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vatersein.de - Forum 19. April 2019, 22:44:13 *
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Autor Thema: Kommunikation läuft über die Kinder  (Gelesen 3292 mal)
Ratlose
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« am: 25. Mai 2018, 23:40:44 »

Hallo,

ich bin neu hier und weiß nicht ob ich im richtigen Forum schreibe, wenn nicht bitte verschieben.

Kurz zu mir: Ich lebe seit über 4 Jahren mit einem Vater von zwei tollen Kindern zusammen. Probleme mit der Mutter gibt es immer mal wieder aber seit einiger Zeit hat sich alles etwas beruhigt und es gibt fast keine Reibungspunkte mehr. Trotzdem würde mich die Meinung von euch zu einem aktuellen Thema interessieren.

Heute hatte Sohn (11) eine Nachricht auf dem Handy, dass die Heizung defekt ist und sie wenn möglich noch bei Papa duschen sollen. Kein Thema das mit dem Duschen, möchten schließlich nicht dass die Beiden sich kalt waschen müssen. Leider kam aber die Info nicht an meinen Partner sondern wurde mal wieder nur über den Großen kommuniziert. Sollten solche Sachen nicht lieber die Erwachsenen unter sich klären? Oder ist das normal dass hier die Kinder dazwischen geschaltet werden?

Was ist eure Meinung dazu? Sollte man das bei der Mutter ansprechen bzw ins Übergabebuch schreiben?

Ich habe eben gemerkt dass der Große auch nicht ganz glücklich ist wenn er uns um sowas bittet.

Viele Grüße
Miriam
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Lausebackesmama
aka LBM
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Beiträge: 10.330


Ein Leben lang!


« Antwort #1 am: 25. Mai 2018, 23:51:53 »

Hallo,

wieso ist es ein Problem für einen 11jährigen zu seinem Vater zu sagen "Hey, ich muss noch eben duschen, zu Hause gibt's ein Problem mit dem warmen Wasser."?

Da soll die Mutter den Vater kontaktieren. Really? Der Junge ist doch keine 3 Jahre mehr und es geht um Peanuts.

Stünde sowas in meinem Übergabetagebuch, würde ich mir schwungvoll an die Stirn packen.

Vielmehr würde ich mich an eurer Stelle fragen, was bei euch schief läuft, dass der Junge such schwer tut euch zu fragen, ob er duschen kann.

Sorry.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Ratlose
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« Antwort #2 am: 26. Mai 2018, 00:41:59 »

Hallo,

vielen Dank für die Antwort und du hast Recht, eigentlich ist das überhaupt kein Thema. Wäre es auch nicht, wenn die KM mit dem KV kommunizieren würde. Lediglich im Übergabebuch steht ab und an was.

Sohnemann hat auch kein Problem uns zu fragen ob er nochmal bei uns duschen könnte, sondern ehr einen Wunsch der Mutter mitzuteilen. Was er tun muss, damit auch seine Schwester (5) sauber nach Hause fährt.

Vielleicht liegt es aber auch an meiner Hoffnung, dass sich die Eltern irgendwann wieder wie Erwachsene begegnen und dementsprechend aggieren. Ist leider auch schon vorgekommen, dass Mama statt mit Papa zu reden/schreiben, ihren Kindern gesagt hat, dass dies und jenes nicht geht, weil der Papa ... Nur leider wusste Papa von der ganzen Problematik überhaupt nichts und konnte so auch nichts machen.

Bleibt also wieder mal nur tief durchatmen?!? Manchmal ist mir echt nur zum heulen.  cry_smile cry_smile cry_smile

Viele Grüße
Miriam
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Susi64
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.954


« Antwort #3 am: 26. Mai 2018, 09:38:39 »

Hallo,

auf der einen Seite ist es richtig, dass sich die Eltern einigen sollen und miteinander kommunizieren.

Allerdings gibt es auch einen anderen Aspekt. Es sollte doch das Interesse des Kindes sein noch schnell zu duschen und deshalb sollte er auch fragen. Vielen Kindern fällt das schwer, sie verstecken sich gern hinter Erwachsenen und hier wäre es eher angebracht das Kind zu ermutigen zu sagen, was es will und was es braucht.

