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vatersein.de - Forum 20. November 2018, 20:34:57 *
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Autor Thema: MDR.de - Getrennt leben, gemeinsam erziehen – Das Recht aufs Kind 23.04.18 22:05  (Gelesen 2972 mal)
SpecialD
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« am: 23. April 2018, 17:41:13 »

Hallo,

heute kommt eine Sendung von Fakt-Ist bez. des Wechselmodells.
Für den einen oder anderen sicherlich interessant.

Ich bitte euch vorab, an der Abstimmung teilzunehmen:
Zur Abstimmung

Vielen Dank.

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Susi64
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« Antwort #1 am: 23. April 2018, 18:01:44 »

Hallo,

ist sicher interessant.
 
Was mich an der Abstimmung stört ist, dass hier so getan wird als ob ein Regelfall nicht auch individuell zu prüfen ist. Also auch das Wechselmodell gilt nur dann, wenn es dem Kindswohl entspricht.
Einigen sich Eltern auf "was auch immer" und rufen kein Gericht an, dann gilt auch "was auch immer".
Muss ein Gericht entscheiden, dann muss es die Umstände prüfen und ggf. auch begründen warum ein Wechselmodell nicht möglich ist. Bisher müsste es nur begründen warum es ein Wechselmodell sein soll.

Die Entscheidung für das Wechselmodell als Regelfall macht aber deutlich, dass ein Kind 2 Eltern hat, die ihm auch über die Trennung hinaus erhalten bleiben sollten.

VG Susi
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MJ1977
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« Antwort #2 am: 23. April 2018, 23:57:43 »

Hab's nicht leider nicht gesehen, auch für die Abstimmung war ich zu spät dran.

Generell würde ich begrüßen, wenn das WM eine feste Option werden würde und nicht nur wenn alle betroffenen Stellen nicht im alten Rollendenken festhalten. Hätte bei mir auch ganz anders ausgehen können, wenn JA, VB und Gericht quer geschossen hätten.

Manchmal mag es aus trifftigen Gründen auch wirklich nicht dem Kindeswohl entsprechen, aber nur weil ein ET sagt: "will ich nicht" kann es eigentlich kein Grund sein dass WM von vorneherein zu begraben. Allerdings müssten dazu auch mal Politik und Behörden/Ämter in der heutigen Zeit ankommen, dass sich da was grundlegendes bewegt.
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SpecialD
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« Antwort #3 am: 24. April 2018, 07:15:38 »

Erschwerend kommt nach noch hinzu, dass absichtliche Eskalation, Umgangsboykott und Kommunikationsverweigerung belohnt wird.
Wir können es ja wie Dänemark es ganz frisch hat machen, der mit dem besseren Betreuungsangebot gewinnt :-)

Zumindest würde das WM viel Druck rausnehmen und Streiten würde sich nicht mehr oder kaum noch lohnen, wovon letztendlich alle Beteiligten profitieren.
Nun ja, der Gesetzgeber weiß es ja besser bzw. hat Angst, ein Milliarden schweres Geschäftsmodell zu zerstören.

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Kakadu59
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« Antwort #4 am: 24. April 2018, 10:37:41 »

Hallo,
Sendung habe ich (leider) verpasst.. werde es mir aber mal in der Mediathek raussuchen und anschauen ...(wenn ich es finde)
Ansonsten: in Sachen dem Zeitgeist entsprechender Familienpolitik ist die Bunte Republick nicht wirklich Vorreiter.

Auch wenn ich das Wechselmodell grundsätzlich befürworte (zumindest sollte es als grundsätzliche Möglichkeit der Betreuung/ Erziehung von Kindern rechtswirksam fixiert werden), denke ich, dass hier erstmal in Sachen gemeinsames Sorgerecht eine gesetzliche Regelung gefunden werden sollte, die beide Elternteile von Anfang (von Geburt des/ der gemeinsamen Kindes(r) an) an auf Augenhöhe bringt; nämlich:
Gemeinsames Sorgerecht für beide Elternteile und von Geburt an.
Da die JÄer ein wichtiges Bindeglied zwischen den Eltern sind/ sein können (aber auch zwischen Eltern und Kindern) daraus resultierend gleichberechtigte Beratungsmöglichkeiten aller betroffenen Elternteile. Dies erfordert aber auch, dass dort entsprechend (pädagogisch) geschultes Personal an die "Schreibtische" kommt

