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vatersein.de - Forum 18. Februar 2019, 20:03:10 *
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Autor Thema: Kann der Vater das Kind einfach ummelden?  (Gelesen 6623 mal)
punklala
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 35


« am: 10. Mai 2018, 15:04:17 »

Hey,
wir haben ein gemeinsames Sorgerecht und der Vater droht mir jetzt damit unser Kind nach den Sommerferien nicht mehr zurück zu bringen.
Er sagt er will ihn einfach bei sich anmelden und fertig. Er ist ans andere Ende von Deutschland gezogen und das macht mir wirklich Sorgen. Ich konnte unser Kind bisher auch auf Meldebehörden, Schule etc. immer ohne Zustimmung anmelden.
Ich fühle mich wirklich Elend.

Vielen Dank Punklala
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MJ1977
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Beiträge: 397


« Antwort #1 am: 10. Mai 2018, 15:18:39 »

Theoretisch möglich

Aber wo hat das Kind den Lebensmittelpunkt, gibt's eine feste Umgangsvereinbarung?
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punklala
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 35


« Antwort #2 am: 10. Mai 2018, 15:22:25 »

Nein haben wir nicht.
Er wohnt jetzt seit drei Jahren bei mir.
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MJ1977
_Alleinerziehend
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 397


« Antwort #3 am: 10. Mai 2018, 15:28:26 »

Damit dürfte die Kontinuität bei Dir liegen. Ab einem bestimmten Alter werden Kinder gehört und ihre Stimme gewinnt mit höherem Lebensalter mehr Gewicht.

Für mich stellt sich da eher die Frage warum will man das auf einmal ändern?
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punklala
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 35


« Antwort #4 am: 10. Mai 2018, 15:31:26 »

Weil ich seit letzen Herbst Unterhaltsvorschuss beantragt habe und er nun 80 Euro mit bezahlen muss.
Er hat mir auch das Jugendamt vorbei geschickt, die finden aber nichts.
Jetzt möchte er sich das eben sparen.
Davor hat er nie solche anstallten gemach ist vor einem Jahr auch 800 km weg gezogen.
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.857


« Antwort #5 am: 10. Mai 2018, 16:35:51 »

Hallo,

hinsichtlich des Lebensmittelpunkts eines Kindes ist eine Meldung des Wohnsitzes nicht wesentlich. Die Meldung als Hauptwohnsitz hat die Realität abzubilden und stellt keine Bestätigung des Lebensmittelpunkts dar.

Wie sieht denn das Kind das Ganze? Würde es gern beim Vater wohnen?

Für Dich spricht auf alle Fälle die Kontinuität und auch die Tatsache, dass eine Schulummeldung ohne Deine Zustimmung nicht möglich ist.

VG Susi
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Tsubame
_Tsubame
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Beiträge: 558


« Antwort #6 am: 10. Mai 2018, 17:16:33 »

Hey,
wir haben ein gemeinsames Sorgerecht.

 Ich konnte unser Kind bisher auch auf Meldebehörden, Schule etc. immer ohne Zustimmung anmelden.
Ich fühle mich wirklich Elend.

Vielen Dank Punklala

Hallo,

Der Vater kann Dich nachahmen. Du hast es ja gemacht.
Wenn er auf die gleichen hudligen und verantwortungslosen Beamte trifft wie Du, "geht" es vielleicht auch.

Kooperation zwuschen Eltern sieht anders aus. Warum versuchst Du nicht eine vernünftige Diskussion mit dem Vater zu führen ?

VG,
Tsubame
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MJ1977
_Alleinerziehend
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 397


« Antwort #7 am: 10. Mai 2018, 19:16:59 »

Tja, böse ausgedrück gleiches Recht für alle.

Hier mal ein kleiner Schwank aus meinem Leben:

Während der Trennungsphase hatte ich dem Einwohneramt mitgeteilt (April) dass ich einer Ummeldung vom Zwerg nicht zustimme, inkl. dem Nachweis des gSR. Antwort, Ummeldung obliegt dem ET wo das Kind einzieht, dass es zu dem Zeitpunkt noch nicht geklärt ist wo Kind lebt, juckte keinen. Zwei Wochen später KM zieht aus, meldet sich und Kind um. Einwohneramt fragt und unterrichtet mich nicht.

