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vatersein.de - Forum 19. Mai 2019, 10:50:10 *
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Autor Thema: Ist es endgültig oder nicht?  (Gelesen 3947 mal)
Christof82
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« am: 23. März 2018, 09:48:03 »

Hallo liebes Forum!

Ich möchte mich hier kurz vorstellen und um eure Meinung bitten. Ich bin 35 Jahre alt und habe 3 Kinder.

2 Kinder aus erster Ehe... 10 und 12 Jahre alt und das dritte 2 Jahre alt aus zweiter Ehe.

Anscheinend bin ich aber nicht in der Lage eine Ehe oder Beziehung zu führen, wie ich selbst grade feststelle.

Mit meiner derzeitigen Frau läuft es grade richtig bitter. Wir sind seit 6 Jahren zusammen und seit bald 3 Jahren verheiratet.

Unsere Beziehung/Ehe lief seit dem meine Tochter auf der Welt ist nicht mehr so gut. Es gab viele Höhen aber auch definitiv viele bittere
Tiefen.

Ich war bestimmt sehr oft schuld daran. Aber egal was ich versucht habe, ich konnte mich selbst nicht langfristig ändern.

Nun zur aktuellen Situation: Ich war beruflich bis vor ein 2 Wochen für knapp 3,5 Monate im Ausland. Während dieser Zeit habe ich sehr sehr viel
Zuneigung, Unterstützung und nette Briefe von meiner Frau bekommen. Bestimmt jede Woche einen Brief und jede zweite Woche ein Paket. Wir haben auch täglich telefoniert. Sie war total glücklich mit mir und hat sich auf unser Wiedersehen sehr gefreut. In den Briefen standen nur tolle Dinge drin und das Sie mich vermisst und sich auf mich freut.

Als ich dann vor 2 Wochen endlich nach Hause kam, war sie grade krank und hat mich aber trotzdem vom Flughafen mit meiner Tochter abgeholt. Das fand ich sehr nett von ihr.

Allerdings war ich mit meinen Gedanken wohl noch nicht wirklich in Deutschland angekommen und es kam wie es kommen musste. Ich habe ihr nicht wirklich gezeigt wie sehr ich sie liebe und wie sehr ich sie vermisst habe und habe mich erstmal um mich gekümmert. Nach außen hin wirkte das wohl sehr kalt ihr gegenüber. Was ich auch verstehen kann. Aber in dem Moment war mir irgendwie einfach so.

Darauf folgte dann natürlich ein Streit um den Grundsatz unserer Ehe und der verlief über eine Woche. Und am Ende der Woche traf meine Frau die Entscheidung sofort auszuziehen und die Trennung einzuleiten.

Von jetzt auf gleich komplette Kehrtwende der Gefühle und nur noch weg. Sie will sogar in eine Ferienwohnung gehen wenn sie bis April keine Mietwohnung findet.

Ich finde das einerseits verständlich andererseits ganz schön heftig. Von "Ich liebe dich und unsere Familie" zu "Nur noch weg, die letzten 2 Jahre waren der Horror!"

Wir können uns seit ca. 3 Tagen wieder ganz normal unterhalten und sie ist auch sehr nett zu mir. So als ob nichts passiert wäre. Aber sie sagt sie will auf jeden Fall ausziehen, weil sie es zu Hause nicht mehr aushält und hier "kaputt" geht.

Ihr Leidensdruck muss enorm sein. Das tut mir verdammt leid. Ich liebe sie und will meine Familie behalten. Aber ich habe das Gefühl das ich einfach nichts sagen oder tun kann damit sie doch noch hier bleibt. Sie blockt alles ab und ist sich ihrer Entscheidung anscheinend sehr sicher.

Meine Frage ist nun was ihr davon haltet. Ist es nun aus? Was soll ich tun? Wie kann ich hier noch was retten? Ich habe Angst meine Tochter zu verlieren. Ich weiß ja wie es mit den 2 anderen Kindern gelaufen ist. Heute bin ich eher nur der Kumpel als der Vater.

Momentan bin ich in einem emotionalen schwarzen Loch. Die Zukunft ist schwarz und düster. Abgesehen von meinem finanziellen Ende, verliere ich meine Tochter und meine Famile.


LG
Chris
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82Marco
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« Antwort #1 am: 23. März 2018, 10:03:25 »

Servus Chris!
Ich würde die Flinte noch nicht ins Korn werfen: Ihr könnt miteinander reden, auch wenn der Auszugsentschluß Deiner Frau feststeht; insofern glaube ich, dass Ihr zumindest versuchen solltet, im Rahmen einer Gesprächstherapie herauszufinden, ob Eure Ehe noch eine Chance hat oder nicht. Es gibt ja genügend Ehe- und Paartherapien, manche auch kostenlos im Rahmen von Familienhilfe bei den Landratsämtern.

Red also mit Deiner Frau und versuche rauszufinden, was sie von einer Familienhilfe zur "Rettung" der Ehe hält...zugleich solltest Du Dir aber auch überlegen und rausfinden, welcher und wie groß Dein Beitrag zukünftig für eine glückliche Ehe sein soll.