Edith: hab´s gefunden, wen es interressiert:
https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video-192394_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html
« Letzte Änderung: 24. April 2018, 10:48:41 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
82Marco
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« Antwort #5 am: 24. April 2018, 11:43:26 »

Servus!
Gemeinsames Sorgerecht für beide Elternteile und von Geburt an.
Angesichts der vielen Kuckuckskinder wäre hier noch ein wichtlges "biologische Elternteile" einzufügen.

Ansonsten sehe ich es wie SpecialID:
wenn das WM als Standardumgang gesetzlich verankert wäre, würde das wahnsinnig viel Munition bei den unzähligen Umgangs-Auseinandersetzungen nehmen, somit das Streitpotential deutlicg verringern.

Grüßung
Marco
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Kakadu59
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« Antwort #6 am: 24. April 2018, 15:30:10 »

Hallo,
Servus!Angesichts der vielen Kuckuckskinder wäre hier noch ein wichtlges "biologische Elternteile" einzufügen.
[...]
Marco

... dieser (wichtige) Zusatz fehlt doch aber auch bei den ehelich geborenen (Kuckucks-) Kindern (---> BGB  )
Mir ging es an der Stelle erst mal um die absolute rechtliche Gleichstellung von ehelich und nichtehelich gebrenen Kindern...
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MfG. Kakadu59

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BisJetztLauft
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« Antwort #7 am: 13. September 2018, 10:11:31 »

meine dumme Gedanken:

Einziges Gefühl was ich hatte: "Und diese gelehrte Idioten treffen Entscheidungen ... zum Kindeswohl".

Die linke Dame ohne einziges Anzeichen von Logik.
Der Richter, der die Gesetze von dem Gesetzgeber ausführt(wollte ihm nur sagen, im 1938 waren mal auch Gesetze zum Judenwohl gegeben).

Letztendlich der Staat Deutschland hat die Gesetzte geschafft, die jemanden (normalerweise/oft Mutter/Frau) dazu bringen aus Hass, manchmal zwingen aus Not), nach einem anderen (Vater/Mann) zu jagen.
Und es geht nicht um Modell, sondern in erster Linie um Unterhalt. Und das soll nicht die Sache von streitenden Eltern/Ehepaar sein, die schon längst geschieden sind oder warten darauf, sondern von dem Staat. Wenn ich meine Steuererklärung ausfülle, da steht doch Unterhalt an bedürftige Menschen. Und meiner Meinung nach, die Bedürftigen ist die Sache von dem sozialen Staat, und nicht die Sache der Lust der Frau oder Wunsch des Mannes. Niemand fragt doch einen warum warst du so schlecht in der Schule, dass Du jetzt kein Job hast, der kriegt Unterhalt.

Was ich sagen will die Vater oder die Mutter sollen durch Steuer dem Staat bezahlen was sie dem schulden und UNABHÄNGIG davon, die Vater oder Mutter kriegen von Staat, wenn sie bedürftig sind.

Dann plötzlich WE bringt nur Vorteile: freie Zeit, Möglichkeit zu arbeiten, Kind mit Vater und Mutter. Und man braucht keine Beistände, und und und
 
« Letzte Änderung: 13. September 2018, 10:15:26 von BisJetztLauft » Gespeichert
Susi64
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« Antwort #8 am: 13. September 2018, 10:39:55 »

Hallo,

ich habe das zwar auch bei TomKyle gepostet, aber hier passt es besser hin.

Es nachvollziehbar, dass man von einem existenziellen Minimum beim Bedarf des Kindes ausgeht. Daran müsste dann aber auch der Selbstbehalt angepasst werden.