VG Susi
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Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 347


« Antwort #4 am: 26. Mai 2018, 10:06:00 »

Ich denke hier sind zwei Ebenen am werkeln.

Einmal die Info wegen der Dusche. Sowas kann man über den 11jährigen abklären, kann man aber auch an den KV herantragen. Ist ja eine Info, die letztlich den Kindern dient.

Was Ratlose im Hinterkopf hat, dass die KM in anderen Fällen auch grundsätzliche Themen bzgl. der Kinder über die Kinder kommuniziert. Und das ist sicherlich eher ein Thema zw. KM und KV.
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Sputnik
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Beiträge: 551


« Antwort #5 am: 26. Mai 2018, 11:03:55 »

Hallo,
wieso ist es ein Problem für einen 11jährigen zu seinem Vater zu sagen "Hey, ich muss noch eben duschen, zu Hause gibt's ein Problem mit dem warmen Wasser."?

Gegenfrage: wieso ist es ein Problem wenn die KM den KV anruft und sagt „Hey Exe, wie geht es dir? Alles gut? Hör mal ich hab eine Bitte. Wir haben die Heizung defekt und können aktuell nur kalt duschen. Wärst du so lieb und lässt unsere beiden Kids nochmal duschen. Hab den Installateur angerufen, der kommt allerdings erst morgen.“

Das würde ich mal eine normale und gesunde Elternkommunikation nennen. Mal davon abgesehen, dass die Zeit zweier duschender Kinder auch einkalkuliert sein müssen oder sich daraus wegen anderer Unternehmungen auch Verzögerungen in der Rückkehr in den mütterlichen Haushalt ergeben können, halte ich es für angemessen wenn sowas kurz über Messenger oder telefonisch über die Eltern kommuniziert wird.

Ich gehe mal davon aus, dass das 2. Kind jünger ist.

Weiter würde ich im nächsten Fall den Hörer in die Hand nehmen, Frau Mama anrufen und sie ermuntern das zukünftig direkt mit mir als Vater zu klären, zumal das kein Problem ist.

Ein 11jähriger ist weder für das Troubleshooting noch als Botschafter zwischen Eltern zuständig.
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Lausebackesmama
aka LBM
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.330


Ein Leben lang!


« Antwort #6 am: 26. Mai 2018, 13:44:15 »

Sorry, ich finde es vollkommen überzogen, aus sowas einen Konflikt zu basteln. Das ist so eine Lappalie, kleine Schwester hin oder her, da ist es doch völlig egal, über welchen Kanal die Info/Bitte kommt. Es geht doch nicht um irgendwas Wesentliches, von Bedeutung, dass man daraus ein "über die Kinder kommunizieren" machen muss.

Sie hat doch nicht gesagt "Sag deinem Vater, er muss ab Juni nach der nächsten Altersstufe zahlen."
Da könnte ich die Aufregung verstehen.

Aber an den unterschiedlichen Auffassungen  zum Thema kann man sehen, wie aus dem Nichts Konflikte entstehen können. Mutter denkt sich nichts dabei,  Vater ist sauer und reagiert, Mutter fühlt sich sinnlos angegriffen (gerne auch anders rum) und ZACK! 3. Weltkrieg.

LG LBM
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Ratlose
Frischling

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Beiträge: 3


« Antwort #7 am: 26. Mai 2018, 20:15:01 »

Hallo,

vielen lieben Dank für alle Antworten.

Weder wollten wir einen 3. Weltkrieg eröffnen noch das Ganze einfach schlucken. Haben für uns den Kompromiss gefunden ins Umgangsbuch zu schreiben, dass wir von Sohni gehört haben, dass die Heizung defekt ist und deshalb die Kids frisch geduscht nach Hause kommen. Für uns haben wir so dokumentiert, dass der KV nicht persönlich informiert wurde und Sohni als Sprachrohr der KM fungierte.

Mit Sohni haben wir gesprochen. Er sollte einfach wissen, dass er unserer Meinung nach nicht als Bote dienen soll, aber er uns jederzeit sagen kann wenn was ist.

Persönliche Kommunikation zwischen KM und KV gibt es im Moment leider nur, wenn KV anruft und schriftlich wird auch nur sporatisch auf Fragen geantwortet. Aber die Kinder werden größer und wie sich das ganze mit der Zeit entwickelt, werden wir sehen. Spielraum ist sowohl nach oben wie nach unten ;-).