Sollte das Ergebnis dieser Therapie Trennung heißen, hilft die Therapie möglicherweise auch, sich auf Augenhöhe respektvoll zu trennen.


Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Samson1978
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« Antwort #2 am: 23. März 2018, 16:01:17 »

Das seh ich auch so.
Hier ist nicht alles zerbrochen und es gibt die Chance eure Beziehung neu zu gestalten.

Aber ihr werdet miteinander über eure Beziehung reden müssen. Nur so kann wieder etwas draus werden.
Kleiner Tipp: die kostenlosen Stellen sind oft überlaufen und haben monatelange Wartezeiten. In eurer Situation muss es recht schnell gehen, da werdet ihr um eine finanzielle Belastung für die Therapie nicht drumherum kommen.
Ist am Ende auch deutlich billiger als eine Trennung mit allen Konsequenzen.  ;-)
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nadda
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« Antwort #3 am: 24. März 2018, 06:58:07 »

Hi,

kannst du dich in sie hineinfühlen? Es ist sicher nicht einfach wenn du monatelang weg bist, sie freut sich auf dich, sie vermisst dich, sie erlebt oft Situationen in denen sie alles alleine machen muss, das stresst. Und logisch wird man da auch mal sauer und ist gefrustet - weil sich vermutlich niemand vorstellt wie es ist mit einem kleinen Kind allein dazustehen bevor er es erlebt.

Wenn du dann heimkommst und kühl und distanziert zu ihr bist, das muss ein absoluter Tiefschlag für sie gewesen sein.

Mir geht es wie den anderen, vielleicht könnt ihr noch was retten wenn ihr euch jetzt Hilfe holt. Männer und Frauen zeigen ihre Gefühle unterschiedlich, und so mancher Mann zeigt sie so, dass es bei seiner Frau nicht wirklich ankommt.

Ich weis wie es ist, wenn mein Mann ein paar Tage, oder 1,5 Wochen weg ist - und ich bin immer heilfroh wenn er wieder nach Hause kommt. Meine Freundin hat einen Mann der oft längere Zeiträume weg ist und ich erlebe mit, wie sehr ihre Beziehung darunter leidet. Wir fühlen uns da manchmal wie "Teilzeit alleinerziehend", weil eben in den Zeiten wo man allein ist, auch immer alle blöden Dinge passieren und man die dann allein meistern muss. Das ist anstrengend und frustriert, dann geht wieder eine Weile alles gut bis wieder jeder Quatsch auf einmal passiert. Krankes Kind, kranke Kollegin, länger arbeiten müssen aber keine Betreuung haben, zu wenig Schlaf, niemanden der einen in den Arm nimmt wenn man völlig fertig ist. Familienleben wünscht sich jeder so, dass man zu zweit die Belastungen des Alltags trägt, sich gegenseitig unterstützt. Nach so langer Zeit allein war sie sicher auch fertig und hätte deine Zuneigung dringend gebraucht, aber du hast sie ihr nicht gezeigt.

Bist du öfter beruflich weg? Könntest du daran etwas ändern?

LG
Nadda
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Christof82
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« Antwort #4 am: 24. März 2018, 08:52:15 »

Guten Morgen


Danke für die Antworten und auch für die positive Einschätzung darüber dass es vielleicht nicht endgültig zu Ende sein muss. Ich hoffe ihr habt da Recht.

Ich komme momentan allerdings nicht an sie ran. Sie möchte nur weg und sie hat manchmal einen sehr starken Willen. Wenn sie sich was vornimmt dann macht sie das auch erstmal. Anschließend schaut sie wie das so ist.

Ich sehe es allerdings auch so das wir nur noch über eine Paartherapie wieder einen gemeinsamen Weg finden. Denn ja wir haben auch einige Probleme und die Beziehung lief auch wirklich nicht mehr so gut.

Nur in der Zeit in der ich jetzt weg war, hat sie mir so viel positive Energie gegeben, dass jetzt für mich eine Welt zusammen bricht. Es ist wie Gegenteil - Tag.
Ich hatte bis vor kurzem das Gefühl das es wieder richtig gut werden wird. Und dann kam natürlich mein Verhalten welches im Nachhinein gar nicht geht. Ich habe mich auch dafür bereits bei ihr entschuldigt. Aber wie das dann so ist, die Verletzungen sind derzeit zu tief um zu verzeihen.

@ Nadda
Ich bin beruflich jedes Jahr zwischen 2 und 4 Monaten im Ausland. Dazwischen auch mal ein paar Wochen auf anderen Weiterbildungen. Bis jetzt war dies für sie allerdings kein Problem. Das Problem war jetzt nur das ich mich ihr gegenüber so kalt und herzlos verhalten habe. Das frustet natürlich sehr wenn man sich so für die Familie aufgeopfert hat. Sie hat ja auch noch ein eigenes Kind in die Ehe gebracht. Er ist 12 und hat derzeit richtihe Probleme in der Schule. Das belastet auch sehr.

Ich wünsche mir nichts mehr als das es wieder in eine gemeinsame Richtung geht.