Mein Modellunterhaltszahler zahlt KU für ein Kind zwischen 12 und 17 in der angegeben Stufe.
In Stufe 1 bei einem bereinigten Einkommen von 1080 + 467 = 1557 Euro sind es ca. 30%, bei Anrechnung des halben KG ca. 24% davon.
In Stufe 2 mit 1901 Euro bereinigtem Einkommen sind es immerhin noch 25% (bzw. 20%).
In Stufe 5 mit 3101 Euro bereinigtem Einkommen sind es dann nur noch 18%  (bzw. 15%).

Ich glaube kaum, dass die in Stufe 1 bzw. 2 genannten Summen bei intakten Familien tatsächlich ausgegeben werden. In Summe vielleicht, aber bei einem geringen Einkommen wird man sparen und auch viel selbst machen.

Der Unterhaltszahler hat diese Möglichkeit nicht.

Auf der anderen Seite erklärt es warum gerade KM den KU haben wollen. In vielen Fällen sind sie aus den unterschiedlichsten Gründen Geringverdiener und dann macht das in der Haushaltskasse eben auch den entsprechenden Anteil aus.

VG Susi
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« Antwort #9 am: 13. September 2018, 11:15:24 »

Ich glaube kaum, dass die in Stufe 1 bzw. 2 genannten Summen bei intakten Familien tatsächlich

Hallo Susi,

was ich sagen will, unabhängig davon über welche Summen man spricht, das soll an Staat bezahlt werden und von Staat gekriegt werden, unabhängig ob bezahlt/gekriegt wurde. Dann könnte man von dem Strafrecht(Misshandlung Vorwürfe,...)  ein Stück weiter sein.

Und Ausgaben sind unterschiedlich,  von Familie zu Familie.  z.B meine große Ausgaben in diesem Jahr: Sommerurlaub 3200 euro - Kreta, Herbstferien - Paris 1000, laptop - 1000, die wollten Schoppingqueen (diese Woche) 200 euro machen . Ups ich bin jetzt ohne zu essen bei 5400, durch 12 habe ich 420.

Wohnung/Essen, Klammoten....

Ich weiss aber, wenn ich alles en Ex bezahlen würde, die Kinder hätten das nicht

LG
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BisJetztLauft
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« Antwort #10 am: 13. September 2018, 12:21:04 »

...

Aber Du hast natürlich Recht, mit so viel Prozenten bezahlt niemand.
Ich denke  bei normalem Verdienst, auch wenn man will, könnte sich gar nicht leisten.

Der Staat versucht ersetzen seine Arbeit durch Unterhaltszahler, und wie diesem Unterhaltszahler gehen

wird,

interessiert kein Schwein. Die Arbeit von dem Staat erfüllt zum "Kindeswohl"
« Letzte Änderung: 13. September 2018, 12:26:34 von BisJetztLauft » Gespeichert
AnnaSophie
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« Antwort #11 am: 13. September 2018, 13:00:37 »

Hallo,

das mit den Kosten und was alles pro Kind ausgegeben wird, das ist immer unterschiedlich.
Aber ein Grundbedarf mit Wohnen, Kleidung und Essen ist immer da.
Dazu kommen dann Sachen wie Hobbies, Handy, Laptop etc.
Und ab einem gewissen Alter eben auch Ferienfreizeiten, Trainingslager etc.

Und ich ab früher - als die Kinder noch kleiner waren - ab und zu mal gerechnet, wo das ganze Geld bleibt.
Ich bin immer darauf gekommen, dass rein rechnerisch der gute Unterhalt plus Kindergeld wirklich für die Kids ausgegeben wurde.
Das fing bei der großen Wohnung mit Garten an, die ich ohne Kinder nicht benötigt hätte. Ging weiter über Sportvereine, Musikschule, entsprechende Sportkleidung sowie Instrumente. Dann eben auch noch mindestens 1 Trainingslager oder 1 Freizeit, damit ich arbeiten gehen konnte. Kosten für - damals - Handy, damit sie mich erreichen konnten und ich sie, wenn irgendwas war oder um sie an Termine zu erinnern.
Ja, ich habe, was die Kids und ihre Hobbies anging auch nicht aufs Geld geschaut, das war mir einfach wichtig, dass sie ihre Interessen ausleben konnten. Und vernünftigte Turnschläppchen im Leistungsbereich mussten einfach sein etc. Klar habe ich nicht immer die hochwertigsten Sachen gekauft, aber sie haben von Ballett (2 Jahre), Kinderturnen (2 Jahre), Leistungsturnen (4 Jahre), Handball (beide zusammen 13 Jahre), Leichtathletik (4 Jahre), moderner Fünfkampf (2 Jahre), Reiten (4 Jahre) und Voltigieren (3 Jahre) alles machen dürfen. Und das fand ich wichtig. Und da hätte ich mich persönlich auch noch mehr eingeschränkt, wenn es notwendig gewesen wäre.

