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vatersein.de - Forum 23. März 2019, 22:26:58 *
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Autor Thema: Titelabänderung: Wer ist zuständig, Gericht oder Jugendamt  (Gelesen 4750 mal)
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« Antwort #25 am: 21. Oktober 2018, 23:56:51 »

So einfach ist die Sache ja nicht immer. Der Anwalt will wieder Geld sehen. Jedenfalls dann, wenn VKH abgelehnt wird.
Der Anwalt muß ja eine Berechnung für eine Begründung des Abänderungsbegehrens vornehmen. Also wird er auch tätig.
Meine Idee ist folgende:

1.) Mutter mündlich fragen, ob sie mit einer Unterhaltsabsenkung einverstanden ist.
2.) Wenn Mutter den Antrag ablehnt, teile ich dem JC das mit.
3.) Wenn JC dann verlangt, das ich den Gerichtsweg gehen soll, beantrage ich bei dem JC eine Kostendeckungszusage
4.) Lehnt das JC die Kostendeckung ab, widerspreche ich der Ablehnung.
5.) Wird dem Widerspruch nicht abgeholfen, klage ich die beantragte Leistung bei dem Sozialgericht ein.

Das kostet einen Hilfebedürftigen im Gegensatz zu einem Familiengerichtsverfahren nichts (der sich dann per VKH verschulden darf). Es bringt dann aber auch ein konkretes Ergebnis.
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Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
Inselreif
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« Antwort #26 am: 22. Oktober 2018, 07:51:12 »

So einfach ist die Sache ja nicht immer. Der Anwalt will wieder Geld sehen. Jedenfalls dann, wenn VKH abgelehnt wird.
Den VKH-Antrag kann man kostenfrei selber stellen und einen Taschenrechner solltest Du selbst haben. Ich würde mich dabei nicht mal grossartig anstrengen, eine Ablehnung des Antrags wäre ja das beste was passieren kann - gegenüber allen Beteiligten.

Dein Weg ist natürlich auch ok.

Gruss von der Insel
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« Antwort #27 am: 29. Oktober 2018, 00:13:21 »

Hallo Inselreif,

ich bin davon ausgegangen, daß in Unterhaltssachen Anwaltspflicht herrscht und eine Partei ohne anwaltliche Vertretung nichts beantragen kann. Wenn das im VKH Verfahren nicht gilt, auch ok. Das Gericht wird dann natürlich wegen §118 Abs. 2 ZPO die Mutti anschreiben und um ihre geschätzte Meinung bitten. Dann platzt hier natürlich wieder die Bombe. Den Weg halte ich mir mal offen, ich habe ja noch etwas Zeit.
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Inselreif
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« Antwort #28 am: 29. Oktober 2018, 09:59:00 »

Wenn das im VKH Verfahren nicht gilt,
So ist es, § 114 IV Nr. 5 FamFG
Wäre ja auch der Hammer, damit würde man dem Mittellosen die Möglichkeit zur VKH ja faktisch abschneiden.

Gruss von der Insel
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« Antwort #29 am: 04. November 2018, 22:48:30 »

Ich habe dem JC mal geschrieben, daß sie mir bitte einen Vorschlag für einen Unterhaltszahlbetrag
machen sollen, bei dem die Umgangskosten berücksichtigt sind. Damit ich eine Zahl habe, die ich der Mutter unterbreiten kann. Es gibt da auch ein paar sozialrechtliche Urteile, aus denen hervorgeht, daß der Leistungsträger den Leistungsempfänger auch in die Lage versetzen muß, seine (vermeintlichen) Rechte in Anspruch zu nehmen. Natürlich habe ich auch nicht unterwähnt gelassen, daß wir mal über die Prozesskosten reden müssen, wenn man mich in einen Rechtsstreit mit der Mutter zwingen will. Mit einem Hinweis auf VKH lasse ich mich nicht abspeisen.