Liebe Grüße
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midnightwish
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« Antwort #5 am: 24. März 2018, 11:21:13 »

Zitat
Nur in der Zeit in der ich jetzt weg war, hat sie mir so viel positive Energie gegeben, dass jetzt für mich eine Welt zusammen bricht.

In deinem ersten Post hast du geschrieben, dass sie dir viele Briefe Päckchen u.s.w zukommen hat lassen.

Kam denn auch etwas ähnliches von deiner Seite?

Sie hat dich trotz Krankheit abgeholt. Bist du da nicht auf die Idee gekommen beim heimkommen zu sagen: "Komm, leg du dich jetzt mal hin, ich bring dir nen Tee und beschäftige mich mit unserem Kind, damit du jetzt mal ausruhen kannst?

Ich kann verstehen, wenn sie jetzt erstmal dichtmacht. Sie ist sehr verletzt und hat sich wahrscheinlich in der letzten Zeit ohne dich schon Gedanken gemacht und evtl. auch vieles von deiner Reaktion bei der Rückkunft abhängig gemacht.

Ich kann auch nur dazu raten ihr eine Paartherapie vorschzuschlagen. Aber auch für dich ergebnisoffen. Es würde keinen Sinn machen, wenn du auf Biegen und Brechen etwas retten willst und sie das nicht unbedingt will
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Susi64
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« Antwort #6 am: 25. März 2018, 16:57:07 »

Hallo,

ich denke auch, dass es nicht unbedingt vorbei sein muss. Allerdings habe ich den Eindruck, dass Du zwar Deine Familie vermisst, dass Du sie aber nicht wirklich brauchst.
Deine Frau hat einfach den Eindruck, dass sie es ohne Dich leichter hat, denn dann muss sie auch nicht auf Dich warten.
Die Frage hier ist doch wie sind die Vorstellungen des gemeinsamen Lebens von Euch beiden miteinander zu vereinbaren sind. Es bringt einfach nichts, wenn Du Dir Asche aufs Haupt streust und wenn Deine Frau wieder da ist, dann ist alles wie vorher. Deshalb wäre eine Beratung sinnvoll, die Euch beiden hilft einen Weg zu einem gemeinsamen Leben zu finden. Nur hälst Du das durch? Was ist nach 2 Monaten, dann bist Du wieder weg und dann?

VG Susi
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Christof82
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« Antwort #7 am: 25. März 2018, 22:36:56 »

Hallo

@midnightwish ja ich aber auch Pakete und Briefe geschickt. Einmal sogar Blumen. Wir haben uns wieder Zeit genommen um miteinander zu sprechen was oft nicht getan wurde als ich zu Hause war.

@Susi64

Natürlich möchte ich auf gar keine Fall das es so weiter geht wie bis jetzt. So hat es mir auch nicht mehr gefallen. Allerdings wird das nur mit einer Therapie funktionieren. Derzeit möchte sie aber einfach erstmal weg. Daher traue ich mich kaum danach zu fragen weil ich wahrscheinlich eine negative Antwort bekommen werde.
Manchmal denke ich einfach das ich sie erstmal in Ruhe lassen soll und warten soll bis sie von alleine zu einem Gespräch kommt. Andererseits denke ich wenn ich nichts tue, dann bekommt sie den Eindruck sie sei mir völlig egal. Was natürlich nicht stimmt.

Alles total schwierig momentan... Ich hänge total in der Luft und weiß nichts mit mir anzufangen.


LG
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nadda
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« Antwort #8 am: 26. März 2018, 07:11:40 »

Hi,

rede mit ihr, jeden Tag den du weiter wartest denkt sie das sie dir nicht wirklich wichtig ist.

LG
Nadda
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Susi64
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« Antwort #9 am: 26. März 2018, 09:03:54 »

Hallo,

wenn es Dir schwer fällt mit ihr zu sprechen, dann schreib ihr einen Brief und lege darin dar wie es Dir geht, dass Du sie willst und das Du hofft, dass es noch nicht zu spät ist. Schick ihr Blumen oder etwas ähnliches. Werbe um sie.

VG Susi
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Tsubame
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« Antwort #10 am: 26. März 2018, 17:24:43 »

Hallo,

Es ist sehr viel einfacher für drei Monate oder einige Tage "eine Fernbeziehung" mit seinem Partner oder seiner Partnerin zu leben, wo man "schmachtend" am Telefon oder in Briefen seinen Gefühlen Ausdruck verleiht als sich mit seinem Partner im täglichen Leben eine liebevolle Beziehung zu erarbeiten. Ist einer fern, lebt man (fast) in einer virtuellen Welt. Da kann die Liebe gross sein. Kommt man wieder zurück, ist es schwierig in 24 Stunden wieder festen Fuss zu fassen.

Was mir an Deinen Nachrichten auffällt ist, dass Du Dich für die jetztige Situation alleine verantwortlich fühlst. Das bist Du aber nicht. Es kann manchmal sein, dass eine(r) tatsächlich, der Sch... Hund in einer Beziehung ist. Viel öfter sind beide in der Verantwortung. Baust Du Dir den Druck selbst auf oder ist Deine Ehefrau daran beteiligt ? Du bist kalt. Du kümmerst Dich in erster Linie um Dich ... Sind das Deine Worte oder ihre ?

