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vatersein.de - Forum 21. Februar 2019, 14:25:33 *
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Autor Thema: Gedankenmuster meines Sohnes?  (Gelesen 1537 mal)
Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 326


« am: 02. Mai 2018, 18:22:14 »

Hallo,

ich habe ja einen 3,5Jahre alten Sohn, der sich in letzter Zeit stark emotional öffnet und ich sehe, dass meine Geduld hinsichtlich Umgang nun doch Früchte zu tragen scheint.

Leider ist es so, dass er nicht immer die Wahrheit sagt, wenn man ihn etwas fragt. Teilweise phantasiert er etwas zusammen, teilweise ist es wirklich gelogen.
100% herausfinden kann ich es nicht, weil die Kommunikation mit der KM knapp über 0% liegt.

Letztens habe ich ihn von dort abgeholt und auf meine Frage ob er gefrühstückt hat, kam: Mama hat mir nichts gegeben.
Heute habe ich ihn aus der Kita geholt und er hatte eine große Schorfwunde unter der Nase (war schon deutlich am abheilen). Ich fragte ihn, was da passiert ist. Seine Antwort: da hat mich Mama gehauen.

Ich als vernunftorientierter Mensch, kann mir zusammenreimen, dass beide Aussagen gelogen sind.
Leider kann das die KM nicht und nimmt seine Aussagen oft ernst und konfrontiert mich damit.

Aber warum macht er sowas?
Was sind seine Gründe um zu sagen "Mama hat mich gehauen" obwohl es sicherlich eine harmlose Erklärung gibt?

Leider ist ja ein elterliches Gespräch über solche Sachen nicht möglich.
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Susi64
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Beiträge: 3.871


« Antwort #1 am: 02. Mai 2018, 18:44:39 »

Hallo,

es gibt viele Gründe warum ein Kind das macht. Hier ist ein Artikel, der sich dem Problem annimmt und es beschreibt und auch Handlungsmaxime aufstellt.

Ansonsten würde ich nicht mit der KM darüber reden. Ob sie die Aussagen des Kindes wirklich immer für bare Münze nimmt weisst Du nicht und ich glaube es auch nicht. Sie will Dich damit unter Druck setzen, weil Du natürlich auch nicht sagen willst, dass Dein Kind nicht die Wahrheit gesagt hat.

VG Susi
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MJ1977
_Alleinerziehend
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Beiträge: 398


« Antwort #2 am: 02. Mai 2018, 18:48:45 »

Ich kann Dir zwar nicht sagen, was im Kinderkopf vorgeht kann aber sagen dass auch der Zwerg hier manchmal ähnlich tickt.

In manchen Fällen kann ich es nachvollziehen in anderen nicht. Persönlich würde ich so was nicht zu hoch hängen und ob KM alles glaubt ohne zu selektieren kannst Du dann auch nicht beeinflussen.

@Susi64
Sag auch mal artig Danke. Werde ich mir auch mal anschauen.
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Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 326


« Antwort #3 am: 02. Mai 2018, 19:13:48 »

Danke für den Link.

Mich wundert nur die Auswüchse seiner Aussagen. Vermutlich ist er sich der Tragweite nicht bewusst, aber bei uns Erwachsenen löst sowas natürlich eine gewisse Reaktion aus.
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Tsubame
_Tsubame
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 558


« Antwort #4 am: 02. Mai 2018, 23:07:04 »

Hallo,

Dein Sohn ist genau in dem Alter, in dem er das Lügen lernt. Er ist an einem Wendepunkt angekommen, an dem er seine eigenen Gedanken von denen seiner Eltern unterscheiden lernt. Gleichzeitig vermischen sich jetzt in seinem Kopf Wirklichkeit und Phantasie.

Mit dreieinhalb Jahren ist er noch ein schlechter Lügner. Er weiss noch nicht, dass Du die Wahrscheinlichkeit seiner Aussagen besser einschätzen kannst als Du.

Das Lügen ist eine normale Entwicklung. Zum Lügen gehören die gleichen Fähigkeiten wie zur Entwicklung der Unabhängigkeit, eine Sache aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten ...

VG,
Tsubame.

P.S. Etwas später wird er lügen um sich die Wirklichkeit so zu konstruieren, wie er sie gerne hätte. Das Lügen lernt das Kind von seiner Umwelt wie alles andere auch. Mit gutem Beispiel vorangehen hilft dem Kind. Und wenn es so weit ist, die Lügen ruhig zu hinterfragen. Ohne Zorn.
« Letzte Änderung: 02. Mai 2018, 23:16:16 von Tsubame » Gespeichert
Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 326


« Antwort #5 am: 03. Mai 2018, 08:45:32 »

Danke für die aufklärenden Worte.