Hinweise auf die BMGVwV § 22 werden mit von Seiten des Amtes abgetan, mit BMGVwV haben keine Außenwirkung sprich als Bürger kann mich nicht darauf berufen, das Amt schon. Danke für's Gespräch. Mittlerweile ist Kind mit Hauptwohnsitz bei KM und bei mir als Nebenwohnsitz gemeldet. Ich wollte es ja auch nicht rückgängig machen, aber ich hatte erwartet dass man nachfragt....
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Lausebackesmama
aka LBM
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.307


Ein Leben lang!


« Antwort #8 am: 10. Mai 2018, 21:10:19 »

Die Ummeldung muss das Amt vornehmen, da ist auch  kein Beamter "hudelig" oder begeht eine Nachlässigkeit. Das ist lediglich die Dokumetation eines Ist-Zustandes.  Die Ummeldung schafft keine Rechte. Und einen Umzug des Kindes muss die Mutter als Wohnungsgeberin anmelden, sonst begeht sie eine Ordnungswidrigkeit. (Der Vermieter ist nur für die Mutter Wohnungsgeber, nicht für das Kind).

@punklala: du kannst nur der zuständigen Meldebehörde "prophylaktisch" mitteilen, dass *Kind* seinen Lebensmittelpunkt in xxxxxx hat und sich in yyyyyy nur zu Urlaubszwecken befindet und wegen Differenzen in Bezug auf Unterhalt der Vater ggf. eigenmächtig eine Verlagerung des Wohnsitzes beabsichtigt und sollte der Fall eintreten, du dieser Wohnsitzverlegung widersprichst.  

Ob es hilft, keine Ahnung.

LG LBM
« Letzte Änderung: 10. Mai 2018, 21:12:17 von Lausebackesmama » Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
MJ1977
_Alleinerziehend
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Beiträge: 397


« Antwort #9 am: 10. Mai 2018, 21:25:40 »

Hier in NBG hat es mir nix geholfen.

Zitat
Dokumetation eines Ist-Zustandes

Damit kam das Amt auch, ist aber wurst ob es tatsächlich der Ist-Zustand ist, es wurde umgemeldet. Einer behauptet einfach es wäre so und wird umgemeldet, dass ich hinterher die Rennerei mit der Familienkasse hatte weil die sagen ich hätte keinen Anspruch aufs Kindergeld weil Kind ja bei der Mutter eingezogen ist
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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Beiträge: 2.550


« Antwort #10 am: 11. Mai 2018, 12:18:05 »

Hallo,

ich würde auch beide Jugendämter informieren, dass der KV angedroht hat, dass Kind nach dem Umgang, der am xx.xx. endet nicht herauszugeben bzw. zurückzubringen.

Und das das Kind diesen Wunsch bislang nicht geäußert hat und das das Kind seinen Lebensmittelpunkt seit der Trennung vor 3 Jahren bei dir hat und auch das soziale Umfeld bei dir ist.

Sophie
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PausBanderI
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« Antwort #11 am: 11. Mai 2018, 12:44:14 »

Die Meldung als Hauptwohnsitz, bei der Schule etc. sagt erstmal gar nichts darüber aus, wo das Kind lebt. Beim Wechselmodell wäre das auch unmöglich, weil es ja nur einen Hauptwohnsitz geben kann.

Vielmehr hätte ein Elternteil den Rahmen seiner Sorge extrem überschritten, wenn er/sie ohne die Zustimmung des Elternteiles solche Änderungen vornimmt.

Würde er tatsächlich das Kind zu sich nehmen (was allein wegen 80 Euro recht unwahrscheinlich ist), dann wäre es meines Erachtens ein leichtes für die Kindsmutter, das Kind mittels einstweiliger Anordnung wieder zurückzuholen und im weiteren Verlauf eine einvernehmliche Regelung zu schaffen.

Jetzt lese ich gerade noch "droht, nach den Sommerferien". Das sind ja noch über drei Monate! Da würde ich mir noch überhaupt keine Sorgen machen, das wird eh nur heisse Luft sein. Wie oft ist das Kind denn bis dahin noch bei ihm?
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bjarne
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« Antwort #12 am: 22. Mai 2018, 17:52:07 »