Ihr habt als Paar irgendwann eine Arbeitsteilung in Eurer Ehe abgesprochen ? Wie sind Arbeit und Kinderbetreuung auf Euch als Paar und Eltern aufgeteilt ? Ihr ward Euch beide einig, dass Du auf die Weiterbildung im Ausland fährst ? Dass Du vielleicht der Finanzierer der Familie bist ? Etc. Es ist nicht so, dass Du im Ausland die Puppen tanzen lässt, sondern, ich nehme an, Du arbeitest hart ?

Bevor deine Frau "weggeht", solltet Ihr alle diese Dinge be-und ausssprechen. Du kannst Dir eine Liste machen. Sie kann sich auch eine machen. Ihr solltet alle diese mündlichen Vereinbarungen bei einem "runden"Tisch auf diesen Tisch legen. Ist sie davon noch überzeugt ? Und Du ? Was will sie ändern ? Und Du ? Hat sie sich "weiterentwickelt oder Du ? Wohin ? Tauscht Eure Rollen in der Ehe.

VG,
Tsubame.

 
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Christof82
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« Antwort #11 am: 26. März 2018, 19:21:09 »

Hallo zusammen!

Als erstes wollte ich mich für die Antworten bedanken und schreiben was hier jetzt passiert ist.

Ich war dieses Wochenende bei meinem Bruder zu Besuch, um ein wenig Abstand von diesem Horror zu gewinnen und um den Auszug nicht zu sehen. Sie hatte die letzten Tage ja mehrfach gesagt dass sie auszieht und dabei bleibt. Als ich heute Morgen zu Hause rein bin, habe ich gesehen dass meine Frau nun ausgezogen ist.

Sie hat alle ihre persönlichen Dinge mitgenommen (Wäsche, Kosmetika, Andenken, Bilder etc.) und die Hälfte der Sachen für die Kinder. Sie hat auch die Waschmaschine mitgenommen. Das war dann aber auch alles. Den Rest hat Sie mir hier gelassen.

Sie hatte mir gestern geschrieben ich solle mich melden bevor ich wieder zu Hause bin. Und später auch ein Bild von unseren Kids geschickt, wie sie am Spielplatz spielen. Ich habe mich dann aber erst heute gemeldet nachdem ich zu Hause war. Da ich mir schon gedacht habe dass sie Konsequent geblieben ist.

Sie wollte dann noch ein paar Dinge holen und mit mir reden. Dem habe ich dann spontan zugestimmt. Sie kam dann zu mir und hat angefangen noch restliche Sachen zu packen und die Wohnung aufzuräumen??? Sie hat sogar meine Wäsche gefaltet und eingeräumt!?
Ich hab ihr mehrmals gesagt das sie das nicht machen soll, da ich ja jetzt genug Zeit dafür habe. Sie meinte nur, sie hat das die letzten Jahre gemacht, da kann sie das die letzte Stunde auch noch tun. Ich verstehe diese Signale nicht!? Was bedeutet das?

Ich finde es zwar total süß von ihr, aber es passt nicht zusammen mit dem so schnellen weg gehen von mir und der Ferienwohnung. Ich fühlte mich in desem Moment wie nicht getrennt sondern wie immer noch zusammen. Ich denke aber ich habe da zu viel rein interpretiert.


Sie hatte dann vorhin eigentlich nur organisatorische Fragen im Bezug auf die Kids.

Als das dann besprochen war, habe ich sie gefragt ob das Heute dann unser offizieller Trennungstag ist? Für Anwalt, Amt, Arbeitsstelle etc. Auf diese Frage konnte oder wollte Sie mir nicht wirklich antworten und meinte, dass Sie sich über Anwalt und Scheidung noch gar keinen Kopf gemacht hat. Und warum ich das denn wissen will?

Jedenfalls habe ich ihr dann gesagt, dass ich das bald auch melden muss. Wegen Steuerklasse und Kindergeld Familienzuschlag etc. Daran hatte Sie wohl auch nicht gedacht. Ich habs ihr dann aber auf einem guten Weg erklärt.

Es war alles sehr emotional. Wir haben beide geweint. Ich habe sie dann schließlich auch gefragt ob sie vielleicht noch eine Paartherapie machen würde, mit offenem Ergebnis. Weil ich sie noch liebe und wo ein Weg da auch ein Wille.

Sie hat gesagt, sie denkt da drüber nach.

Danach habe ich ihr nur noch mal gesagt, dass ich traurig bin weil sie geht, es aber akzeptieren muss und auch werde.

Danach hat sie noch mehr geweint und gerfragt ob ich sie noch mal in den Arm nehmen kann. Ich habe es dann getan. Naja ne halbe Stunde später war sie dann weg.

So sieht es jetzt aus. Ich habe mich jetzt aufs Motorrad gesetzt und wollte nur noch abschalten. Habe heute noch nichts gegessen....habe auch noch keinen Hunger...
es ist irgenwie wie in einem schlechten Film oder Alptraum. Ich hoffe ich wache auf.



