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vatersein.de - Forum 19. August 2018, 15:41:05 *
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Autor Thema: Umgangsgestaltung vs Wille des Kindes  (Gelesen 1316 mal)
Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 273


« am: 14. Juni 2018, 11:43:23 »

Ich plane ja vor jedem Umgang eine gemeinsame Aktivität.
Manchmal nur ne Kleinigkeit oder suche etwas größeres raus.
Immer im Sinne des Kindes bzw seines Alters.

Nun habe ich aber ein Exemplar, was es einem schwer macht.
Entweder will er nur Feuerwehrmann Sam schauen oder (wenn wir unterwegs sind) zu mir oder zu Mama nach Hause.

Das geschieht auch auf einem Sommerfest für Kinder oder Tag der offenen Tür der Polizei.

Ist ihm dann der Ort zu unsicher und er will in seine sichere Höhle?
Anzeichen von Asperger Syndrom, welches auch bei mir nicht auszuschließen ist. Ich war als Kind ähnlich. Auf Festen wollte ich erst Eierlauf und Sackhüpfen machen, als alles vorbei war.



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PausBanderI
Rege dabei
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Beiträge: 216


« Antwort #1 am: 14. Juni 2018, 12:46:48 »

Also sei mir mal nicht böse, aber wenn ich schon so eine Familiengeschichte habe, mit Trennung und Asperger, und mit meinem Sohn solche Probleme auftauchen, dann geh ich zu einem Psychologen und frage nicht in einem Forum für getrennte Väter!
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Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 273


« Antwort #2 am: 14. Juni 2018, 13:13:43 »

Ich bin nicht böse, aber Pferde verrückt machen ist auch nicht meine Art.
Psychologe ist allein schon für die Terminfindung schwierig, da ich ihn fast nur am WE habe.

Ich hab halt den Druck mit den Aktivitäten, weil ich grundsätzlich einen schlechteren Stand habe. Wir sehen uns nur alle 2 Wochen mit ein paar Stunden in der Woche. Da muss ich mir am WE etwas einfallen lassen. Nur ein bissel spielen usw ist auch wichtig, aber dauerhaft zu wenig.
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Samson1978
_Samson1978
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 273


« Antwort #3 am: 14. Juni 2018, 20:10:35 »

Das noch zur näheren Erläuterung: er braucht halt einige Zeit bis er sich so an den Ort und die Menschen gewöhnt hat, das er von alleine und von sich aus etwas machen will.

Vielleicht nehme ich den Druck zur Aktivität nur zu ernst. Und wenn ich mit ihm wohin gehe, dann muss es halt alles klappen.
Wobei es schon so ist, dass man ihn zu seinem glück "zwingen" muss. Im Winter waren wir im Hallenbad, da führte anfangs auch kein Weg rein. Und dann bekam man ihn kaum aus dem Wasser wieder raus. :-)
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.537


« Antwort #4 am: 14. Juni 2018, 21:00:46 »

Hallo Samson,

wenn Du als Kind  auch so warst, dann kannst Du aus Sicht von heute und damals bestimmt ein gutes Mittelmaß entwickeln. Kinder haben oftmals Probleme mit fremder Umgebung. Zwingen bringt da genauso wenig wie nicht hingehen. Ich würde das auch gar nicht dramatisieren. Wenn es mit etwas Anschub funktioniert ist es ok, wenn es absolut nicht geht, dann geht es eben nicht.

Unsicherheiten oder auch sehr einseitige Wünsche sind doch in einem bestimmten Alter absolut normal. Deshalb ist es doch auch richtig, dass Du bestimmst, was gemacht wird und nicht das Kind. Klar, willst Du seine Wünsche berücksichtigen, aber er überschaut doch die Dinge noch gar nicht.

VG Susi
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82Marco
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.886



« Antwort #5 am: 15. Juni 2018, 08:16:38 »

Servus Samson!
Gibt es vielleicht einen besten Freund Sohnis, den Du an einem Tag am WE mit einladen könntest/wolltest, um diese möglicherweise "Hemmungen" abzubauen?


Davon ab: bindest Du bei der Entscheidung, was unternommen wird, Sohni auch mit ein? Möglicherweise will er einfach keine "Bespassung" sondern Zeit mit Dir oder für sich...

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #6 am: 15. Juni 2018, 11:29:26 »

Hallo Samson,

Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass Kinder oft keine Lust auf irgendwelche gemeinsamen Aktivitäten haben und diese auch nicht in allen Betreuungszeiten brauchen.

Ich bin der Meinung, Verzeihung, dass ich das so offen sage, dass Du Dir da selbst Stress aufbaust.

Ein Wochenende kann auch mit Kuscheln, Vorlesen, spielen und einfach runterkommen, gemeinsames kochen, malen, Spaziergängen, Blumen pflücken etc. verbracht werden.