Und deswegen finde ich diese Diskussion ist der Kindesunterhalt zu hoch oder zu niedrig oder genau richtig zu pauschal.
Wenn es wirklich nur um Essen, Kleidung und Wohnen geht, dann kann man darüber trefflich streiten. Aber es fängt ja dann an, wenn man überlegt, was die Kinder für Talente und Begabungen haben und man diese fördern möchte.

Sophie
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BisJetztLauft
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« Antwort #12 am: 13. September 2018, 13:36:31 »

Bitte schön, mit Garten und 5 Sterne Hotels, und und und. Aber zuerst erwirtschaften und dann wollen,

und nicht umgekehrt (Unterschied zwischen Männer und Frauen )

Ich will auch mal auf Mund, dafür erpresse und jage ich keine/keinen
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« Antwort #13 am: 13. September 2018, 15:07:29 »

@bisjetztlauft
Ich habe vor den Kindern das Geld auch verdient (Anfang der 90er mehr als 60.000 DM brutto) um so etwas finanzieren zu können. Aufgrund der Kinder und des jobbedingten Umzug des damals Mannes (heute Exmannes) sah das anders aus. Zumal ich ja schon 3 Monate nach der Geburt wieder arbeiten gegangen bin. Nur der Umzug hat das ganze Konzept und den flexiblen Arbeitgeber dann aus den Fugen gebracht. Und ich habe da dann auch gearbeitet, aber eben nur Teilzeit, weil sich ja jemand auch um die Kids kümmern musste. Ab dem Zeitpunkt, wo die Kleine 11 war wieder Vollzeit.
Leider habe ich dann aufgrund der Zugeständnisse durch die Kinderbetreuung, die ich machen musste, weil der KV damals auch keine Betreuungszeiten übernehmen wollte, finanzielle Abstriche und karrieretechnische Abstriche machen müssen.

Sophie
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« Antwort #14 am: 13. September 2018, 18:16:14 »

Hallo,

die Diskussion zeigt doch eigentlich beispielhaft, wie es konkret läuft. Gemeinsam ist es immer einfach als gegeneinander. Aber es kann eben keiner den anderen dazu zwingen.

Außerdem wollte ich nicht die Höhe des Unterhalts an sich ansprechen sondern die Tatsache, dass es für Menschen mit einem Einkommen in der Größe des Mindesteinkommens bzw. bei mehreren Kindern auch Normalverdiener sehr schnell am Ende sind. In diesen Fällen kann der Unterhaltszahler aber nur dann einen Teil des Barunterhalts durch Betreuung zu erbringen wenn der Betreuungelternteil das zulässt. Rein rechtlich gibt es hier keinerlei Ansprüche des Unterhaltszahlers, wenn es nicht schon vorher so gelebt wurde.
Umgekehrt bedeutet für den Betreuungselternteil ein Mehr an Betreuung durch den Umgangselternteil durchaus ein Loch in der Haushaltskasse, was dann wiederum (auch) Motivation ist nein zu mehr Betreuung durch den anderen zu sagen.

VG Susi
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« Antwort #15 am: 14. September 2018, 09:32:44 »

@bisjetztlauft
karrieretechnische Abstriche
Ganz ehrlich, wenn ich das lese, denke ich, dass jede Hausfrau wenn nicht dieser Mann da wären, könnten mindestens den Platz von Frau Merkel haben.
Die Männer machen auch viel grössere Abstriche, anstatt Arbeit könnten Sie zu Hause mit Kinder/Familie genießen, aber jemand muss alles bezahlen. Es spielt doch keine Rohle, wer welche Abstriche gemacht hat, das wahr letztendlich die Entscheidung von beiden und ist kein Argument.  Nach der Scheidung, die Leute haben miteinander nichts zu tun, durch Zugewinn ist alles geklärt.  