 
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Christof82
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« Antwort #12 am: 26. März 2018, 19:35:29 »


Was mir an Deinen Nachrichten auffällt ist, dass Du Dich für die jetztige Situation alleine verantwortlich fühlst. Das bist Du aber nicht. Es kann manchmal sein, dass eine(r) tatsächlich, der Sch... Hund in einer Beziehung ist. Viel öfter sind beide in der Verantwortung. Baust Du Dir den Druck selbst auf oder ist Deine Ehefrau daran beteiligt ? Du bist kalt. Du kümmerst Dich in erster Linie um Dich ... Sind das Deine Worte oder ihre ?

Ihr habt als Paar irgendwann eine Arbeitsteilung in Eurer Ehe abgesprochen ? Wie sind Arbeit und Kinderbetreuung auf Euch als Paar und Eltern aufgeteilt ? Ihr ward Euch beide einig, dass Du auf die Weiterbildung im Ausland fährst ? Dass Du vielleicht der Finanzierer der Familie bist ? Etc. Es ist nicht so, dass Du im Ausland die Puppen tanzen lässt, sondern, ich nehme an, Du arbeitest hart ?

Bevor deine Frau "weggeht", solltet Ihr alle diese Dinge be-und ausssprechen. Du kannst Dir eine Liste machen. Sie kann sich auch eine machen. Ihr solltet alle diese mündlichen Vereinbarungen bei einem "runden"Tisch auf diesen Tisch legen. Ist sie davon noch überzeugt ? Und Du ? Was will sie ändern ? Und Du ? Hat sie sich "weiterentwickelt oder Du ? Wohin ? Tauscht Eure Rollen in der Ehe.

Hallo Tsubame

in der Tat mache ich mich momentan allein verantwortlich dafür. Ich denke immer sie war so gut zu mir und ich habe das mit Füßen getreten. Ich hätte ganz anders reagieren sollen. Mehr mit ihr und den Kids machen sollen. Mehr reden sollen. Nicht so oft genervt sein sollen und im Streit nicht so übertreiben sollen.

Und dann kommen da ein paar Minuten wo ich denke dass immer 2 dazu gehören. Die sind aber immer nur sehr kurz die Minuten.

Ich gehe ins Ausland da ich Soldat bin. Nein also ich mache da keine Party. Es gibt genug zu tun und ich habe genug Verantwortung getragen. Der letzte Einsatz war auch für mich persönlich nicht einfach. Und ich muss im Sommer wieder gehen. Diesmal nur 10 Wochen und dann habe ich 1,5 Jahre Ruhe.
Ich habe ihr auch am Telefon erzählt das mich dies und das grade belastet und ich mich unwohl fühle. Sie wusste das. Aber irgendwie hat sie das ausser acht gelassen. Sie hat da in keiner Sekunde ein Wort drüber verloren. Das war schon seltsamt.

Ich persönlich habe stark den Eindruck das sie grade mit allem und jedem überfordert ist. Sie hat auch eine Mutter Kind Kur beantragt auf die sie in ein paar Wochen gehen sollte. Allerdings ist das derzeit nicht wirklich sicher denn ihr Sohn/ mein Stiefsohn hat arge Probleme in der Schule und muss auch eine Therapie machen. Er tut sich schwer mit sozialen Kontakten. Das will man seitens der Schule so nicht mehr hin nehmen.

Allerdings muss ich auch sagen das meine Frau auch fast alles in unserer Ehe allein gemacht hat. Ich habe mich stark auf die Arbeit konzentriert und sie hat hier den Laden geschmissen....was mich persönlich sehr stark beeindruckt hat. Allerdings habe ich es ihr nie wirklich gesagt. Ich habe nur mal gemeckert wenn was nicht geklappt hat. Jetzt könnte ich mich dafür in den Hintern treten. Aber so war ich nun mal. Dazu muss ich stehen. Ich will das aber so nicht mehr. Und hoffe noch auf eine Chance.


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« Antwort #13 am: 26. März 2018, 20:26:33 »

Hi,

denke du kennst genug andere in deinem Beruf bei denen die Beziehungen baden gegangen sind. Nicht jeder Partner kann mit diesem Job gut
zurecht kommen. Gerade die Auslandseinsätze sind eine riesige emotionale Belastung.

Du musst ihr jetzt zeigen wie wichtig sie dir ist. Nur so hast du die Chance sie zu einer Paar Therapie zu bewegen. Denke das wäre gut, egal wie es
jetzt weitergehen wird. Vielleicht könnt ihr eure Beziehung nochmal retten, aber dann muss dir klar sein, dass du auch lernen musst ihr deine Gefühle zu zeigen. Vermutlich ist das nicht grade einfach, aber man kann es lernen. Beziehungen funktionieren nie einfach so, es ist immer Arbeit, jeder muss bereit sein auf den anderen zu zugehen, sonst klappt es einfach nicht.