Ich kenne den "Terminkalender" Deines Sohnes nicht, aber vielleicht ist er sehr zufrieden mit seinem Papa auf dem Sofa Auszeiten zu geniessen : nichts tun kann nicht früh genug erlernt werden. Das ist oft sehr ausgeprägt, wenn z. B. in den Mamazeiten, das Kind sehr aktiv ist.

Er wird sich später an diese Ruhezeiten beim Papa erinnern. Auch an Rituale.

VG,
Tsubame.

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Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 273


« Antwort #7 am: 15. Juni 2018, 12:38:47 »

Er hat in der KITA seine Freundin, mit der er als Duo auftritt.
Ich kann ja mal die Eltern fragen.

Klar, mache ich mir Streß.
Auch wenn ich am UmgangsWE nur eine große Aktivität plane. Der Rest ist Spielplatz, spielen zu Hause, Ball spielen oder Fahrrad fahren üben.
In der Zeit bin ich nur für ihn da.
Ich möchte nur verhindern, dass bei ihm dauerhaft der Eindruck entsteht, dass es bei mir langweilig ist.

Und ja, ich frage ihn was wir machen möchten.
Da kommt zu 75%: Fw- Mann Sam schauen...
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.537


« Antwort #8 am: 15. Juni 2018, 13:42:18 »

Hallo,

Dein Sohn ist 3,5 bis ca. 4 Jahre alt? Da ist das doch alles noch kein Problem. Feuerwehrmann Sam ist halt sein ein und alles. Vermutlich könnte er die Filme 24 Stunden am Tag sehen. Wenn er darauf so scharf ist, dann seht halt einen Film und dann macht ihr etwas was Papa möchte.

Er hat doch gar keine Vorstellung, was Du noch alles machen möchtest und was alles noch toll wäre. Wird alles schon noch werden. Stell Dir doch einmal vor, dass Du jedes Wochenende gefragt wirst, was Du machen möchtest (oder auch nur essen möchtest). Ist das immer eine einfache Frage? Ist es nicht einfacher einen Vorschlag zu bekommen oder auch eine überschaubare Auswahl?

Dein Problem ist, dass Du gerade dabei bist in einen "Wettbewerb" um das Kind einzutreten. Bei Papa muss es immer super toll sein. Das wird Dir Probleme bereiten, einfach weil das Leben nicht immer toll ist und weil das Kind bei Dir auch Alltag erleben soll. Außerdem wird die KM reklamieren, dass Du ja nur ein Spaß-Papa bist und sie den eher trögen Alltag stemmen muss.
Natürlich ist Umgang wenig Zeit und deshalb wirst Du in dieser Zeit auch mehr Aktivitäten durchführen wollen und durchführen. Aber man muss bei allem auch Maßhalten.

VG Susi
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Tsubame
_Tsubame
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 560


« Antwort #9 am: 15. Juni 2018, 13:43:32 »

Hallo,

Die Angst, dass es bei Dir langweilig ist, solltest Du Dir nehmen.
Auch wenn er nichts tut, ist es ihm bei Dir nicht langweilig.

Vielleicht gibt es auch andere Filme ausser Fw-Sam ?(Gibt es bei Euch in der Gegend einen "Tag der offene Tür" der freiwilligen Feuerwehr ?

Schau mal die dvd von Filmen von Hayao Miyazaki an. Vielleicht ist da etwas dabei, welches ihn interessieren könnte.

VG,
Tsubame.

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Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 273


« Antwort #10 am: 15. Juni 2018, 14:55:39 »

Gibt es bei Euch in der Gegend einen "Tag der offene Tür" der freiwilligen Feuerwehr ?


Bin ich schon am suchen. Da ist meine Hoffnung größer, dass er "Feuer und Flamme" ist.
Vielleicht muss ich mir wirklich den Druck nehmen, dass jedes UmgangsWE etwas los ist.
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Tsubame
_Tsubame
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 560


« Antwort #11 am: 15. Juni 2018, 21:01:20 »

Vielleicht muss ich mir wirklich den Druck nehmen, dass jedes UmgangsWE etwas los ist.

Ganz bestimmt. Du musst das Kind nicht bespassen. Du bist sein Vater und der Papa. Das ist Deine Rolle.
Das heisst nicht, dass Ihr nicht gemeinsame Sachen lacht. Das können aber auch einfache Dinge sein.

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Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 273


« Antwort #12 am: 17. Juni 2018, 20:21:31 »

Ja, ihr habt ja recht. Und ich muss mir selbst den Druck nehmen.
Ist gewiss nicht immer einfach, wenn man seinem Kind in der wenigen gemeinsamen Zeit etwas bieten möchte.
Und ich packe die WE schon nicht voll, sondern lasse uns auch Zeit für ruhige Momente zwischen Sohn und Vater.
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