Und der Staat anstatt, so was wie Elterngeld für geschieden Unterhalts-bedürftige für die Übergangszeit einzuführen, hat ein System mit allen möglichen Jagdinstitutionen geschafft hat, in dem die Kinder ausgenutzt werden.


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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #16 am: 21. September 2018, 21:32:51 »

Moin

die Diskussion zeigt doch eigentlich beispielhaft, wie es konkret läuft. Gemeinsam ist es immer einfach als gegeneinander. Aber es kann eben keiner den anderen dazu zwingen.
Jein. Du hast recht, wenn alle Beteiligten (bzw. Außenstehende) die Gesamtsituation betrachten und das Kind(eswohl) in den Mittelpunkt stellen. Wenn aber einem ET das Hemd näher ist als die Hose, dann gibt es legale und auch illegale Möglichkeiten, ein Optimum für sich selber zum Nachteil des anderen zu erzielen. Es gibt ET, denen die Einfachheit schlicht und ergreifend egal ist, wenn sie einen Vorteil erzielen können, ob nun absichtlich oder nicht. Und nicht selten geht es eben nicht um materielle/finanzielle Dinge. Es geht ums Dominieren, um Rechthaberei, ums Gewinnen. Der menschl. Charakter kann ein sehr tiefer Abgrund sein. Ob  nun Wechselmodell oder nicht - davor schützen kann dieses nicht.

LG oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #17 am: 27. September 2018, 10:23:24 »

dass es für Menschen mit einem Einkommen in der Größe des Mindesteinkommens bzw. bei mehreren Kindern auch Normalverdiener sehr schnell am Ende sind.
VG Susi

Die ganze DDT  hat nichts zu tun mit Realität. Auch in "Hochverdiener" Gruppe, ist nicht besser (Mit kleinem Unterschied, dass man erst später z.B. ein Kind zuviel bei Minimum landet,). 2 Kinder Gruppe 10 ist es 1278, ich will diese Mutti mal sehen, die so viel ausgibt.

Warum überhaupt Unterhalt an Einkommen und Alter gekoppelt. Warum plötzlich, wenn ET mehr verdient, das Kind braucht mehr Geld? Muss es wirklich an Alter vom Kind gekoppelt sein? Erst in Ausbildung/Studium vielleicht. Aber wenn die Eltern wenig verdienen, kann man weiter bei Eltern wohnen und pendeln....

Ganze Regelung ist Schwachsinn ... und führt dazu was man hat

Es geht ums Dominieren, um Rechthaberei, ums Gewinnen
LG oldie
Trotzdem denke ich, Unterhalt ist das Hauptproblem
« Letzte Änderung: 27. September 2018, 10:29:33 von BisJetztLauft » Gespeichert
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« Antwort #18 am: 27. September 2018, 10:43:15 »

Hallo,

dass die Unterhaltsbeträge mit dem Einkommen steigen spiegelt wieder, dass wenn mehr Geld für das Kind vorhanden ist auch mehr Geld ausgegeben wird. Das Kind soll am Einkommen der Eltern (des Vaters) teilhaben und nicht nur auf den Mindestunterhalt verwiesen werden.
Die Höhe ist sicher eine andere Frage, aber das Prinzip entspricht schon der Realität, auch wenn viele Väter glauben, dass die KM das Geld doch gar nicht braucht. KU ist Anspruch des Kindes.

Es ist auch so, dass die Kosten mit dem Alter des Kindes steigen, dass kann jeder an seinem Kind (Kindern) nachvollziehen.

Der KU beinhaltet auch einen Wohnanteil, Schulmaterialen, es geht also nicht nur um Essen, Kleidung, Spielzeug, ... .
Auch Kosten eines Hobbys des Kindes fallen darunter.