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Bonnie 2


« Antwort #14 am: 27. März 2018, 20:45:51 »

Moin

Ich verstehe eins nicht, wenn des öfteren ein Auslandsaufenthalt bei Dir vorkommt:
Allerdings war ich mit meinen Gedanken wohl noch nicht wirklich in Deutschland angekommen, ...
in Zusammenhang mit
Ich komme momentan allerdings nicht an sie ran.
...
Ich bin beruflich jedes Jahr zwischen 2 und 4 Monaten im Ausland. Dazwischen auch mal ein paar Wochen auf anderen Weiterbildungen. Bis jetzt war dies für sie allerdings kein Problem. Das Problem war jetzt nur das ich mich ihr gegenüber so kalt und herzlos verhalten habe.
...
frage ich mich, wer sich hier
Das frustet natürlich sehr wenn man sich so für die Familie aufgeopfert hat. Sie hat ja auch noch ein eigenes Kind in die Ehe gebracht.

Wie soll denn - bei Deiner ganzen positiven Beschreibung Deiner Frau - eine positive Lösung in Deinem Interesse ihrerseits aussehen?  Du beschreibst sie faktisch als Engel, suchst aber gemeinsam nach Lösungen. Da stimmt was an Wahrnehmung nicht.

Ich wünsche mir nichts mehr als das es wieder in eine gemeinsame Richtung geht.
Und wie soll das aussehen, ausser dass Du Deinen Hausfrieden findest? Bisher erkenne ich keinerlei Selbstkritik bei Dir, die die Handlungsweise Deiner (Noch-)Frau erklärt. Das, was Du beschreibst, könnte einem Groschenroman entstammen. Klingt für mich unglaubwürdig.

Sorry.
Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Christof82
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« Antwort #15 am: 28. März 2018, 00:04:28 »

Moin

Ich verstehe eins nicht, wenn des öfteren ein Auslandsaufenthalt bei Dir vorkommt:in Zusammenhang mitfrage ich mich, wer sich hier
Wie soll denn - bei Deiner ganzen positiven Beschreibung Deiner Frau - eine positive Lösung in Deinem Interesse ihrerseits aussehen?  Du beschreibst sie faktisch als Engel, suchst aber gemeinsam nach Lösungen. Da stimmt was an Wahrnehmung nicht.
Und wie soll das aussehen, ausser dass Du Deinen Hausfrieden findest? Bisher erkenne ich keinerlei Selbstkritik bei Dir, die die Handlungsweise Deiner (Noch-)Frau erklärt. Das, was Du beschreibst, könnte einem Groschenroman entstammen. Klingt für mich unglaubwürdig.

Sorry.
Gruss oldie


Hey Oldie!

Ich kann dir nicht ganz folgen bzw. verstehe deinen Post nicht ganz, aber versuche trotzdem zu antworten.

Als meine Frau und ich uns kennengelernt haben, war ich bereits Soldat und war auch schon mal im Einsatz gewesen.

Ich habe ihr auch zu Beginn alle negativen Aspekte eines Soldatenlebens, in Verbindung mit einem Familienleben aufgezählt.

Sie hatte aber von Beginn an und bis zum Ende hin, ihrer Aussage nach, kein Problem damit. Das hat sie mir mehrfach versichert. Ich konnte und wollte es ihr auch einfach nur so glauben.

Auch als ich das letzte Mal gegangen bin, stand sie ihrer Aussage nach, voll hinter mir. Sie sagte auch dass ich beruflich sehr professionell und erfolgreich bin, nur privat klappt bei uns grade gar nichts mehr.

Was mir allerdings jetzt aufgefallen ist, ist dass ich im Gegensatz zu den anderen Malen, nicht so herzlich von ihr empfangen worden bin und ich habe sie auch nicht so herzlich begrüßt. Das ist mir im Nachgang erst so richtig klar geworden. Und es macht mich jetzt richtig traurig. So sollte man sich wirklich nicht wieder sehen.


Ich wolllte am Tag meiner Ankunft auch gar nicht zu Hause sitzen, sondern einfach nur raus. Raus in die Stadt, in den Park oder Einkaufen.

Obwohl Sie an dem Tag krank war, hat sie mich begleitet und sich anschließend Tage später darüber beschwert.

Sie meinte auch das andere Soldatenfamilien die aus dem Einsatz wieder zusammen finden, den ersten Tag zusammen auf der Couch verbringen.

Das kann ich immer noch nicht wirklich verstehen. Sie hatte ja vielleicht Recht damit. Aber das hätte sie mir fairer Weise am selben Tag sagen können. Dann hätte ich ihr entweder Recht gegeben oder ihr erklärt warum ich das grade nicht mag oder so rastlos war an dem Tag.

Desweiteren habe ich hier nur die ihre positiven Eigenschaften aufgeführt. Das stimmt. Warum habe ich das getan? Weil ich sie vermisse und zurück will und momentan nur an die guten Eigenschaften von ihr denke. Die schlechten blende ich aus. Aber die gibt es. Nur was bringt es mir diese jetzt hier aufzuführen?

Klar müssen wir beide an uns arbeiten, wenn es wieder was werden soll mit uns, was auch noch länger hält. Das ist unumgänglich.

Aber ich kann Sie bzw. uns bestimmt nicht allein ändern. Das müssten wir zusammen in einer Paartherapie versuchen.