Ich weiß, es ist so leicht gesagt, aber findet ihr nicht, dass die Eltern sich auf persönlicher Ebene einigen sollten und eine Entscheidung treffen sollten, die für das Kind das beste ist?
Vllt auch einfach das Kind fragen, ob es nicht auch bei seinem Vater leben möchte. Schließlich möchte das Kind sicherlich beide Elternteile um sich haben.
Diese große räumliche Distanz steht dem allerdings im Wege. Vllt kann der Vater sich ja doch umentscheiden und wieder in eure Nähe ziehen, falls er das Ganze nur aus Trotz gemacht haben sollte?
Das sind so viele Komponenten die da mitspielen. Muss man meiner Meinung nach, in einem persönlichen, ehrlichen Gespräch klären ..
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82Marco
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« Antwort #13 am: 23. Mai 2018, 10:05:45 »

Servus!
Ich weiß, es ist so leicht gesagt, aber findet ihr nicht, dass die Eltern sich auf persönlicher Ebene einigen sollten und eine Entscheidung treffen sollten, die für das Kind das beste ist?
...
Muss man meiner Meinung nach, in einem persönlichen, ehrlichen Gespräch klären ..
Wenn das aber aus welchen Gründen auch immer nicht geht (und das kommt oft genug vor, sonst würden Foren wie dieses nicht benötigt werden), was dann?
Das Kind entscheiden zu lassen ist m.E. nicht die zielführende Lösung, Stichwort Loyalitätskonflikt.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
bjarne
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« Antwort #14 am: 23. Mai 2018, 11:26:24 »


Das Kind entscheiden zu lassen ist m.E. nicht die zielführende Lösung, Stichwort Loyalitätskonflikt.



Deshalb habe ich doch auch geschrieben, dass das Kind sicherlich beide Elternteile um sich haben möchte... Jetzt kommt die Frage auf, ob die Mutter das Kindes es einsieht, dass das Kind vielleicht auch den Vater um sich haben möchte...
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PausBanderI
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« Antwort #15 am: 23. Mai 2018, 11:34:01 »

Dein Post ist putzig. Genauso naiv wie Du waren sicher so einige hier im Forum. Mich eingeschlossen.

Trennung ist Krieg, das ist leider so. Sich da hinzustellen und zu sagen "Hm es wäre das beste für die Kinder" ist utopisch, wenn ein oder beide Elternteile allein deswegen, um dem anderen eines auszuwischen, das Kind instrumentalisieren, ohne Rücksicht auf Verluste. Das muss man offen sagen: So manchen Eltern ist das Wohl des Kindes sch...egal wenn es darum geht, die eigene Wut am ehemals geliebten Partner auszulassen.
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bjarne
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« Antwort #16 am: 25. Mai 2018, 09:23:39 »

Dein Post ist putzig. Genauso naiv wie Du waren sicher so einige hier im Forum. Mich eingeschlossen.

Trennung ist Krieg, das ist leider so. Sich da hinzustellen und zu sagen "Hm es wäre das beste für die Kinder" ist utopisch, wenn ein oder beide Elternteile allein deswegen, um dem anderen eines auszuwischen, das Kind instrumentalisieren, ohne Rücksicht auf Verluste. Das muss man offen sagen: So manchen Eltern ist das Wohl des Kindes sch...egal wenn es darum geht, die eigene Wut am ehemals geliebten Partner auszulassen.

Ja das hängt dann natürlich vom Menschen ab, wie er für das Wohl des Kindes handelt...
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PausBanderI
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« Antwort #17 am: 25. Mai 2018, 11:15:35 »

Ja mag sein. Ich/Wir haben auch so ein Exemplar an Mama. Die das Kind als Keule benutzt. Ihm die Augen zugehalten hat, wenn ich an ihnen vorbeiging und sie gerade ein bisschen Lust drauf hatte, mir weh zu tun. Im Bad stand und auf meinen Sohn einredete, was für ein Teufel und Monster der Papa ist, daß er gefährlich ist und er (Sohn) vor ihm Angst haben muß. So ging das ein halbes Jahr lang.

Und als wir dann im Jugendamt saßen und man ihr gesagt hat, daß es dem Kind extrem schadet, saß sie bockig auf ihrem Stuhl und schimpfte, daß dieser I...t an allem schuld sei, weil er ihr nicht ihren Willen gelassen hat und sie werde das dem Kind immer wieder sagen müßen.

Diese Einstellung hat sich bis heute bei ihr nicht geändert. Als man ihr mitteilte, daß unser Sohn wegen ihres ständigen Streitens schon auffällig wurde, sah sie mich haßerfüllt an und motzte "Toll gemacht Du ...!" Eine Einsicht ist da vollkommen utopisch.
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