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Miriam
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
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Beiträge: 3.545



« Antwort #8 am: 27. Mai 2018, 13:08:13 »

Moin,

ich glaube, es ging hierbei nicht um das Duschen alleine. Es wird vermutlich das Auftürmen meherer solcher Anfragen bzw. Kommunikationen über das/die Kinder sein.

Gut finde ich dies nicht. Aber in manchen Situationen geht es nicht anders.
Ich rede mit meiner Ex nicht ein Wort mehr. Auch telefonieren tu ich nciht mit ihr und Umgangstagebuch gibt es nicht, da es kaum Umgang gibt (die Kids leben bei mir). Da meine Große inzwischen 16 ist, kann sie vieles selber regeln.

Manchmal kommt man nicht drumherum, das die Kinder etwas selber regeln müssen. Ich weiß (auf vielen erleben) dass bei Gesprächen mit der Kindesmutter es nie um die Sache ging, sondern nur ich angegriffen udn schlecht gemacht wurde. Seit sie mir am A.rsch vorbeigeht geht es mir persönlich viel besser und wenn sie meint, dass irgendwas nach ihrer Nase laufen soll, dann lass ich dies ausschließlich über das Amt und Anwalt laufen. Das Jeugendamt und auch Therapeuten haben mir zu diesem Vorgehn übrigens AUSDRÜCKLICH geraten.

Nur mal so als Gedankengang.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Tsubame
_Tsubame
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 558


« Antwort #9 am: 27. Mai 2018, 19:00:15 »

Hallo,


Sohnemann hat auch kein Problem uns zu fragen ob er nochmal bei uns duschen könnte, sondern ehr einen Wunsch der Mutter mitzuteilen. Was er tun muss, damit auch seine Schwester (5) sauber nach Hause fährt.

Vielleicht liegt es aber auch an meiner Hoffnung, dass sich die Eltern irgendwann wieder wie Erwachsene begegnen und dementsprechend aggieren. Ist leider auch schon vorgekommen, dass Mama statt mit Papa zu reden/schreiben, ihren Kindern gesagt hat, dass dies und jenes nicht geht, weil der Papa ... Nur leider wusste Papa von der ganzen Problematik überhaupt nichts und konnte so auch nichts machen.

Viele Grüße
Miriam

Hallo,

Die Kinder sollten nicht das Sprachrohr der Eltern sein. Es sind Kinder und sollten nicht instrumentalisiert (parenting) werden.

Aber Trennungs/Scheidungskinder haben oft das Bedürfnis über die Mutter/Vater beim anderen zu sprechen, entweder über alltägliches oder auch Probleme. Die Kinder sollten ermutigt werden, dass es vollkommen in Ordnung ist über etwas zu sprechen, was , in Eurem Fall bei der Mutter, passiert oder vorgekommen ist, im positiven wie im negativen.
Auf ein : " Mama und wir waren im Zoo"  sollte man eingehen. Nicht mit einem :"Schon wieder. Eurer Mutter fällt auch nichts anderes ein." Sondern mit Wohlwollen.
Dass der elfjährige Sohn Euch mitteilt, dass er und seine Schwester noch einmal duschen sollten, weil bei der Mutter die Heizung defekt ist, sehe ich nicht als Problem. Ein "oh je. So etwas kommt vor und ist unangenehm. Natürlich geht es noch mal ab zum Duschen" wäre, meiner Meinung nach, besser gewesen als langatmige Erklärungen, dass Sohn, nicht anstelle der Mutter reden sollte. Damit bringt Ihr ihn in einen Konflikt und ändert das Verhalten der Kindesmutter nicht.

Das Kind sollte Euch immer alles mitteilen können. Ihr als Erwachsene müsst wachsam sein und einordnen können, was von ihm kommt und wo er den Willen der Kindesmutter ausspricht. Ginge es zum Beispiel um Papazeiten, welche verkürzt werden sollen, weil Oma Frieda kommt und die Mutter will, dass die Kinder präsent sind, wäre diese Forderung vom Sohn ausgesprochen, völlig unangebracht.Hier solltet Ihr eingreifen.

VG,
Tsubame.
« Letzte Änderung: 27. Mai 2018, 19:02:10 von Tsubame » Gespeichert
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