sich äußern will? Verstehe ich nicht. Vor 5 Jahre war der älteren Sohn, Stellungnahme der Verfahrenspflegerin nach, war deutlich mehr mit mir gebunden, als der jüngeren. Soll ich zuerst Kontakt mit Verfahrenspflegerin suchen bevor ich zurückschreibe?
Das blöde ist, dass ich über Weihnachten Frist habe und schon dieses Jahr antworten muss.

Übrigens, wie soll ich alles Formulieren? Viele "bitte-bitte", oder "ich fordere auf"? Momentan schreibe ich "ich schlage vor"...
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« Antwort #46 am: 20. Dezember 2018, 16:19:38 »

Hallo,

ich würde werder "bitte, bitte" schreiben noch zu aggessiv sein.

Eher im Stil " da ich am Leben meiner Söhne teilhaben möchte sollten mir die folgenden Auskünfte erteilt werden ... Diese Auskünfte sind in aller Regel möglich und ermöglichen mir, mir ein Bild von meinen Kindern zu machen. Es tut mir leid, wenn meine Söhne/mein Sohn das nicht möchte(n), ich bestehe aber auf diesen Auskünften, da ich ansonsten keinerlei Möglichkeit habe mit meinen Kindern in Kontakt zu treten/zu bleiben. "

Meine Meinung zu 6. beinhaltet ausschliesslich einen rechtlichen Aspekt und nicht die menschliche Seite.
Ich finde es immer schade, wenn ein Vater, seltener eine Mutter, darin gehindert wird Kontakt mit ihren Kindern zu haben. Die Kinder wollen u.U. nicht viel Kontakt, aber ein paar mal im Jahr, wenn sie sogar besucht werden sollte jeder schaffen. Die meiste Ablehnung erfahren Väter (Mütter) nicht weil die Kinder es wollen (was natürlich manchmal auch vorkommt) sondern weil sie vom anderen Elternteil in einen Loyalitätskonflikt getrieben werden.

VG Susi

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« Antwort #47 am: 21. Dezember 2018, 09:44:56 »

Hallo @Grey Red,
vllcht. sehe ich es ja falsch, aber:
Ihr habt ja immer noch gemeinsames Sorgerecht.
In diesem Zuge kannst (könntest) Du Dir doch (viele) Informationen selbst einholen?
-zB. Zeugnisse und Schulbescheinigung
wenn ich die Einschränkungen des Sorgerechts in Schulsachen richtig interpretiere, so hast Du "lediglich" kein Mitsprache- und Entscheidungsrecht (bei Schulwechsel oder Wahl der Schulform). Das sollte Dir doch aber nicht die Möglichkeit nehmen, Informationen einzuholen...
Ein(ziges) Problem: Du müßtest nat. wisssen, auf welche Schule(n) die Kinder gehen....
Gleiches gilt (aus meiner Sicht) für Gesundheitsfragen...
Über den Rest kannst Du Dich mal hier einlesen (ist ein Faden von mir)...https://www.vatersein.de/Forum-topic-30021-start-50.html
Er ist zugegebener Maßen lang, aber ggf von Interresse für Dich
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MfG. Kakadu59

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Grey Red
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« Antwort #48 am: 05. Februar 2019, 10:15:08 »

Kurzes Update.
Celine, Susi, vielen Dank, nach eure Empfehlungen habe ich mein Brief noch vor Weihnachten verschickt.
Ex-Frau hat mein Brief schriftlich kommentiert, wo ich, natürlich, an alles selber schuld bin:
-   Seit 4 Jahre rufe ich meine Ex-Frau nicht an um über Kinder zu fragen
-   Gerne kann ich über Ex-Frau Kontakt mit den Kindern aufzustellen und alle Auskünfte von den Kindern selber holen
-   Gerne kann ich Kinder treffen und selber fotografieren
-   Gerne kann ich die Auskünfte von der Schule abholen.
Also, völlige Verweigerung jegliche Auskünfte!
Wahnsinn an der Situation ist, dass nach solchen Brief bekomme ich erneute Anfrage seitens Rechtspflegerin: welche Auskünfte möchte ich denn? Sie spinnt doch wohl! Mein Antrag, Protokoll aus bayrischen Landesgericht (Prozesshilfe vor Ort), mein Brief vom 21.12.18 alles um sonst!
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Grey Red
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« Antwort #49 am: 11. März 2019, 12:06:59 »

Nach 11 Monate und 2 Wochen habe ich endlich den Beschluss bekommen.

Zitat
1) Die Antragsgegnerin wird verpflichtet, die Zeugnisse der Kinder binnen 2 Wochen nach Erhalt, postalisch an den Antragssteller zu übersenden
2) Die Antragsgegnerin wird verpflichtet, jeweils ein aktuelles Lichtbild jedes Kindes mindestens einmal jährlich dem Antragsteller postalisch zu übersenden
3) Die Antragsgegnerin wird verpflichtet dem Antragssteller mind. einmal jährlich schriftlich Auskünfte zum Wohlbefinden der beiden Kinder zu erteilen und ihm diese postalisch zu übersenden. Auskünfte zum Wohlbefinden sind insbesondere Auskünfte über die Interessen der Kinder, ihre Freizeitgestaltung, sowie über ihre Gesundheit. Sofern aktuelle Arztberichte der Kinder über ihren Gesundheitszustand vorliegen, sind diese ebenfalls im Zuge der jährlichen Information vorzulegen.

Ich habe drei Fragen:
- ich finde wieder keine Belehrung der KM für den Fall nicht-Einhaltung. Ist das schlimm oder wie es formuliert ist in Ordnung?
- diesmal habe ich keine Stellungnahme des Verfahrensbeistandes bekommen. Soll ich schriftlich auffordern (in welcher Form? Ist das schon eine Beschwerde wie in Rechtsbehelfsbelehrung steht?)?
- mein Antrag auf Kostenerstattung seitens KM ist gar nicht angesprochen war. Ideen warum? Entscheidet Rechtspfleger nicht darüber oder ausversehen oder gar nicht möglich in Familiensachen?

Trotz meinen Aufforderung konkrete Datum einzuschreiben, im Beschluss ist wieder nichts. Also, ich erwarte die Auskünfte und Lichtbilder genau in 1 Jahr nach der Entscheidung, also im März 2020 und nicht früher.
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