Trotzdem wäre es sinnvoll den Unterhalt für 2. und 3. Kinder zu verringern, die Kosten sind nicht für jedes Kind gleich. Natürlich kann man auch argumentieren, dass jedem Kind ein eigenes Zimmer zusteht und die "Gemeinschaftsräume" dann auch größer sein müssen. Man kann auch argumentieren, dass man kein Kind auf getragene Kleidung verweisen muss, auch wenn das Lebensrealität ist.

VG Susi
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Kasper
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« Antwort #19 am: 27. September 2018, 10:47:02 »

Die Gruppierung in der DT soll darlegen, dass das Kind (die Kinder) am Einkommen des UET partizipiert.

Im Umkehrschluss hat die damalige Bundesministerin für Justiz in einem Interview 2007 klargestellt, dass mit dem KU auch eine Quersubventionierung der alleinerziehenden Mütter erfolgen soll. Dies wird durch ARGE Leistungen ja auch praktiziert (Bedarfsgemeinschaft).
Dies ist bewusst so gewollt und wird sich nciht ändern, solange nicht entsprechend gewählt wird.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #20 am: 27. September 2018, 11:58:57 »

Mir fehlt die Logik, dafür bin ich wahrscheinlich nicht link genug.

Wenn jetzt ET verdient 500 euro, soll Kind 50 euro mehr kriegen? Soll jetzt der Stift von
Lamy sein oder in pink? Es ist doch Schwachsinn.

Warum sollen die Kinder beteiligen am Einkommen von Eltern, soll es nicht umgekehrt sein? In DDT sollte um Unterhalt gehen, tatsächlich was man braucht, und nicht was man haben könnte. Die Kinder wollen irgendwann ein Führerschein kriegen, oder im Ausland studieren (weil hier kriegt man kein Platz, z.B. Medizin), darf ich bitte schön mal auch als Elternteil beteiligen, für was ich das Geld für Kind ausgeben möchte. Soll das Geld wirklich direkt verbrand werden? Sorry egal was Eltern verdienen, soll gleicher Betrag rauskommen.


Mit Alter verstehe ich auch nicht, das stimmt nicht, dass die Kinder mit Alter teuerer werden. Für Kinder mit Altersunterschied von 5 und 11 Jahren, DDT sagt 100-200 euro Unterschied? Wafür? - Kurse ? - Nein, Schwachsinn, mit 11 haben sie weniger Zeit für irgendwelche Kurse, wegen Hausaufgaben. Sorry, hier spricht man über Unterhalt.
Ausbildung bis 820euro? Ist es wirklich MUSS? -Ich habe auch studiert, ohne Bafög (zweite Studium, egal warum...). Meine Eltern hatten "kein" Geld, bin ich eine Stunde hin / eine zurück gefahren und nach dem Vordiplom gejobbt, wo ist das Problem


Sorry man spricht über UNTERHALT, nicht was ein oder anderer Elternteil dem Kind geben kann/will. Unterhalt ist es was ein Mensch haben MUSS+.

Kindergeld ist komischerweise weder Alter noch (Stadt-) Verdienst abhängig
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« Antwort #21 am: 27. September 2018, 13:11:17 »

eine Quersubventionierung der alleinerziehenden Mütter erfolgen soll.
Aber das widerspricht doch dem, dass jeder ET soll ab 3 Jahren arbeiten?

solange nicht entsprechend gewählt wird
Meinst Du wirklich, dass diejenige die in Bundestag sitzen, selbst mit Kinder zu tun haben?
Es ist gut, dass FDP mindestens erkannt hat, dass mit der Behandlung von KV-s irgendwas nicht stimmt.
Aber es gibt leider niemand, der sich um Familie (auch Alleinerziehende)/Kinder kümmert, sonst hätten wir mindestens einen Steuersatz für Alleinerziehende. Und so wie es jetzt ist, ist noch unverständlicher als DDT
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Kasper
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« Antwort #22 am: 27. September 2018, 13:13:01 »

Moin,

also in einer gewissen Weise hat es schon eine gewisse Logik.