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Kasper
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« Antwort #30 am: 05. November 2018, 09:42:05 »

Mit einem Hinweis auf VKH lasse ich mich nicht abspeisen.
Zumal dies immer nur eine Hilfe ist, die u.u. zurück gezahlt werden muss. Als Beispiel, Du erziehlst in den nächsten 4 Jahren ein Einkommen, so das Du die VKH zurück zahlen musst, dann tust Du dies für einen Rechtsstreit den Du 1)nicht wolltest und 2) auf Veranlassung eines Dritten bestritten hast.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #31 am: 31. Januar 2019, 18:59:44 »

Hallo.

War jetzt Ende November letzten Jahres mit der Mutter beim Jugendamt. Es wurde eine unterhaltsrechtliche Beratung durchgeführt. Natürlich für Mutter und Kinder. Ich durfte nur so dabeisitzen und meine Papiere abgeben. Nun ist die Berechnung für den Unterhalt fertig. Ergebnis: Ich soll 300 Euro mehr zahlen als bisher. Habe der Beiständin auch das Schreiben vom Jobcenter dagelassen. Ist die mit keinem Wort in der Unterhaltsberechnung drauf eingegangen. Ich nehme jetzt diese Berechnung, packe meine ganzen Verdienstnachweise und die der Tochter in Ausbildung dazu und dann lasse ich das Jobcenter rechnen. Habe die heute im Jobcenter angerufen und die frohe Botschaft aus dem Jugendamt verkündet. Jetzt soll denen meine Papiere und das vom Jugendamt schicken und die rechnen dann auch. Jetzt wird es langsam interessant.
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Debugged
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« Antwort #32 am: 23. Februar 2019, 23:06:00 »

Die Bombe ist geplatzt. Mutti will klagen und beantragt VKH. Ein Rechtsanwalt hat ihr Mindestunterhalt für 4 Kinder in Aussicht gestellt. Eine Ansicht, die ich nicht teile. Der hat einfach mein Netto genommen, 1080 Euro davon abgezogen und den Rest auf die 4 Kinder als KU verteilt. Keine Bereinigung, keine Umgangskosten, gar nichts.
Ich habe der Mutter mehrfach angeboten, für den streitgegenständlichen Zeitraum eine Berechnung durch das Jugendamt durchführen zu lassen und deren erstellte Titel zu zeichnen. Zuletzt habe ich mein Angebot vor 4 Tagen erneuert. Antwort:
"Habe keine Lust acht bis neun Wochen auf die Berechnung zu warten und dann auch noch zweimal dafür hinzufahren."
Und weil Madame keine Zeit und keine Lust hat, soll der Steuerzahler den Gerichtsservice jetzt schneller und gratis anbieten?
Denke, das kann man dem Gericht schon nahe legen, daß die beabsichtigte Rechtsverfolgung von der Ex mutwillig ist.
Für das schnarchlahme Jugendamt und ihre Bequemlichkeit kann ich ja nix.
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« Antwort #33 am: 24. Februar 2019, 10:25:21 »

Hallo,

ich denke nicht, dass die Rechtsverfolgung vom Gericht als mutwillig angesehen wird. Es ist eben irre kompliziert.

Man sollte eher Dir die Daumen drücken, dass das Gericht einen sinnvollen Unterhalt ausurteilt. Wird nicht einfach werden.

VG Susi
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Inselreif
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« Antwort #34 am: 24. Februar 2019, 12:13:39 »

Mutwillig ist da nichts - wenn sie Dich zuvor aufgefordert hat, genau den jetzt eingeklagten Unterhalt zu titulieren?!
Da Du das aber eh nicht willst / solltest, kann man sich diese potentielle Schleife auch gleich sparen.
Du kannst Dich doch entspannt zurücklehnen. Das Gericht bestimmt einen Unterhalt und der ist für das JC bindend.

Gruss von der Insel
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