Wenn.... wenn.....wenn... sie es will, wenn ich es auch innerlich zulasse, wenn wir es gemeinsam wollen. Wenn sie zurück kommen sollte. Wenn sie mich noch liebt. Wenn sie eine Paartherapie macht. Wenn,wenn, wenn.

Es ist wohl wahrscheinlicher dass sie nicht zurück kommt, als das sie zurück kommt. Denn aus Spaß ist sie ja schließlich nicht ausgezogen. Oder um mir zu zeigen dass sie es kann. Oder um mir eine auszuwischen. Denn Probleme hatten wir. Das wusste wir beide. Wir haben aber, warum auch immer, nichts daran erfolgreich geändert oder Dinge getan die uns dabei hilfreich wären unsere Ehe zu verbessern. Die Frage ist: Warum nicht?

Aber ich gebe die Hoffnung momentan noch nicht auf und bin bereit auf sie zu warten solang es mir möglich ist.

Du schreibst dass du keine Selbstkritik bei mir findest. Das überrascht mich ein wenig. Habe ich doch in den letzten Posts bereits ein wenig aufgeführt. Was hättest du denn erwartet von mir?


LG
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« Antwort #16 am: 28. März 2018, 09:01:54 »

Hallo,

hier eine Einschätzung und Bewertung der Situation abzugeben ist eigentlich nicht möglich, weil wir nur Deinen Beitrag lesen können und auch die Gesamtsituation nicht kennen.

Prinzipiell ist es ein Problem, wenn man eine Fernbeziehung führt und dann wieder zusammen kommt. Die Familie hat ihr Leben organisiert und Du hast Dein Leben, jetzt soll es zusammen passen. Da entstehen Konflikte.

Was mehr fehlt ist eine Einschätzung der Probleme. Vielleicht kannst Du das einfach nicht ausdrücken, vielleicht erkennst Du die Probleme nicht. Deshalb solltet Ihr Euch Hilfe vor Ort holen und hoffen die Probleme überwinden zu können. Am schlimmsten sind unausgesprochene, aber letzlich eben doch gestellte Anforderungen an den Partner.
U.U. liegt es ganau daran, Du willst so sein wie Du glaubst Deine Frau will Dich, kannst das aber (völlig normal!) nicht leben.

VG Susi
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« Antwort #17 am: 28. März 2018, 16:35:25 »



Sie meinte auch das andere Soldatenfamilien die aus dem Einsatz wieder zusammen finden, den ersten Tag zusammen auf der Couch verbringen.


LG

Hallo,

Sie weiss, wie das bei allen anderen abläuft ?

War sie denn schon einmal Soldat im Einsatz im Ausland und kam dann nach Hause und wurde mit einer ganz anderen Realität konfrontiert ?

Ich würde noch einmal, in einem geeigneten Moment, eine Paartherapie ins Gespräch bringen. Ansonsten solltest Du die Zeit nutzen und sie mit dem Kind(Kindern ?) verbringen. Und Dir selbst Gutes tun.

VG,
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« Antwort #18 am: 28. März 2018, 20:57:50 »

Hi Alter,

bin nicht Spezialtruppe, Einsatzkommando, hat auch was gesagt.

**tsts - ID 1** Story. Ich wünsche Dir alles Gute, wird nicht viel helfen.

Bloß keine Trottel an Dich heranlassen, die meinen, dass sie ne Visitenkarte reichen, du liest "Diplom irgendwas". Die wollen alle nur Dein Bestes.

Dein Bestes wird sein: Du finanzierst weiterhin den Müßiggang!

Sorry, isso.

Gruß!

CORAX
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« Antwort #19 am: 28. März 2018, 22:25:10 »

@ Corax:

Was sollen ihm deine Worte sagen.

Meinst du mir Müsiggang den seiner Frau? Ich glaube nicht, dass sie mit Kindern und Haus besonders viel Zeit dafür hat ;-)
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« Antwort #20 am: 29. März 2018, 06:38:13 »

Moin Christof

Ihr braucht professionelle Unterstützung. Deine Frau, weil sie offenkundig auch noch Guidance braucht, wie sie zu Eurer Beziehung steht. Du, weil auch Du offensichtlich gar nicht weißt, was richtig und falsch in Eurer Beziehung läuft. Und Eure Beziehung an sich, bei der es gilt herauszuarbeiten, ob es einen gemeinsamen Kern gibt, auf dem ihr aufbauen könnt, den ihr weiterentwickeln könnt. Es ist müßig darüber nachzudenken, warum Deine Frau gerade jetzt und genauso gehandelt hat. Begreif es als Chance, dass sie aktiv geworden ist und zieht nun an einem Strang!

Ich sehe die Arbeit an Eurer Beziehung übrigens nicht platt als „ergebnisoffen“ an. Vielmehr sollte das Ziel schon sein, an Eurer Beziehung zu arbeiten, Euch wieder als Paar und Familie zusammenzubringen. Dafür gibt es allerindgs keine Garantie, es kann im Rahmen der Unterstützung auch andere Abzweigungen geben.