Das Kind, welches einen gut verdienen Barpflichtigen hat, hat auch einen gewissen Lebensstandard. Da kommt vielleicht Reiten, Musikunterricht, besondere Sportarten und auch eine exklusivere Kleidung, dazu kann auch die Schulform und die Krankenversicherung eine Rolle spielen. Wenn wir jetzt bei dem Beispiel der DT10 bleiben, dann denke ich, dass das Einkommen hoch genug ist, dass der KU nicht eine so große Rolle spielt (bei einem Kind).
Die Idee des Gesetzes ist, dass ein Kind diesen Stand erhalten soll, wenn es zu einer Trennung der Eltern kommt.

Jetzt kann man sich Idiologisch darüber streiten, ob es unbedingt die private Krankenversicherung bleiben muss. Ich denke eher nicht. Weiterhin stehe ich aber auch hinter dem Gedanken, wenn ein Kind bei einer Trennung ohne eigenes Verschulden diesen Lebensstand behalten soll, zumidnest weitesgehend.

Aber die meisten Einkommen betrifft dies ja garnicht. Da spielt sich der KU im Mindestbereich ab, vielleicht streitet man sich über zwei, drei Stufen. Und hier ist der KU gemessen am Einkommen schon eine ganz andere Hausnummer und kann über Existieren und Nichtexistieren des Pflichten entscheiden. Vor allem diese unsinnige Rechtssprechung der fiktiven Einkommen, mit irgendwelchen Phantasiegebilden um ein Einkommen zu generieren, welches nicht da ist.

Aber das ist echt ein langes, und auch breit gefächertes Thema. Da kann man sich drüber unterhalten mit wem man will, der eine sagt es es immer noch viel zu wenig ist und andere, die unter der Last garnicht mehr wissen, wie sie das alles schaffen sollen.
Ich meine, dass der KU sich kaum an den Realitäten misst. Das sehe ich daran, dass es BET gibt, die selber ein gutes Einkommen haben, sich allerlei leisten und immer noch am Jammern sind. Wieder aber auch andere, wo der UET sich vor allem drückt und garnichts macht ... es ist schwer da einen wirklich fairen Ausgleich zu schaffen.

Gruß
Kasper
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« Antwort #23 am: 27. September 2018, 13:47:23 »

Hallo
mit allem Einvertanden, ausser
Die Idee des Gesetzes ist, dass ein Kind diesen Stand erhalten soll, wenn es zu einer Trennung der Eltern kommt.

Das ist gar nicht möglich.
Von mir aus verdient man Netto 5000. Trennung 1 Steuersatz, bleibt 4600.
Von mir aus durch 2, wir haben jetzt 2 Haushalte, d.h. jeder hat 2300.
Wie soll man mit  2300 schaffen, was man mit 5000 früher geschafft?. Fast alle Rechnungen sind jetzt doppelt. Und wenn man ein Kredit hat, dann ups hat man Existenzminimum schon, auch in dieser Gruppe.  
Und indem man das Kind quasi in der Mitte stellt, und versucht irgendwelche unerreichbare Ziele zu erreichen, indem man ein ET fertig macht ... und das soll ein Lebensstandard sein, wegen irgendwelche  Kurse, naja
« Letzte Änderung: 27. September 2018, 13:49:54 von BisJetztLauft » Gespeichert
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« Antwort #24 am: 27. September 2018, 21:14:04 »

Sorry, dass ich schreibe zu viel, für mich ist alles neu, und erst jetzt, fange ich an zu kopieren, wie viel Ungerechtigkeit da steckt.

Hier habe ich gefunden (Aber das weisst Ihr so wie so, ich denke )

https://www.vamv.de/presse/pressemitteilungen/presse-detail/article/wer-macht-politik-fuer-alleinerziehende/

Letztendlich, das ist was ich sagen wollte, man braucht Grundsicherung für die Kinder unabhängig von dem Einkommen der Eltern, über Betrag kann man streiten. Erst dann wäre WE für alle Beteiligte attraktiv.

« Letzte Änderung: 27. September 2018, 21:24:25 von BisJetztLauft » Gespeichert
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