Nur mal so ein Gedanke:
Er weiß um die Situation seiner Eltern. Sucht er sich jeweils einen "Verbündeten" wenn er die Aussagen beim jeweils anderen platziert?
Ohne zu ahnen, dass er damit die Eltern in gewisse Unruhe versetzt.
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.871


« Antwort #6 am: 03. Mai 2018, 09:19:29 »

Hallo,

nein, ich denke, dass es hauptsächlich um Aufmerksamkeit/Zuwendung geht. Wenn Du "so etwas" hörst, dann bist Du natürlich ganz Ohr. Diese Aufmerksamkeit/Zuwendung spürt ein Kind und handelt deshalb entsprechend. Bei der KM geht das dann genauso! Wären beide Eltern anwesend gäbe es dafür viel weniger Anlass, es würde sehr schnell klar, dass es dafür zwar Aufmerksamkeit gibt aber auch Ärger. Durch das Getrenntsein und das Misstrauen der Eltern zueinander kommt es aber nicht zu dieser Regulierung.

Es geht also (noch) nicht darum Eltern gegeneinander auszuspielen. Es ist eher so wie mit einem Hund, der knurrt. Die Halter wollen, dass der Hund aufhört zu knurren und streicheln ihn, dass gefällt dem Hund und er knurrt. Erziehungsziel verfehlt. So ähnlich funktioniert das auch mit kleinen Kindern. Sie leben im hier und jetzt und erfassen die Dinge emotional und weniger rational.

VG Susi
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Tsubame
_Tsubame
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Beiträge: 558


« Antwort #7 am: 03. Mai 2018, 11:12:20 »

Hallo,

Im Moment kann er noch nicht richtig zwischen wahr und unwahr eine korrekte Trennung ziehen und er ist nicht in der Lage Situationen zu überblicken. Er hat auch noch kein "Gewissen".

Erst später wird er gezielt ausprobieren, ob er, indem er die Wahrheit verändert, Erfolg hat. Er wird immer deutlicher sehen, dass eine falsche Information eine andere Reaktion bei seiner Umwelt hervorbringt als eine richtige.

Wenn er jetzt lügt,  ist ihm die Fantasie durchgegangen oder will er vielleicht Deine Aufmerksamkeit erlangen?

In einer Trennungssituation wie Deiner, ist es wichtig, Vertrauen aufzubauen. Zeige ihm, dass Du ihn liebst, egal was passiert und auch wenn er lügt. Das signalisiert : das nächst Mal kannst Du mir auch die Wahrheit sagen. Lobe ihn, wenn er Dir etwas erzählt. Auch wenn er die seine Missgeschicke erzählt oder wenn er traurig ist.

Ehrlichkeit ist wichtig und die Wahrheit sagen hat Vorteil. Zeige ihm, was Du von ihm erwartest : Wenn Du das und das willst, frage mich, bitte.

 Du kannst mit ihm, wenn er etwas älter ist, auch Bücher zum Thema mit ihm lesen und darüber mit ihm reden. es gibt sie für jedes Alter. (Lissy, die lügende Fliege z.B.etc.)

VG,
Tsubame.

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PausBanderI
Rege dabei
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Beiträge: 233


« Antwort #8 am: 03. Mai 2018, 12:14:58 »

Wäre es denn nicht möglich, daß das Kind einfach das sagt, dass er als das sieht, was der andere Elternteil hören will?

Als ich noch mit meiner Frau zusammengewohnt habe, ist mein Sohn zu mir ständig auf Distanz gegangen, sobald ich heim kam. Das ist teilweise heute noch so, wenn ich ihn bei ihr abhole, war aber daheim extrem.

Da hat er mich zeitweise ignoriert und kam dann erst nach ein paar Minuten zu mir in ein anderes Zimmer und umarmte mich, aber nur wenn die Mama nicht zuschaute.

Vielleicht denkt der Stopsel hier auch, wenn ich so etwas erzähle, schenken sie mir positive Aufmerksamkeit und sehen mich als Verbündeten.
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.871


« Antwort #9 am: 03. Mai 2018, 14:25:22 »

Hallo,

"sagen, was der andere Elternteil hören will" ist eine bewußte Gestaltung. Größere Kinder machen das durchaus, kleinere nicht. Sie spüren aber die Spannung in der Situation. Also wollen sie raus aus der Situation. Dein Kind weiss durchaus, dass Mama es missbilligt, wenn es Dich umarmt. Das hat aber nichts mit verbünden zu tun. Es geht einfach um Deeskalation, die Spannung rausnehmen.

Ihr denkt viel zu sehr an zielgerichtete und berechnete Handlungen. Das setzt aber voraus, dass ein Kind dazu fähig ist. Kleinere Kinder können das nicht, sie haben einen viel emotionaleren Bezug.
Ihr und auch eure Exen werden immer sagen, aber "ich hab' doch gar nichts gesagt". Für das Kind ist aber die non-verbale Kommunikation viel wichtiger. Die Aussagen der Kleinen sind durchaus eigennützig, aber eben nicht berechnend. Das machen dann die Erwachsenen daraus!

VG Susi

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