Alles Gute, toto
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Kasper
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« Antwort #21 am: 29. März 2018, 10:37:13 »

Moin,

ich bin schon sehr lange raus, deswegen fallen mir nicht mehr alle Begriffe richtig ein ....
Aber es gibt das Bundeswehr-Sozialwerk ein, und noch so eine Truppe, die bei solchen Dingen helfen. Die haben auch Psychologen und bieten Gespräche bzw. auch Gespräche mit der Frau an.
Es handelt sich bei Auslandseinsätzen immer um besondere familiäre Belastungen. Nun weiß ich nciht, wie Deine Auslandseinsätze aussahen, aber ich kenne es noch aus meiner Zeit ... wenn ich alle paar Monate wieder zu Hause war, konnte ich mich nciht ruhig auf das Sofa pflanzen und nichtstun. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass man immer irgendwie beschäftigt war (im Einsatz) und keine vernünftigen Ruhephasen und da braucht es seine Zeit zum Runter kommen. Das versteht nicht jeder und sieht auf einen Außenstehenden manchmal komisch aus.

Aber es gibt hilfen ... ich weiß nur nicht mehr genau, wie diese Abteilung beim Bund heißt ... das ist schon zulange her.
Und ich hatte diese Probleme nicht, da in meiner langjährigen Zeit ist keine Kinder hatte bzw. die Partnerschaften aufgrund der Einsätze nie lange hielten.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Tsubame
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« Antwort #22 am: 29. März 2018, 11:03:27 »

Moin,

Aber es gibt das Bundeswehr-Sozialwerk ein, und noch so eine Truppe, die bei solchen Dingen helfen. Die haben auch Psychologen und bieten Gespräche bzw. auch Gespräche mit der Frau an.
Es handelt sich bei Auslandseinsätzen immer um besondere familiäre Belastungen. Nun weiß ich nciht, wie Deine Auslandseinsätze aussahen, aber ich kenne es noch aus meiner Zeit ... wenn ich alle paar Monate wieder zu Hause war, konnte ich mich nciht ruhig auf das Sofa pflanzen und nichtstun. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass man immer irgendwie beschäftigt war (im Einsatz) und keine vernünftigen Ruhephasen und da braucht es seine Zeit zum Runter kommen. Das versteht nicht jeder und sieht auf einen Außenstehenden manchmal komisch aus.

Gruß
Kasper

Hallo,

Danke. Genau so ist.

Es gibt auch einen Peter Wendl, welcher an der Katholischen Universität Eichstätt genau über diese Thematik forscht und lehrt und auch Bücher dazu geschrieben hat.

VG,
Tsubame.
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« Antwort #23 am: 29. März 2018, 12:09:48 »

Es gibt auch einen Peter Wendl, welcher an der Katholischen Universität Eichstätt genau über diese Thematik forscht
Guter Hinweis- übrigens seit der damalige Bischof von Eichstätt Anfang des Jahrtausends Militärbischof war, gibt es eine enge Kooperation zwischen KU und Militärbischofsamt. In dem Zuge ist Peter Wendl dort hin gewechselt, der weiss wovon er redet.

Im Übrigen gibt es auch im Bereich der Militärseelsorge egal welcher Konfession in der Fläche eine Menge Personal mit der nötigen Praxiserfahrung und Einfühlungsvermögen um hier als Berater oder Coach zu helfen.

Gruss von der Insel
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Christof82
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« Antwort #24 am: 29. März 2018, 20:45:10 »

Hallo und einen guten Abend zusammen!

Ich danke euch für diese wertvollen Tipps. Ich würde ja auch sofort los laufen und mich in einem Paartherapie stürzen. Keine Frage. Allerdings würde ich da allein sitzen.

So sieht es derzeit aus. Ich sitze nun hier allein in der Wohnung und meine Frau sitzt mit den Kids in irgend einer Ferienwohnung und hat wahrscheinlich schon
den Mietvertrag für eine Wohnung in der Hand.

Ich warte immer noch auf eine Antwort im Bezug auf die Paartherapie. Alledings kommt da rein gar nix. Ich habe es ihr ja auch schon mehrfach gesagt. Es ist jetzt 5 Tage her. Eigentlich ist es ja nicht so lang...aber mir geht es eben grade nicht so gut damit.

Nun muss ich warten. Wie lang...ich weiß es nicht. Aber momentan will sie einfach nicht und will ihre Ruhe. Das habe ich wohl zu akzeptieren. Mehr bleibt mir nicht.

Habe meine kleine Tochter jetzt wieder gesehen und 2 schöne Tage verbracht mit ihr.

Jetzt bin ich wieder allein und mein Urlaub ist zur Hälfte rum. Am Wochenende
ist mein Geburtstag. Ich mag ihn überhaupt nicht feiern. Und ich will eigentlich auch gar nicht lesen was sie mir dann schreibt...denn dann interpretiere ich wieder 100 Dinge da rein.

Sobald meine Frau sich dazu bereit erklärt werde ich mir bzw. uns Hilfe holen. Allerdings sieht es momtan nicht so gut aus.


LG und ein schönes Osterfest
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